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Schüler des Hans-Carossa-Gymnasiums (HCG)

 

Bildtext: Patenabgeordneter Florian Oßner MdB bekam von Lasse Fischlein ein Andenken geschenkt, das den Mount Rushmore zeigt – das berühmte Präsidentendenkmal, für das der US-Bundesstaat South Dakota berühmt ist.

 

„Das war das beste Jahr meines Lebens“

Junior-Botschafter Lasse Fischlein berichtet seinem Paten Bundestagsabgeordneten Florian Oßner über USA-Aufenthalt

 

 

Der Landshuter Lasse Fischlein hat das vergangene Jahr als Junior-Botschafter Deutschlands in den USA verbracht. Er war im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) vom Bundestagsabgeordneten Florian Oßner ausgewählt worden, die Region Landshut in den Vereinigten Staaten zu vertreten. Am Montag hat der 16-jährige Schüler des Hans-Carossa-Gymnasiums (HCG) mit Oßner in dessen Bürgerbüro eine Bilanz seines Amerikaaufenthalts gezogen.

„Das war das beste Jahr meines Lebens“, sagte Fischlein. „Es war unglaublich bereichernd, interessant und eine tolle Erfahrung.“ Weil seine Schule in Volga in South Dakota – rund 1000 Kilometer westlich von Chicago – sehr klein ist und dort kein so großer Konkurrenzkampf um Plätze in Sportmannschaften herrscht, konnte er American Football, Basketball und Baseball spielen. „Die Lehrer waren sehr hilfsbereit und ich konnte leicht Freunde finden.“

Außerhalb der High School ist Fischlein viel verreist. Er war mit anderen PPP-Stipendiaten eine Woche in der US-Hauptstadt Washington, verbrachte mit dem Chor und dem Orchester der Schule eine Woche in Chicago und flog mit seiner Gastfamilie, in der er vier Gastgeschwister hatte, für eine Woche nach Florida, um Disney World zu besuchen. Dort nahmen zwei seiner Gastschwestern an den Nationalmeisterschaften der Cheerleader teil.

 

Für Gemeinschaft engagieren

Die USA habe er insgesamt als ein sehr aufgeschlossenes, multikulturelles und topografisch schönes Land kennengelernt, sagte Fischlein. „Die Offenheit und Freundlichkeit der Amerikaner haben einen prägenden Eindruck auf mich hinterlassen. Auch die gesellschaftliche Haltung, dass es sehr wichtig ist, sich für die Gemeinschaft zu engagieren.“

Nach den Sommerferien wird Fischlein die zehnte Klasse des HCG besuchen. Sobald er sein Abitur hat, möchte er entweder Jura oder Medizin studieren. Fest steht für ihn schon jetzt, dass er ein Auslandssemester an einer US-Universität belegen will. Das Parlamentarische Patenschaftsprogramm würde er jedem empfehlen, der Fernweh nach Nordamerika hat: „Allein die Bewerbungsphase bringt einen schon persönlich weiter. Außerdem gibt es keinen besseren Weg, sich selbst und ein anderes Land kennenzulernen, als ein Jahr dort zu verbringen.“

 

Bewerbung für USA-Jahr bis 13. September

Bundestagsabgeordneter Florian Oßner, der selbst während seiner Ausbildung ein Jahr im Ausland verbrachte, lobte den bisher jüngsten seiner PPP-Teilnehmer: „Lasse Fischlein hat unsere Region mit seiner offenen, sympathischen und sehr bereichernden Art perfekt repräsentiert. Ich bin sicher, dass seine nun gesammelten Erfahrungen ihm auf seinem weiteren privaten und beruflichen Weg sehr helfen werden. Er bleibt uns weiterhin ein hervorragender Botschafter.“

Das Parlamentarische Patenschafts-Programm ist ein deutsch-amerikanisches Jugendaustauschprogramm, das 1983 aus Anlass des 300. Jahrestages der ersten deutschen Einwanderung nach Nordamerika vom Deutschen Bundestag und vom Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika beschlossen wurde. Es ermöglicht jungen Menschen aus beiden Ländern einen einjährigen Aufenthalt im jeweiligen Gastland, wobei Mitglieder des Amerikanischen Kongresses und des Deutschen Bundestages die Patenschaft für jeweils einen Teilnehmer übernehmen.

Wer es Lasse Fischlein nachmachen und auch ein Jahr als Junior-Botschafter in Amerika verbringen möchte, kann sich noch bis 13. September für das PPP-Stipendium 2020/21 des Deutschen Bundestages unter www.bundestag.de/ppp informieren und bewerben.

 

Foto: Büro Oßner