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Schauspiel

„ALSO, ES WAR GIGANTISCH“

Derbleckte“ beim Starkbierfest der JU kommentieren Fastenpredigt und Schauspiel im Bernlochner

 

Harsche Schelte mussten sich der Oberbürgermeister und die Räte der Stadt Landshut beim traditionellen Starkbierfest der Jungen-Union-Landshut anhören und gefallen lassen. Wie sie darauf reagierten, zeigen ihre Kommentare :

 

Oberbürgermeister Alexander Putz (FDP):

„Mir hat alles gefallen. Es war wunderbar, satirisch treffend, nie zu böse, es ist ein Highlight in der Starkbierzeit. Das Ambiente finde ich wunderbar. Salzdorf war von der Stimmung her auch sehr wunderbar, aber die Anzahl der Leute war einfach zu viel, hier im Bernlochner hat man mehr Luft und ich fand ihn sehr passend. Tisch und Stühle gehören dazu, denn man möchte auch ein Bier trinken und etwas essen. Ich freue mich schon auf das Starkbierfest der JU im nächsten Jahr.“

 

Thomas Haslinger (Stadtrat und CSU-OB-Kandidat):

„Es war grandios, es wurde eine tolle Leistung geboten. Es waren lauter Laienschauspieler und sie waren sehr toll. Würde man die Augen schließen, so würde man glauben, es sei die echte Person auf der Bühne. Feinsinnig, hart aber nicht verletzend zu sein, also einfach der Wahnsinn was hier geleistet wurde. Es juckt schon noch, um hier noch einmal dabei zu sein. Die Darstellung meiner Person auf der Bühne hat gepasst.

 

Rudolf Schnur (Stadtrat und CSU-Fraktionsvorsitzender):

Ich finde, dass das was heute geboten wurde, nachdem das alles Laiendarsteller sind, sehr stark war. Zu den über eine lange Zeit durchgeführten Veranstaltungen und deren Inhalte,  kann ich nur gratulieren.  Für diese famosen Leistungen muss man  Respekt zollen. Der Humor kam nicht zu kurz, denn Humor in der Politik ist sehr selten. Ich freue mich auf das nächste Jahr und werde mich überraschen lassen, welche Vorkommnisse in der Stadtpolitik dann zum Thema werden. Das Ambiente in Salzdorf war schon einmalig, aber bei der Nachfrage nach dem Schauspiel der JU gab es keine andere Möglichkeit, als in den Bernlochner-Saal zu wechseln.

 

Helmut Radlmeier (Stadtrat-CSU und MdL):

„Mir hat es sehr gut gefallen. Die Themen, die Barnabas angesprochen hat und die Schauspieler haben mir sehr gut gefallen. Vor allem der Walter Hahn der Darsteller meiner Person hat mich wieder phantastisch abgebildet. Walter hat seine Schauspielperücke verloren, nur gut, dass er noch einen Ersatz gefunden hat, um mich wieder so toll darzustellen. Uriger war es natürlich in Salzdorf, aber man muss der Situation Rechnung tragen und nachdem der Andrang so groß zu dieser Veranstaltung ist, war die Entscheidung für den Bernlochnersaal schon richtig.“

 

Stefan Gruber (Stadtrat – Grüne)

„Eine gute Aktion der JU, wenn man bedenkt, dass hier Laien-Schauspieler auf der Bühne sind, sie bringen es gut rüber. Bei so einem „Derbleckenschauspiel“ besteht natürlich die Gefahr, dass man etwas überzieht. Das Verhältnis Stefan Gruber zu Sigi Hagl wurde stark überzogen dargestellt. Andrerseits sehe ich es wiederum positiv, dass man auch eine gewisse Wertschätzung erfährt in der Mitbewerbersituation in der man sich befindet. Wer hier hergeht muss damit rechnen, dass die Schauspieler überziehen. Der Bernlochner-Saal bietet eine lockere Atmosphäre, die JU Landshut soll unbedingt so weiter machen, wünsche fürs nächste Jahr viel Glück und ich bin wieder dabei.“

 

Jutta Widmann (Stadträtin – FW und MdL):

„Also es war gigantisch, gerade die Darsteller beim Singspiel waren hervorragend. Es waren so viele Lacher dabei. Die Darstellung meiner Person durch Michaela Lochner war Klasse und mein Mann meinte, er hätte das Dirndl von Michaela Lochner sehr gerne. Die Themen aus dem Stadtrat und die dazugehörenden Personen waren hervorragend dargestellt, überspitzt natürlich, aber nicht unfair behandelt worden. Der Ludwig Schnur hat es gut gemacht, dass er sich bei der Familie Hahn zu Salzdorf bedankt hat, für die lange Beherbergung dieser Veranstaltung der JU-Landshut.

