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Zimmerbrand

Am Montagvormittag kam es in einem Landshuter Wohnheim an der Bauhofstraße zu einem Zimmerbrand.

 

 

Einsatz nach 45 Minuten beendet

 

Dabei wurden Teile des Mobiliars sowie Kleidungsstücke des Bewohners zerstört bzw. beschädigt. Atemschutzträger der Feuerwehr konnten den Brand im Bereich des Bettes schnell löschen, ehe sich die Flammen weiter ausbreiten konnten. Eine Mitarbeiterin des Wohnheims hatte den Brand über die Hausalarmanlage bemerkt, die Einsatzkräfte verständigt sowie die zügige Räumung des Gebäudes veranlasst. Eine durch Atemschutzträger zur Sicherheit durchgeführte Kontrolle des Hauses nach weiteren Personen im Gebäude verlief ohne Feststellungen. Die Mitteilen wurde vom Rettungsdienst behandelt und zur Sicherheit in ein Krankenhaus eingeliefert. Nach Abschluss der Lösch- und Kontrollarbeiten wurde das Gebäude von der Feuerwehr noch entraucht, alle übrigen Bewohner konnten danach wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Hinsichtlich Brandursache und Sachschaden ermittelt die Polizei. Für die Feuerwehr war der Einsatz nach rund 45 Minuten beendet.

 

Bildquelle: FFW Landshut

Zimmerbrand in einer Landshuter Hotelanlage

 

Am frühen Mittwochmorgen kam es in einer Hotelanlage an der Luitpoldstraße, Ecke Rennweg, zu einem Zimmerbrand

Ein Passant stellte gegen 05:40 eine starke Rauchentwicklung aus einem Fenster im Erdgeschoss fest und verständigte die Rettungskräfte. Auf Grund der Tatsache, dass es ich beim Brandobjekt um einen Hotelbetrieb handelt, wurde zur Sicherheit ein Großaufgebot an Rettungskräften in Marsch gesetzt. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand Mobiliar in einem Gastzimmer in Flammen, das Gebäude war teilweise verraucht. Die Einsatzkräfte verschafften sich daraufhin gewaltsam Zugang zum Objekt und begannen umgehend mit den Löscharbeiten sowie mit der Räumung des Gebäudes. Diese verlief zügig und ohne Zwischenfälle, lediglich eine Person musste kurz vom Rettungsdienst durchgecheckt werden. Eine zur Sicherheit in Stellung gebrachte Drehleiter musste nicht eingesetzt werden.

Das Brandzimmer war zur Zeit des Brandes leer. Nachdem das Feuer aus war, wurde das Gebäude mit Überdrucklüftern entraucht und belüftet. Zur Brandursache und zum Sachschaden kann die Feuerwehr keine Angaben machen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Seitens der Landshuter Feuerwehr waren unter der Leitung von Stadtbrandrat Gerhard Nemela und Stadtbrandinspektor Martin Dax die Löschzüge Stadt, Rennweg und Siedlung sowie die Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung vor Ort, dazu mehrere Streifen der Polizei sowie Notärzte und Rettungswägen. Der Bereich des Rennweges zwischen der Luitpoldstraße und der Zufahrt zum Discountmarkt musste für rund 45 Minuten komplett gesperrt werden. Der Einsatz der Feuerwehr endete kurz nach 6:30.

 

Foto: Feuerwehr Landshut

Die Freiwillige Feuerwehr Landshut hatte am vergangenen Wochenende jede Menge Arbeit.
Der ersten Einsatz führte die Einsatzkräfte ins Zuständigkeitsgebiet des LZ Siedlung zu einer eiligen Türöffnung. Die Türe wurde mittels Spezialwerkzeug geöffnet und anschließend der Polizei der Zutritt zur Wohnung ermöglicht.
Am Samstagabend folgen dann binnen fünf Minuten zwei Brandeinsätze. In einem Studentenwohnheim in der Stetthaimer Straße wurde ein Zimmerbrand gemeldet, ebenso wenige Minuten später in einem Mehrparteienhaus an der Maximilianstraße. In einem Fall wurde durch die Atemschutztrupps ein brennender Mülleimer vorgefunden und in der Maximilianstraße konnte eine brennende Küche vom Bewohner noch gerade so gelöscht werden. In beiden Fällen führte die Feuerwehr Nachlöscharbeiten durch und kontrollierte den Brandort mittels Wärmebildkamera nach. Kurz nach der nachstehend beschriebenen Großtierrettung in Stünzbach wurden die Einsatzkräfte dann zu einem ausgelösten Rauchwarnmelder in einem großen Block am Felix-Meindl- Weg gerufen. Hier stellten die Einsatzkräfte angebranntes Essen fest.. Ein Eingreifen war hier nicht erforderlich. Insgesamt waren an diesem Wochenende die Löschzüge Stadt, Achdorf, Rennweg, Hofberg und Siedlung im Einsatz.
Großtierrettung in Buch am Erlbach

