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Verkehrssicherheit

Vor kurzem wurden in der Goldinger Straße und in der Pettenkoferstraße auf Vorschlag der Stadtverwaltung zwei Fußgängerüberwege eingerichtet. Die beiden ÖDP-Stadträte Dr. Stefan Müller-Kroehling und Elke März-Granda zeigen sich sehr erfreut über diese Verbesserungsmaßnahme zur Steigerung der Sicherheit an dieser unübersichtlichen Stelle. „Wir halten die neuen Zebrastreifen besonders für die schwächsten Verkehrsteilnehmer, nämlich für Kinder und ältere Menschen für einen großen Gewinn“, sind sich die beiden Stadträte einig. Fußgänger sind im Straßenverkehr besonders schutzbedürftig, weil sie keine „Knautschzone“ haben. Unfälle passieren überwiegend dort, wo sie die Straße queren. Bei Kindern ereignen sich sogar 90 Prozent der Unfälle beim Überqueren.

„Besonders am Morgen, wenn die Schulkinder vom Einzugsgebiet Birkenberg und Klausenberg in Richtung Karl-Heiß-Schule unterwegs sind, entstanden bisher beim Überqueren der Straßen immer wieder gefährliche Situationen“, so März-Granda. Denn zeitgleich ist auch Hauptverkehrszeit der Berufspendler an der unübersichtlichen Kreuzung, an der fünf Straßen einmünden.

Die Politiker sind sich einig, dass diese eindeutige und sehr fußverkehrsfreundliche Vorrangregelung zu einer großen Verbesserung der Schulwegsicherheit beiträgt.

Die Fußgängerüberwege wurden im März dieses Jahres im Verkehrssenat einstimmig beschlossen. Diese sinnvolle Maßnahme wurde nun im Vorgriff auf die Umsetzung des geplanten Kreisverkehrs an der Kreuzung Äußere Münchener Straße – Dirnitzstraße – Goldinger Straße – Pettenkoferstraße umgesetzt.

Müller-Kroehling, der auch Mitglied im Verkehrssenat ist und März-Granda sehen noch an zahlreichen Stellen im Stadtgebiet Verbesserungspotenzial durch Querungshilfen, Warnmarkierungen und Verkehrsberuhigung, damit die schwächsten Verkehrsteilnehmer, die zudem auch die umweltfreundlichsten sind, im Zweifelsfall nicht den Kürzeren ziehen. Denn jeder Unfall ist einer zu viel.

Foto: ÖDP Landshut

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05.02.2020 15:28

Null-Promille, Stempelschein und Papp-Polizisten: neue Studie erklärt, wie die Straßen der DDR sicherer werden sollten

Dr. Stefanie Eisenhuth Öffentlichkeitsarbeit
Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF)

Nach dem Mauerfall 1989 stieg die Zahl der Verkehrstoten in Ostdeutschland kurzzeitig rapide. Mit über 3.700 Unfallopfern 1991 hatte sich die Zahl binnen zwei Jahren mehr als verdoppelt. Neben den neuen schnellen „Westautos“ und einem deutlich erhöhten Verkehrsaufkommen war es auch das Wegbrechen der Autorität der alten Ordnungshüter, die das Ansteigen der Unfallkurve begünstigte. Die Historikerin Franziska Kuschel hat am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam über das Verkehrsregime in der DDR geforscht. Ihre Studie „Sicherheit als Versprechen. Verkehrsregulierung und Unfallprävention in der DDR“ ist heute im Wallstein Verlag erschienen.

Anfang der 1990er-Jahre testeten viele ostdeutsche Autofahrer die frisch errungene „freie Fahrt für freie Bürger“, denn zu DDR-Zeiten herrschten striktere Regeln. „Das SED-Regime versuchte stets, umfassend Sicherheit herzustellen. Auch in alltäglichen und vermeintlich unpolitischen Bereichen,“ erklärt die Historikerin Franziska Kuschel. Dazu habe man sich zum Teil recht rigider Maßnahmen bedient, etwa der Null-Promille-Grenze oder streng überwachten Tempo-Limits. Kuschel betont jedoch, dass zugleich neue Konzepte zur Prävention entwickelt wurden: „In den 1950er-Jahren versuchte man mit Papp-Polizisten am Straßenrand Autofahrer vom Rasen abzuhalten. Außerdem wurde zu jener Zeit – und damit lange vor den Flensburger Punkten – ein System zur Erfassung von Verkehrssündern eingeführt: die Stempel.“ Der Führerschein wurde dafür um eine Karte, im Volksmund Stempelschein genannt, ergänzt. Für ein Vergehen gab es bis zu vier Stempel. Über die genaue Anzahl entschied die Volkspolizei individuell, denn einen Bußgeldkatalog gab es nicht.

