Home Allgemein Schnur antwortet dem Pressesprecher des Staatsminister Herrmann

Schnur antwortet dem Pressesprecher des Staatsminister Herrmann

Sehr geehrter Herr Platzer,

da sind Ihnen wohl zwei Fehler (Patzer) unterlaufen:
1. Im Januar 2014 war Herr Dreier noch nicht Landrat
und
2. ich heiße Schnur und nicht Schur
Ihre mit sehr heißer Nadel und in beleidigendem Ton gestrickte Pressemitteilung habe ich zur Kenntnis genommen.
Haben Sie es nötig mit ehrabschneidenden Vokabeln wie “völlig unsinnig” zu arbeiten?
Versuchen Sie wieder auf gleicher Augenhöhe zu agieren. Sie tauschen sich mit einem vom Volk gewählten Vertreter aus und nicht mit einem Untergebenen!
Ihr Problem ist, dass Sie die Kritik nicht richtig verstanden haben: sie richtet sich an das von oben erlassene fallbeilartige Ende der B 15neu und die daraus entstandene Enttäuschung der Bürger, insbesondere der Befürworter und CSU-Mitglieder vor Ort.
Es fehlt aber nach wie vor eine konkrete Darstellung der Trasse von deren Weiterbau Sie ab 2019 schreiben.
Meine konkreten Fragen, insbesondere zu
a) Träger der Baulast
b) Klassifizierung
c) genauer Trassenverlauf (vor allem deren Endpunkt)
d) Finanzierung
e) Beginn des Planfeststellungsverfahrens
bleiben unbeantwortet.
Wenn Sie eine gute Lösung parat haben, dann sollten Sie diese auch darstellen.
Ihre Pressemitteilung ist so zu verstehen, dass der OB, der Landrat, der CSU-MdB und der CSU-MdL in dem Gespräch am 9.1.2015 bereits von der Nichtaufnahme der B 15neu in den BVWP wussten und damit einverstanden waren.
Auf mein Ersuchen an den Herrn Staatsminister nach Landshut zu kommen sind ebenfalls nicht eingegangen.
Trotzdem freundliche Grüße aus dem staugeplagten Landshut
Rudolf Schnur
Diplom-Verwaltungswirt (FH)
Geprüfter Baubiologe
Stadtrat und Vorsitzender der CSU-Fraktion
Ost-Südumgehung Landshut ( 28.01.2015 PM 32/15)
Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann: Kritik von Rudolf Schur in Sachen Ost-Südumgehung Landshut völlig unsinnig und kontraproduktiv – Oberbürgermeister, Landrat, Abgeordnete und Staatsregierung sind sich einig – Ziel: Baubeginn direkt nach Anschluss der B 15neu an die A 92

+++ Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann weist die Kritik des Landshuter Stadtrats Rudolf Schnur bezüglich der Entscheidung, eine Ost-Südumgehung von Landshut für den Bundesverkehrswegeplan anzumelden, deutlich zurück. “Der Vorstoß Schnurs ist völlig unsinnig, denn die Entscheidung fiel im Einvernehmen mit der Führung der Stadt und des Landkreises sowie den Stimmkreisabgeordneten und der Staatsregierung. Wir melden eine Ost-Südumgehung von Landshut für die Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplanes an. Wenn 2019 der Lückenschluss der B 15neu von Essenbach bis zur A 92 fertiggestellt sein wird, wollen wir nahtlos an der Umgehung weiterbauen können.” Dies wurde am 9. Januar 2014 im Einvernehmen mit Landshuts Oberbürgermeister Hans Rampf, Landrat Peter Dreier, Bundestagsabgeordneten Florian Oßner und Landtagsabgeordneten Helmut Radlmeier besprochen. +++

“Die Umgehung von Landshut wird umso schneller gebaut werden können, je klarer die Unterstützung aus dem Landshuter Stadtrat sei. Verwirrung zu stiften ist hier sicher nicht hilfreich, sondern kontraproduktiv. Viel wichtiger wäre es, das Konzept der Staatsregierung nachdrücklich zu unterstützen”, so Herrmann weiter. Auch was die Akzeptanz des weiteren Ausbaus der B 15 in den Landkreisen Erding und Mühldorf betreffe, seien Rundumschläge wenig sinnvoll. Hier helfe nur ein intensiver Dialog mit den betroffenen Bürgern weiter.


Pressesprecher: Oliver Platzer
Telefon: (089) 2192 -2108
Telefax: (089) 2192 -12721
E-Mail: presse@stmi.bayern.de

Zum Bestellen und Abbestellen der Pressemitteilung benutzen Sie bitte das Formular unter:
https://www.stmi.bayern.de/med/pressemitteilungen/abonnieren/index.php

 

 




NO COMMENTS

Leave a Reply