Am späten Vormittag des 15. Juli stürzte im zu Buch am Erlbach gehörenden Ortsteil Stünzbach ein rund 800 Kilo schweres Kaltblutpferd in den gleichnamigen Bach. Die Reiterin konnte glücklicherweise rechtzeitig abspringen, ehe das Tier schließlich in Rückenlage im engen Bachbett zum Liegen kam. Da sich das Tier weder selbst noch mit der Hilfe umliegender Landwirte aus seiner misslichen Lage befreien konnte wurden kurze Zeit später die Freiwilligen Feuerwehren aus Buch am Erlbach, Pfrombach-Aich und Landshut-Achdorf mit dem Tierhebegerät alarmiert. Parallel wurde auch eine Tierärztin verständigt. Nachdem sich die Einsatzkräfte vor Ort ein Bild der Lage gemacht hatten, wurde zuerst über den noch angeschnallten Sattelgurt ein Rundgurt unter dem Tier hindurch gezogen. An diesem wurden dann zwei weitere längere Rundgurte durchgezogen ehe damit schließlich das Tierhebegeschirr unter dem Pferd durchgezogen werden konnte. Nachdem das Hebegeschirr richtig positioniert war, zogen die Einsatzkräfte mit vereinten Kräften auf einer Seite an, um dem Tier so wieder einen Tritt unter den Hinterläufen zu verschaffen. Dieses Unterfangen gelang gleich auf den ersten Anlauf und so konnte das Pferd anschließend aus eigener Kraft den kurzen Abhang hinauf zur Straße steigen. Nach einem kurzen Check durch die Tierärztin konnte das Tier mit der Besitzerin in seinen Stall zurückkehren. Der Einsatz der Feuerwehren dauerte insgesamt rund zwei Stunden und wurde von Kreisbrandmeister Florian Baumann und dem Bucher Kommandanten Harald Haagen geleitet. Im Einsatz standen rund 35 Einsatzkräfte.

Bild Rettungsaktion: FF Buch am Erlbach
Bild gerettetes Pferd: FF Landshut

Am Montagmorgen kam es in einem Mehrparteienhaus an der Hagrainer Straße in einer zum Brandzeitpunkt verlassenen Wohnung zu einem Zimmerbrand.

Aus bislang ungeklärter Ursache gerieten ein Sessel und Wäsche in Brand. Die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle und gelöscht. Nachbarn bzw. Nachbarwohnungen waren nicht gefährdet. Das Gebäude wurde zur Sicherheit von der Polizei während des Einsatzes geräumt. Nach Ende der Löscharbeiten wurde die Wohnung noch entraucht und belüftet, ehe die Einsatzstelle für die weiteren Ermittlungen an die Polizei übergeben wurde. Im Einsatz waren die Löschzüge Stadt und Hofberg unter der Leitung von Stadtbrandrat Gerhard Nemela.

 

Foto: Feuerwehr Landshut

Zimmerbrand in der Asylunterkunft Porschestraße/Landshut

 

Am Mittwochmorgen wurden die Feuerwehren aus Landshut (Löschzüge Stadt, Siedlung) und Piflas um 6:22 zu einem Brand in der Asylunterkunft in der Porschestraße in Landshut alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand ein Raum im Erdgeschoss auf der rückwärtigen Seite des dreistöckigen Gebäudes im Vollbrand, Flammen schlugen aus dem Fenster. Im Gebäude waren weite Bereiche der Gänge und des Treppenhauses stark verraucht sowie eine mögliche Brandausbreitung im Gebäude selbst noch unklar. Eine Vielzahl an Bewohnern befand sich zu diesem Zeitpunkt bereits aus dem Gebäude, der Verbleib weiterer Personen im Gebäude war ebenfalls noch unklar. Aus diesem Grund wurde von der Einsatzleitung zur Sicherheit die Alarmstufe erhöht und noch eine zweite Drehleiter zur Einsatzstelle beordert (Nachalarm der Feuerwehren Ergolding, Altdorf und LZ Rennweg der FF Landshut).

