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Stadttheater Landshut

Im Haushaltsausschuss des Landshuter Stadtrates wurde der Antrag von CSU-Fraktion und Herrn Stadtrat Dr. Thomas Haslinger diskutiert.
Die beiden Stadträte Dr. Haslinger und Rudolf Schnur (für die CSU-Fraktion) stellten klar:
Die von Landrat Dreier bereits auf die bloße Antragstellung hin in den Medien verbreitete Absage an eine Mit-Finanzierung ist in der Begründung nicht nachvollziehbar.
Zum einen ist die Aussage falsch, dass sich der Landkreis aus rechtlichen Gründen nicht an einer Finanzierung von Neubau und Sanierung oder dem Unterhalt beteiligen könnte.
Es wäre dagegen rechtlich sehr wohl möglich dass STADT UND LANDKREIS die Spielstätte gemeinsam in einem Zweckverband betreiben. Über die jeweiligen Anteile wäre zu verhandeln.
Zum anderen ist die Aussage nicht richtig, dass die Landkreisbürger mit dem Kauf einer Eintrittskarte bereits das Theater finanzieren. Tatsache ist, dass die städtischen Steuerzahler für jede Karte noch einmal ca. 60 Euro aus dem Stadthaushalt drauflegen. Nach einem Neubau bzw. einer Sanierung wird sich der Zuschuss-Betrag wesentlich erhöhen.

Foto (Stefanie Starke): (v.l.) MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler, Staatsminister Bernd Sibler, MdL Helmut Radlmeier und MdL Josef Zellmeier.


Niederbayerische CSU-Abgeordnete tauschen sich aus

München/Passau/Straubing/Landshut. „Die Stadt Landshut ist am Zug und muss nun eine Entscheidung treffen und Einsparungen und Priorisierungen vornehmen“, betont Staatsminister Bernd Sibler im Gespräch mit den CSU-Abgeordneten Prof. Dr. Gerhard Waschler (Passau), Josef Zellmeier (Straubing) und Helmut Radlmeier (Landshut).

Gemeinsam bereite der mögliche Sanierungsstopp am Landestheater Niederbayern Sorge. „Kultur verdient Wertschätzung und Förderung, sie ist ein wichtiger Faktor für die Attraktivität des ländlichen Raums. Die Stabilität des Landestheater Niederbayern ist daher gerade für Niederbayern von großer Bedeutung“, ist auch MdL Josef Zellmeier aus Straubing überzeugt. Im Austausch mit Kunstminister Bernd Sibler haben die CSU-Kollegen mögliche Konsequenzen diskutiert und weitere Handlungsschritte besprochen. „Sollte die Sanierung tatsächlich ausgesetzt werden, wird man vermutlich nicht mehr die hohe künstlerische Qualität an das Landestheater bekommen“, so Sibler. Für ihn werde sich die derzeitige Unsicherheit auch auf die Attraktivität des gesamten Hauses niederschlagen – „das werden wir im Verbund dann auch an den Standorten in Passau und Straubing zu spüren bekommen“, merkt MdL Waschler weiter an. „Der Freistaat muss Landshut bestmöglich unterstützen. Hierbei lohnt der Blick aus die riesige Kulturförderung der Ballungszentren in Bayern“, so Waschler weiter.

Dass nun dringender Handlungsbedarf seitens der Stadt Landshut bestehe, weiß auch der zuständige Stimmkreisabgeordnete Helmut Radlmeier: „Das Landestheater ist eine Erfolgsgeschichte, die weitergeschrieben werden muss. Deshalb werden wir in Landshut nichts unversucht lassen, um die Rückkehr in die alte Spielstätte Bernlochner zu ermöglichen. Zusammen werden wir nun mit dem Freistaat nach Lösungen suchen, wie wir die Sanierung des Stadttheaters stemmen können“, so Radlmeier. Man sei sich der Reichweite der Auswirkungen auf das kulturelle Leben in der gesamten Region durchaus bewusst – „am Zug ist jetzt jedoch zunächst die Stadt Landshut“, so Sibler mit Nachdruck.

 

Stadtrat und CSU-Kreisvorsitzender Dr. Thomas Haslinger bat seinen Parteifreund Staatsminister Bernd Sibler nochmals eindringlich um rasche und wirkungsvolle Unterstützung der Staatsregierung.

