Home Tags Posts tagged with "Stadt Landshut"

Stadt Landshut

PRESSEMITTEILUNG                                                                                  24.10.2020

Die 7-Tage-Inzidenz in der Stadt Landshut ist am Samstag nach Angaben des Robert-Koch-Instituts auf statistisch 58,6 Fälle pro 100.000 Einwohner gestiegen. Damit springt die bayernweit gültige Corona-Warnampel von Gelb auf Rot. Mit Wirkung zum morgigen Sonntag, 0 Uhr, treten deshalb gemäß der aktuellen Fassung der 7. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung weitere Beschränkungen in Kraft. Diese sehen unter anderem eine weitere Reduzierung der Kontaktpersonen, die Verlängerung der Sperrstunde und eine Maskenpflicht im Unterricht auch an Grundschulen vor. Ziel bleibt es, die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen.

„Es war angesichts des stark zunehmenden Infektionsgeschehens klar, dass die Ampelstufe Gelb leider auch für unsere Stadt nur eine kurze Durchgangsstation sein würde“, sagt Oberbürgermeister Alexander Putz. „Beinahe der gesamte südbayerische Raum, darunter der Landkreis Landshut und die kreisfreien Städte Passau, Regensburg, Rosenheim und Straubing, liegt seit Tagen weit im roten, teils sogar im dunkelroten Bereich mit Inzidenzwerten jenseits der 100er-Marke. Dass sich Landshut nicht dauerhaft von einem solchen Trend abkoppeln kann, sollte niemanden überraschen.“ Umso mehr müssten sich alle an die geltenden und ab Sonntag weiter verschärften Kontakt-, Hygiene- und Abstandsregelungen sowie die Maskenpflicht halten. „Die Bekämpfung einer Pandemie ist eine langfristige, mühselige Aufgabe, die wir nur gemeinsam erfolgreich bewältigen können“, so Putz. „Ich rufe deshalb alle Landshuterinnen und Landshuter dazu auf, diese schwierige Phase solidarisch und zuversichtlich gemeinsam durchzustehen.“

Da der Freistaat mit der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung eine landesweite Regelung erlassen hat, ist auch für die am Sonntag in Kraft tretenden, zusätzlichen Maßnahmen keine separate Anordnung durch die Kreisverwaltungsbehörden mehr erforderlich. Die folgenden Maßgaben gelten daher automatisch für die Stadt Landshut:

  • Für private Feiern, insbesondere Hochzeits- und Geburtstagsfeiern, wird die Teilnehmerzahl unabhängig vom Ort der Veranstaltung auf zwei Hausstände oder fünf Personen im Innen- wie Außenraum beschränkt.
  • Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen und auch im privaten Raum, also in der eigenen Wohnung bzw. auf dem eigenen Grundstück, ist ebenfalls auf zwei Hausstände oder maximal fünf Personen beschränkt. Diese Regelung gilt ebenso für die Gastronomie. Auch hier gilt es, die Hygienevorschriften zu beachten (Erfassung der Kontaktdaten, Einhalten der Mindestabstände oder Tragen von Masken, Bereitstellung von Desinfektionsmitteln, regelmäßiges Lüften).
  • In allen Schulen und Hochschulen müssen ab Montag auch während des Unterrichts Mund-Nasen-Masken getragen werden. Die Regelung gilt auch für sämtliche Grundschulen im Stadtgebiet.
  • Die Maskenpflicht gilt weiterhin im gesamten historischen Zentrum, also in der Alt- und Neustadt einschließlich aller Gassen inklusive Ländgasse, Ländtorplatz, Postplatz, Bischof-Sailer-Platz und Isarpromenade bis hin zum Alten Viehmarkt (CCL). Darüber hinaus muss in allen öffentlichen Gebäuden einschließlich der Fahrstühle, in Freizeiteinrichtungen und Kulturstätten ebenfalls eine Maske getragen werden.
  • Beim Besuch von Kultur- oder Sportveranstaltungen müssen die Masken nun dauerhaft, das heißt auch auf den Plätzen, getragen werden. Gleiches gilt für Tagungen, Kongresse oder Messen.
  • Für die Gastronomie gilt zwischen 22 und 6 Uhr eine Sperrstunde. Tankstellen, Lieferdienste und sonstige Verkaufsstellen dürfen in dieser Zeit ebenfalls keinen Alkohol mehr verkaufen.
  • Wer gegen Regelungen der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung verstößt, muss mit einem Ordnungswidrigkeitsverfahren rechnen, das mit Geldbußen bis in den fünfstelligen Bereich geahndet werden kann. Die Einreise-Quarantäne-Verordnung des Bayerischen Gesundheitsministeriums gilt ebenfalls fort.Die aktuelle, von der Stadt Landshut erlassene Allgemeinverfügung ist auf der Homepage der Stadt unterwww.landshut.de einzusehen.

