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Schönbrunn

OB KANDIDAT HASLINGER GEISELT STILLSTAND BEI WEST-UMGEHUNG UND B15 NEU – Großer Bürger-Andrang zum Thema: „Zuhören, Nachdenken, Umsetzen“ in der Tafernwirtschaft Schönbrunn

Tische und Stühle mussten zusätzlich aufgestellt werden!

Sieben Termine prägen die „Zuhörtour 2019“ des CSU-OB-Kandidaten Dr. Thomas Haslinger durch die Landshuter Stadtteile. Der erste Termin war am Sonntag, 03.03. im Stadtteil Ost angesetzt. Dr. Thomas Haslinger bat Bürgerinnen und Bürger in den Saal der Tafernwirtschaft Schönbrunn, um mit ihnen bei einem Weißwurstfrühstück unter dem Motto „Zuhören, Nachdenken, Umsetzen“, die Sorgen und Nöte der Bürgerinnen und Bürger des Stadtteiles Ost entgegenzunehmen und mit ihnen darüber zu diskutieren.

CSU-Vorsitzender des Ortsverbandes Landshut-Ost Rudolf Schnur, eröffnete die Veranstaltung mit einem herzlichen Grüß Gott an die sehr zahlreich erschienen Einwohner des Stadtteiles Ost. „Zuzuhören sei wichtig für die in den Stadtrat gewählten Vertreter“, so Schnur. Die gewählten Vertreter benötigen konstruktive Kritik, Anregungen und Problemdarstellungen für ihre Arbeit im Stadtrat. Der Bürger schlägt sehr gerne und auch schnell verbal auf die Stadträte ein, ohne sich über die Gründe der Entscheidungen zu informieren. Wichtig sei, dass beide Seiten aufeinander zugehen und sich die Zeit nehmen, die Argumente der jeweiligen anderen Seite anzuhören. Am heutigen Tag sei die Zeit, dass die Bürgerinnen und Bürger durch ihre Fragen dazu beitragen, Impulse an die Politik heranzutragen, so dass die Stadtpolitiker die richtigen Weichen für die Zukunft stellen können.

Dr. Thomas Haslinger war überrascht, dass so viele Menschen aus dem Stadtteil-Ost sich so früh auf den Weg machten, um seine Veranstaltung zu besuchen. Es soll nicht so sein wie früher, dass sich fünf Personen aus der Partei zusammensetzen um irgendetwas auszumachen und sagen: „Das ist es!“ In verschiedenen Werkstattthemen wie Verkehr, Marketing, Tourismus und Schulen wird man sich mit   professionell Beschäftigten aber selbstverständlich mit jedem Bürger darüber auseinandersetzen. „Jeder der Lust hat, kann sich gerne einbringen und am Wahlprogramm mitschreiben.“ Es sei kein Zustand der zu akzeptieren sei, dass nur 40 Prozent der Menschen bei der letzten Kommunalwahl die Stimme abgegeben haben, obwohl es um die eigene Stadt gegangen ist.

Dieses Jahr wird ein Haushalt von 330 Millionen Euro, ohne Stadtwerke verabschiedet werden. Investitionen werden von knapp 60 Millionen getätigt werden. Mit den Einnahmen, die verzeichnet werden, muss die Stadt klar kommen. Notfalls muss der Gürtel enger geschnallt werden. Die Erhöhung der Grund- und Gewerbesteuer ist für die CSU-Fraktion im Stadtrat kein Thema. „Wir müssen unsere Politik, wie wir sie machen ändern, viel mehr in den Dialog mit den Bürgern treten. Mit der Digitalisierung und den digitalen Medien sei es möglich, die Bürgerdemokratie zu modernisieren und zu verbessern, so der OB Kandidat der CSU.

