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Schweinbach

Am Mittwoch musste die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Landshut zu einem Ölfilm auf dem Schweinbach ausrücken. Beim Eintreffen der Feuerwehr war der Ölfilm deutlich sichtbar. Bei der Suche konnte zwar die Austrittsstelle – nicht jedoch die Ursache gefunden werden. Durch die Feuerwehr wurden zwei Ölsperren sowie Ölbindemittel und Ölbindewürfel in den Schweinbach eingebracht. Anschließend wurde die Einsatzstelle für die weiteren Ermittlungen an die Polizei und das Wasserwirtschaftsamt übergeben.

Fotos: Freiwillige Feuerwehr der Stadt Landshut

OB Putz und Baureferent Doll (von rechts) mit Mitarbeitern des Baureferats

PRESSEMITTEILUNG                                                                                                                           13.06.2018

Neben Schweinbach vor allem Attenkofen und Stallwang stark betroffen

Ein schweres Unwetter mit stundenlangem Starkregen hat am Dienstagabend und in der Nacht auf Mittwoch besonders den Osten der Stadt Landshut heimgesucht. Am Vormittag machten sich Oberbürgermeister Alexander Putz und Baureferent Johannes Doll vor Ort selbst ein Bild der Lage. Dabei wurde deutlich: Neben Schweinbach, wo in der Nacht rund 50 Anwohner des Wolfsbacher Wegs für einige Stunden evakuiert werden mussten, hat es vor allem die Bewohner von Attenkofen und Stallwang besonders hart getroffen.

Dort fluteten Wassermassen viele Häuser, Keller, Hallen und ganze Hofstellen. Auch zahlreiche Straßen und Wege wurden überspült und waren gestern Vormittag noch teils zentimeterhoch mit Schlamm, Kies und Geröll bedeckt. Bemerkenswert: Die meisten Anwohner, mit denen Putz und Doll ins Gespräch kamen, nahmen die schwierige Situation relativ gelassen hin, verzichteten auf Schuldzuweisungen und machten sich bereits an die Aufräumarbeiten – wofür der Oberbürgermeister den Betroffenen höchsten Respekt zollte: „Eine solche Einstellung ist wirklich bewundernswert. Wo die Stadt kann, werden wir den Betroffenen im Rahmen unserer Möglichkeiten helfen.“

Auslöser für die regelrechten Sturzfluten, die sich durch Schweinbach, Attenkofen und Stallwang ergossen, waren nach Einschätzung des Baureferats und des Wasserwirtschaftsamts die ungewöhnlich großen Regenmengen, die binnen weniger Stunden zusammenkamen. Anwohner in Attenkofen und Stallwang bestätigten das: Sie berichteten Putz gegenüber unter Berufung auf eigene Messungen von 120 bis 130 Litern Regen, die zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen pro Quadratmeter gefallen seien. Das wäre rund das anderthalbfache des Niederschlags, der normalerweise für den gesamten Monat Juni zu erwarten wäre. So viel Wasser konnten die Böden nicht aufnehmen. Das nicht versickernde Oberflächenwasser schoss daher förmlich die Hänge hinab.

Die von der Stadt in den vergangenen Jahren für mehrere Millionen Euro und mit hoher Förderung des Freistaats angelegten Regenrückhaltebecken, die insbesondere Schweinbach und Schönbrunn schützen sollen, erfüllten nach Einschätzung der Fachstellen ihren Zweck: Sie liefen voll und speicherten insgesamt etwa 100.000 Kubikmeter Wasser. „Jeder kann sich ausrechnen, was passiert wäre, wenn sich diese Massen auch noch in den Schweinbach ergossen hätten“, sagte Putz. Insofern hätten die Rückhaltebecken deutlich größere Schäden verhindert, die Investition habe sich also gelohnt. Zusätzliche Verbesserungen sind übrigens schon fest geplant: Weitere Hochwasserschutzmaßnahmen sehen neben eines Ausbaus des Unteren Schweinbachs noch weitere solcher Becken vor, die in den nächsten Jahren gebaut werden sollen.

