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Umwelt

Die Leitung hat der bisherige Chef des Fachbereichs Umweltschutz, Thomas Rottenwallner

PRESSEMITTEILUNG                                                                                  08.07.2020

Die Stadt Landshut erhält ein unter dem Dach des Rechtsreferats angesiedeltes Amt für Umwelt, Klima- und Naturschutz. Diese Grundsatzentscheidung hat Oberbürgermeister Alexander Putz bereits vor Wochen getroffen, die entsprechende Verfügung ist in der finalen Abstimmung. „Umweltthemen genießen in unserer Stadt traditionell einen hohen Stellenwert, zudem gewinnt der Klimaschutz weltweit immer mehr an Bedeutung“, so der Rathauschef. Folgerichtig habe die Verwaltung in diesem Bereich auch eine stetig steigende Aufgabenfülle zu bewältigen. „Ein eigenständiges Amt für Umwelt, Klima- und Naturschutz, in dem unsere Initiativen und Zuständigkeiten gebündelt werden, ist die richtige Antwort darauf.“ Die Entscheidung sei zudem als Signal an die Bürgerinnen und Bürger zu verstehen, betonte Putz: „Die Stadt Landshut nimmt Umwelt- und Klimaschutz sehr ernst und räumt diesen Schlüsselthemen deshalb künftig auch organisatorisch eine herausgehobene Stellung ein.“

Für die Belange des Umwelt- und Klimaschutzes war bislang das Amt für öffentliche Ordnung und Umwelt zuständig. Dieses wird nun quasi aufgeteilt: Das Ordnungsamt steht weiterhin unter der bewährten Leitung von Fritz van Bracht. Das neugeschaffene Amt für Umwelt, Klima- und Naturschutz wird Thomas Rottenwallner leiten, der bislang dem Fachbereich Umweltschutz vorstand und auch die stellvertretende Leitung des Amts für öffentliche Ordnung und Umwelt innehatte.

OB Putz sieht in Rottenwallner die Idealbesetzung für den verantwortungsvollen Posten: „Ich habe Herrn Rottenwallner in meiner dreieinhalbjährigen Amtszeit als hoch kompetente, vielseitige, fleißige und belastbare Führungskraft kennengelernt. Das gilt ganz besonders für die vergangenen Monate, als er eine ganz wesentliche Rolle bei der Bewältigung der Corona-Pandemie gespielt und praktisch rund um die Uhr gearbeitet hat. Sein Engagement für und seine Identifikation mit dieser Stadt sind vorbildlich “, sagte der Oberbürgermeister. „Ich bin mir deshalb sicher, dass das neue Amt für Umwelt, Klima- und Naturschutz unter seiner Führung rasch zu einem Aktivposten der Verwaltung wird, wo für zentrale Zukunftsthemen praktikable Lösung erarbeitet und dann auch zügig umgesetzt werden.“

Für Verwunderung in der Stadtverwaltung und bei OB Putz sorgte vor diesem Hintergrund ein Antrag der Grünen-Stadträte Hedwig Borgmann, Sigi Hagl und Dr. Thomas Keyßner, der just am Dienstagmittag eingegangen war. Darin forderte die Fraktion, ein Amt für Umwelt und Klimaschutz einzurichten. „Die Idee ist gut – allerdings bereits in die Tat umgesetzt“, sagte Putz. „Der Anregung der Grünen hätte es daher gar nicht mehr bedurft. Dennoch freue ich mich, dass meine Initiative offensichtlich parteiübergreifend befürwortet wird.“

Foto: Klartext.LA

„Wir brauchen eine Oberbürgermeisterin für alle, und niemanden, der Klientelpolitik betreibt“

Landshuter SPD-OB-Kandidatin Patricia Steinberger im Gespräch mit KLARTEXT.LA

 

KLARTEXT.LA: Frau Steinberger, sie kandidieren zum zweiten Mal für das Amt einer Oberbürgermeisterin. Sie haben bei der letzten Oberbürgermeisterwahl 2017, ein unerwartet gutes Ergebnis von über 17 Prozent erzielt. Mit welchen kommunalpolitischen Vorstellungen und Argumenten möchten sie dieses Ergebnis ausbauen, um so Oberbürgermeisterin der Stadt Landshut zu werden?

 

Patricia Steinberger:

Herausforderungen:

Eine lebenswerte Zukunft für uns und die unserer Kinder, aller nachfolgenden Generationen, zu schaffen, das muss der Maßstab für unsere Lösungen sein. Es sind viele Aufgaben, die wir Kommunalpolitiker*innen zu lösen haben.

Der Bevölkerungszuwachs ist sicherlich eine davon, im speziellen die Bereiche Verkehr, Bildung und natürlich besonders des bezahlbaren Wohnraums.

Bezahlbares Wohnen:

Den Zuzug mit portioniertem städtischem Wohnungsbau zu steuern, halte ich für nicht zielführend. Wir dürfen nicht vergessen, dass mit jedem neuen Landshuter und Landshuterin Steuereinnahmen und Kaufkraft steigen.

Die Landshuter Stadtbau GmbH & Co. KG ist gegründet, um zu bauen, denn sonst hätte man mit der Landshuter Wohnungsverwaltungs GmbH & Co. KG firmieren müssen.

Einen Grundstock mit der Einlage von städtischen Wohnungen zu schaffen und die städtischen Wohnungen sukzessive in die Gesellschaft einfließen zu lassen, dem steht nichts entgegen.

Ein zentraler Bereich in dem die städtischen Immobilien zu Hause sind.

Die Schaffung neuer Wohnungen im nur unteren zweistelligen Bereich ist dagegen nicht akzeptabel und kommt nicht den Forderungen des Bürgerbegehrens nach. Mit angezogener Handbremse zu fahren hat noch nie etwas gebracht, deswegen werde ich auch weiterhin für mehr Aktivität der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft kämpfen.

Es gibt viele Möglichkeiten mehr Baumaßnahmen umzusetzen. Wir müssen all das nicht neu erfinden, sondern können uns an anderen Städten mit einer eigenen städtischen Wohnungsbaugesellschaft orientieren.

Die Stadt hat einige Grundstücke, die hier ganz oder teilweise mit eingebracht werden können.

Die Finanzierung über ein Kreditinstitut ist eine weitere Möglichkeit und bei den derzeitig niedrigen Zinsen, nicht die schlechteste. Mit einer Festschreibung über einen längeren Zeitraum können die günstigen Konditionen gesichert und gehalten werden.

Mit dem Bau neuer Wohnungen schafft man Vermögen für die Stadt, die dafür mittelfristig entstandenen Schulden sind rentierliche Schulden. Letztendlich nichts anderes wie der kleine Häuslebauer, der sich Eigentum schaffen oder der Immobilienunternehmer, der sein Betriebsvermögen aufstocken möchte.

Für diese Schulden haben wir einen Gegenwert in Form von Immobilien.

Eine solide Vorgehensweise um Wohnraum zu schaffen.

Für entstehenden Reparatur- oder Sanierungsbedarf werden Rücklagen gebildet, so müssen bei Fälligkeit keine weiteren Schulden aufgenommen werden.

Ein ideales Projekt, bei dem die Städtische Wohnungsbaugesellschaft tätig werden könnte, ist die Ochsenau.

Ja, ich spreche mich deutlich für die Bebauung der Ochsenau aus!!!