Für die Verkehrssicherheit zuständig war das Innenministerium der DDR. Anhand der internen Entscheidungen dieses Ressorts verdeutlicht Kuschel in ihrem neuen Buch, wie das Regime auch im Verkehrswesen eine Steuerungsutopie entwickelte und zu einem vorbeugend handelnden Staat wurde. Sie zeigt, wie ein breites Spektrum an Präventivmaßnahmen entwickelt wurde – von der Verkehrserziehung in Schulen und Betrieben über die Stempel bis hin zu Filmen und Fernsehsendungen wie etwa dem „Verkehrsmagazin“. Dabei betont sie, dass das Thema Verkehrssicherheit zu keiner Zeit gänzlich unpolitisch war und sich der Kalte Krieg auch auf diesem Feld bemerkbar machte. „Das zeigt sich etwa an dem Feindbild ‚Westkraftfahrer‘, der angeblich die ostdeutschen Straßen unsicher mache, und den das DDR-Innenministerium nicht müde wurde zu erwähnen,“ erzählt Kuschel. Sie ergänzt: „Die Verkehrssicherheit war damals ein Themenfeld unter vielen, das die DDR im Systemwettstreit zu nutzen versuchte, um sich als das bessere, weil sichere Deutschland zu präsentieren.“ Mit solchen Verweisen gelingt es der Autorin, sowohl eine neue Perspektive auf die DDR-Sicherheitsgeschichte zu präsentieren, als auch unerwartete Befunde zur Regulierung des Verkehrswesens in der DDR.

Das Buch ist ein Ergebnis des Forschungsprojektes zur Geschichte der Innenministerien der Bundesrepublik und der DDR. Es wurde im Dezember 2014 von Bundesinnenminister a.D. Dr. Thomas de Maizière ins Leben gerufen und von Historikerinnen und Historikern am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) sowie am Institut für Zeitgeschichte München–Berlin (IfZ) gemeinsam durchgeführt.Straßen der
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Franziska Kuschel,
Sicherheit als Versprechen. Verkehrsregulierung und Unfallprävention in der DDR
Erschienen als Band 4 in der Reihe „Veröffentlichungen zur Geschichte der deutschen Innenministerien nach 1945“ (hg. von Frank Bösch und Andreas Wirsching).
ISBN: 978-3-8353-3479-3
Jahr: 2020
Verlag: Wallstein Verlag


 

MEHR VERKEHRSSICHERHEIT FÜR ABC-SCHÜTZEN.

Ihre erste Mobilitätsmappe haben jüngst die Erstklässler der Grundschule St. Peter und Paul erhalten. Überreicht wurden diese vor Ort von der Mobilitätsmanagerin der Stadt, Mareike Hartung, und von Siegfried Polsfuß vom Verkehrsclub Deutschland (VCD), Kreisverband Landshut/Dingolfing-Landau. Viele Fähigkeiten, die für die Teilnahme am Verkehrsgeschehen wichtig sind, sind bei Kindern noch nicht oder weniger stark ausgeprägt, als bei Erwachsenen: Kinder sind kleiner und können nicht über parkende Autos hinwegsehen. Ihr Gesichtsfeld ist eingeschränkt und sie haben Schwierigkeiten, Entfernungen einzuschätzen. All das sind wichtige Informationen, die in der Mobilitätsmappe der Stadt zusammengestellt sind. Dazu gibt es viele praktische Tipps, um zu Fuß, mit dem Fahrrad oder in öffentlichen Verkehrsmitteln sicher unterwegs zu sein. Neben Hinweisen für eine sichere Busfahrt gibt es einen Radlplan und die Mobilitätsfibel. Weiterhin sorgt ein Reflektorband für eine gute Sichtbarkeit der Kleinen. In Zusammenarbeit mit dem VCD-Kreisverband Landshut/Dingolfing-Landau gibt das Mobilitätsmanagement der Stadt Landshut heuer nun schon im zweiten Jahr Mobilitätsmappen für die ABC-Schützen aus. Die Mappen werden kostenlos von der Stadt zur Verfügung gestellt und heuer in sechs Grundschulen an über 400 Schüler verteilt.

