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Zahnärzte

Es gilt heute als unstreitig, dass die lebenslange Zufuhr von Fluoriden dafür verantwortlich wäre, dass es zu einem erheblichen Rückgang der Karies in der Bevölkerung weltweit gekommen sei. Die Zahl der wissenschaftlichen Veröffentlichungen dazu ist erdrückend. Aus diesem Grund werden Zahnärzte und viele Gesundheits-Organisationen nicht müde, die Zufuhr von Fluoriden in verschiedenen Formen nachhaltig zu empfehlen.

Konträr zu diesem wissenschaftlichen Dogma gibt es aber auch wissenschaftliche Belege zu den, von der Wissenschaft nicht näher thematisierten, toxischen Nebenwirkungen der Fluoridprophylaxe. Diese treten erst nach vielen Jahren, schleichend und allmählich in Erscheinung und werden deshalb nicht im Zusammenhang mit der Fluoridprophylaxe wahrgenommen.

Nebenwirkungen von Fluoriden entstehen dadurch, dass

  1. zahnärztliches Fluorid ein sogenanntes „Kumulationsgift“ ist. Das bedeutet, dass das über Jahre zugeführte Fluorid nur zum Teil abgebaut und wieder ausgeschieden wird. Der nicht abgebaute Teil sammelt sich im Gewebe und kann auf diese Art im Laufe der Zeit Werte erreichen, die gesundheitlich relevant werden können.
  2. anorganisches Fluorid durch Bindung oder Andocken die aktiven Zentren von Enzymen blockieren kann mit entsprechenden funktionellen Auswirkungen auf verschiedensten Ebenen, vom Stoffwechsel bis hin zum Hormonhaushalt.
  3. körpereigene Proteinstrukturen durch Fluoride so verändert werden können, dass der Organismus sein eigenes Protein nicht mehr als körpereigen erkennt und deshalb angreift (Autoimmunerkrankungen)
  4. das Kollagen, unser Körpergerüst, durch Fluoride zerstört werden kann mit den Folgen einer schnelleren Alterung und einer Einschränkung der Beweglichkeit.
  5. Fluoride als sog. „Potenzierungsfaktoren“ andere Schadstoffe durch Wechselwirkungen in Ihrer Toxizität erhöhen können. Wissenschaftlich belegt ist die Steigerung der Toxizität von Kunststoffen durch Fluoride. Kunststoffe sind u.a. in der Nahrung, in Kosmetika und in Werkstoffen der Zahnmedizin weit verbreitet. Es wäre für die Autoren nicht überraschend, wenn noch weitere Wechselwirkungen auf andere Umwelt-Schadstoffe bekannt würden.
Die Folgen dieser Nebenwirkungen sind seit langem bekannt und von Wissenschaftlern in verschiedenen Studien belegt worden. Diese sind:
  • In optimal trinkwasserfluoridierten Gebieten der USA (1 ppm) zeigen 30 % der Kinder an mindestens 2 Zähnen eine Fluorosis = Zahnflecken (Heller 1997).
  • Andere Studien besagen, dass in diesen Gegenden bis zu 80% der Kinder eine Fluorosis aufweisen (Williams 1990; Lalumandier 1995; Morgan 1998)
  • Bis zu 48 % der Kinder in optimal trinkwasser-fluoridierten Gegenden zeigen die Zahnfluoridose. 12,5 % davon sind von ästhetischer Bedeutung (McDonagh 2000)
  • Es konnte eine lineare Wechselbeziehung zwischen der Schwere der Zahnfluorose und der Frequenz der Knochenbrüche an Kindern gezeigt werden (Alacron-Herrera 2001)
  • Unter Fluorideinwirkung kam es zu einer höheren Anzahl von Frakturen, insbesondere von Hüftfrakturen (Inkovaara 1975; Gerster 1983; Dambacher 1986; O´Duffy 1986; Hedlund 1989; Bayley 1990; Gutteridge 1990 u. 2002; Orcel 1990; Riggs 1990; Schnitzler 1990;)
  • Fluoride in hohen Dosen bewirkten in Tierversuchen Fruchtbarkeitsstörungen. Es schadete der Spermienproduktion und erhöhte die Unfruchtbarkeit (Kour 1980; Chinoy 1989 u. 1991; Kumar 1994; Narayana 1994; Zhao 1995; Elbetieha 2000; Ghosh 2002; Zakrzewska 2002;)
  • Unter Fluoriden wird die Aktivität der Schilddrüse verringert (Stecher 1960; Waldbott 1978; Bachinkii 1985;)
  • Bei Versuchen mit Ratten, denen 1 Jahr lang 1ppm Na- oder Al-Fluorid gegeben wurde, zeigten sich morphologische Veränderungen an Niere und Gehirn, sowie erhöhte Aluminium-Werte im Gehirn. Auch für Morbus Alzheimer charakteristische Anreicherungen von Betaamyloid im Gehirn wurden nachgewiesen  (Varner 1998)
  • Fluoride können in tierexperimentellen Versuchen Gehirnschäden verursachen (Wang 1997; Guan 1998; Varner 199; Zhao 1998; Zhang 1999; Lu 2000; Zhao 2000; Sonne 2000 Bhatnagar 2002; Chen 2002,2003; Shashi 2003; Zhai 2003; sowie Lern- und Verhaltensstörungen induzieren (Paul 1998; Zhang 1999 u. 2001; Sonne 2000; Ekambaram 2001; Bhatnagar 2002;)
  • Sehr interessant ist auch eine gerade aktuell veröffentlichte Studie aus Kanada, die besagt, dass Fluoride auch an der Intelligenz „nagen“ (https://www.zwp-online.info/zwpnews/dental-news/wissenschaft-und-forschung/studie-fluorid-nagt-an-menschlicher-intelligenz)
Quintessenz: 
Es gibt Studien die belegen, dass nach dem Absetzen der Trinkwasserfluoridierung in verschiedenen Gegenden der USA und auch in der Stadt Basel der von Wissenschaftlern befürchtete drastische Anstieg der Karies ausblieb. Es gibt auch individuelle Gegen-Beispiele, dass trotz der Zufuhr von Fluoriden Kinder- und Erwachsenengebisse kariös wurden.
Karies ist somit keine Fluorid-Mangelerscheinung, sondern hat offensichtlich andere Ursachen wie z.B. falsche Ernährung bis hin zur Mangelernährung bei Nahrungsmittelüberfluss (fehlende Nährstoffe durch industrielle Veränderungen der Nahrung), hoher Konsum von Zucker und isolierten Kohlenhydraten (Auszugsmehle), ungenügende Mundhygiene, Entgleisung des Säure-Basen-Haushalts, genetische Veranlagung, um nur einige aus einer Vielzahl zu nennen.Aufgrund der gesundheitlich bedenklichen Wirkung sollte daher die prophylaktische Gabe von Fluoriden gemieden werden.

Dr. Johanna Graf, 94315 Straubing; Mitglied im AK Zahnmedizin 
Dr. Karlheinz Graf, 94315 Straubing; Präsident der DGUHT