Home Tags Posts tagged with "Stadt Landshut"

Stadt Landshut

Bildtext: Foto zeigt das Haus Nr. 4 (links) in der Breslauerstraße wo Herr XY derzeit noch wohnen darf. Beide Häuser werden 2020 abgerissen.

„Ich bin der mit dem Hund und habe Angst, obdachlos zu werden”

„Nun wird im Zuge von Neubauten das Haus in dem ich wohne abgerissen und ich und mein Hund haben keine Wohnung mehr.“ Ein Landshuter Bürger beschreibt seinen Status als „vogelfrei wie im Mittelalter“, der jederzeit in eine andere Unterkunft eingewiesen werden kann.

Viele Menschen haben sich beim Jahreswechsel ein gutes Neues Jahr gewünscht und sich vorgenommen, sich selbst im Jahre 2020 viele Wünsche zu erfüllen. Es wird aber auch Menschen geben, die nur einen Wunsch haben, ihre Wohnung nicht zu verlieren. Nach Angaben der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAGW) steht etwa 650.000 Menschen bundesweit keine Wohnung zur Verfügung. Die Zahl beruht auf Schätzungen. Als Hauptgründe sind neben einer “Verfestigung von Armut” das unzureichende Angebot an bezahlbarem Wohnraum und Sozialwohnungen. “Benötigt werden pro Jahr 80.000 bis 100.000 neue Sozialwohnungen und weitere 100.000 bezahlbare Wohnungen.“

Durch Zufall kam ich vergangene Woche ins Gespräch mit einem Herr XY. (Name und Anschrift sind dem Autor bekannt) der mir anhand von Dokumenten darstellte, wie seine derzeitige Lage sei. Er wird seit vielen Jahren seitens des Stadt Landshut als Obdachloser geführt, obwohl er genug Rente erhält um eine Wohnung zu bezahlen. Sein Status – er vergleicht es mit „Vogelfrei“ im Mittelalter – ermöglicht es, ihn jederzeit in eine andere Unterkunft einzuweisen.
Zu dem Gespräch mit Herrn XY hatte ein Landshuter Stadtrat und Fraktionsvorsitzender eingeladen. Dieser hatte beruflich mit dem Schicksal Obdachloser zu tun und setzt sich seit Jahren für deren Belange ein.

Das Schicksal spielte Herrn XY nicht gerade in die Karten. Am 29.01.1950 wurde er geboren, besuchte die Hauptschule St. Martin und verlor mit zehn Jahren seinen Vater. XY absolvierte eine Lehre als Einzelhandelskaufmann und war von 1968 bis 1980 als Baukaufmann bei der Fa. SAG (Hochspannungsbau) bundesweit tätig. Man übertrug ihm die Bauleitung der jeweiligen Baustellen. 1975 wurde XY Vater eines Sohnes. Im Jahre 1981 erleidet er eine schwere Krankheit (offene TBC), die er nach neun monatigem Aufenthalt im Schwarzwald auskurierte. Nach dem Tod seiner Mutter, die dem Alkohol sehr zugetan war, heiratete er, damit seine zehn und vierzehnjährigen Geschwister nicht in ein Heim eingewiesen werden mussten, er nahm sie bei sich und seiner Frau auf. Leider war der Ehe kein Glück beschieden und so trennte er sich von seiner Frau im Jahre 1981, die ihm den Sohn aus dieser Ehe vor die Türe stellte und einfach weg war. Das Sorgerecht für den Sohn wurde XY zugesprochen. Auf Grund dieser Vorgänge konnte XY seinen Beruf nicht problemlos ausführen, so dass ihn seine Firma, die SAG, ausstellte, obwohl er arbeitete wie ein Besessener, wie er sagte und sich 178 Tage Resturlaub erarbeitete.

XY fand noch im Jahre 1981 eine Anstellung beim Landshuter Wochenblatt, war dort Pressefotograf und in der Bildbearbeitung beschäftigt. Durch Besitzerwechsel beim Wochenblatt verlor er im Jahre 1998 wiederum seinen Job und arbeitete nun freiberuflich in diesem Metier.

Im Jahre 2000 traf XY das Schicksal besonders hart, er erlitt einen schweren Herzinfarkt und konnte nur bedingt weiter arbeiten. 2010 war dann der absolute Tiefpunkt erreicht, denn es traten ständig extreme Herzprobleme auf, so dass er seine Arbeit ganz aufgeben musste. Wegen hoher Mietrückstände wurde ihm seine Wohnung gekündigt und er wurde in die Breslauer Straße Nr. 4 eingewiesen.

Wegen wiederholter Herzattacken wurde XY ein Defibrillator implantiert und seine Herzleistung war von ärztlicher Seite als nur mehr 30 Prozent ausgewiesen. Die Schwerbehinderung beläuft sich auf 80 Prozent (Erhöhungsantrag ist auf 100 Prozent gestellt wegen COPD und Lungenemphysem), darum ist der ständige Gebrauch eines Sauerstoffgerätes unverzichtbar. Im Jahre 2016 wurde XY ein zweiter Defibrillator eingesetzt, da durch häufiges Einsetzen des Gerätes die Batterie erschöpft war.

Dank dieses Defibrillators hat XY auf offener Straße zweimal eine Herzattacke überlebt.