Selbst damit hätten sich die Überflutungen diesmal aber wohl nicht verhindern lassen, sagt Doll. Denn: „Das Problem war in diesem Fall weniger der Schweinbach als vielmehr das Wasser, das direkt von den Hängen gekommen ist und sich seine Bahn über Straßen, Wege und Gräben gesucht hat.“ Diese Gefahr könne man trotz aller Schutzmaßnahmen leider nie ganz ausschließen. „Bei solchen Regenmengen ist man dann irgendwann einfach machtlos.“

Natürlich tut die Stadt aber alles, um den Hochwasserschutz weiter zu optimieren. So läuft derzeit die Angebotseinholung für ein Sturzflutmanagement (ein Antrag der CSU-Fraktion), Landshut nimmt dabei eine Vorreiterrolle in Bayern ein. Entsprechende Förderzusagen des Freistaats wurden bereits erteilt. Die Umsetzung wird allerdings eine Zeit dauern. Insgesamt verspreche man sich davon natürlich wichtige punktuelle Verbesserungen, ein Allheilmittel sei aber auch das Sturzflutmanagement nicht, so Doll: „Bei derart außergewöhnlichen Regenereignissen wird es auch in Zukunft punktuell zu Problemen kommen, denen man im Vorfeld trotz aller Bemühungen leider nicht umfassend begegnen kann.

Fotos:

Stadt Landshut

Sturzflut1: Stallwang

Sturzflut2: Schweinbach

Attenkofen

eines der vollen Regenrückhaltebecken

 