Wichtige Fragen, die den Bürgerinnen und Bürger unter den Nägel brennen wurden nun diskutiert. Der gerade kürzlich eingerichtete Radfahrschnellweg Richtung Hochschule war ein vieldiskutiertes Thema. Dieser Weg wird derzeit mehr von Fußgängern benutzt wie von Radfahrern, obwohl dieser Weg von Fußgängern überhaupt nicht benutzt werden darf. Den Rettungsfahrzeugen für die der Weg ebenfalls angelegt wurde, stehen nun neun Poller im Wege. Der Stadtrat ist im Vorfeld von der Stadtverwaltung nicht klar informiert worden kommentierte Stadtrat Schnur. Und der OB stellte auf Nachfrage im Bausenat fest: „Nun ist es halt so!“.

Sollte ein Fahrverbot für die Stadt Landshut ausgesprochen werden, sollte man daran denken, dass sofort die Schulbuslinien eingestellt werden müssen, die fast nur die ältesten Busse nutzen. Alles spricht von Feinstaub und viele wissen nicht woher dieser kommt. Die Stadt Landshut täte alles um den Verkehr zum Stoppen zu bringen, als ihn flüssiger zu machen. Die Stadt sollte, wie es früher der Fall war, die Straßen ab und zu waschen um dem Feinstaub entgegen zu wirken. Haslinger konnte die Bürgerinnen und Bürger beruhigen, Fahrverbote wird es in Landshut nicht geben, da bei Messungen festgestellt wurde, dass die gemessenen Werte ständig nach unten gehen.

Das Thema „Ochsenau“ nahm einen großen Teil der Diskussion ein. Haslinger sieht hier zwei Belange. Der Naturschutz sei berechtigt, was aber höher zu gewichten ist, sei die Bebauung der Ochsenau, hervorgeführt durch das massive Problem der Wohnraumbeschaffung in der Stadt. „Ich bin für eine Bebauung, weil der größte Teil der Ochsenau der Stadt und der Hl. Geiststiftung gehört.“ Dort gibt es für die Stadt die Möglichkeit der Steuerung wie gebaut werden kann. Die Ochsenau sei kein Stadtteil, wo man sechs bis siebenstöckige Häuser hin bauen kann. Mit dem Einheimischen-Modell, d.h. nach bestimmten Kriterien, wie zum Bsp. Ortsansässigkeit, bestehe die Möglichkeit, vorzugsweise Bauland auszuweisen und günstig zur Verfügung zu stellen. Die Ochsenau sei das einzige Gebiet, wo die Stadt die Möglichkeit habe zu bestimmen, wo und wer dort bauen darf.
Der Stellplatzschlüssel stellt ein großes Problem dar und die Infrastruktur muss unbedingt stimmen. Haslinger wies darauf hin, dass die Flächen der Stadt begrenzt seien, wo gebaut werden kann. Rudolf Schnur zitierte in diesem Zusammenhang den jetzigen Oberbürgermeister Putz, der verlauten ließ, die Ochsenau-Ost wird nicht bebaut, solange die Infrastruktur nicht entsprechend vorhanden sei.

Angesprochen wurden selbstverständlich auch die Parkmöglichkeiten, die in der Stadt nicht vorhanden sind und welche Möglichkeiten es gibt, sie zu schaffen. Ein Tiefgaragenstellplatz kostet 30.000 Euro. Damit hat der Bauträger das Problem, die Stellplätze los zu werden. Es wird das Interesse der Bauträger sein, die Stellplatzsatzung aufzuweichen um nicht mehr Stellplätze intergieren zu müssen, um Kosten zu sparen. Diesem Thema wird man nur Herr werden, so glaubt Dr. Haslinger, wenn man den Einen oder Anderen zum Umsteigen in einen attraktiven ÖPNV bewegen kann. Der Verkehrsfluss der Stadtbusse muss besser gesteuert werden und die Taktung dementsprechend reguliert werden. Der Park and Ride Verkehr soll intensiv vorangetrieben werden und Parkplätze müssen dafür unbedingt erstellt werden. „Die Konstruktion LAVV ist extrem unglücklich und ob Landrat und OB das weiter schaffen bleibt dahingestellt“, meint Haslinger. Sehr entscheidend wird sein, wie schnell die Stadt in der Zukunft wachsen wird.

