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Straubing

Die LA-umwelt GmbH – Veranstalter der Landshuter Umweltmessen – präsentiert:

Umweltschonende Mobilität – der Kraftstoff CNG!

Interviews im Niederbayern-TV anstelle der ausgefallenen Veranstaltung auf der Landshuter Umweltmesse 2020:

Das Video ist als Ersatz für die nachstehende, wegen dem Coronavirus untersagte Veranstaltung entstanden:

Einladung

zu Vortrag und Diskussion

„Ökologische und ökonomische Mobilität für den Mittelstand“

in Vortragsraum 2 (1. OG der Sparkassenarena)

Niedermayerstraße 100, 84028 Landshut

im Rahmen der Landshuter Umweltmesse 2020 (www.umweltmesse.LA)

am Freitag 20.03.2020 ab 18.30 Uhr

Begrüßung:
Herr Martin Döring, Verkauf VW Nutzfahrzeuge,

Autohaus Eichbichler / Volkswagen Zentrum Landshut

Impulsreferate:

Hans Ritt, MdL a.D., Kaminkehrermeister, Stadtrat in Straubing, Vorstand CNG-Club e.V.
„Mit CNG aus der Krise!“

 

Thomas Wöber, CNG-Fahrer mit 25 Jahre Erfahrung und CNG-Club-Mitglied

„Umweltschonende Mobilität – der Kraftstoff CNG!“

 

anschließend zusammenkommen und Catering: Das Volkswagen Zentrum Landshut lädt ein!

Es gilt heute als unstreitig, dass die lebenslange Zufuhr von Fluoriden dafür verantwortlich wäre, dass es zu einem erheblichen Rückgang der Karies in der Bevölkerung weltweit gekommen sei. Die Zahl der wissenschaftlichen Veröffentlichungen dazu ist erdrückend. Aus diesem Grund werden Zahnärzte und viele Gesundheits-Organisationen nicht müde, die Zufuhr von Fluoriden in verschiedenen Formen nachhaltig zu empfehlen.

Konträr zu diesem wissenschaftlichen Dogma gibt es aber auch wissenschaftliche Belege zu den, von der Wissenschaft nicht näher thematisierten, toxischen Nebenwirkungen der Fluoridprophylaxe. Diese treten erst nach vielen Jahren, schleichend und allmählich in Erscheinung und werden deshalb nicht im Zusammenhang mit der Fluoridprophylaxe wahrgenommen.

