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Schlossklinik Rottenburg

Sie hoffen, dass hier bald wieder Veranstaltungen für Patienten, Mitarbeiter und Besucher stattfinden können: Landtagsabgeordnete Ruth Müller, Jakob Fuchs, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der LAKUMED Kliniken, Pflegedienstleitung Ina Stiller, Chefarzt Dr. Robert Bütterich und Standortvertreter Thomas Rohrmeier (v.r.n.l) im Innenhof der Schlossklinik Rottenburg.

Bildquelle: Lohmayer/LAKUMED Kliniken

 

Vorsicht im Umgang miteinander bleibt

Rottenburg. Vergangenen Donnerstag besuchte Ruth Müller (SPD), seit 2013 Mitglied des bayerischen Landtags, die Schlossklinik Rottenburg, um den neuen Chefarzt Dr. Robert Bütterich kennenzulernen und sich über die aktuellen Herausforderungen der Einrichtung bedingt durch das Coronavirus zu informieren. „Auch für die Politik waren die vergangenen Monate eine vollkommen neue Situation. Im Nachhinein ist es nun wichtig zu prüfen: Wo haben wir vielleicht zu spät reagiert, was hätte es eigentlich garnicht gebraucht und wo haben wir richtig gehandelt? Nur so können wir für die Zukunft lernen“, sagte die Landtagsabgeordnete.

Dr. Bütterich ist seit Anfang Mai Chefarzt an der Schlossklinik in Rottenburg und hat sich bereits gut in sein neues Aufgabengebiet eingearbeitet. „Geriatrie lebt von der Atmosphäre, vom Team und von der Stimmung eines Hauses. Das muss passen, und das tut es hier“, erzählte er. Gleichzeitig erkennt er aber auch die Schwierigkeiten der Abteilung, die sich durch die aktuelle Situation ergeben. Vor allem bei älteren Menschen sei die Gefahr der Vereinsamung ein wichtiger Punkt, der durch die Corona-Krise und die damit verbundenen Kontaktbeschränkungen noch einmal verstärkt wurde. „Auch wenn die Vorsicht im Umgang miteinander bleibt, dürfen wir Menschen höheren Alters nicht vernachlässigen und unseren gesunden Menschenverstand nicht ausschalten“, sagte der Facharzt.

„Zeichnete sich in den vergangenen Wochen ab, dass ein Patient nach einer Operation eine Rehabilitation benötigt, musste der Platz in einer entsprechenden Reha-Einrichtung schon vor dem Eingriff gesichert sein“, erklärte Jakob Fuchs, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der LAKUMED Kliniken, rückblickend. Dies stellte auch die Schlossklinik Rottenburg vor eine Herausforderung, da gemäß der bis 16. Juni geltenden Allgemeinverfügung 15 Prozent der Normal- und Reha-Betten für Corona-Patienten freigehalten werden mussten. „Viele planbare Operationen mussten aufgrund der Vorhaltung verschoben werden und Patienten lange auf eine begrenzte Anzahl an Reha-Plätzen warten“, bestätigte Standortvertreter Thomas Rohrmeier. Seit 17. Juni gilt eine neue Allgemeinverfügung: Je nach Infektionsgeschehen in der Region halten Krankenhäuser Betten für Corona-Patienten vor.

Erfreuliches hatte Ina Stiller, Pflegedienstleitung an der Schlossklinik, zu berichten. „Durch die Corona-Krise wurde der ohnehin große Zusammenhalt und das Gemeinschaftsgefühl der Mitarbeiter noch einmal gestärkt“, erzählte sie. „Jeder packt mit an und hilft auch auf anderen Stationen aus, wenn dort gerade Hilfe benötigt wird.“

„Die vergangenen Monate haben uns gezeigt, wie wichtig dezentrale Krankenhäuser, Einrichtungen wie die Schlossklinik Rottenburg und deren Mitarbeiter für unsere Region sind“, merkte Müller an. Sie versprach, die Eindrücke und Informationen, die sie aus dem Gespräch gewonnen hat, mit in den Landtag zu nehmen.

Im Beisein von Geschäftsführung und Kollegen wurde Eduard Grumm (1. Reihe, 3.v.l.) feierlich in den Ruhestand verabschiedet.