Diverse Versuche um einen neuen Mietvertrag zu erlangen

Seit neun Jahren, als er als Obdachloser in die Breslauerstraße Nr. 4 eingewiesen war, versucht nun Herr XY einen ordentlichen Mietvertrag zu erhalten, der ihm von Seiten der Stadt Landshut wiederholt versprochen wurde, leider bis heute vergeblich.

Das Versprechen von den sozialen Fachstellen der Stadt, dass Herr XY auf Grund seiner Krankheit in der Wohnung des Hauses Breslauerstraße 4 bleiben kann, ist nun durch den Abriss des Hauses im Zuge der Neubauten in dieser Straße, nicht mehr aufrecht zu erhalten. Ein eindringlicher und verzweifelter Appell vonseiten dieses betroffenen Landshuter Bürgers an Oberbürgermeister Putz ihm irgendwie zu helfen, wurde von den Stellen der sozialen Einrichtungen der Stadt Landshut wie folgt beschrieben: „Sehr geehrter Herr XY, Sie sind zur Vermeidung von Obdachlosigkeit seit dem 29.08.2012 in die Breslauerstraße 4 eingewiesen. Wie Sie in den letzten Monaten bereits erfahren haben, werden ihre Wohngebäude zugunsten einer neuen Wohnanlage abgerissen. Der Bau der neuen Gebäude ist bereits im vollen Gange, so dass im Laufe des kommenden Jahres 2020 mit dem Abriss ihrer derzeitigen Unterkunft begonnen wird. Dementsprechend möchten wir Sie auf ihre anstehende Versetzung in eine andere Notunterkunft im Stadtgebiet Landshut im Jahre 2020 hinweisen.

Die neue Wohnanlage in der Breslauerstraße (hier auf dem Bild) ist derzeit nicht als Obdachlosenunterkunft vorgesehen. Das bedeutet, eine Umsetzung dorthin ist voraussichtlich nicht möglich. Sie werden von uns rechtzeitig darüber informiert, in welche Notunterkunft im Stadtgebiet Landshut Sie versetzt werden. Bei Fragen können Sie sich an die Fachstelle Obdachlosigkeit wenden.“

K o m m e n t a r: Es ist kein Wunder, dass ein Landshuter Bürger, der unverschuldet kein leichtes Leben hatte, der kein Kiffer oder Alki war, wie er es beschrieb, und der von schrecklicher Krankheit gezeichnet sein Leben fristet, sauer auf seine so geliebte Stadt Landshut ist. Er bezeichnet sich inzwischen als Bürger zweiter Klasse, der kein Recht auf eine Wohnung hat, so wie man mit ihm umgeht. Seinen geliebten behinderten Hund müsse er ins Tierheim geben und daran zu denken seinen Hund einzuschläfern, macht ihn noch mehr krank, wie er eh schon ist. Ob er der Einzige ist, der so behandelt wird in der Stadt Landshut? Wer will es glauben!

 

Text und Fotos: h.j.lodermeier

 

 

Der Überblick über die Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Landshut zwischen der Mittagszeit des 31. Dezember und dem 1. Januar Mittag. Insgesamt mussten in dieser Zeit mehrere Löschzüge der Landshuter Feuerwehr zu 11 Einsätzen im Stadtgebiet ausrücken, die meisten dabei in der Silvesternacht.
 
Der erste Alarm erfolgte für die Löschzüge Stadt und Siedlung am 31. Dezember gegen 10:30. In einer Mehrparteienanlage in der Wolfgangsiedlung kam es zu einem Wasserrohrbruch, so dass das Wasser aus der zu diesem Zeitpunkt nicht besetzten Wohnung lief. Durch die Feuerwehr wurde die Türe geöffnet und die Situation soweit entschärft. Anschließend wurde die Wohnung an den Eigentümer übergeben. Kurze Zeit später kam es in der Dirnitzstraße zu einem Verkehrsunfall mit einem alleine beteiligten PKW. Dessen Fahrer geriet nach rechts von der Fahrbahn und touchierte dort einen Begrenzungspfosten, den Randstein und die Leitplanke so unglücklich, dass sich sein Fahrzeug drehte und auf dem Dach zum liegen kam. Der Fahrer konnte sein Fahrzeug selbst verlassen und kam, soweit der Feuerwehr bekannt ist, ohne größere Blessuren davon. Er wurde zur Sicherheit vom Rettungsdienst versorgt. Die Feuerwehr sperrte die Dirnitzstraße bis zum Eintreffen des Abschleppers komplett. Unfallursache und Sachschaden ermittelt die Polizei. 
 
Richtig los mit den „klassichen“ Silvestereinsätzen ging es dann gegen 17:15. Innerhalb kurzer Zeit wurden der Feuerwehr ein Containerbrand in der Stethaimer Straße sowie ein übergroßes Lagerfeuer einer feiernden Gruppe nahe den Isarauen hinter der Klötzlmüllerstraße gemeldet. Beide Brände konnten von der Feuerwehr schnell gelöscht werden. Um 20:20 löste dann die automatische Brandmeldeanlage des Luitpoldcenters Alarm aus. Bei der Erkundung stellte die Feuerwehr ein angebranntes Brot in einem Ofen fest. Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich.
 
