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Stadtwerke Landshut

PRESSEMITTEILUNG
Bitte aus Landshut findet Gehör
Thema Mikroverunreinigungen auf der Agenda

Wie steht es um die Wasserwerte der Isar hinsichtlich Mikroverunreinigungen? Das herauszufinden war Gegenstand einer Messung vor gut einem Jahr, welche die Stadtwerke und das Referat für Gewässerschutz bei der kommunalen und häuslichen Abwasserentsorgung des Bayerischen Landesamts für Umweltschutz (LfU) vorgenommen haben. Ein wesentliches Ergebnis: Arzneimittelrückstände fallen im Vergleich zu Modell- und Messwerten an anderen Kläranlagen in Landshut tendenziell höher aus – vermutlich aufgrund der derzeit noch eingesetzten alten Verfahrenstechnik. Die Stadtwerke und das LfU gehen daher davon aus, dass sich die Werte nach dem Umbau der Kläranlage in eine einstufige Biologie, die derzeit geplant wird, deutlich verbessern werden.
Wesentlich bemerkenswerter war allerdings die Erkenntnis, dass die Verbesserungsmaßnahme in Landshut in der Gesamtschau kaum ins Gewicht fällt. Das LfU kommt zum Schluss: „Die Ergebnisse der Stoffflussmodellierung zeigen, dass die Situation der Isar auf Höhe Landshut geprägt ist von den Einleitungen des Ballungsraums München. Die Einträge der Kläranlage Landshut sind zwar nicht zu vernachlässigen, aber im Vergleich untergeordnet.“ Das bedeutet: Die Einträge aus dem Großraum München müssen zuvorderst reduziert werden, sonst sind die Erfolge der Landshuter Mühen marginal.

In einem gemeinsamen Werk- und Umweltsenat Ende April 2019 beschlossen Oberbürgermeister Alexander Putz und Stadträte deswegen, das LfU und die Landshuter Landtagsabgeordneten zu bitten, dass diese auf den Freistaat und die Stadt München einwirken. „Um die Belastung der Isar mit anthropogenen Spurenstoffen auf ein unbedenkliches Niveau zu reduzieren, ist es unumgänglich, die Einträge aus dem Großraum München zu reduzieren“, schrieb Oberbürgermeister Alexander Putz an die Abgeordneten und das LfU. Freistaat und die Landeshauptstadt sollten daher gemeinsam für eine Entlastung der Mikroverunreinigungen im Großraum München sorgen. Denn eine vierte Reinigungsstufe ist teuer. Für sie gibt es derzeit noch keine gesetzliche Verpflichtung. Es handelt sich um eine freiwillige Maßnahme aus Vorsorgegründen. In Folge gibt es auch (noch) keine Fördermöglichkeiten.

Die Bitte aus Landshut fand Gehör: Die Landtagsabgeordneten bekundeten ihre Bereitschaft, sich für die bessere Reinigung von Mikroverunreinigungen in Gewässern einzusetzen. Das LfU und das Staatsministerium für Umwelt und
Verbraucherschutz erarbeiten derzeit ein Konzept für die Nachrüstung ausgewählter Kläranlagen mit einer vierten Reinigungsstufe. Das LfU schreibt dazu: „Ein wesentliches Kriterium für die Kläranlagenauswahl ist dabei die im Verhältnis zum erforderlichen Aufwand erreichbare Verminderung der Spurenstofffracht und der dadurch erzielbare Effekt im Gewässer. Die Münchner Kläranlagen nehmen dabei eine zentrale Rolle für mögliche Maßnahmen an der Isar ein.“ Und auch der Stadtentwässerung München ist die Problematik bewusst. Um die Herausforderung konkret angehen zu können, ist allerdings zunächst der Gesetzgeber gefordert, klare Vorgaben zu machen, Grenzwerte festzulegen und Fördermöglichkeiten zu regeln.
Oberbürgermeister Alexander Putz dankt allen Beteiligten für ihren Einsatz im Sinne des Gewässerschutzes. Um die Mikroverunreinigung nachhaltig zu verringern, bedarf es einer ganzheitlichen Lösung: „Von der Quelle bis zur Mündung – hier braucht es die Solidarität und die Anstrengungen eines jeden Anliegers.“

