Home Tags Posts tagged with "Stadtrat Bernd Friedrich"

Stadtrat Bernd Friedrich

Die Fraktion CSU/LM/JL/BfL strebt eine Neuausrichtung des Bereichs Stadtmarketing und Tourismus an. Einen entsprechenden Antrag übergaben 2. Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger, Fraktionschef Rudi Schnur sowie die Stadträte Bernd Friedrich, Prof. Dr. Thomas Küffner und Hans-Peter Summer am Dienstag Oberbürgermeister Alexander Putz und sagten ihm dabei grundsätzliche Unterstützung bei den eingeleiteten Umstrukturierungen zu.

PRESSEMITTEILUNG

Fraktion CSU/LM/JL/BfL übergibt OB Putz entsprechenden Antrag und signalisiert Rathauschef Unterstützung bei der von ihm geplanten Umstrukturierung des Bereichs

Die neuformierte Fraktion CSU/LM/JL/BfL fordert, den Bereich Stadtmarketing und Tourismus der Stadt Landshut neu zu organisieren. Ein Konzept, das die Bündelung der Kräfte bei gleichzeitiger klarer Verantwortungsverteilung zwischen den einzelnen Akteuren zum Ziel haben müsse, soll nun die Verwaltung erstellen und dann dem Stadtratsplenum zur Entscheidung vorlegen. Einen entsprechenden Antrag haben 2. Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger, Fraktionschef Rudi Schnur sowie die Stadträte Prof. Dr. Thomas Küffner, Hans-Peter Summer und Bernd Friedrich am Dienstag Oberbürgermeister Alexander Putz übergeben und dem Rathauschef bei dieser Gelegenheit auch grundsätzliche Unterstützung für die von ihm bereits eingeleitete Neustrukturierung des Bereichs signalisiert.

Küffner, der den Antrag federführend erarbeitet hat, begründete den Vorstoß seiner Fraktion wie folgt: „Seit Jahrzehnten sind die Zuständigkeiten im Bereich Stadtmarketing und Tourismus auf mehrere Schultern verteilt, allen voran auf das Amt für Marketing und Tourismus, die Messe- und Veranstaltungs GmbH, den Verkehrsverein und die Interessengemeinschaft Landshut Innenstadt (I.L.I.). Wer in diesem Konstrukt für welchen Teilbereich die Letztverantwortung trägt, ist dabei leider zu oft unklar. In der Folge bleiben durchaus mögliche Synergieeffekte ungenutzt“, so Küffner. Dazu komme, dass es sich bei den Akteuren teilweise um privatrechtliche Organisationen handle, die wiederum finanziell von der Stadt bezuschusst werden müssten. Im Ergebnis schöpfe Landshut seine Möglichkeiten auf dem Sektor Stadtmarketing und Tourismus auch aus organisatorischen Gründen nicht aus, betonte Küffner und verwies auf eine Reihe von Organisationsgutachten, die in der Vergangenheit zwar beauftragt, letztlich aber nicht umgesetzt worden seien.

„Das alles zeigt: Wir haben Verbesserungspotenzial und Handlungsbedarf“, sagte Haslinger. „Daher wollen wir mit unserem Antrag die Diskussion im Stadtrat wieder aufnehmen und unterstreichen, dass aus unserer Sicht eine völlige Neuausrichtung dieses wichtigen Bereichs nötig ist.“ Die im Bereich Stadtmarketing und Tourismus teils bereits vollzogenen, teils im Sommer anstehenden personellen Veränderungen böten dafür eine gute Gelegenheit. „Wir begrüßen den vom Oberbürgermeister auf den Weg gebrachten Prozess, wollen aber auch eigene Ideen einbringen und die Verwaltung bei der Neustrukturierung konstruktiv begleiten“, so Haslinger weiter. Wichtig sei seiner Fraktion, dass die verschiedenen Akteure in die nun anstehenden Gespräche einbezogen werden.