Staatsminister Bernd Sibler stellte kurzfristig seine Termine um und besuchte gemeinsam mit MdL Radlmeier, dem CSU-Kreisvorsitzenden Dr. Thomas Haslinger, Stadtrat und Fraktionsvorsitzenden Rudolf Schnur und Stadtrat Willi Hess vor der Premiere von “Amadeus” das Stadttheater Landshut auf um sich sowohl mit den Mitarbeitern auszutauschen, als auch zu den Gästen der Premierenvorstellung zu sprechen. Die Künstler und deren Unterstützer nutzten die Gelegenheit um ihre Sorgen und Nöte vorzutragen. Staatsminister Sibler nahm diese auf und sicherte zu bereits am heutigen Sonntag mit dem Ministerpräsidenten und dem Finanzminister ein erstes Gespräch führen zu wollen. Er stellte klar, dass er kein Ergebnis versprechen kann, sicherte jedoch seinen stetigen Einsatz zu. Bei der Gelegenheit erwähnte er auch, dass das Stadttheater Landshut für den laufenden Spielbetrieb mehr Staatszuschüsse erhalten könnte, wenn man diese beantragen würde. In diesem Sinne hat er den Intendanten Stefan Tisch bereits informiert. Für die Landshuter CSU-Stadtratsfraktion beginnen die Beratungen über die finanzielle Zukunft des Stadttheaters am Montag Abend in der regulären Sitzung der Stadtratsfraktion. Fraktionsvorsitzender Rudolf Schnur kündigte an alle Optionen die der Haushalt und die mittelfristigen Planungen bieten zu prüfen um den Bestand des Stadttheaters zu erhalten.

Fotos: Klartext.LA

 

 

KRABAT – ein getanztes Mysterium
mit dem Tanzforum Eva Hornberger – nach dem Roman von Otfried Preußler


Wiederaufnahme im Theaterzelt wegen der großen Nachfrage

Im Januar bringt das Tanzforum Eva Hornberger die erfolgreiche und weit beachtete Produktion noch zwei weitere Male auf die Bühne des Stadttheaters Landshut im Theaterzelt

Zur Handlung: Die Mühle im Koselbruch – hier lehrt der Meister seinen 12 Müllersgesellen das Handwerk. Doch nicht nur das, denn die Mühle ist auch ein Hort der schwarzen Magie und der Angst.
Als unbedarfter junger Bursche gerät Krabat eines Tages in das Mahlwerk dieses geheimnisvollen Ortes.
Ein strenges Regelwerk, unheilvolle Strukturen, Misstrauen und Unterdrückung prägen schnell Krabats Tagesablauf.
Doch mit der Hilfe eines freidenkenden Gesellen und wegen seiner Liebe zum Mädchen Kantorka entdeckt Krabat, dass Freiheit, Lebendigkeit und Eigenständigkeit im eigenen Denken der Schlüssel aus der ausweglos erscheinenden Situation sein können.
Aktuelle Bezüge sind in dieser Erzählung offensichtlich – bis hin zu den Auswüchsen, welchen sich die Menschheit gegenüber fanatischen Gruppierungen ausgesetzt sieht.
Das Vertrauen darauf, den eigenen Weg zu gehen und der Glaube daran? Nicht die Angst vor dem Scheitern, sondern die Nutzung der Möglichkeiten? Gefangensein von einer dunklen Macht oder das Hören auf das Herz?
Trotz aller Widerstände finden sich Krabat und Kantorka – doch was wird siegen?

Der preisgekrönte Roman „Krabat“ von Otfried Preußler ist für diese Tanztheater-Produktion die ideale Grundlage. Die Adaption als Tanztheater verspricht ein atmosphärisches Erlebnis – ein getanztes Mysterium.

 

Das Tanzforum Eva Hornberger freut sich, seine 16. große Tanztheater-Produktion nochmals im Stadttheater Landshut präsentieren zu dürfen.
Die überleitenden Texte wurden von Wolf Zehren, Schauspieler-Legende des Stadttheaters Landshut eingesprochen.

Empfohlen für Menschen ab 10 Jahren

Im Stadttheater Landshut im Theaterzelt (Niedermayerstr. 101) am
Montag,   21.1.2019  19.30 Uhr
Dienstag,  22.1.2019  19.30 Uhr

Vorverkauf:
– Verkehrsverein (im Rathaus, Altstadt 315)  Mo.-Fr. 9-17 Uhr
– Theaterzelt (Niedermayerstr. 101)  Do. 17-19 Uhr und Fr. 11-13 Uhr
– Telefonisch unter 0871/9220833  Di.-Fr. 11-13 Uhr, Di.-Do. 17-19 Uhr
– per Internet unter  www.landestheater-niederbayern.de

 

Fotos: Peter Litvai