Landkreis Landshut. Nach 25 Jahren Dienst in der Schlossklinik Rottenburg wurde der Technische Leiter und Brandschutzbeauftragte Eduard Grumm am vergangenen Freitag im Beisein von Geschäftsführung und Kollegen feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Aufgrund der derzeitigen Ausnahmesituation durch das Coronavirus fand die Verabschiedung im Kaisersaal unter Einhaltung des Mindestabstands und in kleinen Gruppen über den Tag hinweg verteilt statt.

Jakob Fuchs, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der LAKUMED Kliniken, sprach Grumm seinen Dank aus für seinen Einsatz und ganz besonders für seine vielen kreativen Ideen bei der Umsetzung von Erneuerungen in den alten Mauern des Schlosses: „Auch wenn Sie im Ruhestand sind, werden die Ergebnisse Ihrer Arbeit hier noch lange sichtbar sein.“ Auch Thomas Rohrmeier, Standortvertreter der Schlossklinik Rottenburg, dankte Grumm im Namen aller Mitarbeiter für die stets gute Zusammenarbeit über die vielen Jahre hinweg: „Du warst ein wichtiger Baustein für die Schlossklinik Rottenburg.“ Helmut Kerschreiter, Abteilungsleiter Technik der LAKUMED Kliniken, betonte, dass Grumm wie eine Klammer gewesen sei, die alles zusammengehalten hätte. „Du hast die Schlossklinik nicht nur als Arbeitsplatz betrachtet, sondern als Dein Haus, das Du mit viel Engagement versorgt hast“, so Kerschreiter.

Grumm freute sich sehr über die kleine Überraschungs-Feier anlässlich seines Ausstands und die vielen lobenden Worte. Er bedaure es, die Schlossklinik nach so vielen gemeinsamen Jahren zu verlassen – aber er freue sich auch auf seine Zeit und neue Projekte im Ruhestand.

Bildquelle: LAKUMED Kliniken

Bildunterschrift: Landrat Peter Dreier, Geschäftsführender Vorstandsvorsitzender Jakob Fuchs, Standortvertreter Thomas Rohrmeier, Pflegedienstleitung Ina Stiller und Vorstand Prof. Dr. Johannes Schmidt (v.l.n.r.) begrüßten Dr. Robert Bütterich (vorne mitte) als neuen Chefarzt in der Schlossklinik Rottenburg.

Rottenburg. Seit Anfang Mai wird Dr. Robert Bütterich, Facharzt für Innere Medizin mit den Weiterbildungen Geriatrie und Palliativmedizin, als neuer Chefarzt der Schlossklinik Rottenburg eingearbeitet. Am vergangenen Freitag wurde der neue Chefarzt von Landrat Peter Dreier, Jakob Fuchs, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der LAKUMED Kliniken, Vorstand Prof. Dr. Johannes Schmidt sowie Standortvertreter Thomas Rohrmeier und Pflegedienstleitung Ina Stiller offiziell begrüßt.

„Die Schlossklinik Rottenburg mit ihrer Reha und Geriatrie ist ein wichtiges Standbein für die Versorgung älterer Patienten in der Region Landshut“, sagte Landrat Peter Dreier. „Die erste bayerische Klinik für Geriatrische Rehabilitation wurde 1994 gegründet und genießt einen überregional herausragenden Ruf“, so Fuchs. Landrat Dreier und Jakob Fuchs freuten sich, mit Dr. Robert Bütterich einen jungen neuen Chefarzt begrüßen zu dürfen, der sich mit großem Interesse den älteren Patienten widmen und neuen Schwung in die Schlossklinik bringen wird. „In meinen ersten zwei Wochen an der Schlossklinik habe ich viele freundliche und motivierte Mitarbeiter kennen lernen und die familiäre Atmosphäre in diesem schönen Ambiente spüren dürfen“, sagte Dr. Bütterich.

Vor 15 Jahren wurde das Interesse des Internisten für den Fachbereich Geriatrie geweckt. Mit viel Empathie und Leidenschaft widmet sich Dr. Bütterich den Symptomen und Bedürfnissen der älteren Patienten und behält dabei stets den Menschen in seiner Gesamtheit im Blick. Wichtig ist ihm der persönliche Kontakt mit dem Patienten. „Im hohen Alter verursachen Verletzungen und akute Krankheiten häufig bedrohliche Situationen und das gesamte Lebensgefüge wird derangiert“, so Dr. Bütterich. Die Rehabilitanden auf diesem beschwerlichen Weg zu begleiten und ihre Selbständigkeit und Selbsthilfemöglichkeit zu verbessern, stellt die Motivationsgrundlage dar – nach dem Grundsatz: Es gibt keine „Spitzenmedizin“ ohne Rehabilitation. Verschlechtert sich der Zustand eines schwerkranken älteren Menschen zunehmend, sollte jedoch auch ein Sterben mit Achtung und Würde ermöglicht werden.

