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Schüler

Vielfalt der Berufe im Gesundheitswesen kennenlernen

„Nacht der Talente“ am Donnerstag, 21. Februar für Schüler, Wieder- und Quereinsteiger

 

Welche Aufgaben übernimmt ein operationstechnischer Assistent? Was lerne ich in der Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten? Wie kann ich nach mehreren Jahren Elternzeit wieder in meinen Beruf als Gesundheits- und Krankenpflegerin zurückkehren? Diesen und vielen weiteren Fragen rund um Ausbildung, Tätigkeitsfelder sowie Wieder- und Quereinstieg in Berufe des Gesundheitswesens widmet sich die LAKUMED Messe für Gesundheitsberufe „Nacht der Talente“ am Donnerstag, 21. Februar ab 16 Uhr am Krankenhaus Landshut-Achdorf.

Besucher erhalten im Rahmen der Messe die Möglichkeit, bei Führungen durch die Fachbereiche und zahlreichen Mitmach-Aktionen die vielfältigen beruflichen Möglichkeiten im Gesundheitswesen kennenzulernen. Außerdem informieren Auszubildende, langjährige Mitarbeiter der LAKUMED Kliniken aus verschiedenen Berufsgruppen sowie Vertreter des Kompetenzzentrums für Gesundheitsberufe in Vilsbiburg und die Personalstelle über Ausbildung, Wieder- und Quereinstieg sowie die LAKUMED Kliniken als Arbeitgeber.

Die „Nacht der Talente“ ist ein Baustein der Kampagne „Talente haben viele Gesichter“, die die LAKUMED Kliniken ins Leben gerufen haben, um dem im Gesundheitswesen immer stärker spürbaren Fachkräftemangel aktiv entgegenzutreten. Jungen Menschen, aber auch interessierten Quer- und Wiedereinsteigern soll die Attraktivität einer wertschöpfenden Tätigkeit sowie die individuellen beruflichen Chancen im Gesundheitswesen nähergebracht werden.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 21. Februar von 16 bis 20 Uhr im Foyer sowie den Fachbereichen des Krankenhauses Landshut-Achdorf statt. Um Anmeldung per Mail an ich@lakumed.de wird gebeten. Weitere Informationen über die beruflichen Möglichkeiten im Gesundheitswesen sowie die „Nacht der Talente“ finden Sie unter www.talente-gesichter.de.

 

Foto: LAKUMED

 

“Zahlreiche Chancen auf dem Arbeitsmarkt”

Schüler der Realschule Niederviehbach treffen Bundestagsabgeordneten Oßner in Berlin

Rund 50 Schüler der Realschule Niederviehbach haben am Donnerstag im Rahmen der Abschlussfahrt der zehnten Klassen den Bundestagsabgeordneten Florian Oßner im Berliner Reichstag getroffen. Nach einer Führung durch den Bundestag tauschten sie sich mit Oßner über aktuelle politische Themen aus. Dabei standen die schwierige Regierungsbildung und die künftige Lage auf dem Ausbildungsmarkt im Mittelpunkt.

„Wir stehen nach dem Abbruch der Sondierungsgespräche in der Jamaika-Konstellation vor einer noch nie dagewesenen Herausforderung für die Bundesrepublik“, sagte Oßner über die derzeitige Lage. Aber die geschäftsführende Bundesregierung und der Bundestag seien trotzdem handlungsfähig und würden sich unter anderem dafür einsetzen, dass die Lage auf dem Arbeitsmarkt für Schulabsolventen weiter so gut bleibe wie sie aktuell ist.

„Wir wollen die stabile Grundlage schaffen, dass unsere Unternehmen verlässliche Rahmenbedingungen haben und weiterhin attraktive Ausbildungsplätze und Jobs für die junge Generation anbieten“, erklärte er im Gespräch mit den Jugendlichen. „Durch eure gute Ausbildung in der Realschule Niederviehbach habt ihr so zahlreiche Chancen auf dem Arbeitsmarkt wie noch nie zuvor – nun seid ihr am Zug, diese wahrzunehmen,“ so der Abgeordnete Florian Oßner.

Es schloss sich eine über einstündige, rege Diskussion mit den Schülern an. Dabei standen nicht nur die Zuwanderung und Digitalisierung im Vordergrund, sondern auch die schwierige Frage, wie man politisches Engagement mit dem Privatleben vereinbaren könne.

Bildtext:
Bundestagsabgeordneter Florian Oßner (vorne links) empfing die Niederviehbacher Schüler zum politischen Austausch.