 

Parallel begaben sich mehrere Atemschutztrupps zur Personensuche und Brandbekämpfung ins Gebäude. Weitere Trupps starteten einen Außenangriff über das bereits zerbrochene Fenster. Bei der Absuche trafen die Einsatzkräfte dann noch einen Wohnungsinhaber in seiner Wohnung im dritten Obergeschoss an, dem jedoch der Fluchtweg durch das völlig verrauchte Treppenhaus versperrt war. Er wurde daraufhin mit der Drehleiter aus dem Gebäude geholt und nach unten gebracht. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde der Feuerwehr dann bestätigt, dass niemand mehr im Gebäude vermisst wurde. Somit konzentrierten sich die Maßnahmen der Feuerwehr dann Vollends auf die Brandbekämpfung. Hier konnte eine weitere Brandausbreitung im Gebäude verhindert werden, der Brandraum selbst brannte komplett aus. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde das Gebäude mit Überdrucklüftern entraucht und belüftet.

 

Den Einsatz leiteten Stadtbrandrat Gerhard Nemela und Stadtbrandinspektor Martin Dax. Beide wurden von der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung der Landshuter Feuerwehr unterstützt. Insgesamt waren seitens der Feuerwehren 18 Fahrzeuge mit fast 90 Einsatzkräften vor Ort. Seitens der Rettungsdienste waren sechs Rettungswägen, ein Krankentransportwagen, vier Notärzte, der Einsatzleiter Rettungsdienst, ein leitender Notarzt und die Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung mit gut 20 Einsatzkräften mit vor Ort. Vom Rettungsdienst wurden mehrere Personen – darunter auch Kinder – vor Ort behandelt, ein Erwachsener wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei war ebenfalls mit mehreren Streifen vor Ort und sperrte die Porschestraße komplett ab. Die Zusammenarbeit aller beteiligten Hilfsorganisationen funktionierte dabei gewohnt reibungslos.

 

 

Bilder: Feuerwehr Landshut

 

*EBDE*

 

Ein Zimmerbrand im ersten Obergeschoss eines großen Wohnblocks am Landshuter Sankt-Wolfgang-Platz hat am Mittwochmorgen ein Menschenleben gefordert. Als die Feuerwehr gegen 7:50 alarmiert wurde und kurze Zeit später am Brandort eintraf, drang bereits dichter Rauch aus der betroffenen Wohnung. Polizeibeamte hatten zu diesem Zeitpunkt bereits mit der Evakuierung des betroffenen Gebäudebereichs angefangen. Atemschutzträger der Feuerwehr drangen dann sofort in die fast bis zum Boden verrauchte Brandwohnung ein und begannen mit den Löscharbeiten. Während der Löscharbeiten wurde im hauptbetroffenen Zimmer eine Person tot aufgefunden. Nachdem das Feuer gelöscht und letzte Glutnester mittels Wärmebildkamera gefunden und ebenfalls abgelöscht wurden, wurde mit der Belüftung und Entrauchung des gesamten Gebäudeteils begonnen. Eine zur Sicherheit in Stellung gebrachte Drehleiter musste nicht mehr eingesetzt werden. Nach Abschluss der Maßnahmen der Feuerwehr wurde die Einsatzstelle gegen 8:40 an die Polizei übergeben, die Feuerwehr konnte abrücken. Die evakuierten Nachbarn konnten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Seitens der Feuerwehr waren der Löschzug Siedlung der FF Landshut und die Feuerwehr Altdorf mit neun Fahrzeugen und rund 35 Einsatzkräften vor Ort. Den Einsatz leiteten Stadtbrandrat Gerhard Nemela und Stadtbrandinspektor Martin Dax. Für die Versorgung der evakuierten Personen und für die Absicherung der Einsatzkräfte stand dazu ein Großaufgebot der Rettungsdienste in Bereitschaft.

