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Stadt Landshut

PRESSEMITTEILUNG
Zu welchem Zeitpunkt man seinen Behördengang rund um Anliegen im Bereich der Fahrerlaubnis und Kfz-Zulassung am besten erledigt, können Bürgerinnen und Bürger mit dem erweiterten Online-Service der Stadt nun selbst bestimmen. Denn ab dem kommenden Montag, 18. Januar, besteht die Möglichkeit, über die Internetseite der Stadt Landshut Termine, beginnend ab dem 1. Februar, bequem online zu buchen. Möglich ist dies unter dem direkten Link
www.landshut.de/fahrerlaubnisundzulassung oder alternativ auch über den auf der Startseite der Stadt Landshut (www.landshut.de) platzierten Button.
Mit Beginn der Corona-Pandemie hatte die Fahrerlaubnisbehörde aus Gründen des Infektionsschutzes bereits auf eine vorherige Terminvereinbarung per E-Mail oder Telefon umgestellt, die nun ab Montag zusätzlich unter der vorstehend genannten Internetadresse online möglich ist.
Auch der Gang in die Kfz-Zulassungsbehörde, der unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln nach wie vor zu den gewohnten Öffnungszeiten möglich ist, lässt sich durch die individuelle Onlineterminvereinbarung zeitlich noch besser optimieren. Vor allem können dadurch gelegentlich lange Wartezeiten vor Ort, die infolge der notwendigen Infektionsschutzvorkehrungen und des begrenzten Personenzutritts möglich sind, vermieden werden. Jegliche Anliegen werden zum vereinbarten Termin abgearbeitet. Darüber hinaus entfällt durch die Onlineterminbuchung auch das Nummernziehen vor Ort. Informationen sowie viele weitere Online-Dienste, die den Behördengang vereinfachen können, sind unter
www.landshut.de zu finden.

Foto: Klartext.LA

PRESSEMITTEILUNG
Auch im Jahr 2021 fördert der Freistaat Bayern die Sport- und Schützenvereine wieder im Rahmen der „Vereinspauschale“. Die entsprechenden Anträge können die im Stadtgebiet ansässigen Vereine ab sofort bei der Stadtverwaltung Landshut stellen. Stichtag zur Abgabe der Anträge ist am Montag, 1. März 2021. Nähere Informationen gibt es auch auf der Internetseite der Stadt unter www.landshut.de/vereinspauschale.

Die allgemeinen Fördervoraussetzungen für die Gewährung der Vereinspauschale sind in den Sportförderrichtlinien des Freistaates Bayern festgelegt. Die Förderhöhe ist dabei abhängig von den Mitgliederzahlen der Vereine, wobei hier insbesondere die Anzahl der Kinder und Jugendlichen besonders gewichtet werden, sowie die Anzahl der im Verein tätigen anerkannten Übungsleiter.

Die Anträge der Sportvereine, die entsprechenden Übungsleiterscheine und die „Erklärung Lizenzinhaber 2021“ müssen bis spätestens 1. März 2021 bei der Stadtverwaltung Landshut vorliegen. Es handelt sich dabei um eine Ausschlussfrist. Später eingehende Anträge finden keine Berücksichtigung mehr, da alle für die Vereinspauschale zur Verfügung stehenden Fördermittel vom Freistaat Bayern auf der Grundlage der zu diesem Zeitpunkt vorliegenden Vereinsdaten verteilt werden.
Die Übungsleiterlizenzen müssen grundsätzlich im Original vorgelegt werden. Da einige Verbände ihre bisherigen Lizenzen auf elektronische DOSB-Lizenzen umgestellt haben, sind – wie auch im vergangenen Jahr – Lizenzen, die nicht auf besonderem Prägepapier ausgedruckt wurden, nur in Verbindung mit der „Erklärung Lizenzinhaber/in 2021“ gültig.
Neu: Ab dem Jahr 2021 werden auch die sogenannten „Zusatzlizenzen“ teilbar – das heißt, dass diese hälftig auf zwei Vereine aufgeteilt werden können.
Ausnahmsweise können alle Lizenzen, die nach dem 1. März 2020 ablaufen, auch ohne eine Fortbildung beziehungsweise Verlängerung noch für die Beantragung der Vereinspauschale 2021 als gültig angesehen werden.