 

Bild: Bragulla

 

Zwei Leserbriefe eines Klassensprechers der 12. Klasse der Berufsoberschule sprechen eine deutliche Sprache. Klartext veröffentlicht die Briefe nachstehend ungekürzt und unverändert:

Erster Leserbrief

Zu dem Artikel „Berufsschul-Sanierung: Etappenziel ist erreicht“ von Johannes Viertlböck, erschienen am 01.10.2013 in der Landshuter Zeitung.

Im Kern ist die Botschaft, dass das Gebäude immerhin steht, rechtzeitig bezugsfertig wurde und das Dach regenfest ist. Von einem abgeschlossenen und funktionalen Bauprojekt kann allerdings noch nicht die Rede sein. Noch lang ist die Liste der Mängel und zum ersten Mal deutlich wurde dies wohl beim Einzug der Lehrerschaft, welcher, aufgrund eines vergessenen Notfalltelefons im Aufzug und der daraus resultierenden und bis jetzt andauernden Stilllegung der Anlage, schweißtreibender gewesen ist, als so mancher vorher dachte. Auch kommt durch einen Fehler in der Heizungsanlage und der damit verbundenen, andauernden Betriebsamkeit der Heizkörper auf voller Kraft, neben hohen Energiekosten, echtes Saunafeeling auf. Ein weiteres Manko sind die automatischen Sonnenschutzrollos. Diese zeichnen sich nämlich bisher leider nur durch ihre Unfunktionalität aus. Doch dass an der Bausubstanz wohl etwas gespart wurde, ist aufgrund der Tatsache, dass es sich hier um ein öffentliches Gebäude handelt nicht stark verwunderlich und auch nichts Neues.

Natürlich sind und bleiben diese Ausführungen subjektive Ansichten eines Schülers, dessen Kritik wohl für viele unverständlich ist. Ähnlich wie die Durchsagen des Sekretariates, welche, geschuldet durch fehlende Lautsprecherverbindungen in manchen Klassenzimmern, unverständlich in den Fluren der Schule verhallen.

Trotz all dem, findet vor allem durch die Kooperation zwischen Schulleitung, Lehrern und Schülern ein geregelter Unterricht statt. Auch wenn manchmal innovative Ideen seitens der Lehrerschaft nötig sind um ihr Stoffgebiet adäquat zu visualisieren. Doch leider bleiben Verzögerungen im Unterrichtsablauf genauso vorprogrammiert wie stetig  steigende Langeweile seitens der Schüler, verschuldet durch die Unmöglichkeit des Einsatzes der neuen und teuren, doch leider bisher funktionsunfähigen Multimedia-Gerätschaften. Hinzukommend scheint sich zu den erwähnten Verzögerungen in der Bauphase auch eine Verzögerung in der EDV-Phase gesellt zu haben. So blieb ein funktionierendes System bisher mehr Wunsch als Tatbestand.

Doch wie bereits der Titel des Artikels durch das Wort „Etappenziel“ ausdrückt, ist das Endziel eines geregelten Schulablaufes, in dem ein Rädchen ins andere greift, noch ein kleines Stück entfernt. Zweifel am Erreichen dieses Zieles bestehen jedoch nicht. Denn wo Schatten ist, da ist auch Lichtgrau. Somit bleibt die Hoffnung, dass sich nach den Startschwierigkeiten ein geordneter und produktiver Schulalltag einstellt und diese neue Schule ein Ort wird, den Schüler mit Stolz ihre Schule nennen und gerne aufsuchen.

 