Evakuierungen im Bereich Wolfsbacher Weg wegen drohenden Dammbruchs

Ein Unwetter mit extremen Starkregen und ein nachfolgendes lange stehendes Starkregengebiet haben am Dienstagabend im Landshuter Osten sowie in Teilen des Landkreises für teils schwere Überschwemmungen gesorgt. In Landshut war davon vor allem der Bereich rund um Schönbrunn/Schweinbach betroffen. In diesem Bereich waren in der Spitze bis zu 200 Kräfte von Feuerwehr, THW, Polizei und Rettungsdiensten von 18:30 bis 5:00 morgens im Einsatz.
Durch den heftigen Starkregen – ein Kamerad der Landshuter Feuerwehr hat aus seinem privaten Regenmesser bereits nach einer halben Stunde 50 Liter Wasser entleert – liefen gegen 19:00 mit der ersten Unwetterzelle sowohl die Regenrückhaltebecken in Attenkofen als auch die Becken oberhalb Schweinbach voll. Nach Kenntnis der Feuerwehr wurden in diesen Becken 105.000 Kubikmeter Wasser zurückgehalten. Trotzdem kam es bereits zu diesem Zeitpunkt im Bereich der Staatsstraße 2045 nach Adlkofen/Jenkofen, im Bereich der Wildbachstraße und auch im Kreuzungsbereich Niedermayerstraße/Wildbachstraße zu Überflutungen der Fahrbahn und einiger Garagen und Grundstücke. Hier wurden von Anwohnern und Feuerwehrkräften Sandsäcke zum Schutz der Grundstücke aufgebaut. Da mit den Wassermassen auch einiges an Geröll, Schlamm und Holzteilen auf die Fahrbahn geschwemmt wurde, rückte das THW zusätzlich mit schwerem Räumgerät an. So musste auch die Anfahrt des Löschzugs Frauenberg über die Frauenberger Straße nach Schönbrunn erst von Unrat befreit werden. Die Straße wurde zwischen der Sparkassenarena und der Gretlmühle komplett gesperrt. Durch den kurzzeitig nachlassenden Regen entspannte sich gegen 21:00 die Situation schließlich ein wenig.
Rund eine Stunde später setzte dann aber über Landshut und dem Landshuter Osten erneut heftiger Starkregen ein. Durch die bereits gefüllten Regenrückhaltebecken lief das hier niedergehende Wasser sofort über den Schweinbach ab, was schließlich gegen 23:00 zu steigenden Pegeln und damit zu einer Zuspitzung der Lage am Schweinbachdamm auf der Seite des Wolfsbacher Weges führte. Die dortige Wohnbebauung liegt an den tiefsten Stellen rund drei bis vier Meter unterhalb der Dammkrone des Schweinbachs. Da hier ein Überschwappen des Wassers und damit eine akute Gefährdung des Dammes nicht mehr ausgeschlossen werden konnte, wurde hier mit mehreren tausend Sandsäcken der Damm erhöht. Zusätzlich wurden mit weiteren Sandsäcken einige Anwesen gesichert. Durch das schnell steigende Wasser und bereits einige leicht überströmte Stellen konnte gegen 23:30 auch ein Dammbruch nicht mehr ausgeschlossen werden. Daher entschlossen sich die Einsatzkräfte aus Sicherheitsgründen dazu, den Bereich des Wolfsbacher Weges zu evakuieren und bis auf einen Löschzug, alle verfügbaren Kräfte der Landshuter Feuerwehr nach Schönbrunn zu beordern. Die von Polizeibeamten und Feuerwehrkräften durchgeführte Evakuierung von über 50 Personen verlief völlig reibungslos. Für sie wurde von Kräften der Rettungsdienste in der nahen Sparkassenarena eine Notunterkunft mit Betten, Verpflegung und Betreuung eingerichtet. Durch die massive Dammsicherung gelang es den Einsatzkräften schließlich, den Damm zu sichern und eine großflächige Überflutung des Wolfsbacher Weges zu verhindern. Bis auf kleinere Probleme in Kellern und Garagen kann man hier am Ende dann doch von Glück im Unglück sprechen. In der Nacht rückte dann zusätzlich zur Entlastung der Landshuter Kräfte noch das THW Mühldorf an, die sich aber glücklicherweise auf kleinere Sicherungsmaßnahmen sowie Aufräumarbeiten beschränken konnten. Die Evakuierung konnte schließlich gegen 4:00 morgens aufgehoben werden.
Bei diesem Einsatz konnte auch erstmals der neue Teleskoplader der Landshuter Feuerwehr seinen hohen Einsatzwert unter Beweis stellen. Das Fahrzeug unterstützte im Bereich Schönbrunn die Verladetätigkeiten der Sandsäcke, so dass den dort arbeitenden Kräften einige Meter Trageweg erspart werden konnten. Bewährt hat sich ebenfalls das massive Aufstocken des Sandsackbestandes im Bereich der ehemaligen Panzerhallen. Diese wurden im Bereich Schönbrunn eingesetzt, weitere Paletten wurden zur Unterstützung nach Geisenhausen geschickt. Ein kurzzeitig möglicher Engpass wurde durch Sandsacklieferungen aus dem Gemeindebereich Essenbach kompensiert.
Insgesamt waren an diesem Abend im Bereich Schönbrunn/Schweinbach rund 200 Kräfte von Feuerwehr, THW, Rettungsdiensten und Polizei im Einsatz. Der Einsatz wurde dabei von den Führungskräften um Stadtbrandrat Gerhard Nemela sowie der Einsatzleiter von THW, Polizei und BRK aus der Kreiseinsatzzentrale koordiniert und geleitet. Vor Ort fungierten Landshuter Zugführer mit Unterstützung des Führungsfahrzeuges sowie der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung als Abschnittsleiter. Seitens der Landshuter Feuerwehr standen in dieser Nacht die Löschzüge Stadt, Achdorf, Rennweg, Hofberg, Münchnerau, Schönbrunn und Frauenberg im Einsatz. Für die Notwendigkeit einer etwaigen weiteren Sandsackfüllung wurde dazu der Löschzug Siedlung in Bereitschaft gehalten. Den Brandschutz in der Stadt stellten in dieser Zeit Bereitschaften in der Hauptwache und in der Wache Rennweg sicher. Die Zusammenarbeit mit allen weiteren Hilfsorganisationen funktionierte dabei gewohnt reibungslos.
Gegen 5:00 morgens endete der Einsatz schließlich für die meisten Kräfte der Landshuter Feuerwehr. Für einige Kräfte ging es jedoch bis zum Mittwochmorgen mit Kleinren Aufräumarbeiten, Kellerpumpen und Erkundungen in vorher nicht zugänglichen Bereichen weiter.
Zusätzlich zum Einsatzgeschehen in Landshut wurden von der Kreiseinsatzzentrale im Landkreis Landshut im Zeitraum von 18:00 bis 4:45 morgens – vorwiegend in den Bereichen Adlkofen, Hohenegglkofen, Geisenhausen sowie Pfeffenhausen – nahezu 200 Einsätze von 51 alarmierten Feuerwehren koordiniert. Die reale Zahl dürfte gerade wegen der Großschadenslage rund um Geisenhausen, bei der noch nicht alle Einsätze einzeln erfasst werden konnten, noch deutlich höher liegen. Hierzu wurde das Personal der Kreiseinsatzzentrale von Kreisbrandinspektor Andres Pichl unterstützt.

