Home Allgemein SEIT WENIGEN TAGEN FERTIGGESTELLT — Radschnellwegverbindung zwischen der Messe und der Hochschule

SEIT WENIGEN TAGEN FERTIGGESTELLT — Radschnellwegverbindung zwischen der Messe und der Hochschule

Im Juli erfolgte der Spatenstich

Obligatorische Einweihung des Radschnellwegverbindung zwischen der Messe und der Hochschule

 

Am Freitag hat Oberbürgermeister Alexander Putz die etwa 450 Meter lange Trasse mit dem symbolischen Durchschneiden eines Bandes offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Eine gemeinsame erste Fahrt mit dem Fahrrad rundete die Verkehrsfreigabe ab.

 

 

Die vier Meter breite Radschnellwegverbindung, abseits des Autoverkehrs, schließt im Westen an den Fuß- und Radweg der Roider-Jackl-Straße und im Osten an den Ochsenauweg an – unmittelbar vor einem Fuß- und Radweg, der in das Gelände der Hochschule führt. Sie kreuzt im Westen den Flutgraben Schweinbach und im Osten den Bachlauf des Schweinbachs, weshalb zwei kleine Brückenbauwerke notwendig waren. Der Radschnellweg bildet darüber hinaus einen wichtigen Lückenschluss der Stadtteil-Radroute von der Innenstadt über Peter und Paul, Schönbrunn bis nach Auloh. Für die verbaute Fläche werden Ausgleichsflächen geschaffen. Die Kosten für den Radschnellweg (inkl. Beleuchtung, Schaffung ökologischer Ausgleichsflächen und Hochwasserschutzmaßnahmen) belaufen sich auf circa 470.000 Euro. Gefördert wird die Maßnahme mit etwa 50 bis 60 Prozent. Eine straßenbegleitende Baumreihe und eine Ausgleichsfläche werden im kommenden Frühjahr angelegt.

 

 

 

Warum Radschnellweg?

Landshut ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft „Fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern” und hat sich eine Erhöhung des Radverkehrsanteils bis zum Jahr 2020 von 18 auf 23 Prozent als Ziel gesetzt. Ein wesentlicher Ansatz, um dieses Ziel zu erreichen, ist die Förderung des Alltagsradverkehrs auf mittleren Distanzen. Dies betrifft v.a. die Wege in die Arbeit, zur Schule und zu den Ausbildungsstätten. Die Förderung des Alltagsradverkehrs auf mittleren Distanzen erfordert den Ausbau einer sicheren und schnellen Radinfrastruktur von den am Stadtrand liegenden Vierteln und von den Nachbargemeinden in die Innenstadt. Im Radverkehrskonzept sind die Potenziale von Radschnellverbindungen bzw. Radschnellwegen für Landshut dargestellt. Insbesondere eine Radschnellverbindung zwischen den Stadtteilen Auloh und Schönbrunn zur Innenstadt (Stadtteil Altstadt) besitzt eine hohe Bedeutung für die Förderung des Alltagsradverkehrs und die Anbindung der am Rande liegenden Viertel.

Der Stadtteil Auloh ist ca. 7 Kilometer von der Innenstadt entfernt. Der Stadtteil Schönbrunn mit der Hochschule Landshut und vielen weiteren Bildungseinrichtungen ist ca. 5 Kilometer von der Altstadt entfernt. Geringfügig länger sind die Distanzen der beiden Stadtteile am Stadtrand zum Hauptbahnhof Landshut.

Radschnellweg als Lückenschluss der Stadtteil-Radroute in den La.Osten

 

Der neue 450 M lange Radschnellweg in Schönbrunn bildet einen wichtigen Lückenschluss der Stadtteil-Radroute von der Innenstadt über die Stadtteile Peter und Paul, Schönbrunn bis nach Auloh. Er verläuft in geradliniger Verlängerung des Radwegs in der Kasernenmitte an der Alten Kaserne und dem Messegelände vorbei bis zur Hochschule, sodass die Radfahrer auch auf diesem Abschnitt abseits vom Autoverkehr auf einer attraktiven und sicheren Verbindung fahren. Hier bindet der Radschnellweg an das Wegenetz beim Bildungszentrum Schönbrunn an.

Die wasserrechtliche Genehmigung erfolgte durch das Wasserwirtschaftsamt des Freistaats und durch das Ordnungsamt der Stadt

Grunderwerb: Ein Großteil der Flächen war bereits im Besitz der Stadt, Rest erfolgte durch Grundstückstausch.

Ausführung

Ausführende Baufirma: Max Streicher GmbH, Deggendorf, NL Gretlmühle

Beleuchtung: Stadtwerke

Der Radschnellweg wurde nach den Richtlinien für den „Einsatz und Gestaltung von Radschnellverbindungen” gebaut: Asphaltbelag, 4 Meter Straßenbreite und mit Beleuchtung. Er quert den Schweinbach und einen Flutgraben. Eine straßenbegleitende Baumreihe und eine Ausgleichsfläche werden im kommenden Frühjahr angelegt.

Der Radschnellweg ist für den Autoverkehr gesperrt, kann aber im Notfall von Rettungsfahrzeugen befahren werden. Landwirtschaftliche Fahrzeuge können die Trassen an vorgesehen Querungsstellen überfahren

 

Teilnehmer:

Oberbürgermeister Alexander Putz, Vertreter der Regierung, Mitglieder des Stadtrats, Hochschulpräsident Prof. Dr. Karl Stoffel, Studierendenvertretung, Leiter des Baureferates, Leitender Baudirektor Johannes Doll, Verkehrsplaner im Tiefbauamt, Magnus Stadler, Mobilitätsmanagerin Corina Zech, Helmut Taglinger vom Tiefbauamt, Claudia Obermaier vom Amt für Liegenschaften und Wirtschaft/Förderwesen, Vertreter des Wasserwirtschaftsamtes, Vertreter der umliegenden beruflichen Schulen, Projektleiter Markus Frank und der Niederlassungsleiter Walter Weinberger der ausführenden Firma Streicher