„Uns geht das Thema Westtangente viel zu langsam voran. Es werden zu wenige Gespräche geführt, und wir müssen diese Straße so schnell wie möglich mit maximaler Förderung bauen“, führte Haslinger weiter aus. Es wird sein wie in der Ochsenau, solange die infrastrukturellen Grundmaßnahmen nicht hergestellt sind, ist es nicht verantwortbar tausende Häuser zusätzlich in die Stadtteile zu setzen. Es ist für den CSU-Kandidaten ganz klar, diese beiden Straßenprojekte mit Nachdruck, soweit er kann, unterstützen.

Haslinger sprach weiter Punkte an, die er für sehr wichtig empfindet und zwar sind das die Themen Verwaltung, Dienstleistung und Bürgerbüro. Viele Boten- und Dienstgänge könnte man auch digital erledigen. Es wäre sicher auch für ältere Leute hilfreich über PC oder über sonstige Online-Verfahren Dinge zu erledigen. Diese Überlegung von Haslinger wurde von den Zuhörern sehr positiv aufgenommen. Ein anwesender Angestellter des Finanzamtes hatte dazu die Bemerkung anzubringen, dass diese Einrichtung des Finanzamtes zu wenig angenommen wird. Es müssten zuerst Kurse von der Stadtverwaltung angeboten werden, um interessierte Personen im Umgang mit digitalen Medien zu schulen. Das Ziel sei, so Haslinger, dass man auf Platz eins in Bayern sein möchte, was die digitalisierte Stadtverwaltung betrifft.

Ein Besucher der Veranstaltung kritisierte die Arroganz der Landshuter Stadtbediensteten. Es wird nicht gegrüßt, wenn man sich auf privatem Grund und Boden sich befindet und tätig ist und beantwortet auch keine Fragen der betroffenen Bürger. Kein einziger Bürgermeister hätte sich da jemals heran getraut. Haslinger meinte darauf, es gäbe engagierte aber auch unmotivierte Mitarbeiter von städtischen Behörden. Der Arbeitsmarkt sei leer und damit ist es notwendig gute Leute zu fördern und gute Leute zu werben. Von den Besuchern der Veranstaltung wurde eine Beschwerdestelle in der Stadtverwaltung angeregt. Es besteht dabei die Gefahr, so Haslinger, dass die Stelle unter Umständen zur Denunzier-Stelle umfunktioniert wird.

„Wir haben uns als Stadt Landshut nicht mit Ruhm bekleckert“, was das Thema Stiftung Koenig anbetrifft und den Konflikt löse ich heute sofort mit einer Entscheidung, denn ein Protagonist dieser Szene geht in eineinhalb Jahren in den Ruhestand und somit stelle ich den status quo ante wieder her!“ Mit diesem Satz hat Dr. Thomas Haslinger die Frage eines Besuchers zum Thema Dr. Niehoff beantwortet.

„Die Kompetenz Verwaltungsumstrukturierung liegt bei einer Person und die ist hier nicht im Raum, sondern sitzt im Rathaus!“. Zwischenruf: „oder in Bruckberg…“.

„Der jetzige und der nächste Haushalt sind Haushaltsentscheidungen um grob die Löcher stopfen zu können, die sich gerade entwickelt haben. Nach 2020 muss ein Kassensturz gemacht werden und wir müssen eine Möglichkeit finden, wie wir alle unsere Bürgerinnen und Bürger zur Schwerpunktsetzung im Städtischen Haushalt beteiligen. Am Ende des Tages müssen wir es schaffen, was die Bürgerinnen und Bürger als das Wichtigste ansehen, umgesetzt wird“, so der CSU-Kandidat Dr. Thomas Haslinger.

