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Stadt und Landkreis

Aktuelle Zahlen zu den Corona-Infektionen

Insgesamt haben sich bisher 904 Personen in Stadt und Landkreis infiziert

 

In der Region Landshut wurden bisher 904 Corona-Infektionen festgestellt. Die Zahl der Kontaktpersonen liegt bei 2.546. Bisher sind 34 Infizierte, bei denen ein Zusammenhang mit COVID19 möglich ist, verstorben (Stand: 03.05.2020, 17.00 Uhr). Die Anzahl der nachgewiesenen Infektionen bildet das gesamte Geschehen seit der Mitte März ab, als der erste Corona-Fall in der Region nachgewiesen wurde. Zwischenzeitlich Genesene (703 aus Stadt und Landkreis) und damit aus der häuslichen Quarantäne entlassene Personen sind noch in der Summe enthalten.

(Stand 01.05.2020, 17.00 Uhr: 894 Indexfälle, 2.543 Kontaktpersonen, 679 Genesene, 34 Todesfälle; Stand 02.05.2020, 17.00 Uhr: 897 Indexfälle, 2.546 Kontaktpersonen, 682 Genesene, 34 Todesfälle)

Derzeit werden in den Krankenhäusern in der Region 32 Patienten stationär betreut, die mit dem Corona-Virus infiziert sind, hinzu kommen sechs auf den Intensivstationen (Stand: 03.05.2020, 10.00 Uhr).

 

Foto: Klartext.LA

 

Aktuelle Zahlen zu den Corona-Infektionen

Insgesamt haben sich bisher 759 Personen in Stadt und Landkreis infiziert

 

In der Region Landshut wurden bisher 759 Corona-Infektionen festgestellt. Die Zahl der Kontaktpersonen liegt bei 3.040. Bisher sind 23 Infizierte, bei denen ein Zusammenhang mit COVID19 möglich ist, verstorben (Stand: 14.04.2020, 17.00 Uhr). Die Anzahl der nachgewiesenen Infektionen bildet das gesamte Geschehen seit der Mitte März ab, als der erste Corona-Fall in der Region nachgewiesen wurde. Zwischenzeitlich Genesene (292 aus Stadt und Landkreis) und damit aus der häuslichen Quarantäne entlassene Personen sind noch in der Summe enthalten.

Derzeit werden in den Krankenhäusern in der Region 109 Patienten betreut, die mit dem Corona-Virus infiziert sind, davon befinden sich 30 auf den Intensivstationen (Stand: 14.04.2020, 10.00 Uhr). Dies sind aber nicht nur Patienten aus dem Raum Landshut – auch Bürgerinnen und Bürger anderer Landkreise befinden sich in den regionalen Kliniken zur Behandlung (werden aber von einem anderen Gesundheitsamt als Indexfall gelistet). Vorsorglich werden alle Patienten mit einem Atemwegsinfekt, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Corona-Virus getestet. Ein großes Problem sind hier aber die fehlenden Laborkapazitäten – aufgrund der hohen Auslastung kann mehrere Tage dauern, bis das Testergebnis vorliegt. So lange bleibt der Patient in einer eigenen, isolierten Corona-Station; auch wenn sich nach Eingang des Testergebnisses herausstellen sollte, dass der Patient sich nicht mit dem Virus angesteckt hat. In der Zwischenzeit ist dieser Platz aber dennoch fest belegt und statistisch erfasst.

 

Foto: Bayer. Innenministerium

Bürgertelefon wird wieder aufgenommen

Ab Mittwoch erneut erreichbar

 

Die Bürger-Information über das Corona-Virus soll seitens von Stadt und Landkreis Landshut weiter intensiviert werden: Aus diesem Grund wird ab dem morgigen Mittwoch, 18. März 2020, wieder von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 16.00 Uhr ein Bürgertelefon geschaltet, bei dem Mediziner Fragen rund um das Corona-Virus beantworten werden. Die Telefonnummer hat sich aus technischen Gründen aber geändert: Künftig wird das Bürgertelefon unter Tel. 0871/408-1805, -1806 und -1807 erreichbar sein. Die ursprüngliche Nummer 0871/408-1800 wird nicht mehr bedient. Das Bürgertelefon dient als Ergänzung zu den bereits bekannten Hotlines der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (Tel. 116 117), bzw. Tel. 09131 6808-5101 (Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit).

Die zentrale Screening-Stelle soll künftig von der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) betrieben werden – Stadt und Landkreis Landshut haben bereits einen entsprechenden Antrag gestellt. Die KVB wird dann die Koordination und Abwicklung der Tests vornehmen, die Stadt Landshut stellt die Infrastruktur. Dabei kommt die Grieserwiese als Standort nicht mehr in Frage – aller Voraussicht nach wird künftig das Landshuter Messegelände zur Screening-Stelle.

„Wir können nicht oft genug betonen, dass für den Großteil der Bevölkerung das Corona-Virus keine außerordentliche gesundheitliche Gefahr darstellt. Wir müssen aber zusammenhalten, um gemeinsam diese Mammut-Aufgabe bewältigen zu können und die besonders gefährdete Risikogruppe der älteren bzw. vorerkrankten Menschen schützen zu können“, erklären Landrat Peter Dreier und Oberbürgermeister Alexander Putz. Beide begrüßen deshalb die vorsorglichen Maßnahmen der Krankenhäuser der Region: Diese verschieben planbare Operationen und Untersuchungen und bündeln ihre Ressourcen, um sich auf Corona-Patienten vorzubereiten und die Notfallversorgung weiter aufrecht zu erhalten.

