Home Tags Posts tagged with "Umweltschutz"

Umweltschutz

Die Leitung hat der bisherige Chef des Fachbereichs Umweltschutz, Thomas Rottenwallner

PRESSEMITTEILUNG                                                                                  08.07.2020

Die Stadt Landshut erhält ein unter dem Dach des Rechtsreferats angesiedeltes Amt für Umwelt, Klima- und Naturschutz. Diese Grundsatzentscheidung hat Oberbürgermeister Alexander Putz bereits vor Wochen getroffen, die entsprechende Verfügung ist in der finalen Abstimmung. „Umweltthemen genießen in unserer Stadt traditionell einen hohen Stellenwert, zudem gewinnt der Klimaschutz weltweit immer mehr an Bedeutung“, so der Rathauschef. Folgerichtig habe die Verwaltung in diesem Bereich auch eine stetig steigende Aufgabenfülle zu bewältigen. „Ein eigenständiges Amt für Umwelt, Klima- und Naturschutz, in dem unsere Initiativen und Zuständigkeiten gebündelt werden, ist die richtige Antwort darauf.“ Die Entscheidung sei zudem als Signal an die Bürgerinnen und Bürger zu verstehen, betonte Putz: „Die Stadt Landshut nimmt Umwelt- und Klimaschutz sehr ernst und räumt diesen Schlüsselthemen deshalb künftig auch organisatorisch eine herausgehobene Stellung ein.“

Für die Belange des Umwelt- und Klimaschutzes war bislang das Amt für öffentliche Ordnung und Umwelt zuständig. Dieses wird nun quasi aufgeteilt: Das Ordnungsamt steht weiterhin unter der bewährten Leitung von Fritz van Bracht. Das neugeschaffene Amt für Umwelt, Klima- und Naturschutz wird Thomas Rottenwallner leiten, der bislang dem Fachbereich Umweltschutz vorstand und auch die stellvertretende Leitung des Amts für öffentliche Ordnung und Umwelt innehatte.

OB Putz sieht in Rottenwallner die Idealbesetzung für den verantwortungsvollen Posten: „Ich habe Herrn Rottenwallner in meiner dreieinhalbjährigen Amtszeit als hoch kompetente, vielseitige, fleißige und belastbare Führungskraft kennengelernt. Das gilt ganz besonders für die vergangenen Monate, als er eine ganz wesentliche Rolle bei der Bewältigung der Corona-Pandemie gespielt und praktisch rund um die Uhr gearbeitet hat. Sein Engagement für und seine Identifikation mit dieser Stadt sind vorbildlich “, sagte der Oberbürgermeister. „Ich bin mir deshalb sicher, dass das neue Amt für Umwelt, Klima- und Naturschutz unter seiner Führung rasch zu einem Aktivposten der Verwaltung wird, wo für zentrale Zukunftsthemen praktikable Lösung erarbeitet und dann auch zügig umgesetzt werden.“

Für Verwunderung in der Stadtverwaltung und bei OB Putz sorgte vor diesem Hintergrund ein Antrag der Grünen-Stadträte Hedwig Borgmann, Sigi Hagl und Dr. Thomas Keyßner, der just am Dienstagmittag eingegangen war. Darin forderte die Fraktion, ein Amt für Umwelt und Klimaschutz einzurichten. „Die Idee ist gut – allerdings bereits in die Tat umgesetzt“, sagte Putz. „Der Anregung der Grünen hätte es daher gar nicht mehr bedurft. Dennoch freue ich mich, dass meine Initiative offensichtlich parteiübergreifend befürwortet wird.“

Foto: Klartext.LA

Clip 1: Klimaschutz in Landshut

Auszug aus der Sitzungs-Niederschrift
des Umweltsenats vom 16.10.2018, Beschluss Nr. 3
einstimmig!
1. Vom Bericht des Referenten über Entstehungsgeschichte und wesentliche Inhalte des Klimagutachtens von 1996, über die seither stattgefundenen Veränderungen in der Stadt und die Änderung des Blickwinkels zum Stadtklima wird Kenntnis genommen.

2. Die Verwaltung wird beauftragt, die Fortschreibung des Klimagutachtens von 1996 vorzubereiten und ein entsprechendes Lastenheft zu erstellen.

3. Auf Antrag von Herrn Stadtrat Rudolf Schnur: Das fertige Klimagutachten ist im Umweltsenat und im Plenum vorzustellen. Hierbei sind konkrete Handlungsempfehlungen zu entwickeln und dem Stadtrat zur Entscheidung vorzulegen.

4. Dem Haushaltsausschuss wird empfohlen, Mittel zur Fortschreibung des Klimagutachtens in digitaler Form bereitzustellen.

Anmerkung: Die Ziffer 2 ist bis heute nicht umgesetzt!