Die Einsätze für die Landshuter Feuerwehr begannen am Freitag kurz vor Mittag, als ein großer LKW im Bereich der Theodor-Heuss-Straße zwischen beiden Kreisverkehren vor dem Gewerbegebiet seinen Auflieger verlor. Dadurch rissen auch die Hydraulikleitungen ab und die Betriebsstoffe verteilten sich über die Fahrbahn. Durch die Landshuter Feuerwehr wurde die Unfallstelle abgesperrt und die ausgelaufenen Betriebsstoffe wurden gebunden. Da zur Bergung des havarierten Fahrzeuges ein großer Spezialkran erforderlich war, musste die Theodor-Heuss-Straße dann komplett gesperrt werden. Ingesamt dauerte der Einsatz der Feuerwehr hier rund drei Stunden. (Bilder anbei)

Am Freitagabend kam es dann um 22:30 Uhr im Bereich des Kupferecks zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten PKW. Auch hier musste die Feuerwehr die Verkehrsregelung übernehmen und Trümmerteile sowie ausgelaufene Betriebsstoffe binden. Im Gegensatz zum Einsatz zur Mittagszeit konnten die Kräfte hier nach rund 45 Minuten wieder abrücken. Soweit der Feuerwehr bekannt ist, wurde bei dem Unfall eine Person leicht verletzt. (Bild anbei)

Am Samstag erfolgte dann am Vormittag eine automatische Brandmeldung in der Sparkassenakademie. Die Einsatzkräfte konnten die Alarmursache in Form eines angebrannten Essens feststellen. Maßnahmen der Feuerwehr waren weiter nicht erforderlich. Die Anlage wurde zurückgestellt.

Kurz nach Mittag erfolgte für die Feuerwehren aus Landshut und Altdorf die nächste Alarmierung wegen eines Zimmerbrandes in einem Mehrparteienhaus an der Kirschenstraße. Als die Feuerwehr vor Ort eintraf, war im Treppenhaus eine Verrrauchung festzustellen. Atemschutzträger verschafften sich dann gewaltsam Zugang zur Wohnung und konnten dort im Rauch noch eine Person antreffen, die umgehend ins Freie zum Rettungsdienst gebracht wurde. Parallel gingen weitere Atemschutzträger in der Wohnung auf Ursachenforschung und fanden in der dortigen Küche ein stark verbranntes und qualmendes Essen vor. Auch der Bereich um den Herd war kurz davor, Feuer zu fangen. Auf Grund der starken Verrauchung wurde die Wohnung mittels Überdrucklüftern entraucht. Über die Schwere der Verletzungen des Bewohners ist der Feuerwehr nichts bekannt.

Kurze Zeit später musste die Feuerwehr dann in Auloh noch einer bewusstlos in der Wohnung liegenden Person zur Hilfe kommen. Die Türe wurde von den Einsatzkräften mit Spezialwerkzeug geöffnet, anschließend kümmerte sich der Rettungsdienst um die Person.

Bei den Einsätzen waren sechs der acht Landshuter Löschzüge sowie die Feuerwehr Altdorf mit rund zusammengerechnet rund 100 Frauen und Männern im Einsatz.

Die Freiwillige Feuerwehr Landshut musste zwischen den Nachmittagsstunden des 31. Dezember und der Mittagszeit am Neujahrstag insgesamt fünfmal ausrücken. Davon vier Brandeinsätze und eine technische Hilfeleistung. Größere Einsatzlagen und Brandschäden gibt es seitens der Feuerwehr – auch durch das umsichtige und schnelle Handeln zweier meldenden Personen – nicht zu vermelden.