Die Fallzahlen in der Region können derzeit nicht aktualisiert werden, da von den überlasteten Laboren derzeit nur in unregelmäßigen Abständen die Testergebnisse eingehen. Ohne bestätigte Befunde können keine verlässlichen Zahlen veröffentlicht werden. Zudem werden aus Datenschutzgründen künftig zu konkreten Fällen keine Angaben mehr gemacht. Die betroffenen Patienten sind aber allesamt stabil, befinden sich in häuslicher Quarantäne oder medizinischer Behandlung.

 

Hinweis: Im Rahmen ihrer regelmäßigen telefonischen Sprechstunde mit der Landshuter Zeitung werden morgen von 15.00 bis 17.00 Uhr Ärzte der Lakumed-Kliniken und des Klinkums auch für Fragen rund um das Corona-Virus zur Verfügung stehen.

 

 Achiv-Foto

 

Bildtext: Bürgermeister Dr. Thomas Keyßner (von links), Landrat Peter Dreier, Dr. Britta Ullrich vom BMW-Werk Landshut, die Vertreter der Firma Ecobi Ejder Cengiz und Martin Mai sowie die Referenten Stefan Synek und Gerald Rudolf

 

 

Netzwerktreffen beschäftigt sich mit Förderung nachhaltiger Mobilität in Unternehmen

Referent bestätigt: Umstieg aufs Rad hat positive Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden der Beschäftigten – Auch E-Carsharing stößt auf reges Interesse

 

Wie können Unternehmen zur Förderung nachhaltiger Mobilität beitragen? Diese Frage stand im Mittelpunkt des jüngsten Netzwerktreffens „Mobilität“, das Stadt und Landkreis Landshut im Februar für Behörden und Unternehmen aus der Region veranstaltet haben.

Nach der Begrüßung durch Landrat Peter Dreier und Bürgermeister Dr. Thomas Keyßner folgten drei Impulsvorträge. Gerald Rudolf, Mitarbeiter der Firma ebm-papst Landshut, zeigte zunächst auf, dass nachhaltige Mobilität und Berufsleben auch unter scheinbar schwierigen Voraussetzungen gut miteinander in Einklang gebracht werden können. Früher sei es für ihn undenkbar gewesen, die 26 Kilometer lange Strecke zwischen seinem Wohnort und seiner Arbeitsstelle mit dem Rad zurückzulegen, so Rudolf. Vor einiger Zeit habe er aber dennoch den Umstieg vom Auto auf das Fahrrad gewagt – und den Schritt nicht bereut. Mittlerweile wolle er das Radfahren nicht mehr missen und nutze das Rad „wann immer es geht“.

Welche positiven Auswirkungen Dienstradleasing-Konzepte wie beispielsweise von „JobRad“ für Unternehmen und deren Beschäftigte mit sich bringen können, hat Stefan Synek im Rahmen seiner Dissertation an der Technischen Universität München untersucht. In seiner Studie kommt er zum Ergebnis, dass Angestellte, die sich für ein Dienstradleasing-Angebot entscheiden, auch im Alltag öfter aufs Rad steigen und damit Wege zurücklegen, für die sie sonst das Auto benutzt hätten. Insofern trügen solche Konzepte zur Verlagerung des Verkehrs auf das Rad bei. Durch Fahrradfreundlichkeit in Unternehmen könnten aber noch weitere wünschenswerte Effekte erzielt werden. Insbesondere seien positive Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden der Beschäftigten feststellbar, so Synek.

Abschließend präsentierte Dr. Britta Ulrich, Pressesprecherin des BMW Group Werks Landshut, zusammen mit den Vertretern der Firma Ecobi, Ejder Cengiz und Martin Mai, ein gemeinsames Projekt, in dessen Rahmen E-Carsharing in einem Unternehmensfuhrpark erprobt wird. Auch diese Initiative stieß bei den rund 50 Teilnehmern auf reges Interesse und wurde im Anschluss an den offiziellen Teil der Veranstaltung noch ausgiebig diskutiert.

 

Foto: Stadt Landshut

 

Einladung der FU-Verbände aus Stadt und Landkreis zur Tagesfahrt nach Passau

 

Am 11.05. veranstalten die Frauen Union Verbände Landshut-Stadt, Ergolding, Kumhausen, Altdorf, Essenbach und Vilsbiburg eine gemeinsame Fahrt nach Passau.

Auf dem Programm stehen eine Führung durch die Aussenanlage der Veste, ein Orgelkonzert im Dom und anschl. Möglichkeit zum Mittagessen im Löwen Brauhaus sowie eine Stadtführung durch Passau.
Für die Verpflegung ist bitte selbst zu sorgen.
Es wird um Anmeldung bis zum 02.05. bei der jeweiligen FU-Ortsvorsitzenden gebeten.
Anmeldungen in Landshut-Stadt bitte bei Edith Stamminger 0871-21939
Informationen zum Kostenbeitrag, Zeitplan und den Zusteigemöglichkeiten erhalten sie bei der Anmeldung.