 

Ludwig Zellner (Stadtrat – CSU):

„Es war wieder eine tolle Rede von Ludwig Schnur und auch dieses Schauspiel. Man muss sagen, ähnlich perfekt wie bei Profis, obwohl alle das nebenbei als Hobby machen. Es war ein ganz toller, vergnüglicher, lustiger Abend, die Pointen haben gesessen und super wurde alles getroffen. Den Bernlochner-Saal, der doch etwas edel und schick ausschaut, ähnlich als Bierzelt zu dekorieren, passt.“

 

Robert Neuhauser (Stadtrat – BP):

„Ich bin begeistert, das muss ich echt sagen. Ich bin die letzten Jahre immer dabei gewesen und hab mir das von der JU angehört. Man muss sagen, es ist kontinuierlich besser geworden und für mich war das heute der Höhepunkt gegenüber den letzten Jahren. Die Schauspieler werden immer besser, der Ludwig Schnur macht das exzellent und perfekt. Gute Leute waren im Saal, die Stimmung war gut und nochmals großen Respekt für diese Mannschaft, super gemacht. Wenn ich wieder eingeladen werde, bin ich nächstes Jahr wieder dabei.“

 

Gaby Sultanow (Stadträtin – CSU):

Es war herrlich, sie werden immer und immer noch besser, obwohl sie schon immer gut waren. Wie die einzelnen Charaktere so dargestellt werden, einfach phantastisch gelungen und wie man am Applaus gesehen hat, haben die Leute sehr viel Spaß gehabt. Die passende Musik zu den einzelnen gezeigten Bildern haben wunderbar gepasst. Mit den Leuten in der JU haben wir junge Menschen in der CSU, die mir viel Freude bereiten und die hier mit viel Engagement und viel Herzblut am Werke sind.

 

Anke Humpeneder-Graf (Stadträtin – CSU):

„Die Rede war super, das Theaterschauspiel war super, beides war unwahrscheinlich witzig ohne dass jemand beleidigt wurde, die Pointen saßen. Mir hat es heuer besonders gefallen, da der Raum ideal und die Akustik sehr ansprechend war.“

 

Bernd Friedrich (Stadtrat – BfL):

„Ein Riesenklamauk, was die JU hier auf die Beine gestellt hat. Der Oberbürgermeister ist hier das Hauptthema gewesen. Das deutet auch auf den Wahlkampf hin, ganz klar. Der Haslinger Thomas ist relativ gut davongekommen. Mit der engen Verknüpfung zu Stefan Gruber (Grüner), hat man ihm einen guten Hinweis gegeben, dass er da zurückstecken muss. Zum Oberbürgermeister muss ich sagen, vielleicht hat er auch daraus gelernt, dass das alles so offen auf der Bühne gesagt wird, obwohl viel Klamauk und Scherz dabei gewesen ist. Summa Sumarum eine tolle Sache, vor allem die schauspielerische Leistung, da muss ich den Hut ziehen, Michaela als Jutta Widmann, da muss ich sagen, sie ist eine geborene Schauspielerin und macht das ausgezeichnet. Das geschriebene Stück, der Kampf um die Spitze war hervorragen gezeigt und gespielt worden.“

 

Patricia Steinberger (Stadträtin – SPD):

„Mir hat es ganz gut gefallen, es war ausgezeichnet was die Schauspieler geleistet haben. Toll gemacht, es hat sehr viel Ähnlichkeit mit Personen aus dem politischen Leben der Stadt. Es war einfach super. Es wird zwar ausgeteilt, das muss man aber vertragen und vor allem ist es besonders schlimm, wenn man nicht drankommt. Ein großes Lob an die jungen Leute der JU, sie werden von Jahr zu Jahr immer besser.“

 

Anja König (Stadträtin – SPD):

Ich kann nur bestätigen, was Patricia gesagt hat. Mich freut es auch immer wieder, dass die Junge Union nicht nur den politischen Gegner auf die Schippe nimmt, sondern eben auch die eigenen Leute. Die Truppe ist 1a und sie sehen sich die Leute ganz genau an, die sie doubeln und so kommt alles gut rüber.