Die Antragsunterlagen für die in der Stadt Landshut angesiedelten Sportvereine sowie genauere Informationen zur Förderung sind unter www.landshut.de/vereinspauschale zu finden. Auskünfte zur Vereinspauschale gibt das Hauptamt – Sachgebiet Organisation und Sport – gerne unter Telefon 0871-881455 oder per Mail unter hauptamt@landshut.de.

Foto: Stadt Landshut (Symbolbild)

PRESSEMITTEILUNG 12.01.2021

Rund 4.200 Seniorinnen und Senioren werden in den nächsten Tagen von OB Putz per Brief über das Angebot informiert – Vormerkungen telefonisch und online möglich

Die Schutzimpfung gilt als entscheidender Fortschritt im Kampf gegen das seit einem Jahr weltweit grassierende Coronavirus SARS-CoV-2. Derzeit ist Impfstoff aber noch knapp – und muss daher zunächst den besonders gefährdeten Risikogruppen vorbehalten bleiben. In der Stadt Landshut wurden deshalb gemäß der bundesweit verbindlichen Impfstrategie in den vergangenen Wochen hunderte Bewohnerinnen und Bewohner von Senioren- und Pflegeheimen, das dort tätige Personal sowie ausgewählte Pflegekräfte und Ärzte von Krankenhäusern geimpft. In einem zweiten Schritt sind nun rund 4.200 Bürgerinnen und Bürger an der Reihe, die das 80. Lebensjahr vollendet haben und nicht in einem Pflege- oder Seniorenheim leben. Auch sie gehören der höchsten Priorisierungsgruppe an und werden deshalb in den nächsten Tagen per Brief von Oberbürgermeister Alexander Putz zur Schutzimpfung eingeladen. Die Impfungen werden dann voraussichtlich ab Ende Januar im Impfzentrum der Stadt auf dem Messegelände an der Niedermayerstraße 100 erfolgen.

Über 80-Jährige können sich ab sofort telefonisch oder per Online-Formular für die Immunisierung vormerken lassen; die entsprechenden Kontaktdaten sind in dem Schreiben enthalten. Eine konkrete Terminvereinbarung ist dagegen noch nicht möglich, weil nach wie vor unklar ist, wann und in welchem Umfang der Bund die benötigten Impfstoffdosen liefern kann. Sobald freie Termine für die Erst- und Zweitimpfung verfügbar sind, werden vorgemerkte Bürgerinnen und Bürger automatisch von Bediensteten des Impfzentrums informiert. Zur Impfung selbst sind dann der Personalausweis oder Reisepass und – soweit vorhanden – auch der Impfpass mitzubringen. Nach Möglichkeit sollen außerdem das Aufklärungsblatt sowie die Anamnese- und Einwilligungserklärung, die dem Schreiben beigefügt sind, vollständig ausgefüllt und unterschrieben mitgebracht werden. Betroffene, die beim Ausfüllen Hilfe benötigen, können sich aber auch noch am Tag der Impfung direkt an Mitarbeiter des Impfzentrums wenden.

OB Alexander Putz hofft, dass sich möglichst viele Seniorinnen und Senioren für die Impfung entscheiden: „Die Immunisierung bietet wirksamen Schutz vor einer gerade für die älteren Bevölkerungsgruppen oftmals schwer und nicht selten leider sogar tödlich verlaufenden Krankheit. Zudem bringt uns jede Impfung dem Ende dieser Pandemie und damit der Rückkehr zum normalen Alltagsleben einen kleinen, aber wichtigen Schritt näher.“ Er selbst sei jederzeit bereit, sich immunisieren lassen, betont Putz: „Ich habe großes Vertrauen in die Wissenschaft und in die Wirksamkeit und Verträglichkeit aller in Deutschland zugelassenen Impfstoffe. Dennoch werde ich mich selbstverständlich gedulden, bis ich gemäß der bundesweit gültigen Vorschriften zur Impfpriorisierung an der Reihe bin.“