Soweit die Pressemitteilung der Stadt Landshut und nachstehend der Anstoß dafür:


 

 

 

 

Bildtext:  Jedes Wehrhäuschen erhält neue Glasbausteine

 

Frischzellenkur für Wehrhäuschen

Neue Glasbausteine und Betonsanierungsarbeiten

 

 

Wehrhäuschen Maxwehr

Die drei Wehrhäuschen am Maxwehr erhalten neue Glasbausteine. Aufgrund der aktuell milden Temperaturen konnte die von den Stadtwerken beauftragte Fachfirma noch vor Jahreswechsel mit der Maßnahme beginnen. In jedem der drei Wehrhäuschen werden die Glasbausteine aus den 50er Jahren ausgetauscht und die Betonsanierungsarbeiten in der Dachkonstruktion vorgenommen. Je nach Witterungsverlauf dauert die sukzessive Sanierung voraussichtlich bis Frühjahr 2020. Die Wehrhäuschen sind in den Abendstunden weiterhin bis 23 Uhr blau beleuchtet. Das Licht bleibt allerdings in dem Häuschen abgeschaltet, an dem gearbeitet wird.

 

Bilder: Stadtwerke Landshut

 

Busumleitungen wegen Tunnelsperrung

Sperrung aus Sicherheitsgründen

Aufgrund einer kurzfristigen Sperrung des Josef-Deimer-Tunnels sind einige Buslinien umgeleitet nötig. Die betroffenen Linien werden wie folgt umgeleitet:

Stadtbuslinien

Linie 2: Richtung Altstadt: Bis Haltestelle Stadtpark unverändert, dann über Theaterstraße – Altstadt/Fußgängerzone zur bis Altstadt/Sutor. Die Haltestellen Maximilianstraße und Regierungsplatz entfallen.

Richtung Ergolding: Altstadt/Mc Donald‘s – Altstadt/Fußgängerzone  – Obere Altstadt – Grätzberg – Ländtorplatz dann unverändert bis Ergolding. Die Haltestellen Neustadt und Maximilianstraße entfallen.

Abendlinien

Linie 102: Altstadt/Mc Donald‘s – Fußgängerzone – Obere Altstadt – Grätzberg – Ländtorplatz – Hauptbahnhof – Industriestraße Ergolding/Rathaus und unverändert zurück bis Stadtpark dann über Theaterstraße – Altstadt/Fußgängerzone bis zur Altstadt/Mc Donald‘s.

Linie 107:  Altstadt/Mc Donald‘s – Altstadt/Fußgängerzone – Obere Altstadt – Grieserwiese – Kupfereck dann unverändert bis Altstadt/Sutor.

Schüler- und Berufslinien – morgens

Linie 506: Bis Haltestelle Grieserwiese unverändert, dann über Luitpoldstraße – Johannisstraße – Seligenthalerstraße – Altstadt – Maximilianstraße und weiter auf dem normalen Linienverlauf bis Lurzenhof.

Linie 509: Bis Haltestelle Grieserwiese unverändert, dann über Luitpoldstraße – Johannisstraße – Seligenthalerstraße – Postplatz – Am Alten Viehmarkt – Maximilianstraße – Altstadt und weiter auf dem normalen Linienverlauf bis zur Realschule Ergolding.

Linie 513: Bis Haltestelle Maximilianstraße unverändert, dann über Podewilsstraße –  Stethaimerstraße  – Johannisstraße  – Rennweg und unverändert bis Hans-Leinberger Gymnasium. Die Haltestellen Ländtorplatz / Christuskirche und Stadtpark entfallen.