 

Foto: FU

Polizeibericht

Stadtgebiet Landshut

 

Kostspielige Bekanntschaft im sozialen Netzwerk

LANDSHUT. Eine 60-Jährige Landshuterin lernte über ein soziales Netzwerk einen Mann kennen, der ihr eine Liebesromanze vorspiegelte. Nach einiger Zeit veranlasste er die Dame, Geld zu übersenden. Tatsächlich überwies die 60-Jährige in zwei Fällen jeweils eine Summe im unteren vierstelligen Eurobereich. Es kam bisher weder zur erhofften Bekanntschaft, als auch zur Rückzahlung des Geldes. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. 011350

 

Polizei ermittelt wegen Unfallfluchten

LANDSHUT. Bereits am Donnerstag ereignete sich in der Ludwig-Erhard-Straße in der Münchnerau, auf dem Parkplatz eines Gartenfachgeschäftes, eine Unfallflucht. Dabei wurde ein rot-grauer VW-Bus an der rechten Fahrzeugseite beschädigt. Der Verursacher hielt es für nicht erforderlich, den entsprechenden Schaden ordnungsgemäß zu melden. Genauso verhielt es sich in der Nacht auf Sonntag im Sudetenweg. Dort stieß ein Unbekannter gegen einen roten Hyundai, der an der hinteren Stoßstange einen Schaden von rund 1.000 Euro aufwies. Ein weiterer Fall wurde der Polizei am Sonntag, zwischen 10.00 und 19.40 Uhr, in der Bahnhofstraße 2 bei dortigen Hotel gemeldet. Betroffen war ein grauer Dacia, die Schadenshöhe liegt laut Polizeibericht bei ca. 600 Euro. In allen Fällen bittet die Polizei um Zeugenhinweise unter Tel. 9252-0. 011082, 011305, 011332

 

Polizei stellt betrunkenen Randalierer – Betroffener leistete erheblichen Widerstand

LANDSHUT. Am Sonntag, gg. 04.30 Uhr, wurde eine Polizeistreife in der Theaterstraße auf einen 25-Jährigen aus dem Landkreis und seinen 24-jährigen Begleiter aufmerksam. Sie grölten umher und führten eine Flasche Whisky mit. In der Ländgasse stellten sie leere Gläser unter die Reifen von geparkten Fahrzeugen und traten gegen ein Verkehrszeichen. Aufgrund des Verhaltens sollten die beiden Männer kontrolliert werden. Gegenüber den beiden Polizeibeamten verhielten sich die Randalierer äußerst aggressiv, der 25-Jährige nahm gegenüber den Beamten eine Drohhaltung ein. Da er keinerlei Belehrungen zugänglich war, sollte der Mann in Gewahrsam genommen werden. Er folgte den Anweisungen der Polizeibeamten nicht, sie mussten deshalb unmittelbaren Zwang anwenden. Dagegen wehrte sich der Betroffene vehement. Erst durch den Einsatz weiterer hinzugerufener Polizisten gelang es, den Mann zu fesseln und in Gewahrsam zu nehmen. Sein Begleiter beleidigte während des Vorfalls die anwesenden Ordnungshüter.  011297

 

Autofahrer erhalten Fahrverbot wegen Alkoholkonsum

LANDSHUT. Am Samstag, gg. 01.15 Uhr, überprüfte eine Polizeistreife im Stadtgebiet einen 31-jährigen Autofahrer aus dem Landkreis. Der Mann stand unter dem Einfluss alkoholischer Getränke, ein Test bestätigte den Verdacht. Der 31-Jährige muss mit einer Anzeige nach dem Straßenverkehrsgesetz sowie einem einmonatigen Fahrverbot rechnen. Das Gleiche gilt für einen 25-jährigen Autofahrer, der am Samstag, gg. 01.30 Uhr, im Stadtgebiet in eine Verkehrskontrolle geriet. Auch er hatte zu viel Alkohol intus. 011240, 011241

 

Polizei befreit Schäferhund-Mischling aus Auto

LANDSHUT. Am Freitag wurde die Polizei von einer aufmerksamen Zeugin darüber informiert, dass in der Hochstraße ein großer Schäferhund-Mischling bereits rund zwei Stunden alleine in einem Auto saß. Das Fahrzeug parkte zur Mittagszeit in der prallen Sonne, die Fensterscheiben waren nur 5 cm geöffnet. Nachdem sich die Hitze im Auto staute und der Hund zu jaulen begann, verständigte eine Anwohnerin den Notruf. Bei Eintreffen der Polizeibeamten lag das Tier bereits auf der Rückbank und hechelte stark. Da der Fahrzeugbesitzer nicht erreicht werden konnte, entschlossen sich die Beamten, eine Scheibe einzuschlagen, den Hund zu befreien und entsprechend zu versorgen. Nach einiger Zeit kehrte der 77-jährige Hundebesitzer zurück. Nach entsprechender Belehrung zeigte sich dieser wenig einsichtig. Die Beamten haben ein Ermittlungsverfahren wegen einem Verstoß nach dem Tierschutzgesetz eingeleitet. 011220

 

Landkreisgebiet Landshut

 

Vier Verletzte bei Verkehrsunfall

KUMHAUSEN, LKR. LANDSHUT. Am Montag, gg. 11.40 Uhr, befuhr eine 37-jährige Autofahrerin die B 299 in Richtung Geisenhausen. Im Gemeindebereich Kumhausen kam die Dame nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr über eine Verkehrsinsel und stieß anschließend frontal in eine Böschung. Im Fahrzeug befanden sich ihre drei Kinder im Alter zwischen 5 und 15 Jahren. Bei dem Verkehrsunfall wurden alle vier Personen leicht verletzt, sie wurden in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Am Auto entstand ein Totalschaden in Höhe von rund 15.000 Euro. 011345

 

