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Theater

Nach den Weihnachtsfeiertagen wartete die Laienspielgruppe der KLJB Frauenberg mit der Premiere ihres diesjährigen Theaters im Gasthaus Westermeier in Blumberg auf. Mit dem heiter-besinnlichen Volksstück „Die Mächtigen“ von Armin Wontka traf sie den Geschmack des Publikums, unter denen sich auch der OB-Kandidat Dr. Thomas Haslinger und CSU-Fraktionsvorsitzender Rudolf Schnur befanden. Wer gewinnt, wenn der leibhaftige Tod und das reine Leben ihren himmlischen Disput, wer von beiden der mächtigere ist, auf Erden austragen. Auf dem Hof des Bauern Franz Freit, dessen Frau ein Kind erwartet,  versucht jeder auf seine Weise, denn Wettkampf für sich zu entscheiden. Kann die personifizierte Zeit alle zum Guten wenden?

Weitere Aufführungen des Theaters sind am Samstag, 28.12. sowie am Montag, 30.12.2019 um jeweils 20 Uhr im Gasthaus Westermeier auf dem Programm. Am Sonntag, 29.12.2019 beginnt die Aufführung bereits um 19 Uhr.

Beitragsbild: Johannes Germaier
Weitere Fotos: Schnur, Klartext.LA

Im Haushaltsausschuss des Landshuter Stadtrates wurde der Antrag von CSU-Fraktion und Herrn Stadtrat Dr. Thomas Haslinger diskutiert.
Die beiden Stadträte Dr. Haslinger und Rudolf Schnur (für die CSU-Fraktion) stellten klar:
Die von Landrat Dreier bereits auf die bloße Antragstellung hin in den Medien verbreitete Absage an eine Mit-Finanzierung ist in der Begründung nicht nachvollziehbar.
Zum einen ist die Aussage falsch, dass sich der Landkreis aus rechtlichen Gründen nicht an einer Finanzierung von Neubau und Sanierung oder dem Unterhalt beteiligen könnte.
Es wäre dagegen rechtlich sehr wohl möglich dass STADT UND LANDKREIS die Spielstätte gemeinsam in einem Zweckverband betreiben. Über die jeweiligen Anteile wäre zu verhandeln.
Zum anderen ist die Aussage nicht richtig, dass die Landkreisbürger mit dem Kauf einer Eintrittskarte bereits das Theater finanzieren. Tatsache ist, dass die städtischen Steuerzahler für jede Karte noch einmal ca. 60 Euro aus dem Stadthaushalt drauflegen. Nach einem Neubau bzw. einer Sanierung wird sich der Zuschuss-Betrag wesentlich erhöhen.

ÖDP für kleine Lösung: Theater soll dauerhaft Staatstheater werden und Bestandsbau saniert werden

 

Die ÖDP-Stadträtinnen Christine Ackermann und Elke März-Granda sind von dem großen Defizit beim Investitionshaushalt der Stadt Landshut nicht überrascht.

 

„Wir haben in den letzten Jahren permanent auf die prekäre Finanzlage hingewiesen und immer wieder Vorschläge für Einsparungen unterbreitet“, so die Politikerinnen. Weiter forderten sie kontinuierlichen Sparwillen bei den freiwilligen Leistungen im Haushalt.

Bereits 2016 hatten die Stadträtinnen großen Zweifel, dass ausreichend Gelder für eine Realisierung des Stadttheaters zur Verfügung stehen und setzten sich dafür ein, dass erst Finanzmittel für Planungskosten in den Haushalt eingestellt werden sollen, wenn es Aussicht auf eine Realisierung des Theaterneubaus und der Sanierung gibt.

„Für uns stand immer fest: Keine Netto-Neuverschuldung für die Sanierung des Stadttheaters, Pflichtaufgaben müssen vor den freiwilligen Ausgaben geleistet werden!“. Auch die Regierung von Niederbayern und das Rechnungsprüfungsamt haben die letzten Jahre schon moniert, dass zu wenig bei den freiwilligen Ausgaben gespart wird.

Was das Theaterzelt betrifft, so kann sicher nicht übersehen werden, dass dies mittlerweile schon sehr in die Jahre gekommen ist und wahrscheinlich bis 2030 so nicht mehr funktionieren kann. In diesem Zusammenhang muss aber erwähnt werden, dass dem Intendanten Herrn Tilch und seinem Ensemble vor Jahren auch einige Gebäude angeboten wurden, die bestimmt nicht so schnell spieluntauglich geworden wären. Die ehemalige Wäscherei des Klinikums soll hier als Beispiel genannt werden. Damals wurde dann auf Wunsch des Intendanten ein Theaterzelt favorisiert.

„Landshut als Oberzentrum braucht unbedingt das Stadttheater“ sind sich die ÖDP-Politikerinnen einig.

Aus diesem Grund beantragen die Stadträtinnen, zuerst den bestehenden Theaterbestandsbau zeitnah zu sanieren. Dadurch könnte das Ensemble bald das Theaterzelt in Richtung eines festen Gebäudes verlassen. „Die Regierung von Niederbayern steht Investitionen zur Sanierung bereits bestehender Gebäude positiv gegenüber und ist sicher bereit der Stadt  Unterstützung zuzusichern“ so Ackermann. Die Haushaltsreste für die Theaterplanung könnten gleich für die Planung der kleinen Lösung eingesetzt werden.

„Die Stadt Landshut kann in den nächsten 10 Jahren oder länger die Generalsanierung und zeitgleich die Neubauten für das Stadttheater nicht aufbringen. Durch diese erste Sanierung kann wenigstens das alte Theater wieder fit für den Spielbetrieb gemacht werden. Somit kann dann auf das Theaterzelt verzichtet werden,“ begründet Ackermann den Antrag. „Für große Auftritte kann die Bühne in der Sparkassen-Arena genutzt werden“ ergänzt die Politikerin.

Ebenso stellten die ÖDP-Politikerinnen den Antrag, dass der Oberbürgermeister und die Landtagsabgeordneten nichts unversucht lassen sollen, dass das Stadttheater Landshut oder der Zweckverband Landestheater Niederbayern vom Freistaat als Staatstheater übernommen wird und somit auch ein Großteil der Betriebskosten. „Die Stadt Landshut kann diese Ausgaben auf Dauer nicht mehr schultern“, meint  März-Granda.

 

Bildquelle: Archiv – KLARTEXT. LA