Home Allgemein Sigrid Hagl und die Moralkeule: ignorant, unterstellen und irren!

Sigrid Hagl und die Moralkeule: ignorant, unterstellen und irren!

Plenum am 23.03.2018, TOP “Eine Waldorfschule in Landshut” – die Standortsuche für eine Interimslösung und einen Dauerstandort.
Stadtrat und CSU-Fraktionsvorsitzender Rudolf Schnur erklärt zunächst, dass er mit dem Interimsstandort – im Gegensatz zu anderen Stadträten – kein Problem hat.
Dann erlaubt er sich aber den von der Verwaltung “aus dem Ärmel gezogenen Grundstück neben dem Nordfriedhof” zu hinterfragen. Zum einen weil es als ein archäologischer Verdachtsbereich bekannt ist und sich derzeit der Staudengarten / die Baumschule der Stadt Landshut darauf befindet. Sowohl die Grabungsarbeiten als auch die Umsetzung der weit über Hundert Klein-Bäume könnte zu Verzögerungen führen, die den engen Zeitplan (Planen, Bauen und Schulbeginn in drei Jahren) beeinträchtigen könnten. Ebenso wurde von Stadtrat Schnur dargestellt, dass der bestehende Bebauungsplan den Baugrund für die Waldorfschule seit Jahrzehnten nur als “Landwirtschaftliche Fläche” ausweist und dieser daher geändert werden muss. Dagegen könnten die Anlieger an der Kellerbergstraße, sowie die sonstigen betroffenen Grundstückseigentümer rechtlich vorgehen. Wer die Bearbeitungsdauer an den Verwaltungsgerichten kennt kann ahnen, was das für einen Baubeginn der Waldorfschule bedeuten könnte.

Nicht so allerdings die vermeintlich “grüne” Stadträtin Sigrid Hagl. Diese unterstellt sofort eine “unehrliche” Vorgehensweise und eine generelle Ablehnung gegen die Waldorfschule. Sofort poltert sie unsachlich los und wittert eine Verschwörung gegen die Schule an sich. Die Moralkeule verbal schwingend führt Frau Hagl das ewig gestrige Spät-68er-Schauspiel der moralischen Entrüstung auf und versucht jedes objektive Hinterfragen der Umstände an sich als verwerflich zu brandmarken oder gar verächtlich zu machen.
Blöd für Sie, dass durch die Zustimmung des Angegriffenen ihre Zuordnung zum unmoralischen Schulgegner nicht erfolgreich sein konnte.
Dass ihr der Verfasser des Artikels in der Tagespresse zur Seite sprang und Nachfragen im Sinne der Schule als “Gegenwind” kategorisiert, spricht für den unvoreingenommen und selbstständig denkenden Beobachter Bände. 

Die Tagespresse macht daraus diesen sehr lückenhaften und tendenziösen Bericht:
WebPage

Ein Ausschnitt aus der Vorlage der Verwaltung:
…”Das Grundstück ist Teil des Bebauungsplanes Nr. 03-92/1 „Hascherkeller“ – Erweiterung West“ und innerhalb dessen als landwirtschaftliche Fläche bzw. im westlichen Bereich Parkplatzfläche dargestellt. Östlich angrenzend befindet sich das Wohngebiet am Hascherkeller, das durch eine entsprechende Grünstruktur zu einer zukünftigen schulischen Nutzung abgegrenzt werden kann.

Diese Fläche ist in der Denkmalliste als Bodendenkmal gekennzeichnet, wie fast der gesamte Bereich um den Nordfriedhof. Nach Rücksprache mit den Denkmalschutzbehörden bedeutet dies zwar Mehraufwendungen im Zuge der Aushubarbeiten, stellt aber kein unüberwindliches Hindernis für eine Bebauung des Areals dar.

Zur Zeit wird das Grundstück als Staudengarten des städtischen Gartenamtes genutzt.”…