Zweiter Leserbrief 

Das neue BS I Gebäude sorgt auch noch 10 Wochen vor den entscheidenden Abiturprüfungen für genug Störfaktoren, um jede Form der Langeweile für Lehrer und Schüler kategorisch auszuschließen. Ein erster wichtiger Punkt ist hier die Problematik in den Klassenzimmern, welche mit ihrer Fensterfront direkt auf die Großbaustelle im Innenhof ausgerichtet sind. Der Baulärm dort hat mittlerweile eine solche Dimension, dass eine normale Stimmmodularität nicht immer ausreicht um verstanden zu werden. Aber sich über neue Bauprojekte zu beschweren ist natürlich nicht unsere Absicht. Ganz im Gegenteil, wir begrüßen jede Modernisierung im Bildungswesen. Viel wichtiger und die Hauptproblematik ist hier nicht die seit Schuljahresbeginn bestehende Baustelle, sondern die Zustände im bereits Anfang Oktober fertig gestellten BS I Gebäude. Wobei die damalige Meldung der Fertigstellung sich wohl nur auf die Witterungsbeständigkeit des Daches bezogen haben kann, da die „Baustelle“ BS I uns seit Beginn des Jahres in Atem hält. Das Wort „Zumutung“ mag hier zwar hart klingen, aber es beschreibt manchen Zustand doch leider sehr genau. Die Spitze des Eisberges ist die seit Schuljahresbeginn funktionsgestörte Lüftung in den Klassenzimmern, wobei sich die Störung durch ein defektes Heizelement definiert. Dies führt dazu, dass im wahrsten Sinne des Wortes ein eiskalter Wind durch manche Klassenzimmer weht und die Schüler im „Eskimodress“ ihren Schulalltag verbringen. Dass hier Erkältungen vorprogrammiert sind, ist eine Selbstverständlichkeit und durch die Tatsache hoher Krankheitstage in den betroffenen Klassen bewiesen. Selbst die Ärzte der Schüler attestieren einen Zusammenhang zwischen dem eiskalten Lüftungswind und den Krankheitsbildern. Dies alles geht mittlerweile so weit, dass sogar schon eine Klasse geschlossen einen ganzen Unterrichtstag streikend zu Hause verbracht hat. Uns stellen sich da zwei Fragen: nämlich die nach der Zuständigkeit und warum dieses schon seit langem bekannte Problem noch nicht behoben wurde? Nun, zuständig ist hier ein eigens dafür eingerichteter Ausschuss, bestehend aus Vertretern des Landkreises, der Stadt und einigen Bauverantwortlichen. Allerdings trügt hier das Wort zuständig, denn bisher wurde sich herzlich wenig um diese Belange gekümmert. So werden die Probleme zwar ab und an kurz angehört, falls sich die Verantwortlichen des Ausschusses ausnahmsweise 5 Minuten Zeit nehmen, aber nicht gelöst, sondern dreist ignoriert. Meist wird hierbei vorgeschützt, dass wir uns überhaupt über die Finanzierung und die Durchführung des Schulneubaues glücklich schätzen sollen. In Zentralafrika sind die Leute ja schließlich schon mit einer Tafel und einem Dach zufrieden.

Wir denken, es zeigt sich welchen Stellenwert diese Schule für die derzeitige politische Führungsriege in Landshut einnimmt. Daraus erschließt sich, wem „Zukunft“ wirklich am Herzen liegt und welche Politiker am 16. März unsere Stimmen (nicht) erhalten.

CampusCity – Ein modernes Apartmenthaus in perfekter Innenstadtlage

 

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CampusCity – Auch bei Nacht ein echter Blickfang

 

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CampusCity – In der grünen Oase des Innenhofs treffen sich die Bewohner von CampusCity. Hier können die Schüler und Studenten in Ruhe lernen oder sich austauschen.

 

 

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CampusCity – Hier wohnt der Student von morgen – in einer modernen Wohnanlage, zentrumsnah mit optimaler Anbindung an das Nah- und Fernverkehrsnetz. Umgeben von zahlreichen Geschäften, Sportstätten und vielen weiteren Möglichkeiten kann man hier einen Ausgleich zum Studienalltag finden.

 

 

 

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CampusCity – Den Bewohnern steht im Dachgeschoss ein großzügiger Gemeinschaftsraum zur Verfügung.
Ausgestattet mit Küche, Bar, Fernseher und Sitzgelegenheiten lädt dieser zu geselligen Abenden und Festen ein. Auf der Dachterrasse lässt sich der herrliche Ausblick über die Stadt Landshut genießen.

 

 

 

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CampusCity – Hell, modern und stilvoll – so präsentiert sich der Wohnraum der Schüler und Studenten. Ausgesuchte Möbel bieten ein einmaliges Wohnerlebnis in der eigenen Wohnung.

