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Schmerztherapie

Hilfestellung für Schmerzpatienten und Angehörige

Informationsveranstaltung am Montag, 20. Januar am Krankenhaus Vilsbiburg

 

An chronische Schmerzpatienten und insbesondere deren Angehörige richtet sich die Informationsveranstaltung des interdisziplinären Zentrums für Schmerzmedizin mit Tagesklinik am Krankenhaus Vilsbiburg am Montag, 20. Januar 2020 um 18 Uhr. Ziel der Veranstaltung ist es, Patienten mit chronischen Schmerzerkrankungen und besonders auch deren Familien Informationen und Möglichkeiten zur Hilfestellung zu vermitteln. Obwohl der chronische Schmerz immer auch das Umfeld eines Patienten betrifft, wird dieses oft zu wenig oder zu spät über die Besonderheiten der chronischen Schmerzkrankheit informiert oder in den Behandlungsprozess miteinbezogen – dies wäre aber umso wichtiger.

Die Informationsveranstaltung findet richtet sich daher sowohl an Patienten, die in der Schmerztherapie am Krankenhaus Vilsbiburg aufgenommen sind, eine Einweisung planen oder in der Vergangenheit auf der interdisziplinären Schmerztherapiestation waren, als auch deren Angehörige. Gerne können sich auch extern Interessierte, die Probleme mit chronischen Schmerzen haben, hier informieren.

Mit Beginn des neuen Jahres findet der Infoabend unter der Leitung von Diplom-Psychologinnen immer am dritten Montag im Monat um 18 Uhr im Krankenhaus Vilsbiburg, 3. Stock, Raum 3112A statt. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung nicht erforderlich. Weitere Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer 08741 / 60 – 4001 sowie unter www.LAKUMED.de.

 

Bildquelle: Archiv – KLARTEXT.LA

Bildtext: Chefarzt Dr. Hans-Helmut Gockel wird über Möglichkeiten, Risiken und Gefahren der Schmerztherapie mit Cannabis informieren.

 

Cannabis und Cannabinoide in der Schmerztherapie

Vortrag im Gesundheitsforum der vhs Vilsbiburg und der LAKUMED Kliniken am 10. Januar

 

Am Mittwoch, 10. Januar um 19 Uhr spricht Dr. Hans-Helmut Gockel, Chefarzt des interdisziplinären Zentrums für Schmerzmedizin am Krankenhaus Vilsbiburg, über Möglichkeiten, Risiken und Gefahren des Einsatzes von Cannabis in der Schmerztherapie. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Gesundheitsforums der Volkshochschule Vilsbiburg und der LAKUMED Kliniken statt und richtet sich an Patienten, Angehörige, Ärzte und Interessierte.

In der Medizin hat die Anwendung von Cannabis seit 5000 Jahren einen Stellenwert und daher wurden diese Produkte bei vielen Erkrankungen eingesetzt. Seit den 1930er Jahren sind sie fast vollständig aus der Medizin verschwunden und unterliegen dem Betäubungsmittelgesetz. Ein neues Gesetz erleichtert seit März 2017 die Verschreibung und Genehmigung durch die Krankenkassen. Insbesondere in der Schmerztherapie gelingt es mit Cannabis und Cannabisextrakten in Kombination mit anderen Medikamenten, gute Ergebnisse zu erreichen. Der Vortrag wird über die Geschichte des Einsatzes von Cannabis in der Medizin sowie Wirkungsweise, Einsatzgebiete und Auswirkungen informieren und das Thema „Cannabis und Teilnahme am Straßenverkehr“ kritisch beleuchten.

Der Vortrag „Cannabis und Cannabinoide in der Schmerztherapie: Fakten und Ausblick“, der in Zusammenarbeit zwischen der vhs Vilsbiburg und den LAKUMED Kliniken statt findet, beginnt am Mittwoch, 10. Januar 2018 um 19 Uhr im Städtischen Veranstaltungssaal der VHS Vilsbiburg am Stadtplatz 30. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Bildquelle: LAKUMED Kliniken

 

 

Frau Linda Schachtner mit Seniorenbeirat Heinrich Karl und Vorsitzendem Wilhelm Hess.

Der Seniorenbeirat der Stadt Landshut führte im Rahmen seiner Stadtgespräche im Cafe „Isartürl“ eine Informationsveranstaltung über die Volkskrankheit Bluthochdruck und Schmerztherapie aus alternativmedizinischer Sicht durch. Als Referentin konnte Frau Linda Schachtner gewonnen werden, die als Heilpraktikerin mit eigener Praxis über langjährige Berufserfahrung verfügt. Ihre besondere Qualifikation hat sie sich durch die zusätzliche Ausbildung in der Akupunktur (traditionelle chinesische Medizin) und in der Schmerztherapie angeeignet. Die Ausführungen waren äusserst interessant und aufschlussreich. Besonders zeigte sie die Gefahren und Risiken durch Bluthochdruck auf, verbunden mit dem Hinweis, wie wichtig in diesem Zusammenhang die Vorsorge und die Schulmedizin ist, um lebensbedrohliche Erkrankungen zu vermeiden.

Auch die Bekämpfung der Schmerzen, insbesondere bei Migräne, HWS- oder LWS-Syndrom, in akutem oder chronischen Zustand, hat die Referentin über verschiedene Behandlungsmöglichkeiten in naturheilkundlicher und schulmedizinischer Form informiert.

Abschließend stellte Frau Schachtner heraus, dass man auch im Alter nachhaltige Lebensqualität erreichen kann, insbesondere durch ein ausgewogenes Maß an Ernährung, Bewegung und positiver Lebenseinstellung.