Nebenwirkungen von Fluoriden entstehen dadurch, dass

  1. zahnärztliches Fluorid ein sogenanntes „Kumulationsgift“ ist. Das bedeutet, dass das über Jahre zugeführte Fluorid nur zum Teil abgebaut und wieder ausgeschieden wird. Der nicht abgebaute Teil sammelt sich im Gewebe und kann auf diese Art im Laufe der Zeit Werte erreichen, die gesundheitlich relevant werden können.
  2. anorganisches Fluorid durch Bindung oder Andocken die aktiven Zentren von Enzymen blockieren kann mit entsprechenden funktionellen Auswirkungen auf verschiedensten Ebenen, vom Stoffwechsel bis hin zum Hormonhaushalt.
  3. körpereigene Proteinstrukturen durch Fluoride so verändert werden können, dass der Organismus sein eigenes Protein nicht mehr als körpereigen erkennt und deshalb angreift (Autoimmunerkrankungen)
  4. das Kollagen, unser Körpergerüst, durch Fluoride zerstört werden kann mit den Folgen einer schnelleren Alterung und einer Einschränkung der Beweglichkeit.
  5. Fluoride als sog. „Potenzierungsfaktoren“ andere Schadstoffe durch Wechselwirkungen in Ihrer Toxizität erhöhen können. Wissenschaftlich belegt ist die Steigerung der Toxizität von Kunststoffen durch Fluoride. Kunststoffe sind u.a. in der Nahrung, in Kosmetika und in Werkstoffen der Zahnmedizin weit verbreitet. Es wäre für die Autoren nicht überraschend, wenn noch weitere Wechselwirkungen auf andere Umwelt-Schadstoffe bekannt würden.
Die Folgen dieser Nebenwirkungen sind seit langem bekannt und von Wissenschaftlern in verschiedenen Studien belegt worden. Diese sind:
  • In optimal trinkwasserfluoridierten Gebieten der USA (1 ppm) zeigen 30 % der Kinder an mindestens 2 Zähnen eine Fluorosis = Zahnflecken (Heller 1997).
  • Andere Studien besagen, dass in diesen Gegenden bis zu 80% der Kinder eine Fluorosis aufweisen (Williams 1990; Lalumandier 1995; Morgan 1998)
  • Bis zu 48 % der Kinder in optimal trinkwasser-fluoridierten Gegenden zeigen die Zahnfluoridose. 12,5 % davon sind von ästhetischer Bedeutung (McDonagh 2000)
  • Es konnte eine lineare Wechselbeziehung zwischen der Schwere der Zahnfluorose und der Frequenz der Knochenbrüche an Kindern gezeigt werden (Alacron-Herrera 2001)
  • Unter Fluorideinwirkung kam es zu einer höheren Anzahl von Frakturen, insbesondere von Hüftfrakturen (Inkovaara 1975; Gerster 1983; Dambacher 1986; O´Duffy 1986; Hedlund 1989; Bayley 1990; Gutteridge 1990 u. 2002; Orcel 1990; Riggs 1990; Schnitzler 1990;)
  • Fluoride in hohen Dosen bewirkten in Tierversuchen Fruchtbarkeitsstörungen. Es schadete der Spermienproduktion und erhöhte die Unfruchtbarkeit (Kour 1980; Chinoy 1989 u. 1991; Kumar 1994; Narayana 1994; Zhao 1995; Elbetieha 2000; Ghosh 2002; Zakrzewska 2002;)
  • Unter Fluoriden wird die Aktivität der Schilddrüse verringert (Stecher 1960; Waldbott 1978; Bachinkii 1985;)
  • Bei Versuchen mit Ratten, denen 1 Jahr lang 1ppm Na- oder Al-Fluorid gegeben wurde, zeigten sich morphologische Veränderungen an Niere und Gehirn, sowie erhöhte Aluminium-Werte im Gehirn. Auch für Morbus Alzheimer charakteristische Anreicherungen von Betaamyloid im Gehirn wurden nachgewiesen  (Varner 1998)
  • Fluoride können in tierexperimentellen Versuchen Gehirnschäden verursachen (Wang 1997; Guan 1998; Varner 199; Zhao 1998; Zhang 1999; Lu 2000; Zhao 2000; Sonne 2000 Bhatnagar 2002; Chen 2002,2003; Shashi 2003; Zhai 2003; sowie Lern- und Verhaltensstörungen induzieren (Paul 1998; Zhang 1999 u. 2001; Sonne 2000; Ekambaram 2001; Bhatnagar 2002;)
  • Sehr interessant ist auch eine gerade aktuell veröffentlichte Studie aus Kanada, die besagt, dass Fluoride auch an der Intelligenz „nagen“ (https://www.zwp-online.info/zwpnews/dental-news/wissenschaft-und-forschung/studie-fluorid-nagt-an-menschlicher-intelligenz)
Quintessenz: 
Es gibt Studien die belegen, dass nach dem Absetzen der Trinkwasserfluoridierung in verschiedenen Gegenden der USA und auch in der Stadt Basel der von Wissenschaftlern befürchtete drastische Anstieg der Karies ausblieb. Es gibt auch individuelle Gegen-Beispiele, dass trotz der Zufuhr von Fluoriden Kinder- und Erwachsenengebisse kariös wurden.
Karies ist somit keine Fluorid-Mangelerscheinung, sondern hat offensichtlich andere Ursachen wie z.B. falsche Ernährung bis hin zur Mangelernährung bei Nahrungsmittelüberfluss (fehlende Nährstoffe durch industrielle Veränderungen der Nahrung), hoher Konsum von Zucker und isolierten Kohlenhydraten (Auszugsmehle), ungenügende Mundhygiene, Entgleisung des Säure-Basen-Haushalts, genetische Veranlagung, um nur einige aus einer Vielzahl zu nennen.Aufgrund der gesundheitlich bedenklichen Wirkung sollte daher die prophylaktische Gabe von Fluoriden gemieden werden.

Dr. Johanna Graf, 94315 Straubing; Mitglied im AK Zahnmedizin 
Dr. Karlheinz Graf, 94315 Straubing; Präsident der DGUHT

Bildtext: Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz gibt am 6. April mit Ministerpräsident Markus Söder und dem EVP-Spitzenkandidaten Manfred Weber den Startschuss für den niederbayerischen CSU-Europawahlkampf in die Straubinger Stadthalle. (Foto: ÖVP/Glaser)

 

CSU-Wahlkampfauftakt mit Kurz, Söder, Weber

Auftaktveranstaltung in der Fraunhoferhalle – Weber: „Unterstützung aus der Heimat wichtig“

 

Der niederbayerische CSU-Europaabgeordnete und EVP-Spitzenkandidat für die Europawahl am 26. Mai, Manfred Weber, gibt am Samstag, 6. April, 16.30 Uhr, in der Straubinger Joseph-von-Fraunhoferhalle den Auftakt zum niederbayerischen Europawahlkampf. Dazu hat die CSU prominente Unterstützung eingeladen: Neben dem Parteivorsitzenden und Bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder wird der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz zu dieser öffentlichen Kundgebung erwartet. Auch CSU-Generalssekretär Markus Blume und der CSU-Bezirksvorsitzende, Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, haben sich zu dieser Veranstaltung angekündigt. Bereits ab 15.30 Uhr wird die Stadthalle geöffnet und die Gäste werden von der Straubinger Stadtkapelle musikalisch unterhalten. Eine Vorab-Anmeldung ist unter www.csu.de/kundgebung-straubing möglich.