Diese breite Beteiligung ist auch für OB Putz von großer Bedeutung. „Uns alle eint das Ziel, Landshut für Touristen noch attraktiver zu machen. Das kann aber nur gelingen, wenn Einzelhändler, Gastronomen, Interessensvertreter, Verwaltung und Politik gemeinsam an einem Strang und in dieselbe Richtung ziehen.“ Eine zentrale Rolle – nicht zuletzt als Moderator zwischen den einzelnen Akteuren – soll dabei Michael Bragulla spielen: Er übernimmt ab 1. Juli die Leitung des Fachbereichs Marketing und Tourismus, der künftig unter dem Dach des neu zu schaffenden Amts für Wirtschaftsförderung, Marketing und Tourismus angesiedelt sein wird. „Mit der Zusammenführung dieser thematisch so eng miteinander verzahnten Bereiche werden wir verwaltungsintern einen ersten, wesentlichen Schritt zur auch nach meiner Überzeugung dringend erforderlichen Neustrukturierung vollziehen“, betonte Putz. Generell gebe es zwischen seinen Vorstellungen und den von CSU/LM/JL/BfL für den Bereich Stadtmarketing und Tourismus formulierten Ideen zahlreiche Übereinstimmungen, eine Zusammenarbeit biete sich daher an. „Deshalb unterstütze ich den eingereichten Antrag gerne. Gleichzeitig möchte ich aber auch alle anderen Stadträtinnen und Stadträte einladen, sich konstruktiv in den nun neu anlaufenden Diskussionsprozess einzubringen. Gute Vorschläge sind schließlich immer willkommen – unabhängig davon, von welcher Partei oder Fraktion sie stammen.“

Foto:
Stadt Landshut

 „Wieviel Haltestellen auf dem gesamten Bahnhofsvorplatz benötigen wir?”

Wettbewerb für die Umgestaltung des Landshuter Bahnhofsvorplatzes bisher nicht gestartet –
der Netzwerk-Vorplatz wird nun vorgezogen

Im Bausenat der Stadt Landshut wurde am Freitagnachmittag der Antrag von CSU-Fraktionsvorsitzenden Rudolf Schnur vom 10.10.2019 behandelt. Es ging um eine Berichterstattung über den Sachstand im Vollzug des Bausenatsbeschlusses vom 27.10.2017 wegen eines Umbaus und einer Modernisierung des Landshuter Bahnhofvorplatzes.

Wie von der Stadtverwaltung vorgetragen, war es, durch vielerlei Unpässlichkeiten des Personals im Baureferat, nicht möglich, Vorbereitungen eines Wettbewerbs für Architekten zu treffen. Inzwischen seien die Personalsorgen behoben und man kann die Vorarbeiten für ein Wettbewerbsverfahren aufnehmen.

Auf Anfrage von Stadtrat Schnur, wer die Kosten für diesen Wettbewerb und dessen Umsetzung übernehmen müsse, bekam er die Antwort, dass die Gelder für einen Wettbewerb nicht im Haushalt der Stadt eingestellt sind. Für eine Bezifferung der Gesamtkosten gäbe es noch keine konkreten Vorstellungen. Seitens der Bahn gibt es nur eine Zustimmung zur Einbeziehung deren Grundstücke in die Überlegungen.

Stadträtin März-Granda warf in die Diskussion ein, die Bahnunterführung als Verbindung zum nördlichen Teil des Bahnhofs, der als große Fläche zu sehen sei, um dort die Busse aus dem Landkreis zu platzieren, in die Planungen mit einzubeziehen. OB Putz meinte dazu, dass es sich durch den Wettbewerb herauskristallisieren wird, was man an Bussen und anderen Fahrzeugen unterbringen kann. „Das Ganze ist ein komplexer Vorgang, aber wir müssen anfangen“, so der Oberbürgermeister.

An sich hätte man schon mit dem Wettbewerb anfangen sollen, aber es stelle sich als nicht so einfach heraus. Der Stadtrat habe es so beschlossen, obwohl allen Räten bewusst war, dass dies ein komplexes Thema ist. Niemand sei mit dem Bahnhofsvorplatz zufrieden und am Ende des Tages müsse man entscheiden, welche Geldmittel die Stadt aufbringen kann um eine Planung und Realisierung zu organisieren.

Stadtrat Bernd Friedrich verstärkte diese Aussage des Oberbürgermeisters und stellte fest, dass man in der Pflicht stehe, die Umgestaltung des Netzwerkvorplatzes (Altes Postgebäude) durchzuführen. Das „wunderschöne Gebäude des Bahnhofes“ sei für eine niederbayerische Hauptstadt ein NO GO, so Friedrich, und er fragte weiter, ob es seitens der Bahn Aktivitäten gäbe, dieses Gebäude wenigstens zu verschönern. OB Alexander Putz wies darauf hin, dass er bereits im Jahre 2017 mit der Bundesbahn im Rahmen einer Veranstaltung des Bayerischen Städtetages gesprochen habe und feststellen musste, dass es bei der Bahn einen gewaltigen Sanierungsbedarf gibt und es wird sicher Jahre dauern, bis die Bahn in dieser Sache aktiv werden wird. Jetzt gehe es alleine um den Bahnhofsvorplatz und für diese Gestaltung sei die Bahn mit einbezogen. Das Problem der Bahn bestehe darin, dass unterschiedliche Abteilungen mit dem Thema Umgestaltung des Bahnhofvorplatzes befasst seien.

