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Wildbachstraße

Aufgrund sintflutartiger Regenfälle ist der Schweinbach in der Nacht im Bereich der Wildbachstraße über die Ufer getreten. Deswegen war gegen Mitternacht aus Sicherheitsgründen kurzfristig die Evakuierung von mehreren Häusern am Wolfsbacher Weg erforderlich. Betroffen waren etwa 80 Anwohner, die von Polizei und Feuerwehr persönlich über die Gefahr informiert und schließlich mit Stadtbussen in die nahegelegene Sparkassen-Arena gebracht wurden.  Dort wurden die Betroffenen durch das Rote Kreuz betreut. Gegen 4 Uhr war die akute Gefahr dann dank des Einsatzes von Feuerwehr und THW gebannt, die Anwohner konnten in ihre Häuser zurückkehren.
Dass sich die Lage am Schweinbach, der auch in der Vergangenheit schon mehrfach für Überflutungen gesorgt hatte, so rasch zuspitzen konnte, lag laut Stadtbrandrat Gerhard Nemela daran, dass das Unwetter praktisch über dem Osten Landshuts stand: “Über mehrere Stunden hat sich da fast nichts bewegt, es hat geschüttet wie aus Kübeln und die Wetterfront ist einfach nicht abgezogen”, sagte er. Feuerwehr und THW hätten Tausende Sandsäcke verbaut, um den Bachlauf dennoch zu halten. “Kurz nach Mitternacht war aber zu befürchten, dass das trotz aller Anstrengungen nicht gelingen könnte. Deswegen haben wir uns zu den Evakuierungen entschlossen.” Viele Anwohner hätten aus dem Schlaf geklingelt werden müssen. Dennoch sei die Evakuierung insgesamt problemlos verlaufen – auch deshalb, weil mit der Sparkassenarena eine Ausweichunterkunft sofort verfügbar war. Und: “Das Zusammenspiel aller Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, Rotem Kreuz und Polizei hat wieder sehr gut geklappt”, so Nemela.
Aufgrund der Überflutungen kam es auch zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen. So musste ebenfalls ab gegen Mitternacht die LA 14 abschnittsweise gesperrt werden. Da zu nächtlicher Stunde aber nur wenige Menschen unterwegs waren, hielten sich die Verkehrsbehinderungen laut Nemela in Grenzen.
Der Einsatz ist seit etwa 5 Uhr beendet, die Aufräumarbeiten laufen.

Eine klare Entscheidung zugunsten der sinnlosen Gewalt trafen in der Nacht von Freitag auf Samstag Rowdys an der LA 14 zwischen der Hochschule Landshut und der Brücke über den Schweinbach in Höhe der Wildbachstraße.

Zahlreiche Leitpfosten und Verkehrszeichen wurden aus den Verankerungen gerissen und umgeworfen.
Diese Zerstörungswut beruht entweder auf Drogenkonsum oder einer Einstellung, die man früher mit “nicht gesellschaftsfähig” elegant umschrieben hat.
Vor wenigen Tagen war ein ähnlicher Umgang mit Leitpfosten an der LA 14 im Bereich des Sportplatzes des TSV Auloh vorgefallen.

Hinweise nimmt die Polizei Landshut unter der 0871/9252-0 entgegen.

Siehe dazu: “Broken windows-Theorie”
http://www.krimlex.de/artikel.php?BUCHSTABE=&KL_ID=40

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Es ist vollbracht!

Die Kilometer-Säule im Schweinbachtal an der Wildbachstraße neben dem ehemaligen Feuerwehrhaus wurde gereinigt.

Seit zwei Jahren haben Anwohner bereits Stadtrat Rudolf Schnur darauf angesprochen, der sich seitdem dafür bei der Stadtverwaltung eingesetzt hat. Freilich ohne Stadtratsantrag.

In der Wildbachstraße musste am Montagmorgen ein großer Ast mittels der Drehleiter und Motorsäge entfernt werden. Dieser war vermutlich durch den starken Wind in der Nacht abgebrochen und gefährdete die Fahrbahn. Eine Vollsperrung der Wildbachstraße war kurzeitig aus Sicherheitsgründen unumgänglich. Da der Verkehr von der B299 aktuell über Schweinbach umgeleitet wird, war ein dementsprechendes Verkehrsaufkommen vorhanden. Die Sperre dauerte rund 10 Minuten. Im Einsatz waren die Löschzüge Stadt und Schönbrunn.
Mit freundlichen Grüßen
Dominik Zehatschek
Pressesprecher
Freiwillige Feuerwehr der Stadt Landshut

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Fördert die Stadtverwaltung sogar das Wildbieseln?

Diese Frage stellte Stadtrat Rudolf Schnur in der Frageviertelstunde im Bausenatssitzung am 24. Mai 2012.

Grund dafür war die vom Liegenschaftsamt beim Baureferat beantragte Nutzungsändeurng des ehem. Feuerwehrgerätehauses Schönbrunn (Löschzug 8) für eine gewerbliche Nutzung als Kfz-Aufbereitungsdienst.

Gewöhnlich vor Ort gut unterrichtete Personen haben Stadtrat Schnur davon in Kenntnis gesetzt, dass der Gewerbebetrieb bereits vor der Genehmigung der Nutzungsänderung am 20. April 2012 betrieben worden war und bereits umfangreicher Schriftverkehr zwischen Bürgern und der Stadtverwaltung bzw. dem Oberbürgermeister bestand.

Wie bei ordnungsgemäßer Gewerbeausübung üblich müsste beispielsweise eine Toilette für die Beschäftigten und evtl. auch die Kunden nachgewiesen werden.

Dies ist vor Ort nicht der Fall. Eine Wasserversorgung ist dort durch eine Grundwasserpumpe gegeben. Das Abwasser des Gewerbebetriebes, davon geht die Stadt in seinen Auflagen aus, soll durch den Pächter mittels Transport in geeigneten Behälter an dafür zugelassenen Stellen erfolgen. Autoaufbereitung, Reifenwäsche usw. ohne direkte Abwasserentsorgung? Wo gibt es das sonst noch? Da stört es wohl auch nicht, wenn kleinere Lackarbeiten ohne die sonst üblichen Filter- und Absauganlagen durchgeführt werden.

Beobachter der durch die Stadt geschaffenen Situation wird es zu Recht als störend empfunden, dass die Notdurft der dort Beschäftigten im nahen Wald oder an den Wänden von Gebäuden befriedigt wird. Oberbürgermeister Hans Rampf riet in der Bausenatssitzung dazu, für die Notdurft doch den nahegelegenen Schweinbach zu nutzen.

Ursprünglich hatte das Liegenschaftsamt beabsichtigt, nach dem verdienten Umzug des Löschzuges 8 aus dem, den Ehrenamtlichen schon zu lange zugemuteten Gebäude (fehlende Sanitäranlagen, fehlende Möglichkeiten der Reinigung von Material und Kleidung nach Einsätzen, unzureichende Heiz- und Lüftungsmöglichkeiten, Schimmelbildung an der Kleidung usw.) die Liegenschaft zu veräußern. Ein Interessent war bereits vorhanden.

Nun kam alles anders und die Obrigkeit verschließt beide Augen?