    Grafik:  Stadt Landshut

Herzlich willkommen bei der Stadt: Oberbürgermeister Alexander Putz gratuliert
27 Nachwuchskräften zum Berufsstart.

PRESSEMITTEILUNG
„Wir freuen uns sehr darüber, dass sich wieder so viele Nachwuchskräfte für uns entschieden haben und Sie Ihre berufliche Zukunft mit uns gemeinsam gestalten möchten“, begrüßte Oberbürgermeister Alexander Putz am Donnerstag die neuen Auszubildenden im Rathaus. 27 junge Menschen sind es heuer, die seit wenigen Wochen die Stadtmannschaft verstärken. Auch wenn Corona das gemeinsame Azubi-Treffen heuer aufgrund der hohen Personenanzahl erschwert hat, ließ es sich der Rathauschef dennoch nicht nehmen, die jungen Berufsstarter persönlich willkommen zu heißen. Um die Abstandsregelungen einhalten zu können und trotzdem alle neuen Gesichter kennenzulernen, ließ er das Treffen im Neuen Plenarsaal zweiteilen.

Auf dem Podium neben Putz mit dabei war ein Teil seiner Verwaltungsriege, darunter Personalamtschefin Anita Krömmer, Ausbildungsleiter Hans Gallner und die jeweiligen Personalratsvorsitzenden, die den ihnen gegenüber sitzenden Azubis allesamt ihre Unterstützung zusicherten. Als der OB den Stadt-Nachwuchs nach dem jeweiligen persönlichen Berufsfeld fragte, wurde deutlich, wie breitgefächert das Spektrum an Ausbildungsmöglichkeiten bei der Stadt ist. Ob ein Studium zur Diplom-Verwaltungswirtin oder eine Ausbildung zur Altenpflegefachkraft, zum Bauzeichner, Erzieher, Koch oder Kfz-Mechatroniker. „Die Aufgabengebiete und Zuständigkeitsbereiche sind sehr vielfältig“, betonte Putz. Im Grunde genommen, ergänzte er, gebe es fast keinen Bereich des Lebens, mit dem unsere Verwaltung nicht zu tun habe.

Sichtlich beeindruckt zeigten sich die Azubis, als ihnen der OB die Dimension des „Stadtkonzerns“, zu dem unter anderem auch die Stadtwerke, das Klinikum, die Messe und die Hl. Geistspitalstiftung zählen, veranschaulichte: Dieser zählt über 3.500 Mitarbeiter, die ein jährliches Haushaltsvolumen in Höhe von knapp 650 Millionen Euro umsetzen. Als Außenstehender habe man nur wenig Einblick, was alles in einer öffentlichen Verwaltung vorgehe und geleistet werde. Gerade auch die vergangenen Monate – Stichwort Corona – verdeutlichten, welch große Verantwortung die Stadtverwaltung für ihre Bürgerinnen und Bürger trage, so der OB und fügte wertschätzend hinzu: „Mein Respekt vor der Leistung der Mitarbeiter im öffentlichen Dienst wächst nach wie vor stetig.“ Er hob hervor, dass dabei alle Bereiche gleich wertvoll und wichtig seien. Jeder habe unterschiedliche Fähigkeiten und Talente, ergänzte der OB, verbunden mit dem Wunsch an alle Azubis, den Beruf gewählt zu haben, der auch den eigenen Vorstellungen entspricht.

Die Stadt-Sprösslinge erwartet nun eine qualitativ hochwertige Ausbildung mit vielfältigen Aufstiegsmöglichkeiten. Putz riet den jungen Leuten, sich dafür reinzuhängen, lernbereit zu sein, Verantwortung zu übernehmen und motiviert am Ball zu bleiben. Seine Wunschvorstellung: Dass die Azubis zufrieden sind, Spaß an der Arbeit haben und in der Stadt Landshut ihre berufliche Heimat finden. „Wichtiger Bestandteil unseres Lebens ist sicherlich, einen Beruf ausüben zu dürfen, der nicht nur zur wirtschaftlichen Existenz beiträgt, sondern auch zur Selbstverwirklichung“, sagte Putz und gratulierte den Azubis zu ihrer Entscheidung: „Vielen Dank, dass sie den Sprung gewagt haben. Wir zählen auf Sie!“