Von Straubing aus wird Weber in die heiße Phase des Wahlkampfs mit deutschland- und europaweit zahlreichen Auftritten aufbrechen. „Der Wahlkampf wird fordernd. Umso wichtiger ist, dass ich aus meiner niederbayerischen Heimat breite Unterstützung bekomme.“

Am 26. Mai sind die Bürger der Europäischen Union aufgerufen, zum neunten Mal in direkter Abstimmung die Abgeordneten des Europäischen Parlaments zu wählen. Manfred Weber ist seit 2004 der einzige Europaabgeordnete aus Niederbayern. Seit 2014 ist er Vorsitzender der Fraktion der christdemokratischen Europäischen Volkspartei, der auch die Abgeordneten von CDU und CSU angeschlossen sind. Bei dieser Europawahl bewirbt er sich als Spitzenkandidat der EVP-Parteienfamilie um das Amt des EU-Kommissionspräsidenten.

 

 

Foto: ÖVP/Glaser

OB Markus Pannermayr zu Besuch in der CSU-Stadtratsfraktion
Auf Einladung des Fraktionsvorsitzenden Rudolf Schnur besuchte der Straubinger Oberbürgermeister Markus Pannermayr die Fraktionssitzung der CSU-Stadtratsfraktion.
In beiden kreisfreien Städten gibt es ähnliche Herausforderungen und „Baustellen“ die Inhalt des mehrstündigen sachpolitischen Erfahrungsaustausches waren. Das Spektrum der gemeinsamen Interessenslagen erstreckte sich vom Sanierungsbedarf der Schulen und Kindergärten über die Wohnungs- und Baulandsituation bis hin zur Situation des Einzelhandels. Nicht zuletzt nahm die Sicherheits- und Gesundheitspolitik breiten Raum ein, die besonders von Dr. Thomas Haslinger einem Vergleich unterzogen wurde.
Der Gast stellte dar, dass durch die Herstellung eines Hubschrauberlandeplatzes mit Hangar und Tankstelle auf dem Dach des Straubinger Klinikums (über 5 Mio. Euro) der Standort des Rettungshubschraubers gesichert werden konnte und die Rettungszeiten um 11 Minuten gesenkt werden konnten. Nun steht die Aufrüstung zur Nachtflugtauglichkeit an.
Interessiert nahm Stadträtin Karina Habereder die Information auf, dass in Straubing alle zwei Jahre ein Zukunftsforum stattfindet, in dem eine breite Bürgerbeteiligung die Ziele und Herausforderungen der kommenden Jahre definieren kann. Die Bürger werden in die Stadtratsarbeit eingebunden und TOP-Themen kristallisieren sich dabei heraus.
Maxi Götzer und Willi Hess zeigten sich interessiert darüber, dass nicht nur quartalsmäßig ein Budgetbericht erfolgt, sondern mit seiner Hilfe Ziele definiert und Entwicklungen überwacht werden.
Da in Landshut das Sonderplenum am Freitag zur Situation Integrierte Leitstelle (ILS) ansteht, wurde auch der Vergleich der Einrichtungen in den beiden Städten vorgenommen. So wird in Straubing die ILS nicht von der Stadt, sondern vom Roten Kreuz betrieben.
Beleuchtet wurde auch die Einführung der Doppik, die in Straubing seit Jahren an Stelle der kameralistischen Buchhaltung der Stadt getreten ist. Die Einführung wurde durch die Kämmerei selbst mit einer hausinternen Projektgruppe über einen Zeitraum von knapp vier Jahren vorgenommen.
Markus Pannermayr stellte die Vorteile der größeren Transparenz und der Steuerungsmöglichkeiten dar. Letztlich war man sich aber einig, dass die Doppik nichts daran ändert wieviel Geld zur Verfügung steht und wie mit den vorhandenen Mitteln umgegangen wird.
Die Verantwortung bleibt allein bei den Entscheidungsträgern, die bereits jetzt, bei richtiger Anwendung der Kameralistik, genügend Entscheidungsgrundlagen hätten.
Nach dem intensiven und freundschaftlichen Erfahrungsaustausch, der den Stadträten der CSU aufschlussreiche Erkenntnisse brachte, bedankte sich Dr. Dagmar Kaindl im Namen der Fraktion mit einem Geschenk für den sympathischen und kompetenten Gast.

 

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Das allerdings hat Ernst Hinsken auch schon vor 15

Jahren behauptet. Wir fragen also nach:

FAZ 03.07.2013 ·  Was wäre der Bayerische Wald ohne Ernst Hinsken? Über eine denkwürdige Reise durch eine absolute Spitzenregion.