Linie 526: Bis Haltestelle Grieserwiese unverändert, dann über Luitpoldstraße –  Johannisstraße – Seligenthalerstraße – Altstadt – Maximilianstraße und weiter auf dem normalen Linienverlauf bis Lurzenhof. Die Haltestellen Altstadt/Postplatz und Am Alten Viehmarkt  entfallen.
Linie 529: Bis Haltestelle Hofangerweg unverändert, dann über Luitpoldstraße –  Johannisstraße – Seligenthalerstraße – Zweibrückenstraße – Postplatz Am Alten Viehmarkt – Maximilianstraße – Altstadt. D ie Haltestellen Rennweg / Stadtpark  und Ländtorplatz entfallen.

Sollte die Sperrung am Montagvormittag weiterhin bestehen, fahren folgende Schüler- und Berufslinien mittags wie folgt:

Linie 555: Realschule Ergolding bis Hauptbahnhof unverändert, dann weiter über Kennedy-Platz – Bismarckplatz – Altstadt – Neustadt – Maximilianstraße – Justizbehörden und unverändert weiter bis Auloh.

Fahrgäste Richtung Ländtorplatz bitte am Hauptbahnhof umsteigen (Sonderbus zum Ländtorplatz)!

Linie 564:   Wirtschaftsschule bis Hofangerweg unverändert, dann weiter über Johannisstraße – Bismarckplatz – Altstadt – Neustadt – Maximilianstraße – Justizbehörden und unverändert weiter über Niedermayerstraße bis Schulstraße.

Linie 565:   Hans-Leinberger-Gymnasium bis Rennweg unverändert, dann weiter über Johannisstraße – Bismarckplatz – Altstadt – Maximilianstraße – Finanzamt und unverändert weiter über Realschule – Mitterwöhr bis Auwaldsiedlung.

Schüler mit Fahrtziel Ländtorplatz bitte Schülerlinie 562 benutzen, darüber hinaus besteht keine Fahrtmöglichkeit in Richtung Ländtorplatz!

Linie 568:     Schulstraße bis Realschule unverändert, dann weiter über Maximilianstraße – Altstadt – Bismarckplatz – Johannisstraße – Luitpoldstraße – Ländtorplatz – Grieserwiese und unverändert weiter bis Preisenberg.

Linie 573:     Altstadt bis Maximilianstraße unverändert, dann weiter über Podewillsstraße – Stethaimerstraße –Johannisstraße – Luitpoldstraße – Ländtorplatz – Grieserwiese und unverändert weiter bis Metzental/Lainerbuckel.

Linie 575:     Bismarckplatz bis Maximilianstraße unverändert,  dann weiter über Podewillsstraße – Stethaimerstraße –Johannisstraße – Luitpoldstraße – Ländtorplatz – Grieserwiese und unverändert weiter bis Kumhausen.

Linie 579:     Hans-Leinberger-Gymnasium bis Rennweg unverändert, dann weiter über Johannisstraße – Stethaimerstraße – Podewillsstraße – Maximilianstraße und unverändert weiter über Altstadt bis Hauptbahnhof.

Linie 580:     Hans-Leinberger-Gymnasium bis Rennweg unverändert, dann weiter über Johannisstraße – Bismarckplatz – Altstadt – Maximilianstraße – Justizbehörden und unverändert weiter über Niedermayerstraße bis Messepark.

 

Alle Schleusen auf! Für freien Ablauf der Isar sorgen derzeit die Staustufen, die dadurch allerdings weniger Strom erzeugen können als bei Normalwasserstand. Hier die Staustufe neben dem noch in Betrieb befindlichen wetterunabhängigen und grundlastfähigen AKW Isar 2.

Foto: Klartext.LA

Vorsichtsmaßnahme wegen hohen Isarpegels

Am Dienstag, 21.05.2019, stellten die Stadtwerke Landshut präventiv eine mobile Hochleistungspumpe an der Troppauer Straße auf. Weil das Wasserwirtschaftsamt vor Überschwemmungen in bebauten Gebieten warnt und die Isar im Bereich Landshut in der Nacht zum Mittwoch voraussichtlich Meldestufe drei erreichen soll sowie ein Anstieg des Grundwasserspiegels und weitere Regenfälle erwartet werden, haben die Stadtwerke die Pumpe vorsorglich aufgebaut.