Insgesamt haben wir beim ehemaligen Standortübungsplatz eine Fläche von 260 ha, von denen nun 20 ha bebaut werden sollen. Der Rest bleibt der Flora und Fauna erhalten. Vielleicht sollte sich manch Gegner mal vor Augen führen, dass es sich beim Menschen auch um ein Lebewesen handelt, welches eine Daseinsberechtigung und Anrecht auf Lebensraum hat.

Die Bebauung in der Ochsenau kann als sehr maßvoll bezeichnet werden. Ein einfacher Dreisatz reicht, um festzustellen, dass lediglich 7,7% für eine Bebauung genutzt werden. Hier noch Kritik zu üben, halte ich für nicht gerechtfertigt.

Aber um nochmals auf Käfer u.ä. zu sprechen zu kommen: Seltsam ist es schon, wenn sich die Insektenwelt nur auf dem Gebiet ansiedelt, dass mit Wohnraum bebaut werden soll und der Fläche für das Grüne Zentrum, ferngeblieben ist. Es scheint sich um sehr intelligente Käfer bzw. Insekten zu handeln.

Wir müssen die große Chance, die wir hier haben nutzen.

Diesen neuen Stadtteil würden einige Stadtplaner sehr gerne entwickeln.

Ein Stadtteil, in dem es gilt für einen gesellschaftlichen Querschnitt zu sorgen. Keine Ghettoisierung, sondern ein Spiegelbild der Gesellschaft mit all seinen Facetten. Die Versorgung über kleine nah angrenzende Geschäfte. Mit einer umweltfreundlichen Energieversorgung, evtl. auch eine völlig autarke Lösung. Mit einer Mischung von Einfamilienhäusern im Zusammenspiel mit Mehrfamiliengebäuden mit einem zentralen Parkhaus, um unnötige Bodenversiegelung zu vermeiden.

Die Möglichkeit hier etwas Neues zu entwickeln, das sollten wir nicht versäumen. Eine städtische Wohnbaugesellschaft ist sicherlich nicht das alleinige Allheilmittel, aber ein Instrument bezahlbaren Wohnraum entstehen zu lassen. Und eines möchte ich an dieser Stelle betonen, bezahlbarer Wohnraum ist nicht gleichzusetzen mit sozialem Wohnungsbau.

Eine Überbauung großer Parkplätze, wie in größeren Städten schon umgesetzt, halte ich immer noch für einen hervorragenden Ansatz, um neuen Wohnraum zu schaffen und bereits versiegelte Flächen doppelt zu nutzen. Hier von vorne herein zu sagen, das geht nicht, kann ich nicht akzeptieren. Hier heißt es mit den Eigentümern zu sprechen und gemeinsam Lösungen zu finden. Andere Städte haben dies schon lange umgesetzt. Wenn wir schon bei den Großen mitspielen wollen, dann sollten wir auch unser politisches Handeln entsprechend ausrichten.

Warum nicht einmal die Alternative Tiny-House in Betracht ziehen. Es muss ja niemand in ein solch kleines mobiles Heim einziehen, wenn er nicht möchte, aber es gibt durchaus auch in unserem kleinen beschaulichen Landshut Menschen, die gerne so wohnen würden. Warum ermöglicht man dies nicht bzw. erschwert Interessenten dieses Vorhaben.

Wir befinden uns im Jahr 2020, eine Zeit in der das Thema Wohnen eine ganz andere neue Dimension angenommen hat.

Durchaus würden sich größere ungenutzte Gebäude auch eignen, um Wohnprojekte für Mehrgenerationen zu schaffen. Ein Modell, das ich persönlich als sehr förderungswürdige erachte. Ich selbst habe das Glück in einer großen Familie, die dicht nebeneinander wohnt, zu leben.

Bei uns hilft jeder jedem, jeder bringt sich seinen Stärken entsprechend mit ein. Niemand bleibt auf der Strecke, sondern ist Teil einer wunderbaren, wenn auch manchmal chaotischen Gemeinschaft.

Nachdem nicht alle Menschen dieses Glück haben, muss man versuchen in Anlehnung an dieses Familienmodell Lösungen zu finden. Lösungen bei denen Jung und Alt, aber auch Menschen mit und ohne Behinderung zusammenleben und ihren Alltag gemeinsam meistern. Da passt die ältere Dame auf die Kinder der Nachbarfamilie auf und dafür, erledigt diese für die Rentnerin die Einkäufe. Ein Geben und Nehmen, das man so in erster Linie aus einer Familie kennt.

Es gibt einige Objekte, die sich dafür eignen würden.

Grundsätzlich aber gilt bei allen Projekten der verantwortungsvolle und nachhaltige Umgang mit Grundstücken und Gewerbeflächen. Natürlich stellen uns das Bevölkerungswachstum und der Zuzug auch vor große infrastrukturelle Herausforderungen, die einhergehend gelöst werden müssen.

Verkehr:

Zur Entspannung der Verkehrssituation ist eine Weiterentwicklung des ÖPNV anzustreben. Um erfolgsversprechende Lösungen zu finden sind die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger, die zu den Hauptverkehrszeiten unterwegs sind, gefragt. Kurz getaktete Shuttlebusse, beispielsweise von Kumhausen in die Landshuter Innenstadt/Neustadt und wieder zurück oder von der Klötzlmüllerstraße in die Innenstadt und zurück … .

Wichtig ist mir an dieser Stelle aber auch zu erwähnen, dass ich mich weiterhin für die Schulwegefreiheit aller Schüler*Innen aus dem Stadtgebiet einsetzen werde.

Unsere Kinder sollen sicher zu Schule und nach Hause kommen, aber auch das überdurchschnittliche Verkehrsaufkommen zu den Stoßzeiten und die teils gefährlichen Verkehrssituationen vor den Schulen – durch die Vielzahl der Eltern, die ihre Kinder zur Schule bringen und holen, sollen verringert bzw. vermieden werden. Zusätzlich wäre die Minderbelastung für unsere Umwelt ein positiver Effekt.

Grundsätzlich sollte man auch den Einsatz einer sogenannten Expresslinie vom Bahnhof in Richtung Innenstadt überdenken, die hier sowohl Ein- als Auspendler auf die Schienen bringen könnte. Denn durch vernünftige Anschlussverbindungen ist man eher bereit vom geliebten Auto auf Busse und Bahn umzusteigen.

Aber nicht nur der Hauptbahnhof, auch der Südbahnhof sollte mehr ins Zentrum gerückt werden. Einpendler aus den Bereichen Geisenhausen und Vilsbiburg würden sicherlich verstärkt den Zug nutzen, wenn die Anbindung des Südbahnhofs an die Innenstadt besser ausgebaut wäre. Schnellstmöglich ist ein Gesamtverkehrskonzept zu entwickeln und umzusetzen, das allen Verkehrsteilnehmern gerecht wird.

Umwelt:

Mit einem Ausbau des ÖPNV, dem verantwortungsvollen Umgang mit Grundstücken und Gewerbeflächen, sowie der maßvollen Nachverdichtung, kommen wir als Kommune unseren Pflichten in Punkto Umweltschutz nach. Die Umwandlung städtischer Grünflächen in Wildblumenwiesen, die dem Volksbegehren Artenschutz Rechnung tragen, wurden von Seiten der Stadt zeitnah in Angriff genommen. Eine Umstellung der Straßenbeleuchtung auf Solar/LED wäre ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Bei all unseren Entscheidungen ist die Nachhaltigkeit eine wichtige Komponente; jedoch muss die Relation vom Mensch und seinen Bedürfnissen und der Umwelt gewahrt werden. Nur mit Verboten werden wir die Menschen nicht ändern, wir können nur an die Vernunft appellieren, von guten Lösungen überzeugen und so unseren Beitrag leisten.

