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Skulpturenmuseum im Hofberg

Internationaler Museumstag am 19. Mai 2019: »Museen – Zukunft lebendiger Traditionen«

 

Am Sonntag, den 19. Mai findet unter dem Motto »Museen – Zukunft lebendiger Traditionen« auch in Landshut wieder der Internationale Museumstag statt. Die Landshuter Museen und Sammlungen laden alle Interessierten herzlich zu einem Besuch ein. In meist historischen Räumen erwarten die Besucher viele, ganz unterschiedliche Ausstellungen und ein buntes Programm für die ganze Familie. Der Eintritt und die Führungen sind kostenfrei.

Von 9 bis 18 Uhr sind die Museen der Stadt Landshut geöffnet: etwa die Heiliggeistkirche mit der Ausstellung »Koenig in Heiliggeist« und das 2. und 3. Obergeschoss der Stadtresidenz mit »KeramikRegion Landshut«, »Rudolf Scheibenzuber (1874–1968)« und »ArchäologieRegion Landshut«. Um 11 Uhr eröffnet Oberbürgermeister Alexander Putz in der Stadtresidenz zudem eine Ausstellung zur zeitgenössischen Keramik: »Potthässlich oder bildschön«. Durch diese spannende Auswahl aus einer Sammlung führt um 15 Uhr der Sammler Rudolf Strasser.

In der Schatzkammer von St. Martin, die von 12:30 bis 17 Uhr geöffnet ist, gibt es alle halbe Stunde eine Führung (letzte Führung um 16:30) zu den kostbaren Gegenständen, die aus dem gottesdienstlichen Leben in St. Martin dort aufbewahrt werden: von den Kelchen und Monstranzen über die Musikinstrumente bis hin zur steinernen Reliquie, dem Kastulus-Brot.

Auch die Reste der romanische Vorgängerkirche von St. Martin, die über einen Zugang in der Basilika zu erreichen sind, können von 12:30 bis 17 Uhr alle halbe Stunde in einer Führung besichtigt werden (letzte Führung um 16:30).

Als besonderes Highlight gibt es am Internationalen Museumstag die Gelegenheit, den Dachstuhl von St. Martin zu besichtigen. Ab 12:30 Uhr gibt es stündlich eine Führung mit Günther Knesch. Die Teilnehmerzahl ist allerdings begrenzt und der Zutritt (ab 12 Jahren) daher nur mit einer Führungskarte möglich. Diese ist ab dem 6. Mai in der Tourismus-Info im Rathaus erhältlich. Voraussetzung ist gutes Schuhwerk und ausreichende körperliche Fitness.

Das Zeughaus des Vereins »Die Förderer« e.V. öffnet von 10 bis 18 Uhr die Tore zum Kostümfundus der »Landshuter Hochzeit 1475« mit über 2500 historischen Kostümen und zahlreichen Requisiten. Zu sehen gibt es neben Rüst- und Sattelkammer auch die Fahrnisse. Im Rudi-Wohlgemuth-Saal werden Filme aus dem Vereinsarchiv gezeigt.

Im KOENIGmuseum (früher Skulpturenmuseum im Hofberg) präsentiert die Ausstellung »Ganslberg – Zukunftsperspektiven« von 9 bis 18 Uhr zahlreiche Entwürfe und Modelle zur Zukunft des Ganslbergs, die erstellt wurden von Studierenden der TU und der Hochschule München.

Im KASiMiRmuseum, dem Kinder- und Jugendmuseum im LANDSHUTmuseum, wird kräftig gebaut in der neuen Ausstellung »Baustelle Museum«. Von 9 bis 18 Uhr sind Klein und Groß mit vielfältigen Mitmachstationen eingeladen, am neuen Museum mitzubauen und mitzuplanen.

Das LANDSHUTmuseum ist sogar von 9 bis 20 Uhr geöffnet und präsentiert in der Ausstellung »Landshut in der Moderne« den ersten, fertiggestellten Bauabschnitt mit über 400 Objekten und wirft einen Blick auf das 19. und 20. Jahrhundert in Landshut. Am Abend des Internationalen Museumstages von 18 bis 20 Uhr lädt der »Freundeskreis Stadtmuseum Landshut e.V.« alle Freunde der Museen der Stadt Landshut, Vereinsmitglieder und interessierte Gäste in das LANDSHUTmuseum ein. Mit dieser kleinen Feier zu Beginn des zweiten Bauabschnitts will der Freundeskreis zugleich all denjenigen Danke sagen, die dies ermöglicht haben. Neben einigen Kurzführungen durchs Museum gibt es kleine Erfrischungen.

