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Schneebruchgefahr: Straßen zum Teil wieder frei – LA 14 und Schönbrunner Straße bleiben aus Sicherheitsgründen gesperrt

Alle anderen Straßen sind nun wieder frei befahrbar – Winterdienst nach wie vor im Dauereinsatz – Streusalz musste nachbestellt werden

Aufgrund der anhaltend hohen Schneebruchgefahr müssen die LA 14 ab Höhe Gretlmühle und die Schönbrunner Straße noch bis mindestens morgen, Mittwoch, gesperrt bleiben. Die übrigen gesperrten Straßen können dagegen in diesen Minuten freigegeben werden. Aus aktuellem Anlass bittet die Stadt alle Verkehrsteilnehmer dringend darum, die aus Sicherheitsgründen verhängten Sperren unbedingt zu beachten und die Warnungen ernst zu nehmen. Weiterhin drohen Äste und Bäume unter der noch immer enormen Schneelast zu brechen.

Derzeit sind Mitarbeiter der Bauamtlichen Betriebe, des Stadtgartenamts und der Unteren Naturschutzbehörde zusammen mit Einsatzkräften der Feuerwehr unterwegs, um auf der LA 14 die für eine Freigabe erforderlichen Baumfällungen vorzunehmen. Morgen soll die LA 14 dann geöffnet werden. Etwas schwieriger stellt sich die Lage im Bereich der Schönbrunner Straße dar: Hier müssen mehrere Gefahrenstellen beseitigt werden, die Arbeiten könnten deshalb etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen. Mit einer Verkehrsfreigabe ist daher möglicherweise erst in einigen Tagen zu rechnen.

Der Winterdienst der Stadt wiederum ist aufgrund der Straßenverhältnisse nach wie vor im Dauereinsatz, um die Behinderungen durch Eis und Schnee so gering wie möglich zu halten. Städtische Straßen werden dabei in drei Dringlichkeitsstufen eingeteilt und entsprechend geräumt und gestreut. „Höchste Priorität genießen natürlich Hauptstraßen, Bergstrecken und Buslinien. Wir arbeiten dabei nach einem sogenannten Streuplan“, erklärt Claudia Hahn, stellvertretende Leiterin der für den Winterdienst zuständigen Bauamtlichen Betriebe. „In die zweite Dringlichkeitsstufe fallen wichtige öffentliche Parkflächen sowie Kiesstraßen, die wir gemäß des Kiesstraßenplans räumen und streuen.“ Die restlichen Straßen des Stadtgebiets gehörten zur dritten Dringlichkeitsstufe und würden nur bei besonderer Anordnung geräumt, wenn Zeit und Wetterlage es zulassen – was momentan leider einfach nicht zu schaffen sei, so Hahn. Die Stadt bedauert alle daraus entstehenden Unannehmlichkeiten sehr und bittet die betroffenen Anwohner um Verständnis.

Aufgrund des bislang schon verhältnismäßig schneereichen Winters ist der Streusalzverbrauch in Landshut übrigens in diesem Jahr relativ hoch. „Wir mussten inzwischen sogar Salz nachbestellen, um unsere Lagerbestände aufzufüllen“, sagt Hahn. „Jetzt sind wir für die kommenden Tage und den Rest des Winters – der ja noch ein bisschen dauert – wieder gut gerüstet.“

In diesem Zusammenhang erinnert die Stadt außerdem daran, dass für den Winterdienst auf den Bundes- und Staatsstraßen in Landshut nicht ihre Bauamtlichen Betriebe zuständig sind, sondern das Staatliche Bauamt. Und für die A92 ist die Autobahndirektion Südbayern verantwortlich.

 

 

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