Nach mehreren Jahren in der Akutgeriatrie und fünf Jahren im Bereich der Rehabilitation entschied sich Dr. Bütterich für eine neue Herausforderung. „Die Schlossklinik Rottenburg hat einen exzellenten Ruf und ein noch eindrücklicheres Ambiente“, sagt er. „Gemeinsam mit dem Team möchte ich mich den Herausforderungen des neuen Jahrzehnts stellen und qualitativ das abbilden, was das Haus an Möglichkeiten bietet – und das auf möglichst stabilen ökonomischen Beinen.“ Wichtig ist dem neuen Chefarzt die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern: „Die Geriatrie lebt von den Mitarbeitern und daher sollte diese Ressource ganz besonders gepflegt werden.“

Bildquelle: LAKUMED Kliniken

Bildtext: Die besondere Version des Balletts Schwanensee begeisterte die Zuschauer.

 

Beste Faschingsstimmung garantiert

Frauenbund Oberlauterbach begeisterte in der Schlossklinik Rottenburg

 

Närrische Stunden mit Gesang, lustigen Einlagen und einer ganz besonderen Version des Balletts Schwanensee bereitete der Frauenbund aus Oberlauterbach am Dienstag den Zuschauern in der Schlossklinik Rottenburg. Die Damen des Frauenbundes begeisterten mit ihrem Humor nicht nur die Patienten der Anschlussheilbehandlung nach orthopädischen und unfallchirurgischen Eingriffen, sondern auch deren Besucher und die Mitarbeiter der Schlossklinik. In hessischer Mundart und mit viel Humor moderierte Pflegedienstleitung Ina Stiller die Auftritte. Für die gelungene Unterhaltung erhielten der Frauenbund und die Moderatorin viel Gelächter und kräftigen Applaus.

 

Bildquelle: LAKUMED Kliniken

 

Bildtext: Landrat Peter Dreier (1.v.r.), Geschäftsführende Vorstandsvorsitzende Dr. Marlis Flieser-Hartl (3.v.r.) und weitere Ehrengäste gratulierten den Jubilaren Christine Pohl (3.v.l.), Elfriede Pleyer (4.v.l.), Maria Ragner (5.v.l.) und Eduard Grumm (6.v.l.).

 

Gemeinsam für das Wohl der Patienten

Rundgang von Landrat Peter Dreier und Weihnachtsfeier in der Schlossklinik Rottenburg

 

Der Weihnachtsrundgang von Landrat Peter Dreier durch die Stationen und das Gespräch mit den Patienten gehört in der Adventszeit in allen Einrichtungen der LAKUMED Kliniken zur schönen Tradition. Am Mittwochabend war der Auftakt der Weihnachtsbesuche in der Schlossklinik Rottenburg. Bei der anschließenden Weihnachtsfeier erhielten die Mitarbeiter viele lobende und dankende Worte für ihren Einsatz zum Wohl der Patienten.

In Begleitung von Bürgermeister Alfred Holzner, Chefarzt Dr. Peter Euler, Standortvertreter Thomas Rohrmeier, Pflegedienstleitung Ina Stiller und Leitung Physiotherapie Gregor Steffens besuchte am Mittwochabend Landrat Peter Dreier die Patienten der Schlossklinik Rottenburg. Bei seinem Rundgang durch die Patientenzimmer erkundigte er sich im persönlichen Gespräch nach der Genesung der Patienten und wünschte ein friedvolles Weihnachtsfest sowie für das neue Jahr besonders Gesundheit.

