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Wärmebildkamera

Ein Schmorbrand in der Elektroverteilung im Eisstadion Landshut hat am Sonntag gegen Mittag zu einer Unterbrechung des Publikumslaufs geführt. Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Landshut wurde um 13:24 von der automatischen Brandmeldeanlage des Eisstadions alarmiert. Beim Eintreffen stellten die Kräfte bei der Absuche im Bereich des ausgelösten Melders in der Elektroverteilung eine starke Rauchentwicklung fest. Ein Trupp mit schwerem Atemschutz und Wärmebildkamera konnte schließlich in einem Verteilerkasten, über den unter anderem auch die Beleuchtung des Eisstadions läuft, einen Schmorbrand feststellen. Daraufhin wurde durch den anwesenden Betriebsleiter umgehend das komplette Licht ausgesichert. Aus diesem Grund musste auch der zu diesem Zeitpunkt stattfindende Publikumslauf in der Eishalle unterbrochen werden. Eine Gefahr für die Gäste des Eisstadions bestand dabei zu keiner Zeit. Ein zur Sicherheit in Bereitschaft gehaltener CO2-Löscher musste nicht mehr eingesetzt werden. Nach der Aussicherung kühlte der betroffene Bereich schnell runter. Die Einsatzstelle wurde anschließend an den Betriebsleiter und die hinzugezogenen Stadtwerke Landshut übergeben. Wie hoch der entstandene Sachschaden ist und wodurch der Schmorbrand ausgelöst wurde, ist der Feuerwehr nicht bekannt.

Das Bild zeigt einen Blick in den betroffenen Schaltschrank durch die Wärmebildkamera im Rahmen der Nachkontrolle. Die vom Schmorband betroffenen Stellen sind dabei noch gut an der roten Farbe zu erkennen.

Die Freiwillige Feuerwehr Landshut hatte am vergangenen Wochenende jede Menge Arbeit.
Der ersten Einsatz führte die Einsatzkräfte ins Zuständigkeitsgebiet des LZ Siedlung zu einer eiligen Türöffnung. Die Türe wurde mittels Spezialwerkzeug geöffnet und anschließend der Polizei der Zutritt zur Wohnung ermöglicht.
Am Samstagabend folgen dann binnen fünf Minuten zwei Brandeinsätze. In einem Studentenwohnheim in der Stetthaimer Straße wurde ein Zimmerbrand gemeldet, ebenso wenige Minuten später in einem Mehrparteienhaus an der Maximilianstraße. In einem Fall wurde durch die Atemschutztrupps ein brennender Mülleimer vorgefunden und in der Maximilianstraße konnte eine brennende Küche vom Bewohner noch gerade so gelöscht werden. In beiden Fällen führte die Feuerwehr Nachlöscharbeiten durch und kontrollierte den Brandort mittels Wärmebildkamera nach. Kurz nach der nachstehend beschriebenen Großtierrettung in Stünzbach wurden die Einsatzkräfte dann zu einem ausgelösten Rauchwarnmelder in einem großen Block am Felix-Meindl- Weg gerufen. Hier stellten die Einsatzkräfte angebranntes Essen fest.. Ein Eingreifen war hier nicht erforderlich. Insgesamt waren an diesem Wochenende die Löschzüge Stadt, Achdorf, Rennweg, Hofberg und Siedlung im Einsatz.
Großtierrettung in Buch am Erlbach

Am späten Vormittag des 15. Juli stürzte im zu Buch am Erlbach gehörenden Ortsteil Stünzbach ein rund 800 Kilo schweres Kaltblutpferd in den gleichnamigen Bach. Die Reiterin konnte glücklicherweise rechtzeitig abspringen, ehe das Tier schließlich in Rückenlage im engen Bachbett zum Liegen kam. Da sich das Tier weder selbst noch mit der Hilfe umliegender Landwirte aus seiner misslichen Lage befreien konnte wurden kurze Zeit später die Freiwilligen Feuerwehren aus Buch am Erlbach, Pfrombach-Aich und Landshut-Achdorf mit dem Tierhebegerät alarmiert. Parallel wurde auch eine Tierärztin verständigt. Nachdem sich die Einsatzkräfte vor Ort ein Bild der Lage gemacht hatten, wurde zuerst über den noch angeschnallten Sattelgurt ein Rundgurt unter dem Tier hindurch gezogen. An diesem wurden dann zwei weitere längere Rundgurte durchgezogen ehe damit schließlich das Tierhebegeschirr unter dem Pferd durchgezogen werden konnte. Nachdem das Hebegeschirr richtig positioniert war, zogen die Einsatzkräfte mit vereinten Kräften auf einer Seite an, um dem Tier so wieder einen Tritt unter den Hinterläufen zu verschaffen. Dieses Unterfangen gelang gleich auf den ersten Anlauf und so konnte das Pferd anschließend aus eigener Kraft den kurzen Abhang hinauf zur Straße steigen. Nach einem kurzen Check durch die Tierärztin konnte das Tier mit der Besitzerin in seinen Stall zurückkehren. Der Einsatz der Feuerwehren dauerte insgesamt rund zwei Stunden und wurde von Kreisbrandmeister Florian Baumann und dem Bucher Kommandanten Harald Haagen geleitet. Im Einsatz standen rund 35 Einsatzkräfte.

Bild Rettungsaktion: FF Buch am Erlbach
Bild gerettetes Pferd: FF Landshut