Bei der Brücke an der Konrad-Adenauer-Straße befindet sich der Auslauf eines Ableitungskanals von der Breslauer Straße. Von diesem aus wird bei Starkregenereignissen mechanisch gereinigtes Wasser in die Isar abgeleitet, um den Stauraumkanal zu entlasten. Die Isar drückt bei Hochwasser allerdings gegen die Auslaufklappe, sodass der freie Abfluss des mechanisch gereinigten Wassers stark eingeschränkt ist.

Die Pumpe unterstützt dabei, einen Teil des Wassers aus dem Ableitungskanal in 3,50 Meter Tiefe anzusaugen und es über vier Druckleitungen direkt neben dem Auslaufbauwerk in die Isar zu pumpen – 300 Liter pro Sekunde schafft die Pumpe zusätzlich zur regulären Entlastung des Kanals.

 

Im Landshuter Norden kam es am Montag, 29.04.2019, zu einem Stromausfall. Betroffen waren die Gebiete Bayerwaldsiedlung, Gewerbegebiet Bayerwald, ein Teil der alten Wolfgangsiedlung sowie ein Gebiet nördlich der Rupprechtstraße (zwischen Einsele- und Luitpoldstraße).  Ursache waren Bauarbeiten einer Firma, die im Auftrag der Bayernwerk AG an der Äußeren Parkstraße in Altdorf eine Spülbohrung durchführte und offenbar um 9.47 Uhr mindestens eine von mehreren Hauptversorgungsleitungen (eine 20 kV Leitung) beschädigte. Aufgrund dessen entstand eine Überspannung, wodurch es in Folge ab 9.53 Uhr zu Stromausfällen kam. Die Stadtwerke arbeiteten sofort mit Hochdruck daran, die betroffenen Haushalte schnellstmöglich wieder an das Stromnetz zuzuschalten. Um 10:39 Uhr waren die größeren Gebiete wieder stabil mit Strom versorgt, um 10:50 Uhr auch das Gebiet nördlich der Rupprechtstraße.

 

Aktuell gibt es in der Wolfgang- und Bayerwaldsiedlung sowie im Gewerbegebiet Bayerwald einen Stromausfall. Die Stadtwerke sind bereits an der Fehlersuche und arbeiten mit Hochdruck an der Behebung. Die Stromzuschaltung erfolgt so schnell wie möglich, aktuell können die Stadtwerke aber noch nicht abschätzen, wie lange es dauern wird. Weitere Informationen folgen, sobald neue Erkenntnisse vorliegen. Die Meldung ist auch auf der Homepage der Stadtwerke Landshut veröffentlicht.

 

Am Dienstagmorgen wurde der Löschzug Hofberg der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Landshut zunächst wegen eines Gasaustritts im Freien zum Altenheim an der Kalcherstraße alarmiert. Dort wurde bei Bauarbeiten im unmittelbaren Nahbereich des Altenheims die Gasleitung zum Objekt beschädigt. Im Zuge der Erkundung stellten die Einsatzkräfte fest, dass das Gas bereits in die Kellerräume des vorderen Gebäudetraktes eingedrungen war und sich dort in Teilen auch ein Gas-Luft-Gemisch im explosionsgefährdeten Bereich gebildet hatte. Von der Einsatzleitung wurde daraufhin umgehend entschieden, zur Sicherheit den vorderen Gebäudetrakt zu evakuieren. Dazu wurden von Feuerwehr, Rettungsdienst und der Polizei massive Kräfte zum Altenheim beordert. Die Fachleute der Stadtwerke trafen ebenfalls kurz nach der Feuerwehr am Objekt ein. Die Evakuierung verlief dann zügig und ruhig ab. Nachdem anfangs die Evakuierung der ersten beiden Stockwerke geplant war, so wurden aus Sicherheitsgründen schließlich doch alle Bewohner des vorderen Gebäudetraktes (Bereich über dem Haupteingang) in andere Gebäudetrakte verlegt. Die Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst, Polizei, Feuerwehr, den Stadtwerken und dem Personal des Altenheims funktionierte völlig problemlos. Der Bereich um das Altenheim wurde während des Einsatzes weiträumig abgesperrt. Durch die parallele Sperrung des Hofbergtunnels kam es deshalb am Hofberg im morgendlichen Berufsverkehr zu erheblichen Behinderungen. 