Aufgrund sintflutartiger Regenfälle ist der Schweinbach in der Nacht im Bereich der Wildbachstraße über die Ufer getreten. Deswegen war gegen Mitternacht aus Sicherheitsgründen kurzfristig die Evakuierung von mehreren Häusern am Wolfsbacher Weg erforderlich. Betroffen waren etwa 80 Anwohner, die von Polizei und Feuerwehr persönlich über die Gefahr informiert und schließlich mit Stadtbussen in die nahegelegene Sparkassen-Arena gebracht wurden.  Dort wurden die Betroffenen durch das Rote Kreuz betreut. Gegen 4 Uhr war die akute Gefahr dann dank des Einsatzes von Feuerwehr und THW gebannt, die Anwohner konnten in ihre Häuser zurückkehren.
Dass sich die Lage am Schweinbach, der auch in der Vergangenheit schon mehrfach für Überflutungen gesorgt hatte, so rasch zuspitzen konnte, lag laut Stadtbrandrat Gerhard Nemela daran, dass das Unwetter praktisch über dem Osten Landshuts stand: “Über mehrere Stunden hat sich da fast nichts bewegt, es hat geschüttet wie aus Kübeln und die Wetterfront ist einfach nicht abgezogen”, sagte er. Feuerwehr und THW hätten Tausende Sandsäcke verbaut, um den Bachlauf dennoch zu halten. “Kurz nach Mitternacht war aber zu befürchten, dass das trotz aller Anstrengungen nicht gelingen könnte. Deswegen haben wir uns zu den Evakuierungen entschlossen.” Viele Anwohner hätten aus dem Schlaf geklingelt werden müssen. Dennoch sei die Evakuierung insgesamt problemlos verlaufen – auch deshalb, weil mit der Sparkassenarena eine Ausweichunterkunft sofort verfügbar war. Und: “Das Zusammenspiel aller Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, Rotem Kreuz und Polizei hat wieder sehr gut geklappt”, so Nemela.
Aufgrund der Überflutungen kam es auch zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen. So musste ebenfalls ab gegen Mitternacht die LA 14 abschnittsweise gesperrt werden. Da zu nächtlicher Stunde aber nur wenige Menschen unterwegs waren, hielten sich die Verkehrsbehinderungen laut Nemela in Grenzen.
Der Einsatz ist seit etwa 5 Uhr beendet, die Aufräumarbeiten laufen.

Eine klare Entscheidung zugunsten der sinnlosen Gewalt trafen in der Nacht von Freitag auf Samstag Rowdys an der LA 14 zwischen der Hochschule Landshut und der Brücke über den Schweinbach in Höhe der Wildbachstraße.

Zahlreiche Leitpfosten und Verkehrszeichen wurden aus den Verankerungen gerissen und umgeworfen.
Diese Zerstörungswut beruht entweder auf Drogenkonsum oder einer Einstellung, die man früher mit “nicht gesellschaftsfähig” elegant umschrieben hat.
Vor wenigen Tagen war ein ähnlicher Umgang mit Leitpfosten an der LA 14 im Bereich des Sportplatzes des TSV Auloh vorgefallen.

Hinweise nimmt die Polizei Landshut unter der 0871/9252-0 entgegen.

Siehe dazu: “Broken windows-Theorie”
http://www.krimlex.de/artikel.php?BUCHSTABE=&KL_ID=40

Dabei waren drei eilige Türöffnungen im Stadtgebiet, einmal austretender Treibstoff aus einem Klein-KFZ sowie ein Fehlalarm durch versehentlich als Brandrauch angesehener Wasserdampf.

Der schwerwiegendste Einsatz ereignete sich am späten Vormittag am Ortsausgang von Schweinbach in Richtung Adlkofen. Durch den Crash wurde glücklicherweise niemand eingeklemmt. Die Feuerwehren aus Landshut und Adlkofen sicherten die Unfallstelle ab und richteten eine Komplettsperre der Straße ein. Nach dem Abtransport der verunfallten Fahrzeuge wurde die Fahrbahn gereinigt. An der Unfallstelle waren zur Versorgung der drei verletzten Personen mehrere Notärzte, Rettungswägen und auch ein Rettungshubschrauber vor Ort. Über die schwere der Verletzungen ist der Feuerwehr nichts bekannt. Wie es zu dem Unfall kam und wie hoch der entstandene Sachschaden ist, ermittelt die Polizei.