Quad beschädigt

ERGOLDING, LKR. LANDSHUT. In der Zeit von Sonntag, 18.00 Uhr bis Montag, 16.00 Uhr, beschädigte ein Unbekannter in der Lindenstraße 22 ein dort abgestelltes Quad. Der Täter bog beide Kennzeichen um und zwickte die Kabel durch. Zudem wurde vom Gepäckträger eine Plastikkiste, in der sich der Motorradhelm sowie Werkzeug befanden, entwendet. Es entstand ein Schaden von rund 500 Euro. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Landshut unter Tel. 9252-0 entgegen. 011376

 

Polizei stellt Unfallflüchtigen

BRUCKBERG, LKR. LANDSHUT. Am Sonntag, gg. 09.15 Uhr, kam ein 28-jähriger Autofahrer in der Bruckbergerau von der Fahrbahn ab und fuhr gegen einen Betonpfeiler samt Gartenzaun. Der Mann entfernte sich anschließend von der Unfallörtlichkeit, ohne den entsprechenden Schaden zu begutachten bzw. zu melden. In der Hektik übersah der Mann, dass das vordere Kennzeichen nach dem Zusammenstoß am Unfallort verblieb. So war es für die Polizei ein Leichtes, den verantwortlichen Fahrer zu ermitteln. Der 28-Jährige ist nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und stand nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei zur Unfallzeit erheblich unter dem Einfluss alkoholischer Getränke. 011308

 

Gestohlene Waren auf Flohmarkt veräußert

ERGOLDING, LKR. LANDSHUT. Bei einer Kontrolle des Flohmarktes in Ergolding fiel einer Polizeistreife ein Verkaufsstand besonders auf. Ein 39-Jähriger aus dem Landkreis bot überwiegend neuwertige Sportbekleidung und -artikel im Wert von rund 4.500 Euro an. Es konnte festgestellt werden, dass sich insbesondere an der Bekleidung noch die Etiketten der entsprechenden Firma befanden. Weitere Ermittlungen ergaben, dass sowohl die Kleidung als auch die anderen Gegenstände allesamt aus einem Geschäft im Landkreis entwendet wurden. Weitere Waren, samt drei neuwertiger Fahrräder, konnten die Beamten bei einer Wohnungsdurchsuchung auffinden und sicherstellen. 011253

 

Unfall auf der Bundesstraße 15 – Autofahrer hatte Glück

ERGOLDING, LKR. LANDSHUT. Am Samstag, gg. 04.00 Uhr, befand sich ein 18-jähriger Autofahrer aus dem Landkreis auf der Bundesstraße 15 in Richtung Essenbach. Im Gemeindebereich Ergolding kam er aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß gegen die dortige Leitplanke. Diese bohrte sich durch die Windschutzscheibe in den Fahrerraum. Dem 18-Jährigen gelang es, sich selbständig aus dem Fahrzeug zu befreien. Er erlitt Verletzungen im Gesichtsbereich und musste mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Das Fahrzeug selbst wurde durch die Feuerwehr aus der Leitplanke befreit und anschließend abgeschleppt. 011248

 

Foto: Archiv – KLARTEXT.LA

 

Haushaltsbefragung zur Mobilität in Stadt und Landkreis: Rücklaufquote übertrifft die Erwartungen

Rund 3.300 Haushalte beteiligen sich – Fragebögen werden derzeit ausgewertet

 

Die Wahlberechtigten in der Stadt Landshut haben sich im September 2017 in einem Bürgerentscheid für den Ausbau des ÖPNV ausgesprochen. Unter dem Motto „Busse, Baby!“ hatten die Initiatoren eine Aufstockung des Angebots um 30 Prozent gefordert. Seither laufen die Planungen für die Umsetzung, die nach Ansicht von Experten nur dann gelingen kann, wenn auch der Landkreis mit einbezogen wird. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Mobilitätsbedürfnisse und Wege der Bürger in der Region. Deshalb führte das „büro stadtVerkehr“ aus Hilden im Auftrag von Stadt und Landkreis im vergangenen Herbst eine repräsentative Haushaltsbefragung durch. Das Interesse daran übertraf alle Erwartungen: Letztlich haben sich rund 3.300 der per Zufallsprinzip ausgewählten Haushalte beteiligt. Die von den Organisatoren kalkulierte Rücklaufquote wurde damit in fast allen Landshuter Stadtteilen und Landkreisgemeinden übererfüllt.

 

Das ist umso bemerkenswerter, als das Ausfüllen des achtseitigen Fragebogens durchaus arbeits- und daher zeitintensiv war. Schließlich ging es unter anderem darum, das Mobilitätsverhalten aller Haushaltsmitglieder an einem bestimmten Stichtag in einem „Wegeprotokoll“ genau aufzuschlüsseln und dabei nicht zuletzt die aktuelle Verkehrsmittelwahl („Modal Split“) zu erfassen. Die Fragebögen werden derzeit ausgewertet. Auf Basis dieser Ergebnisse, die voraussichtlich im Februar vorliegen, wollen Stadt und Landkreis den ÖPNV bedarfsgerecht erweitern. Die hohe Beteiligung war deswegen von entscheidender Bedeutung, um tatsächlich den von den Initiatoren erhofften und für die konkrete Ausgestaltung künftiger ÖPNV-Angebote so wichtigen breiten Querschnitt der Nutzer zu erhalten.

Über das enorme Interesse der Bürgerschaft freuen sich nicht nur Landrat Peter Dreier und Oberbürgermeister Alexander Putz, sondern auch Stadtrat Prof. Dr. Frank Palme, der das Bürgerbegehren „Busse, Baby!“ mitinitiiert hatte. „Diese Befragung war die erste Möglichkeit für alle beteiligten Bürgerinnen und Bürger, an einem maßgeschneiderten ÖPNV-Angebot für Stadt und Landkreis Landshut mitzuarbeiten. Die überwältigende Beteiligung zeigt, wie groß die Bereitschaft dazu ist. Dafür nochmals herzlichen Dank“, sagt Palme, der in der Rücklaufquote auch die Verpflichtung sieht, „den Ausbau des ÖPNV unter Berücksichtigung der Ergebnisse dieser Befragung zügig voranzutreiben“.