 

Gertraud Rössl (Stadträtin – CSU):

Es war eine hervorragende Leistung und ich finde es super von den jungen Leuten, dass sie sich die viele Arbeit machen. Es bedarf einer großen Recherche, damit man die Personen aus dem politischen Stadtleben im Schauspiel auch erkennen kann. Es war ein sehr gelungener Abend und ich finde nicht, dass jemand beleidigt sein muss. Ich finde den Bernlochner Saal als Veranstaltungsort sehr gut.“

 

Hans Rampf (Altoberbürgermeister – CSU):

„Ich bin der Meinung, dass das die beste Veranstaltung war. In Salzdorf war auch alles gut, doch heuer war das, trotz der Laiendarsteller, sehr sehr professionell. Hut ab von dem was heute geboten wurde. Die Beiträge waren sehr ehrlich gemeint und stellten genau dar, wie es in der Stadtpolitik wirklich zugeht. Vielleicht wird der Eine oder Andere etwas beleidigt sein, aber im Großen und Ganzen wurden schöne Seitenhiebe verteilt aber es war keine persönliche Beleidigung dabei. Die Veranstaltung hat im Bernlochner ein gehobenes Niveau erreicht. Sensationell war der Zuspruch der Landshuter Bürgerinnen und Bürger.“

 

-hjl-

 

Fotos: h.j.lodermeier

 

*ENDE*

 

FASTENPREDIGER BARNABAS, ALIAS LUDWIG SCHNUR, LAS OB PUTZ UND SEINEN STADTRÄTEN DIE LEVITEN BEIM STARKBIERFEST DER JU-LANDSHUT 2019

JU-Laienschauspieler zeigten große Schauspielkunst zum Thema „Who is Who“ im Bernlochner-Saal

 

 

Schon vor 18 Uhr stand am Samstag eine große Schlange von Besuchern vor den Toren der Bernlochner- Säle und baten um Einlass zur Veranstaltung der JU-Landshut, um einen guten Sitzplatz zu ergattern. Schon Wochen zuvor war die Veranstaltung bereits ausverkauft. Bis auf den letzten Platz war der Bernlochner-Saal gefüllt. Die Veranstaltung der JU fand zum ersten Mal im „Bernlochner“ statt, da aus Platzmangel die Gaststätte Hahn für den großen Andrang bei dieser Veranstaltung nicht mehr genügt. 

 

Stellvertretender JU-Vorsitzender Georg Steinberger begrüßte die ca. 250 Besucher, die sich im Berlochner-Saal drängten und wies darauf hin, dass die Schauspielgruppe der JU aus lauter Laienschauspieler besteht. „Wir geben unser Bestes und wenn sich Jemand beleidigt fühlen sollte, dann tut uns das leid, wir versuchen, das einigermaßen hinzubringen!“

Begleitet vom Bayerischen Defiliermarsch betrat der Kreisvorsitzende der JU Ludwig Schnur, als Fastenprediger Barnabas die Bühne. Sofort ging Barnabas mit frecher und dennoch fein abgestimmter Rhetorik ans Werk. Sein Gruß galt vor allem den Sitzungsgelderhöhern, Chinareisenden, Uffizienskeptikern, Tunnelsperrer, Klinikumsanierer und Medienvertreter, den echten und den von den ONLINE-Portalen. Nachdem der Streit um die Örtlichkeit des Starkbierfestes der JU aus der Bevölkerung bereits entschwunden sei, habe man sich nun das Stadttheater ausgesucht, vielleicht wäre noch das Koenig-Museum eine Möglichkeit gewesen, aber bei einem Starkbierfest im Museum hatte Stadtdirektor Bohmeyer ernsthafte Bedenken. Der Grund war, dass die Kunstgegenstände nicht ausreichend gesichert seien. Barnabas bedankte sich herzlich bei der Familie Hahn um deren langjährige Aufnahme der JU in der Gaststätte Hahn in Salzdorf.

Themen seiner Fastenpredigt waren meist aus der Landshuter Stadtpolitik gegriffen, wie die Verbrüderung der CSU mit der katholischen Kirche in Persona von Dr. Haslinger und dem Stiftsprobst Dr. Baur am Aschermittwoch, „das gab es doch noch nie in Bayern, das wäre völlig neu.“ Den MdB Florian Oßner fragte Barnabas, warum er so lange zögere sich als Landratskandidat zur Verfügung zu stellen. Über 1 Million Besucher hätten sich in Florenz die Uffizienausstellung angesehen und Barnabas befragte Stadtdirektor Bohmeyer über die Versicherung der Kunstgegenstände von Fritz Koenig. „Hätte Koenig zu Lebzeiten seine Versicherungsbeiträge so abgeführt, wie seine Beiträge zur Sozialversicherung, so könne Bohmeyer froh sein, dass am Ganslberg nie etwas passiert sei.“

Der Stiftsprobst würde der Bayerischen SPD noch die Letzte Ölung geben, bevor die Europawahlen abgehalten werden. Barnabas wünschte Patricia Steinberger für die OB-Wahl 2020 bessere Werbefotos, bessere wie die Fotos von Vater Gerd.