Bei der anschließenden Weihnachtsfeier im bis auf den letzten Platz gefüllten Kaisersaal der Schlossklinik begrüßte Standortvertreter Thomas Rohrmeier alle Mitarbeiter und dankte für den Einsatz zum Wohl der Patienten. Die Leistung des vergangenen Jahres spiegle sich auch in der erfolgreichen Teilnahme am Überwachungsaudit und dem Qualitätszirkel Geriatrie sowie den Auszeichnungen von FOCUS Gesundheit für die geriatrische Rehabilitation und für die Ärzte Dr. Hans-Dieter Schraml vom MVZ in der Schlossklinik und Chefarzt Dr. Peter Euler wider.

Die Geschäftsführende Vorstandsvorsitzende der LAKUMED Kliniken, Dr. Marlis Flieser-Hartl, blickte in ihrer Ansprache auf die Geschichte der Schlossklinik, die ihr von Anbeginn am Herzen lag, zurück. „Der Standort in Niederhatzkofen war einmal ungewiss – doch wir konnten immer wieder Mitstreiter finden, um diesen zu festigen, auszubauen und für die Zukunft zu rüsten“, so Dr. Flieser-Hartl. „Der Dank gilt all jenen Mitarbeitern, die die vielen Veränderungen in den letzten Jahren mitgetragen haben!“

Landrat Peter Dreier freute sich, in einer der besten geriatrischen Reha-Einrichtungen Deutschlands mit den Mitarbeitern feiern zu dürfen. Im Namen des Kreistags dankte er Allen, die sich das ganze Jahr über für die Patienten einsetzen. „Die beste medizinische Versorgung gibt es dort, wo der Patient keine Nummer, sondern Mensch ist – so wie in den Gesundheitseinrichtungen des Landkreises“, sagte Dreier. Großen Dank richtete er an Dr. Flieser-Hartl, die zum Jahresende in den Ruhestand verabschiedet wird und sich in den vergangenen Jahren mit viel persönlichem Einsatz für die Standorte der LAKUMED Kliniken engagiert und dabei stets medizinische Erneuerungen, die für die LAKUMED Kliniken einen Mehrwert bringen könnten, im Blick hatte.

Anschließend gratulierten Landrat Dreier und Dr. Flieser-Hartl Maria Ragner, Eduard Grumm, Sonja Aigner und Christine Pohl zum 25-jährigen sowie Elfriede Pleyer zum 40-jährigen Jubiläum im öffentlichen Dienst. Als kleines Zeichen des Dankes erhielten die Jubilare eine Urkunde sowie ein Geschenk.

Im Anschluss an die Ansprachen und Ehrungen wurde das festliche Weihnachts-Menü, das von der Schlossküche unter der Leitung von Nikolaus Bugarin zubereitet wurde, serviert. Der Rundgang durch die Stationen sowie die Weihnachtsfeier der Mitarbeiter wurde von der Kavosi Musi mit weihnachtlichen Stücken umrahmt.

 

Bildquelle: LAKUMED Kliniken

 

Bildtext: Der CSU-Kreisvorstand um Kreisvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Florian Oßner (links) und Kreistagsfraktionssprecher Josef Haselbeck (Vierter von links) erörtern mit Standortvertreter Thomas Rohrmeier (Zweiter von links) die Rolle der Schlossklinik Rottenburg und des gesamten Landkreisklinikverbunds für die medizinische Versorgung in der Region Landshut.

 

„Alle Kreiskliniken entscheidend für flächendeckende Versorgung“

CSU-Kreisvorstand in Schlossklinik Rottenburg: Hohe Belegungszahlen unterstreichen Erfolg

 

Die CSU im Landkreis Landshut engagiert sich weiter für den langfristigen Erhalt der flächendeckenden medizinischen Versorgung in der Region. Das haben die Mitglieder des Kreisvorstands bei einem Treffen in der Schlossklinik Rottenburg bekräftigt. „Wir werden den Betrieb aller drei Landkreiskliniken in Landshut, Vilsbiburg und Rottenburg dauerhaft sichern, um keinen Landkreisteil von einer wohnortnahen Versorgung abzuschneiden“, sagte Kreisvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Florian Oßner. Das sei nicht nur medizinisch geboten, sondern gleichzeitig ein bedeutender Faktor für die Attraktivität der Region als Lebens- und Wirtschaftsstandort.