 

Foto: Archiv KLARTEXT.LA

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Stabsstellenleiter Thomas Rogler (von links), Carmen Roth von der Transferagentur Bayern, Landrat Peter Dreier, Oberbürgermeister Alexander Putz und Tobias Schmidt (Transferagentur) unterzeichneten Anfang des Monats eine Kooperationsvereinbarung.

 

Stadt und Landkreis wollen Bildungsregion stärken

OB und Landrat unterzeichnen Kooperationsvereinbarung mit Transferagentur Bayern – Erste Landshuter Bildungskonferenz am 25. Juni (9 Uhr) im Salzstadel

 

Vor dem Hintergrund des starken Zuzugs in die Region, aber auch mit Blick auf die Folgen des gesellschaftlichen Wandels streben Stadt und Landkreis eine ganzheitliche Bildungssteuerung an. Dafür wurde zu Jahresbeginn eine gemeinsame Stabsstelle für Kommunales Bildungsmanagement eingerichtet. Deren Auftrag ist es, einerseits die verschiedenen Bildungsangebote für alle Schichten und Altersgruppen der Gesellschaft zu optimieren. Andererseits soll die Stabsstelle auch Maßnahmen recherchieren, bewerten und umsetzen, die Stadt und Landkreis Landshut langfristig als Standort für Familien und Unternehmen attraktiv halten – und gleichzeitig die kommunalen Haushalte möglichst nicht über Gebühr belasten. Auf diesem Weg können Stadt und Landkreis nun auf die Unterstützung der Transferinitiative des Bundesbildungsministeriums und der Initiative „Bildungsregionen in Bayern“ des Bayerischen Kultusministeriums bauen: Gemeinsam soll die Bildung in der Region Landshut nachhaltig positiv beeinflusst werden.

 

Kommunales Bildungsmanagement ist präventive Sozialpolitik: Um diese These zu erhärten, wird nach den Worten von Stabsstellenleiter Thomas Rogler in einem ersten Schritt „eine staatlich-kommunal-private Verantwortungsgemeinschaft installiert, die Stadt und Landkreis dabei behilflich sein wird, bildungspolitische Entscheidungen datenbasiert und damit zielgenau zu treffen“. Auf diese Weise sollen die vorhandenen finanziellen Mittel möglichst effizient eingesetzt, bereits bestehende Netzwerke zwischen Schlüsselakteuren im Bildungsbereich vertieft und Synergieeffekte genutzt werden.

 

„Themen wie demografische Entwicklung, Fachkräftemangel oder Digitalisierung beschäftigen sowohl die Stadt als auch den Landkreis Landshut“, sagt OB Alexander Putz. „Am besten können wir diesen Herausforderungen gemeinsam begegnen.“ Landrat Peter Dreier umreißt nochmals die Ziele der Kooperation, die bayernweit Vorbildcharakter besitzt: „Mit einer ganzheitlichen Bildungssteuerung wollen wir die Bildungsakteure in der Region besser koordinieren und die Bildungsangebote noch mehr auf die tatsächlichen Bedarfe der Bürgerinnen und Bürger hin abstimmen, indem wir zum Beispiel rechtzeitig Angebotslücken erkennen.“

 

„Durch die Zusammenarbeit mit der Transferagentur Bayern haben Stadt und Landkreis Landshut Zugang zu unseren Beratungs-, Qualifizierungs- und Vernetzungsangeboten. Die übergreifenden Strukturen im Bildungsbereich, die in Landshut entstehen, können auch für die benachbarten Regionen interessant sein. Mittelfristig unterstützen wir daher auch gerne den Wissens- und Erfahrungstransfer aus Landshut in benachbarte Regionen“, betont Dr. Tobias Schmidt, Koordinator der Transferagentur Bayern. Die Zusammenarbeit der Transferagentur Bayern mit der Stadt und dem Landkreis wurde inzwischen in Form einer Rahmenvereinbarung festgehalten, die bereits am 5. Juni von Putz und Dreier unterzeichnet wurde.

 

Der nächste Schritt auf dem Weg zu einem gemeinsamen Kommunalen Bildungsmanagement ist die Landshuter Bildungskonferenz. Diese findet am Montag, 25. Juni, ab 9 Uhr im Salzstadel statt. Nach der Begrüßung durch Moderator Franz Schneider (Regierung von Niederbayern) und einführenden Worten von Alexander Putz und Peter Dreier folgt ein Vortrag der Transferagentur Bayern zum Thema „Kommunales Bildungsmanagement“. Die Bildungskonferenz ist öffentlich. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es bei Thomas Rogler unter Telefon 0871/882510, E-Mail region@landshut.de. Der Stabsstellenleiter hofft darauf, dass viele Interessierte aus dem Bildungsbereich teilnehmen und sich einbringen werden. Denn um ein funktionierendes „Kommunales Bildungsmanagement“ zu entwickeln, braucht es nach Roglers Überzeugung „sehr viel Expertise und noch mehr helfende Hände“.

