Home Allgemein SICHERHEIT DER FUSSGÄNGER- UND RADFAHRER IM BEREICH DER HOCHSCHULE — Sachstand im...

SICHERHEIT DER FUSSGÄNGER- UND RADFAHRER IM BEREICH DER HOCHSCHULE — Sachstand im Bausenat von Stadtrat Rudolf Schnur angefragt

Sicherheit der Fußgänger- und Radfahrer im Bereich der Hochschule LA

In der Frageviertelstunde des Bausenates am 30.06.2017 wurde durch Stadtrat Rudolf Schnur der Sachstand angefragt.

 

Der Verkehrssenat hatte auf Antrag der CSU-Stadtratsfraktion am 14.03.2017 mit 9 zu 1 Stimmen beschlossen:

„Die Verwaltung wird beauftragt, mit der Hochschule und dem Staatlichen Bauamt Landshut den Bau eines Hochbordgehweges am Ochsenabweg abzustimmen. Den vorgeschlagenen Halteverboten gegenüber dem geplanten Gehweg und im Einmündungsbereich zur Kreisstraße wird zugestimmt.“

Baudirektor Gerhard Anger führte aus, dass er die Planung dem Kanzler der Hochschule vorgestellt hat und dessen Kostenübernahmeerklärung erbeten hat. Anger führte aus, dass nach dem Verursacherprinzip die Hochschule für den Gehweg aufkommen müsste. Dies sei so üblich.

Die Frage vom Fraktionsvorsitzenden Schnur, ob denn der Ochsenauweg bereits erstmalig hergestellt wurde und es sich daher um eine Verbesserungsmaßnahme nach dem KAG handelt beantwortete der Baudirektor mit den Worten „…das wurde nicht geprüft.“ Zumindest widersprach er aber Schnur nicht, dass die Straße als Ortsstraße gewidmet ist.

Oberbürgermeister Alexander Putz zeigte sich mit der Vorgehensweise der Verwaltung zufrieden und sprach davon, dass diese Kostenauferlegung bereits im Verkehrssenat angesprochen wurde.

Anmerkungen:

  1. Im Verkehrssenat wurden die Verkehrsbelastungen „…am südlichen Ende des Ochsenauweges kurz vor der Kanalstraße…“ genannt. Der meiste Verkehr findet aber derzeit, wie vor Ort unschwer zu erkennen, auf den ersten zwei Drittel dieses Weges statt. Dort befinden sich die Zufahrten zu den Parkplätzen!
  2. Die eigentlichen Verursacher für die Gefährdung der Fußgänger und Radfahrer sind die gezählten 77 Lkw/Tag von und zum Biomasse-BHKW und zur Bauschuttverwertung Koslow

Gerechterweise müssten diese Anlagen bei der Kostenverteilung mit einbezogen werden.

Hinzu kommt der Mehrverkehr durch das Neubaugebiet Schönbrunner Wasen.