Das ganze Programm und alle Führungen und Uhrzeiten finden Sie in einem Flyer, der an allen beteiligten Institutionen sowie in der Tourismus-Info im Rathaus für Sie bereitliegt, oder online unter www.landshut.de/museumstag

 

Fotos: LandshuterMuseen

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An den                                                                   Landshut, den 22.07.2018
Stadtrat der Stadt Landshut Rathaus
Altstadt 315

84028 Landshut

ANTRAG:

Die Verwaltung informiert den Stadtrat darüber, warum die städtischen Museen, wie im Bericht der Landshuter Zeitung zu lesen war, bei der Antragstellung von Zuschüssen für Ausstellungen beim Kulturfond Bayern mit einer über 10fachen Ablehnungsquote über demDurchschnitt „abgespeist“‘ wurde.

Ebenso besteht Aufklärungsbedarf, warum sowohl bei der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen, als auch beim Bezirk Niederbayern in den letzten Jahren gar keine Förderanträge gestellt wurden, obwohl z.B. im Finanzierungsplan von Dr. Niehoff für die Ausstellung Koenig2 angeblich 10.000 Euro eingeplant waren.

Erstaunlich erscheint in diesem Zusammenhang auch, dass im Gegensatz zu den Anträgen von Dr. Niehoff das Landshuter Skulpturenmuseum unter der Leitung von Stefanje Weinmayr z.B. beim Bezirk Niederbayern in der Vergangenheit mehrfach erfolgreich Ausstellungszuschüsse erhalten hat.

BEGRÜNDUNG:

Die wenig erfolgreichen oder teilweise gar nicht gestellten Förderbemühungen der städtischen Museen unter der Leitung von Dr. Niehoff müssen Ursachen haben, so eklatant ist die Ablehnungsquote durch die staatlichen Förderstellen. Dr. Niehoff hat mit derZusammenlegung der Landshuter Museen einen „Paradigmenwechsel“angekündigt und Oberbürgermeister Putz hat durch diese Maßnahme Synergie-Effekte versprochen. So wie es aussieht, haben sich beide Ankündigungen im Ergebnis leider deutlich ungünstig entwickelt und schlecht ausgewirkt.

Die negative Berichterstattung in den Landshuter und auch überregionalen Medien nimmt kein Ende und ein deutlicher Imageverlust der Landshuter Museen ist bereits eingetreten. Deshalb besteht dringender Handlungsbedarf, die Situation in dieser Frage wieder auf das Niveau zu bringen, das durch so bedeutende Landshuter Künstler wie z.B. Fritz Koenig erst möglich wird.

 

Robert Gewies

Anja König

Dietmar Franzke

Gerd Steinberger

Maria Haucke

SPD-Fraktion
Altstadt 315
84028 Landshut Rathaus, Zi.-Nr. 226/227

Telefon: 0871-881423

Telefax: 0871-881787

Fraktion.Spd@landshut.de

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Konzert »Hommage à Claude Debussy« am Sonntag, 10. Juni, 17.00 Uhr

Zum Debussy-Jahr 2018 spielt das Trio Élégiaque – Michaela Buchholz (Viola), Maria Stange (Harf) und Christian Mattick (Flöte) am Sonntag, den 10. Juni um 17 Uhr Werke von und um Claude Debussy.

Mit Eleganz und Respektlosigkeit überschreiten Claude Debussy und mit ihm seine internationalen Komponistenfreunde die Grenzen der Pariser Musikwelt und entführen in exotische Welten. Der bedeutende Dirigent Pierre Boulez hat Debussys Bedeutung folgendermaßen kommentiert: “Debussy strahlt verführerische Kräfte aus von geheimnisvoll hinreißendem Zauber, er gleicht einem Pfeil, der einsam in die Höhe schießt.”