Dasselbe erwartet der Rathauschef von allen anderen Bürgerinnen und Bürgern, die nicht der höchsten Priorisierungsstufe angehören und deswegen bis auf Weiteres nicht geimpft werden können. „Natürlich ist das für viele, die sich und ihre Angehörigen schnell durch eine Impfung schützen möchten, schwierig zu akzeptieren. Aber angesichts der Impfstoffknappheit gibt es momentan leider keine sinnvolle Alternative zur Priorisierung“, wirbt Putz um Verständnis für die Maßnahme. Gleichzeitig hofft der OB darauf, dass der bisher noch herrschende Impfstoffmangel auch durch die Zulassung von Vakzinen weiterer Hersteller wie dem des schwedisch-britischen Herstellers AstraZeneca möglichst zeitnah behoben wird. „Ich nehme dabei den Bundesgesundheitsminister beim Wort, der zugesagt hat, dass bis zum Sommer allen, die das wünschen, ein Impfangebot gemacht werden kann. Die dafür erforderliche Infrastruktur ist bei uns in Landshut längst vorhanden“, so Putz. „Jetzt muss der Bund seinen Beitrag zur Überwindung dieser Pandemie leisten – und der besteht darin, ausreichend Impfstoff zu beschaffen.“

Foto: Klartext.LA

PRESSEMITTEILUNG 11.01.2021

Tagestouristische Ausflüge damit aus Infektionsschutzgründen ab sofort untersagt – Stadt verlängert außerdem ihre Allgemeinverfügungen bis zum 31. Januar 2021

Die 7-Tage-Inzidenz in der kreisfreien Stadt Landshut liegt auch am heutigen Montag, 11. Januar 2021, über der kritischen Marke von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern und ist nach Angaben des Robert-Koch-Instituts nochmals leicht auf nun 246,6 angestiegen. Neben den bekannten Infektionsfällen in Seniorenheimen sind laut Gesundheitsamt auch zahlreiche Ansteckungen im privaten, insbesondere im familiären Umfeld für die hohen Inzidenzwerte verantwortlich. Die Stadt Landshut gilt damit, wie 27 andere Landkreise und kreisfreie Städte in Bayern, als „Corona-Hotspot“. Bürgerinnen und Bürger dürfen sich damit ab sofort gemäß der aktuellen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ohne triftigen Grund nur noch maximal 15 Kilometer vom Stadtgebiet entfernen. Als Orientierungshilfe wird die Stadt zeitnah auf ihrer Homepage www.landshut.deeine Grafik veröffentlichen, die den Radius von 15 Kilometern rund um das Stadtgebiet veranschaulichen soll. Klar ist: Insbesondere tagestouristische Ausflüge – zum Beispiel zum Wandern oder zum Wintersport in den Bayerischen Wald oder in die Alpen – sind bis auf Weiteres nicht mehr möglich. Die Regelung kann erst dann wieder aufgehoben werden, wenn der Inzidenzwert für mindestens sieben Tage in Folge unter die Marke von 200 sinkt.

Darüber hinaus hat die Stadt Landshut am Wochenende ihre im Rahmen von drei Allgemeinverfügungen erlassenen, bereits seit Wochen bestehenden Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus erneut, nun bis zum 31. Januar 2021, verlängert. Die Regelungen sehen unter anderem eine Maskenpflicht im historischen Zentrum vor. Außerdem bleibt die Höchstteilnehmerzahl an Versammlungen unter freiem Himmel im Sinne des Art. 8 GG auf maximal 10 Personen sowie an Gottesdiensten und Zusammenkünften von Glaubensgemeinschaften auf höchstens 100 Personen (im Freien: 200 Personen) begrenzt. In Seniorenheimen sind Besuche nach wie vor auf eine Dauer von 60 Minuten beschränkt, die landesweit gültige Testpflicht für Besucher ist natürlich auch in Landshut verbindlich. In Krankenhäusern im Stadtgebiet müssen Besucher eine FFP2-Maske tragen, soweit im Rahmen des Hausrechts nicht strengere Vorschriften gelten.

