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Wohnraum

Jetzt liest man es wieder an jeder Ecke und fast auf jedem Wahlkampf-Flyer:
„Man ist für bezahlbaren Wohnraum in Landshut“
Nur, wie soll das gehen? Wer ist denn dafür verantwortlich oder wodurch kann überhaupt bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden?
Das sind Fragen, die keineswegs leicht zu beantworten sind. Ausgerechnet in Landshut, wo schon seit Jahren Immobilien- und Grundstückspreise förmlich durch die Decke gehen?
Die einzigen Garanten, die in Landshut explizit für bezahlbaren Wohnraum stehen und das auch schon über Jahrzehnte bewiesen haben, sind die Wohnbaugenossenschaften in Landshut. Ohne sie gäbe hier sicher weniger günstigen Wohnraum.

Deshalb traf ich mich kürzlich mit einem Vorstand der Landshuter Wohnungsbaugenossenschaft, Herrn Johann Bergmeier, am Herzog-Georg-Platz zu einem längeren Gedankenaustausch. Hierbei machte Herr Bergmeier deutlich, dass es heutzutage keinesfalls selbstverständlich und daher fast unmöglich ist, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Wenn die Grundstückspreise so hoch sind, wie zur Zeit, können die Genossenschaften mit anderen Investoren kaum mithalten. Zudem gibt es in Landshut kaum Grundstücke der Stadt, die sich für bezahlbaren Wohnraum per se oder als Grundlage dafür eignen.
Einzig die Stadt Landshut, genauer der Liegenschaftssenat, können dafür sorgen, dass unsere Genossenschaften für die weitere Zukunft planen können, indem sie ablaufende Erbpachtverträge verlängert oder daraus frei werdende Grundstücke günstig an die Genossenschaften veräußert. Und hier taucht schon das nächste Problem auf. Sie ahnen es schon vermutlich….
Da die Stadt schon notorisch über klamme Kassen verfügt, wird es schwierig oder gar unmöglich eine für beide Seiten einvernehmlich finanzielle Lösung zu erarbeiten.
Andernfalls passiert aber das, was schon vor Jahren den Wohnungen der „Neuen Heimat“ widerfahren ist. Verkauf an Investoren und das Ende vom bezahlbaren Wohnraum.😢

Tun wir was dagegen!

Ihr Richard Eder😉

Foto: Helmut Radlmeier, Stadtrat und MdL (links) und Rudolf Schnur, Stadtrat und Baubiologe im fertiggestellten Dachausbau an der Daimlerstraße in Landshut.

Landshut. Schon im Oktober 2016 hatten die CSU-Stadträte Rudolf Schnur und Helmut Radlmeier in einem Dringlichkeitsantrag an den Stadtrat gefordert, dass durch Umbau und Umnutzung leerstehender Gebäudeflächen zusätzlicher Wohnraum in der Stadt geschaffen wird. Im Blick hatten die beiden damals vor allem den erleichterten Ausbau von Dachgeschossen. Jetzt nimmt diese Idee auch bayernweit Formen an.

Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum verschärft sich auch in der Stadt Landshut seit Jahren. Da verfügbare Neubauflächen Mangelware sind, aber auch die Bodenversiegelung fördern, wäre der Ausbau von Dachgeschossen eine ideale Lösung, um Wohnungen in Landshut zu schaffen. „Wohnraum in Bestandsgebäuden ist schneller und kostengünstiger zu bewerkstelligen. Die Infrastruktur ist bereits da und muss nicht teuer neu gebaut werden. Dafür werben wir als CSU-Stadtratsfraktion schon vor 2016“, erläutert Rudolf Schnur, Vorsitzender der Fraktion.

Allerdings zeigt die Erfahrung aus einem von ihm begleiteten vorbildhaften sozialen Projekt in der Daimlerstraße in Landshut, dass dabei bisher abschreckende Hürden im Weg standen, die die meisten potentiellen Investoren zurückhalten. Ohne erhebliche (vor allem finanzielle) Vorleistungen des Eigentümers der späteren Wohnflächen wäre das Projekt nicht durchführbar gewesen. Ein überbordende Bürokratie (Vorgaben der Zuschnitte usw.), sowie behördliche Wartezeiten sind bei derzeitiger Konstellation ein absolutes Hemmnis.