Pressemitteilung  zur Fraktionssitzung der CSU am 17. Februar 2014
In der turnusgemäßen Sitzung der CSU-Stadtratsfraktion wurden nicht nur die anstehenden Sitzungen des Werksenates und Bausenates in dieser Woche besprochen, sondern auch gemeinsame Anträge gestellt.
Ein Antrag, der von der Fraktionsvorsitzenden Ingeborg Pongratz initiiert wurde, betrifft die Wiederherstellung des beliebten Spazierwegs zwischen dem Ortsteil Schweinbach und der Schönbrunner Straße (Rakoczi-Brunnen) bzw. der B 299 entlang des Hangfußes. Dieser Weg ist seit einem Hangrutsch seit geraumer Zeit nicht mehr passierbar. Nun soll mit dem Eigentümer bezüglich einer Pacht oder eines Kaufes durch die Stadt verhandelt werden und so eine langfristige Sicherung der Nutzung für Fußgänger betrieben werden.
Ein weiterer Stadtratsantrag, der ebenso von der Fraktion getragen wird, wurde von Stadtrat Rudolf Schnur eingebracht. Er beinhaltet einen Prüfungsauftrag an die Bauverwaltung und die Stadtwerke, ob und mit welchem Aufwand die geplante Verlegung der Isarquerung der Fernwärmeleitung im Zuge der Konrad-Adenauer-Straße nicht zugleich für eine Fußgänger und Radfahrer-Verbindung genutzt werden könnte. Möglicherweise ist mit einem nur geringen Mehraufwand eine dauerhafte Nutzung für diese Verkehrsteilnehmer möglich, denen derzeit nur die Bundesstraßenbrücke über die Große Isar mit den relativ schmalen und von den Nutzern als unsicher eingestuften Fuß- und Radwegen zur Verfügung steht. Antrag: siehe Link unten.
Hinsichtlich des Bausenates am kommenden Freitag unterstützt die CSU-Fraktion ihre Mitglieder in diesem Gremium in der Forderung nach einer stärkeren Einbeziehung des Schutzgutes Mensch in das Planfeststellungsverfahren für die Errichtung einer 380 kV-Leitung durch die Tennet TSO GmbH vom Umspannwerk Altheim bei Landshut nach Adlkofen.
Insbesondere wird seitens der CSU eine Erdverkabelung, die eine wesentlich geringere Feldemission für die Umgebung und damit die Anwohner bedeuten würde, gefordert.

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Die Lage am Sonntag, 2. Juni 2013 gegen 19 Uhr:

Alle vier Becken über. Das untere Becken entlässt die Wassermassen nunmehr ungeregelt in das Bachbett.

Der Zulauf aus Adlkofen ist erfreulicherweise im Rahmen des für das Bachbett fassbaren.

 

Die Lage am Samstag, 1. Juni 2013 zwischen 19 und 19.30 Uhr:

Die beiden unteren Rückhaltebecken sind gefüllt. Die Überläufe sind aktiv.

Die beiden oberen Becken sind zu 60 % gefüllt, können also noch Wasser aufnehmen.

Der Zulauf aus Adlkofen ist gering. Ebenso der aus Oberschönbach, der nahe der Kirche in den Schweinbach mündet.

Der Regen ist seit Stunden ausgeblieben.

Dem unvoreingenommenen Beobachter stellt sich die Frage, wieso die Becken vor den angesagten Regenfällen nicht mehr entlastet werden.

Die Feuerwehr fährt Kontrolle, aber von der Stadt ist niemand zu sehen.

 

Die Lage am Freitag, 31. Mai 2013 ab 18 Uhr:

1. Die Becken bei Attenkofen halten mehr zurück als Ende April!

2. Der reparierte Damm westlich der Hochschule lässt Wasser durch. Das Feld ist bis zur Straße an der Hochschule (Zufahrt zur MVA) bewässert.

3. Sind die beiden Balken zum Überlaufgraben kurz vor der Bruchstelle erneut ein Hindernis? Ein Balken wird etwas später herausgenommen.