Von REINHARD BINGENER und TIMO FRASCH

Dieser Text ist ein weiterer Erfolg für Ernst Hinsken, den erfolgreichsten Politiker Deutschlands. Auf die Anfrage für ein Interview antwortete der CSU-Bundestagsabgeordnete mit einer E-Mail. Betreff: „Reportage über mich“. Versuche der telefonischen Klarstellung schlugen fehl:

„Herr Hinsken, noch mal, es geht um ein Interview.“

„Jaja, genau. Ich habe Sie ganz genau verstanden. Wissen Sie was: Sie kommen zu mir, ich mach Ihnen ein super Programm, und dann schreiben Sie eine schöne Reportage!“

Helmut Kohl soll früher gesagt haben: „Beim Hinsken brauchst du gar nicht versuchen, Nein zu sagen.“ Tatsächlich ist Ernst Hinsken ein Meister darin, seinen Willen durchzusetzen. Vor allem, wenn es um die Interessen seines Wahlkreises Straubing geht. Für den geht Ernst Hinsken (70 Jahre, 6 Bypässe, 47 Ehejahre, 2 Kinder) seit 33 Jahren als Bundestagsabgeordneter in die Vollen.

„Ich saß und sitze in den entscheidenden Gremien. Ich haue nach wie vor achtzig Stunden rein.“

„Und was sagt Ihre Frau dazu?“

„Jaja, sicher.“

Zwei Mal das beste Ergebnis von allen Direktkandidaten

Los geht’s am späten Abend im „Singenden Wirt“. Auf der Herfahrt hat Hinsken versucht, beim „mit 95 Prozent bestbelegten Hotel Deutschlands“ (Hinsken) anzurufen. Hat aber nicht geklappt. „Kein Vodafone-Netz hier“, sagt der singende Wirt (Stefan von „Stefan & die Aufdreher“). Hinsken ist alarmiert. „Warum hast du mir nicht gesagt, dass du hier kein Netz hast?“ Er kündigt schnelle Hilfe an und weiß auch schon, wie. „Anrufen ist unverbindlich, schriftlich ist verbindlich.“ Zunächst setzt er also ein freundliches Schreiben an den Vorstand des Unternehmens auf. Wirt Stefan weiß, was dann folgt: „Wenn du den vorne zur Eingangstür rausschmeißt, kommt er hinten wieder rein.“ Hintertür heißt für Hinsken: „Ich kann mich einbringen in den Ausschuss.“ Schlechte Nachricht für Vodafone: Hinsken ist Vorsitzender des Wirtschaftsauschusses. Hilft auch das nicht, wird Hinsken – „ich stell mich auf die Hinterbeine und lass nicht locker“ – zum Terrier: „Passt auf, sage ich dann. Wenn ihr nicht wollt, dann ziehe ich eben die letzte Konsequenz und geh in der öffentlichen Fragestunde an die Bundesregierung heran.“

Am nächsten Morgen steht Hinskens Fahrer Eduard vor der Eingangstür, mit einem Mietauto. Ernst Hinsken hatte – „Ich war schuld“ – einen Unfall mit seinem Privatwagen. Es geht zum „Waldwipfelweg“ mit benachbarter Sommerrodelbahn, laut Hinsken „ein Eldorado für den Sommer- wie für den Wintersport“. Eduard stellt den Wagen auf dem fast leeren Parkplatz des Waldwipfelwegs ab. „Das ist eine Goldgrube hier“, sagt Hinsken. Die Frau an der Kasse kennt ihn nicht, was offenbar ungewöhnlich ist, denn zumindest in Straubing kennen Hinsken nach dessen eigener Schätzung 80 Prozent der Leute. „Das ist ein hoher Wert“, sagt Hinsken, der sowohl 2002 als auch 2005 von allen Direktkandidaten in Deutschland das beste Wahlergebnis erzielte: 74,6 Prozent und 68 Prozent.

Hinsken verlangt nach dem Chef. Der Chef kommt. Hinsken lobt ihn: „Er war der Erste, der das mit der Rodelbahn gemacht hat.“ Der Betreiber korrigiert: „Der Dritte.“ – „Und mit dem ,Haus am Kopf‘, da war er wieder der Erste“, sagt Hinsken.

Die Bilanz des Strukturwandels kann sich sehen lassen

Das „Haus am Kopf“ ist ein Haus, das auf dem Kopf steht. „Das steht nicht nur am Kopf, das ist auch noch zusätzlich sechs Prozent längsgeneigt und sieben Prozent quergeneigt“, berichtet der Betreiber.

Ernst Hinsken ist großer Befürworter vom „Haus am Kopf“. Als erster Tourismusbeauftragter der Bundesregierung (2005-2009) weiß er, wie wichtig das Besondere ist. Aber auch das Besondere nützt nur wenig, wenn zum Beispiel „die Chinesen erst nach Italien, dann nach Frankreich und erst dann, wenn sie kein Geld mehr haben, nach Deutschland kommen.“ Er selbst habe daran mitgewirkt, dass die Route umgedreht wird.