Selbstverständlich sind in der Stadt Landshut auch sämtliche in der aktuellen Fassung der 11. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung niedergelegten Vorschriften zu beachten. Dazu zählen insbesondere die verschärften Kontaktbeschränkungen: Demnach ist der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken nur Angehörigen desselben Hausstands und einer zusätzlichen weiteren Person sowie zugehörigen Kindern bis einschließlich drei Jahren erlaubt. Dabei ist es unerheblich, wer wen besucht und ob das Zusammentreffen in der Wohnung der gemeinsam teilnehmenden Hausstandsangehörigen oder der Einzelperson stattfindet. Eine Sonderregelung für Kinder unter 14 Jahren besteht nicht mehr. Die wechselseitige, unentgeltliche, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtigung von Kindern unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften bleibt zulässig, wenn sie Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfasst.

Der vollständige Text der Allgemeinverfügungen der Stadt Landshut ist auf der Homepage der Stadt unter www.landshut.de nachzulesen.

Und hier die FAQ-Liste der Betroffenen Unternehmen:

PRESSEMITTEILUNG 28.12.2020

Gottesdienste künftig nur noch mit maximal 200 Teilnehmern möglich – OB Putz fordert Bürger zur Einhaltung der Kontaktbeschränkungen und AHA-Regeln auf

Die 7-Tage-Inzidenz in der kreisfreien Stadt Landshut ist über die Weihnachtsfeiertage wieder deutlich angestiegen und liegt am heutigen Montag nach Angaben des Robert-Koch-Instituts mit einem Wert von 325,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern den vierten Tag in Folge über der Marke von 300. Das Infektionsgeschehen ist damit im Vergleich zum bayerischen Landesdurchschnitt, der aktuell rund 167 beträgt, stark erhöht. Neben den bekannten Infektionsfällen in mehreren Seniorenheimen, einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylsuchende und in einem Großbetrieb sind laut Gesundheitsamt auch zahlreiche Neuinfektionen im privaten Umfeld für den Anstieg der Inzidenz verantwortlich. Um das Ansteckungsrisiko für die Bürger zu reduzieren, wird die Stadt daher mit Wirkung zum morgigen Dienstag, 29. Dezember 2020, ihre Infektionsschutzmaßnahmen in Ergänzung zu den landesweit gültigen Regelungen der 11. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung erneut verschärfen. Die entsprechende neue Allgemeinverfügung hat Oberbürgermeister Alexander Putz heute unterschrieben.

Dieser Schritt sei zwar nötig, aber längst nicht ausreichend, um die Situation zu verbessern, sagt Putz und wendet sich mit einem dringenden Appell an alle Bürger. „Die Lage ist sehr, sehr ernst. Jeder und jede Einzelne muss auch im privaten Bereich konsequent die Abstands- und Hygieneregeln und insbesondere die bekannten Kontaktbeschränkungen einhalten. Das gilt gerade auch an Silvester, denn das Coronavirus ist an Feiertagen leider nicht weniger ansteckend als im Alltag.“ Etwaige Feiern müssten daher unbedingt auf den engsten Familienkreis beschränkt bleiben. „Solange wir noch nicht genügend Impfstoff für die gesamte Bevölkerung haben, ist das Vermeiden von Kontakten das einzig wirksame Mittel gegen das Virus.“ Wie angespannt die Situation derzeit ist, werde bei einem Blick in die regionalen Kliniken deutlich, betont Putz: „Die Zahl der Patienten, die wegen Covid-19 stationär behandelt werden müssen, steigt seit Tagen wieder stark an. Betroffen sind übrigens auch Jüngere unter 50 Jahren. Intensivbetten sind in der Region Landshut kaum noch frei“, so der Oberbürgermeister. „Um es ganz klar zu sagen: Wenn wir die Zahl der Neuinfektionen nicht schnellstens spürbar senken, wird die Überlastung unseres Gesundheitssystems die unweigerliche Folge sein.“