Im Gespräch mit Thomas Rohrmeier, Standortvertreter und Leiter Belegungsmanagement der Schlossklinik Rottenburg, machte Oßner deutlich, dass die CSU trotz immensen Effizienzdrucks die Krankenhausstruktur vor Ort stärken wolle: „Die Gesundheitsversorgung ist eine zentrale Aufgabe der öffentlichen Hand. Bei der öffentlichen Daseinsvorsorge stellt ja auch niemand die Frage, ob der Betrieb von Schulen zum Beispiel wirtschaftlich sinnvoll ist.“ Rohrmeier hatte zuvor aufgezeigt, dass eine Unterbelegung, wie es häufig bei anderen kleineren Krankenhäusern der Fall ist, in den LAKUMED-Häusern kein Thema darstellt: „Ganz im Gegenteil. Unsere Krankenhäuser sind voll.“ Er gab jedoch dem Bundespolitiker Oßner auch eine Hausaufgabe mit: Die Betriebskosten im Bereich der geriatrischen Rehabilitation, als auch im Bereich der orthopädischen Anschlussheilbehandlung sind seit Jahren unterfinanziert. Oßner sagte zu, sich mit diesem Anliegen an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zu wenden.

Wichtige Reha-Fachklinik

Die Rottenburger Schlossklinik ist laut CSU-Kreistagsfraktionssprecher Josef Haselbeck eine wichtige Reha-Fachklinik zur Anschlussheilbehandlung nach orthopädischen und unfallchirurgischen Eingriffen in den Landkreiskrankenhäusern und anderen Kliniken. Mit einer Abteilung für internistische Medizin, einer onkologischen Ambulanz und Spezialisten für Altersmedizin decke das Haus elementare Bereiche für die optimale Versorgung aller Generationen ab. „Als Notarztstandort und medizinisches Versorgungszentrum von LAKUMED ist die Schlossklinik für den nördlichen Landkreis nicht wegzudenken.“

Um die Finanzierung des LAKUMED-Klinikverbunds langfristig zu sichern, muss das Kreiskrankenhaus Achdorf in Landshut laut Oßner ein Haus der Versorgungsstufe II werden, wie es das Klinikum der Stadt Landshut ist. „Stadt und Landkreis loten immer mehr Kooperationsmöglichkeiten aus und setzen sinnvolle Konzepte gemeinsam um. Für eine langfristige Zusammenarbeit auf Augenhöhe und die weitere Verbesserung des Behandlungsspektrums für die Bevölkerung in der Region wäre die Angleichung der Versorgungsstufen ein entscheidender Schritt. Dazu stehe ich bereits im engen Austausch mit Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml“, so Bundestagsabgeordneter Oßner.

 

Foto: Niels Taube            

 

Bildtext: Das Männergesangsquartett Odessa freut sich am 12. Juni über zahlreiche Zuhörer im Innenhof der Schlossklinik.

 

Männerquartett Odessa singt am 12. Juni in der Schlossklinik

Bevölkerung herzlich zu orthodoxen liturgischen und ukrainischen Gesängen eingeladen

 

Am Dienstag, 12. Juni um 19:00 Uhr erfreut das Männergesangsquartett Odessa im Innenhof die Patienten und Mitarbeiter der Schlossklinik sowie die Bevölkerung der Umgebung mit orthodoxen liturgischen Gesängen und ukrainischen Folkloreweisen. Auch das eine oder andere Lied mit deutschem Text wird im Programm zu finden sein.

Die Veranstaltung findet am 12. Juni um 19:00 Uhr in der Schlossklinik Rottenburg statt. Zuhörer sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei, ein Spendenkörbchen steht bereit.

 

Bildunterschrift: Das Männergesangsquartett Odessa freut sich am 12. Juni über zahlreiche Zuhörer im Innenhof der Schlossklinik.

Bildquelle: LAKUMED Kliniken

 

 

Bildtext: Die Spenden des Konzertes im Kaisersaal kamen dem Onkologie Hilfe Verein Landshut e.V. zugute.

 

Spenden zugunsten des Onkologie Hilfe Vereins Landshut e.V. gesammelt

 

Klassische Musik erklang am vergangenen Samstag beim Benefizkonzert zugunsten des Onkologie Hilfe Vereins Landshut e.V. im prächtigen Kaisersaal der Schlossklinik Rottenburg. 13 Musiker erfreuten zahlreiche Mitarbeiter, Gäste und Patienten der Anschlussheilbehandlung nach orthopädischen und unfallchirurgischen Eingriffen sowie der Geriatrie mit harmonischen Klängen. Die Zuhörer dankten den Musikern für ihren ausgezeichneten Auftritt mit kräftigem Applaus.