Auf dem Programm stehen neben Werken von Debussy auch Musik seiner Freunde und Bewunderer Maurice Ravel, Arnold Bax, Sofia Gubaidulina und Jacques Ibert. Ergänzend kurze Texte von Claude Debussy und Marcel Proust.

Das Konzert finde im Skulpturenmuseum im Hofberg statt und kostet 12 Euro, erm. 8 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf in der Heiliggeistkirche und im Skulpturenmuseum im Hofberg.

 

Londshut, 12.10.2017

Antrag:

Der Stadtrat möge beschließen:

Die Stadtverwaltung berichtet dem Stadtrat, ob die sogenannten “Unregelmäßigkeiten” in der Stiftung Fritz und Maria Koenig, von denen in der Öffentlichkeit und in den Medien wiederholt die Rede gewesen ist, der Verwaltungsspitze bekannt sind und was gegebenenfalls unternommen worden ist, diese Vorgänge zu untersuchen oder aufzukären.

Begründung: 

Die Stadt Landshut erbringt Leistungen, für das Skulpturenmuseum im Hofberg und damit für die Stiftung Fritz und Maria Koenig und stellt das Personal dieses Museums. Deshalb ist es von größtem Interesse der Stadt, ob es die in der Öffentlichkeit kolportierten “Unregelmäßigkeiten” gegeben hat und diese Vorgänge ggf. aufzuklären.

Es kann nicht sein, dass die Stadt finanzielle und personelle Leistungen für das Skulpturenmuseum und damit für die Stiftung Fritz und Maria Koenig erbringt, aber keine Handlungs- und Wirkungsmöglichkeiten hat.

Die Unterzeichnenden Stadträte:

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Bild: Lodermeier

Fritz Koenig. Aufstellung  Öffentliche Sonntagsführung Sonntag, 4. Dezember 2016, 11 Uhr  Eintritt 3,50 Euro, ermäßigt 2 Euro

 

Die *Dauerausstellung Fritz Koenig. Aufstellung*, die im Skulpturenmuseum im Hofberg zu sehen ist, zeigt eine Werksauswahl aus allen Schaffensperioden und Werkgruppen des Landshuter Künstlers Fritz Koenig.

 

Das Konzept der Ausstellung stammt in diesem besonderen Fall von Fritz Koenig selbst, der in monatelanger Arbeit die gezeigten Werke mit großer Sorgfalt auswählte und auch ihren Standort im Museum eigenständig bestimmte. Die Werkschau gibt so einen interessanten Einblick in das Verhältnis Fritz Koenigs zu seinen eigenen Werken. Denn die Wirkung eines Kunstwerks entsteht nicht nur aus diesem selbst, sondern auch aus seinem Bezug zum Umraum. Was sagt beispielsweise die spannungsreiche Gegenüberstellung von Rossmensch und Rossweib aus? Dem Besucher wird ein unverstellter Blick auf die Kunst Fritz Koenigs ermöglicht, der nicht durch den Eingriff von Kuratoren verändert wurde. Gezeigt werden frühe Werke aus dem Bereich der Mengenplastik, die in ihrer organischen Erscheinung mit den späteren stark abstrahierten Skulpturen kontrastieren. Da Fritz Koenig auf eine chronologische Anordnung der Werke zugunsten einer thematischen Ordnung verzichtete, stehen sich Früh- und Spätwerk direkt gegenüber. In für Fritz Koenig elementaren Sujets wie Liebe, Tod und Vergänglichkeit zeigt sich das ganze Spektrum menschlichen Lebens. Neben kleinen und großen Skulpturen aus Bronze, Eisen und Stein, werden Papierschnitte und Zeichnungen, wie etwa monumentale Bilderschriften präsentiert. Die öffentliche Sonntagsführung durch die unterirdischen Museumsräume gibt einen interessanten Überblick über Leben und Werk des bekannten Landshuter Künstlers und bietet darüber hinaus die spannende Möglichkeit, sich mit ausgewählten Werken näher zu befassen. Photos: Toni Ott Stefanje Weinmayr  Museumsleitung Skulpturenmuseum im Hofberg Stiftung Fritz und Maria Koenig Stadt Landshut Postfach, D-84026 Landshut

Pressemitteilung

 

KunstGenuss

Skulpturenmuseum im Hofberg Sonntag, 20. November 2016, 11 Uhr

Anmeldung erforderlich: T. 0871/890 21 | F. 0871/890 23 | skulpturenmuseum@landshut.de Eintritt 8 Euro

KunstGenuss. Kunst und Essen gemeinsam genießen

 

Der Landshuter Hofberg birgt viele Schätze: bronzene Paare, rostrot schimmernde Epitaphe und gerade über das Papier huschende Mischwesen in feinen Kohlelinien.