Fotos: Stadt Landshut

 

PRESSEMITTEILUNG
„Aktion Biotonne Deutschland“ gestartet

In Deutschland, darunter auch in der Stadt Landshut werden seit Jahren große Mengen an Abfällen für das Recycling getrennt sortiert, mit dem erfreulichen Ergebnis, dass es heute halb so viel Restabfall gibt, wie vor 35 Jahren. Was bei Glas, Papier oder Plastik gut funktioniert, ist bei kompostierbaren Küchen- und Nahrungsabfällen verbesserungsfähig. Die jüngste Veröffentlichung der Analyse von Siedlungsrestabfällen in Deutschland zeigt, dass immer noch knapp 40 Prozent des Restmülls aus Bioabfall bestehen. Diese organischen Rohstoffe sind jedoch für die Restmülltonne zu kostbar, weil sie sich vollständig zu Kompost und Biogas recyceln lassen. Auch in Landshut landen Bioabfälle in der Restmülltonne. Grund genug für die Bauamtlichen Betriebe, den Aufruf der „Aktion Biotonne Deutschland“ während der bundesweiten Aktionswochen vom 14. September bis 2. Oktober zu unterstützen: „Schenkt der Biotonne in den Aktionswochen mehr Aufmerksamkeit! Denn wenn alle Haushalte in Deutschland pro Woche zusätzlich zwei Kilo kompostierbare Küchenabfälle getrennt sammeln, sind das wöchentlich knapp 100.000 Tonnen Rohstoffe zur Erzeugung von erneuerbarer Energie und Kompost für die Landwirtschaft“. Die Bioabfälle aus Landshut werden in einer hochmodernen Vergärungsanlage zu Biogas abgebaut und damit Strom erzeugt. Der große Vorteil dabei: Die Nährstoffe und die organische Substanz bleiben erhalten und können als Gärrückstand wieder zurück in die Landwirtschaft und den Gartenbau. Das funktioniert aber nur, wenn auch ausschließlich Bioabfälle in den öffentlich aufgestellten Biotonnen eingeworfen werden. Kunststoffbeutel oder biologisch abbaubare Tüten und andere Fremdstoffe haben in der Biotonnen nichts verloren. Auch wenn die Anlage Fehlwürfe aussortieren kann, funktioniert die Technik hier nicht zu 100 Prozent. Ein Teil der Fehlwürfe verbleibt somit in der Vergärung und kommt dann als Mikroplastik auf die Felder. Um die Bioabfälle in der Küche zu sammeln, geben die Bauamtlichen Betriebe im Wertstoff- und Entsorgungszentrum Vorsortiereimer aus. Die „Aktion Biotonne Deutschland“ ist ein Netzwerk, das unter anderem vom Bundesumweltministerium und von rund 150 Landkreisen, Städten und Abfallwirtschaftsbetrieben unterstützt wird. Weitere Informationen und auch ein Gewinnspiel gibt es unter www.aktion-biotonne-deutschland.de.

Foto: klartext.LA

PRESSEMITTEILUNG                                                                                  17.09.2020

Es bleibt dabei: Der im Vorfeld der heute in Landshut geplanten Demonstration unter dem Titel „Fest für die Freiheit und Selbstbestimmung – Wir für das Grundgesetz“ angemeldete Demo-Zug „Ruf der Trommeln – Für Frieden, Freiheit und Selbstbestimmung“ darf nicht durchgeführt werden. Die Stadtverwaltung hatte diese Veranstaltung gestern untersagt, weil sich das Infektionsgeschehen in Landshut weiterhin auf erhöhtem Niveau bewegt. So liegt der 7-Tage-Inzidenzwert der Corona-Neuinfektionen nach wie vor nur knapp unter der Frühwarnschwelle von 35 Fällen pro 100.000 Einwohner. Gegen den entsprechenden Bescheid hatten die Initiatoren Antrag auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung beim Verwaltungsgericht Regensburg gestellt. Dieses lehnte den Antrag ab und folgte damit der Rechtsauffassung der Stadt Landshut. Heute Mittag hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof diese Entscheidung in letzter Instanz bestätigt. Der Beschluss ist damit unanfechtbar.