Kurz nach Mitternacht (00:07) hatten dann mehrere Bewohner eines Reihenhauses an der Flurstraße sehr viel Glück. Eine junge Frau beobachtete im Zuge der Silvesterfeierlichkeiten eher zufällig eine Rakete, die in den Dachstuhl des Hauses und unter die Dachhaut flog. Die umgehend alarmierte Feuerwehr fand im Dachstuhl an einer sehr unzugänglichen Stelle ein brennendes Vogelnest vor. Über Steckleitern konnten mit Gurten gesicherte Einsatzkräfte den Brand löschen. Dafür mussten die Ziegel teilweise ausgedeckt werden. Anschließend wurde der gesamte Dachstuhl noch eine Zeit lang mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Wäre die in den Dachstuhl fliegende Rakete nicht aufgefallen, hätte die Sache deutlich schlimmer ausgehen können.
Ab 00:40 wurden der Feuerwehr dann diverse Kleinbrände von Mülltonnen, Papiercontainern und Rasenflächen gemeldet. Um 00:40 brannte im Auerweg eine Mülltonne, um 00:50 ein Papiercontainer an der Weilerstraße und um 1:15 noch eine Wiesenfläche an der Weichselstraße. Den Abschluss der Nacht bildete dann um 2:45 ein brennender Papierkorb in der Ländgasse. Am Morgen des 1. Januar musste die Feuerwehr dann noch zu einer eiligen Türöffnung auf Grund einer hilflosen Person in einer Wohnung im Niedermayerviertel ausrücken.
Alles in Allem war es aus Sicht der Feuerwehr eine „leider relativ normale” Silvesternacht, wenngleich auch eine Vielzahl an Einsätzen bei sachgemäßer Handhabung der Feuerwerkskörper hätte vermieden werden können. Beim Einsatz an der Flurstraße war es wie Eingangs beschrieben glücklichen Umständen zu verdanken, dass dabei nicht mehr passiert ist. Insgesamt waren in den letzten 24 Stunden die Löschzüge Stadt, Achdorf, Rennweg und Siedlung zum Teil mehrmals im Einsatz.

In Vertretung der Stadt Landshut wurde dem CSU-Bundestagsabgeordneten Florian Oßner (Mitte) der Förderbescheid über 94.400 Euro für eine verbesserte Sicherheit von Schulwegen durch die 5G-Technik von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer überreicht.

Kommentar: Nach der enttäuschenden Bestandsaufnahme im letzten Verkehrssenat:
https://www.klartext.la/schulwegplaene-in-landshut-auf-historischem-niveau/
nun die großartige Chance für Landshut: Schulwege mit 5G-Technologie sicherer machen
Unser Dank gilt den Mitarbeitern der Stadtverwaltung die diese Fördermittel-Bewerbung verfasst und auf den Weg gebracht haben!

MdB Florian Oßner: Bund fördert Projekt 5-Safe der Stadt mit 94.400 Euro

Die Stadt Landshut gehört zu den Gewinnern des 5G-Innovationswettbewerbs des Bundesverkehrsministeriums. Am Donnerstag hat Bundestagsabgeordneter Florian Oßner (CSU) in Berlin stellvertretend für die Stadt Landshut den Förderbescheid in Höhe von rund 94.400 Euro von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer entgegengenommen. Das Geld fließt in das Projekt 5-Safe zur Verbesserung der Schulwegsicherheit rund um die Bildungseinrichtungen in der Stadt. Durch die Technologie des mobilen Internets der fünften Generation soll das schulische Mobilitätsmanagement im Stadtgebiet verbessert und eine Verkehrssteuerung in Echtzeit entwickelt und erprobt werden.

Konkret geht es laut Oßner bei dem Projekt darum, durch die Nutzung von 5G-Technologie den Individualverkehr um die Schulen zu den Stoßzeiten so zu steuern, dass Gefahrensituationen vermindert werden. „Dafür sollen Verkehrsströme in Echtzeit verfolgt, Gefahrensituationen erkannt und Lösungsmaßnahmen eingeleitet werden“, erklärt der Verkehrspolitiker. „Zum Beispiel sollen Autofahrer auf kritische Situationen hingewiesen und wenn möglich auf Ausweichstrecken umgeleitet werden.“

Verkehrsführung in Echtzeit

Für die Umsetzung könnten zum Beispiel kabellose Sensoren in der Umgebung von Schulen installiert werden, um die Verkehrslage in Echtzeit zu erfassen und zu analysieren. „Auf dieser Datengrundlage könnten optimale Haltestellen für die sogenannten Elterntaxis vorgeschlagen werden. Eine dynamische Schulwegplanung könnte die beste Route zur Schule ausweisen. Außerdem könnten Ampeln gezielt so angesteuert werden, dass das punktuelle Verkehrsaufkommen entzerrt wird“, sagt Oßner.