Die im Rahmen der neuen Allgemeinverfügung erlassenen Maßnahmen der Stadt Landshut sehen unter anderem eine Begrenzung der Höchstteilnehmerzahl an Versammlungen im Sinne des Art. 8 GG unter freiem Himmel vor: Bei diesen Veranstaltungen – also bei Demonstrationen – sind künftig nur noch maximal 10 Personen erlaubt. Selbstverständlich gelten ergänzend auch für diesen Bereich weiterhin die landesweiten Regelungen, insbesondere die Maskenpflicht und der Mindestabstand.

Weitere Einschränkungen betreffen Gottesdienste in Kirchen, Synagogen und Moscheen sowie Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften: Diese bleiben grundsätzlich zwar gestattet, die Höchstteilnehmerzahl wird jedoch auf 100 begrenzt. Im Freien, wo das Ansteckungsrisiko als geringer einzuschätzen ist, sind bis zu 200 Teilnehmer erlaubt. Die Regelungen der 11. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung – unter anderem Maskenpflicht auch am Platz, ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen verschiedener Hausstände und das Verbot des Gemeindegesangs – sind natürlich weiterhin zu beachten.

In Seniorenheimen werden Besuche ab morgen auf maximal 60 Minuten beschränkt. Im Anschluss daran ist der jeweilige Besuchsraum mindestens fünf Minuten lang intensiv zu durchlüften. Außerdem müssen die Bewohner bei sogenannten Familienheimfahrten mit Übernachtung bei ihrer Rückkehr einen negativen PCR-Test bzw. POC-Test vorlegen bzw. in Zimmerquarantäne bleiben, bis ein entsprechend negativer Test vorliegt. In Krankenhäusern im Stadtgebiet müssen Besucher zudem verpflichtend eine FFP2-Maske tragen, soweit im Rahmen des Hausrechts der jeweiligen Einrichtung nicht schärfere Regelungen für den Zutritt bzw. den Besuch gelten.

Der vollständige Text der Allgemeinverfügung wird im Amtsblatt der Stadt Landshut sowie auf der Homepage der Stadt unter www.landshut.de veröffentlicht.

 

Zum Winteranfang informiert die Stadt Landshut über die Verkehrssicherungspflicht der Geh- und Radwege und empfiehlt beim Einsatz von Streumitteln, auf das Umweltzeichen Blauer Engel zu achten.
Foto: Stadt Landshut

Was Hausbesitzer und Anlieger im Winter beachten müssen

Zum kalendarischen Winteranfang informiert die Stadt Landshut über die Verkehrssicherungspflicht der Geh- und Radwege und bittet bei Schneefall darum, die Flächen an Werktagen bis 7 Uhr und an Sonn- und Feiertagen bis 8 Uhr frei zu räumen. Bei Schnee-, Reif- und Eisglätte sollten die Flächen mit abstumpfenden Stoffen wie Sand oder Splitt bestreut werden.

Laut der Verordnung der Stadt Landshut über die „Reinhaltung und Reinigung der öffentlichen Straßen und die Sicherung der Gehbahnen im Winter“ haben die Vorder- und Hinterlieger die Gehbahnoberfläche, die vor dem Vorderlieger-Grundstück liegt, gemeinsam auf eigene Kosten in einem verkehrssicheren Zustand zu erhalten. Zur Gehbahn beziehungsweise der sogenannten „Sicherungsfläche“ gehören auch alle nicht selbstständigen Sicherungsflächen: Das sind Geh- und Radwege, die mit der Fahrbahn in Zusammenhang stehen und mit dieser gleichlaufen. Die Sicherungsflächen sind auf einer Breite von mindestens 1,20 Meter an Werktagen bis 7 Uhr und an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen bis 8 Uhr von Schnee beziehungsweise Eis frei zu räumen. Diese Sicherungsmaßnahmen sind bis 20 Uhr so oft zu wiederholen, wie es zur Verhütung von Gefahren erforderlich ist.

