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Sicherheit und die Baustelle an der Niedermayerstraße

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Sehr geehrter Frau Kalbe,

ich nehme Bezug auf unser Telefongespräch vom 24.08.2012. Aufgrund der Berichterstattung habe ich mich bei Ihnen gemeldet und auch im Namen von Bürgern
darauf hingewiesen, dass die Einlassungen im Bericht leider – zumindest teilweise – nicht den Tatsachen entsprechen.
Wir hatten uns darauf verständigt, dass Sie die verkehrsrechtliche Anordnung dahin gehend abändern, dass die Baufirma vor jedem Eingriff in den Straßenverkehr dies bei Ihnen anmeldet.

Heute befuhr ich kurz vor 18.30 Uhr die Niedermayerstraße in Richtung Auloh und musste feststellen, dass eine Betonpumpe (Lkw) und drei Betontransportfahrzeuge (Lkw) von der Firma Siegl aus dem Landkreis Landshut halbseitig vorwärts oder rückwärts auf den Radweg entlang der Baustelle aufgefahren waren und mittels der Pumpe Beton auf das Dach des westlichsten Gebäudes lieferten.
Der Ausleger der Betonpumpe war dabei zeitweise über der Fahrbahnmitte situiert.
Der gesamte Geh- und Radweg waren versperrt und aufgrund des Entladevorgangs ohnehin nicht nutzbar.
Eine entsprechende Hinweisbeschilderung für Fußgänger und Radfahrer fehlte.
Die Fahrbahnverschwenkung in Richtung Auloh war mittels Kunststoffabsperrungen angedeutet. Eine entsprechende Vorbeschilderung (insbesondere Temporeduzierung, Baustelle und Fahrbahneinengung rechts) fehlte!
Die Kfz in Richtung stadteinwärts wurden auf die Busspur geleitet ohne dass dies in geeigneter Form angezeigt wurde. Auch hier fehlte jegliche Vorbeschilderung!
An der Kunststoffabsperrung, die kurz vor der Betonpumpe in der Fahrbahnmitte aufgestellt war, war ein VZ “Baustelle” angebracht. Freilich viel zu spät…

Kurz: Die Absicherung entsprach nicht im mindesten meiner Kenntnis der StVO!

Ich habe daher gegen 18.40 Uhr die Polizei angerufen und Herrn Hecht gebeten, die Situation ansehen zu lassen und Feststellungen zu treffen.
Er erwiderte, dass die verkehrsrechtliche Anordnung zu der Zeit nicht zugänglich sei und erst Morgen Maßnahmen getätigt werden könnten. Daraufhin habe ich ihn nochmals gebeten, jetzt zumindest die fehlende Beschilderung zu dokumentieren. Der Polizei müsse doch die Mindestanforderung an solche Eingriffe in den Straßenverkehr bekannt sein.
Herr Hecht erklärte sich letztlich bereit, heute noch nachsehen zu lassen. Sie müssten also von Seiten der Polizei eine Meldung erhalten.

Gegen 18.55 Uhr fuhr ich nach Hause. Die Bauarbeiten im Straßenraum dauerten an.

Es ist unzumutbar, wenn ständig Arbeiten ohne die erforderlichen Sicherheitserfordernisse durchgeführt werden. Ich habe Ihnen bereits von den über der Fahrbahn schwebenden Bauteilen berichtet.

Freundliche Grüße

Rudolf Schnur
Stadtrat und Verwaltungsbeirat für Verkehr
Oderstraße 13, 84036 Landshut
Ruf 0871 52324, Fax 0871 51739, Mobil 0172 8905283, Strompost: schnur@landshut.org




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