 

Ina Stiller, Pflegedienstleitung der Schlossklinik, führte die Gäste durch den Abend und richtete ihre Dankesworte besonders an Dr. Erich Kaiser, der am Flügel spielte und das Konzert ermöglicht hatte. Im Anschluss an das Konzert sprach Thomas Pichlmeier vom Onkologie Hilfe Verein Landshut über die Tätigkeiten des Vereins und nahm Spendengelder entgegen.

 

 

Bildquelle: LAKUMED Kliniken

Zahlreiche Worte des Lobes und Dankes

Rundgang von Landrat Peter Dreier und Weihnachtsfeier in der Schlossklinik Rottenburg

 

Der Weihnachtsrundgang von Landrat Peter Dreier durch die Stationen und das Gespräch mit den Patienten gehört in der Adventszeit in allen Einrichtungen der LAKUMED Kliniken zur schönen Tradition. Am Donnerstagabend war der Auftakt der Weihnachtsbesuche in der Schlossklinik und Schlossreha Rottenburg. Landrat Peter Dreier freute sich über die Zufriedenheit der Patienten und gab die lobenden Worte bei der anschließenden Weihnachtsfeier an die Mitarbeiter weiter.

In Begleitung von Bürgermeister Alfred Holzner, Chefarzt Prof. Dr. Klaus Timmer, Chefarzt Dr. Andreas Ganslmeier, Leitenden Oberarzt Dr. Peter Euler, Leitenden Oberarzt Dr. Josef Gerg, Standortvertreter Thomas Rohrmeier, Pflegedienstleitung Ina Stiller und Leitung Physiotherapie Gregor Steffens besuchte am Donnerstagabend Landrat Peter Dreier die Patienten der Schlossklinik und Schlossreha Rottenburg. Bei seinem Rundgang durch die Patientenzimmer erkundige er sich im persönlichen Gespräch nach der Genesung der Patienten und wünschte ein friedvolles Weihnachtsfest sowie für das neue Jahr besonders Gesundheit. Landrat Dreier freute sich über die vielen positiven Worte der Patienten, die die Zufriedenheit mit den medizinischen Leistungen, der Pflege und dem Service der LAKUMED Kliniken zum Ausdruck brachten.

Bei der anschließenden Weihnachtsfeier im bis auf den letzten Platz gefüllten Kaisersaal der Schlossklinik gab Landrat Dreier die lobenden Worte an die Mitarbeiter weiter. „Der Landkreis Landshut hat hier die Rahmenbedingungen geschaffen, aber sie sind es, die den Gesundheitszustand so vieler Menschen verbessern und das ist eine ganz besondere Leistung“, sagte er. Landrat Dreier dankte den Mitarbeitern für ihren Einsatz zum Wohl der Patienten das ganze Jahr über und besonders jenen, die sich an den Feiertagen um die Patienten kümmern.

„Sie helfen den Menschen, die ihnen anvertraut sind, sorgen um sie und geben ihnen Mut“, sagte Bürgermeister Alfred Holzner und dankte den Mitarbeitern der Schlossklinik und Schlossreha Rottenburg für ihre tägliche Leistung. Im Rahmen seiner Ansprache ging er auf die Auszeichnung der Schlossreha durch FOCUS Gesundheit als eine der besten Reha-Einrichtungen Deutschlands ein. „Wir freuen uns über diese große Auszeichnung – doch das Lob und die vielen Komplimente der Patienten sind für uns weit mehr wert“, so Holzner.

Standortvertreter Thomas Rohrmeier blickte auf ein ereignisreiches Jahr 2017 zurück, das geprägt war von zwei Audits und der Auszeichnung durch FOCUS Gesundheit. „Um ein solches Siegel zu erlangen, bedarf es der Mithilfe und Unterstützung aller Mitarbeiter“, sagte Rohrmeier. Er dankte besonders auch der geschäftsführenden Vorstandsvorsitzenden Dr. Marlis Flieser-Hartl für ihren Weitblick und ihre Unterstützung.