 

Aus diesem Grund konstituieren OB Putz und Landrat Dreier im Rahmen der Bildungskonferenz die interdisziplinäre „Landshuter Denkfabrik“. Darunter ist laut Rogler eine staatlich-kommunal-private Verantwortungsgemeinschaft zu verstehen, die in einen Steuerkreis, einen Arbeitskreis und mehrere temporäre und/oder dauerhaft installierte, themenspezifische Runde Tische untergliedert ist. Diese dreistufige Organisation wird sich mit bildungsrelevanten Risiken der Region auseinandersetzen und, nachdem im Einzelfall die Frage der Steuerbarkeit eines Risikos geklärt ist, gegebenenfalls ursachen- und wirkungsbezogene Maßnahmen auf den Weg bringen. Nach Begrüßung und Vortrag werden die sich in Gründung befindlichen Runden Tische von deren Gründungsmitgliedern vorgestellt, so dass die Konferenzteilnehmer im Anschluss die Möglichkeit haben, sich für die künftige Mitarbeit bei den für sie interessanten Runden Tische anzumelden und erste Kontakte zu knüpfen.

 

Die Gremien der „Landshuter Denkfabrik“

Der Steuerkreis:

Neben den fünf ständigen Mitgliedern (Landrat des Landkreises Landshut, Oberbürgermeister der Stadt Landshut, zwei Mandatsträger des Arbeitskreises SchuleWirtschaft und Stabsstelle für Bildungsmanagement) werden vier nichtständige Mitglieder jährlich auf der Bildungskonferenz vom Landrat des Landkreises Landshut und vom Oberbürgermeister der Stadt Landshut in den Steuerkreis berufen. 2018/2019 sind dies (in alphabetischer Reihenfolge): Prof. Dr. Ernst Fricke (Elternvertreter/EVO Elternvereinigung), Thomas Hofmann (Gesundheitswesen/Vereinte Nationen WHO-Coordinator), Eva-Maria Kelch (Arbeitsmarkt/Leiterin der Arbeitsagentur für Arbeit Landshut-Pfarrkirchen),

Prof. Dr. Karl Stoffel (Hochschulwesen/ Präsident der Hochschule Landshut).

 

Die Runden Tische:
Runde Tische werden jährlich zur Bildungskonferenz konstituiert und stehen allen Interessierten offen. Sie bieten Schlüsselakteuren aus Stadt und Landkreis die Möglichkeit, sich in das regionale Bildungsmanagement einzubringen.

2018/2019 werden Runde Tische zu folgenden Themen einberufen:

 

  • Berufsorientierung an Schulen (Projektziele: Erfassung und Koordination von regionalen Angeboten zur Berufsorientierung; Qualität der Ausbildung verbessern)
  • Bildungsgerechtigkeit (Projektziele: Erfassung von Ausbildungshilfen für Kinder; Soll-/Ist-Analyse: Welche Zielgruppen, Einrichtungen und Lernprozesse werden von wem im Rahmen welcher Maßnahme betreut?
  • Elternvertretung (Projektziele: Dokumentation und Vernetzung der Elternvertretungen in Stadt und Landkreis Landshut; Wissenstransfer)
  • Erwachsenenbildung (Projektziele: gemeinsamer Produktkatalog; soweit möglich: Koordination der Angebote in der Erwachsenenbildung)
  • Formale Bildung (Projektziel: Produktkatalog; Weitere Projektbeispiele: Ist-Analyse: Regelschulen und ihre Bedürfnisse; Fortbildung Medienkompetenz; schulartübergreifende Koordination der Medienkonzepte)
  • Internationale Beziehungen (Projektziele: Erfassung und Unterstützung von bestehenden internationalen Paten- und Partnerschaften in der Region; Sprachfördermaßnahmen; Vermittlung von Praktika und Hospitationen)
  • Kulturelle und informelle Bildung (Projektziele: Erfassung und Koordination von regionalen Angeboten)

 

Wer sich die Mitarbeit in einem dieser Runden Tische vorstellen kann, wird gebeten, an der Bildungskonferenz teilzunehmen und sich bei Stabsstellenleiter Thomas Rogler, Telefon 0871/882510, E-Mail region@landshut.de, anzumelden.

 

Foto:

Stadt Landshut

 

Stadtgebiet Landshut

 

Cessna legt Bauchlandung hin

LANDSHUT. Am Samstag, gg. 16.30 Uhr, wurde die Polizei zum Flugplatz Ellermühle gerufen. Bei der Landung einer Cessna hatte sich das Fahrwerk selbständig eingezogen. Dadurch schlitterte das Flugzeug auf der Landebahn entlang, wobei die Unterseite stark beschädigt und der Tank aufgerissen wurde. Die beiden männlichen Flugzeuginsassen im Alter von 43 und 67 Jahren kamen mit dem Schrecken davon. Die Schadenshöhe beziffert die Polizei mit rund 10.000 Euro. 009706

 

Bei mehreren Personenkontrollen Marihuana aufgefunden

LANDSHUT. Am Freitag, gg. 13.30 Uhr, überprüften Polizeibeamte in der Christian-Jorhan-Straße einen 16-Jährigen aus Landshut. Bei ihm fanden sie eine geringe Menge Marihuana. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde der Jugendliche an seine Erziehungsberechtigten übergeben. Er muss mit einer Anzeige wegen einem Verstoß nach dem Betäubungsmittelgesetz rechnen. Ebenfalls eine geringe Menge Marihuana kam bei der Durchsuchung eines 17-Jährigen am Samstag, gg. 00.15 Uhr, am Bahnhofplatz zum Vorschein. Auch in diesem Fall wurde das Rauschgift sichergestellt und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Bei einer weiteren Überprüfung am Samstag, gg. 20.15 Uhr, im Stadtpark räumte ein 18-Jähriger aus München ein, dass er Cannabis konsumiert hatte. Bei seiner Durchsuchung stießen die Beamten auf einen Crusher mit Anhaftungen sowie einen Joint. 009610, 2150000311, 2150000315