 

-hjl-

 

Fotos: h.j.lodermeier

 

Das Bild zeigt Graurinder im Nationalpark „Neusiedler See – Seewinkel“ im österreichischen Burgenland. (Foto: Helmut Naneder)

Am Freitag, 8. März, informiert der Landschaftspflegeverband über die Ansiedlung von ungarischen Graurindern auf Areal in Landshut-Schönbrunn

Am Freitag, 8. März, um 17 Uhr findet unter freiem Himmel in der Ochsenau im Osten des Stadtteils Schönbrunn eine Informations-Veranstaltung zum Ochsenprojekt des Landschaftspflege-Verbandes (LPV) Landshut statt. Wie wiederholt berichtet, werden im Frühling durch den LPV vier ungarische Graurinder auf einem rund drei Hektar großen Gelände in der Ochsenau angesiedelt, das mit einem Elektro-Zaun umfriedet wird. Ziel des Projekts ist die naturschutzfachliche Aufwertung des Areals, das lange Jahre durch Schafe – überwiegend als Pferch-Fläche – genutzt wurde.

LPV-Geschäftsführer Tobias Lermer und sein Stellvertreter Helmut Naneder stehen dabei interessierten Bürgern Rede und Antwort zu dem Projekt, das wissenschaftlich begleitet und ausgewertet wird. Auch OB Alexander Putz, der stellvertretender LPV-Vorsitzender ist, wird zugegen sein.

Treffpunkt ist an der Zufahrt zum Vereinsheim des Schäferhunde-Vereins. Die Einfahrt befindet sich in Fahrtrichtung Auloh rund 50 Meter rechts nach den Gebäuden der Handwerkskammer Landshut.

 

 

Pressebericht Sonntag, 06. Januar 2019

Stadtgebiet Landshut

Einbruch in Einfamilienhaus

LANDSHUT. Am Samstag zwischen am frühen Abend wurde im Landshuter Stadtteil Schönbrunn in ein Haus eingebrochen. Der oder die unbekannten Täter schlugen ein Fenster ein und hinterließen einen hohen Sach- und Beuteschaden. Wer kann Angaben zu Tat oder Täter machen? Die Polizei Landshut bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise. Diese werden unter 0871/9252-0 entgegengenommen.

Landkreisgebiet Landshut

Parkende PKW beschädigt

LKR. LANDSHUT. In der Nacht von Samstag auf Sonntag beschädigte ein bislang unbekannter Täter mehrere, vor der Diskothek in der Meisenstraße in Ergolding geparkte PKWs, indem er jeweils einen Seitenspiegel heruntertrat. Für die Fahrzeugeigentümer entstand ein nicht unerheblicher Sachschaden. Die Polizei Landshut bittet um sachdienliche Hinweise und nimmt diese unter 0871/9252-0 entgegen.

 

Bürgerversammlung für Stadtteile Peter und Paul, Frauenberg und Schönbrunn

Oberbürgermeister Alexander Putz lädt die Bürgerinnen und Bürger der Stadtteile Peter und Paul, Frauenberg und Schönbrunn am Mittwoch, 12. Dezember, zu einer Bürgerversammlung in die „liveBOX” der Sparkassen-Arena, Niedermayerstraße 100, ein. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr. Wünsche und Anregungen zur Diskussion können noch bis Montag, 10. Dezember, per E-Mail an buergerversammlung@landshut.de gesendet werden; es wird gebeten, den Namen und die Adresse anzugeben.

 

Foto: Archiv klartext.LA

DAS GRÜNE ZENTRUM IN SCHÖNBRUNN ist am Donnerstag wieder einen Schritt näher gerückt.

Oberbürgermeister Alexander Putz (links) und Landrat Peter Dreier unterzeichneten den Kaufvertrag, mit dem der Landkreis ein rund 4.900 Quadratmeter großes Grundstück von der Stadt erwirbt.

Auf diesem Gelände soll die vom Landkreis betriebene neue Landwirtschaftsschule entstehen – eine der wichtigsten Einrichtungen des Grünen Zentrums. Dieses soll, einem Konzept des Freistaats folgend, künftig verschiedene Organisationen und Ämter aus dem Bereich der Land- und Forstwirtschaft unter einem Dach bündeln, beispielsweise das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Die dafür erforderlichen Flächen wird der Freistaat Bayern von der Stadt Landshut erwerben. Nach längeren Verhandlungen hatten Stadt und Freistaat bekanntlich vor Monaten Einigung insbesondere über einen angemessenen Kaufpreis erzielt. Oberbürgermeister Alexander Putz ist daher sehr zuversichtlich, dass das Grüne Zentrum zeitnah kommt: „Ich freue mich sehr, dass wir dieses Großprojekt gemeinsam mit allen beteiligten Partnern nun auf den Weg bringen und zum Erfolg führen werden.”