Chefarzt Prof. Dr. Timmer ging in seiner Ansprache auf die hervorragende Arbeit ein, die an der Schlossklinik Rottenburg geleistet wird. „Dies wurde uns in diesem Jahr mehrfach durch unabhängige Auditoren bestätigt“, sagte er. „Noch mehr freuen uns aber die persönlichen Erfolgserlebnisse, die Zufriedenheit und Dankbarkeit unserer Patienten und Angehörigen.“ Dr. Peter Euler, Facharzt für Innere Medizin, Geriatrie und Neurologie, verstärkt seit 2017 als Leitender Oberarzt das Team der Geriatrie und zeigte sich in seinem ersten Jahr begeistert von dem hohen fachlichen Niveau, das in der Schlossklinik gelebt wird. „Mit dieser Kompetenz und Einstellung der Mitarbeiter müssen wir uns um die Zukunft der Schlossklinik keine Sorgen machen.“

Vor dem festlichen Weihnachts-Menü gratulierten Landrat Peter Dreier und Dr. Marlis Flieser-Hartl, geschäftsführende Vorstandsvorsitzende der LAKUMED Kliniken, sieben Mitarbeitern zu ihren Dienstjubiläen und überreichten ein Geschenk. Für das 25-jährige Dienstjubiläum wurden Hermine Perun, Milomir Jovic, Angelika Garn, Andrea Hoffmann, Lydia Nirschl und Evelyn Schloderer geehrt. Eine Auszeichnung für ihr 40-jähriges Dienstjubiläum erhielt Margarete Gruber.

Der Rundgang durch die Stationen sowie die Weihnachtsfeier der Mitarbeiter wurde von der Hatzkofener Stubnmusi mit weihnachtlichen Liedern umrahmt.

 

Titelbildunterschrift:

Zusammen mit Landrat Peter Dreier (4.v.r.) besuchten sie die Patienten der Schlossklinik und Schlossreha Rottenburg: Chefarzt Prof. Dr. Klaus Timmer, Leiter Physiotherapie Gregor Steffens, Standortvertreter Thomas Rohrmeier, Leitender Oberarzt Dr. Peter Euler, Bürgermeister Alfred Holzner, Pflegedienstleitung Ina Stiller und Chefarzt Dr. Andreas Ganslmeier (v.l.n.r.).

 

Bildunterschrift:

Die Hatzkofener Stubnmusi erfreute die Patienten beim Rundgang des Landrats sowie die Mitarbeiter bei der anschließenden Weihnachtsfeier.

 

Bildunterschrift:

Dr. Marlis Flieser-Hartl, geschäftsführende Vorstandsvorsitzende der LAKUMED Kliniken (vorne links), und Landrat Peter Dreier (rechts) gratulierten Milomir Jovic (vorne 2.v.l.) und Hermine Perun (3.v.r.) zum 25-jährigen sowie Margarete Gruber (vorne 3.v.l.) zum 40-jährigen Dienstjubiläum.

 

Bildunterschrift:

Bis auf den letzten Platz war der festlich geschmückte Kaisersaal bei der Weihnachtsfeier der Mitarbeiter gefüllt.

 

Bildquellen: LAKUMED Kliniken

 

Einblick in die geriatrische Versorgung

Ausschuss für Gesundheit und Pflege des Landtags tagte in der Schlossklinik Rottenburg

 

Vergangene Woche besuchte der Ausschuss für Gesundheit und Pflege des Bayerischen Landtags die Schlossklinik Rottenburg und hielt dort seine Arbeitssitzung ab. Die Abgeordneten machten sich vor Ort ein Bild über die Situation der geriatrischen Versorgung und sprachen mit Landrat Peter Dreier, Dr. Marlis Flieser-Hartl, geschäftsführende Vorstandsvorsitzende der LAKUMED Kliniken, sowie Verantwortlichen und Ärzten über die hohe Bedeutung und Zukunft von geriatrischen Einrichtungen. 

„Der Besuch des Gesundheitsausschusses des Landtags und von Vertretern des Staatsministeriums für Pflege und Gesundheit, die extra mit einem Bus nach Rottenburg gekommen sind, ist für die LAKUMED Kliniken eine große Ehre“, sagte vergangene Woche Dr. Marlis Flieser-Hartl, geschäftsführende Vorstandsvorsitzende der LAKUMED Kliniken. Sie begrüßte die Gäste aus der bayerischen Landeshauptstadt, darunter auch die örtlichen Mitglieder des Landtags, Ruth Müller und Helmut Radlmeier, im ehemaligen Wasserschloss und sprach in ihrem Grußwort über die Entstehung der Schloss-Reha Rottenburg, der ersten geriatrischen Reha Bayerns, sowie den Wandel der Geriatrie in den vergangenen 20 Jahren.

