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Tunnel

Der Josef-Deimer-Tunnel muss ab heute, Freitag, 19 Uhr erneut gesperrt werden. Der Grund dafür sind unregelmäßige Störungen des Objektfunks; auch die sogenannte Rückfallebene, also das als Ersatz vorgesehene System, ist betroffen. Bei einem Unfall im Tunnel wäre damit die störungsfreie Kommunikation zwischen den Rettungskräften nicht garantiert, so dass die Sperrung in Absprache mit der Polizei, der Feuerwehr und den Rettungsdiensten aus Sicherheitsgründen unvermeidlich ist.
Derzeit wird unter Hinzuziehung einer Wartungsfirma mit Hochdruck daran gearbeitet, die Ursache für die Störung zu finden. Allerdings lässt sich noch nicht abschätzen, bis wann der Fehler behoben und der Tunnel wieder freigegeben werden kann. Die Sperre wird aber voraussichtlich über das Wochenende andauern.
Weil es derzeit aufgrund von Bauarbeiten auch auf der Wittstraße zu erheblichen Behinderungen kommen kann, werden alle ortskundigen Verkehrsteilnehmer gebeten, den Bereich großräumig zu umfahren. Die Stadt Landshut bedauert die Unannehmlichkeiten sehr, bittet aber auch um Verständnis dafür, dass der Tunnel gesperrt werden muss.

Landshut, 1.4.2018:
Geht es nach OB Putz würde der vorhandene Tunnel durch den Hofberg bis zur geplanten B 15neu an der Stadtgrenze verbunden werden.
Diese Überlegungen ergeben sich aus einem im Landshuter Rathaus gefundenen Aktenvermerk mit Handskizzen des Tiefbauingenieurs Alexander Putz. Der auf einer Flipchart dargestellte Entwurf eines Tunnelportals (an das Portal der Wiener Hofburg erinnernd) in Verlängerung der Podwilsstraße und der grobe Linienverlauf im südlichen Isarhang bis auf Höhe der Kläranlage an der östlichen Stadtgrenze lässt diese ambitionierte Planung deutlich erkennen.
Fraglich ist zur Stunde wann der OB mit dieser Idee an die Öffentlichkeit bzw. den Stadtrat herantreten wollte.
Gewöhnlich gut unterrichtete Kreise im Rathaus gehen davon aus, dass er diesen genialen Plan kurz vor der OB-Wahl 2020 präsentieren und sich damit endgültig die Wiederwahl sichern wollte.
Nun ist aber durch einen unglücklichen Umstand die Planung bereits jetzt ans Tageslicht gekommen und die ersten Reaktionen der politischen Vertreter im Rathaus fallen unterschiedlich aus. Während die Landshuter Mitte bedingungslos hinter der Idee des OB steht und einräumt bereits davon gewußt zu haben, äußert Anja König für die SPD reflexartig heftige Kritik und fordert einen sofortigen Stopp der Planungen zugunsten einer städtischen Wohnungsgesellschaft.
Der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Stadtrat, Stefan Gruber stellt klar, dass Putz aufgrund solcher individualverkehrsfreundlicher Überlegungen ab 2020 keinesfalls mehr auf sechs Jahre gewählt werden kann, sondern höchstens um drei Jahre verlängert werden sollte.
Diese Autofahrerfreundlichkeit ist auf Dauer für die Stadtentwicklung und den Klimaschutz unerträglich.
Die Überlegungen von Putz einen großen Schadstofffilter in der Mitte des neuen Tunnels einzubauen hält Gruber für Unglaubwürdig.
Ludwig Graf und Rudolf Schnur sehen für Auloh eine große Entlastung auf der LA 14 und begrüßen die Planung daher grundsätzlich.
Für die ÖDP ist entscheidend, dass während der Bauarbeiten der Schutz der Ochsenau gesichert ist und eine direkte Anbindung des Grünen Zentrum an den Tunnel hergestellt wird.
Die Freien Wähler überlegen, ob ein Teil des neuen Tunnels für Starkbierfeste und Schlechtwetterdulten genutzt werden könnte. Gegenwärtig wollen sie sich nicht konkret festlegen, weil nicht gesichert ist, dass die Bürger dafür keine Beiträge leisten müssen.
Stadtdirektor Andreas Bohmeyer schlug schon mal vor den Tunnel auf den Namen „Alexander-Putz-Tunnel“ zu taufen.