Im Mittelpunkt des Handelns steht der Bürger:

Politik kann man nur gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern machen. Den Menschen zuhören, wo Defizite und Nachholbedarf bestehen. Welche Wünsche, Sorgen und Nöte sie beschäftigen. Eine Politik am Menschen vorbei wird die Politikverdrossenheit nicht lösen, sondern nur noch stärken. Wir müssen die Menschen wieder mitnehmen, Politik für die Menschen machen und nicht zur Befriedigung eigener Profilneurosen.

Das Bürgerwohl muss unser oberstes Ziel sein, denn nur ein zufriedener Bürger bringt sich auch gerne in seine Stadt und die Gesellschaft mit ein.

Es sind gemeinsame Lösungen zu finden und nicht das Haar in der Suppe im Vorschlag des anderen. Kein gegenseitiges Blockieren, sondern ein gemeinsamer Konsens ist gefragt.

„Die Demokratie lebt vom Kompromiss. Wer keine Kompromisse machen kann, ist für die Demokratie nicht zu gebrauchen!“ Nein; dieser Satz stammt nicht von mir, sondern von Helmut Schmidt, aber ich kann ihn nur unterstreichen.

Stadttheater:

Politik heißt aber auch, dass man unterschiedliche Bereiche nicht gegeneinander ausspielen darf. Kultur nicht gegen Sport oder umgekehrt. Eine Stadt in der Größenordnung von Landshut und in seiner Rolle als Regierungshauptstadt, darf hier nicht differenzieren, sondern muss sich Beides leisten können.

Über 24.000 Menschen haben die Petition Pro Stadttheater unterzeichnet.

Das sind keine Kulturjunkies. Nein, das ist ein Querschnitt durch die Gesellschaft. Denn Theater bedeutet nicht nur Unterhaltung. Theater heißt Bildung für Jung und Alt, arm und reich. Theater heißt Inklusion und Integration.

Theater ist dazu da, überspitzt den Finger in Wunden zu legen und auf Missstände hinzuweisen. Dass unser Stadttheater dazu im Stande ist, hat es allen in den letzten Wochen bewiesen. Das Theater gehört in die Stadt.

Sanierungsstau, Schulen usw.

Ja, geplant wird viel, umgesetzt nicht oft oder nur zeitversetzt nach weiteren Planungen und vor allem Kosten.Tausende und abertausende Euro werden für Planungen ausgegeben – Projekte, die dann doch mangels Finanzmittel wieder auf Eis gelegt werden.Steht ein Projekt scheinbar wieder zur Verwirklichung an, dann beginnt das Spiel von vorne. Hier wird Geld zum Fenster rausgeworfen, Geld, das an anderer Stelle besser angebracht wäre, wie beim Abbau des Sanierungsstaus.

Eine Prioritätenliste, nach der die Aufgaben Position für Position abgearbeitet werden und Planungen so terminiert werden, dass im Anschluss nahtlos die Umsetzung folgt, muss die Zielvorgabe sein. Die einzigen, die sich bei dem derzeitigen Procedere freuen, sind die Planer und deren Bankkonten.

Dass wir neue Schulen planen und bauen müssen, das steht völlig außer Zweifel. Rechtfertigt aber nicht, die bestehenden Schulen dem Verfall preiszugeben und deren Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen auf den Sankt-Nimmerleinstag zu legen. Schulen, bei denen der Wind durch die Fensterritzen pfeift.

Man könnte schon fast vermuten, es wird gewartet bis die Schulen komplett einfallen um dann Schulkinder in Containern unterzubringen in denen es im Winter zu kalt, dafür im Sommer umso wärmer ist, darf keine Dauerlösung sein. Der Bestand ist zu erhalten, dazu sind wir als Stadt verpflichtet. Es kann nicht sein, dass die einen Kinder im schön gestalteten Neubau unterrichtet werden und andere in Containern. Spekulanten stellt man an den Pranger, wenn sie eine Immobilie so lange brach liegen lassen, bis sie zusammenfällt.

In den vergangenen 7 Jahren konnten wir mehr als 45 Mio. € Steuermehreinnahmen verzeichnen. Hätte man hier anstelle der schwarzen Null hinterherzujagen, nur die Hälfte dieser Einnahmen in die Tilgung und die anderen 50 % in Investitionen bzw. in den Abbau unseres Sanierungsstaus gesteckt, dann hätten wir heute einen besseren Handlungsspielraum. Denn zu den Schulden hinzugerechnet werden müssen, alle schon lang – fast schon historisch, fälligen Sanierungen.

Wirtschaft:

Die Einnahmenseite muss steigen, d.h. im Bereich der Gewerbeneuansiedlungen müssen wir definitiv aktiver und offener werden.

Die bestehenden Gewerbeflächen sollten nicht nur für große Unternehmen oder Firmen im Bereiche der Digitalisierung veräußert werden, sondern durchaus auch andere nachhaltige und wirtschaftliche Konzepte verfolgen.

Unlängst wurde von uns die Einrichtung eines sogenannten Handwerkerhofes gefordert. Die Möglichkeit hier unterschiedliche Gewerke an einer Stelle zu vereinen, würde zumindest ansatzweise eine Lösung bieten. Nicht zu vergessen sind die konstanten Gewerbesteuereinnahmen, die durch Vielfältigkeit bei den gewerbesteuerzahlenden Betrieben möglich wären.

Was keinesfalls für mich in Frage kommt ist eine Erhöhung der Gewerbesteuer und eine dadurch resultierende zusätzliche Belastung der bestehenden Gewerbesteuerzahler. Eine Gewerbesteuererhöhung zum jetzigen Zeitpunkt ist Zeichen wirtschaftlicher Inkompetenz.

Meines Erachtens befinden wir uns nicht in der komfortablen Lage, leichtfertig die Ansiedlung von Unternehmen abzulehnen. Wenn wir jedoch immer wieder Bewerbern die Tür vor der Nase zuschlagen, wird bald niemand mehr Interesse haben sich hier anzusiedeln. Aktuelles Beispiel: Declathon!

Sicherlich bringt uns ein Declathon nicht die Gewerbesteuereinnahmen eines großen Automobilherstellers, aber unseren belastbaren Informationen nach, wären es rund 50.000 € jährlich für die gesamte Maßnahme gewesen, die in die Kassen der Stadt geflossen wären.

Wir befinden uns leider nicht in der vorteilhaften Situation Wunschkonzert zu spielen.

Nicht zu vergessen ist, dass die Ansiedlung eines Unternehmens dieser Art viele andere Anbieter und dadurch zahlreiche positive Nebeneffekte mit sich bringt.

Vielleicht sollte man auch einmal differenzieren, wer wie und wo einkauft. Denn wer gerne bzw. wem nichts anderes übrigbleibt, weil es der Geldbeutel nicht hergibt, preiswertere Produkte kauft, fährt nun in die Nachbargemeinden oder kauft im Internet. Mir wäre es lieber, die Menschen aus dem Umland und den Nachbargemeinden kommen zu uns und kaufen bei uns ein.

Es gibt viele Themen, die wir anpacken müssen. Die Wildparkerei in einzelnen Stadtvierteln wie im Nikolaviertel, der Wolfgangssiedlung oder Achdorf, die man durch eine Bewirtschaftung in den Griff bekommen kann und die Stadt Einnahmen erzielen würde. Und und und …

Wir brauchen eine Oberbürgermeisterin für alle, und niemanden, der Klientelpolitik betreibt. Jemand, der die Interessen aller vertritt:

  • Jung und Alt,
  • wirtschaftlich schlechter und besser gestellten BürgerInnen und Bürgern
  • Frauen und Männer
  • und allen die in unserer schönen Stadt leben.