Die Stadt Landshut hat mehr als 30 Schulen und Bildungseinrichtungen. Täglich sind mehr als 15.000 Schüler dorthin unterwegs. Durch das schnelle Wachstum der Stadt steigen die Schülerzahlen und das Verkehrsaufkommen stetig an. „Weil es bisher keine technische Lösung gibt, die Autofahrer situativ angepasst zu erhöhter Rücksichtnahme gegenüber Kindern und Jugendlichen auf dem Schulweg mahnt, packt die Stadt das nun selbst an. Dieses herausragende Projekt unterstützt der Bund sehr gern. Das ist Infrastruktur- und Mobilitätsförderung par excellence für eine sichere Zukunft.“

Drei Pilotschulen geplant

In einem ersten Schritt wird die Stadt Landshut nun mit den Stadtwerken und beteiligten Behörden wie der Regierung von Niederbayern und der Polizei ein konkretes Konzept für den Aufbau und Betrieb des Systems entwickeln. Dabei sollen bis zu drei Pilotschulen ausgewählt werden, an denen das Projekt in der Praxis erprobt werden kann. Außerdem sollen auch Elternvertreter eng mit einbezogen werden.

Bundesverkehrsminister Scheuer hob auch den ökologischen Aspekt hervor: „Gerade in Ballungsgebieten bestehen viele Herausforderungen rund um das Thema Mobilität. Bei immer größer werdenden Verkehrsaufkommen sollen die CO2-Emissionen verringert und Staus vermieden werden, ohne die individuelle Mobilität einzuschränken. Hierzu können die ausgewählten Projekte einen wichtigen Beitrag leisten. Unser Ziel ist es, einen ressourcenschonenden und umweltfreundlichen Verkehr bei größtmöglicher Sicherheit zu gewährleisten.“

Foto und Text (schwarz): Michael Bragulla

„Die Bedeutung der „Weihnachtstrucker“ in Worte zu fassen ist kaum möglich“

11 Jahre ist die Stadt Landshut bereits Abfahrtsort für Geschenkpakete der Johanniter nach Südeuropa

 

Oberbügermeister ALexander Putz ist sichtlich angetan des Lobes von Andreas Denk (rechts) vom Regionalverband Ostbayern der Johanniter, der sich über die Verwaltungsarbeiten der Stadt Landshut während der Aktion der Johanniter-Weihnachtstrucker sehr positiv aussprach und sehr froh darüber ist. “Diese Aktion der Johanniter ist eine besondere Werbung für unsere Stadt, meinte der OB.”

 

“Auch Österreich arbeitet mit Bayern in dieser Aktion der Johanniter zusammen”, so der OB………

 

Die Vorfreude steigt bereits, denn am 2. Weihnachtsfeiertag wird die Stadt Landshut zum elften Mal in Folge zum Mittelpunkt der bundesweiten Hilfsaktion „Johanniter-Weihnachtstrucker“. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums im letzten Jahr, durften die Johanniter und die Stadt Stargast Peter Maffay willkommen heißen, der gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Familien und Freunden der „Weihnachtstrucker“ die ehrenamtlichen Helfer auf die Reise in den Balkan verabschiedete.

Der Weihnachtstrucker war ganz am Anfang eine Gemeinschaftsaktion der Johanniter mit dem Radiosender Antenne Bayern. Das Gesicht bzw. die Stimme des Projekts war die damalige Redakteurin und Moderatorin Angelika Demmerschmidt. Anfangs wurden die Pakete aus ganz Bayern noch auf Autohöfen gesammelt. Bei der gesamten Durchführung der Aktion war der Johanniter-Kreisverband Nordschwaben federführend, allen voran die Johanniter aus Donauwörth.

Andreas Denk vom Regionalverband Ostbayern der Johanniter erläuterte als der Weihnachtstrucker vor 25 Jahren startete, wohl kaum einer damit gerechnet hätte, dass das Projekt nach einem Vierteljahrhundert noch immer und in solch beeindruckenden Dimensionen fortgeführt werden würde.

„Wir sehen das mit einem lachenden und weinenden Auge: Weinend, weil nach wie vor so viele Menschen in unseren Zielländern, vor allem in den strukturschwachen ländlichen Gegenden, dringend Hilfe benötigen. Lachend, weil wir Dank der unglaublichen Unterstützung vieler Tausend Menschen in der Lage sind, die Aktion in diesem großen Rahmen zu vollbringen.“

Ein großes Anliegen war uns stets, die Hilfe nicht nur kurz zu erbringen, sondern tatsächliche Veränderungen anzustoßen. Ein Beispiel hierfür sei die Arbeit des Vereins Tasuleasa Social in Rumänien, der sich für ein besseres soziales Miteinander engagiert.

Schön zu erleben sind darüber hinaus die ganzjährigen Kooperationen mit den Partnerorganisationen, wie etwa die Sanitätsdienste bei einem großen Marathon sowie Zahn- und Kinderarzteinsätze in Rumänien oder die Hospitationen bosnischer Krankenpflegeschüler an einem Augsburger Klinikum.

Die Zielregionen der Aktion sind Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Rumänien-Nord, Rumänien-Zentral und die Ukraine. Um alle Zielorte in den Ländern überhaupt erreichen zu können müssen die Helfer fast alle LKW-Ladungen auf kleinere Fahrzeuge umladen. Die Straßen z. Bsp. in Albanien seien mit LKW kaum zu befahren, da entweder die Stromleitungen zu tief hängen, die Schlaglöcher mannsgroß seien oder aber in den Bergdörfern zu viel Schnee läge. Deshalb fahren die Johanniter mit kleinen Fahrzeugen in die Dörfer und Stadtteile, um die organisierten Verteilungen zu begleiten.