Bei Schnee-, Reif- und Eisglätte ist die Sicherungsfläche mit geeigneten abstumpfenden Stoffen wie Sand oder Splitt zu bestreuen. Streusalz oder andere ätzende Mittel sind grundsätzlich nicht erlaubt. Das Salz gelangt in den Boden, behindert die Nährstoff- und Wasseraufnahme der Pflanzen und führt zu Schädigungen oder dem Absterben. Außerdem wird das Salz in die Kanalisation gespült und damit in Gewässer oder über den Boden in das Grundwasser. Salz schadet auch der empfindlichen Haut an den Pfoten der Haustiere. Die gereizten Stellen können sich entzünden und heilen nur langsam. Durch das Lecken der gereizten Stellen nehmen die Tiere in schädlichen Mengen Salz auf. Ideal ist Streusplitt oder grober Sand. Streusplitt kann sogar wieder aufgenommen und erneut eingesetzt werden. Sollten andere Mittel aus Schlacke, Aschen oder Granulate verwendet werden, empfiehlt die Stadt auf das Umweltzeichen Blauer Engel DE-UZ 13 zu achten. Damit ist sichergestellt, dass keine schädlichen Schwermetalle oder andere umweltschädlichen Stoffe enthalten sind und die Streumittel gut wirken. Nur bei besonderer Glättegefahr, beispielsweise an Treppen oder starken Steigungen, ist das Streuen von Tausalz zulässig.

Der geräumte Schnee oder die Eisreste (Räumgut) sind so neben der Gehbahn zu lagern, dass der Verkehr nicht gefährdet oder erschwert wird. Ist das nicht möglich, haben die Anlieger das Räumgut spätestens am folgenden Tag von der öffentlichen Straße zu entfernen; die Stadt stellt auf Anfrage einen geeigneten Platz zur Verfügung. Abflussrinnen, Hydranten, Kanaleinlaufschächte und Fußgängerüberwege sind bei der Räumung freizuhalten. Die Vorder- und Hinterlieger haben auch bei Bushaltestellen eine Räum- und Streupflicht, wenn sich diese auf/an der Gehbahn befinden. Die ausführliche Verordnung kann beim Ordnungsamt unter Telefon 881321 angefordert oder auch online unter www.landshut.de heruntergeladen werden.

2200 hochwertige Gesichtsschutzvisiere im Wert von 10.000 Euro: Oberbürgermeister Alexander Putz (rechts) dankt Benedikt Häring, dem Inhaber des Ingenieurbüros „ringbach“, für die großzügige Spende.
PRESSEMITTEILUNG

Am Mittwochnachmittag hat Oberbürgermeister Alexander Putz eine großzügige Spende entgegennehmen dürfen: Der Geschäftsführer des Landshuter Ingenieurbüros „ringbach“, Benedikt Häring, hat dem Rathauschef 2200 Gesichtsschutzvisiere im Wert von über 10.000 Euro überreicht. Die hochwertigen CE-zertifizierten Gesichtsschutzschilder mit dem Modellnamen „Victorysier“ werden von der „EHoch2 GmbH“ vertrieben und wurden zusammen mit den Landshuter Unternehmen „starelation“ und der „ringbach GmbH“ im Mai 2020 auf den Markt gebracht. „ringbach“ entwickelte die optimale Form, den Produktionsprozess und kümmerte sich um die notwendige CE-Zertifizierung. Oberbürgermeister Alexander Putz bedankte sich bei dem Firmenverbund für die großzügige Unterstützung: „Wir wissen Ihre Hilfe sehr zu schätzen und sind Ihnen sehr dankbar dafür.“ Der Gesichtsschutz soll primär in der Teststation und im Impfzentrum, das jüngst von OB Putz vorgestellt wurde (wir berichteten), zum Einsatz kommen. Gesundheit sei das höchste Gut, das es bestmöglich zu schützen gelte, betonte Putz beim Übergabetermin. Deshalb sei eine zuverlässige Schutzausrüstung notwendige und unabdingbare Voraussetzung. Was der „ringbach“-Gründer unterstrich und zusicherte: „Für uns kam nur eine Herstellung in Deutschland und ein rechtskonformes Inverkehrbringen in Frage, wozu auch die Baumusterprüfung des Produkts durch ein akkreditiertes Labor zählt“, so Häring: „Wir freuen uns sehr, wenn wir dazu beitragen können, einen zusätzlichen Schutz für die wichtigen Helfer in der Corona-Krise zu gewährleisten“. Darüber hinaus arbeitet das sechsköpfige Team Häring zufolge mit Hochdruck an weiteren innovativen Produktionsverfahren, um weitere persönliche Schutzausrüstungen zu fairen Preisen anbieten zu können. Der Oberbürgermeister würdigte das vorbildliche Engagement der Unternehmen, die in der Corona-Pandemie einen „wichtigen Beitrag zum Gesundheitsschutz leisten“.