Wer zum ersten Mal die unterirdischen Ausstellungsräume des Skulpturenmuseums im Hofberg besichtigt, weiß, wie emotional, spannend und interessant die Eindrücke dieser Räumlichkeiten sind. Erkundet man jedoch allein die labyrinthischen Gänge, fehlt häufig die Möglichkeit des Austauschs, die Chance über Kunst diskutieren zu können. Dies möchte die Führung „KunstGenuss“ jetzt ändern.

 

Nach einem geführten Rundgang durch die Museumsräume, in dem ausgewählte Kunstwerke des Bildhauers Fritz Koenig vorgestellt, erklärt und erläutert werden, kann im Anschluss daran zusammen mit dem Museumsführer in einer Lokalität der Landshuter Innenstadt über Kunst geplaudert und gefachsimpelt werden. Lockere Gespräche über Interpretationsmöglichkeiten sind ebenso gewünscht, wie fachliche Fragen zum Bereich der Kunst.

Das Skulpturenmuseum im Hofberg möchte mit diesem interessanten Format neue Möglichkeiten für die Besucher schaffen. Kunst als Diskussionsgrundlage wahrzunehmen und die Erfahrung für den Besucher sich in Kunstgespräche aktiv einbringen zu können, sind die Ziele der Führung „KunstGenuss“. Und wo ließe es sich besser über Kunst diskutieren als in einem gemütlichen Ambiente bei Kaffee und Kuchen oder einem kleinen Imbiss?

 

 

 

 

-hjl-

 

 

Pressemitteilung

 

Melancholia

Lesung von und mit Beatrix Doderer

 

 

Sonntag, 23. Oktober 2016

17 Uhr

Um Anmeldung wird gebeten

Eintritt 10 Euro, ermäßigt 7 Euro

Skulpturenmuseum im Hofberg

 

Unendlich viele Worte, Bilder und Begriffe und doch gibt es keine eindeutige und genau treffende Bestimmung der Melancholie. Vielmehr ist ihre Geschichte der niemals abzuschließende Versuch der Präzisierung, der Erklärung des Begriffs. In der Kunst. Literatur. Musik. Und in den Wissenschaften.

Seit der Antike beschäftigt die Melancholie uns Menschen. An die trauernde Athene sei erinnert. Albrecht Dürer zeigt uns die ‚Melencholia‘ 1514 als dunkle, nachsinnende Frau mit schwarzen Flügeln in einem Kupferstich. Bei Lucas Cranach ist sie eine schöne junge Frau mit schwarzen Flügeln. Die Melancholie ist äußere Kraft, Kraftquelle, Dämon, Gestirn und Allegorie bis ins 17. Jahrhundert hinein. Dann verwandelt sich die Melancholia, bezeichnet einen Zustand der Seele, zuerst noch in einer engen Wechselwirkung mit der Natur wie zum Beispiel bei Caspar David Friedrich. Bis sich dieser Zustand immer mehr in dem Menschen selbst abspielt, in seiner inneren Welt.

 

Beatrix Doderer geht auf literarische Spurensuche der Melancholia. In Sonetten und Gedichten aus verschiedenen Epochen findet der Wandel des Gemütszustandes seine poetische Entsprechung. Den Schwerpunkt bilden drei Texte aus verschiedenen literarischen Gattungen: Ein Märchen Oscar Wildes, das die Melancholie sowohl in der Liebe als auch in der Kunst an sich beschreibt. Dann in Peter Handkes Roman ‚Wunschloses Unglück‘. Darin zeichnet er das Nervenleiden seiner Mutter auf. Zum Schluss folgt Absurdes: Samuel Becketts ‚Glückliche Tage‘. Hier ist der Mensch endgültig mit sich alleine, er versinkt und kann doch nur weitermachen. Beckett lässt Winnie ‚glücklich‘ sprechen.