Die Päckchen der Johanniter-Weihnachtstrucker kommen ganz unterschiedlichen Personengruppen in den fünf Ländern zugute. Dazu gehören bespielweise sozial schwache und kinderreiche Familien, Kinder in Schulen und in Waisenheimen, Jugendliche mit Behinderungen, Senioren, Besucher von Armenküchen, Familien in einer Kirchengemeinde und vieles andere mehr. Erschreckend sei leider, dass sich nach all den Jahren die Lebenssituation der Menschen dort nicht zum Guten wendet.

Diese Artikel sollen in ein „Weihnachtstrucker-Päckchen:

1 Geschenk für Kinder, 3 kg Mehl, 1 kg Nudeln, 3 Packungen Multivitamin-Brausetabletten, 5 Tafeln Schokolade, 2 Duschgele, 2 Zahnbürsten, 2 kg Zucker, 1 kg Reis, 2l Speiseöl in Plastikflaschen, 3 Packungen Kekse, 500g Kakaogetränkepulver, 1 Handcreme, 2 Tuben Zahnpasta.

 

 

Spendenportal: www.weihnachts-trucker-spenden.de

„Die Bedeutung der Weihnachtstrucker in Worte zu fassen und all die Emotionen spürbar zu machen, die bei allen Beteiligten in der persönlichen Begegnung aufkommen, sei kaum möglich. Wir versuchen es trotzdem“, so Andreas Denk vom Regionalverband Ostbayern der Johanniter.

 

-hjl-

 

Fotos: h.j. lodermeier

 

Drei Anträge der Stadträtinnen Sigrid Hagl und Regine Keyßner, sowie der Stadträte Dr. Thomas Keyßner und Prof. Dr. Frank Palme brachte das Thema Schulwegpläne in den Verkehrssenat.
In Anwesenheit der Schulleitung der Grundschule Karl-Heiss (Achdorf) und zahlreicher Eltern wurden die Anträge ausführlich behandelt.
Die Verwaltung zögerte zunächst mit der Bekanntgabe der zuständigen Person für die Schulwegsicherheit in der Stadt Landshut und dem aktuellen Stand der Schulwegpläne für die Landshuter Grundschulen. Trotz Ankündigung der Jahresangaben wurden diese nicht dargestellt. Der Unterzeichner nahm daher die Pläne selbst unter die Lupe.
Bereits beim Plan von St. Nikola traute ich meinen Augen nicht:
Den Schulwegplan habe ich noch selbst erstellt (ich war bis 1990 bei der Stadt Landshut als Leiter des Straßenverkehrsamtes tätig).
Die Druckwerke wurden damals von der Firma Preisinger erstellt, die seit geraumer Zeit leider nicht mehr existiert. Dem Faß die Krone schlug aber die Adresse der Gemeindeunfallversicherung in München aus: “8000” steht da als Postleitzahl. Die Änderung der Postleitzahlen erfolgte im Jahre 1993! Die Fotos sind tatsächlich als historisch anzusehen und stammen aus der Zeit vor 1990.
Diese Angaben und weitere “überholte” Darstellungen begründen, dass von einer Aktualität nicht ernsthaft ausgegangen werden kann.

Fraktion Junge Liste/Bürger Für Landshut e.V.

Bernd O. Friedrich

Fraktionsvorsitzender

 

Beitrag zum Haushalt 2020 der Stadt Landshut Teil 1 (Teil 2 hält Dr. Thomas Haslinger)

(es gilt das gesprochene Wort)

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

meine Damen und Herren.

 

Die wichtigen Themen, die den Stadtrat und die Verwaltung als Schwerpunkte bewegen müssen.. und die im besonderen Interesse unserer Bürgerinnen und Bürger stehen, sind folgende Kernprobleme, ich zähle auf, ohne Gewichtung:

  • Tägliches Verkehrschaos auf unseren Straßen, betrifft auch die Bevölkerung aus dem Landkreis. Bin im 12. Jahr im Stadtrat-es hat sich bis heute so gut wie nichts an den Problemen verändert!
  • Westtangente (Bürgerentscheid!). Vor März 2021 durch Gutachten so gut wie kein Weiterkommen!
  • Bussebaby (Bürgerentscheid!) 2-3 Mio € für 2% Veränderung Individualverkehr zu ÖPNV
  • Bevölkerungswachstum in LA (73.000 Ew)
  • Dringender Bedarf für drei neue Schulen, die Vierte ist im Gespräch. Mittel dafür noch nicht gedeckt!
  • Hoher Sanierungsbedarf an Landshuter Schulen – Schulunterricht in Containern!
  • Sanierung von Feuerwachen und Neubau
  • Mängel an Kita- und Kigaplätzen im 3stelligen Bereich, Zahlungspflicht der Kommune an Eltern
  • Diskussionen über Planungsänderungen bei Schulneubauten durch Streichung eines geplanten Zuges u Platz zu machen für Kinderhort
  • Barrierefreiheit und Inklusion, 1.Schritte für die Altstadt
  • zunehmende Altersarmut
  • Wohnungsnot in Landshut
  • Teilweise verheerender Straßenzustand auf vielen Landshuter Straßen
  • Sanierung und Brandschutz im Rathaus 1, Kosten ca 17 Mio €und viele weitere Probleme, ich sagte einleitend Schwerpunkte, die zu den Pflichtaufgaben gehören…..es sind eigentlich Schwerflächen!