Apropos umgedreht:

„Wieso steht das Haus auf dem Kopf?“

„Das ist tiefsinnig. Hier im Bayerischen Wald hat man vieles auf den Kopf gestellt. Die Strukturen – aber die Liebenswürdigkeit der Menschen hat man erhalten.“

Die Bilanz des Strukturwandels kann sich sehen lassen. So ist in Hinskens Zeit die Arbeitslosigkeit massiv zurückgegangen: „Früher hatten wir im Winter 43 Prozent Arbeitslosigkeit, heute haben wir weit weniger als drei.“ Hinzu kommt „mit die niedrigste Krankheits- und Kriminalitätsquote in Deutschland“, aber auch „mit die höchste Verbrechensaufklärungsquote“. Überhaupt hat sich der Bayerische Wald peu à peu zu einer Region der Superlative gemausert, die dem Schwarzwald „aber in gar nix mehr nachsteht“: „mehr Volksschauspiele als irgendein anderer Landstrich“, meistfotografiertes Motiv Deutschlands (kleiner Arbersee), größte Glastrophäenfirma der Welt. Sowie: „das sicherste Zuchthaus Deutschlands – da waren sie alle schon drin, die Zschäpe und auch die von der RAF“, sagt Hinsken. „An die 200 Lebenslängliche haben wir hier – das ist bewiesen, sonst würd ich es nicht sagen.“

Damit steht fest: „Der Bayerische Wald ist die Aufsteigerregion Deutschlands.“

Ein besonderes Schmuckstück

Das allerdings hat Ernst Hinsken auch schon vor 15 Jahren behauptet. Wir fragen also nach:

Das allerdings hat Ernst Hinsken auch schon vor 15 Jahren behauptet. Wir fragen also nach:

„Wie lange ist man Aufsteigerregion?“

„Solange man aufsteigt.“

Hinsken mahnt zur Eile. „Es gibt hier viel zu sehen, da müsstet Ihr mindestens eine Woche hier sein.“ Eduard gibt Gas. Hinsken auch: „Da hättest du gerade gut überholen können. Aber jetzt kriegst du ihn!“

Ankunft in Bodenmais, „in einem der besten Hotels des Bayerischen Waldes“. Es folgt eine weitere Bestätigung, dass Hinskens Selbsteinschätzung, er habe in seinem politischen Leben „90 Prozent richtig gemacht“, auf jeden Fall zu den 90 Prozent gehört. Allein wie er uns die Chefin und den Chef vorstellt! „Die Frau hier hat die Grazie und alles, was man braucht, aber der Finanzminister im Haus ist er“, sagt Hinsken. „Eine Perle, deine Frau!“

Auch das Hotel erweist sich beim Rundgang als besonderes Schmuckstück. „Die Leute – das ist jetzt besonders wichtig für Sie, Herr Frasch – sind bereit, etwas zu bezahlen, wenn das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt“, sagt Hinsken. Einer der Höhepunkte des Hauses ist die 100 Quadratmeter große „Traumblicksuite“, die über eine „Partner-Dampfdusche“ und eine „freistehende Whirlwanne“ verfügt. „Herr Bingener, Herr Frasch, wenn Sie hier mal mit Ihren Begleiterinnen ein romantisches Wochenende verbringen wollen, dann lassen Sie es mich wissen“, rät Hinsken.

Auf dem Großen Arber

Er selbst war mit seiner Frau noch nie hier, hat aber zu seinem 70. Geburtstag, zu dem er „1250 Glückwünsche“ erhielt, eine Übernachtung geschenkt bekommen. Auch die Hoteliersleute Anita und Anton könnten unter den Gratulanten gewesen sein, so, wie sie Hinsken loben, weil er offenbar wie ein Löwe für die Hoteliersteuer gekämpft hat: „Ein Segen!“, ruft die Frau. Von dem Geld sei „ganz viel reinvestiert“ worden. „Wer nicht investiert, verliert“, lautet einer der Slogans des Abgeordneten. Allein die Poollandschaft! Hinweis Ernst Hinsken:

„Ab 19 Uhr sind die Badenixen da.“

„Für wen?“

„Na, für Euch!“

Weiter geht’s zum Großen Arber, der nicht nur der „König des Bayerischen Waldes“ ist, sondern auch der Berg mit dem „weltweit ersten Lift mit Schließbügelautomatik“. Wir nehmen trotzdem die Gondel. Oben angekommen, lädt die wunderbare Aussicht zur Reflexion über den Menschen und die Natur ein. „Mit unseren Naturschutzgesetzen sind wir über das Ziel hinausgeschossen“, sagt Hinsken – schließlich sei „der Mensch das Non plus ultra“. Der Nationalpark Bayerischer Wald sei zwar „ein Eldorado von Tieren“. Trotzdem: „Wenn man irgendwo einen toten Luchs findet und deshalb ein Straßenbauprojekt verschiebt, dann gehen bei mir die Lichter aus.“ Auch das Gewährenlassen des Borkenkäfers im Nationalpark sieht Hinsken kritisch: „Wegen zusammengefressenen Bäumen einen Urlaub zu verbringen, das macht keiner – außer vielleicht ein Naturwissenschaftler.“

Hinsken-Sein geht ins Geld

An der Bergstation lädt uns Hinsken zum Essen ein.