 

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Alte Regensburger Straße 60, 84030 Landshut

Tel: 0871/23336

Fax: 0871/23334

E-mail: info@vetter-wohnbau.de

Geschäftsführer: Claus Vetter

Registergericht Landshut HRB 4422

St.-Nr.: 132/118/71886 Finanzamt Landshut

 

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pressetext Diese Meldung ist unter http://www.pressetext.com/news/20130110018 abrufbar.
pte20130110018 Kultur/Lifestyle, Bildung/Karriere
US-Lehrer beklagen immer mehr prügelnde Schüler
Experte: “Gewalt gegen Pädagogen nährt sich aus Perspektivlosigkeit”
Provokation: Jugend verroht wegen Zukunftsängsten (Foto: pixelio.de, Gastmann)
Provokation: Jugend verroht wegen Zukunftsängsten (Foto: pixelio.de, Gastmann)

Tübingen (pte018/10.01.2013/12:25) – In den USA beklagen immer mehr Lehrer Angriffe körperlicher Gewalt von ihren eigenen Schülern. Neben Handgreiflichkeiten werden die Pädagogen auch häufig belästigt und beschimpft. In den USA gilt Gewalt gegen Lehrkörper als Tabuthema. Dabei können die Forscher um Dorothy Espelage von der Universität Illinois http://illinois.edu zeigen, dass 80 Prozent der befragten Lehrer davon berichten, mindestens einmal im vergangenen Jahr Opfer von verbaler oder physischer Gewalt geworden zu sein. 44 Prozent wurden körperlich angegriffen, 72 Prozent berichten von verbalen Belästigungen.

Elf- bis 15-Jährige betroffen

“Solche Zahlen sind immer schwierig zu analysieren”, sagt Günther Gugel, Pädagoge und Ko-Geschäftsführer des Instituts für Friedenspädagogik Tübingen http://friedenspaedagogik.de , gegenüber pressetext. “Alle mir bekannten Langzeitstudien zeigen, dass Gewalt an Schulen zunächst abgenommen hat”, gibt Gugel zu bedenken.

Verlässliche Zahlen werden von den deutschen Unfallkassen veröffentlicht. Die Unfallkassen registrieren alle Fälle, in denen Gewalt vorkommt. 90.000 Unfälle pro Jahr resultieren an allgemeinbildenden Schulen aus dem aggressiven Verhalten von Schülern, heißt es beim Spitzenverband der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung DGUVhttp://dguv.de . Die meisten Fälle passieren in der Altersgruppe der Elf- bis 15-Jährigen.

Verzerrtes Bild durch Medien

In den Medien wird Schülergewalt gegen Lehrer oft brutaler dargestellt als in der Wissenschaft, so Gugel. “Es heißt nicht, dass es Schulen gibt, wo viel Gewalt vorkommt, aber die Durchschnittszahlen sind nicht so hoch, wie die Medien uns verkaufen wollen”, weiß der Experte. Eine genaue Ursache für diesen Missstand gebe es nicht: “Es gibt Risikofaktoren, die mit dem Kind, dem Elternhaus und der Schule zusammenhängen und auch einen Teil einer Gruppendynamik darstellen”, erklärt der Diplompädagoge.

Häufig werden Schüler gewalttätig, wenn ihnen Anerkennung fehlt. Deshalb verschaffen sich diese Jugendliche Achtung auf einer destruktiven Ebene. “Häufig ist es ein verborgener Hilferuf an die Erwachsenen”, vermutet Gugel. Außerdem sind die Signale, die Jugendliche heute aus der Erwachsenenwelt bekommen, wenig einladend. “Wir benötigen eine Gesellschaft, die Jugendliche auch jenseits der Rentendiskussion braucht. Das Potenzial der Jugendlichen, die Gesellschaft auch zu gestalten, sollte geachtet werden”, so Gugel.

 

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Stadtrat Rudi Schnur (links) überbrachte den ehrenamtlichen Schulweghelfern von Auloh den Dank von Oberbürgermeister Hans Rampf (Foto: Michael Lindinger)

 

 

Im Landshuter Stadtteil Auloh kümmern sich seit Jahren ehrenamtliche Helfer um einen si-cheren Schulweg der Kinder

Die Zahl der Kinder, die auf Deutschlands Straßen sterben oder verletzt werden, ist glück-licherweise in den letzten Jahrzehnten zurückgegangen. Mit dazu beigetragen haben auch die Schülerlotsen und Schulweghelfer, die den Schulweg der Kinder begleiten und sicherer machen. Vielfach werden die Schulweghelfer von den Kommunen für ihre Tätigkeit entlohnt. Nicht so im Landshuter Stadtteil Auloh. Dort sichern seit nunmehr fünf Jahren ehrenamtliche Helfer den Schulweg der Konradin-Grundschüler. Das stößt nicht überall auf Verständnis.