 

Weitere Probleme mit gefühlt brandheißer Aktualität: Freiwillige Leistungen

–         Theaterneubau und Sanierung

–         Stadtmuseum

Hierzu erlaube ich mir zunächst einige konkrete Zahlen zur LEX Bernlocher und Theater nennen, denn ich bin überzeugt, dass viele Nichtbefürworter und Befürworter des Theaterprojektes nur unzureichend informiert sind.

In den Bernlochner-Komplex bis heute investiert:

Kaufpreisvertrag 1991                                 2.100.000.00

Erbpacht 1993-2013                                    5.297.654.00

Sanierung Redoutensaal/Restaurant      9.200.000.00

(Kosten 12,9 Mio – 3,7 Mio Förderung)

Kaufpreis Grunderwerb                             7.110.000.00

Zusatzgrundstück (neu)                            4.245.000.00

Summe bis heute                                27.952.654.00

Laut Planer Neues Theater                      55 Mio

Planung im Haushalt                                50.000.000.00                    Betrag insgesamt 78 Mio €

Förderung geplant 29 Mio (nur für förderfähige Teile!!)

Baukostensteigerungen von jährlich 5% sind darin nicht enthalten ebenso wenig die Beschaffungskosten für das Theaterzelt von rund 2,5 Mio €

Ursprüngliche Planung:

–   angefangen zur Sanierung des alten Theaters bei                                    ca. 18 Mio

–   Steigerung der Kosten durch weitere Zubauten Theatersaal auf           ca. 27 Mio

–   Steigerung der Kosten durch Neubau auf                                                   ca. 37 Mio

–   Zukauf Grundstück für noch massiveren Neubau

–   Neubau nach Wettbewerb                                                                              ca. 55 Mio (Planer)

 

Jeder neue Wunsch bekam sofort Junge!

Unser Vorschlag war es, den Bernlocher Komplex zu verkaufen und ein neues Theater mit diesen Mitteln auf dem Areal der ehem. JVA zu bauen.

Ähnliche Sorgen haben wir mit dem Stadtmuseum (ehem. Alte Malzfabrik) auch dazu ein paar Zahlen:

Bisher investiert BA 1                     4,128 Mio

Zukauf der Restteile                        0,9     Mio

Summe:                           rund      5        Mio

 

Darin enthalten Spenden Freundeskreis 1,49 Mio (geplant 2.14 Mio)

Weitere Planung BA1 und BA2 16,5 Mio

Gesamtkosten heute bei 21.5 Mio  Erwartete – Förderung 9 Mio

Angefangen haben wir mal bei rund 6-7 Millionen

Die Schulden der Stadt liegen nun zum Abschluss 2019 bei 266 Mio €

 

Verwaltung                     151,78 Mio

Stadtwerke                      78,64 Mio

Bayerngrund                   15.1  Mio

Klinik Kredite                20.7 Mio

Summe                             266 Mio

Zu erwartende Schulden in 2020 rund 270 Mio

Neuverschuldung 2020 rund 18 Mio €

 

Was sagt nun die Regierung von Niederbayern schon seit 2 Jahren in den rechtsaufsichtlichen Würdigungen dazu?

Hier 2019:

Zitat: „Die Ausgaben für Schulneubauten können nur dann als vertretbare Begründung für eine Nettoneuverschuldung angesehen werden wenn die Stadt nicht gleichzeitig aufschiebbare Investitionsmaßnahmen im Bereich der freiwilligen Aufgaben durchführt. Dies sind alle Investitionen im Bereich der freiwilligen Angaben, die nicht aus Gründen der Sicherheit oder zum Erhalt der Bausubstanz unaufschiebbar sind.“

 

Und weiter:

„Der Stadt Landshut wird dringend angeraten, ihreInvestitionsausgaben inZukunft auf ein vernünftiges Maß zu reduzieren. Sie sollte sich vorerst auf die Investitionen im Pflichtaufgabenbereich konzentrieren und auch hier Prioritäten setzen. Bei Projekten, insbesondere beim Stadttheater muss der Haushaltsgrundsatz der Sparsamkeit stärker Beachtung finden.“

Ich denke darüber sollte jeder von uns, aber auch von den Akteuren der Kampagne nachdenken!

Danke für ihre Aufmerksamkeit.

Bernd O. Friedrich (Fraktionsvorsitzender JL/ BfL

 

*ENDE*

 

Bildquelle: Bernd O. Friedrich

 

Neuer Mietspiegel wird erstellt

Haushaltsbefragung zur Datenerhebung beginnt in der kommenden Woche

 

Die Stadt Landshut sowie die Marktgemeinden Altdorf und Kumhausen planen jeweils die Erstellung eines qualifizierten Mietspiegels. Dieser soll die ortsübliche Vergleichsmiete (Nettokaltmiete) in Abhängigkeit von Baualter, Größe und Wohnumfeld, also der durch den Vermieter bereitgestellten Wohnqualität, widerspiegeln. Hierzu müssen entsprechende Informationen und Daten bei mietspiegelrelevanten Haushalten der jeweiligen Kommunen erhoben werden.

