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SONNTAGSMATINÉE DES “BAYERISCHEN CIMBERN KURATORIUMS”

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SONNTAGSMATINÉE DES BAYERISCHEN CIMBERN KURATORIUMS

KLAVIERKONZERT IM SALZSTADEL LANDSHUT MIT DEM KÜNSTLER UND PIANISTEN ANDREA AZZELINI

Vorsitzender Jakob Oßner begrüßte am Sonntag-Vormittag Gäste und Besucher im Salzstadel Landshut um dem Künstler und Pianisten Andrea Azzelini aus Padua, der mit seiner ganzen Familie angereist war, zuzuhören! Azzelini interpretierte Kompositionen von Frédéric Chopin (geb. 22.02.1810 in Zelazowa Wola, Polen, gest. am 17.10. 1849 in Paris) und Robert Schumann (geb. 08.06.1810 in Zwickau, gest. am 29.07. 1856 in Endenich-Rheinprovinz). Vorsitzender Oßner meinte weiter, Musik sei eine Kur für die Seele und gerade in unserer aufgewühlten Zeit wichtig im Leben.

Jakob Oßner begrüßte besonders den Ehrenvorsitzenden Josef Seidl, den Stellv. Landrat Fritz Wittmann und weitere verdiente Vereinsmitglieder. Er verwies in seiner Rede auf die Begründer des Kuratoriums Hugo Resch und den ehemaligen Landrat Hans Geiselbrechtinger, die die Partnerschaften mit den sieben Cimbern-Gemeinden –  hier pflegt man noch die „urbayerische Sprache“ –  in Norditalien in die Welt setzten und somit für die Völkerverständigung einen großen Beitrag leisteten. Der Jugend und Schüleraustausch spielt hierbei eine große Rolle.

Ehrenvorstzender und Vize-Landrat Fritz Wittmann

Ehrenvorstzender Hans Seidl und Vize-Landrat Fritz Wittmann

Im Namen des Landkreises Landshut begrüßte Vize-Landrat Fritz Wittmann die Kunstgenießer und entschuldigte den amtierenden Landrat Peter Dreier, der in diesen Tagen sehr beschäftigt sei.  Musik ist eine Weltsprache, die nicht übersetzt werden muss. Wittmann meinte, der Pianist Andrea Mazzulini würde heute eine Brücke schlagen über die Alpen hinweg. Der Vater von Andrea Mazzulini, so betonte der stellvertretende Landrat, war einer der Initiatoren vor vier Jahrzehnten auf „cimbrischer Seite“, der den  Weg für die Partnerschaften mit auf den Weg brachte. Die Hoffnung auf eine weiterführende Verständigung unter den Partnerschaften wäre ein großes Anliegen des Landrates aus dem Landkreis Landshut. Der Landkreis Landshut ist sozusagen die Hochburg dieses Kuratoriums, auf das der Landkreis besonders stolz ist. Für die Zukunft wünschte Fritz Wittmann  den Mitgliedern des Kuratoriums alles Gute und bittet, sich um den Erhalt des „cimbrischen Erbes“ weiter zu kümmern. Die bairische Sprache im Gebiet der sieben Gemeinden sollte ebenso erhalten und weiter gesprochen werden.

Ein Dankeschön an Künstle und "Übersetzerin"

Ein Dankeschön von Jakob Oßner an Künstler und “Übersetzerin”

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Der Künstler in “Aktion”

Andrea Azzulini beherrschte Klavier und  die Kompositionen von Chopin und Schumann in exzellenter Weise. Anhaltender Applaus veranlasste ihn, weitere Zugaben an das Konzert anzuhängen!

H.J.Lodermeier

 

-hjl-




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