Foto: Klartext.LA

PRESSEMITTEILUNG
Stadt-Service: Hackgutabholdienst beginnt am 5. Oktober

Ab Montag, 5., bis Freitag, 23. Oktober, bietet die Stadt Landshut wieder als besonderen Service den Hackgutabholdienst an. Das bei der Gartenpflege anfallende holzige Material wird bis zu einer Menge von fünf Kubikmetern je Wohneinheit kostenlos abtransportiert. Gestartet wird im Bereich Bayerwaldsiedlung, Hascherkeller und Wolfgangsiedlung.
Bei der Bereitstellung sollte darauf geachtet werden, dass die Gehwege nach Möglichkeit frei bleiben. Das Hackgut sollte von der Straße aus gut sichtbar bereitgestellt werden. Sollte das Hackgut an nicht einsehbaren Plätzen, Nebenflächen oder direkt im Garten abgelegt sein, wird um Hinweis gebeten und zwar mindestens einen Tag vorher telefonisch im Sachgebiet Abfallwirtschaft unter 0871/881500 oder online unter www.landshut.de/hackgut (Online-Formular).

Es wird zudem darum gebeten, das Hackgut nicht auf öffentlichen Flächen sowie freien Privatflächen bereitzustellen. Um dem Abholdienst die Arbeit zu erleichtern, sollten Äste und Zweige in einer Richtung aufgeschichtet werden – ohne Wurzeln und kleinteiligem Heckenschnitt. Damit kann der Kranwagen das Hackgut problemlos aufnehmen. Um die Beeinträchtigung für Fußgänger so gering wie möglich zu halten, ist das Material frühestens am Vorabend des Abholtermins bereitzustellen. Buchsbäume, die vom Buchsbaumzünsler befallen sind, werden ebenfalls mitgenommen. Den jeweiligen Abholtermin kann jeder Gartenbesitzer dem Entsorgungskalender der Umweltfibel 2020 entnehmen. Ebenso kann das Abholdatum online auf der städtischen Internetseite unter www.landshut.de/entsorgungskalender abgerufen werden. Eine weitere Möglichkeit, Entsorgungstermine zu erfahren, ist die kostenlose Abfall-App der Stadt.
Gestartet wird am 5. und 6. Oktober im Gebiet Bayerwaldsiedlung, Hascherkeller und Wolfgangsiedlung.
Am 7. Oktober arbeitet er in Löschenbrand, Landshut West (nördlich Rennweg), am 8. und 9. Oktober in der Münchnerau und Landshut West (westlich der Bahnlinie); am 12. Oktober in West (östlich der Bahnlinie) sowie im Piusviertel.
Im Gebiet Achdorf (Nord, Süd und Ost) ist er vom 13. bis 15. Oktober tätig.
Am 16. Oktober ist der Annaberg dran und am 19. Oktober der östliche Hofberg.
Der Moniberg und Hagrain folgen am 20. Oktober, das Harlanderviertel und Mitterwöhr am 21. Oktober.
Im Niedermayerviertel, in der Auwaldsiedlung, in Schönbrunn, Schweinbach und Frauenberg wird am 22. Oktober gearbeitet und abschließend in Auloh am 23. Oktober.

Foto: klartext.LA

PRESSEMITTEILUNG 07.09.2020

Präsenzunterricht findet nach dem Ferienende morgen an allen Schularten plangemäß statt

Verstärkte Kontrollen von Quarantäneauflagen sowie von Abstands- und Hygieneregeln

In der Stadt Landshut ist die kritische Marke von 50 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen überschritten worden: Der Wert belief sich nach Angaben des Robert-Koch-Instituts am Montagmorgen auf 51,1 Fälle. Deshalb haben Vertreter der Stadt Landshut, des Staatlichen Gesundheitsamts und des Staatlichen Schulamts am Vormittag unter Leitung von 3. Bürgermeisterin Jutta Widmann, die den im Urlaub weilenden Oberbürgermeister Alexander Putz vertritt, über weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens beraten. Das wichtigste Ergebnis: Die bayernweit für alle Schüler von weiterführenden Schulen bis zum 18. September auch während der Unterrichtsstunden geltende Mund-Nasen-Maskenpflicht wird im Stadtgebiet zunächst bis zum Ende dieser Woche auf Grundschüler ausgeweitet.