4. Das Wasser steht, wie seit Jahren nach Starkregen,  an der Rohrunterführung unter der Zufahrt zum Biomasse-BHKW an.

5. Die erste Brücke von der Hochschule in Richtung Biomasse-BHKW Abzweigung hat noch Kapazität frei.

6. Links neben dem Regel-Häuschen (in Richtung Biomasse-BHKW) ist es der Bewuchs nach der Rohr-Durchführung, die das Wasser zurückstauen lässt.

Und wieder sind es die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr, die auf dem Posten sind und die Lage beobachten und eingreifen, wo es erforderlich ist.

Zum Bericht hier klicken: Hochwasser-April2013

Der Ende April durch ein verheerendes Hochwasser gebrochene Damm des Schweinbachs ist mittlerweile wieder ausgebessert. In einer Dringlichkeitsantrag möchten nun die Stadträte Rudolf Schnur (CSU) und Ludwig Graf (FW) von der Verwaltung der Stadt Landshut wissen, warum der Damm gebrochen ist und wie hoch die Kosten für die erforderlichen Sofortmaßnahmen gewesen sind. Außerdem soll dargelegt werden, welche Maßnahmen von Seiten der Stadt geplant sind, um künftig solche Vorkommnisse zu verhindern. – by –

 

Dringlichkeitsantrag zum Bausenat am 14. Mai 2013 der Stadträte Ludwig Graf und Rudolf Schnur

Die Verwaltung möge über den Ablauf und die Erkenntnisse beim Hochwasserereignis am Samstag, den 27. April 2013 im Stadtosten berichten. Insbesondere wird dabei auf die Ursache des Dammbruchs und der Nichtnutzung der Regenrückhaltebecken bei Attenkofen eingegangen. Künftige Maßnahmen, evtl. auch in Zusammenarbeit mit dem Landkreis, die aufgrund des Ereignisses umzusetzen sind, sollen dargestellt werden (Kosten, Fördermittel?). Die für die Sofort-Maßnahmen entstandenen Kosten sind aufzuzeigen.

Ludwig Graf                                                      Rudolf Schnur

Baudirektor Gerhard Anger in seinen Ausführungen unter anderem: “Es ist eine Theorie diese Becken steuern zu können…”

 

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Bausenat vom 14. Mai 2013, 16 Uhr, Alter Plenarsaal im Rathaus:

1. Dringlichkeitsantrag von Rudolf Schnur: „Strassenbeleuchtung der Savignystraße“

“Im nächsten Bausenat wird über die geplante Erneuerung der Strassenbeleuchtung der Savignystraße berichtet. Insbesondere wird die beabsichtigte Technik, deren Energieeffizienz und evtl. Fördermittel dargestellt. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die neue Beleuchtung von Wohnstraßen in der Wolfgangssiedlung mittels LED, die letztlich günstiger für alle Beteiligten ausfiel (Fördermittel), als zunächst vermutet. ‘ Zunächst dagegen angeführte Argumente wie Haftung, höhere Preise und geringe Leuchtkraft konnten widerlegt werden.”

Herr Baudirektor Anger trug vor, dass die Leuchten in der Savignystraße als sogenannten Peitschenlampen ausgebildet sind. Die Masten befinden sich in einwandfreiem Zustand. Lediglich die Leuchtmittel (entsprechen nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik, vor allem im Hinblick auf Energieeffizienz. Da aufgrund der Arbeiten der Stadtwerke im Strassenraum ein Vollausbau der Straße sinnvoller Weise durchgeführt wird,  werden die veralteten Leuchten (2 x 40 Watt) an den Peitschenmasten durch Natriumdampfleuchten ersetzt. Bei den vom Antragsteller genannten Leuchten in der Wolfgangssiedlung handelte es sich um sog. Kofferleuchten. Deswegen war dort der Austausch gegen LED-Leuchten erheblicher leichter durchführbar.

Leider fehlt bis heute für einen konkreten Vergleich eine schriftliche Sitzungsvorlage, geschweige denn eine Kosten-Nutzen-Gegenüberstellung.