Zum ersten Mal ausrücken musste die Landshuter Feuerwehr am 31. Dezember kurz nach Mittag zu einem Zimmerbrand in Ergolding. Dort unterstützen die Einsatzkräfte die örtlichen Feuerwehren bei der Bekämpfung eines Zimmerbrandes. Der zweite Einsatz folgte am frühen Abend gegen 18:00 in einem Lokal in der Inneren-Münchner-Straße. Dort gerieten kleine Körbe auf einem Tisch in Brand. Eine Nachbarin bemerkte die Flammen durch das Fester und verständigte sofort die Feuerwehr und die bereits im Lokal anwesenden Köche, welche das Feuer schnell löschen konnten. Für die Feuerwehr beschränkte sich der Einsatz dann auf eine kurze Nachkontrolle. Um kurz vor 1:30 Uhr Nachts folgte dann ein klassischer Silvestereinsatz in Form einer brennenden Mülltonne in der Wolfgangssiedlung. Das Feuer konnte von der Feuerwehr schnell gelöscht werden.

Das Glück der Tüchtigen war dann den Betreibern eines Zirkus auf der Grieserwiese kurz nach 3:30 in der Nacht hold. Dort geriet ein großer Wohnwagen in Brand. Das Feuer konnten aber zum Glück vor einem größeren Aufflammen durch die Betreiber mit Feuerlöschern eingedämmt und gelöscht werden. Die kurze Zeit später eintreffende Feuerwehr kontrollierte den betroffenen Bereich mit einer Wärmebildkamera, konnte dabei aber keine Glutnester und Hitzequellen mehr feststellen. Der bislang letzte Einsatz folgte am Sonntagmorgen gegen 10:30, als die Kräfte zu einer eiligen Türöffnung im Landshuter Westen ausrücken mussten.

++ 5 Personen über Feuerwehrleitern und 3 Personen aus Treppenhaus gerettet

++ Zimmerbrand mit immenser Rauchentwicklung versperrt Fluchtweg

++ Rauchmelder warnten andere Bewohner

++ Vier weitere Einsätze unter Tags

Ein Zimmerbrand mit einer äußerst immensen Rauchentwicklung hat am Montagabend gegen 19:20 Uhr in einer Mehrparteienanlage am Landshuter Hofberg direkt gegenüber der dortigen Feuerwache für einen Großeinsatz der Rettungskräfte gesorgt. Beim Eintreffen der ersten Kräfte drang bereits beißender tiefschwarzer Qualm aus dem Treppenhaus und den Fenstern der Brandwohnung im ersten Obergeschoss. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich noch mehrere Personen im Treppenhaus sowie auf Balkonen und an Fenstern im ersten und zweiten Obergeschoss. Daraufhin wurden umgehend weitere Kräfte nachalarmiert und mit der Evakuierung der Bewohner begonnen.

Durch die unter Atemschutz vorgehenden Angriffstrupps der Feuerwehr wurden zuerst drei im Treppenhaus befindliche Personen ins Freie gebracht. Selbst hier im Erdgeschoss war der Brandrauch bereits bis zur Kopfhöhe eines erwachsenen Menschen herab gestiegen und damit ein Verweilen von Personen ohne Atemschutz viel zu Gefährlich. Parallel wurde sofort die Drehleiter in der als Feuerwehrzufahrt ausgewiesenen Tiefgaragenzufahrt in Stellung gebracht. Dazu wurden weitere tragbare Leitern in den Hinterhof bzw. den Gartenbereich der Wohnanlage in Stellung befördert. Dadurch konnten dann zwei Personen mit der Drehleiter aus einem Fenster im zweiten Stock gerettet werden. Drei weitere Personen konnten kurze Zeit später über tragbare Steckleitern von Balkonen im ersten Obergeschoss (2 Personen) und im zweiten Obergeschoss gerettet werden (1 Person). Die Rettung aller Bewohner verlief ruhig und ohne Panik. Zusammen mit den Bewohnern wurden auch zwei Katzen in Sicherheit gebracht.

Alle acht geretteten Personen waren nicht direkt durch das Feuer, sondern vielmehr durch den immensen Brandrauch, der auch in andere Wohnungen eindrang und der eine Flucht bzw. eine Evakuierung über das komplett verrauchte Treppenhaus unmöglich machte, in Gefahr. Soweit der Feuerwehr bekannt ist, wurde eine Person vom Rettungsdienst wegen Rauchgasinhalation in ein Krankenhaus eingeliefert.

Zur Hilfe kamen den Bewohnern in den Nachbarwohnungen einige dort installierte Rauchmelder. Diese schlugen kurze Zeit nach Brandausbruch auch dort Alarm und warnten so einen Großteil der weiteren Hausbewohner.

