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SERIE CAMPING UND CARAVANING: Camping und Caravaning für Familien und Hundebesitzer

Camping und Caravaning für Familien und Hundebesitzer

 

Artikelserie Urlaub mit dem Caravan Teil 4

 

Hallo Camping- und Caravaninterressierte

Hier bin ich wieder, ihr Camping- und Caravanberater, Friedrich Eschlbeck.

Wenn sie Fragen zu den Artikeln oder zu noch nicht behandelten Themen haben, dann besuchen sie mich einfach auf meiner Internetseite

www.caravan-beratung.de . Dann können wir alles klären.

 

So, aber nun zum heutigen Thema:

Camping und Caravaning für Familien und Hundebesitzer.

Nicht nur für Paare ist diese Urlaubsform optimal, sondern vor allem auch für Familien und Hundebesitzer

 

Familienurlaub am Gardasee

 

Natürlich gibt es viele Familien mit einem Hund. Für diese zählen alle aufgeführten Vorteile doppelt.

Zuerst die Familien allgemein.

Meistens ist es ja so, dass junge Familien mit einem, zwei oder drei Kindern nicht gerade mit einem großen Geldüberschuss gesegnet sind.

Wenn es dann auch noch um den Urlaub geht und man für die Kinder womöglich die Reise extra bezahlen muss, dann kann es sehr schnell so teuer werden, dass die Eltern sagen müssen: Das geht einfach nicht.

Nun, nicht so beim Caravaning.

Wenn man es richtig anstellt, dann kann man, gerade als Familie, sehr viel Geld sparen und dennoch einen tollen Urlaub nach dem anderen hinlegen, der auch den Kindern ganz toll gefällt.

Und das Beste daran ist, wenn man die Ausrüstung einmal gekauft hat, dann kann man sie eben immer wieder benutzen. Bei guter Pflege geht das Jahrzehntelang.

Wie das gehen soll? Nun, packen wir es an.

Da es hier um die Finanzen geht, lassen wir mal die Luxusteile im Wohnwagen- und Wohnmobilsektor links liegen.

Gleich vorneweg die wohl wichtigste Information für die Eltern bei dieser Form von Familienurlaub: Ich habe noch nie ein Kind gesehen, das sich auf einem Campingplatz gelangweilt hat. Es wird auf den großen Campingplätzen für die Kinder sooo viel geboten, vom bewachten Kinderspielplatz über Hüpfburgen zu Kinderstränden, Kinderdisco, Kinderanimation, Aquapark und noch vieles mehr.

Was jeder Campingplatz im Einzelnen anbietet und wie viel (oder soll ich sagen – wenig) das die ganze Familie kostet, das kann man sehr ausführlich und übersichtlich in jedem Campingführer, z.B. vom ADAC oder ACSI, nachlesen.

Als Anhaltspunkt für die Kosten auf einem guten Campingplatz in Deutschland, Österreich, Italien oder Kroatien können sie davon ausgehen, dass ein Familienurlaub mit zwei Kinder sich Finanziell zwischen 30,–€ und 55,–€ pro Tag in der Hauptsaison bewegt. Wohlgemerkt, für die ganze Familie.

An- und Abfahrt, sowie die Verpflegung kommen noch dazu. Aber vergleichen sie das mal mit einem Hotelurlaub für 4 Personen. Noch dazu, hier müssen sie nicht immer zum Essen gehen, sie können auch selber kochen und dadurch viel Geld sparen.

Die lieben Kleinen sind den ganzen Tag unterwegs und kommen eigentlich nur zum Essen, Schlafen oder Geldholen zu den Eltern. Und die Eltern können einen schönen ruhigen Luxusurlaub für ein Taschengeld verbringen.

Ein modernes Familienzelt

 

Urlaub mit dem Zelt.

Ein gutes Familienzelt (Neu) mit zwei Schlafkabinen, einem Vorraum in dem man sich Umziehen, Aufhalten und bei schlechtem Wetter auch Kochen und Essen kann, kostet zwischen 500.–€ und 1000.–€.

Eine komplette, gute Ausrüstung für 4 Personen kostet ungefähr weitereWer ein geräumiges Auto hat, der bringt das alles in den Wagen und in die Dachbox. Wer Platzprobleme hat, der mietet sich einfach einen kleinen Anhänger (Kostet wirklich nicht die Welt) und packt alles da hinein. Dann können sie auf dem Autodach sogar noch die Fahrräder mitnehmen.