 

Photovoltaikmodule beschädigt

LANDSHUT. Am Freitag, gg. 10.30 Uhr, wurde im Klosterholzweg 9, bei einer Grünfläche neben der A 92, die Beschädigung von mehreren Photovoltaikmodulen festgestellt. Unbekannte bewarfen die Module offensichtlich mit Steinen, der Schaden beträgt rund 2.500 Euro. Hinweise nimmt die Polizei Landshut unter Tel. 9252-0 entgegen. 009585

 

Lackierung von Fahrzeug zerkratzt

LANDSHUT. In der Zeit von Freitag, 21.00 Uhr, bis Samstag, 10.00 Uhr, zerkratzte ein Unbekannter in der Veldener Straße 98 die Lackierung eines schwarzen Daewoo. Der Schaden an der rechten Fahrzeugseite beträgt rund 800 Euro. Hinweise nimmt die Polizei Landshut unter Tel. 9252-0 entgegen. 009680

 

Autofahrer hatten Drogen konsumiert

LANDSHUT. Am Samstag, gg. 15.30 Uhr, beendete die Polizei in der Schönaustraße die Autofahrt eines 26-Jährigen aus dem Landkreis. Der Mann wies bei der Überprüfung drogentypische Auffälligkeiten auf, ein entsprechender Schnelltest verlief positiv. Der Autofahrer musste sich im Krankenhaus einer Blutentnahme unterziehen. Dasselbe galt für einen 31-jährigen Autofahrer aus Landshut, den eine Polizeistreife am Sonntag, gg. 07.00 Uhr, in der Hofmark-Aich-Straße einer Verkehrskontrolle unterzog. Der Mann räumte den Konsum von Betäubungsmitteln ein. 009702, 009744

 

Betrunkener Autofahrer konnte sich kaum auf den Beinen halten

LANDSHUT. Am Sonntag, gg. 03.20 Uhr, wurde eine Polizeistreife in der Spiegelgasse auf einen 21-jährigen Autofahrer aus Landshut aufmerksam. Dieser stieß beim Rückwärtsfahren mit dem Heck des Fahrzeugs gegen ein Verkehrszeichen. Daraufhin unterzogen ihn die Polizisten einer Kontrolle und stellten fest, dass er erheblich unter dem Einfluss von alkoholischen Getränken stand. Beim Aussteigen fiel der 21-Jährige fast um, er konnte sich gerade noch am Auto festhalten. Der Test am Alkomaten ergab einen Wert von über 2,5 Promille. Es folgten die Sicherstellung des Führerscheins und die Verbringung zur Blutentnahme in ein Krankenhaus. Am Samstag, gg. 01.30 Uhr, beschäftigte die Polizei im Stadtgebiet ein „Geisterfahrer“. Der 30-Jährige aus dem Landkreis befuhr die B 15 stadteinwärts und bog nach rechts in die Hofmark-Aich-Straße ein. Hier jedoch nicht auf den Fahrstreifen in Richtung Bahnhof, sondern nach dem Abbiegevorgang sofort auf die Gegenfahrbahn. Dort fuhr er einige hundert Meter, die Anhaltesignale der Polizeistreife missachtete er einfach. Zu diesem Zeitpunkt war er mit einer Geschwindigkeit von rund 100 km/h unterwegs. Schließlich gelang es der Polizei kurze Zeit später, den Autofahrer anzuhalten und zu überprüfen. Auch er stand erheblich unter dem Einfluss alkoholischer Getränke, die Sicherstellung des Führerscheins und eine Blutentnahme waren die Folgen. Mit weit über zwei Promille unterwegs war am Sonntag, gg. 03.15 Uhr, ein 34-jähriger Autofahrer aus Landshut, der in der Wittstraße in eine Verkehrskontrolle geriet. Auch in diesem Fall musste die Weiterfahrt unterbunden werden. Gegen alle beteiligten Personen hat die Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr infolge Alkohol eingeleitet. 009741, 2150000310, 215000320

 

Kleinkind von Polizei in Obhut genommen – Mutter total betrunken

LANDSHUT. Am Sonntag, gg. 22.50 Uhr, wurde die Polizei in die Altstadt gerufen. Bei der Einsatzörtlichkeit trafen die Beamten auf eine 34-jährige Landshuterin, die im volltrunkenen Zustand mit ihrem 2-jährigen Sohn auf dem Boden lag. Sie hielt das Kind in den Armen, der Junge war lediglich mit einem Strampelanzug bekleidet. Ein 56-jähriger Anwohner stellte der Dame eine Fleecedecke für das Kleinkind zur Verfügung. Die Dame war absolut unkooperativ und stand mit weit über zwei Promille unter dem Einfluss von alkoholischen Getränken. Weiterhin war sie in keinster Weise mehr in der Lage und willens, ihren Sohn entsprechend zu betreuen bzw. ihn bei Verwandten unterzubringen. Die Beamten nahmen daraufhin den 2-jährigen Jungen in Obhut und die 34-Jährige in Gewahrsam. Sie durfte ihren Rausch in einer Arrestzelle ausschlafen. Wegen Verletzung der Fürsorge- bzw. Erziehungspflicht wird gegen die 34-Jährige ein Strafverfahren eingeleitet und das zuständige Jugendamt für weitere Maßnahmen verständigt. 009787

 

 