Foto:

Stadt Landshut (Abdruck mit Quellenangabe honorarfrei)

 

Verkehrssicherheit und Fahndungserfolge

Politiker besuchen Autobahnpolizei und Straßenmeisterei Wörth

 

 

Die Autobahn A 92 ist die Wachstumsader des Landkreises Landshut. Das wird nicht nur an den zahlreichen Gewerbeansiedlungen an dieser Strecke ersichtlich, sondern auch an den immer weiter steigenden Verkehrszahlen. Für die Sicherheit sind auf dem Teilstück zwischen Wallersdorf-West und Moosburg Nord die Beamten der Autobahnpolizeistation (APS) Wörth und die Mitarbeiter der Straßenmeisterei verantwortlich. Bei ihrem traditionellen Weihnachtsbesuch konnten sich Landrat Peter Dreier, die örtlichen Bürgermeister Stefan Scheibenzuber aus Wörth und Josef Klaus aus Niederaichbach sowie die Abgeordneten Florian Oßner und Erwin Huber ein Bild vom großen Aufgabenspektrum der Autobahnpolizei machen.

 

Wie APS-Leiter Franz Geigenberger den Gästen berichtete, ist die Autobahnpolizei neben der klassischen Aufgabe als Verkehrspolizei auch in der Kriminalitätsbekämpfung im Einsatz, um nicht nur die Verkehrssicherheit zu verbessern, sondern durch Fahndungserfolge kriminelle Zeitgenossen zu überführen und weitere Straftaten zu verhindern. Die Palette reicht dabei von Verstößen gegen Aufenthalts- und Waffengesetze bis hin zu Sachbeschädigung und Rauschgiftdelikten. Während sich im Jahr 2015 noch 222 Fälle aus dem Bereich der APS Wörth in der Kriminalitätsstatistik wiederfanden, sind es in diesem Jahr bis jetzt 167 Delikte. Begründen konnte Geigenberger den Rückgang mit einer deutlich geringeren Schleusertätigkeit, die im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise im Jahr 2015 einen absoluten Spitzenwert erreichte.

 

Dienstgruppenleiter Werner Waas stellte das Verkehrsunfallgeschehen auf dem Teilbereich der A 92 und der B 15neu dar, für die die Wörther Autobahnpolizisten von Ergoldsbach bis Schierling ebenfalls zuständig sind. Trotz der immer weiter steigenden Verkehrsbelastung sei die Zahl der Verkehrsunfälle im Vergleich zum Vorjahr mit derzeit 550 (2015 waren es 571) leicht rückläufig. Bei der Zahl der Verletzten ist mit 90 Personen eine moderate Steigerung zu verzeichnen. Mit zwei verlorenen Menschenleben blieb die Zahl der Verkehrstoten leider konstant. Bei den Alkoholfahrten sei eine stark rückläufige Tendenz zu verzeichnen und auch die Zahl der Unfälle unter Drogeneinfluss sei mit durchschnittlich zwei Fällen im Jahr sehr gering. Mit Sorge blickte Waas jedoch auf die massive Steigerung bei den Wildunfällen. Waren 2015 noch 38 Kollisionen mit Rehen oder Wildschweinen zu verzeichnen, so sind es in diesem Jahr bisher schon 57. Besonders Unfälle mit Schwarzwild stellen dabei eine große Gefahr für die Fahrzeuglenker dar und führen zu erheblichen Sachschäden. Um dem Problem zu begegnen, sei man in engem Kontakt mit der Jägerschaft.