Die Landshuter Mitte hätte in jedem Starkbierfest in der Stadt hart daran gearbeitet, erwähnt zu werden, das wäre eine starke Leistung. Das Verhältnis der Landshuter Mitte zur Landshuter Feuerwehr sei nicht das Beste, man muss feststellen, dass Merkel mehr Anhänger in der AfD hätte, als v. Kuepach in der Landshuter Feuerwehr. Stadtrat der Landshuter Mitte Hans Peter Summer möchte eine Trambahn mit Rädern, Barnabas erinnerte ihn, dass man seit achtzig Jahren dieses Gefährt als Bus bezeichnet.

Stefan Gruber von den Grünen hätte es wirklich nicht leicht, bei der CSU war er ein beliebter Sohn, bei den Grünen scheinbar auch, spielt dabei aber einen unglaubwürdigen Unterstützer der OB-Kandidatin Sigi Hagl. Dieser Vorgang ähnelt der Unterstützung von Thomas Haslinger für Helmut Radlmeier bei der letzten OB-Wahl. Die Sigi Hagl mit Dirndl im Bierzelt, passe so gut wie Stadtrat Rudi Schnur als Schirmherr beim Haus International.

Von Jutta Widmann glaubte Barnabas eigentlich, sie zöge ins Kabinett der Bayerischen Regierung ein. Aber der Aiwanger Hubert sagte, er vereinige alle Minderheiten in Bayern in sich selber so vollständig, dass er keine Frau ins Kabinett nehmen müsse. „Sind wir doch einmal ganz ehrlich, Jutta, die Baustelle eines Hotels muss so viel in Anspruch nehmen, dass dir gar keine Zeit bleibt, für einen anderen Job.“

Seit die JU ihr Starkbierfest in Landshut öffentlich macht, kommt zwei Wochen später der Robert Neuhauser und haut einen Spruch heraus, dass die Wände wackeln. Dieses Mal auch wieder, Neuhauser meinte, im Stadtrat säßen 44 Psychopathen. Man kann aber schon sagen, dass der Eine oder Andere von den 44 zu Verhaltensauffälligkeiten neige. Barnabas findet es Klasse, wie Robert Neuhauser agiert, so braucht sich die JU keine Sorgen mehr darüber zu machen, was man selber veranstaltet.

Die ÖDP hat es auch nicht leicht, denen geht es wie Hubert Aiwanger. Die Idee des Volksbegehrens für die Bienen wird ihr von den Grünen und die Ideen von Hubert Aiwanger werden von der CSU geklaut. Aber nun hätte die ÖDP einen OB Kandidaten, der am liebsten Frösche in der Ochsenau zählt, was die Stadträte Schnur und Graf Klasse finden, weil in der Zeit kein „Fahrendes Volk“ kampiert.

Es gibt noch einen OB-Kandidaten, und zwar den Dr. Thomas Haslinger von der CSU, dessen Erfolgsaussichten realistisch einzuschätzen sind. Neulich hatte er den ehemaligen JU-Vorsitzenden und jetzigen Bayerischen Verkehrsminister Dr. Hans Reichhart eingeladen. Was diese beiden alles besprochen haben, Ü-Flex, S-Bahnhof, Wohnungsbau, dritte Start- und Landebahn und Westtangente, Barnabas wundere sich, dass sie nicht auch noch die Weltraumbasis von Markus Söder diskutiert haben. „Wann das alles einmal umgesetzt wird, darauf bin ich sehr gespannt, denn 2014 hat Haslinger ein Wahlversprechen abgegeben, da hat er Liegebänke für die Mühleninsel versprochen.“ Wie lange wird man wohl auf den S-Bahnanschluss warten müssen? Barnabas ist gespannt, wer beim Wahlkampf der CSU vorbeischauen wird. Wahrscheinlich der Bernd Siebler, der irgendetwas zur Hochschule sagen wird, Andreas Scheuer sagt irgendwas zum Auto und am Ende kann man nur hoffen, dass es Thomas Haslinger nicht so geht wie Helmut Radlmeier, denn all die Prominenz hilft nichts, wenn ihn Horst Seehofer im Bierzelt mit Hans Radlmeier begrüßen sollte. Auch die Nähe zu dem Grünen Stefan Gruber könnte für Haslinger verhängnisvoll sein.