 

Foto: Stadt Landshut

 

PRESSEMITTEILUNG                                                                                  18.12.2017

Grünes Zentrum: OB Putz sieht Freistaat am Zug

Stadt hält am Standort Schönbrunn, aber auch an ihren Preisvorstellungen fest

„Mit Freude stelle ich fest, dass Sie und Ihr Haus nach wie vor großes Interesse am Zustandekommen des Grünen Zentrums in der Stadt Landshut haben. Dies deckt sich mit den Interessen der Stadt, auch wenn von verschiedenen Seiten andere Dinge behauptet oder in Umlauf gebracht wurden“: In einem Brief an Landwirtschaftsminister Helmut Brunner hat Oberbürgermeister Alexander Putz bereits am 24. November 2017 die Position der Stadt Landshut einmal mehr klargestellt und für den Bau der Einrichtung am Standort Schönbrunn nahe der Hochschule geworben.

Putz machte in seinem Schreiben an Brunner aber auch deutlich, dass aus seiner Sicht der Freistaat am Zug ist. Die Stadt sei selbstverständlich dazu bereit, das Grüne Zentrum in Schönbrunn anzusiedeln und die Wertermittlung für das Grundstück abzuwarten. Allerdings: An das Preisangebot, das dem Freistaat seit mehreren Jahren vorliege, halte man sich gebunden. Zudem habe die Stadt vorgeschlagen, „für das geplante Baugebiet eine Umwidmung in ein eingeschränktes Gewerbegebiet vorzunehmen“, so Putz. Damit habe die Stadt eine Anregung der Obersten Baubehörde aufgegriffen. Auf diese Weise könnten die unterschiedlichen Wertvorstellungen zusammengeführt werden.

Gleichzeitig weist der Oberbürgermeister darauf hin, dass die zuständigen Verwaltungsstellen des Freistaats, allen voran die Immobilien Freistaat Bayern (IMBY), in Sachen „Grünes Zentrum“ kontinuierlich in engem Kontakt mit der Stadtverwaltung stehen, und zwar federführend mit dem Bau- und dem Finanzreferat. Baureferent Johannes Doll hatte sich beispielsweise zuletzt am 5. und 12. Dezember schriftlich an die IMBY gewandt. Dabei stellte Doll nochmals klar, dass im Falle einer – bekanntlich in Aussicht stehenden – Änderung der Gebietskategorie für die Fläche des Grünen Zentrums in ein eingeschränktes Gewerbegebiet „neben den Kernnutzungen des Grünen Zentrums, denen die Büro- und Verwaltungsgebäude zugeordnet sind, auch die planungsrechtliche Zulässigkeit der staatlichen Führungsakademie inklusiv des geplanten Wohnheims gegeben“ sei. Darüber hinaus nahm der Baureferent zum Erschließungszustand des Grundstücks, zur zeitlichen Perspektive bis zur Rechtskraft des Bebauungsplans und zu weiteren Fragen der IMBY Stellung. Außerdem betonte er, zur Abklärung weiterer Details jederzeit gerne zur Verfügung zu stehen.

Angesichts dieses seit Monaten sehr intensiven Kontakts zwischen der für den Grundstückserwerb auf Seiten des Freistaats zuständigen IMBY und der Stadtverwaltung sei es erstaunlich, wenn in der Landshuter Zeitung vom 15. Dezember 2017 unter Verweis auf ein Schreiben des Ministers – das übrigens vom 21. November datiert – der Eindruck erweckt werde, der Minister habe „den Druck auf Oberbürgermeister Alexander Putz erhöht“. „Das Ministerium weiß ebenso wie alle anderen, mit dem Vorgang befassten Behörden genau über unsere Haltung Bescheid und hatte nie einen begründeten Anlass, an unserer Position zu zweifeln“, so Putz. „Etwaige Unklarheiten sind spätestens mit meinem Brief vom 24. November an Minister Brunner ausgeräumt.“ Außerdem sei es doch die Stadt Landshut, die seit Monaten auf eine Entscheidung des Freistaats warte, so der Oberbürgermeister. „Deswegen begrüßen wir es sehr, wenn auch der Minister schnell Klarheit haben will, müssen aber mit allem Respekt schon darauf verweisen dürfen, dass der Ball jetzt bei der Staatsregierung liegt. Am Willen der Stadt Landshut mangelt es nicht.“