Bei der Datenerhebung setzen Oberbürgermeister Alexander Putz und die Stadtverwaltung auf die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger: Ab der kommenden Woche werden die nach dem Zufallsprinzip ausgewählten Haushalte angeschrieben und darum gebeten, einen speziell für die Mietspiegelerstellung entwickelten Fragebogen auszufüllen. Mietspiegelrelevante Haushalte werden dabei durch Filterfragen ermittelt. Der ausgefüllte Fragebogen sollte dann in einem beigefügten Antwortkuvert zurückgeschickt werden. Alternativ ist es möglich, die Befragung über einen verschlüsselten Link direkt im Internet zu beantworten.

Nach Abschluss der Erhebung werden die gewonnenen Daten anonymisiert. Eine Zurückverfolgung auf die jeweilige Person, die den Fragebogen ausgefüllt hat, ist also nicht möglich. Selbstverständlich genießt der Datenschutz höchste Priorität. Daher erhalten alle ausgewählten Haushalte zusammen mit dem Fragebogen ein Hinweisblatt über Rechte und Pflichten sowie einen Kontakt, an den sie sich bei Fragen wenden können.

Mit dem neuen Mietspiegel für die Stadt Landshut und die beiden Nachbargemeinden Altdorf und Kumhausen wird ein Dokument geschaffen, das für Mieter und Vermieter von Wohnraum Markttransparenz über das aktuelle Mietpreisgefüge im örtlichen Wohnungsbestand vermittelt. Es soll Rechtssicherheit für Vermieter und Mieter bei Mietpreisfestlegungen gewährleisten. Grundlage für den Mietspiegel sind ortsübliche Vergleichsmieten, ermittelt aus repräsentativen Stichprobenerhebungen und statistischen Auswertungen.

 

Bildquelle: Archiv – KLARTEXT.LA

Foto (Stefanie Starke): (v.l.) MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler, Staatsminister Bernd Sibler, MdL Helmut Radlmeier und MdL Josef Zellmeier.


Niederbayerische CSU-Abgeordnete tauschen sich aus

München/Passau/Straubing/Landshut. „Die Stadt Landshut ist am Zug und muss nun eine Entscheidung treffen und Einsparungen und Priorisierungen vornehmen“, betont Staatsminister Bernd Sibler im Gespräch mit den CSU-Abgeordneten Prof. Dr. Gerhard Waschler (Passau), Josef Zellmeier (Straubing) und Helmut Radlmeier (Landshut).

Gemeinsam bereite der mögliche Sanierungsstopp am Landestheater Niederbayern Sorge. „Kultur verdient Wertschätzung und Förderung, sie ist ein wichtiger Faktor für die Attraktivität des ländlichen Raums. Die Stabilität des Landestheater Niederbayern ist daher gerade für Niederbayern von großer Bedeutung“, ist auch MdL Josef Zellmeier aus Straubing überzeugt. Im Austausch mit Kunstminister Bernd Sibler haben die CSU-Kollegen mögliche Konsequenzen diskutiert und weitere Handlungsschritte besprochen. „Sollte die Sanierung tatsächlich ausgesetzt werden, wird man vermutlich nicht mehr die hohe künstlerische Qualität an das Landestheater bekommen“, so Sibler. Für ihn werde sich die derzeitige Unsicherheit auch auf die Attraktivität des gesamten Hauses niederschlagen – „das werden wir im Verbund dann auch an den Standorten in Passau und Straubing zu spüren bekommen“, merkt MdL Waschler weiter an. „Der Freistaat muss Landshut bestmöglich unterstützen. Hierbei lohnt der Blick aus die riesige Kulturförderung der Ballungszentren in Bayern“, so Waschler weiter.

Dass nun dringender Handlungsbedarf seitens der Stadt Landshut bestehe, weiß auch der zuständige Stimmkreisabgeordnete Helmut Radlmeier: „Das Landestheater ist eine Erfolgsgeschichte, die weitergeschrieben werden muss. Deshalb werden wir in Landshut nichts unversucht lassen, um die Rückkehr in die alte Spielstätte Bernlochner zu ermöglichen. Zusammen werden wir nun mit dem Freistaat nach Lösungen suchen, wie wir die Sanierung des Stadttheaters stemmen können“, so Radlmeier. Man sei sich der Reichweite der Auswirkungen auf das kulturelle Leben in der gesamten Region durchaus bewusst – „am Zug ist jetzt jedoch zunächst die Stadt Landshut“, so Sibler mit Nachdruck.

 

Barrierefreiheit für die Stadt Landshut kein Fremdwort

Die Firma Strabit führt die Pflaster-Umbauarbeiten an der Kreuzung Theaterstraße-Altstadt zügig fort. Die vorübergehende Asphaltierung der Kreuzung ist in vollem Gange.

 

 

Der Paragraph 4 des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) definiert „Barrierefreiheit“ folgendermaßen:

Barrierefrei sind bauliche und sonstige Anlagen, Verkehrsmittel, technische Gebrauchsgegenstände, Systeme der Informationsverarbeitung, akustische und visuelle Informationsquellen und Kommunikationseinrichtungen sowie andere gestaltete Lebensbereiche, wenn sie für Menschen mit Behinderungen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe auffindbar, zugänglich und nutzbar sind. Hierbei ist die Nutzung behinderungsbedingt notwendiger Hilfsmittel zulässig.

