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Städtebauförderung stärkt Ortskerne

Städtebauförderung stärkt Ortskerne“

Landtagsabgeordneter Hölzl und Regierungspräsident Haselbeck im Arbeitsgespräch

 

Landshut – Zu einem Gedanken- und Meinungsaustausch über wichtige Herausforderungen für die Region Landshut und den Landkreis Kelheim war Landtagsabgeordneter Florian Hölzl (CSU) bei Rainer Haselbeck, dem neuen niederbayerischen Regierungspräsidenten, zu Gast. Haselbeck, der sein Amt am 1. Dezember in der Nachfolge von Heinz Grunwald antrat, bot dem gelernten Verwaltungsjuristen eine gute Zusammenarbeit für die Interessen seiner Heimat an: „Die Regierung von Niederbayern ist für Sie ja alles andere als Neuland“, betonte der oberste Beamte Niederbayerns. Von 2011 bis 2013 durchlief Hölzl das Rechtsreferendariat in Landshut, wobei die verwaltungsrechtliche Schwerpunktausbildung bei der Regierung von Niederbayern erfolgte. Nach seinem Eintritt in den Staatsdienst im November 2013 war Hölzl über drei Jahre hinweg als Abteilungsleiter für Umwelt-, Wasserrecht, Wirtschaft und Verkehr am Straubinger Landratsamt beschäftigt.

 

Neben den Themenfeldern Asyl, Landwirtschaft und Grundwasserschutz tauschte sich Landtagsabgeordneter Hölzl mit Regierungspräsident Haselbeck über die Personalsituation an der Bezirksregierung und den nachgelagerten Behörden sowie über die Städtebauförderung aus. Hölzl und der Regierungspräsident betonten dabei die Bedeutung der Städtebauförderung. Gerade in Zeiten des rasanten Wandels in der Wirtschafts- und Arbeitswelt seien die Verantwortungsträger in Politik und Verwaltung gefordert, die Identifikation der Menschen mit der eigenen Heimat zu stärken, sagten die Gesprächspartner übereinstimmend. „In der Region verwurzelt sein und sich gleichzeitig in der Welt zurecht finden sind zwei Seiten ein und derselben Medaille“, so Hölzl. Einig waren sich die beiden, dass die Städtebauförderung ein wichtiges Instrument zur Aufwertung der Innerortsbereiche und Ortskerne sei und damit die Identifikation der Menschen mit dem unmittelbaren Lebensumfeld stärke. Im Jahr 2017 liegt der Bewilligungsrahmen für die Städtebauförderung in Bayern bei mehr als 261 Millionen Euro, im Jahr 2018 bei mehr als 251 Millionen Euro. Die Gelder stammen aus Bundes- und Landesmitteln. Hölzl betonte, dass Bund und Land mit dieser Finanzspritze gemeinsam die Grundlage dafür legten, dass sich die Menschen in ihren Städten, Märkten und Dörfern wohl und daheim fühlten. Der Regierung von Niederbayern sprach Hölzl in diesem Zusammenhang Lob und Anerkennung für die hervorragende städtebauliche Beratung der Kommunen aus.

 

 Foto: Büro Hölzl