Foto: Stadt Landshut

 

Das Impfzentrum der Stadt Landshut wurde innerhalb von nur drei Wochen in der Kalthalle der Sparkassen-Arena auf dem Messegelände eingerichtet.

PRESSEMITTEILUNG 15.12.2020

OB Putz: „Wenn Impfstoff da ist, können wir sofort loslegen!“

Im Messezentrum an der Niedermayerstraße können zunächst bis zu 300 Personen pro Tag gegen das Virus geimpft werden – Genauer Starttermin ist nach wie vor unklar

„Wir sind startklar. Wenn der Impfstoff gegen das Coronavirus da ist, können wir sofort loslegen“: Mit diesen Worten hat Oberbürgermeister Alexander Putz am Montagnachmittag das Impfzentrum der Stadt Landshut der Öffentlichkeit vorgestellt. Sobald für den ersten Impfstoff die nötige Zulassung durch die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) vorliegt – gerechnet wird damit noch in diesem Jahr – und die ersten Dosen angeliefert wurden, können im Impfzentrum und von den mobilen Teams bis zu 300 Bürger täglich geimpft werden. „Diese Impfung wird ein Meilenstein im Kampf gegen Covid-19 und auf dem Weg zurück zum normalen Leben sein, nach dem wir uns alle sehnen“, sagt OB Putz. „Deshalb ermuntere ich schon jetzt alle Landshuterinnen und Landshuter, sich impfen zu lassen, sobald sie die Möglichkeit dazu haben.“ Die optimale Infrastruktur dafür habe die Stadt bereits geschaffen.

In der Kalthalle der Sparkassen-Arena auf dem Messegelände an der Niedermayerstraße 100 wurde dafür in den vergangenen knapp drei Wochen fleißig gearbeitet. Putz zollte Thomas Schindler, Leiter des Zivil- und Katastrophenschutzes, und seinem Team großes Lob: „Es ist beeindruckend, was hier in dieser kurzen Zeit entstanden ist. Das ist sehr durchdacht, bestens organisiert und hat deswegen meines Erachtens Vorbildcharakter.“ Auch Experten hätten keinen Zweifel daran geäußert, dass im Impfzentrum alles reibungslos funktionieren werde. „Und darauf können wir als Stadt stolz sein.“