Gutes und Bewährtes sind zu wahren, zu optimieren und verbessern, wo notwendig.

Das Ziel bei allem Weitblick nicht aus den Augen zu verlieren.

Wir müssen uns auf unsere Werte besinnen und mit sozialem Gewissen handeln. Tradition und Moderne widersprechen sich nicht, ganz im Gegenteil, sie bilden die Basis für unsere Zukunft, für die Zukunft von Landshut.

Mark Twain hat einmal gesagt:

„ Wer nicht weiß, wohin er will, der darf sich nicht wundern, wenn er ganz woanders ankommt.“

Ich weiß sehr wohl, wo ich hin möchte, nämlich spätestens am 29. März 2020 direkt auf den Oberbürgermeistersessel.

Die Stadt ist reif für ein weibliches Stadtoberhaupt mit dem nötigen Fingerspitzengefühl, Charme und Kompetenz, aber auch dem notwendigen Willen und gesundem Ehrgeiz.

Vielen Dank Frau Steinberger, für dieses Gespräch

 

Im Gespräch mit Patricia Steinberger: h.j.lodermeier

 

Foto: Archiv – KLARTEXT.LA

 

Hilfe in Not, Sicherheit in der Stadt und die Umwelt

Anträge aus dem Frauenplenum an Oberbürgermeister übergeben

Am vergangenen Freitag übergaben die Stadträtinnen die Anträge aus dem Frauenplenum offiziell an Oberbürgermeister Alexander Putz. Stadträtin Anja König, die seit 2014 das Frauenplenum leitet, ist erfreut darüber, dass wiederum 8 Anträge von den Bürgerinnen unserer Stadt in den Stadtrat eingebracht werden können. „In diesem Jahr wurden alle Anträge einstimmig von den knapp 40 anwesenden Bürgerinnen angenommen. Dies zeigt uns wie wichtig dieses Plenum ist.“ Die Anträge werden im Frauenplenum vorgestellt, gemeinsam mit den anwesenden Frauen beraten und abgestimmt. Anschließend werden diese aufbereitet und von den teilnehmenden Stadträtinnen, in diesem Jahr waren es Christine Ackermann, Hedwig Borgmann, Dr. Maria Fick, Sigi Hagl, Anja König, Elke März-Granda und Ingeborg Pongratz, als fraktionsübergreifende Anträge in die Stadtratsberatungen eingebracht.

Im Frauenplenum 2018 ging es hauptsächlich wieder um Hilfen für in Not geratene Frauen in der Region sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Überbelegungssituation in den Frauenhäusern, die seit 2014 mittels einer offiziellen Studie allen Verantwortlichen bekannt sein dürfte, wie auch der Mangel an bezahlbarem Wohnraum, der einen Auszug aus dem Frauenhaus weit hinauszögert, und die Betreuungszeiten für Kinder stehen immer wieder im Mittelpunkt der Anträge. Auch die Sicherheit in der Stadt, gerade für Frauen, ist ein wichtiger Punkt. Ob ein besserer Handyempfang in den Parkhäusern oder die bessere Beleuchtung auf Wegen, die nur zu Fuß benutzt werden, wie zwischen dem Martinsfriedhof und der Spiegelgasse können wichtige Beiträge zum Sicherheitsgefühl leisten.

 

Umweltthemen stehen auch immer wieder auf der Tagesordnung des Frauenplenums. In diesem Jahr ging es um die Vermeidung von Plastikmüll. Hier soll eine Initiative gemeinsam mit Firmen, Vereinen und Verbänden gestartet werden, die mit gutem Beispiel vorangehen. Für ein besseres Klima in der Stadt soll mit mehr Grün gesorgt werden. Dies gilt genauso für die Innenstadt. Da es sich hier aber wegen einiger Veranstaltungen schwierig gestaltet, fest mit dem Boden verbundene Bepflanzungen vorzunehmen, wird nun aus dem Frauenplenum ein wiederholter Vorstoß gemacht, viel mehr mobiles Grün in die Innenstadt zu bringen, Beispielkommunen gibt hier genügend.

Das nächste Frauenplenum wird im März 2019 wieder stattfinden, Anträge oder Vorschläge für Themen hierfür können auch schon vorher eingereicht werden bei Stadträtin Anja König unter anja.koenig@kabelmail.de.

…des Rückzugs in die Häuser und Vorbereitung auf die ruhigere Winterzeit

heiß war es heuer, ein richtiger Sommer wie wir ihn schon lange nicht mehr hatten. Er hat uns bewußt gemacht, dass wir uns auf zukünftige trockenere Sommer vorbereiten müssen. Das Pflanzen von Bäumen und Hecken wäre hierbei der 1. Weg zur Schaffung eines besseren Kleinklimas im Garten. Damit erschaffen wir ein besseres Licht-Schatten-Verhältnis. Der 2. Weg wäre, die Schaffung von Regenwasserreservoiren. Das heißt, Regenwassersammeltanks zum Bunkern von Gießwasser für die Wirtschaftszone (Gemüsegarten), oder die Anlage von Teichen zur Wasserverdunstung um mehr Kühle bzw. Wärme (je nach Jahreszeit) im Garten zu halten. So können sich Mikroklimata aufbauen, die optimalere Ernteerträge bringen und uns mit einer optimalen Versorgung und einem optimalen Lebensraum, egal bei welchem Wetter beschenken.

Um dieses Wissen zu erfahren und zu begreifen haben wir heuer schon begonnen, bei uns im Mienbacher Waldgarten den Permakultur-Design-Kurs nach Bill Mollison (alternativer Nobelpreisträger) abzuhalten. Vom 17. – 30. August fand dieser heuer bei uns statt und 7 neue hervorragend ausgebildete Permakulturisten hervorgebracht, die hochmotiviert und voller Tatendrang an ihre vorbereiteten Projekte gingen.
Auch 2016 werden wir wieder diesen Kurs bei uns im Mienbacher Waldgarten anbieten. Sie können sich bereits vormerken lassen, die genauen Termine werden wohl ab Oktober online bei uns im Veranstaltungskalender auf der Mienbacher Waldgarten-Seite einsehbar sein.

Das Kursjahr der Selbstversorger-Akademie ist jedoch noch nicht zu Ende und viele spannende Kurse erwarten Sie. Bitte melden Sie sich frühzeitig an, damit wir planen können.

Kurstermine:

12.-13.09. Hanne unterwegs: Ökomarkt in der Gärtnerei Justland in Straubing mit  Hanne´s Waldgartenprodukten und Publikationen

13.09. Waldgartenführung mit Hannelore Zech, 14.00 – ca. 16.30 Uhr

17.09. Vortrag: Unsere Gesundheit betrachtet aus der Sicht der Natur, 19.30 Uhr, Referent: Udo Pollack

18.09. Sensen- und Dengelkurs, 9.00 – 18.00 Uhr, Leitung: Georg Hahn

19.09. Praxiskurs: Seife sieden, 10.00 – ca. 17.00 Uhr, Leitung: Hannelore Zech

20.09. Seminar: Permakultur im Hausgarten zur größtmöglichen Selbstversorgung, 10.00 – ca. 17.00 Uhr, Leitung: Hannelore Zech

26.09. Praxiskurs: Holzbautag, Mandala-Konstruktion, 10.00 – ca. 17.00 Uhr, Leitung: Wolfgang Altenburg

01.– 04. 10., Ausbildung zum Fachberater/in für Selbstversorgung mit essbaren Wildpflanzen (HfWU)
Block II, Leitung: Markus Strauß. Anmeldungen bitte über www.dr-strauss.net

04.10. Waldgartenführung mit Hannelore Zech, 14.00 – ca. 16.30 Uhr

08.10.  Stammtisch für Permakultur und ein natürliches Leben, 19.30 Uhr

09.10. Hanne unterwegs: 15.00 – ca. 17.30 Uhr, VHS Vilsbiburg, Kräuterwanderung unter Berücksichtigung es Selbstversorgergedankens.