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Beatrix Doderer, 1966 geboren, studierte an der Neuen Münchner Schauspielschule, bevor sie verschiedene Bühnen bespielte; unter anderem im Residenztheater, München, im Staatstheater Braunschweig und den Stadttheatern in Augsburg, Bern, Ulm und Hildesheim. 2003 erhielt sie den Augsburger Theaterpreis.

 

 

 

-hjl-

Pressemitteilung

 

*Es war die Nachtigall**

Lesung und Konzert mit Robert Joseph Bartl

und dem Duo Christian Mattick und Thomas Etschmann

 

Sonntag, 16. Oktober 2016, 17 Uhr

Eintritt 12 Euro, ermäßigt 8 Euro

Wir bitten um Anmeldung.

Die wohl bekannteste Liebesgeschichte der Welt, Shakespeares Tragödie Romeo und Julia*, hat Komponisten seit ihrer Entstehung inspiriert. Rund um den äußerst bildhaften *Romeo und Julia * Zyklus* des amerikanischen, zeitgenössischen Komponisten Ned Rorem erklingen Werke der Shakespeare Zeit, des Frühbarock und die an alter italienischer Musik orientierte Sonatine des Italieners Mario Castelnuovo-Tedesco. Als literarische Entsprechung liest Robert Bartl die bezugnehmenden Textpassagen aus *Romeo und Julia* sowie Sonette von Shakespeare. Ein Konzert das mit Ferne und gleichzeitiger Nähe der Shakespearschen Welt spielt.

Christian Mattick, Flöte, studierte in München bei Prof. Paul Meisen.

Er ist Mitglied im Bayerischen Kammerorchester und Mitbegründer des Ensembles Cassander * Musik des 20. Jahrhunderts München. Fernsehauftritte bei ZDF, BR, ARD, Rundfunkaufnahmen für den Bayerischen Rundfunk, SWR, Hessischer Rundfunk und Radio Bremen sowie mehrere Platten/CD-Einspielungen.

2011 erhielt er den Preis *Kinder zum Olymp* der Kulturstiftung der Länder; 2008 den Musikförderpreis der Stadt München und 2009 den Preis *Inventio* des Deutschen Musikrates. Neben seiner solistischen Tätigkeit hat Christian Mattick zusammen mit anderen Münchner Musikern die Initiative *Musik zum Anfassen* ins Leben gerufen, die Kinder und Jugendliche auf undogmatische Weise an aktives Musikerleben heranführt.

Thomas Etschmann, Gitarre, geboren in München, studierte Gitarre bei Eliot Fisk am Mozarteum Salzburg. Sein Interesse gilt neben der klassischen Musik auch dem Jazz (Tourneen u.a. mit Mal Waldron) und der alten Musik. Er ist mehrfacher Preisträger internationaler Wettbewerbe (Radio France-Paris, Seto Ohashi-Japan, Mauro Giuliani-Italien). In der Fachwelt machte er sich einen Namen durch seine Interpretationen zeitgenössischer Gitarrenmusik genauso wie durch seine musikalischen Grenzgänge zwischen Folklore, Jazz und Klassik. Er wirkte u.a. bei der Münchner Biennale unter der Leitung von Hans Werner Henze mit und wurde wiederholt als Solist auf Konzertreisen nach Japan eingeladen.

Robert Joseph Bartl wurde 1973 in Garmisch-Partenkirchen geboren. Nach Studien in Kunstgeschichte in Perugia (Italien) und Germanistik in München wurde er 1996 am Max-Reinhardt-Seminar in Wien aufgenommen. Er lernte dort unter anderem bei Klaus Maria Brandauer und Samy Molcho. Bereits während des Studiums stand er in Wien, Hamburg und in der Schweiz auf der Theaterbühne. 1998 erhielt er den Max-Reinhardt-Preis und war 1999 als Achill in Heinrich von Kleists “Penthesilea” bei den Wiener Festwochen unter der Regie von Ute Rauwald zu sehen.