Auf dem Foto von links nach rechts: MdB Florian Oßner, Ortsvorsitzender Rudolf Schnur, eine begeisterte Diskutantin, Stellv. Ortsvorsitzender Georg Stemberger

Bürgertreff CSU Landshut-Ost in Frauenberg

Stadtosten diskutiert Infrastrukturprojekte mit MdB Oßner

Bürgertreff zu B 15 neu und Ausbau der Stromleitung nach Altheim

Bundestagsabgeordneter Florian Oßner hat beim Bürgertreff der CSU Landshut-Ost in Frauenberg die aktuelle Planung für den Bau der B 15 neu durch die Isarhangleite vorgestellt und sich mit den Bürgern über den geplanten Ausbau der Stromleitung von Altheim nach Adlkofen ausgetauscht. Er sicherte zu, sich bei beiden Projekten weiter dafür einzusetzen, negative Auswirkungen für die betroffene Bevölkerung vor Ort so gering wie möglich zu halten.

In Sachen B 15 neu erklärte der Verkehrspolitiker, dass für Anwohner und Umwelt ein möglichst langer Tunnel durch die Isarhangleite am besten wäre. Entscheidend am Ende sei jedoch, möglichen Stolpersteinen zum Baurecht soweit wie möglich aus dem Weg zu gehen, um keine unnötigen Zeitverluste hinnehmen zu müssen. Dafür könnte die Straße in den Isarauen aufgeständert werden, damit sie die Isarhangleite auf höherem Niveau erreicht. „Durch die Aufständerung verringert sich der Aushub im FFH-Gebiet. Damit soll Klagen von Naturschutzverbänden von vornherein der Wind aus den Segeln genommen werden“, so Oßner.

B 15 neu: Auswirkungen für Anwohner im Osten so gering wie möglich halten

Grundsätzlich habe die nun geplante Ost-Süd-Umfahrung Landshuts im Verlauf der B 15 neu nicht mehr viel mit der ursprünglichen Fernstraßenplanung zu tun. Insgesamt sei das ein großer Erfolg für die Stadt und die gesamte Region. „Denn die Trasse wurde näher an Landshut herangezogen, um eine noch bessere Entlastung vom Durchgangsverkehr zu erreichen“, betonte Oßner. „Davon werden Tausende Menschen – ob als Anwohner, Pendler oder Gewerbetreibende – profitieren. Wir haben dafür gekämpft, weil für die CSU das Schutzgut Mensch immer noch am meisten zählt.“ Gleichzeitig bleibe es aber für ihn ein großes Anliegen, die Anwohner der neuen Straße im Osten der Stadt so gut wie möglich vor negativen Einflüssen zu schützen.

Das Gleiche gelte auch im Fall des geplanten Ausbaus der Stromleitung von Altheim nach Adlkofen von 220 auf 380 Kilovolt Spannung, wie der Abgeordnete sagte. Vom Publikum wurde angeregt, eine Alternative zu der bereits vorgeschlagenen Trassenführung zu prüfen, die kürzer wäre und vom jetzigen Bestand ein wenig abweichen würde.

Stromleitung nach Adlkofen: Bürger müssen für Alternative sein

Nach dem Bürgertreff in Frauenberg hat Oßner Gespräche mit dem Netzbetreiber TenneT geführt. „Dabei habe ich deutlich gemacht, dass die Öffentlichkeit und die Betroffenen vor Ort zu Recht eine bürgerfreundliche Lösung erwarten“, teilte er dazu mit. Auftraggeber des Stromleitungsbaus sei die Politik stellvertretend für die Bürger, die – vor allem die Stromkunden – dieses Projekt auch finanzierten. „Darum habe ich den dringenden Appell an TenneT gerichtet, die von den Bürgern vorgeschlagene Trasse weiter zu prüfen.“ Wichtig sei nun, dass sich die Anwohner und Grundstückseigentümer für die Alternativtrasse aussprechen. „Beim Erörterungstermin der Regierung von Niederbayern am 29. November besteht dann die Möglichkeit, das Anliegen bei den verantwortlichen Stellen nochmals deutlich zu machen“, rät Oßner abschließend.