17. 10. Seminar: Biographiearbeit, 14.00 Uhr – ca. 18.00 Uhr, Leitung: Dr. phil.Werner Csech

18.10. Praxiskurs: Brot backen mit Ursaaten, wilden Kräutern und Gewürzen, 10.00 – ca. 17.00 Uhr, Leitung: Hannelore Zech

22.10. Vortrag: Gesundheit und Heilung durch die 5 BioLogischen Naturgesetze, 19.30 Uhr, Referent:  Maria Pollack

24.10. Praxiskurs: Selber machen, Reiniger, Körperpflege und Hausmittel , 10.00 – 18.00 Uhr, Leitung: Hannelore Zech

05.11. Stammtisch für Permakultur und ein natürliches Leben, 19.30 Uhr

07.11. Hanne unterwegs: VHS Vilsbiburg, 13.00 – 18.00 Uhr, Selber machen- Haushalts- und Körperpflegemittel inkl. Hausmittelchen selbst herstellen.

8.11. Bienenkugel-Schnupper-Kurs, 14.00 – 17.00 Uhr, Referenten: Andreas Heidinger und Anton Zech

12.11. Vortrag: Die Kraft des Atems, 19.30 Uhr, Referent: Udo Pollack

14.11. Hanne unterwegs: VHS Steinach bei Straubing: 13.00 – 18.00 Uhr, Praxiskurs Praxiskurs: Selber machen, Reiniger, Körperpflege und Hausmittel

15.11. Praxiskurs: Spirituelles Räuchern, 10.00 – ca. 16.00 Uhr, Leitung: Hannelore Zech

21. 11. Praxiskurs: Einführung in den Umgang mit Einhandrute und Pendel, 9.00 – 17.00 Uhr, Leitung: Udo Pollack

21.11. Hanne unterwegs: VHS Dingolfing,14.00 – 18.00 Uhr,  Praxiskurs Pantoffeln filzen

Hannelore und Anton Zech

Privat und Büro: Ashöcking 2, 94405 Landau
Mienbacher Waldgarten, Selbstversorger-Akademie,

Nutztier-Arche, Mienbacher Seminarhaus,

Mauererstraße, 94419 Mienbach bei Reisbach
Tel.: 09951/603434
www.mienbacher-waldgarten.de

Presseinformation

04/13-07      Leipfinger-Bader KG

 

Energieeinsparung auf saubere Art

Neue Anlage: Leipfinger-Bader kombiniert Wärmerückgewinnung mit Abluftreinigung

Mit hohen Investitionen in Energie- und Umwelttechnik beschreitet der mittelständische Ziegelhersteller Leipfinger-Bader (Vatersdorf) neue Wege bei der Wärmerückgewinnung. Auf die vormals installierte Zweiturmanlage folgen jetzt eine Dreiturm-Abluftreinigungsanlage und ein zusätzlicher Wärme­tauscher. Dieser gewährleistet, dass einerseits freiwerdende Wärmeenergie in Höhe von etwa 1.200 Kilowatt pro Stunde nutzbar gemacht und andererseits die CO-Emissionen um 2.500 Tonnen pro Jahr gesenkt werden. In der deutschen Ziegelindustrie stellt diese Koppelung aus Energienutzung und Abluftreinigung ein Novum dar. Deshalb erfolgte die Inbetrieb­nahme am 29. Mai durch den Bayerischen Umweltminister Dr. Marcel Huber. „Ziel der bayerischen Umweltpolitik ist es, ökologisches Handeln und wirtschaftliche Prosperität in Einklang zu bringen. Investitionen in innovative Produktions­anlagen sind eine wichtige Grundlage für eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende“, betonte Huber. „Wir freuen uns, dass unsere durchdachten Maßnahmen zur Energieeffizienz positiven politischen Anklang finden“, erklärte Thomas Bader, Inhaber der Ziegelwerke Leipfinger-Bader.

Innovative Ideen und deren ständige Weiterentwicklung tragen dazu bei, die ambitionierten Klimaschutzziele in Deutschland realisierbar zu machen. Das niederbayerische Familienunternehmen Leipfinger-Bader (Vatersdorf) hat diesen Zusammenhang verinnerlicht und jetzt eine Kombination aus Wärmerückgewinnung und Abluftreinigungsanlage vorgestellt.

 

Individuelle Energie- und Umwelttechnik

 

Die neue Energie- und Umwelttechnik bei Leipfinger-Bader ist individuell an die Bedürfnisse des Unternehmens angepasst. Während die Abluftreinigung auch zukünftigen Ansprüchen an den Umweltschutz entspricht, liegt die Einzigartigkeit der Anlage in der effektiven Nutzung der Wärmeenergie. Die Wirkungsweise der regenerativen thermischen Oxidationsanlage (RTO) beruht auf dem bewährten Prinzip „Erhitzen und Abkühlen“. Das System besteht aus drei Wärmetauscherblöcken, die übereinander zu einer Einheit kombiniert sind. Durch zyklisches Umschalten werden diese abwechselnd von Roh- beziehungsweise Reingas durchströmt. Die Reinigung des Rohgases erfolgt durch einen Verbrennungsprozess, nachdem die Abluft zuvor erhitzt worden ist. Nach seiner Abkühlung verlässt ausschließlich sauberes Reingas die Anlage. Während des Vorgangs in den ersten beiden Kammern wird der dritte Teil der Abluftreinigungsanlage gespült, um eine gleichbleibend hohe Effizienz zu gewährleisten.

 

Effektive Nutzung von Wärmeenergie

 

Die eigentliche Innovation des Systems besteht in der besonderen Kombination aus Wärmerückgewinnung und Abluftreinigungsanlage. Dank eines zusätzlichen Wärmetauschers kann die Prozesswärme, die durch den Reinigungsvorgang frei wird, nutzbar gemacht werden. Dabei strömt das Reingas durch den Tauscherblock und gibt seine Wärmeenergie an die kalte Frischluft ab, welche durch die Rohre des Wärmetauschers fließt. Diese erzeugte Wärmeenergie wird in der Produktion zum Trocknen der Mauerziegel verwendet. Auf diese Weise gewährleistet die neue Anlage einen doppelten Energiegewinn: Sie benötigt keine fossilen Brennstoffe mehr für den eigenen Betrieb und gibt gleichzeitig Prozesswärme ab, die für den Trocknungsvorgang genutzt werden kann. Leipfinger-Bader rechnet dadurch, alleine am Durchlauftrockner über 90 Prozent Heizöl einsparen zu können. Die Gesamtersparnis an fossilen Brennstoffen entspricht rund 35 Prozent des bisherigen Bedarfs. „Mit der neuen Energie- und Umwelttechnik sind wir bestens für die Zukunft gerüstet und gewinnen gleichzeitig Energie, die sonst ungenutzt bleiben würde. Bei einem angenommenen Wirkungsgrad von 90 Prozent kalkulieren wir damit etwa 1.200 Kilowatt Energie pro Stunde zu erhalten“, erklärte Thomas Bader. Das Unternehmen erwartet zudem, die CO₂-Emissionen um 2.500 Tonnen pro Jahr reduzieren zu können.