 

Im Auge behalten müsse man auch die Verkehrszahlenentwicklung. Waren 2010 auf der A 92 bei Altdorf noch 38.500 Fahrzeuge pro Tag unterwegs, so waren es im vergangenen Jahr bereits 41.500. Noch deutlicher fällt der Zuwachs auf der B 15neu aus: Von 5.400 im Jahr 2012 stiegen die Zahlen auf 11.100 im Jahr 2015. „Mit dem Anschluss der B 15neu an die A 92 werden diese Zahlen weiter steigen. Deshalb ist ein nahtloser Weiterbau im Zuge der Ost-Süd-Umfahrung Landshuts wichtig, um einen Verkehrskollaps in unserer Region zu vermeiden“, sagte Landrat Peter Dreier. Zustimmung erhielt er von Bundestagsabgeordneten Florian Oßner, der sich als Mitglied des Verkehrsausschusses stark für die Einstufung der B 15neu in den vordringlichen Bedarf eingesetzt hat. „Auch für die Deckenerneuerung der A 92 bringen wir erhebliche Bundesmittel in den Landkreis Landshut und steigern damit nicht zuletzt die Verkehrssicherheit“, resümierte Oßner.

 

Mit der sogenannten „Fahndungskontrollgruppe Verkehr“ verfügt die APS Wörth über eine schlagkräftige Mannschaft an Schleierfahndern, die neben organisierten Kriminellen wie Autoschieber- und Einbruchsbanden besonders auch Urkundenfälscher ins Visier nimmt. Mit geschultem Auge werden so gefälschte Führerscheine und Ausweispapiere aus dem Verkehr gezogen. In Zusammenarbeit mit den Kfz-Zulassungsstellen in der Region legt man darüber hinaus dem organisierten Verbrechen mit gefälschten Fahrzeugpapieren das Handwerk.

 

Für den Reisbacher Landtagsabgeordneten Erwin Huber stelle der Besuch in der „Spezialdienststelle“ der Autobahnpolizei eine wertvolle Informationsquelle dar. „Damit hier erfolgreich für den Schutz unserer Bevölkerung gearbeitet werden kann, braucht es neben genügend Personal auch eine gute Sachmittelausstattung“, weshalb der Freistaat Bayern hier kräftig investiere. Laut Huber werde man damit auch den gestiegenen Anforderungen an die Polizei im Hinblick auf Terrorgefahren gerecht. Im Namen ihrer Bürgerschaft bedankten sich die beiden Bürgermeister Stefan Scheibenzuber und Josef Klaus bei den Beamten der APS Wörth, die auch für die örtliche Bevölkerung stets eine verlässliche Anlaufstelle sei. Landrat Peter Dreier dankte den Mitarbeitern der APS Wörth für den wertvollen Dienst zur Steigerung der Verkehrssicherheit und bei der Kriminalitätsbekämpfung. Ebenso sprach er Werner Schlögel und seinen Kollegen von der Autobahnmeisterei seinen Dank aus. Auch wenn der Winter bisher sehr mild und ohne Schnee ausfiel, so sei der Winterdienst dennoch allzeit bereit, falls es zu einem schnellen Wintereinbruch mit Blitzeis oder sonstigen gefährlichen Situationen käme.

 

Foto: Landrat Peter Dreier (6.v.r.), MdL Erwin Huber (5.v.r.), MdB Florian Oßner (2.v.r.) und die beiden Bürgermeister Stefan Scheibenzuber (l.) und Josef Klaus (5.v.l.) überbrachten den Beamten der APS Wörth um Leiter Franz Geigenberger (4.v.r.) und den Mitarbeitern der Autobahnmeisterei mit deren Chef Werner Schlögl (3.v.r.) den Dank für ihre geleistete Arbeit.

 

Pressebericht Donnerstag, 01. Dezember 2016


Stadtgebiet Landshut

Fahrradkontrollen im Stadtgebiet – großes Verständnis in der Bevölkerung (mit Bild)

 

LANDSHUT. Auf großes Verständnis und sogar überwiegend breite Zustimmung aus der Bevölkerung stieß die Aktion der Landshuter Polizei am Mittwoch im Stadtgebiet: Mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei führten die Beamten an mehreren Stellen Fahrradkontrollen durch. Die Zielrichtung war zweigeteilt: Zum einen ging es um die Verkehrssicherheit der Drahtesel und das richtige Verhalten im Straßenverkehr, zum anderen hatten die Polizisten ein waches Auge auf eventuell gestohlene Räder. Ganz interessant in diesem Zusammenhang ist die Entwicklung der Diebstahlszahlen im Jahresvergleich: Waren es 2015 noch rund 1000 Fahrräder, die gestohlen wurden, verringerte sich diese Zahl heuer auf bislang 380 Räder. Die Gründe dafür sind sicherlich vielfältig, jedoch mitunter auch auf die zielgerichtete Präventionsarbeit der Polizei zurückzuführen. Am Mittwoch zeigten die kontrollierten Personen fast ausnahmslos großes Verständnis für die Aktivitäten der Polizei. Viele hatten bereits mit einem rücksichtslosen Radfahrer „Bekanntschaft“ gemacht, in vielen Fällen handelte es sich sogar um sehr grenzwertige Situationen, die äußerst gefährlich waren und ein Zusammenstoß oder Unfall unmittelbar bevorstand. Bei den insgesamt 54 kontrollierten Radfahrern gab es erfreulicherweise keine Gründe für größere Beanstandungen. Auch die Langfinger legten offensichtlich an diesem Tag eine kleine Pause ein.