Finanz- und Wirtschaftsausschuss am 21. April 2020:

Tagesordnungspunkte 8: “Bedarfsorientiertes Personenbeförderungssystem – Antrag der CSU-Fraktion vom 19.02.2020, Nr. 1077”

Eine Wiederholung von Anträgen mit ähnlichem Inhalt des Unterzeichners seit 24 Jahren. Immer wieder kam es zu Ansätzen endlich von “planwirtschaftlichem” Transport (Fahren nach PLAN ohne Einbeziehung der Nachfrage) zu einer Bedarfs- und damit nachfrageorientierten Beförderung (Fahren zu Nachfragezeiten und Weglassung von Leerfahrten) zu wechseln.
Allein: es blieb bei den Ansätzen, Arbeitspapieren, groben Konzeptentwürfen und ungezählten Diskussionen.
Und: es wäre wieder dabei geblieben, wenn sich nicht kurz vor der Abstimmung über den Beschlussvorschlag der Unterzeichner (Vertreter des Antrages ohne Stimmrecht) gemeldet und sehr deutlich ausgeführt hätte, dass im gerade vergangenen Stadtrats- und OB-Wahlkampf gebetsmühlenartig von den Kandidaten die Rede von “neuen Mobilitätsformen”, dem Klimaschutz, “Poolriding” und gar “Wir müssen die Mobilität neu denken!” war. Jetzt läuft z.B. die Konzession der Linie 14 (Landshut – Niederaichbach) aus und damit öffnet sich eine Chance für ein nachfrageorientiertes System.
Davon merkte man von den anwesenden Stadträten leider nichts. Auch der Verwaltungsbeirat für Verkehr der Grünen-Fraktion, Prof. Dr. Frank Palme, der ein Sprecher des Bürgerbegehrens  “Busse-Baby” ist, schwieg.
Letztlich fand mein alleiniges, aber umso vehementeres Eintreten beim Leiter der Stadtwerke und dem Oberbürgermeister Gehör und es wurde einstimmig beschlossen:
“Die Verwaltung wird beauftragt bis zum Jahresende ein Konzept zur Umsetzung einer bedarfsorientierten Personenbeförderung im Bereich der Linie 14 vorzulegen.”

Rudolf Schnur

Hier der Antrag der CSU-Fraktion:
Foto: R.  Schnur, Klartext.LA

Flughafenchef Dr. Michael Kerkloh (links), Dr. Josef Schwendner, Leiter Recht, Gremien, Compliance und Umwelt der FMG (rechts), den Leiter der Umweltabteilung der FMG, Hermann Blomeyer (2. von rechts) und den für den Umwelt-Radweg verantwortlichen Projektleiter Marcel Hude bei der offiziellen Eröffnung des Radwegs am Besucherpark des Münchner Airports.

18 Kilometer rund um den Airport:

Flughafen München eröffnet digitalen „Umwelt-Radweg“ mit 16 Stationen

Reizvolles Angebot für alle Radl-Fans: Der um den Münchner Flughafen führende Radweg wurde zu einem digitalen „Umwelt-Radweg“ ausgebaut. Von nun an verspricht die Tour nicht nur spannende Ausblicke auf den Airport – jetzt können Radler und Spaziergänger auch einiges zum Thema Umweltschutz erfahren. Heute wurde der neue Umwelt-Radweg, der erste seiner Art an einem europäischen Flughafen, offiziell eröffnet.

An 16 verschiedenen Stationen entlang des Radwegs stehen Schilder, jedes ist mit einem individuellen QR-Code versehen. Mit Hilfe eines Smartphones kann der Code mühelos eingescannt und somit eine Internetseite mit einem interessanten  Umweltthema aufgerufen werden. So erfahren die Besucher Details zur CO2-Strategie des Airports, Wissenswertes über das Vogelschutzgebiet, den Lärmschutz, die Luftgütemessungen oder was sich hinter dem Begriff „Honigmonitoring“ verbirgt. Mit etwas Glück kann man auf der Strecke – sogar ganz real – einen Biber beobachten.

Der Radweg verläuft auf einem Rundkurs von circa 18 Kilometern entlang der Nordallee und der Vorfelder sowie der südlichen Start- und Landebahn. Der Weg besteht dabei überwiegend aus Schotter und asphaltierten Abschnitten. Wer sich vorab einen Überblick über die verschiedenen Stationen verschaffen will, findet die Informationen, Navigationsdaten, Koordinaten der Stationen und eine Übersichtskarte unter:  www.munich-airport.de/umweltradweg

Pressebild der Flughafen München GmbH (FMG), (Copyright: Flughafen München)

Die CSU-Stadtratsfraktion zeigt sich erfreut über die energetische Sanierung am Erweiterungsbau des Hans-Carossa-Gymnasium in der Landshuter Freyung.
Nach jahrelangen intensiven Bemühungen im Stadtrat ist es hocherfreulich nun die Umsetzung der zahlreichen Impulse beobachten zu können.
Fraktionsvorsitzender und Baubiologe Rudolf Schnur, der bereits während seiner Mitgliedschaft im Elternbeirat des HCG engagiert für eine energetische Ertüchtigung und technische Modernisierung der Gebäude eintrat hob hervor, dass gerade vor den Augen der Schüler vorbildhaft demonstriert wird wie aktiv in Landshut der Umweltschutz durch verschiedene Maßnahmen praktiziert wird.

Ein Modul der energetischen Sanierung ist die Fassadendämmung am Hans-Carossa-Gymnasium

Fotos: Klartext.LA