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Stadtwerke Landshut

Ver.di hat für morgen zu einem bundesweiten Warnstreik im ÖPNV aufgerufen. Davon sind auch die Stadtwerke betroffen. Nach Informationen der Stadtwerke dauert der Warnstreik von 04:00 bis 23:59 Uhr. Es ist daher morgen ganztägig  mit erheblichen Beeinträchtigungen im Schülerverkehr und im Stadtlinienverkehr in den Tarifzonen 100 und 199 des Landshuter Verkehrsverbunds (LAVV) zu rechnen.

Foto: Stadtwerke Landshut

Am 24. September 2020 um 16 Uhr war es soweit: Der erste auf VOLL-Elektro umgerüstete Dieselbus der Stadtwerke Landshut wurde vorgestellt und zum Linienbetrieb übernommen.
Vor drei Jahren fand das erste Gespräch in den Stadtwerken Landshut mit einer Idee auf einem Laptop statt. Nun ist die Idee serienreif auf der Straße…
Als Veranstalter der Landshuter Umweltmessen und im Umweltschutz seit Jahrzehnten aktiver Stadtrat wurde Rudolf Schnur 2017 aus dem Bundesverband Elektromobilität (BEM) e.V. angefragt, ob es grundsätzlich denkbar wäre, dass ein Verkehrsunternehmen im Raum Landshut ein Pilotprojekt mit einem Startup-Unternehmen durchführen würde. Aus dem Kennenlernen mit Vorstellen einer Idee wurde Zusammenarbeit und daraus nun ein Linienbus für Landshuter Fahrgäste:


Fotos und Film: Klartext.LA

von links: Stadtrat Rudolf Schnur (Initiator), Werksleiter Armin Bardelle, Nicole Bauer, MdB, OB Alexander Putz, Stadtrat Dr. Thomas Haslinger, Steinberger, MdL, Andreas Hager, Geschäftsführer e-troFit, Helmut Radlmeier, MdL, Ruth Müller, MdL

 Offizielle Übergabe mit Oberbürgermeister Alexander Putz, Staatsminister Aiwanger und weiteren prominenten Gästen

 Second Life im öffentlichen Nahverkehr: weltweit erstes Retrofitting-Serienmodell als Meilenstein hin zum emissionsfreien ÖPNV
 Intelligentes Umrüstungskonzept als effizienteste Lösung zur Reduzierung der CO2 Emissionen gemäß Clean Vehicles Directive