In der Sache sei Folgendes klar: „Wir möchten das Grüne Zentrum in unserer Region und am allerliebsten in Schönbrunn haben“, sagt Putz. Andererseits könne und wolle die Stadt dem Freistaat das fragliche Grundstück auch nicht völlig unter Wert abtreten. „Wir sind für dieses Projekt dazu bereit, erhebliche Abstriche beim Kaufpreis zu machen und haben das ja auch schon getan“, so der OB. „Wenn auf dieser Basis keine Einigung möglich sein sollte, wäre das äußerst bedauerlich. Dann, und nur dann, müssten wir neue Überlegungen für das Areal anstellen – würden aber auch in diesem Fall eine vernünftige Lösung finden, die den Interessen der Stadt und ihrer Bürger gerecht wird.“

Foto: Stadt Landshut
Bildtext: OB Alexander Putz hat in einem Brief an Landwirtschaftsminister Helmut Brunner noch einmal klargestellt, dass die Stadt Landshut das Grüne Zentrum gerne am Standort Schönbrunn sehen würde.

 

Brandübungscontainer kommende Woche an der Kiem-Pauli-Straße

Im Laufe der kommenden Woche (26.10. – 30.10.) werden täglich am Gerätehaus Schönbrunn an der Kiem-Pauli Straße intensive Brandschutzschulungen stattfinden. Atemschutzgeräteträger der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Landshut schulen unter realen Einsatzbedingungen vor Ort an einem vom Landesfeuerwehrverband Bayern in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Versicherungskammer bereitgestellten Brandübungscontainer. Für den sporadisch austretenden Brandrauch und die ev. bei ungünstigen Windverhältnissen riechbaren Brandgase bittet die Feuerwehr um Verständnis.

Der passive Feuerwehrkamerad Martin B r a n d l m e i e r feierte in diesen Tagen seinen 80. Geburtstag. Der Jubilar trat 1953 in die damals selbständige Freiwillige Feuerwehr Schönbrunn ein und leistete bis 1982 aktiven Feuerwehrdienst. Auch als die Schönbrunner Feuerwehr 1974 in Zuge der Eingemeindung der Feuerwehr der Stadt zugeordnet wurde, blieb er aktives Mitglied der Feuerwehr. 1978 wurde Brandlmeier mit dem Ehrenzeichen für 25-jährige aktive Tätigkeit vom Bayerischen Staatsministerium ausgezeichnet. Dem Jubilar gratulierte die Vorstandschaft der Freiwilligen Feuerwehr, angeführt vom ersten Vorsitzenden Otto Weber und Stadtbrandrat Erich Gahr recht herzlich. Ebenfalls zu den Gratulanten zählten die passiven Zugskameraden des Löschzuges Schönbrunn Ehrenbrandmeister Max Forster, Ehrenbrandmeister Franz Nettigner, der ehemalige stellvertretende Zugführer Xaver Zehetbauer, Georg Walter, Franz Köppl und der Verwaltungsbeirat der Landshuter Feuerwehr Rudi Schnur.

Wer von einer Ost-Tangente spricht kennt entweder den Stadtplan nicht oder hat in Mathematik geschlafen! Die erneut (u.a. auch 2002, 2006, 2010 und 2012) in der Diskussion befindliche Trasse verläuft durch zwei Landshuter Wohngebiete und kann allein deswegen keine Tangente sein. Eines muss klar sein: Eine solche Straße führt entweder zu einer Entlastung in vielfältiger Weise, daher verwende ich seit Jahren den Begriff “Entlastungsstraße” oder sie hat zu unterbleiben! Insbesondere dulden die Bürger der Auwaldsiedlung und Auloh kein mehr an Lärm und Verkehr.