Nachdem dann durch die Stadtwerke die Gasleitung abgeschiebert wurde und das Gasleck geschlossen werden konnte, wurde von der Feuerwehr der gesamte Kellerbereich sowie auch die umliegende Kanalisation mit explosionsgeschützten Lüftern belüftet. Durch diese Maßnahme sollten sich die in tiefen Bereichen gesammelten gefährlichen Gas-Luft-Gemische verflüchtigen. Nach einiger Belüftungszeit konnte schließlich durch mehrere Messungen der Feuerwehr und der Stadtwerke Entwarnung gegeben werden.

Der Einsatz endete schließlich gegen 10:30. Soweit der Feuerwehr bekannt ist, sind nun auch die Bewohner zum Großteil wieder in ihren Zimmern und zum Glück haben alle die Aktion auch völlig unbeschadet überstanden. Seitens der Landshuter Feuerwehr waren die Löschzüge Stadt, Achdorf, Hofberg und Schönbrunn unter der Leitung von Stadtbrandrat Gerhard Nemela und Stadtbrandinspektor Martin Dax mit etwa 40 Einsatzkräften vor Ort. Wie stark die Kräfte von Polizei und Rettungsdienst waren, wie es letztendlich zur Beschädigung der Gasleitung kam und wie hoch der entstandene Sachschaden ist, kann von der Feuerwehr nicht benannt werden. Die Polizei hat vor Ort die entsprechenden Ermittlungen aufgenommen.

Im BRK-Seniorenheim am Hofberg hat sich die Gaskonzentration in den Kellerräumen nach Angaben der Feuerwehr normalisiert. Für die Bewohner besteht keine Gefahr mehr. Die Evakuierung wurde daher gestoppt. Derzeit arbeiten die Stadtwerke Landshut daran, die Schadstelle an der betroffenen Gasleitung zu reparieren. Bis das geschehen ist, bleibt der vordere Gebäudeteil des Seniorenheims noch geräumt. Danach können die Bewohner zurückkehren. Die einsatzbedingten Sperren rund um das Seniorenheim werden nach und nach aufgehoben, die Verkehrslage normalisiert sich.

Aus dem Vorzimmer und dem Amtszimmer von Oberbürgermeister Alexander Putz leuchten seit gestern Abend auf Anforderung mittels QR-Code Lichtimpulse in die Altstadt. Der QR-Code am Fenster des Stadtmarketing führt auf eine website die über die Aktion aufklärt und die Musik wiedergibt, die die Lichtimpulse steuert.

Die Aktion wurde von einem bekannten Anbieter von hocheffizienten LED-Beleuchtungen, der https://www.eventa.ag freundlicherweise vor der 14. Landshuter Umweltmesse installiert und ist täglich bis zum Sonntag, den 31.03.2019, jeweils ab 19 Uhr in Betrieb.

Der Betrachter der website soll zum Besuch der Landshuter Umweltmesse animiert werden und kann dort insbesondere am Stand der Stadtwerke Landshut in der S-Arena – Stand A002 – alles über Energie und Effizienz erfahren. Die Stadtwerke Landshut freut sich über jeden Besucher und beantwortet gerne deren Fragen.

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Bildtext: Landshuter Trinkwasser wird hauptsächlich im Pumpwerk Siebensee gefördert.