Stadtrat Schnur wies nochmals darauf hin, dass die Planung des gesamten Bereichs von den Wohnblöcken im Westen bis zum Ibis-Hotel im Osten, so wie sie sich darstellt, noch sehr lange dauern wird. Hinzu kommt, dass man ja bereits seit mindestens 2017 mit diesem Thema „schwanger geht“, und er diesen Stillstand bedauere. Schnur plädierte dafür, dass die Fläche vor dem Netzwerk vorgezogen wird, weil hierzu seit Jahren bereits konkrete Verpflichtungen bestehen.

OB Putz stimmte zu, dass man unabhängig davon, wie lange der Gesamtvorgang noch dauert, in einem Beschluss fassen sollte, dass die Fläche vor dem Netzwerk zeitnah umgestaltet werden muss.

Den Einwand von Stadtrat Steinberger, man mache doch keinen Wettbewerb und ziehe diese Fläche vor dem Netzwerk vor, bevor man weiß, was dabei herauskommt. OB Putz konterte mit dem Hinweis, dass der Stadtrat vor seiner Amtszeit beschlossen hat, dass diese Fläche vor dem Netzwerk so und so gestaltet werden muss, und es sei leicht immer alles zu kritisieren. Der Stadtrat habe danach während der Amtszeit von Putz beschlossen, dass es einen Wettbewerb zur Sanierung und Umgestaltung des gesamten Bahnhofvorplatzes geben muss. „Dieses haben wir zusammenzuführen“, so Oberbürgermeister Putz, das heißt: Vom Wettbewerb unabhängig wird der Vorplatz des Netzwerk gemäß der vertraglichen Bestimmungen zeitnah umgestaltet. Mit lediglich mit einer Ablehnung wurde dieser Beschluss von den Mitgliedern des Bausenat gebilligt.

 

h.j.lodermeier (Text und Foto)

 

Bildtext: Die Kandidatinnen und Kandidaten der Bürger für Landshut bei der Kommjunalwahl 2020

 

Die Bürger für Landshut, die Alternative bei der Komunalwahl 2020 

Die Bürger für Landshut kandidieren in der 16-jährigen Historie des Vereins zum dritten Mal für den Landshuter Stadtrat.

Andreas Löscher, der Vorsitzende des Vereins Bürger für Landshut, war sehr erfreut über die rege Teilnahme an der Listenaufstellung der BfL-Stadtratskandidaten. sowie über die Gönner und Freunde des Vereins, die sich am Donnerstagabend in einem Nebenzimmer des Hotels Goldene Sonne einfanden. Nicht alle Kandidaten konnten aus Gründen von Krankheit und wichtigen Terminen erscheinen. Der Verein besteht aus 35 Mitgliedern.

„Die Kandidaten der Bürger für Landshut kandidieren wieder, mittlerweile zur dritten Stadtratswahl in der Geschichte des Vereins. Wir haben eine Liste gestaltet mit 44 Kandidaten und zwei Ersatzleuten und wir freuen uns sehr, dass uns dieses als kleiner Verein wie wir es sind, gelungen ist. Wir haben in den letzten Wochen verspürt, dass wir ganz viele Unterstützer und Fürsprecher in der Bevölkerung haben, die nicht unbedingt Mitglieder oder auf der Liste vertreten sind, die uns aber sehr viel Rückenwind und Kraft geben und uns weiterhin beim anstehenden Wahlkampf unterstützen wollen. An diese Bürgerinnen und Bürger Landshuts ergeht unser herzlicher Dank“, so der Vorsitzende Löscher

Für den parteifreien und unabhängigen Wählerverein war es eine Selbstverständlichkeit, alles zu versuchen und auch den unbedingten Willen zu zeigen, bei dieser Kommunalwahl anzutreten. Es hat dem Verein in den letzten Monaten und Wochen viel Mühe gekostet. Man hat viele Gespräche und Telefonate geführt um diesen Abend vorbereiten zu können und eine Liste zu schaffen über die man nun abzustimmen hatte.