Wenn die Kinder schon größer sind, so ab 8 Jahren, dann kommt es häufig vor, dass die Kinder in einem eigenen kleinen Zelt schlafen wollen.Warum nicht. Die Kinder können jede Nacht herumalbern und die Eltern haben ihre Ruhe. Ist doch auch schön. So ein großes Zelt kann man bei schlechtem Wetter auch leicht heizen.

Ansonsten ist das Schlafen im Zelt sehr naturnah und viele lieben das.

Wer das nicht so prickelnd findet, der greift dann eben zu einem gebrauchten Wohnwagen.

Wenn die Kinder schon größer sind, so ab 8 Jahren, dann kommt es häufig vor, dass die Kinder in einem eigenen kleinen Zelt schlafen wollen.

Warum nicht. Die Kinder können jede Nacht herumalbern und die Eltern haben ihre Ruhe. Ist doch auch schön.

So ein großes Zelt kann man bei schlechtem Wetter auch leicht heizen.

Ansonsten ist das Schlafen im Zelt sehr naturnah und viele lieben das.

Wer das nicht so prickelnd findet, der greift dann eben zu einem gebrauchten Wohnwagen.

 

Ein Wohnwagen für einen tollen Sommerurlaub

 

2. Urlaub mit dem Wohnwagen.

Einen guten gebrauchten Wohnwagen (Wenn es kein moderner sein muss), manchmal sogar mit Vorzelt und gebrauchter Ausrüstung, kann man schon für 2500,–€ bis 5000,–€ bekommen. Teurer geht natürlich immer.

Ein Wohnwagen kann bei guter Pflege ewig leben, und so ziemlich alle Wohnwagen, die jünger als 30 Jahre sind, entsprechen technisch weitgehend den heutigen Vorstellungen. Bei einem Wohnwagen, der älter als 5 Jahre ist, ist nicht mehr die Marke, sondern der Pflegezustand wichtig.

Beim Kauf eines gebrauchten Wohnwagens ist es sehr wichtig, dass jemand mit Erfahrung dabei ist. Natürlich kann auch diese Person keine Garantie auf verdeckte Mängel geben, aber bei gebrauchten Wohnwagen können so zumindest die schlimmsten Fehler vermieden werden.

So ist es z.B. ganz schlimm, wenn der Wohnwagen feucht ist. Auch wenn nur ein ganz kleiner Fleck zu sehen ist. Hände weg, das ganze Teil ist in der Aussenwand verfault. Eine Reparatur würde mindestens 4000,–€ kosten, meistens mehr. Vom Ärger ganz zu schweigen.

Ein Feuchtigkeitsmeßgerät ist dabei extrem wichtig.

Wenn es in einer Ecke nur muffig riecht ist schon alles zu spät.

In manchen Wohnwagen riecht es deshalb stark nach Parfüm oder Lufterfrischern – Merken sie etwas?

Wenn es ein Sondermodell mit z.B. einem großen Fenster ist, das vielleicht einen oder mehrere Sprünge hat, Hände weg, diese großen Fenster sind irre teuer. 2500,–€ bis 5000,–€ müssen sie dann schon für ein neues bezahlen.

Die Reifen, die Auflaufbremsen, auch darf der Fußboden keinesfalls irgendwo weich sein – alles Verfault, und alle Gasgeräte und Elektrogeräte müssen funktionieren.

Harmlos ist es dagegen, wenn die Vorhänge vergilbt, die Matratzen durchgelegen oder die Sitzpolster abgenutzt sind. Der Wohnwagen ist eben nicht mehr neu. Neue Matratzen, neue Vorhänge und schöne Sitzpolster und der Wohnwagen wird ihnen schon viel besser gefallen. Optisch kann man hier für wenig Geld auch noch viel machen.

Es ist nicht unbedingt notwendig, mit Kindern einen Familienwohnwagen mit Kinderbetten zu kaufen. Es ist wie beim Urlaub mit Zelt, ab einem bestimmten Alter wollen die meisten Kinder lieber ohne Eltern in einem eigenen Zelt schlafen (Neben dem Wohnwagen natürlich).

Wenn sie nur Sommerurlaub machen, dann kann man auch die Sitzgruppe zu einem Bett für zwei Kinder umbauen und sie dort schlafen lassen. Die meisten Kinder lieben das. Die meiste Zeit, Kochen, Essen und abends zusammensitzen usw. verbringt man sowieso im Vorzelt oder ganz im Freien. Der Wohnwagen wird nur zum Schlafen und zum Umziehen benötigt.