Nachdem die Ergoldinger Marktgemeinderäte und der Kreistag der Stadt Landshut einen Katalog an Prüfungszwängen auferlegt haben, in dem die Aufgabe “keine Mehrbelastung für Ergolding” darüber steht, sollen  verschiedenste Varianten geprüft werden.

Die Ergoldinger Bürgervertreter wollen Ihrem eigenen Bekunden nach zwischen Isar (Nordufer) und der B 11 / B 15 keine weitere Wohnbebauung, sondern nördlich der Bundesstraßentrasse auf dem ehem. Feldflugplatz östlich der Rottenburger Straße.
Eine tiefergelegte Fahrbahn mit Einhausung der Entlastungsstraße Ost ist dabei ebenfalls in Betracht zu ziehen. Diese Einhausung sehe ich als unabdingbar an, da nicht nur in Ergolding die bestehenden bewohnten Weiler, sondern gerade die Ortsteile Auloh und Schönbrunn, insbesondere vor Lärm geschützt werden müssen.
Diesen Gesichtspunkt vertritt mein Kollege Ludwig Graf und ich seit Jahren. Ebenso war für uns immer nur eine Entlastungsstraße, insbesondere für den Verkehr von und zu den Bildungseinrichtungen und den Wohngebieten in Schönbrunn und Auloh denkbar. Daher haben wir auch eine Tonnagebeschränkung zur Prüfung eingebracht.
Eine Umfahrung der B 299 (Konrad-Adenauer-Straße) oder gar ein Ersatz der B 15neu würde von uns entschieden bekämpft werden.
Auch deswegen haben wir im Plenum am Freitag darauf gedrungen, dass der mathematisch völlig falsch gewählte Begriff einer “Tangente” nicht mehr verwendet wird.
Die Sitzungsvorlagen wurden entsprechend geändert.
Abschließend meine Einschätzung, da ich als einziger Landshuter Stadtrat die beiden Sitzungen des Marktgemeinderates Ergolding vom November 2012 und November 2014 mit erlebt habe: Die Ergoldinger Bürgervertreter sind gegen jede Form einer Straße durch ihr Gemeindegebiet.
Sie wollten nur dem neuen Landrat nicht von vorneherein die Türe zuschlagen, wie sie es 2012 mit der Stadt Landshut getan haben (siehe www.klartext.LA “Ergolding schlägt die Tür zu”).
Aber: die Hoffnung stirbt zuletzt und wir sollten uns nicht den Vorwurf gefallen lassen, dass wir Landshuter die Entlastungsstraße zu früh aufgegeben haben.
Ihnen und Ihrer Familie wünsche ich ein besinnliches Weihnachtsfest und Gesundheit, Glück und Zufriedenheit in 2015!

Rudolf Schnur, Stadtrat

Stadtratsantrag-Nr_0876-1

Die Gratulanten (von links):

Max Nettinger, Feuerwehrkamerad vom LZ Schönbrunn

Andreas Kei, Stell. Vorsitzender des Feuerwehrvereins

Rudolf Schnur, Verwaltungsbeirat für die Landshuter Feuerwehr

Erich Gahr, Stadtbrandrat

Fritz Forster, Feuerwehrkamerad vom LZ Schönbrunn

der Jubilar Franz Seibold,

Franz Nettinger, Feuerwehrkamerad vom LZ Schönbrunn

Otto Weber, Vorsitzender des Feuerwehrvereins

Robert Reinbacher, stellv. Zugführer Schönbrunn

Weitere Gäste: Elmar Schlittmeier, Stadtbrandrat a.D., sowie Martin Dax, Stadtbrandinspektor

Die Spitze der Landshuter Feuerwehr gratulierte dem langjährigen Mitglied des Löschzuges Schönbrunn zu seinem 70. Geburtstag und überbrachte die guten Wünsche der Gesamtfeuerwehr. Rudolf Schnur dankte dem Jubilar für seine Treue zur Feuerwehr und seinem langjährigen bürgerschaftlichen Engagement.