Landrat Peter Dreier eröffnete die Tagung und ging in seiner Ansprache auf die vielfältigen Angebote der medizinischen Versorgung im gesamten Gebiet des Landkreises Landshut ein. Außerdem berichtete er über die Anstrengungen, die der Landkreis Landshut seit Jahren unternimmt, um das medizinische Angebot den sich wandelnden Erfordernissen anzupassen.

Im Verlauf der Tagung kam auch die schwierige finanzielle Situation der geriatrischen Einrichtungen zur Sprache: Bereits im Jahr 2010 hat der Bundesverband Geriatrie ermittelt, dass für die kostendeckende Finanzierung einer geriatrischen Rehabilitation ein Tagessatz von 240 Euro erforderlich wäre – dieser kostendeckende Satz lag im Jahr 2014 bei 245 Euro. Dem gegenüber steht ein Tagessatz von rund 200 Euro, der den geriatrischen Reha-Einrichtungen in Bayern derzeit von den Krankenkassen bezahlt wird. Folglich haben die Einrichtungen hohe Defizite erwirtschaftet, die dazu geführt haben, dass die geriatrischen Reha-Plätze weniger geworden sind, obwohl durch die demographische Entwicklung mehr Plätze erforderlich wären. Während die ländliche Region wesentlich besser versorgt sei, stünden beispielsweise in der Landeshauptstadt München nur noch 62 geriatrische Reha-Plätze zur Verfügung.

Die Referenten Dr. Christian Ullrich, Vorstandsvorsitzender des Landesverbands Geriatrie in Bayern, und Dr. Gerald Quitterer, regionaler Vorstandsbeauftragter der Kassenärztlichen Vereinigung, thematisierten außerdem die hohe Bedeutung der Geriatrie als Querschnittsfach innerhalb der medizinischen Fachgebiete. Die beiden Redner informierten über die vielen unterschiedlichen Krankheitsbilder, mit denen der geriatrisch tätige Arzt in einer stationären Einrichtung oder als Hausarzt konfrontiert wird und welche besonderen Anforderungen an die Therapie von älteren Patienten gestellt werden. Außerdem sprachen sie über die Anforderungen und die Weiterentwicklung der Ausbildung und Qualifikation von Ärzten im Fachbereich Geriatrie, sowohl im Hausarztbereich als auch in der Fachklinik und anderen stationären Einrichtungen.

Im Rahmen der Tagung kamen die Abgeordneten des Ausschusses für Gesundheit und Pflege auch mit dem Ärztlichen Direktor und Chefarzt Prof. Dr. Klaus Timmer und dem leitenden Oberarzt Dr. Peter Euler ins Gespräch und erhielten fachkundige Meinung aus erster Hand zu diesen wichtigen Themen. „Wir freuen uns, dass wir unsere langjährigen Erfahrungen in der Versorgung geriatrischer Patienten in die Beratung einbringen durften und unsere mehrfach mit überregional bedeutenden Preisen ausgezeichnete Einrichtung präsentieren konnten“, sagte Dr. Marlis Flieser-Hartl abschließend. Die in der vergangenen Woche in der Schlossklinik Rottenburg gewonnenen Meinungsbilder und Erkenntnisse werden die Mitglieder des Gesundheitsausschusses im Bayerischen Landtag bei der Gestaltung und Umsetzung eines Konzeptes für die geriatrische Versorgung in Bayern mit einfließen lassen.

 

Bildunterschrift: Der Ausschuss für Gesundheit und Pflege im Bayerischen Landtag um Vorsitzende Kathrin Sonnenholzner (7.v. links) hielt vergangene Woche eine Arbeitssitzung in der Schlossklinik Rottenburg ab und besprach sich mit der geschäftsführenden Vorstandsvorsitzenden der LAKUMED Kliniken, Dr. Marlis Flieser-Hartl (li), Chefarzt Prof. Dr. Klaus Timmer (2.v.li) und Pflegedienstleitung Ina Stiller (4. v.li.)

Bildquelle: LAKUMED Kliniken