Der Freistaat Bayern scheint nun endlich der gleichen Meinung: Bayerns Bauminister Hans Reichhart hat nun bekannt gegeben, dass das große Potenzial neuer Wohnungen in Dachgeschossen künftig leichter genutzt werden soll. Der Minister will den Dachgeschossausbau genehmigungsfrei stellen. Bisher muss man für einen Ausbau Genehmigungen einholen. Das kostet Zeit und Geld. Diese Hürden will Reichhart nun beseitigen.

Stadtrat und Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier begrüßt diesen Schritt: „Mit dem Ausbau von Dachgeschossen kann man Wohnraum schaffen, ohne einen Quadratmeter bisher unverbauter Fläche zu beanspruchen. Es ist gut, dass der Freistaat die Verfahren nun vereinfachen will. Gerade Städte wie Landshut, die ohnehin schon dicht bebaut sind, können davon profitieren.

Bildunterschrift: Die CSU-Stadträte Rudolf Schnur (l.) und Helmut Radlmeier werben seit langem für den Ausbau von Dachgeschossen in Landshut.

Zaungäste am Samstag anlässlich des Landshuter Stadtspektakels waren der Ortsvorstand der Gewerkschaft verdi in Zusammenarbeit mit der verdi Jugend Niederbayern.
Die versammelten Gewerkschafter hatten sich zum Ziel gesetzt Teil des Spektakels zu werden, dabei aber offensichtlich die Rechnung ohne den Wirt gemacht.
Schon in den Vorbereitungen wurden sie vom Veranstalter des Feldes verwiesen.
“Da blieben uns nur die Ausweichgebiete Ländtorplatz und -gasse, Dreifaltigkeitsplatz, Postplatz und was so außenrum zu erreichen ist”, wusste der  Vorsitzende Karlheinz Unfried zu berichten.
Stimmgewaltig zog nun der kleine Demowurm, bewaffnet mit zwei 6-m-Transparenten, durch die Gassen Landshuts.
“Hohe Mieten müsste man verbieten”, ” Kinder brauchen Wohnraum, sonst werden sie zum Albtraum” und “Wohnen ist ein Menschenrecht, drum sind hohe Mieten schlecht ” waren dabei ihre Schlachtrufe!
Sichtlich erstaunt und angetan reagierte dabei die Landshuter Bevölkerung, die teilweise mit Applaus den Zug begleiteten.
“Die haben uns die Flugblätter nur so aus den Händen gerissen und uns ermuntert doch die Altstadt aufzusuchen ” , so die Initiatorin des Landshuter Bürgerentscheids zum kommunalen Wohnungsbau Anja König, die begleitend Flugblätter unters Volk brachte.
“Landshut ihr ward Spitze! Wir haben verstanden, wir kämpfen weiter!”, so Unfried abschließend.

Die Antragsteller in einem Landshuter Dachgeschoss das sich zum Ausbau gerade zu anbietet. Hier könnten bereits in weniger als einem  Jahr die ersten Mieter einziehen und dort Weihnachten 2017 begehen.

An den Stadtrat der Stadt Landshut

Dringlichkeits-Antrag

Wohnraumschaffung durch Umbau oder Umnutzung in Landshut Die Verwaltung informiert Hauseigentümer über Fördermöglichkeiten für Maßnahmen, die zur Schaffung von Wohnraum durch Sanierung, Umnutzung oder Aus-/Umbau von Bestandsimmobilien führen.

Dazu wird eine leicht verständliche und umfassende Beratung angeboten und die gegebenen Möglichkeiten werden dargestellt (z.B. durch eine Entscheidungsmatrix).

Dabei werden die örtlichen Banken gebeten, sich mit Sonderkonditionen und Know-How zu beteiligen.