 

 

Laufend geprüftes Lebensmittel

Stadtwerke zum Weltwassertag: „Sauberes Wasser bei uns selbstverständlich“

 

„Niemand zurücklassen – Wasser und Sanitärversorgung für alle“, das ist das diesjährige Motto des Weltwassertages der Vereinten Nationen. Diesen Tag gibt es seit 25 Jahren und er findet jährlich am 22. März statt. Das Motto 2019 soll die Bedeutung des Zugangs zu sauberem Wasser überall auf der Welt hervorheben. Für Landshuter ist sauberes Wasser durch die Versorgung der Stadtwerke hingegen eine Selbstverständlichkeit.

Das Landshuter Wasser, hauptsächlich im Pumpwerk Siebensee gefördert, wird laufend von einem unabhängigen Labor überprüft – im Jahr 2018 wurden 218 Parameter wie zum Beispiel Pflanzenschutzmittel, Schwermetalle und Nitrat in 2042 Einzelanalysen untersucht. Die Messwerte liegen regelmäßig weit unter den gesetzlichen Grenzen und sind bei bestimmten Parametern gar nicht nachweisbar oder liegen unterhalb der Bestimmungsgrenze. „Das von den Stadtwerken Landshut geförderte Wasser ist also von bester Qualität und kann bedenkenlos aus der Leitung getrunken werden“, sagt Werkleiter Armin Bardelle.

Grundsätzlich hängt die Qualität des Wassers von der Beschaffenheit des Untergrunds ab, aber auch von den von Menschen verursachten Einflüssen. Kunstdünger und Gülle, die Bauern auf die Felder bringen, zählen zum Beispiel dazu. Diese beeinflussbaren Faktoren haben die Stadtwerke Landshut in Zusammenarbeit mit den Landwirten frühzeitig ins Visier genommen. „Seit 1994 setzen die Stadtwerke auf eine nachhaltige Bewirtschaftung des Wasserschutzgebiets in Siebensee“, erläutert Bardelle.

Von 188 Milliarden vorhandenen Kubikmetern Grund-, Oberflächen- und Quellwasser des Wasserkreislaufs werden in Deutschland pro Jahr nur etwa 2,7 Prozent gefördert. Das Wasser, das am Ende aus der Leitung kommt, ist das mit Abstand günstigste Lebensmittel in Deutschland: Ein Liter kostet laut des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) deutschlandweit im Durchschnitt nur 0,2 Cent. In Landshut ist der Liter Wasser für 0,154 Cent sogar noch günstiger.

Der durchschnittliche Wassergebrauch in Deutschland wie auch in Landshut ist seit 1990, bezogen auf die Abgabe der öffentlichen Wasserversorger im Bereich Haushalte und Kleingewerbe, um 20 Prozent gesunken. Mit Investitionen in Höhe von 2,8 Milliarden Euro im Jahr 2018 legen die Wasserversorger in Deutschland großen Wert auf die Erhaltung der hohen Qualitätsstandards. Etwa zwei Millionen Euro investieren die Stadtwerke jährlich in die Wasserversorgung, wobei der Löwenanteil in das Leitungsnetz und die Anschlussleitungen fließt.

Ebenso wichtig wie die Versorgung mit sauberem Trinkwasser ist die Aufbereitung des entstehenden Abwassers. In Deutschland sind etwa 97 Prozent der Haushalte an die öffentliche Kanalisation angeschlossen.

Die Verbraucher bewerten die Wasserversorgung in Deutschland grundlegend positiv. In einer aktuellen Umfrage des BDEW bescheinigen 79 Prozent der Befragten ihrem Trinkwasser gute bis sehr gute Qualität. Die Wasserversorger selbst genießen ebenfalls ein gutes Image unter den Verbrauchern.

Der Weltwassertag, 1992 von der UNESCO ins Leben gerufen, findet seit 1993 jedes Jahr am 22. März statt und soll das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die Ressource Wasser schärfen. Zum Weltwassertag 2018 hat die UN-Weltwasserdekade begonnen, die bis März 2028 andauert und mit der die Vereinten Nationen besonders auf die Themen Wasser und Gewässerschutz aufmerksam machen.

 

Susanne Franck

 

Foto: Leidorf/Stadtwerke Landshut