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Vollbrand

Polizeiinspektion Vilsbiburg                                                                                                                                                                                                      

Pressebericht vom Freitag, 15. Mai 2020 – Nachtrag

VELDEN, LKRS. LANDSHUT. 14jähriger Junge löst einen Vollbrand aus.

Um 17.20 Uhr erhielt die Polizei Vilsbiburg heute über den Notruf die Mitteilung, dass im Ortsteil Weiher ein Wohnhaus in Brand stehe. Beim Eintreffen stellten die Beamten fest, dass es sich um ein unbewohntes, älteres, ehemaliges Wohnhaus handelt, das zu diesem Zeitpunkt bereits völlig in Brand stand. Die Feuerwehren aus Velden, Vilslern, Holzhausen, Hinterskirchen und Pauluszell waren ebenfalls vor Ort und hatten bereits mit den Löscharbeiten begonnen. Personen hielten sich gesichert nicht in dem Gebäude auf, eine Gefährdung Dritter durch die teilweise starke Rauchentwicklung war nicht gegeben. Kurz nach 18.00 Uhr war den Brand dann unter Kontrolle.

Bei den Ermittlungen der Polizeibeamten an der Einsatzstelle stellte sich dann schnell heraus, dass ein 14jähriger Junge, der dort bei der Familie des Brandleiders zu Besuch war, den Brand verursacht hatte. Nach eigenen Angaben hatte er sich in dem Haus aus Neugier aufgehalten und dort neben Stoffresten auch ein Feuerzeug gefunden. Er entfachte daraufhin ein Feuer; trat dies dann aber wieder aus und entfernte sich aus dem Haus. Tatsächlich aber hatte sich vermutlich ein Glutnest gebildet, das dann den Vollbrand auslöste.

Bei dem Brand wurde niemand verletzt; der Sachschaden liegt bei ca. 40000,- Euro. Durch die Feuerwehr musste noch die Giebelwand eingerissen werden, da diese drohte umzustürzen.

PKW-Brand an der Auffahrt zur A 92 Landshut-West

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurde die Landshuter Feuerwehr zu einem brennenden PKW am Pendlerparkplatz Landshut West gerufen. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Fahrzeug bereits im Vollbrand. Atemschutzträger der Feuerwehr konnten das Fahrzeug dann relativ schnell löschen.

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Lagerhalle und Bürogebäude (70 x 25 Meter) durch Feuer zerstört

110 Einsatzkräfte der Feuerwehren Landshut und Altdorf im Einsatz

Gebäudekomplex wegen der enormen Brandausbreitung nicht mehr zu retten

Der Großbrand eines 70 x 25 Meter großen gewerblich genutzten Gebäudekomplexes im Landshuter Westen (Tuchwalkerstraße) hat in der Nacht von Freitag auf Samstag rund 110 Einsatzkräfte der Landshuter Feuerwehr und der benachbarten Feuerwehr aus Altdorf in Atem gehalten und einen immensen Sachschaden verursacht.

Die Integrierte Leitstelle Landshut hat auf Grund des Meldebildes gleich bei der Erstalarmierung für die Landshuter Feuerwehr um 00:50 eine größere Zahl Einsatzkräfte alarmiert (drei Löschzüge inkl. Drehleiter). Als der örtlich zuständige Löschzug Rennweg nur fünf Minuten später am Brandort eintraf, standen weite Teile der Dachkonstruktion und der Lagerhalle bereits im Vollbrand. Die Zugführer und der wenige Augenblicke später eintreffende Landshuter Stadtbrandrat Erich Gahr veranlassten daraufhin die sofortige Alarmstufenerhöhung inklusive der Nachalarmierung einer zweiten Drehleiter.

Die ersten Maßnahmen der Feuerwehr konzentrierten sich dann auf die Rückseite des Gebäudekomplexes in der Schwaigerstraße. Hier waren das Flammenmeer und die dadurch hervorgerufene Hitze bereits so stark, dass die Fensterscheiben benachbarter privater Wohnhäuser auf der gegenüberliegenden Straßenseite der Schwaigerstraße barsten sowie Jalousien und Blechverblendungen zusammengeschmolzen waren. Die Nachrückenden Kräfte bauten dann parallel sofort über den Innenhof des Anwesens und die Tuchwalkerstraße eine Wiederstandslinie auf, um zumindest die zweite große Lagerhalle (Ausmaße rund 25 x 45 Meter), die in T-Form direkt an das Brandobjekt angebaut ist, halten zu können. Dafür wurde zusätzlich noch die Feuerwehr aus Altdorf mit einer dritten Drehleiter nachalarmiert.

Mit vereinten Kräften und einem massiven Wassereinsatz über die Korbwenderohre der drei Drehleitern, über mehrere mobile Wasserwerfer und diverse C- und B-Strahlrohre konnte diese Halle dann gerade so gehalten werden. Die Brandschutzmauer im Inneren des Gebäudes und die darin integrierte Brandschutztüre haben dazu ebenfalls ganze Arbeit geleistet. Auch die umliegende Bebauung (Privatanwesen und Firmengebäude) konnte im Verlauf des Einsatzes erfolgreich vor den Flammen abgeschirmt werden.