 

Leipfinger-Bader folgt mit diesem Schritt konsequent seiner eigenen Tradition. Bereits 1994 wurden an den Standorten Vatersdorf und Puttenhausen Abluftreinigungsanlagen installiert, die Pilotprojekte waren. Für diese und weitere ökologische Innovationen wurde das Unternehmen seinerzeit mit der „Umweltmedaille des Freistaates Bayern“ ausgezeichnet. Die neuartige Kombination aus Wärmerückgewinnung und Abluftreinigung gilt nun ebenso als Novum in der deutschen Ziegelindustrie.

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Überblick: Energieeffizienz bei Leipfinger-Bader

–       1.200 Kilowatt Wärmeenergiegewinn pro Stunde (bei einem Wirkungsgrad von 90 Prozent)

–       Über 90 Prozent Heizöl-Einsparung am Durchlauftrockner

–       2.500 Tonnen CO₂-Einsparung pro Jahr
(durch die Einsparung an fossilen Brennstoffen)

–       Gesamtersparnis an fossilen Brennstoffen: rund 35 Prozent

 

 

 

 

 

Hinweis: Dieser Text inklusive Bilder kann auch online abgerufen werden unter www.leipfinger-bader.de (Rubrik Presse) oder www.dako-pr.de (Rubrik Service).

 

Bildunterschriften

[13-07 Inbetriebnahme]

Feierliche Eröffnung: Dr. Marcel Huber (Mitte), bayerischer Staatsminister für Umwelt und Gesundheit, nimmt gemeinsam mit Familie Bader – Inhaber der Ziegelwerke Leipfinger-Bader –  die neue Anlage in Vatersdorf in Betrieb.

Foto: Leipfinger-Bader.

 

[13-07 Externer Wärmetauscher]

Der kombinierte Wärmetauscher sorgt für höchste Energieeffizienz: Durch die Nutzung der gewonnenen Wärmeenergie am Durchlauftrockner spart Leipfinger-Bader dort über 90 Prozent Heizöl ein. Der Gesamtbedarf an fossilen Brennstoffen verringert sich dabei um rund 35 Prozent.

Foto: Leipfinger-Bader.

Rückfragen beantwortet gern

 

Ziegelwerke Leipfinger-Bader  dako pr corporate communications

Thomas Bader  Sabrina Bonberg

Tel.: 0 87 62 – 73 30  Tel.: 02 14 – 20 69 1-0

Fax: 0 87 62 – 73 31 10  Fax: 02 14 – 20 69 1-50

Mail: info@leipfinger-bader.de   Mail: s.bonberg@dako-pr.de

 

 

 

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4.3.2013

PM_Tagung_AKE_AKU

Niederbayerische Energiekompetenz tagte in Neustadt an der Donau

Hohe Wellen hatte sie geschlagen, die Energiewende in Deutschland. Was noch vor eini-gen Monaten heiß diskutiert wurde, scheint mittlerweile aber an Brisanz verloren zu ha-ben. Nicht so in Niederbayern und vor allem nicht in Neustadt! Vergangenen Donnerstag tagten hier der Arbeitskreis Umwelt (AKU) und der Arbeitskreis Energiewende (AKE) des CSU-Bezirksverbandes Niederbayern zusammen mit dem Europaabgeordneten Manfred Weber. Eingeladen hatte der stellvertretende AKE-Bezirksvorsitzende Werner Reichl.

Erster Programmpunkt war die Vorstellung des Projekts „Abwärmenutzung in Neustadt an der Donau“ durch Herrn Lothar Behringer, dem Geschäftsführer der Firma Behringer Consulting – Energiewirtschaftliche Beratung. Durch die Nutzung vorhandener Industrie-abwärme könnte eine große Menge Energie bereitgestellt werden, die der Bevölkerung zu geringen Kosten zur Verfügung gestellt werden könnte. Derzeit geht die überschüssi-ge Wärme in die Atmosphäre oder muss aufwändig abgekühlt werden, was sowohl zu hohen Kosten als auch zur weiteren Belastung der Umwelt führt. Die sinnvolle Nutzung der Abwärme wird von den Teilnehmern als wichtiges Instrument in der Energiewende angesehen.

Klar herausgestellt wurde auch noch einmal die zentrale Forderung der Arbeitskreisvor-sitzenden Freymadl und Schnur nach der Umsetzung der Power-to-Gas-Pilotanlage in Pleinting. Unter Power-to-Gas versteht man ein Verfahren, bei dem überschüssige Energie z.B. aus Wind oder Sonne, die nicht bedarfsgerecht anfällt, gespeichert wird. Dies ge-schieht durch die Umwandlung von Strom in synthetisches Erdgas.

Zur Sprache kam auch das Erneuerbare-Energien-Gesetz „EEG“. Nach Meinung beider Arbeitskreise ist es erforderlich, dieses Gesetz einer systematischen Prüfung zu unterzie-hen und gegebenenfalls Anpassungen an die derzeitige Situation vorzunehmen.

Abschließend gab MdEP Manfred Weber einen Überblick, was sich in Bezug auf die EU-Wasserrichtlinie im Binnenmarkt-Ausschuss des Europäischen Parlaments getan hat. „Un-ser Druck im Europaparlament und aus Bayern zeigt Wirkung. Die Kommission will klar-stellen, dass Wasser öffentliches Gut und eine Privatisierung der Trinkwasserversorgung nicht Ziel der Richtlinie ist”, sagte Niederbayerns Europaabgeordneter Manfred Weber. Trotzdem rief er auch weiterhin zu Wachsamkeit auf, da man sich mitten im Gesetzge-bungsprozess zwischen Europäischem Parlament und Ministerrat befinde. Für die CSU ist nach den Worten des EVP-Fraktionsvizes klar: “Wir wollen, dass der Wasserbereich am besten gar nicht in der Richtlinie geregelt wird, auf alle Fälle aber die bayerischen Kom-munen nicht betroffen sind.”

 

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Eisiger Gegenwind für die Energiewende

Altmaier verteidigte seine Position beim Nürnberger Umwelt-Arbeitskreis – 15.10. 09:00 Uhr

NÜRNBERG – Statt Windenergie beschäftigt viel Gegenwind den Umweltminister Peter Altmaier (CDU). Die Ökostrom-Umlage wird 2013 stark steigen, zudem fordert der Koalitionspartner FDP ein höheres Reformtempo. Der Bundesminister im Kreuzfeuer war daher ein gefragter Gast beim Umwelt-Arbeitskreis der CSU in Nürnberg.

Keine Eiszeit, nur eine Eisschicht: Mitarbeiter eines Energieversorgers legen eine Stromleitung frei. Die EU bereitet sich allerdings angesichts des deutschen Atomausstiegs auf mögliche Engpässe im Winter vor. Die Bevölkerung sorgt sich momentan vor allem über die angekündigte Preissteigerung.