„Wir können auch mal selber zahlen.“

„Nix!“

„Ist halt nur wegen der journalistischen Unabhängigkeit.“

„So lumpig schauen Sie nicht aus – ich glaube an das Gute im Menschen!“

Auf Volksfesten, erzählt Hinsken, kämen die Leute oft zu ihm an den Tisch: „Ach komm, zahl uns doch a Maßerl.“ So sei er gleich 20, 30 oder 50 Euro los. Ähnlich laufe das mit den „Tausenden, Abertausenden Besuchergruppen“, die er im Laufe der Jahre in Bonn und Berlin empfangen habe. „Wenn ich da sage, jeder von euch bekommt sieben Euro Zuschuss, dann geht das unter. Wenn ich aber sage, jeder bekommt ein Essen, dann wird das ganz hoch angerechnet.“

Hinsken-Sein geht also ins Geld. Im Unterschied zu manchem Parteifreund habe er auch keine lukrativen Nebenbeschäftigungen am Laufen, sondern nur Pöstchen, „wo ich nichts verdiene außer einer Aufwandsentschädigung“, sowie ehrenamtliche Sachen. „Da steckst du mehr rein, als du rausholst.“ Zur politischen Landschaftspflege gehört für Hinsken auch, jedes Jahr Glaspokale „im Wert von insgesamt 6000 bis 7000 Euro“ zu stiften. Hinsken ist außerdem in 74 Vereinen Mitglied. Und zahlt entsprechend 74 Mal Mitgliedsbeitrag.

Wir: „Da haben es nicht so volksnahe Politiker natürlich leichter.“

Hinsken: „Die werden aber auch nicht gewählt.“

Landflucht ist ein großes Problem

Zurück auf der Straße. Hinsken rügt Eduard – er solle auf das Tempolimit achten. Denn: „Vom Mietwagen kennen sie die Autonummer nicht.“ Natürlich nur ein Scherz. Jetzt soll es um die großen Linien im politischen Leben des Abgeordneten Hinsken gehen. Ist er ein Ordnungspolitiker? „Was heißt hier Ordnungspolitik“, antwortet Hinsken, „die haben wir doch selbst 25 Mal in der letzten Legislaturperiode gebrochen.“ Das heißt aber natürlich nicht, dass Hinsken kein politisches Prinzip hat. Er hat eben nur ein anderes: „Der Wahlkreis zuerst.“

„Wenn ich immer auf Ordnungspolitik statt auf Pragmatismus gesetzt hätte, wäre mein Wahlkreis nicht da, wo er ist.“ Lässt man politische Leitplankler wie Karl-Theodor zu Guttenberg einmal außen vor, verkörpert Ernst Hinsken damit ein Erfolgsrezept der CSU. Oder, in seinen Worten: „Wir von der CSU machen oft Scheiße, ist aber alles überschaubar.“ Das mag am klaren Wertekompass der Partei liegen, der auch Ernst Hinsken geistige Orientierung bietet: „Ich verhehle nicht, dass ich sehr konservativ war und es nach wie vor bin. Ich bin aber auch liberal. Ein Mann der Mitte, vielleicht mit einem kleinen Rechtsdrall.“

„Was heißt das, etwa, wenn es um Homosexualität geht?“

„Das heißt, ich akzeptiere es, wenn einer anders gewickelt ist, aber ich meine, man braucht es nicht an die große Glocke zu hängen, man sollte damit nicht kokettieren.“

Hinsken macht uns während der Fahrt auf das Café Gloria aufmerksam. Offenbar wird es von einer Transsexuellen geführt. Besser gesagt: wurde. Hinsken nennt sie „Kult, eine ganz tolle Frau“, er schätze sie, weil sie „was los gemacht“ habe. Leider habe sie das Café dichtmachen müssen und werde nun wohl wegziehen, weil im Bayerischen Wald die „Kultszene zu klein“ sei. Überhaupt: Landflucht. Trotz Hinsken ein ganz großes Problem in der Gegend. Bis 2025 werde zum Beispiel die Bevölkerung der Stadt Regen um zehn Prozent geschrumpft sein, sagt er. „Da hilft es auch nicht, wenn ältere Leute, die zuvor anderswo money, money gemacht haben, sich hier ein Haus kaufen. Es kann doch nicht sein, dass wir das Altersheim der Republik werden.“

Highlights der „Glasstraße“

Was tun? Alles. „Man braucht die EU, man braucht Strukturhilfen, man braucht vernünftige Steuerbedingungen, man braucht Kredite.“ Hinsken weiß aber auch: „Die Jugend kommt vor allem dahin, wo Halligalli ist.“ Deswegen lässt er sich auch mal sehen, wenn in einer Disko das Madl mit dem schönsten Dirndl gewählt wird. Und dann findet er es auch absolut in Ordnung, wenn man dem Madl sagt, dass es fesch ausschaut oder gut ein Dirndl ausfüllen kann. „Wenn man so etwas nicht mehr sagen darf, dann fehlt es hinten und vorne. Ich bin vielleicht ein barocker Typ, aber deswegen bin ich noch lange kein Bazi!“