Landshut, 24.09.2020 – Am 24. September 2020 fand in der Messehalle im Messepark Landshut die offizielle Übergabe des ersten e-troFit-Serienbusses an die Stadtwerke Landshut statt. Oberbürgermeister Alexander Putz nahm stellvertretend für die Stadt Landshut das Fahrzeug entgegen. Der ausgemusterte Diesel-Stadtbus der Stadtwerke Landshut hat im Rahmen eines Pilotprojektes mit der e-troFit GmbH ein zweites Leben erhalten. Seit Mitte September 2020 wird er als Elektrobus im Linienbetrieb eingesetzt. Oberbürgermeister Putz erklärte die hohen Anforderungen an Kommunen und Verkehrsbetriebe und die damit verbundenen Beweggründe, auf neue innovative Lösungen zu setzen: „Die Verkehrswende im ÖPNV stellt uns vor große Herausforderungen. Um die europäischen Ziele der Clean Vehicles Directive im vorgegebenen Zeitrahmen umzusetzen, benötigen Städte und Gemeinden schnell umsetzbare, nachhaltige und dabei technologisch absolut zuverlässige Lösungen. Die e-troFit GmbH hat uns mit ihrem Technologie-Konzept überzeugt und darum haben wir das Pilotprojekt sehr gerne gestartet.“ In einer knapp vierwöchigen Testphase im August 2020 konnte der e-troFit Bus bereits mit einem reibungs- und störungsfreien Betrieb mit überdurchschnittlich hohen Reichweiten überzeugen. Im nun begonnenen Langzeiteinsatz im Linienbetrieb für rund ein Jahr geht es darum, zusätzliche wertvolle Erkenntnisse für die Praxistauglichkeit und Leistungsfähigkeit des e-troFit Umrüstkits zu erlangen. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Diese Technologie ist vielversprechend und könnte mit der Umrüstung von Diesel-Bestandsfahrzeugen auf Elektroantrieb eine wirtschaftlich effiziente Elektrifizierung von Transport- und Nutzfahrzeugen beschleunigen. Ein spannendes Projekt ‚Made in Bavaria‘, das nachhaltig ist und die Innovationsführerschaft in Bayern untermauert.“ Andreas Hager, Geschäftsführer der e-troFit GmbH, freute sich sichtlich über den Meilenstein für sein junges Unternehmen, aber auch für den ÖPNV im Allgemeinen: „Was unsere Mannschaft in den letzten Monaten hier geleistet hat, ist überragend. Dadurch bieten wir nun eine schnell umsetzbare und die derzeit kosteneffizienteste Lösung zur nachhaltigen Reduktion der CO2 Emissionen. Mit unseren weltweit anerkannten Zulieferpartnern bieten wir Serienqualität nach den höchsten Automotive-Standards für funktionale Sicherheit und können Verfügbarkeit in höheren Stückzahlen kurzfristig gewährleisten. Fuhrparkbetreiber im Öffentlichen Personennahverkehr wie die Stadtwerke Landshut erhalten mit unserem Retrofitting-Kit ein wichtiges Instrument zur Gestaltung ihres emissionsfreien Fuhrparks.“ Bei der anschließenden Probefahrt konnte der, auf Grund der Corona-Situation begrenzte, Teilnehmerkreis den Fahrkomfort selbst erleben. Unter den Fahrgästen waren auch mehrere Bundes- und Landtagsabgeordnete aus der Region, die sich so ihr persönliches Bild vom neuen umgerüsteten Elektrobus machen konnten. Eine von allen Beteiligten als maßgebend erachtete Grundvoraussetzung für den Erfolg innovativer Umrüstlösungen ist die Schaffung neuer Förderrichtlinien des Bundes. Der Apell seitens Andreas Hager ist deutlich: „Wir benötigen dringend eine Gleichstellung bei der Förderung von Umrüstungen und der Anschaffung von Neufahrzeugen sowie eine Neuordnung der Regularien im Betrieb von Bussen, wie zum Beispiel das maximal erlaubte Alter der Busse. Diese machten in der Vergangenheit mit den Emissionsklassen des Diesels Sinn, sind jedoch bei emissionsfreien Fahrzeugen irrelevant. Nur so wird ein freier Wettbewerb ermöglicht, erhalten Verkehrsbetriebe bei der Umgestaltung ihrer Fuhrparks Entscheidungsfreit und setzen sich letztendlich die effizientesten Lösungen im Markt durch. Und darum muss es doch gehen bei der nachhaltigen und umweltfreundlichen Gestaltung der Mobilität in unserer Gesellschaft.“