Die eingesetzten Atemschutzträger hatten dann Schwerstarbeit zu verrichten, um durch den dichten Qualm bis zum Brandraum vorzudringen. Der glücklicherweise auf ein Zimmer beschränkte Brand in einer Wohnung im ersten Obergeschoss konnte dann relativ zügig gelöscht werden. Sicherheitshalber wurden auch hier nochmals alle Zimmer nach möglicherweise noch vermissten Personen abgesucht. Anschließend wurde der gesamte Komplex mit mehreren Überdrucklüftern entraucht und belüftet. Dazu musste über die Drehleiter noch ein Fenster eingeschlagen werden, um so eine Abluftöffnung für den Brandrauch zu schaffen.

Die evakuierten Bewohner konnten – mit Ausnahme der drei Wohnungen im Erdgeschoss – nicht mehr in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Verrußung im ersten und zweiten Obergeschoss waren dafür viel zu stark. Nach Kenntnis der Feuerwehr konnten alle bei Verwandten und Freunden unterkommen.

Seitens der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Landshut waren unter der Leitung von Stadtbrandrat Gerhard Nemela und Stadtbrandinspektor Martin Dax an diesem Abend rund 60 Einsatzkräfte der Löschzüge Stadt, Achdorf und Hofberg im Einsatz. Ebenfalls mit vor Ort war ein Großaufgebot der Rettungsdienste, die sich sofort um die evakuierten Personen kümmerten. Hinsichtlich der Brandursache und des entstandenen Sachschadens ermittelt die Landshuter Polizei. Die Kalcherstraße war während des Einsatzes von ca. 19:20 Uhr bis 21:00 Uhr komplett gesperrt. Wegen der durch das Löschwasser entstandenen Glatteisbildung an der Kalcherstraße wurde sicherheitshalber auch der Streudienst der Stadt angefordert.

Vier weitere Einsätze am Montag

Bereits vor dem Einsatz am Hofberg musste die Landshuter Feuerwehr vier weitere Male zu Einsätzen ausrücken. In drei Fällen waren automatische Brandmeldeanlagen die Alarmursache. Im Stadtmuseum (Franziskanerkloster) und in einem Gewerbekomplex in Ergolding wurde die Alarmierung durch Wartungsarbeiten bzw. angebranntes Essen ausgelöst. Im Falle des Agrarbildungszentrums war der Auslösegrund der Alarmanlage vermutlich der in diesem Bereich vorherrschende Stromausfall. Auch die Funkstation am Klausenberg hatte eine kurze Spannungsschwankung zu verzeichnen und wurde daher zur Sicherheit von der Landshuter Feuerwehr kontrolliert.

Als die Freiwillige Feuerwehr Landshut im Rathaus Prunksaal am Samstagabend und damit am Abend vor dem vierten Advent um 19:30 mit der traditionellen Weihnachtsfeier der Gesamtwehr begann, konnte wohl noch niemand ahnen, dass das gern gesungene Weihnachtslied “stille Nacht, heilige Nacht” – mal so gar nichts mit den bevorstehenden Stunden der Landshuter Brandbekämpfer zu tun haben sollten.

Gerade als die Einsatzkräfte vom Rathaus zum großen Stehempfang im Saal der Hauptfeuerwache zurückkehrten, mussten die Feuerwehrler das erste Mal ausrücken. In einer Tankstelle an der Luitpoldstraße war ein Fahrzeug aus der Feuerwehr unbekannten Gründen frontal in den Verkaufs- und Kassenbereich gefahren. Entsprechend groß war das Loch in der Glasfront und der Trümmerhaufen vor Ort. Durch die Feuerwehr wurde der gesamte Bereich gereinigt und die Glasfassade mit mehreren Holzbalken und Schaltafeln wieder geschlossen. 

Um 00:30 folge dann Stück für Stück die Alarmierung von fünf Löschzügen und der Feuerwehr Niederkam zum Zimmer- bzw. Dachstuhlbrand an der Edmund-Jörg-Straße. Siehe gesonderter Bericht unten.