Begründung

Es muss nicht auf neue Fördermittel gewartet werden, sondern die bestehenden Fördermöglichkeiten sind motivierend und übersichtlich näher zu bringen. Die Herstellung von Wohnraum in Bestandsgebäuden ist schneller und kostengünstiger zu bewerkstelligen, als preistreibende Neubauten.

Das Institut der deutschen Wirtschaft hat festgestellt, dass ein enormes Potential für Dachraumausbauten oder Aufstockungen besteht. Dies ist auch in Landshut augenscheinlich der Fall. Der Gesetzgeber hat z.B. durch die Einführung des § 573b BGB bereits vor Jahren der Nutzung dieser Flächen Rechnung getragen.

Im Übrigen ist auch die Integration von Zuwanderern dezentral eher möglich, als bei einer integrationshemmenden Ghettoisierung. Die Dringlichkeit ist durch die rasch steigende Zahl der Einwohner der Stadt gegeben.

Helmut Radlmeier, MdL            Rudolf Schnur, Baubiologe

Pressemitteilung Bürgerinitiative „Schützt die Ochsenau bei Auloh“

19. August 2015

Über wen lacht Herr Steinberger? 

Herr Steinberger äußert über die getroffenen Aussagen der Bürgerinitiative in der Landshuter Zeitung vom 18. August 2015: “Das zwingt mir mehr ein großes Lachen ins Gesicht als Ärger”.

Hier stellt sich die Frage, ob Herr Steinberger damit die vernachlässigte Infrastruktur (Straßen, Schule, Kindergärten, etc.) im Osten der Stadt im Blick hat, die er als langjähriger Stadtrat und 3. Bürgermeister mit zu verantworten hat. Lacht er etwa über die Schüler im Container in der Grundschule Auloh?

Die Bürgerinititative lässt sich nicht unterstellen, dass sie gegen günstigen Wohnraum in der Stadt ist.

Die Bürgerinitiative ist gerade für ein Einheimischen-Modell für junge Landshuter Familien sehr offen und weiß um den Bedarf.

Herr Steinberger beruft sich auf einen “Kompromiss”. Kennt er den tatsächlich den genauen Inhalt, falls ja wären die Bürgerinitiative ihm sehr dankbar, wenn er ihr diesen zukommen lassen könnte, da bis heute niemand über den genauen Inhalt Auskunft geben oder einen Beleg für deren Existenz vorlegen konnte.

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Die Bürgerinitiative „Schützt die Ochsenau bei Auloh“ wurde gegründet, um den ohnehin überproportional belasteten Landshuter Osten vor weiteren städteplanerischen Fehlentwicklungen zu schützen. Bis zu 1.500 Neubürger und 700 Beschäftigte des Grünen Zentrums werden der Achse LA14 – Niedermayerstraße endgültig das Genick brechen: Dauerstaus + Stop-and-Go sind aber bereits heute schon bittere Realtität.

Die Bürgerinitiative „Schützt die Ochsenau bei Auloh“ möchte nicht nur den betroffenen Anwohnern Schönbrunns und Aulohs, sondern auch der betroffenen stummen Kreatur sowie europarechtlich geschützten Pflanzen- und Tierarten eine Stimme geben.

Ansprechpartner: Benjamin Zaremba, Oderstraße 3, 84036 Landshut, Telefon 0871 9537437, Mobil 0151 56923293 Ekkehard Schneider, Innstraße 7, 84036 Landshut, Telefon 0871 55317, Mobil 0151 19672955 1 / 1

 