 

 

Lackierung von Fahrzeug zerkratzt

 

LANDSHUT. Am Dienstag, zwischen 09.00 Uhr und 18.30 Uhr, zerkratzte ein Unbekannter in der Ebertstraße 19 die Lackierung eines braunen Nissan. Es entstand dabei ein Schaden von rund 500 Euro. Die Polizei bittet um sachdienliche Hinweise unter Tel. 9252-0. 037903

 

Landkreisgebiet Landshut

 

Haustür stark beschädigt

 

ESSENBACH, LANDKREIS LANDSHUT. Am Mittwoch, gegen 03.00 Uhr, beschädigte ein Unbekannter im Moosblick in Mettenbach die Haustür eines Einfamilienhauses. Ob reiner Vandalismus oder sogar ein Einbruchsversuch vorliegt, kann derzeit noch nicht abschließend geklärt werden. Der Schaden liegt jedoch bei rund 500 €. Sachdienliche Hinweise auf verdächtige Wahrnehmungen nimmt die Polizei Landshut unter Tel. 9252-0 entgegen. 037878

 

Fahrer von Kleintransporter hatte Drogen konsumiert

 

ERGOLDING, LANDKREIS LANDSHUT. Am Donnerstag, gegen 00.30 Uhr, kontrollierte eine Polizeistreife Am Industriegleis den 35-jährigen Fahrer eines Kleintransporters aus Landshut. Der Mann wies drogentypische Ausfallerscheinungen auf, ein Schnelltest verlief positiv. Die Fahrt war somit beendet, der Mann musste sich im Krankenhaus einer Blutentnahme unterziehen. 037980

 

 

 

 

 

 

In der Frageviertelstunde im Verkehrssenat fragte Stadtrat Rudolf Schnur bezüglich dieser Beton-Stahl-Konstruktion nach.
Von Seiten verschiedener Bürger wurde bereits an ihn die Frage herangetragen, was sich die Stadt dabei denkt.
Radfahrer würden eine Berührung mit dem tonnenschweren Klotz – die Pulverturmstraße hat ein starkes Gefälle – wohl nur schwer verletzt überstehen.
Gerade im Winter mit nassen und glatten Fahrbahnen können Radfahrer aber leicht ins Rutschen geraten.
Angesichts der Aussagen im vorletzten Verkehrssenat bezüglich der Leitplanke gegenüber der Wildbachstraße – diese entspreche nicht mehr den Sicherheitsanforderungen – stellt sich die Frage, wieso dann so ein „ungepolsteter” Koloss dort stehen darf. Die dahinter liegende Lücke, die dort durch einen Bauzaun gesichert ist, ist nun auch schon seit Jahren suboptimal gesichert.
Baudirektor Anger führte aus, dass die Situation ein Ärgernis ist und aufgrund eines Unfalls die Absturzsicherung defekt ist. Geraume Zeit wurde nun mit der Versicherung gerungen. Dies sei nun beendet, aber die Stützmauer ist baufällig („Ziegelsteine lassen sich mit der Hand lösen“)  und die erstellte Planung der Stadt wurde von der Eigentümergemeinschaft des gelben Hochhauses abgelehnt.
Nun plant die Stadt um und wird 2014 mit dem Bau der neuen Absturzsicherung beginnen.
Herr Anger bot an, den Prallklotz – für Lkw im Winter gedacht – in etwa einem Monat zu entfernen, da dann vom Ende des Winters ausgegangen werden kann und rutschende Lkw nicht mehr wahrscheinlich sind.