Die betroffene Lagerhalle selbst war auf Grund der enormen Brandausbreitung jedoch nicht mehr zu halten. Ein Innenangriff in die Halle war wegen der bereits ziemlich instabilen Deckenkonstruktion überhaupt nicht mehr möglich. Die Einsatzkräfte versuchten zwar noch, mit einem gezielten Innenangriff das zum Brandobjekt gehörende Bürogebäude zu retten, aber auch dieses Unterfangen musste abgebrochen werden, als den vorrückenden Atemschutztrupps im Obergeschoss Teile der Decke entgegenkamen. Ein Verbleib im Gebäude wäre zu gefährlich gewesen.

Fortan wurden die Löschmaßnahmen ausschließlich von außen durchgeführt. Die immensen Mengen an benötigtem Löschwasser wurden über etliche teils mehrere Hundert Meter lange Schlauleitungen von den umliegenden Hydranten, Zisternen und Löschwasserbrunnen herangeführt. Noch in der Nacht wurde auch ein Bagger einer Abbruchfirma mit in den Einsatz eingebunden, um Teile des Daches und der Außenfassade abzureißen und so leichter an die Flammen im Inneren herankommen zu können. Bis die Flammen im Inneren des mittlerweile einer Trümmerlandschaft ähnelnden Brandobjektes gelöscht werden konnten, dauerte schließlich bis zum frühen Morgen.

Insgesamt waren in dieser Nacht fünf Löschzüge der Landshuter Feuerwehr (Stadt, Achdorf, Rennweg, Münchnerau und Siedlung) die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL) und die Feuerwehr aus Altdorf mit 25 Fahrzeugen und rund 110 Feuerwehrfrauen und –Männer im Einsatz. Den Einsatz leitete Stadtbrandrat Erich Gahr. Die letzten Kräfte konnten die Brandstelle erst am frühen Samstagvormittag verlassen. Eine Nachschau und eventuell notwendige Nachlöscharbeiten werden durch Einsatzkräfte des Löschzuges Rennweg sichergestellt. Die Absicherung der Feuerwehrkräfte während des gesamten Einsatzes haben Einheiten der Rettungsdienste übernommen. Auch die Polizei war mit mehreren Streifen vor Ort und sperrte die Straßen rund um das Brandobjekt weiträumig ab.

Zu Brandursache und Sachschaden kann die Feuerwehr keinerlei Angaben machen. Die Ermittlungen werden durch die Polizei durchgeführt. Verletzte gab es nach Kenntnis der Feuerwehr glücklicherweise Keine.

 

Wohnung im Vollbrand – Hausbewohner gerettet

Ein ausgedehnter Wohnungsbrand in einem Mehrparteienhaus an der Ludmillastraße – „der als Wohnungsbrand mit mehreren eingeschlossenen Personen gemeldet wurde“ – hat in der Nacht von Freitag auf Samstag vier Löschzüge der Landshuter Feuerwehr sowie zahlreiche Einheiten von Rettungsdiensten und Polizei gefordert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte gegen 04:20 Uhr drang dichter schwarzer Qualm aus dem Fenster der Brandwohnung im 2. OG sowie aus dem Treppenhaus. Dadurch war auch der Fluchtweg für die zum Brandzeitpunkt im Gebäude befindlichen Personen versperrt. Die Einsatzkräfte gingen deshalb sofort mit mehreren Atemschutzstrupps sowie über die Drehleiter zur Menschenrettung und zur Brandbekämpfung vor. Eine Person über der Brandwohnung konnte zusammen mit ihrer Katze über die Drehleiter der Feuerwehr gerettet werden.

Der Inhaber der Brandwohnung konnte sich in eine von zwei Personen bewohnte Nachbarwohnung retten. Da für diese Personen dort keine unmittelbare Gefahr bestand wurden die Drei in Absprache mit dem Rettungsdienst von einem Atemschutztrupp betreut, bis das Treppenhaus rauchfrei und gefahrlos zu betreten war. Die drei Bewohner wurden dann dem Rettungsdienst übergeben.

Durch den ausgedehnten Brand in der Wohnung hatten die Atemschutztrupps anfangs mit enormer Hitzeentwicklung zu kämpfen. Diese war so groß, dass bereits im Treppenhaus diverse Schäden durch Hitze (z. B. abplatzender Lack vom Metallgeländer) festgestellt werden konnten. Durch rasches und gezieltes Vorgehen, durch das auch ein Übergreifen auf die benachbarten Wohnungen verhindert wurde, konnten sich die Trupps schließlich in die Brandwohnung vorarbeiten und das Feuer mit mehreren Strahlrohren löschen. Eine parallel erfolgte Absuche nach weiteren Personen im Objekt verlief negativ. Nach Kenntnis der Feuerwehr wurden alle geretteten Personen lediglich vor Ort vom Rettungsdienst versorgt, mussten aber nicht mit in die Klinik fahren.

Auf Grund des enormen Brandfortschritts konnte die betroffene Wohnung selbst nicht mehr gerettet werden. Brandursache und Sachschaden sind der Feuerwehr nicht bekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Die Landshuter Feuerwehr war mit rund 70 Einsatzkräften, zwei Drehleitern und rund einem dutzend weiterer Fahrzeuge vor Ort. Die Einsatzleitung lag bei Stadtbrandrat Erich Gahr und Stadtbrandinspektor Martin Dax. Beide wurden von der Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung (UGÖEL) unterstützt. Der Einsatz der Feuerwehr endete gegen 6:30 Uhr. Ebenfalls mit vor Ort waren diverse Einheiten der Rettungsdienste, Notärzte und mehrere Streifen der Polizei.