Keine Eiszeit, nur eine Eisschicht: Mitarbeiter eines Energieversorgers legen eine Stromleitung frei. Die EU bereitet sich allerdings angesichts des deutschen Atomausstiegs auf mögliche Engpässe im Winter vor. Die Bevölkerung sorgt sich momentan vor allem über die angekündigte Preissteigerung.
Foto: dapd

Die Wende ist sicher! So könnte man es frei nach Norbert Blüm formulieren. Dessen Versprechen zur Rente wurde allerdings zum Spott-Zitat, während nun Peter Altmaier überzeugt ist: Die Energiewende gelingt bestimmt. Das muss sie auch, denn schon sein Vorredner, der Erlanger Oberbürgermeister Siegfried Balleis, betont am Samstag im Nürnberger Arvena Hotel: „Die Energiewende ist unumkehrbar, hier ist nichts zurückzudrehen!“

Klare und starke Worte findet auch Altmaier vor den rund 200 Teilnehmern der Tagung des CSU-Arbeitskreises Umweltsicherung und Landesentwicklung: „Die Energiewende ist eine Operation am offenen Herzen einer Volkswirtschaft.“ Er kenne kein anderes Land, in dem die Energiepolitik vor einer vergleichbaren Herausforderung stehe: „Wir wollen ja nicht nur einen Umbau durchführen, sondern danach auch noch gestärkt dastehen. Die Energiewende soll ein Erfolgsmodell werden und weltweit Nachahmer finden.“

Wie das gelingen soll, wo es gerade an allen Ecken brennt? Altmaier will nichts überstürzen: „Der Koalitionspartner ist da vorgeprescht“, meint er und betont zugleich, dass er Streitigkeiten in der Öffentlichkeit vermeiden will: „Koalitionspartner sollten sich liebhaben!“ Wichtiger als die Geschwindigkeit ist dem gelernten Juristen die Gründlichkeit und Planungssicherheit: „Ich will Gesetze, die zehn oder 15 Jahre Bestand haben und nicht solche, die alle halbe Jahre geändert werden müssen.“
Als abschreckendes Beispiel nennt er das „mit heißer Nadel gestrickte“ Gesetz zur Photovoltaik, das den Wildwuchs beim Ausbau nicht wie gewünscht begrenzt, sondern beschleunigt hat. An dieser Technologie will er übrigens grundsätzlich festhalten, was die Umweltpolitiker aus dem sonnigen Bayern begrüßen. Denn hier ist man nicht heiß auf Stromimporte aus norddeutschen Windparks, und auch der Umweltminister betont: „Ich möchte nicht ganz Deutschland mit Stromtrassen zupflastern.“ Altmaier weiter: „Ich weiß, dass Photovoltaik teuer ist. Aber ich will die Entwicklungschancen nicht abschneiden.“

Wichtig bleibt bei dieser stark schwankenden Energiequelle jedoch die Frage der Speicherung. Wäre es nicht dringlicher, die Speichermöglichkeiten und Stromnetze auszubauen, als die erneuerbaren Energien mit Quoten zu begrenzen? „Wir haben uns in den letzten zehn Jahren einseitig, aber erfolgreich auf die Energieerzeugung konzentriert. Jetzt sind die Verteilung und Speicherung wichtig, ich werde hier den Schwerpunkt setzen“, sagt Altmaier am Rande der Tagung im NZ-Gespräch.

„Ich bin gegen Schnellschüsse“

Am heutigen Montag werden die Netzbetreiber, wie schon vorab bekannt wurde, eine starke Strompreiserhöhung ankündigen. Hauptgrund ist die Ökostromförderung. Kaum wurde der geplante Preisanstieg publik, versprach der Minister eine grundlegende Reform des umstrittenen Erneuerbare-Energie-Gesetzes (EEG). Warum erst jetzt? Altmaier verweist auf seine kurze Amtszeit: „Ich bin jetzt seit vier Monaten Umweltminister, habe seither Hunderte Gespräche geführt, fast alle Bundesländer bereist und die Förderung der Photovoltaik neu geregelt.“ Trotzdem mahnt nicht nur die Opposition ein höheres Reformtempo an, immer mehr Medien titulieren ihn als „Ankündigungsminister“. Doch Altmaier sorgt sich nicht um sein Image: „Da habe ich überhaupt keine Angst. Das EEG ist ähnlich komplex wie etwa die Gesundheitsreform, so ein Vorhaben ist nicht über Nacht umzusetzen.“

Die heftig diskutierten Rabatte für stromintensive Betriebe wird er jedenfalls nicht grundlegend reformieren. „Aber wir werden bei den kritisierten Ausnahmetatbeständen jeden Vorwurf prüfen.“

CSU-Umweltexperte Josef Göppel (links) hatte den Bundesumweltminister Peter Altmaier nach Nürnberg eingeladen.

CSU-Umweltexperte Josef Göppel (links) hatte den Bundesumweltminister Peter Altmaier nach Nürnberg eingeladen.
Foto: Eduard Weigert

Die Forderung der FDP nach einer Senkung der Stromsteuer lehnt Altmaier ab. Ebenso den Vorschlag, Privathaushalten einen Basisanteil des Energiebedarfs zum günstigen Industrietarif anzubieten: „Das halte ich für ein falsches Signal. Weil es wichtig ist, sorgfältig mit Energie umzugehen und Strom zu sparen. Deshalb möchte ich lieber in diesem Bereich etwas beitragen, wie zum Beispiel mit der Energieberatung für alle Haushalte.“

Eine sinkende Akzeptanz der Energiewende in der Bevölkerung fürchtet der Minister jedenfalls nicht. „Diese Gefahr besteht nur, wenn die Politik jetzt hilflos und hektisch reagiert. Deshalb bin ich gegen Schnellschüsse.“ Eine am Sonntag veröffentlichte Umfrage zeigt jedoch: Der Strompreis ist den Bürgern deutlich wichtiger als das Gelingen der Energiewende (siehe unten).

Auf der Tagung überreicht Josef Göppel dem Umweltminister schließlich als Abschiedsgeschenk die Figur eines bayerischen Löwen. „Der ist ja magersüchtig“, scherzt der füllige Saarländer. „Aber ich werde ihn gut füttern!“ Keine Frage: Der Mann hat ein starkes Rückgrat und Humor. Beides wird er brauchen.

Erik Stecher

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Die Möglichkeiten der Energiewende konsequent umsetzen! Dies forderten erneut die Mitglieder des AKU ein.

Bei der Jahreshauptversammlung des Arbeitskreises Umweltsicherung und Landesentwicklung in der CSU Landshut-Stadt wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder einstimmig bestätigt und Herr Bernd Hanseder und Herr Reinhold Dietz neu hin zu gewählt.
Der Mitgliederversammlung im “Flieger-Pfandl” war am vergangenen Samstag eine Besichtigung der Fotovoltaik (PV) -Anlage am und um das Speedway-Stadion vorausgegangen. Diese Maßnahme, der ein Anträgen aus der CSU-Stadtratsfraktion aus dem Jahre 2010 entsprang, ist für alle Beteiligten ein Vorteil. Der Veranstalter kann seinen Zuschauern eine witterungsgeschützte Tribüne bieten, die Stadt erhält Pachteinnahmen, Kapital wurde vor Ort investiert und nicht zuletzt wird regenerativer Strom erzeugt.
Die Mitglieder des Arbeitskreises waren sich einig, dass es bei der Nutzung der Fotovoltaik sinnvoll und vorrangig sein sollte Flächen, die bereits versiegelt sind, in Anspruch zu nehmen.
Allerdings und das ist die große Herausforderung bei der Fotovoltaik, sollte der Strom entweder vor Ort genutzt oder gespeichert werden können.
Das Vergüten von in das allgemeine Stromnetz eingespeistem PV-Strom zu Spitzenzeiten führt einerseits zu Problemen im Stromnetz und erfordert einen weiteren Netzausbau und zum anderen werden kurzfristig Stromüberschüsse erzeugt.
Diese können derzeit nicht genutzt werden und werden entweder ins Ausland “verschenkt” oder vernichtet.
Stromspeicher, wie das geplante Pumpspeicherkraftwerk in Riedl an der Donau, nahe Passau, sind die direkte Folge der wechselhaften Stromeinspeisung durch Fotovoltaik: “Wer Fotovoltaikstrom einspeist wird Pumpspeicherkraftwerke ernten!”.
Im Rahmen des Rechenschaftsberichtes, der vom bisherigen und weiteren Kreisvorsitzenden gegeben wurde, wurden zahlreiche Veranstaltungen, Initiativen und Konzepte dargestellt. Unter anderem auch die Forderung nach einem Energiebeauftragten für Bayern, der kurzfristig umgesetzt werden könnte und nach der Erfahrung mit anderen Beauftragten auch wirkungsvoller und zeitnaher arbeiten kann, als ein eigenes Energieministerium. Vor allem sei bei dieser Funktion die Wahl der Persönlichkeit sehr wichtig, da dies die größte Erfolgsvoraussetzung darstellt.