Weitere Artikel

Eine klare Rollenverteilung hat Tradition im Bayerischen Wald. Der sagenumwobene Seher „Mühlhiasl“ erkannte schon vor 250 Jahren, es sei ein Zeichen für das bevorstehende Ende, „wenn man Mandl und Weibl nimmer auseinanderkennt“. Der Pflege des Andenkens an den „Mühlhiasl“ widmet sich zum Beispiel die „Gläserne Scheune“ oberhalb von Viechtach, zu der Hinsken seine Besucher führt. „Das ist einzigartig. Das kam auch schon im Fernsehen weltweit“, schwärmt Hinsken über die Glasmalereien von Rudolf Schmid senior, der „ein Künstler durch und durch“ sei. Überhaupt sei der Bayerische Wald die „bedeutendste Glasregion in Deutschland“. Am Erhalt dieses Erbes hat augenscheinlich auch Ernst Hinsken Anteil. Auf einem etwa fünf Meter hohen „Dankmal“ vor der „Gläsernen Scheune“ prangt das Konterfei des Trägers des „Ehrenpreises der Glasstraße 2012“. Wir kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus, stellt Hinsken fest.

Er weist Eduard an, weitere Highlights der „Glasstraße“ anzufahren. Aus Zeitgründen ausfallen muss leider ein Besuch bei einer Glasfabrik. „Der hätte sich gefreut, da hättet ihr ein schönes Glas mitbekommen. Aber das bekommt ihr woanders auch.“ Selbst für die „größte Kristallglaspyramide der Welt“ aus 93.665 Kristallgläsern bleiben nur wenige Minuten, weil der „Gläserne Wald“ schon wartet – „einmalig in ganz Europa“. Bis zu 50.000 Euro teuer sei jeder der aus Glas gefertigten Bäume gewesen.

Im Forschungsinstitut ist Pünktlichkeit Pflicht

„Finden Sie die Glasbäume schön, Herr Hinsken?“

„Ja, klar, weil es Unikate sind.“

„Und das Bauernhaus daneben, mit den alten Holzschindeln und der Natursteinmauer, gefällt Ihnen das nicht besser?“

„Nein.“

„Warum nicht?“

„Das Bauernhaus, das gibt es öfters, aber das hier sind Unikate. Kalenderbilder sind das.“

Eduard muss jetzt dringend richtig Gas geben – es geht nach Straubing, wo die „Führungscorona“ eines Forschungsinstituts wartet. Da ist Pünktlichkeit Pflicht – schließlich, so Hinsken, „sind das Professoren und keine Hampelmänner“. Straubing muss lange eine wenig bedeutende Provinzstadt gewesen sein – bis im Juni 2008 Geschichte geschrieben wurde: „Ha, das war mein Husarenstück!“, schwärmt Hinsken. „Da gab es die Straubinger Beschlüsse. Und ich bin überzeugt, dass bis dahin viele nicht wussten, wo Straubing liegt, auch in Deutschland nicht.“ Hinsken war es damals gelungen, das deutsch-französische Ministerratstreffen, das bis dahin ausschließlich in Berlin und Paris stattgefunden hatte, nach Straubing zu holen. Wie? „Das ist mein Geheimnis.“ Der französische Präsident Sarkozy war von der Reise ins Niederbayerische jedoch zunächst gar nicht begeistert. Er habe den damaligen Kanzleramtsminister de Maizière am Flughafen „zusammengestaucht“. Wie man ihm so ein Nest zumuten könne! Wenig später dann: Jubel in der Stadt und Begeisterung bei Sarkozy, dem es auch die Schönheit der Straubingerinnen angetan haben soll. „Best quality“, habe der Präsident zu ihm gesagt, sagt Hinsken. „Straubing ist seitdem ein ganz großer Begriff.“