In der CSU-Fraktion solle man sich schämen über den Faschingsauftritt in der Stadt. Die Verkleidung war nicht gerade angetan, ein gutes Bild abzugeben. Barnabas meinte, Stadtrat Lothar Reichwein sähe aus wie der „Boandlkramer“ persönlich. Das Bedienen des I-Pad in der Fraktion stelle immer noch ein Problem dar, denn das I-Pad hat die dumme Angewohnheit, sich bei Nichtbetätigung abzuschalten. Lothar Reichwein sorgte dafür, dass die I-Pads auf 15 Minuten Abschaltung eingestellt wurden, so muss nun jedes Fraktionsmitglied eine Taste drücken um zu beweisen, dass man wach ist und mitarbeitet. Die Fraktion kümmert sich, dass es in der Stadt mit der Digitalisierung aufwärts geht. Ludwig Zellner befindet sich viel im Face Book und Gaby Sultanow weilt des Öfteren in Florida, weiß Barnabas zu berichten. Er wollte gerne mehr über Sultanow vermelden, aber leider sei sie zu wenig im Lande. Die Frau Rössl sei immer da, aber die sei so brav, dass sie gleich gar nicht auffällt. Die Traudl sei immer gut drauf, sie ist ausgleichend, man könnte fast sagen, sie sei die Barbara Stamm des Landshuter Stadtrates. Ausgleichend sei der Willi Hess nicht immer, es kommt darauf an, wie viele Weißbiere er intus hat. Allerdings ist er dadurch um einen flotten Spruch nicht verlegen. Dagmar Kaindl vertritt alles, was die Grünen nicht vertreten, darum steht sie auf der roten Liste der Grünen. Sie will Immobilien verkaufen und nicht verpachten. Meistens kennt sie bereits einen Investor. Dagmar fährt mehrere Mercedes-Modelle, die an einem Tag mehr an Kraftstoff schlucken als ein Toyota-Primus im ganzen Jahr. Helmut Radlmeier hätte sich viel Sorgen gemacht, ob der Walter Hahn ihn wieder im Schauspiel darstellt. Auch habe Helmut bei den letzten Landtagswahlen das Mandat gegenüber Aiwanger verteidigt und es mit ganzen 27,9 Prozent gewinnen können. Helmut Radlmeier hätte im vergangenen Jahr auch Karriere gemacht, er sei in den Ältestenrat im Landtag und in den Prüfungsausschuss der Stadt gewählt worden. Das sei eine Supersache, denn dadurch kann man den OB Putz ärgern, als dass man ständig überprüfen lässt, was er so ausgegeben hat das ganze Jahr. Mächtig ausgeteilt hätte der Rudi Schnur das letzte Jahr insbesondere an Johannes Doll in Sachen Feuerwache Wolfgangsiedlung. „Eine bodenlose Sauerei, ein Totalversagen der Verwaltung, Dummheit, erbärmliches Versagen und Sabotage“, so schreibt er in KLARTEXT.LA. Seit aber der neue Klinikums-Geschäftsführer mit einem Bericht der Schließung der Inneren Intensivstation sich in Stellung gebracht hat, haben sich für Schnur ganz neue Perspektiven aufgetan und es sind neue Jagdinstinkte geweckt worden.

„Lieber Alex, Deine Flitterwochen sind auch schon lange vorbei und jetzt bist Du in dem Wahnsinn Landshuter Stadtrat so richtig angekommen“, so Barnabas. Es hätte aber auch besser laufen können. Die Uffizien, die Westtangente zieht sich noch und man merkt, dass das Leben nicht nur aus Face-Book-Einträgen besteht. Barnabas hat nicht gewusst, dass Putz bei dem Bau des Berliner Flughafens mitgeplant hat. Jetzt ist Barnabas klar, warum sich alle Bauprojekte in Landshut verzögern. Fairerweise muss man gegenüber den Berliner Planern zugeben, dass der Berliner Flughafen im Vergleich zur Feuerwache-Siedlung ja fast schon einen rasenden Baufortschritt zu verzeichnen hätte. Barnabas befürchtet, dass das Landshuter Stadttheater ein genauso großes Fiasko werden wird. Bei der Selbstdarstellung von Alexander Putz im Face Book muss man zur Kenntnis nehmen, dass die Oberbürgermeister-Wahlen vor der Türe stehen.