Nachdem sich Rudolf Schnur beim bisherigen Schatzmeister Franz Nothhaft für seine jahrelange, sehr gewissenhafte und zuverlässige Tätigkeit bedankte, wurde die gesamte Vorstandschaft entlastet.

Die Wahlleitung hatte Dr. Stefan Kluge übernommen, der selbst als Beisitzer erstmals in den Vorstand gewählt wurde.
Neu als Beisitzer wurde auch Bernd Hanseder gewählt. Robert Jugan-Elias übernahm die Nachfolge des bisherigen Schatzmeisters Franz Nothhaft. Die Riege der Stellvertreter besteht aus Stadtrat Ludwig Zellner, Johann Hartl (beide wie bisher) und Reinhold Dietz.
Die Funktion des Schriftführers wurde erneut in die bewährten Hände von Stefan Zimmermann gelegt.

Bei der anschließenden Vorschau ging es insbesondere um die Themenbereiche Westtangente und um die Stadtgrenzen überschreitende Projekte wie Biogasnutzung, Behördenfunk und die industrielle Massentierhaltung. Bei letzterem Thema richteten die Mitglieder die Bitte an den Partnerverband aus dem Landkreis, sich mit den negativen Auswirkungen auf die Natur zu beschäftigten.

Bildunterschriften (von links nach rechts):

Johann Hartl, Stadtrat Ludwig Zellner (beide stellv. Kreisvorsitzenden AKU), Christian Bäuml (Ehrenvorsitzender des ACL e.V.), Bernd Hanseder (Beisitzer), Stadtrat Rudolf Schnur (Kreisvorsitzender), Stefan Zimmermann (Schriftführer) und Reinhold Dietz (stellv. Kreisvorsitzender).

vordere Reihe von links: Robert Jugan-Elias (Schatzmeister), Franz Nothhaft (Beisitzer), Stadtrat Ludwig Zellner, Dr. Stefan Kluge (Beisitzer),
hintere Reihe von links: Stadtrat Rudolf Schur (Kreisvorsitzender), Bernd Hanseder (Beisitzer), Reinhold Dietz (Stellv. Kreisvorsitzender), Johann Hartl (Stellv. Kreisvorsitzender), Stefan Zimmermann (Schriftführer)

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Impulse für die bayerische Energiewende aus Niederbayern

Die beiden niederbayerischen Bezirksvorsitzenden der CSU-Arbeitskreise Energiewende, Rudolf Freymadl, und Umweltsicherung und Landesplanung, Rudolf Schnur, brachten in den Landesvorstand des Arbeitskreises Energiewende, der gestern unter dem Erlanger Oberbürgermeister Dr. Siegfried Balleis im Franz-Josef-Strauß-Haus in München tagte, die Forderung an die CSU und die Staatsregierung ein, umgehend in Bayern einen Energiebeauftragten einzurichten.

Dabei soll weitgehend auf die Erfahrungen der bewährten und wirkungsvollen Einrichtungen der Datenschutzbeauftragten, Wehrbeauftragten, Behindertenbeauftragten, Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik usw. zurück gegriffen werden.

So soll auch halb- oder mindestens jährlich ein Bericht für die Öffentlichkeit erstellt werden, in denen Hindernisse der Energiewende aufgezeigt werden.

Der Energiebeauftragte soll Ansprechpartner für Investoren sein, denen es insbesondere hinsichtlich dem raschen Ausbau von regenerativen Energien oder der Einführung von neuen Technologien oder der Umsetzung von Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz zu Verzögerungen kommt. Diese können durch personelle Hindernisse bei den Genehmigungsbehörden ebenso verursacht sein, wie durch überholte und daher nicht zukunftsgerechte Gesetze und Regelungen.

Freymadl und Schnur betonten, dass es nicht ausreicht, sich über die schleppende Umsetzung des Aufbaus einer anderen Energieversorgung nach dem Ausstieg aus der Atomenergie zu beklagen, sondern dass kurzfristig wesentliche Weichenstellungen erfolgen.

Dazu bedarf es einer Anlaufstelle, die den Beschwerden rasch und unbürokratisch auf den Grund gehen kann (z.B. Akteneinsichten) und erkannte Probleme einer Lösung zuführt.

Dieser bayerische Energiebeauftragte soll die Möglichkeit erhalten, dem Ministerpräsidenten direkt über Mängel im Vollzug berichten zu können. Dem Ministerpräsidenten ist es dann möglich seinen Ressortminister unmittelbar mit einer Lösung der Problematik zu beauftragen.

Zugleich ergibt sich eine wertvolle Sammlung aller Umsetzungshindernisse und ein Gesamtüberblick über Innovationen und Engagement der Akteure in ganz Bayern.

Im Gegensatz zu einem neuen Ministerium ist die Geschäftsstelle eines Beauftragten finanziell und personell überschaubar, rasch aufzubauen und vor allem hoch effizient.

Gerade die Möglichkeit die Position eines Energiebeauftragten jetzt kurzfristig einzurichten erscheint den beiden Bezirksvorsitzenden Schnur und Freymadl als äußerst zielführend  um der Energiewende in Bayern die nötige Schubkraft zu verleihen. Ein Energieministerium müsste die Kompetenz eines „Superministeriums“ haben und würde nicht vor der nächsten Wahl geschaffen werden. Dies ist aber eindeutig zu spät! Wir dürfen nichts versäumen, aber gleichzeitig muss die Weichenstellung für die Energiewende zielorientiert erfolgen. Gerade dieses Ziel ist aber nur Ressortübergreifend zu erreichen.

Sollte sich der Beauftragte bewähren, wovon wir ausgehen, könnte auch die Bundesrepublik diesen Impuls aus Niederbayern aufgreifen.

Rudolf Freymadl                                             Rudolf Schnur

Bezirksvorsitzender                                         Bezirksvorsitzender

AK Energiewende                                             AK Umweltsicherung und Landesentwicklung

der CSU in Niederbayern

Mitglieder im Landesvorstand des AK Energiewende der CSU

Rudolf Freymadl                                             Rudolf Schnur

Irring / Uferweg 6                                           Oderstraße 13

94113 Tiefenbach                                            84036 Landshut

Mobil 0179 84 134 15                                    Mobil 0172 890 52 83

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