In einer Plenumssitzung des Stadtrates im September wurde beschlossen, als ersten Schritt hin zu einem barrierefreien Altstadtpflaster; den Umbau des Kreuzungsbereiches Altstadt/Theaterstraße noch diesen Herbst zu realisieren. Die Baumaßnahmen zum Ausbau des Pflasters erfolgen in drei Bauabschnitten und werden voraussichtlich bis zum 15. November fertiggestellt sein.

 

Der Bauleiter Mike Schröder von der Fa. Strabit beschreibt die Umbaumaßnahme wie folgt: Die inzwischen herausgenommenen Pflastersteine werden zwischenzeitlich zu einem Spezialbetrieb gefahren, dort gelagert und in den nächsten Wochen geschnitten und sandgestrahlt, um so ein vermindertes Tiefenmaß zu erreichen. Vorübergehend wird das ausgehobene Pflasterbett im Bereich der Theaterstraße provisorisch mit einer Asphaltdecke belegt, die bis in den Winter hinein so erhalten bleibt.

 

In der nächsten Woche werden die Arbeiten in Richtung Dreifaltigkeitsplatz weiter geführt, berichtete Mike Schröder von Strabit.

 

-hjl-

 

Fotos: h.j.lodermeier

Bildtext: Projektbeauftragte Wieslawa Waberski (von links), Stadtdirektor Andreas Bohmeyer und OB Alexander Putz freuten sich über den „Oscar“, der ihnen von EMM-Geschäftsführer Wolfgang Wittmann und seiner Stellvertreterin Dr. Eva Krumme überreicht wurde.

 

 

Stadt Landshut gewinnt Imagefilm-Wettbewerb

der Europäischen Metropolregion München

Deutlicher Erfolg vor München und Ingolstadt – OB Putz: „Beste Werbung für unsere Stadt“

 

Riesenerfolg für Landshut: Der Beitrag der Stadt wurde zum besten Imagefilm der Europäischen Metropolregion München (EMM) gekürt. Die öffentliche Preisverleihung mit Prämierung fand am Dienstagabend im altehrwürdigen „Filmtheater Sendlinger Tor“ in München statt. Es herrschte Trommelwirbel-Atmosphäre, aber auch knisternde Spannung lag vor der Bekanntgabe der Ergebnisse in der Luft. Unter den Gästen: Oberbürgermeister Alexander Putz, der am Ende mit seiner Delegation jubeln durfte und als Siegerpreis den „Oscar“ überreicht bekam. Der Landshuter Film setzte sich dabei gegen hochkarätige Konkurrenz durch, unter anderem gegen die Beiträge aus der Landeshauptstadt München und den Großstädten Ingolstadt und Augsburg.

 

In einem groß angelegten Imagefilm-Wettbewerb hat die EMM die besten und beliebtesten Imagefilme der Region gesucht. Über 100 Filme gingen in der Geschäftsstelle ein. Eine unabhängige Jury wählte aus den über 100 eingereichten Filmen 20 Finalisten – darunter der Imagefilm der Stadt Landshut –, die während des Sommers im Rahmen einer großräumigen Plakataktion in der gesamten Metropolregion präsentiert wurden. Abgestimmt wurde in zwei Kategorien: Kategorie 1 umfasste die Auswahl von Städten, Gemeinden und Regionen, Kategorie 2 wiederum jene Filme, die Firmen, Hochschulen oder weitere Institutionen eingereicht hatten. Die Bevölkerung war aufgerufen, für ihren jeweiligen Favoriten zu stimmen. Dabei zählte jede Stimme nur einmal. Über 4.300 Stimmen wurden im Finale abgegeben. Am Ende konnte der Imagefilm der Stadt Landshut mit dem Titel „HEIMAT mitten im Herzen Bayern“ die meisten Stimmen verbuchen. Auf Platz zwei folgten die Landeshauptstadt München („Club of Cool Cities – simply Munich“) und die Stadt Ingolstadt („Ingolstadt – Du bist Heimat“).

„Es war schon eine Auszeichnung für unsere Stadt, aus mehr als 100 eingereichten Imagefilmen von einer Fachjury in die Endauswahl der Finalisten gewählt worden zu sein. Dass wir nun das Publikumsvoting gewonnen haben, ist eine wunderbare Bestätigung für unseren Imagefilm und beste Werbung für die Stadt Landshut“, freute sich Oberbürgermeister Alexander Putz. Gleichzeitig bedankte er sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern sowie treuen Landshut-Fans, die so rege für den Imagefilm abgestimmt hatten. „Ihre Unterstützung war sehr wertvoll.“ Besonderen Dank sprach OB Putz außerdem den beiden Firmen „NiederbayernTV“ und „bildschnitt.tv“ aus, die den Imagefilm für die Stadt Landshut produziert hatten, sowie der Projektbeauftragten der Stadt, Wieslawa Waberski. „Die Zusammenarbeit zwischen allen Verantwortlichen hat sehr gut funktioniert, das Ergebnis spricht für sich“, so Putz. „Deshalb dürfen wir alle gemeinsam stolz auf den Preis stolz sein.“

 

Bildquelle: Stadt Landshut