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Sonntag

 

Öffentliche Führung „Koenig in Heiliggeist“ am Sonntag, 15.07.18, 15:00 Uhr

Am Sonntag, den 15. Juli führt um 15 Uhr Ute Fischer Gardner durch „Koenig in Heiliggeist“. Über den Sommer hinweg finden in der Ausstellung in der Heiliggeistkirche der Baumeister Hans von Burghausen und der Bildhauer Fritz Koenig zu einem Dialog zusammen. Architektur und Skulptur bekräftigen sich gegenseitig in einem der schönsten Sakralräume der Spätgotik.

Die Führung kostet vier Euro (Mitglieder des Freundeskreises frei, Eintritt frei).

 

Kunst und Krempel ohne Standgebühr

Flohmarkt-Freunde aufgepasst: Am Sonntag, dem 15. Juli, ab 10 Uhr dürfen alle Anbieter von Ausgedientem ihren Verkaufsstand ohne Gebühr aufbauen, im Freilichtmuseum Finsterau. Und alle leidenschaftlichen Trödel- und Schatzsucher können beim Bummeln durch die Auslagen nebenbei das schöne Ambiente und die gute Luft des Bayerwalds genießen. Alle Höfe und die Museumsgastronomie stehen natürlich auch offen.

Also auf nach Finsterau zum Auslegen, Schauen und Feilschen. Vielleicht findet der ein und andere ja genau das Stück, das seinem Haushalt oder seiner Sammlung noch gefehlt hat – sei es an Geschirr, Kleidung, Spielsachen, Bildern, Literatur oder Musik, an Brauchbarem, Kuriosem, Seltenem oder liebenswertem Tand.

Keine Anmeldung erforderlich. Aufbau ab 8 Uhr möglich. Keine Standgebühr!

Foto: Freilichtmuseum Finsterau

Konzert »Hommage à Claude Debussy« am Sonntag, 10. Juni, 17.00 Uhr

Zum Debussy-Jahr 2018 spielt das Trio Élégiaque – Michaela Buchholz (Viola), Maria Stange (Harf) und Christian Mattick (Flöte) am Sonntag, den 10. Juni um 17 Uhr Werke von und um Claude Debussy.

Mit Eleganz und Respektlosigkeit überschreiten Claude Debussy und mit ihm seine internationalen Komponistenfreunde die Grenzen der Pariser Musikwelt und entführen in exotische Welten. Der bedeutende Dirigent Pierre Boulez hat Debussys Bedeutung folgendermaßen kommentiert: “Debussy strahlt verführerische Kräfte aus von geheimnisvoll hinreißendem Zauber, er gleicht einem Pfeil, der einsam in die Höhe schießt.”

Auf dem Programm stehen neben Werken von Debussy auch Musik seiner Freunde und Bewunderer Maurice Ravel, Arnold Bax, Sofia Gubaidulina und Jacques Ibert. Ergänzend kurze Texte von Claude Debussy und Marcel Proust.

Das Konzert finde im Skulpturenmuseum im Hofberg statt und kostet 12 Euro, erm. 8 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf in der Heiliggeistkirche und im Skulpturenmuseum im Hofberg.

 

Öffentliche Führung durch die »ArchäologieRegion Landshut« am Sonntag, 14.01.18, 11:00 Uhr

Tauchen Sie mit den Museen der Stadt Landshut in die Vergangenheit ein und entdecken Sie gemeinsam mit Max Tewes M.A. am 14. Januar um 11 Uhr in der Landshuter Stadtresidenz spannende Funde aus der „ArchäologieRegion Landshut“. Von der Steinzeit bis zu den Römern: Vor fast 8000 Jahren kamen Siedler an die fruchtbaren Lösshänge entlang der Isar und hinterließen Spuren ihrer Lebenswelt. Die Führung kostet vier Euro (Mitglieder des Freundeskreises frei, Eintritt frei).

