Home Allgemein SPENDEN STATT GESCHENKE: Schirmherrin RUTH MÜLLER überreicht großzügige Spende an den ambulanten...

SPENDEN STATT GESCHENKE: Schirmherrin RUTH MÜLLER überreicht großzügige Spende an den ambulanten Kinder – und Jugendhospizdienst der Malteser in Landshut

Spenden statt Geschenke: Schirmherrin Ruth Müller überreicht großzügige Spende an den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst der Malteser in Landshut

 

Familien mit unheilbar kranken Kindern sind in ihrem Alltag oft am Rande ihrer Kräfte: Sie versorgen das kranke Kind rund um die Uhr, ein normaler Tagesablauf ist nicht mehr möglich. Auch nachts werden sie oft geweckt, um ihre Tochter oder ihren Sohn zu versorgen. Manchmal zieht sich die Erkrankung über Jahre hin. Das kostet die Eltern viel Energie. Hinzu kommt die Angst um den Tod ihres Kindes. Für die Geschwister bleibt da häufig wenig Zeit. Auch die Beziehung zum Partner wird dabei auf eine harte Belastungsprobe gestellt. Die meiste Zeit sind die Familien auf sich allein gestellt und so kann ein ambulanter Kinderhospizdienst in dieser Lebensphase wichtige und wertvolle Unterstützung bieten.

Anlässlich ihres 50. Geburtstags bat Ruth Müller, Schirmherrin des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes der Malteser in Landshut, ihre Gäste statt Geschenken um eine Spende für diese wichtige Einrichtung. Stattliche 2000,-€ konnte Ruth Müller am 21.04.2017 an die neue Hospizkoordinatorin Frau Rebecca Marchese übergeben. Rainer Zollitsch als Geschäftsführer und Ingrid Zollitsch als Mitglied des Diözesanvorstands bedankten sich bei der Landtagsabgeordneten für die großzügige Unterstützung.

„Betroffene Eltern wünschen sich zur Alltagsentlastung oft keine Experten, sondern Menschen aus dem normalen Alltag“, bekräftigte Ruth Müller im Gespräch mit zwei ehrenamtlichen Helferinnen des Malteserdienstes, Gisela Beigel und Vesna Glavica, deren Einsatzbereich sowohl die Betreuung der kranken Kinder als auch die Beschäftigung mit den Geschwistern umfasst. Viele Mütter und Väter suchen aber auch einen einfühlsamen Gesprächspartner, der sie auf dem Weg der Krankheit begleitet und ihnen auch beim Abschiednehmen von ihrem Kind zur Seite steht.  „Ich habe alles, was ich brauche“, begründete Müller ihre Entscheidung, um Spenden für das ambulante Kinder- und Jugendhospiz zu bitten. Stattdessen gebe es Familien, die dringend Unterstützung bei der Begleitung des Alltags benötigen, wenn ein Kind mit einer lebensverkürzenden Diagnose bei ihnen ist.

Der Dienst der Malteser mit seinen derzeit 16 ehrenamtlich tätigen Hospizbegleitern hat es sich zum Ziel gesetzt, sein Angebot auf ein nachhaltiges Fundament zu stellen. Künftig wird für die Netzwerkarbeit und als feste Ansprechpartnerin Frau Rebecca Marchese zur Verfügung stehen.

Interessenten an einer Kooperation, wie etwa niedergelassene ÄrztInnen, aber auch betroffene Eltern können sich gerne unter folgender Telefonnummer melden: 0871/9233040.