 

2. Dringlichkeitsantrag zum Bausenat am 14. Mai 2013 der Stadträte Ludwig Graf und Rudolf Schnur

Die Verwaltung möge über den Ablauf und die Erkenntnisse beim Hochwasserereignis am Samstag, den 27. April 2013 im Stadtosten berichten. Insbesondere wird dabei auf die Ursache des Dammbruchs und der Nichtnutzung der Regenrückhaltebecken bei Attenkofen eingegangen. Künftige Maßnahmen, evtl. auch in Zusammenarbeit mit dem Landkreis, die aufgrund des Ereignisses umzusetzen sind, sollen dargestellt werden (Kosten, Fördermittel?). Die für die Sofort-Maßnahmen entstandenen Kosten sind aufzuzeigen.

Ludwig Graf                                                      Rudolf Schnur

Baudirektor Gerhard Anger in seinen Ausführungen unter anderem: “Es ist eine Theorie diese Becken steuern zu können…”

 

TOP 1: Standplatz für Landfahrer

Vortrag von Herrn Baudirektor Anger: „Das Grundstück bei Berggrub ist weder als Verkehrsfläche noch als Versickerungsfläche tauglich.“

Prof. Dr. Zeitler: Er ließ die schier unendliche Geschichte in dieser Angelegenheit anhand von Stadtratsbeschlüssen Revue passieren und stellte Fragen zu der Sitzungsvorlage und dem erläuterten Bodengutachten

Schnur: Man fühlt die Absicht und ist verstimmt

Frei nach einem Drama von Goethe

Wieso wurde bei dem derzeitigen Standort neben dem Naturschutzgebiet keine Baugrunduntersuchung durchgeführt? Muss die Fläche für Fahrzeuge generell gesperrt werden?

Leidtragende sind die Sinti und Roma, da ihnen hygienische Mindeststandards vorenthalten werden.

Hohn: keine Standards anbieten laut Plenarbeschluss!

„Kaution und Dixie-Clo und Abfallcontainer zahlen die sowieso.“

Kein Wasser, Abwasser und keinen Strom (Baudirektor Doll).

Stadträtin Fischer: „Verstehe die Dringlichkeit nicht. Wenn die weg fahren, dann räumt man das (gemeint ist der Abfall und die Exkremente) nachher halt auf.“  Sie vertrat die Auffassung, dass der Standort neben dem Naturschutzgebiet auf Jahre hinweg die günstigste Möglichkeit sei.“

OB Rampf: „Die östlichen Mitbewohner wollen das halt nicht!“

Bürgermeister Steinberger: „Keiner will es! Den Abfall sollte schon jeder selbst wegräumen.“

März-Granda: Satzung würde Möglichkeiten erbringen gegen Abfall und Exkremente vorzugehen

Hohn: kein Auftrag an die Verwaltung bezüglich einer Satzung

OB: “Gretlmühle wäre die beste Lösung, weil Wasser und Abwasser vorhanden ist und es weit weg von Wohbevölkerung ist. Aber das wollte man nicht und daher kam Berggrub ins Spiel. Berggrub ist der denkbar schlechteste Standort”

„Ich bin sogar der Meinung, dass wir eine Satzung benötigen. Aber dazu benötigen wir erst hygienische Zustände“

Abstimmung über den Vorschlag der Verwaltung: 1. Nicht nach Berggrub und 2. Suche nach anderem Standort

7:3 (Zeitler, Reichwein, Schnur)

 

Stadtrat Hölzlein zu TOP 6 „Bebauungsplan Nr. 09-15/2 „Südlich Pfarrfeldstraße“:

“Was der sich geleistet hat ist eine Sauerei!“ Da wurde sogar die Polizei hinzugezogen um ordentliche Verhältnisse wieder herzustellen. Und weiter: „Wir werden uns mit aller Gewalt dagegen wenden, falls das zum Tragen kommt.“

März-Granda. „Es liegt bereits eine Unterschriftenliste vor!“

OB Rampf war ein: „Herr Schnur, Herr Hölzlein spricht Klartext!“

Doll: „Wir haben viele Baugebiete , die nicht gemäß dem Bebauungsplan erschlossen sind.“

 

TOP 9: „Bebauungskonzeption Altstadt 178 – 180“

Bürgermeister Steinberger zum durch den Plenarbeschluss auferlegten und dem Gestaltungsbeirat gewünschten Abstand von 40 cm zwischen dem Neubau Moserbräu und dem Herzogstadl: „Der einzige Sinn ist ein Blödsinn.“