Barnabas zitierte zum Schluss seiner Rede aus dem 1. Buch Samuel: „ Ich habe doch am Hofe wahrlich genug Wahnsinnige – was wollt ihr mit auch nur einem weiteren?“

 

Das Schauspiel „ Die 45 Ahnungslosen im wilden Isartal – eine Stadt kennt kein Gesetz“, mit den Schauspielern Georg Stemberger als Alexander Putz (OB), Ludwig Schnur als Rudolf Schnur (Stadtrat), Michaela Lochner als Jutta Widmann (MdL, Stadträtin) Paul Petschko als Andreas Bohmeyer (Stadtdirektor), Florian Luginger als Thomas Haslinger (Stadrat), Johannes Alfery als Stefan Gruber (Stadtrat), Alexandra Baier als Patricia Steinberger (Stadträtin), Walter Hahn als Helmut Radlmeier (MdL, Stadtrat), Dr. Isabella Bubb als Sigi Hagl (Stadträtin), handelte von einem selbstverliebten, mit einem Selfie-Stick ausgestatteten Gittarrespieler, dem sie alle den Stern entreißen wollen. Hilfssheriff Andreas Bohmeyer steht ihm aber zur Seite.

 

Zu später Stunde, kurz vor Ende der Veranstaltung gab sich der Bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger noch die Ehre und wurde von Barnabas Ludwig Schnur, der Jungen Union und den Starkbierfest-Besuchern herzlich empfangen.

 

-hjl-

 

Fotos: h.j.lodermeier

Starkbierfest der Jungen Union am
Samstag, 13. April 2019, ab 19.00 Uhr
in die Bernlochner Stadtsäle einladen.

Um dem größeren Platzbedarf auf Grund der hohen Nachfrage gerecht werden zu können, haben wir uns als Junge Union dazu entschlossen, das Starkbierfest erstmalig in den Bernlochner Stadtsälen abzuhalten. Wir bitte um Verständnis, dass zur Deckung der damit verbundenen Mehrkosten die Erhebung eines Eintrittspreises notwendig ist.
Die Eintrittskarten zu einem Preis von acht Euro pro Person können am 24. Januar 2019 im Rahmen des CSU-Neujahrsempfangs, sowie ab dem 25. Januar 2019 im

Reformhaus Andrea Lapper
Regierungsplatz 542
84028 Landshut

von Montag bis Freitag von 09.00 Uhr bis 18.00 Uhr und Samstags von 09.00 bis 13.00 Uhr erworben werden.

In dringenden Fällen können Sie sich auch an schnur@ju-landshut.de wenden.

Eine Platzreservierung kann in diesem Jahr aus organisatorischen Gründen nicht mehr stattfinden, es besteht freie Platzwahl. Der Einlass beginnt ab 18.00 Uhr!

Programm:

Bußpredigt unseres Bruder Barnabas (JU-Kreisvorsitzender Ludwig Schnur)

und

Schauspiel der JU-Mitglieder unter dem Titel:
„Die 45 Ahnungslosen im wilden Isartal – eine Stadt kennt kein Gesetz“.

2019, das wilde Isartal: In der Hoffnung, es würde endlich Ruhe im Rathaus einkehren, hat sich die zerstrittene Stadt Landshut vor zwei Jahren einen neuen Sheriff aus dem Ausland gewählt. Seitdem trägt Sheriff Alexander Putz die Verantwortung für alle Landshuter, die in den weiten Jagdgründen zwischen dem Salzdorfer Tal und Hascherkeller, zwischen Frauenberg und Münchnerau leben. Doch die Hoffnungen der braven Bürger von Landshut bewahrheitete sich nicht. Immer wieder kam es zu erbitterten Duellen zwischen dem Sheriff und den Stadträten und so waren sich die Bürgern nicht immer sicher, ob die 45 Ahnungslosen im Rathaus immer wussten, was sie taten. Einzig die Bezirksregierung vermochte ein Abgleiten in die völlige Gesetzlosigkeit hin und wieder zu verhindern. Doch als wäre dies nicht genug, drohen den Bürgern von Landshut weiter unruhige Zeiten, denn die Ersten machen sich schon daran, selbst den Sheriffstern zu erobern…