„Wir wollen mit diesem Schritt einerseits das Infektionsrisiko für Kinder und Lehrkräfte minimieren und andererseits die nach den Sommerferien vorgesehene und so wichtige Rückkehr zum regulären Unterrichtsbetrieb ermöglichen“, so Widmann. Die Maskenpflicht gelte ausdrücklich auch für alle Teilnehmer der für den morgigen Dienstag geplanten Schulveranstaltungen anlässlich der Einschulung der Abc-Schützen. „Angesichts der steigenden Infektionszahlen hält das Gesundheitsamt diese Maßnahmen für angemessen und geboten, aber auch für ausreichend“, betonte Widmann. Eine Einschränkung des Schulbetriebs, etwa in Form einer Verkleinerung der Klassen oder gar eines vollständigen Wechsels in den Heimunterricht, sei dagegen nach Ansicht der Mediziner derzeit nicht nötig.

Darüber hinaus gilt der bereits am vergangenen Donnerstag und ebenfalls in enger Abstimmung mit OB Alexander Putz beschlossene Maßnahmenkatalog bis auf weiteres fort. Damit hatte die Stadt auf die Überschreitung des Frühwarnwerts von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern reagiert. Danach müssen sich unter anderem Reiserückkehrer aus Risikogebieten zweimal auf das Coronavirus testen lassen – einmal unmittelbar nach der Einreise und ein weiteres Mal fünf bis sieben Tage später. In der Zwischenzeit und bis zum Vorliegen des zweiten negativen Testergebnisses müssen die Betroffenen in häuslicher Quarantäne verbleiben. Grund für diese Maßnahme ist die Tatsache, dass 36 der 40 in Landshut verzeichneten Neuinfektionen auf Reiserückkehrer aus Risikogebieten, insbesondere aus Osteuropa und den Balkanstaaten, zurückzuführen sind.

Zudem wird das städtische Ordnungsamt die Quarantäneauflagen, die für Reiserückkehrer aus Risikogebieten gelten und/oder vom Gesundheitsamt für Infizierte und deren Kontaktpersonen 1. Grades ausgesprochen wurden, künftig noch engmaschiger kontrollieren. „Um Infektionsketten zu brechen, müssen sich Betroffene in jedem Fall an die für sie einschlägigen Quarantäneverpflichtungen halten“, sagte Widmann. „Wer diese Regelungen missachtet, handelt verantwortungslos, setzt die Gesundheit seiner Mitmenschen leichtfertig aufs Spiel und muss mit empfindlichen Strafen rechnen.“ Ebenfalls ausgeweitet werden soll darüber hinaus die Überwachung der bekannten und nach wie vor gültigen Infektionsschutzvorschriften im öffentlichen Raum. „Abstand halten, Hygieneregeln beachten und Alltagsmasken tragen – wir wissen inzwischen alle, dass wir mit diesen relativ einfachen Maßnahmen uns selbst und andere wirkungsvoll schützen können“, so Widmann. „Deshalb gilt es, diese AHA-Regeln gerade in der momentan etwas angespannten Situation besonders konsequent einzuhalten.“

Die 40 in den vergangenen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen betreffen Personen im Alter von 8 bis 62 Jahren. Das Durchschnittsalter liegt bei etwa 35 Jahren und dürfte der Hauptgrund dafür sein, dass die meisten Infizierten bislang keine oder nur milde Symptome aufweisen. Folgerichtig ist die Situation im Klinikum Landshut derzeit noch ruhig: Stand Montagmittag werden zwei Männer mittleren Alters auf Normalstation behandelt, dazu kommen zwei Corona-Verdachtsfälle, bei denen das Testergebnis noch aussteht. Ein weiterer Covid-19-Patient muss intensivmedizinisch versorgt werden.

Foto/Grafik: Stadt Landshut

PRESSEMITTEILUNG
Am kommenden Freitag, 21. August, um 15 Uhr, findet der Feriensenat statt. Die Sitzung wird im Neuen Plenarsaal des Rathauses abgehalten, um den nötigen Sicherheitsabstand sowohl für die Sitzungsteilnehmer als auch für die Besucher gewährleisten zu können. Interessierte Bürger können die Sitzung von der Besuchergalerie aus mitverfolgen. Der Einlass am Freitag erfolgt vor Sitzungsbeginn über das Sicherheitspersonal am Haupteingang des Rathauses in der Altstadt. Beim Betreten muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen und das Abstandsgebot (mindestens 1,5 Meter) zu anderen Personen eingehalten werden. Die Tagesordnung enthält insgesamt sieben öffentliche Punkte und kann samt Sitzungsunterlagen auf dem Bürgerinfoportal der Stadt unter www.landshut.de/buergerinfoportal eingesehen werden; dort sind außerdem weitere Sitzungstermine und die Beschlussfassungen zu vorhergehenden öffentlichen Sitzungen abrufbar.

Foto: klartext.LA