Im Einbahnstraßensystem, mit dem Begegnungen zwischen Patienten vermieden und Ansteckungsrisiken minimiert werden sollen, entstanden in der Kalthalle insgesamt sechs Stationen. Impfwillige gelangen zunächst in den Anmeldebereich (1. Station) mit zwei Schaltern. Dort werden sie registriert und erhalten eine Laufkarte mit einer Nummer. Nun geht es weiter in eine großzügig dimensionierte Wartezone (2. Station). Nach Aufruf werden die Impfwilligen dann zur 3. Station geleitet, nämlich in eines der fünf Arztzimmer. Diese sind in Containern untergebracht, denn der Mediziner muss in vertraulichen Gesprächen feststellen, ob der Patient gesundheitlich in der Lage ist, die Impfung zu erhalten. Spricht nichts dagegen, folgt die eigentliche Impfung. Diese wird in einer der fünf separaten Impfkabinen verabreicht (4. Station). Danach muss der frisch Geimpfte noch für eine gewisse Zeit – mindestens zehn Minuten – in einem weiteren Wartebereich bleiben (5. Station), um bei eventuellen impfbedingten Komplikationen sofort eingreifen zu können. Die 6. und letzte Station ist schließlich der Abmeldebereich mit zwei Schaltern. Dort werden auch die Termine für die zweite Impfung vereinbart, die nach den bisher vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnissen benötigt wird, um einen 95-prozentigen Schutz vor dem Coronavirus zu erzielen.

An den beiden Abmeldeschaltern können die frisch Geimpften den Termin für die nötige Zweitimpfung vereinbaren (Station 6). Die Arztzimmer sind in Containern eingerichtet worden, damit die Vertraulichkeit der Gespräche garantiert bleibt (Station 3).

151220_impfzentrum2: Im großzügigen Wartebereich kann der Mindestabstand problemlos eingehalten werden (Station 2).

An zwei Anmeldeschaltern werden die Impfkandidaten registriert und erhalten einen Laufzettel (Station 1).

In den Impfkabinen erfolgt die eigentliche Impfung (Station 4).

Fotos: Stadt Landshut

 

PRESSEMITTEILUNG 12.12.2020

Maßnahme wird auf Drängen des Gesundheitsministeriums in die städtische Allgemeinverfügung aufgenommen – Strenge Besuchsregeln in Seniorenheimen

Die Infektionsschutzmaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus werden in der Stadt Landshut nach Rücksprache mit der Regierung von Niederbayern erneut deutlich verschärft. Betroffen ist nun auch der Schulbereich: Auf Drängen des Bayerischen Gesundheitsministeriums wird an allen Landshuter Schulen ab der 6. Jahrgangsstufe bereits ab Montag kein Unterricht in Präsenzform mehr stattfinden können; es wird also vollständig auf Distanzunterricht in digitaler Form umgestellt. Ausgenommen von dieser Regelung sind die jeweiligen Abschlussklassen aller Schularten sowie Schulen zur sonderpädagogischen Förderung. Für Schüler bis einschließlich Jahrgangsstufe 5 – insbesondere also sämtliche Grundschüler – findet vorbehaltlich möglicher abweichender landesweiter Regelungen damit bis zum Beginn der Weihnachtsferien am kommenden Samstag regulärer Unterricht statt.

Für Senioren- und Pflegeheime, die derzeit vermehrt von Infektionen betroffenen sind, gelten schon ab dem morgigen Sonntag noch strengere Besuchsbeschränkungen. In Abweichung zu den in der 10. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung erlassenen Regeln ist der Besuch auf eine feste, von der jeweiligen Einrichtung im Einzelfall festzusetzende Besuchszeit beschränkt. Die Dauer jedes Besuchs wird auf maximal 30 Minuten begrenzt. Darüber hinaus ist der Besuchsraum im Anschluss an den Besuch für mindestens fünf Minuten intensiv zu durchlüften.

Weitere Besuchsbeschränkungen gelten ab Sonntag außerdem für Krankenhäuser. In Ergänzung zu den in der 10. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung enthaltenen, einschlägigen Bestimmungen wird angeordnet, dass jeder Besucher eine FFP2-Maske zu tragen hat, soweit nicht schärfere Regelungen für den Zutritt beziehungsweise den Besuch von der jeweiligen Einrichtung im Rahmen des Hausrechts getroffen wurden.

Der vollständige Text der neuen Allgemeinverfügung wird im Amtsblatt der Stadt Landshut öffentlich bekannt gemacht und ist auch auf der Homepage der Stadt unter www.landshut.de einsehbar.