 

Öffentliche Führung im LANDSHUTmuseum »Vom Herzogssitz zur Hochzeitsstadt« am Sonntag, 14.01.18, 15:00 Uhr

 

Am Sonntag, den 14. Januar um 15 Uhr, begibt sich Max Tewes M.A. im LANDSHUTmuseum auf die Spuren Landshuts »Vom Herzogssitz zur Hochzeitsstadt«.

Für die beschauliche Herzogsstadt des 16. Jahrhunderts folgten im Dreißigjährigen Krieg schicksalhafte Jahrzehnte. Der Einfall der Pest, Hungersnöte und die Verwüstung des Landes führten zu einer starken Dezimierung der Bevölkerung und dem Niedergang von Stadt und Land. Die Säkularisation beendete auch in Landshut die Zeit der barocken Frömmigkeit. Das 19. Jahrhundert stellte sich als eine Zeit des Umbruchs dar und ringt um 1900 um den Anschluss an die Moderne. Auf dem Höhepunkt der Modernisierung der Stadt erfand der Verein »Die Förderer« e.V. 1903 die Landshuter Hochzeit neu. Die Fürstenhochzeit von 1475 stieg zum Maßstab lokaler Geschichte auf. Heute bringt die Allianz aus baulichem und immateriellen Kulturerbe einstigen fürstlichen Glanz in die Gegenwart.

 

Die Führung kostet vier Euro (Mitglieder des Freundeskreises frei, Eintritt frei).

 

Pressemitteilung

 

Melancholia

Lesung von und mit Beatrix Doderer

 

 

Sonntag, 23. Oktober 2016

17 Uhr

Um Anmeldung wird gebeten

Eintritt 10 Euro, ermäßigt 7 Euro

Skulpturenmuseum im Hofberg

 

Unendlich viele Worte, Bilder und Begriffe und doch gibt es keine eindeutige und genau treffende Bestimmung der Melancholie. Vielmehr ist ihre Geschichte der niemals abzuschließende Versuch der Präzisierung, der Erklärung des Begriffs. In der Kunst. Literatur. Musik. Und in den Wissenschaften.

Seit der Antike beschäftigt die Melancholie uns Menschen. An die trauernde Athene sei erinnert. Albrecht Dürer zeigt uns die ‚Melencholia‘ 1514 als dunkle, nachsinnende Frau mit schwarzen Flügeln in einem Kupferstich. Bei Lucas Cranach ist sie eine schöne junge Frau mit schwarzen Flügeln. Die Melancholie ist äußere Kraft, Kraftquelle, Dämon, Gestirn und Allegorie bis ins 17. Jahrhundert hinein. Dann verwandelt sich die Melancholia, bezeichnet einen Zustand der Seele, zuerst noch in einer engen Wechselwirkung mit der Natur wie zum Beispiel bei Caspar David Friedrich. Bis sich dieser Zustand immer mehr in dem Menschen selbst abspielt, in seiner inneren Welt.

 

Beatrix Doderer geht auf literarische Spurensuche der Melancholia. In Sonetten und Gedichten aus verschiedenen Epochen findet der Wandel des Gemütszustandes seine poetische Entsprechung. Den Schwerpunkt bilden drei Texte aus verschiedenen literarischen Gattungen: Ein Märchen Oscar Wildes, das die Melancholie sowohl in der Liebe als auch in der Kunst an sich beschreibt. Dann in Peter Handkes Roman ‚Wunschloses Unglück‘. Darin zeichnet er das Nervenleiden seiner Mutter auf. Zum Schluss folgt Absurdes: Samuel Becketts ‚Glückliche Tage‘. Hier ist der Mensch endgültig mit sich alleine, er versinkt und kann doch nur weitermachen. Beckett lässt Winnie ‚glücklich‘ sprechen.

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Beatrix Doderer, 1966 geboren, studierte an der Neuen Münchner Schauspielschule, bevor sie verschiedene Bühnen bespielte; unter anderem im Residenztheater, München, im Staatstheater Braunschweig und den Stadttheatern in Augsburg, Bern, Ulm und Hildesheim. 2003 erhielt sie den Augsburger Theaterpreis.

 

 

 

-hjl-