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Wagnergasse

Auf ihrer Jahreshauptversammlung haben sich die Mitglieder des CSU Ortsverbandes Nikola einstimmig für eine rasche Lösung der gesperrten Wagnergasse ausgesprochen. Die Verantwortlichen der Stadt Landshut, allen voran Oberbürgermeister Hans Rampf, werden gebeten, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, damit die Wagnergasse, die ab der Pfettrachgasse wegen der einsturzgefährdeten Häuser Nr. 2 bis 6 gesperrt ist, wieder für den Fahrzeugverkehr freigegeben werden kann. Wie der Vorsitzende des Ortverbands, Helmut Huber, betonte, haben neben den betroffenen Anwohnern vor allem die Geschäftsleute in diesem Bereich unter der Sperrung zu leiden und müssen teils erhebliche Umsatzeinbußen hinnehmen.
Aber auch die Bürger im Umfeld der Wagnergasse und Karlstraße sind von der Sperrung tangiert, da eine wichtige Verbindung von der Papiererstraße zum Bismarckplatz
wegfällt. “Es ist festzustellen, dass der Verkehr auf der Johannisstraße, die als Umleitungsstrecke ausgewiesen ist, deutlich zugenommen hat und sich zu den Hauptverkehrszeiten lange Staus bilden” so Huber. “Des weiteren ergeben sich in der engen Pfettrachgasse für Radfahrer und Fußgänger, darunter viele Schüler, erhebliche Gefährdungsmomente, da die Gasse von etlichen Autofahrern als Schleichweg benutzt wird”.

Der CSU Ortsverband Nikola stellt sich ausdrücklich hinter das von Stadtrat Lothar Reichwein unterstützte Anliegerbegehren zum gleichen Thema. Bei der Einweihung des neu gestalteten Bismarckplatzes am 19. November wurde hierzu OB Hans Rampf eine Liste mit 210 Unterschriften übergeben.

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An den Stodtrot der Stadt Landshut

Antrag

Die Verwoltung wird beauftragt, zu prüfen, auf welche Weise ein Denkmalschutzbeauftragter benannt werden konn. Zu dessen Aufgaben soll die Erstellung eines Denkmalschutzkonzeptes zählen, welches, in Abstimmung mit den relevanten Behörden, Eigentümern und Experten (u. a. Stadtheimatpfleger), laufend den Zustand der denkmalgeschützten Gebäude im Stodtgebiet erfosst. Ein Denkmolschutzbeouftrogter mit entsprechender Expertise kann außerdem bereits vorausschauend Maßnahmen für geföhrdete Einzelbaudenkmäler erarbeiten, Eigentümer beraten und so den Denkmalschutz in Landshut sinnvoll stärken.

Beqründung:

Obwohl der Ausgleich zwischen Denkmalschutz und Moderne in Landshut im boyernweiten Vergleich sehr gut gestaltet wird, haben gerade in den letzten Wochen Einzelfälle veranschaulicht, dass weiterer Handlungsbedoaf besteht. Um solche Fölle mit ihren negativen Auswirkungen (2. B. Straßensperrungen) in Zukunft zu vermeiden, könnte ein Denkmalschutzbeauftragter schon im Vorfeld Abhilfe schaffen.

Helmut Radlmeier, Rudolf Schnur, Dr. Max Fendl, Maximilian Götzer, Wilhelm Hess, Manfred Hölzlein, Anke Humpeneder-Graf, Dr. Dagmar Kaindl, lngeborg Pongratz, Helmut Radlmeier, MdL, Lothar Reichwein, Gertraud Rößl, Rudolf Schnur, GabySultanow, Philipp Wetzstein, Ludwig Zellner

 

Fragwürdigen Beschluss wieder revidieren

SPD-Fraktion berät über weitere Schritte in der Wagnergasse

 

In der Fraktionssitzung am vergangenen Dienstag und nach der Bausenatssitzung berieten sich die Mitglieder der SPD-Stadtratsfraktion über mögliche weitere Schritte. „Nachdem auch die Bevölkerung diese Beschlusslage nicht nachvollziehen kann, haben wir nach Möglichkeiten gesucht, wie hier doch noch Abhilfe geschaffen werden kann.“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Robert Gewies.

Am vergangenen Dienstag war einer der Hauptdiskussionspunkte die Abstimmung über den Abriss der Häuser in der Wagnergasse. Unverständlich seien hier auch die Gründe für ihre Ablehnung des Abrisses einiger StadtratskollegInnen gewesen und diese würden es zum Teil auch bereuen. Nachdem die Wagnergasse nun seit Wochen gesperrt sei und dieser Zustand bis Ende des Jahres so anhalten werde, sei der Unmut in der Bevölkerung noch größer geworden, konnten alle SPD-StadträtInnen bestätigen. Ein Nachprüfungsantrag für einen Plenarbeschluss könne man nicht stellen. Nun ist seit Freitag bekannt, dass die Sicherung der Gebäude nur durch das Einschieben eines Tunnels, um die Bauarbeiter nicht zu gefährden, möglich ist. Die Kosten dieser Maßnahmen werden auf 400-450.000 Euro geschätzt. Es sind mindestens 5000 Arbeitsstunden notwendig, damit die Sicherung dann in drei Schritten vollzogen werden kann. Das ist für den Eigentümer unzumutbar.“, berichtet Stadtrat Gerd Steinberger aus dem Bausenat. Außerdem sei der Verkehr dort noch bis Sommer nächsten Jahres stark beeinträchtigt und würde sich auf andere Strecken, die eh schon stark belastet seien, umverteilen. Es müsse eine schnellere, für alle bessere Lösung her.

Mit den Ergebnissen des neuen Gutachtens zur Sicherung seien laut SPD-Fraktion neue Tatsachen bekannt geworden. Dies rechtfertige eine Neubehandlung im Stadtrat. Der Oberbürgermeister sei deshalb aufgefordert, dieses Thema erneut in den Stadtrat einzubringen mit allen Daten und Fakten und eine erneute Abstimmung herbeizuführen.

Die SPD-Fraktion stehe für Denkmalschutz und den Erhalt von Gebäuden dort wo es sinnvoll ist und wirtschaftlich umsetzbar sei. Dem jetzigen Eigentümer vorzuwerfen, er habe die Häuser verfallen lassen, entspreche nicht den Tatsachen, da die Häuser nicht so lange in seinem Besitz stünden. Das Areal dieser drei Gebäude sei gut geeignet, um dort architektonisches Können zu beweisen. Der Neubau an dieser Stelle müsse sich einpassen in das Quartier, eine moderne kleinteilige Bebauung sei hier angebracht. Hier sei dann wiederum der Stadtrat gefragt, der großen Einfluss auf die Art und Weise der neuen Bebauung habe.