Über die e-trofit GmbH:
e-troFit – electrifying transportation! Das deutsche, privat finanzierte Start-up Unternehmen mit Sitz in Ingolstadt und Büros in Garching bei München beschäftigt rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. e-troFit ist mit drei weiteren Vertriebs- und Entwicklungsstandorten in Österreich, Italien und Spanien vertreten.
Als erster digitaler OEM weltweit (ohne eigene Lagerhaltung und Fertigung) bietet e-troFit innovative Lösungen für die Elektrifizierung (Retrofitting) von gebrauchten und neuen Nutzfahrzeugen wie Lastkraftwagen im Verteilverkehr, Bussen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) sowie kommunalen Fahrzeugen an.
e-troFit ist ISO 9001 zertifiziert und gewährleistet so als einziger Anbieter von Umrüstlösungen Betriebssicherheit nach internationalen Standards der Automotive Industrie wie funktionale Sicherheit ISO 26262. Ein internationales Partnernetz garantiert Service und Verfügbarkeit in Europa.
Mit ihrem ganzheitlichen Ansatz bis hin zu Telematik, Ladeinfrastruktur, Flottenmanagement und autonomem Fahren konzipiert das Unternehmen schnell umsetzbare und kosteneffiziente Lösungspakete für den nachhaltigen Mobilitätswandel und ein „Second Life“ von Dieselnutzfahrzeugen. Sie unterstützen effektiv die Umsetzung der CO2 Einsparziele gemäß europäischem Green Deal Abkommen und der ab 2021 geltenden Clean Vehicles Directive.
e-troFit wurde mit dem Deutschen Mobilitätspreis (2018) und dem österreichischen VCÖ Mobilitätspreis (2019) ausgezeichnet sowie zu einem der Top 50 Startups in Europa im Bereich Mobilität gewählt (2020, EUSP). Weitere Informationen: www.e-trofit.com

Fotos: © Zdera/e-troFit GmbH

Ab Dienstag, 8. September wird in der Kirchgasse bei Haus-Nr. 242 ein Fernwärme-Hausanschluss erstellt. Die gesamte Bauzeit inklusive der anschließenden Wiederherstellung der Oberfläche dauert bis voraussichtlich 25. September. Die Kirchgasse muss aufgrund der in diesem Bereich beengten Straßenverhältnisse zwischen dem Anwesen Kirchgasse 242 und der Domfreiheit/Martinsfriedhof für den Durchfahrtsverkehr gesperrt werden. Für Fußgänger wird jederzeit ein Durchgang aufrechterhalten.

Anlieger können aus Richtung Neustadt bis zum unmittelbaren Sperrbereich in Höhe der Anwesen 241/242 zufahren. Die Zufahrt für die hinten liegenden Anwohner, insbesondere die Zufahrt zur Domfreiheit sowie der notwendige Lieferverkehr ist nur mehr über die Neustadt – Spiegelgasse – Balsgässchen – Altstadt möglich. Es wird in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hingewiesen, dass in der Kirchgasse keine Wendemöglichkeit für Lkw besteht.

Die Umleitung ist entsprechend ausgeschildert und mit dem Zusatz „Kirchgasse/Domfreiheit“ gekennzeichnet.

Foto: Stadtwerke Landshut

 

In der Münchnerau sowie in der Wolfgang- und Bayerwaldsiedlung kam es am Donnerstagvormittag, 20.08.2020, um 10:53 Uhr zu einem rund halbstündigen Stromausfall. Ursache waren zwei Erdschlüsse im Mittelspannungsbereich aufgrund eines technischen Defekts. Dadurch entstand ein Kurzschluss, wodurch die Schutztechnik die betroffenen Netzgebiete vom Stromnetz abschaltete. Die Mitarbeiter der Stadtwerke arbeiteten sofort mit Hochdruck daran, die betroffenen Haushalte schnellstmöglich wieder an das Stromnetz zuzuschalten. Der Stadtteil Münchnerau war um 11.26 Uhr wieder mit Strom versorgt, die Wolfgang- und Bayerwaldsiedlung um 11.31 Uhr. Einige Anschlussnehmer in der Umgebung des Parkplatzes am Bahnhof an der Oberndorferstraße mussten noch bis um 11:45 Uhr warten, dann hatten auch diese wieder Strom.

Text und Foto: Stadtwerke Landshut

Die Stromversorgung ist wieder hergestellt!

Aktuell gibt es in einem Teil der Wolfgangsiedlung und in der Münchnerau einen Stromausfall. Grund ist eine Mittelspannungsstörung. Die Stadtwerke Landshut arbeiten bereits an der Behebung. Der Strom wird sukzessive wieder zugeschalten. Wir informieren, sobald der Strom wieder überall zugeschalten ist.

Foto: Stadtwerke Landshut