„Ich bin auch für Panzerlieferungen“

Damit das auch so bleibt, hat Hinsken daran mitgewirkt, das besagte Forschungsinstitut für nachwachsende Rohstoffe in die 45.000-Einwohner-Stadt zu holen- in der Hoffnung, dass damit studentisches Flair einziehe. „Unser Ziel ist: In zehn Jahren 1000 Studenten in Straubing. Und das geht nicht von selbst“, sagt Hinsken. „Bis auf ein paar Gebäude war hier nichts. Nichts!“ Und nun sei hier das „populärste und international renommierteste Institut“ seines Wahlkreises entstanden. „Das gibt in Deutschland den Ton an“, denn hier seien „Top-Leute am Werk“. Die „Führungscorona“ wird von Hinsken in den höchsten Tönen gepriesen: „Ich bin unglaublich stolz auf das hier. Ihr müsstet alle einen Sonderverdienstorden des Freistaats erhalten.“ Zuckerbrot verstand Bäckermeister Hinsken schon immer unter die Leute zu bringen. Die Lebkuchen seiner früheren Bäckerei sind in der Region Legende. Er weiß aber auch: Wenn du zum Volke gehst, vergiss die Peitsche nicht. „Hören Sie, diese Fragen werden kommen, wenn einmal ein Minister hier ist“, sagt Hinsken, als ihm die Mitglieder der „Führungscorona“ in ihrer Antwort zu vage bleiben. Hinsken ist gut im Stoff. Vor allem ist ihm klar, dass die Energiewende nicht nur eine wissenschaftliche, sondern auch eine wirtschaftliche Frage ist. Das trifft sich gut, denn: „In der Wirtschaft habe ich die Finger ganz weit drin.“

So macht er auch Politik. Hinsken ist wenig zimperlich, wenn es darum geht, aus dem ehemaligen „Armenhaus Deutschlands“ eine „Spitzenregion“ zu formen. Wenn dabei das saftige Grün von Wäldern und Wiesen hilfreich ist – schön. Wenn eine neue Bundesstraße oder ein Schlachthof noch hilfreicher sind – auch recht. Niederlagen gegen Naturschützer und andere Bedenkenträger werfen Hinsken dabei nicht aus der Bahn. Selbst von Horst Seehofers Nein zum Ausbau der Donau zwischen Straubing und Vilshofen lässt sich Hinsken nicht beeindrucken. „Ich zeige Ihnen die ausgebaute Donau – da sagen Sie: ,Das hat der liebe Gott geschaffen.‘ Aber da brauchen wir nicht zu fachsimpeln, weil da bin ich Ihnen überlegen, haushoch.“ Hinsken legt sich fest:

„Ich bin für den Donauausbau. – Ich bin auch für Panzerlieferungen.“

Hinsken wird nicht noch einmal zur Wahl antreten

Der Tag klingt aus auf dem Bogenberg, den der ganz junge Hinsken einmal im Jahr auf Geheiß seiner Großmutter besuchen musste. Hier steht die älteste Marienwallfahrtskirche Bayerns – hier gibt es aber auch einen Biergarten. Vom Tisch aus blickt Ernst Hinsken zufrieden auf den Tag, die Donau und den weiten Gäuboden. Ein herrlicher Anblick. Bei noch klarerer Luft sähe man von hier aus bis zu den Alpen. Und auch die Früchte des Jahrzehnte währenden Wirkens des Ernst Hinsken würde man noch genauer erkennen: die neuen Straßen, die herausgeputzten Häuschen mit den Solaranlagen, das Briefzentrum und den Hafen in Straubing. Oder den Inkasso-Service der Bundesagentur für Arbeit, den Hinsken 1988 der Landeshauptstadt München entriss und nach Bogen holte. Hinsken ist versöhnlich gestimmt. „Eduard, prost, gut bist du gefahren. Auch wenn ich dich geschimpft habe.“ Eine Bedienung in kurzer Lederhose serviert Hinsken einen Teller mit Sülze. „Sie sind nicht nur sehr freundlich, sondern auch sehr hübsch“, sagt Hinsken. „Oh, das ist aber sehr nett von Ihnen, Herr Hinsken, vielen Dank“, sagt die Bedienung.

Ernst Hinsken - Der CSU-Bundestagsabgeordnete für die Stadt Straubing und die  Landkreise Straubing-Bogen und Regen präsentiert die Schönheiten seiner Heimat, darunter auch die regionale Glasbläser-Wirtschaft. © PHILIP LISOWSKIMit Hund auf dem Waldwipfelweg 

Hinsken erkennt: Auch das war eine Bestätigung für seine Politik. „Richtig tüchtig sind die Mädchen hier. Und wie die rennen! Die sollen auch was verdienen, drum hab ich auch für die Abschaffung der Trinkgeldsteuer gestimmt.“

Künftig muss der Deutsche Bundestag ohne diese markante Stimme auskommen. Ernst Hinsken wird nicht noch einmal zur Wahl antreten. „Dann schalt ich runter von 180 in den vorpolitischen Bereich.“ Als Präsident des Deutschen Heilbäderverbands hat er sich schon mit seinem künftigen Thema vertraut gemacht. „Es gibt in Deutschland 330 Heilbäder, Moorbäder und Strandbäder, was kaum bekannt ist. Es gibt auch 750 Badeärzte in Deutschland, was ebenfalls kaum bekannt ist. Und es gibt auch 750 Badeärzte und 150 Badewissenschaftler, die Forschung machen und weiteres mehr – was leider auch viel zu wenig bekannt ist.“

„Wissen Sie, Herr Frasch und Herr Bingener, einmal einen Bericht zu bringen über mein neues Betätigungsfeld wäre auch einmal eine lohnende Sache.“