Während der Einsatz in der Edmund-Jörg-Straße lief, musste ein weiterer Löschzug der Landshuter Feuerwehr zu einem Fachmarktcenter im Landshuter Westen ausrücken, um dort ebenfalls eine kaputte rund sechs Quadratmeter große Glasscheibe zu verschalen.

Nachdem der Einsatz in der Edmund-Jörg-Straße soweit abgearbeitet war und die meisten Kräfte gegen 3:30 Uhr die Einsatzstelle verlassen konnten, übernahm der Löschzug Hofberg weiter in regelmäßigen Abständen die Brandwache bzw. die Brandnachschau. Durch die ältere Bausubstanz und die Verkleidung des Dachgeschosses mit Pressblatten, konnten weitere versteckte Glutnester nicht ausgeschlossen werden. So mussten auch bei den insgesamt vier Brandnachschauen immer wieder Glutnester und einmal sogar ein glimmender Balken freigelegt und gelöscht werden. Insgesamt waren die Hofberger vier mal mit sechs Mann rund eine Stunde vor Ort.

Am Sonntagmorgen mussten vor allem die Einsatzkräfte des Löschzuges Hofberg auf das verdiente Ausschlafen verzichten, denn um 08:50 wurde der Löschzug zusammen mit dem Einsatzleitfahrzeug (UGÖEL) der Feuerwehr Landshut und Stadtbrandrat Gerhard Nemela zur Unterstützung der Polizei bei einer Vermisstensuche im Hofgarten ausrücken. Diese Suche wurde gegen 11:00 ergebnislos abgebrochen. Wie der Feuerwehr kurze Zeit später mitgeteilt wurde, konnte die vermisste Person unversehrt in Landshut aufgefunden werden. (Bild der Bereitstellungsfläche Hofgartenparkplatz)

Kurze Zeit später musste durch Stadtbrandrat Gerhard Nemela noch die versehentlich ausgelöste Brandmeldeanlage des Achdorfer Krankenhauses zurückgestellt werden. Eine Alarmierung der Feuerwehr war wegen des bestätigten Fehlalarmes nicht mehr erforderlich.
Brand eines Doppelhauses in Landshut-Berg

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde die Landshuter Feuerwehr gegen 00:30 zu einem Zimmerbrand im zweiten Obergeschoss eines großen Doppelhauses an der Edmund-Jörg-Straße alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte bestätigte sich der Zimmerbrand, der mittlerweile auch auf den Dachstuhl und den Spitzboden des Hauses übergegriffen hatte. Daher wurden umgehend weitere Einsatzkräfte sowie eine zweite Drehleiter nachalarmiert. Durch einen massiven Innenangriff mit mehreren Atemschutztrupps konnte der Brand schließlich eingedämmt werden, ehe größere Teile des Daches bzw. des Nachbarhauses in Mitleidenschaft gezogen wurden. Die auf den Drehleitern montierten Korbwenderohre mussten nur kurzzeitig zur Unterstützung der Löscharbeiten eingesetzt werden. Die weiteren Löscharbeiten im Inneren des Gebäudes zogen sich dann über einen längeren Zeitraum hin, so dass im Laufe des Einsatzes weitere Löschzüge und Feuerwehren zur Ablösung der Atemschutztrupps nachalarmiert wurden. Auch der Gerätewagen Atemschutz der Landshuter Feuerwehr war mit vor Ort.

Seitens der Feuerwehr waren die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Landshut mit den Löschzügen Stadt, Achdorf, Hofberg, Siedlung und Schönbrunn sowie zur Unterstützung auch die Feuerwehr Niederkam im Einsatz. Die meisten Kräfte konnten die Einsatzstelle gegen 3:30 verlassen. Die Brandwache und eine nochmalige Nachschau am Sonntagmorgen wurden durch Einsatzkräfte des Löschzuges Hofberg sichergestellt. Insgesamt waren unter der Leitung von Stadtbrandrat Gerhard Nemela und Stadtbrandinspektor Martin Dax rund 90 Einsatzkräfte der Feuerwehren vor Ort. Die Versorgung der Hausbewohner, von denen ein junger Mann leichte Verletzungen erlitt sowie die Absicherung der Feuerwehren übernahm ein Großaufgebot der Rettungsdienste. Brandursache und Sachschaden kann die Feuerwehr nicht beziffern. Die Polizei ermittelt.