Die CSU-Fraktion traf sich mit der Vorstandschaft des Haus- und Grundbesitzervereins Landshut e.V., vertreten durch den Vorsitzenden Andreas Sigl, Herrn Roman Reicheneder und dem Schatzmeister Friedrich Stumpfegger. Nach Ansicht des Vorsitzenden der  CSU-Fraktion, Stadtrat Rudolf Schnur, ist es wichtig, die Vertreter des Haus- und Grundbesitzervereins bei Diskussionen um  Wohnraumversorgung und der sogenannten „Mietpreisbremse“, also wenn es um für große Teile der Bürgerschaft bezahlbaren Wohnraum im Rahmen kommunaler Weichenstellung geht, zu beteiligen. Es hat sich in anderen Ländern gezeigt, dass Mietdeckelungen nur dazu führen, dass Vermieter weniger investieren. Ein Ausweichverhalten könnte sein, dass Mieter versuchen, Eigenheime mit der Konsequenz erheblicher Verschuldung zu erlangen. Institutionen wie Deutsche Bundesbank und die Wirtschaftsweisen stellen fest, dass der Bau von neuen Wohnungen vor allem in Ballungsgebieten zum Stillstand kommt. Vermieter nehmen mehr und mehr Abstand in diesen Fällen von Regulierung energetische oder sonstige Modernisierungsmaßnahmen vorzunehmen. Auf Grund des von der Stadt aufgelegten Mietpreisspiegels betrug die Mietpreissteigerung in Landshut im Durchschnitt zwischen 2012 und 2014 1,92 %. Somit ist Landshut nicht vergleichbar mit bestimmten Ballungsräumen, die andere Zahlen in den Kernbereichen und vor allem bei Luxuswohnungen aufweisen (Beispiel München). Staatliches Reglement und Auflagen führen dazu, dass Investoren Modernisierungen einschränken und der Wohnstandard sinkt. Letztlich bestand eine Übereinstimmung darin, dass eine Mietpreisbremse eher eine Investitonsbremse sei, als ein Mittel zur Mietpreisstabilität und zur Schaffung günstigen Wohnraums.

Einmütig wurde bedauert, dass sich der Bund vom Sozialen Wohnungsbau verabschiedet hat.

Die CSU-Fraktion wendet sich nun in einer Anfrage an den Oberbürgermeister um zu erfahren, welche wirklich nachvollziehbaren Argumente für eine Mietpreisbremse sprechen sollen, insbesondere angesichts der bekannten Gegenargumente und Erfahrungen aus anderen Städten und Ländern.

Thema der Gesprächsrunde war ferner die neue Stellplatzsatzung der Stadt Landshut, die nun neben den Abstellflächen für Kraftfahrzeuge auch die für Fahrräder regelt.

Die beiden Vorsitzenden Andreas Sigl und Rudolf Schnur waren sich abschließend einig, dass ein derartiger Informationsaustausch fortgesetzt werden sollte.

CampusCity – Ein modernes Apartmenthaus in perfekter Innenstadtlage

 

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CampusCity – Auch bei Nacht ein echter Blickfang

 

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CampusCity – In der grünen Oase des Innenhofs treffen sich die Bewohner von CampusCity. Hier können die Schüler und Studenten in Ruhe lernen oder sich austauschen.

 

 

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CampusCity – Hier wohnt der Student von morgen – in einer modernen Wohnanlage, zentrumsnah mit optimaler Anbindung an das Nah- und Fernverkehrsnetz. Umgeben von zahlreichen Geschäften, Sportstätten und vielen weiteren Möglichkeiten kann man hier einen Ausgleich zum Studienalltag finden.

 

 

 

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CampusCity – Den Bewohnern steht im Dachgeschoss ein großzügiger Gemeinschaftsraum zur Verfügung.
Ausgestattet mit Küche, Bar, Fernseher und Sitzgelegenheiten lädt dieser zu geselligen Abenden und Festen ein. Auf der Dachterrasse lässt sich der herrliche Ausblick über die Stadt Landshut genießen.

 

 

 

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CampusCity – Hell, modern und stilvoll – so präsentiert sich der Wohnraum der Schüler und Studenten. Ausgesuchte Möbel bieten ein einmaliges Wohnerlebnis in der eigenen Wohnung.

 

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Registergericht Landshut HRB 4422

St.-Nr.: 132/118/71886 Finanzamt Landshut