Bei schlechtem Wetter kann man so ein Vorzelt leicht beheizen.

Mit einem Wohnwagen benötigen sie natürlich keine extra Kühlbox, keine Schlafsäcke und Luftmatratzen mehr. Die restliche Ausrüstung ist fast identisch.

Nur, wenn bei dem gebrauchten Wohnwagen kein Vorzelt dabei ist, dann müssen sie für ein neues Vorzelt schon 500,–€ bis 1200,–€ rechnen.

Sie benötigen dann natürlich auch ein geeignetes Zugfahrzeug, das den Wohnwagen auch ziehen darf. Aber oft haben Familien sowieso ein etwas größeres Auto, und meistens genügt deren Zugleistung vollkommen.

Die genaue Zugleistung von jedem Auto steht im Fahrzeugschein. Einfach nachsehen.

 

3. Das Wohnmobil

Ein Urlaub mit dem Wohnmobil kann unter den richtigen Voraussetzungen sehr schön sein, aber wenn es um Familienurlaube geht, dann ist normalerweise das Wohnmobil die schlechtere Wahl. Mit dem Wohnmobil ist man meistens unterwegs, so nach dem Motto – heute hier und morgen dort – .

Und während der ganzen Fahrerei müssen die Kinder angeschnallt sitzen und sich stillhalten. Wer Kinder hat, der weiß, dass das den Kleinen keine Freude bereitet. Die wollen einen schönen Campingplatz, andere Kinder und den ganzen Tag herumtoben.

Kinder eben, und das ist auch richtig so.

Aber natürlich geht das auch mit einem Wohnmobil, nur eben etwas eingeschränkt und auch noch viel teurer.

Denn bei einem Wohnwagenurlaub oder mit dem Zelt, haben sie ja das Auto zur Verfügung um Ausflüge zu machen oder außerhalb des Campingplatzes einzukaufen.

Städtereisen oder Bildungsreisen kann man später mal ohne Kinder machen.

Ein Campingplatz in der Nachsaison

Egal ob mit dem Zelt oder dem Wohnwagen, es haben sich auf den Campingplätzen ein paar Verhaltensregeln etabliert, die nicht schwierig und sehr vernünftig sind. Diese gelten sowohl für die Eltern als auch deren Kinder.

Als erstes: Niemals ohne Einladung eine fremde Parzelle betreten. Wenn man etwas will und es ist niemand zu sehen, einfach laut Hallo, ist jemand zuhause, oder Klopf-Klopf sagen. Wenn jemand da ist, dann wird er sich melden. Wenn nicht, dann draußen bleiben.

Als zweites: Auf die Ruhezeiten achten und unnötigen Lärm vermeiden.

Als drittes: Auf dem Campingplatz nicht unnötig mit dem Auto herumfahren.

Als viertes: Wenn man sieht das jemand Hilfe benötigt, ob beim Wohnwagenschieben, beim Zeltaufbau, oder sonst wie, sollte man seine Hilfe anbieten aber nicht aufdrängen.

Als fünftes: Wer grillt, der sollte aufpassen, dass der Grill so steht, dass er nicht die Nachbarn einräuchert.

Als sechstes: Keine Abfälle herumliegen lassen.

Als siebtes: Wer einen Hund hat, der Hund muss an die Leine und Hundebeutel sind natürlich Pflicht. Die gibt es aber auf fast allen Campingplätzen gratis.

Dann sind wir auch schon beim Campingurlaub mit Hund.

Auf fast allen Campingplätzen sind Hunde erlaubt. Die muss man nur beim Einchecken anmelden und man bezahlt pro Tag ein bisschen mehr. So zwei bis vier Euro. Ist wirklich nicht teuer.

Viele Campingplätze im Süden haben sogar eigene Hundestrände, an denen sie mit ihrem vierbeinigen Freund im Wasser herumtollen dürfen. Das ist doch super.

Dann haben die meisten großen Campingplätze sehr gute Anbindungen an tolle Spazier- und Radwege, auf denen man den Hund super bewegen kann.

So, das war eine grobe Übersicht über Familienurlaube auf Campingplätzen und was die so kosten. Wenn sie sich dafür interessieren und mehr wissen wollen, dann melden sie sich bei mir.

Meine Internetadresse: www.caravan-beratung.de

 

Bis zum nächsten Mal,

Ihr unabhängiger Camping- und Caravan-Berater

Friedrich Eschlbeck

 

Fotos: Eschlbeck

 

 

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