Landkreisgebiet Landshut

 

Heckscheibe von Fahrzeug beschädigt

ERGOLDING, LKR. LANDSHUT. Am Sonntag, zwischen 09.00 und 11.00 Uhr, beschädigte ein Unbekannter in der Schwalbenstraße 6 die Heckscheibe eines blauen Peugeot. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Landshut unter Tel. 9252-0 entgegen. 009765

 

Autodieb verursacht betrunken Verkehrsunfall

BRUCKBERG, LKR. LANDSHUT. Am Sonntag, gg. 19.00 Uhr, wurde die Polizei über ein unfallbeschädigtes Fahrzeug im Gemeindebereich Bruckberg verständigt. Zuvor konnten Zeugen beobachten, wie der Fahrer in deutlichen Schlangenlinien unterwegs war, dabei gegen die Kilometerbeschilderung fuhr und so die ganze rechte Fahrzeugseite beschädigte. Vermutlich aufgrund eines Getriebeschadens blieb das Fahrzeug stehen und der erkennbar betrunkene Fahrer wurde von Zeugen angesprochen. Daraufhin flüchtete er zu Fuß. Am Fahrzeug entstand ein Schaden von rund 4.000 Euro. Die eingeleitete Fahndung der Polizei verlief negativ. Im Zuge der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Fahrer, ein 36-Jähriger aus dem Landkreis, das Auto kurze Zeit vorher gestohlen hatte. 009786

 

Nach Unfall einfach weitergefahren

ERGOLDING, LKR. LANDSHUT. In der Zeit von Samstag, 11.45 Uhr, bis Sonntag, 14.00 Uhr, stieß ein Unbekannter in der Holunderstraße 12 gegen einen geparkten schwarzen Skoda Octavia. Den entstandenen Schaden an der hinteren Stoßstange beziffert die Polizei mit rund 500 Euro. Anstatt den Vorfall ordnungsgemäß zu melden und somit seinen gesetzlichen Verpflichtungen nachzukommen, zog es der Verursacher vor zu flüchten. Die Polizei bittet deshalb um Zeugenhinweise unter Tel. 9252-0. 009796

 

 

Pressebericht der Polizeiinspetion Landshut

 

Stadtgebiet Landshut

  1. Gartenmauer und Straßenlaterne angefahren

 

LANDSHUT. Von Donnerstag auf Samstag wurden im Brühfeldweg 36 von einem unbekannten Fahrzeugführer eine Gartenmauer, sowie eine Straßenlaterne angefahren und beschädigt. Der unbekannte Fahrzeugführer entfernte sich von der Unfallstelle, ohne seine Personalien zu hinterlassen oder die Polizei zu verständigen. Wer hat den Unfall beobachtet? Hinweise bitte an die Polizei Landshut unter Tel. 9252-0.

 

  1. Seitenscheibe von Pkw eingeschlagen

 

LANDSHUT. Von Sonntag auf Montag wurde in der Hagrainer Straße 103 von einem geparkten weißen Pkw Fiat die Seitenscheibe hinten links eingeschlagen. Es entstand ein Sachschaden von rund 250 Euro. Aus dem Pkw wurde nichts entwendet. Wer hat hier verdächtige Wahrnehmungen gemacht? Hinweise bitte an die Polizei Landshut unter Tel. 9252-0.

 

 

Landkreisgebiet Landshut

 

 

  1. Imbissbude aufgebrochen

 

ERGOLDING. Zwischen Samstag und Montag wurde in der Industriestraße 38 eine Imbissbude aufgebrochen. Der oder die unbekannten Täter hebelten ein Schiebefenster auf und durchwühlten den Innenraum. Hierbei entwendeten sie einen kleineren Geldbetrag an Wechselgeld. Wer hat hier verdächtige Wahrnehmungen gemacht? Hinweise bitte an die Polizei Landshut unter Tel. 9252-0.

 

  1. Werkzeuge aus Bauwagen entwendet

 

ESSENBACH. Von Samstag auf Montag wurden aus einem Bauwagen in der Landshuter Straße 8 mehrere hochwertige Werkzeuge und Baumaschinen entwendet. Wer hat hier verdächtige Wahrnehmungen gemacht? Hinweise bitte an die Polizei Landshut unter Tel. 9252-0.

 

  1. Geparkten Pkw angefahren und geflüchtet

 

ALTDORF. Am Montag, zwischen 14.00 Uhr und 18.00 Uhr, wurde in der Rubinstraße 6 ein geparkter schwarzer Pkw, Opel Vectra, von einem unbekannten Fahrzeugführer angefahren. Vermutlich beim Ausparken beschädigte der unbekannte Fahrzeugführer den geparkten Pkw an der Stoßstange vorne. Es entstand ein Sachschaden von rund 500 Euro. Wer hat den Unfall beobachtet? Hinweise bitte an die Polizei Landshut unter Tel. 9252-0.

 

  1. Ampelanlage beschädigt und geflüchtet

 

ERGOLDING. Am Montag, gegen 15.00 Uhr, wurde im Kreuzungsbereich Gustl-Waldau-Straße, Ecke Konrad-Adenauer-Straße eine Ampelanlage von einem unbekannten Fahrzeug angefahren und beschädigt. An der Ampelanlage entstand ein Sachschaden von rund 2.500 Euro. Der unbekannte Fahrzeugführer entfernte sich von der Unfallstelle, ohne seine Personalien zu hinterlassen oder die Polizei zu verständigen. Wer hat den Unfall beobachtet? Hinweise bitte an die Polizei Landshut unter Tel. 9252-0.