Der Landshuter Stadtteil Auloh verzeichnete in den letzten Jahren einen enormen Zuzug, wodurch der Verkehr immer mehr und die Unfallgefahr für Kinder auf dem Weg zur Schule immer größer wurde. Gerade vor der katholischen Kirche, mit der abknickenden Vorfahrtstraße, wurde die Verkehrssituation für die Schulkinder immer unübersichtlicher und damit gefährlicher. Dies wollten die Eltern nicht mehr länger hinnehmen und wandten sich an die Stadt Landshut mit der Bitte, an dieser besonderen Gefahrenstelle einen Schülerlotsen zu installieren. Da die Stadt dieser Bitte aus vielerlei Gründen nicht nachkam, ergriffen die Eltern selbst die Initiative und organisierten auf eigene Faust einen sichereren Schulweg für ihre Kinder. Unter der tatkräftigen Unterstützung von Stadtrat Rudi Schnur, der seinerzeit selbst Kinder an der Schule hatte und im Elternbeirat tätig war, gründeten sie eine Art Selbsthilfegruppe. Aus dem Kreis der Eltern und Großeltern wurden ehrenamtliche Helfer rekrutiert, die von der Polizei in die Aufgabe des Schul-weghelfers eingewiesen wurden und so ihrer verantwortungsvollen Aufgabe nachkommen konnten.

Seit nunmehr fünf Jahren achten Reinhard Porr, Gudrun Seidl, Christina Ecker, Katja Kriszio, Angela Aiglstorfer, Elke Simon-Kavas, Regina Kehlenbeck, Sabine Lindinger, Susanne Mintert, Christiane Kahl darauf, dass die Kinder sicher zur Schule kommen. Niemand hatte geglaubt, dass sie so lange durchhalten würden. Mittlerweile gehen ihre eigenen Kinder oder Enkelkinder teilweise schon gar nicht mehr in die Konradin-Grundschule. Trotzdem stehen sie noch immer zu ihrer ehrenamtlichen Aufgabe, passen nicht nur darauf auf, dass die Kinder sicher über die Straße kommen, sondern geben ihnen auch noch die eine oder andere Aufmunterung mit auf den Weg. Spricht man mit ihnen, dann spürt man die große Begeiste-rung, die diesen Menschen innewohnt und sie motiviert, tagtäglich ihren ehrenamtlichen Dienst zu versehen. Doch statt verdienter Anerkennung ernten sie nicht selten Unverständnis. Denn so mancher eilige Autofahrer fühlt sich in seinem Drang zur Arbeit oder zur Hochschule gebremst und reagiert entsprechend ungehalten, anstatt froh darüber zu sein, dass sich hier Bürger Aulohs freiwillig und ohne Entgelt der Gesundheit unserer Kinder annehmen.

Für Sachbearbeiterin Silvia Kalbe vom Straßenverkehrsamt Landshut ist dieser beispielhafte ehrenamtliche Einsatz ein wichtiger Beitrag zur Schulwegsicherheit. Aus diesem Grunde stelle die Stadt auch gerne kostenlos die vorgeschriebene Ausrüstung für Schulweghelfer zur Verfügung. Im Straßenverkehrsamt sei man sehr erfreut über dieses uneigennützige Engagement. Dies würde auch überall dort, wo die Stadt Landshut keinen eigenen Schulweghelfer stellen kann, eine gute Möglichkeit darstellen, den Schulweg der Kinder abzusichern.

Für Stadtrat Rudi Schnur kann dieses Engagement der Auloher Schulweghelfer gar nicht hoch genug gewürdigt werden, zeige es doch, dass hier Bürger von Auloh ihre Freizeit für die Sicherheit anderer Kinder opfern.

Oberbürgermeister Hans Rampf ließ den Schulweghelfern durch Stadtrat Schnur anlässlich einer kleinen Feier die Grüße und den Dank der Stadt Landshut übermitteln. Auch er freue sich sehr über dieses bürgerschaftliche Engagement.

Und selbstverständlich sind auch alle Eltern, Großeltern und die vernünftigen Verkehrsteilnehmer überaus dankbar dafür, dass es in Auloh Bürger gibt, die auch an andere denken und selbstlos für sie da sind.

– by –

 

Die Schulweghelfer die alle aus Auloh kommen sind:

Herr Porr Reinhard

Frau Seidl Gudrun

Frau Ecker Christina

Frau Kriszio Katja

Frau Aiglstorfer Angela

Frau Simon-Kavas Elke

Frau Kehlenbeck Regina

Frau Lindinger Sabine

Frau Mintert Susanne

Frau Kahl Christiane