Home Allgemein Schwarze Umweltschützer aus Niederbayern bei der Landesversammlung in Ingolstadt

Schwarze Umweltschützer aus Niederbayern bei der Landesversammlung in Ingolstadt

Bild (von links nach rechts): Vier der über zehn Delegierten aus Niederbayern im Gespräch: Stellv. Kreisvorsitzender Anton Zech, der Stellv. Landesvorsitzende Dr. Christian Hirtreiter, der Bezirksvorsitzende Rudolf Schnur und der Stellv. Bezirksvorsitzende Hans Hartl.

Am vergangenen Samstag fand die Landesversammlung des Arbeitskreises Umweltsicherung und Landesentwicklung der CSU (AKU) in Ingolstadt am Auwaldsee statt. Der niederbayerische CSU-Bezirksvorsitzende Manfred Weber, der vor den Delegierten aus ganz Bayern zum Thema “Die Folgen von Globalisierung und Einwanderungsdruck für unsere Landesentwicklung – wie antwortet Europa?” sprach, war sichtlich erfreut über die große Zahl der Delegierten, die um den AKU-Bezirksvorsitzenden Rudolf Schnur im Saal anwesend waren. Der Vorsitzende der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament stimmte die Delegierten auf einen arbeitsintensiven Tag ein und zeigte die vielfältigen Handlungsfelder und Problemstellungen auf europäischer Ebene auf. Seinen Ausführungen schloss sich eine ausführliche Diskussion an.

Albert Füracker, MdL und Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat zeigte unter dem Titel “Den Charakter Bayerns in der Globalisierung bewahren.” den Weg seines Ministeriums auf und stand den Delegierten in überzeugend Rede und Antwort.

Respekt verschaffte sich der junge Abgeordnete Florian Oßner, MdB aus dem Wahlkreis Landshut-Kelheim, der über seine Tätigkeit in der Endlagersuchkommission berichtete. In den mittlerweile vier Sitzungen der Kommission zeigt sich zwar noch keine klare Linie bezüglich der Arbeitsweise, aber er sicherte zu, dass die Kommission im Jahre 2015 bereits ein Ergebnis vorweisen wird. Das fertiggestellte Endlager sei seinen Worten nach für das Jahr 2031 fixiert. Die nach seinen Ausführungen einsetzende und langdauernde Diskussion bestand er mit Bravour. Er blieb keine Antwort schuldig und stellte dar, dass er sich bereits in kurzer Zeit eingearbeitet hat und über ein glaubwürdiges Profil verfügt.

Nach den Rechenschafts- und Kassenberichten, sowie der Aussprache und der turnusmäßigen Entlastung des Landesvorstandes, dem der Bundestagsabgeordnete Josef Göppel vorsteht, ging es in die gewohnt langdauernde Antragsberatung. Mit einem Schlusswort des Landesvorsitzenden wurde der Arbeitstag am Spätnachmittag beendet. Zufrieden und motiviert fuhren die Delegierten in alle Teile Bayerns um in den Kreisverbänden die Neuerungen und Ergebnisse zu berichten.




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