Die BfL halten es für sehr wichtig, dass es in einer schönen Stadt, wie es Landshut darstellt, einen parteifreien und unabhängigen Verein geben muss. Man brauche in dieser Stadt keine Parteipolitik sondern eine vernünftige lösungsorientierte Politik, die sich der Probleme und Sorgen der Menschen annimmt, sich Lösungen überlegt und im Rahmen der Möglichkeiten im Stadtrat einbringt, darüber abstimmt und bestimmt. Nach Meinung des Vereins, braucht es in einer Stadt wie Landshut unbedingt die Bürger für Landshut. Man freut sich nun auf den Wahlkampf.

Ein Wahlvorstand, dem Oliver Kapser vorstand, wurde gebildet. In diversen Wahlvorgängen wurden die Kandidaten zu Hundertprozent bestätigt.

 

Die Liste der 44 Kandidatinnen und Kandidaten:

 Liste:      Kopie von BfLKandidaten2020Namen

Der Kandidatenlisten-Erste und Stadtrat Bernd Friedrich:

„Ich denke, dass wir eine sehr ausgewogene Liste haben, dass wir wirklich einen Querschnitt aus unserer Stadt und aus den verschiedenen Berufen haben, Menschen, die aus der Mitte der Gesellschaft kommen. Das war auch die Basis, eine solche Liste zusammenzustellen. Wir haben junge Leute, ältere Leute und Senioren auf der Liste. Wir sind glücklich darüber, dass uns das gelungen ist.

Wir sind kein Auffangbecken für Parteiabweichler. Es gibt zwar einen Fall bei uns, der betrifft Frau Monika Voland-Kleemann, die zu uns gekommen ist. Für sie ist es kein Auffangbecken. Sie ist eine sehr engagierte Frau im Bereich der Gesundheitspolitik, das ist eines unserer Schwerpunktthemen, und wir sind erfreut darüber, dass wir sie in unserem Verein aufnehmen konnten. Es hat nichts damit zu tun, dass wir mit irgendwelchen Parteien im Streit liegen, sondern wir wollen engagierte Menschen aufnehmen. Wir sind ein Verein, der Sammelbecken für Landshuter Bürgerinnen und Bürger ist. Wir nehmen keine Rücksicht darauf, ob Einer oder Eine einer Partei angehört. Wir wollen engagierte Personen im Verein haben, die sich einbringen und die auch etwas für die Gesellschaft tun wollen.“

Mariana Gronewald-Haake (Listenplatz Nr.4):

“Die BfL sind auf mich zugekommen und was mich daran besonders gereizt hat, ist die Tatsache, dass die BfL eine unabhängige Bürgergruppierung ist, man weiß ja, dass ich auch parteipolitisch aktiv bin. Aber ich finde, in einer Kommune muss man nicht unbedingt parteipolitisch aktiv sein, sondern man muss hier aus der Bürgerschaft kommen und gerade das hat mich besonders gereizt.“

Zufrieden nach der Vorstellung der ersten zehn Kandidaten auf der Liste der BfL erging man sich in diversen Diskussionen um Themen, die man im anstehenden Landshuter Kommunal-Wahlkampf den Wählern nahebringen will.

Einzelne Schwerpunkte der Kandidaten:

Platz 2   Monika Voland-Kleemann: Soziales und Gesundheit

Platz 4   Mariana Gronewald-Haake:   Berberhilfe, Bildung und Frauen/Kinder

Platz 5   Reini Ried: Ehrenamt, insbesondere Feuerwehr

Platz 7   Monika Hösl: „Wer nur zuschaut braucht sich nicht zu beklagen“

Platz 9   Doris Dinkel: Haushalt/Finanzen, Bildung, Kommunikation, hartnäckig Ergebnisse einfordern

Platz 10 Ute Henschel: Seit 21 Jahren in Landshut: Verkehrsprobleme endlich anpacken…B 15neu…die Realität sieht für Landshut verkehrspolitisch derzeit nicht gut aus

Bernd Friedrich hatte in seiner Einführung folgende Schwerpunkte herausgestellt:

Mobilität – Gesundheit- Klima – Neubaugebiete – Ehrenamt

 

Text und Fotos: h.j.lodermeier