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SPD-FRAKTION FORDERT OBERBÜRGERMEISTER ZUR VERMITTLUNG AUF — Strittige Situation zwischen Feuerwehr und ILS — Diskussion um Erbe von Künstler Fritz Koenig

SPD-Fraktion fordert Oberbürgermeister zur Vermittlung auf

In ihrer Fraktionssitzung haben die SPD-StadträtInnen am Dienstagabend insbesondere zwei Themen diskutiert.

Einerseits ging es um die strittige Situation zwischen der Landshuter Feuerwehr und der ILS. Hierbei handle es sich um zwei für die Stadt Landshut wichtige Institutionen, die auch beide auf städtischem Gebiet verbleiben sollten. Es werde sehr bedauert, dass es bisher nicht möglich war, eine für beide Seiten vernünftige Lösung in der Öffentlichkeit zu diskutieren, sich auch noch einige StadträtInnen anderer Fraktionen öffentlich in die Streitfrage einmischen und so die Emotionen aktiv hochkochen würde. Laut Meinung der SPD-Fraktion sei hier vielmehr der Oberbürgermeister frühzeitig in der Verpflichtung zwischen der Feuerwehr und der ILS zu vermitteln und hier Vorschläge zu erbringen, mit denen beide Seiten für die Zukunft gut leben könnten. Ein öffentlicher Disput dürfe bei solch wichtigen Institutionen gar nicht erst aufkommen. Auch müsse berücksichtigt werden, dass bei einer Umsetzung der Vergrößerung nachhaltig und weitsichtig gedacht werde. Es sollte unbedingt vermieden werden, dass nach fünf Jahren wieder diskutiert werden müsse und erneut Finanzmittel eingesetzt werden müssten.

Weiterhin kam eine Diskussion zum Erbe des kürzlich verstorbenen Künstlers Fritz Koenig auf, bei dem jetzt auch die Stadt tätig werden müsse. Das Vermächtnis und die Erinnerung an einen solch großen Künstler, der seine Hauptschaffenszeit in Landshut verbracht hat, müsse unbedingt aufrechterhalten werden. Der Vorschlag von Dieter Wieland, das Haus Koenigs am Ganslberg für Nachwuchskünstler zu öffnen und auch dort Seminare und Besichtigungen durchzuführen, stößt bei den SozialdemokratInnen auf große Zustimmung und dafür solle sich die Stadt auch einsetzen. Ein solches Projekt würde Landshut sicherlich bundesweit auch als „Künstlerstadt“ bekannt machen.