 

 

-hjl-

Architektur als Kunst

 

Prof. Dr. Ludger Schwarte, Philosoph, Berlin

 

 Mittwoch, 21.09.2016, 20.00 Uhr

 

 Eine Veranstaltung des Vereins architektur und kunst landshut e.V. im

Skulpturenmuseum im Hofberg

Schon Vitruv bezeichnete die Architektur als Kunst (“ars”). Er stellte sogar die Behauptung auf, daß der Architekt in verschiedensten Künste erfahren sein müsse und alle Künstler übertreffe. Heute sind wir gewohnt zu beklagen, daß so Vieles von dem, was gebaut wird, ohne jeden architektonischen Sachverstand und ohne Sinn für Ästhetik geplant wird.

Nur wenige Bauvorhaben scheinen sich Architektur im engeren Sinne noch  leisten zu können oder zu wollen. Doch was genau ist dann mit Architektur gemeint, wenn man sie vom Bauen unterscheidet? Und wäre nicht durchaus auch ein Unterschied denkbar zwischen Architektur einerseits und Baukunst andererseits? In meinem Vortrag möchte ich Überlegungen zu einer möglichen Baukunst auf der Höhe der zeitgenössischen Kunsttheorie skizzieren.

 

LUDGER SCHWARTE ist Professor für Philosophie an der Kunstakademie Düsseldorf (seit 8/2009).

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Studium der Philosophie, Literatur und Politologie in Münster, Berlin und Paris. Promotion im Fach Philosophie an der FU Berlin 1997. Habilitation für Philosophie an der FU Berlin 2007. Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der FU Berlin von 2000 bis 2006, Assistenzprofessor an der Uni Basel von 2006 bis 2009. Professur für Theorie des Ästhetischen an der Zürcher Hochschule der Künste 2009. Forschungsaufenthalte und Gastdozenturen an den Universität Paris 8 und am GACVS (Washington), an der Maison des Sciences de l‘Homme (Paris), an der Universität Abidjan, an der Columbia University (New York), an der EHESS (Paris) und am IKKM (Weimar). Arbeitsschwerpunkte: Ästhetik, politische Philosophie, Kulturphilosophie, Wissenschaftsgeschichte.

Veröffentlichungen u.a:

Monographien:

Gêne – Mären. Berlin: VWF 1998.

Die Regeln der Intuition. Kunstphilosophie nach Adorno, Heidegger und Wittgenstein, München: W. Fink 2000.

Philosophie der Architektur. München: W. Fink 2009.

Vom Urteilen. Berlin: Merve 2012.

Pikturale Evidenz. Zur Wahrheitsfähigkeit des Bildes, Paderborn: W. Fink 2015.

Notate für eine künftige Kunst. Berlin: Merve 2016.

 

Herausgaben:

(Mhg.) Kunst als Strafe: Zur Ästhetik der Disziplinierung, München: W. Fink 2003.

(Mhg.) Körper und Recht: Anthropologische Dimensionen der Rechtsphilosophie, München: W. Fink 2003.

(Mhg.) Kunstkammer, Laboratorium, Bühne – Schauplätze des Wissens im 17. Jahrhundert, Berlin: de Gruyter 2003.

(Mhg.) Tiere – Eine andere Anthropologie , Köln u. Weimar: Böhlau 2004.

(Mhg.) Instrumente in Wissenschaft und Kunst – Zur Architektonik kultureller Grenzen im 17. Jahrhundert. Berlin: de Gruyter 2006.

(Mhg.) Spektakuläre Experimente – Praktiken der Evidenzproduktion im 17. Jahrhundert. Berlin: de Gruyter 2006.

(Hg.) Auszug aus dem Lager – Zur Überwindung des modernen Raumparadigmas Bielefeld: Transcript 2007.

(Mhg.) Spuren der Avantgarde: Theatrum Machinarum. Berlin: de Gruyter 2008.

(Hg.) Philosophien des Fleisches 1680 – 1750. Das libertäre Theater zwischen Kunst und Wissenschaft. Hildesheim : Olms 2008.

(Hg.) Bildperformanz. Die Kraft des Visuellen. München: Fink 2011.

(Mhg.) Zeitstrukturen. Techniken der Vergegenwärtigung in Wissenschaft und Kunst, Berlin: Reimer 2013.

(Mhg.) Architektur und Philosophie – Grundlagen. Standpunkte. Perspektiven., Bielefeld: transcript 2015.

 

 

 

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