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Residenz

SPD&Linke/mut stellt Dringlichkeitsantrag

In Zeiten von Corona sind neue, andere Wege zu gehen, um Kunst den Menschen zugänglich zu machen. Der Künstler Richard Hillinger machte sich viele Gedanken und sprach mit seinem Vorschlag alle Stadträt*innen an. Die Mitglieder der Ausschussgemeinschaft SPD&Linke/mut haben diese Idee gleich aufgegriffen und einen Dringlichkeitsantrag an den Bildungs- und Kultursenat gestellt. Die Idee lautet Bilder von Menschen mit Schutzwesten an die Residenz zu projezieren, die Umsetzung dürfte weder schwierig noch kostenträchtig sein: “Eine gute Alternative zu Ausstellungen.” Dieses Thema der Präsentation “Coronavirus Covid-19 – Rettungswesten” bietet sich bestens dafür an. “Mit diesem Kunstprojekt gibt man dem Engagement und dem Miteinander, den vielen Menschen ein Gesicht und letztendlich auch eine Wertschätzung.”, begründet Stadträtin Patricia Steinberger, Mitglied im Bildungs- und Kultursenat, den Antrag. Fraktionsvorsitzende Anja König ist begeistert: “Mit dieser Art des Dankesagens könnte Landshut als Vorreiter dienen, denn ich glaube, dass dieses Projekt von vielen anderen Städten und Kommunen übernommen wird.”

Die Dringlichkeit für eine umgehende Behandlung des Antrages ist wegen einer möglichst zeitnahen Umsetzung gegeben. “Dankeschön sollte man nicht erst nach Monaten sagen, sondern unmittelbar im oder nach den Geschehnissen.”, begründet König die Dringlichkeit.

Foto: SPD Landshut, Anja König

  GEGENDARSTELLUNG gegen drei Veröffentlichungen

In der Landshuter Zeitung vom 12. Oktober 2019 sind auf Seite 25 unter den Titeln „Verschollene Schätze“, „Vermisst: Franz Xaver Krenkls Taschenuhr“ und „Alles ins Depot“ drei Artikel erschienen, die unter anderem den Umgang der Museen der Stadt Landshut mit archäologischen Funden thematisieren. Im Wesentlichen inhaltsgleiche Artikel derselben Autorin wurden unter den Titeln „Die verschwundenen Schätze“ und „Vermisst! Wo ist Franz Xaver Krenkls Taschenuhr geblieben?“ ebenfalls am 12. Oktober 2019 auf Seite 3 der Abendzeitung Landshut sowie in Landshut aktuell am 16. Oktober 2019 auf Seite 12 veröffentlicht. In diesen Beiträgen werden eine Reihe unwahrer Tatsachenbehauptungen verbreitet, die die Museen der Stadt Landshut wie folgt richtig stellen:

  1. Unwahr ist die in der Bildunterschrift zu vier Vitus Lechner zugeschriebenen Fotos aufgestellte Behauptung, dass sich die abgebildeten, 1985 entdeckten Funde aus dem Gräberfeld in Bruckberg „heute im Fundus der städtischen Museen Landshut befinden“ sollen. Richtig ist: Drei der in der LZ abgebildeten Objekte wurden auf Kosten der Stadt Landshut restauriert und befinden sich zusammen mit einer weiteren restaurierten Bruckberger Bernsteinkette seit 2012 sicher in zwei Vitrinen der Ausstellung „ArchäologieRegion Landshut“ in der Stadtresidenz. Sie sind während der Öffnungszeiten bei freiem Eintritt für jedermann zugänglich.
  1. Unwahr ist die dem Bruckberger Heimatpfleger Vitus Lechner zugeschriebene Behauptung, „aus Landshut eine Auskunft zu Ausgrabungsgegenständen zu bekommen, geschweige denn eine Überlassung zur Vermessung oder Fertigung von Repliken, sei schwierig“. Richtig ist: Die städtischen Museen haben 2017 und – mit großem Aufwand – 2018 Objektrecherchen für zwei Anfragen von zwei Bruckberger Funktionsträgern erbracht (diese können auf Wunsch von der Redaktion eingesehen werden, sind aber nicht zur Veröffentlichung bestimmt). In diesem Rahmen wurden Angebote für Repliken auf der Grundlage von detaillierten Objektbeschreibungen eingeholt und im November 2018 nach Bruckberg übermittelt. Die dritte Anfrage stammt von Herrn Bürgermeister Wilhelm Hutzenthaler und ging im August 2019 – also während der Urlaubszeit – ein. Sie bedurfte vonseiten der Museen der Stadt Landshut Recherchen beim Landesamt für Denkmalpflege, da ein Fundkonvolut zur wissenschaftlichen Bearbeitung dorthin überstellt worden war. Zwischenzeitlich konnte die Rückgabe des Fundkomplexes geklärt werden. Damit steht einer Beantwortung der Anfrage von Herrn Bürgermeister Hutzenthaler nun nichts mehr im Wege.
  2. Unwahr ist die Behauptung, es sei „für Fachleute auch nicht leicht, an Objekte heranzukommen, die den Landshuter Museen überlassen wurden“, sowie das der langjährigen Leiterin des Heimatmuseums Adlhochhaus in Altdorf, Monika Weigl, zugeschriebene Zitat „Wir haben nichts gekriegt, obwohl wir uns mehrmals um einen Austausch bemüht haben“. Richtig ist, dass die Leihanfragen von Frau Weigl für das damalige Altdorfer Heimatmuseum durch keinen seriösen Facilities Report gestützt wurden. Vor der Neugestaltung des Adlhochhauses durch ihre akademische Nachfolgerin war im Altdorfer Museum die Korrosion auf Eisenobjekten mit bloßem Auge sichtbar. Unter diesen die Objekte gefährdenden Umständen konnten die Museen der Stadt Landshut den gewünschten Leihgaben leider nicht zustimmen. Von einer im Beitrag suggerierten generellen Verweigerungshaltung Leihanfragen gegenüber kann jedoch keine Rede sein: Vielmehr sind unter den deutlich verbesserten, aktuellen Bedingungen Leihgaben der städtischen Museen sehr wohl auch in der Altdorfer Dauerausstellung präsent.
  1. Unwahr ist die im Zusammenhang mit der 2001 im Adelmannschloss durchgeführten Ausstellung „Bernsteinperlen und Bronzeschwerter“ aufgestellte und in Teilen dem heutigen Leiter des Archäologischen Museums Frankfurt am Main Dr. Wolfgang David zugeschriebene Behauptung, Museumsleiter Dr. Franz Niehoff „sei nicht an der archäologischen Ausstellung interessiert gewesen“. Richtig ist, dass sogar zwei Mitarbeiter der städtischen Museen damals zur intensiven Betreuung der Ausstellung abgeordnet wurden. Von angeblichem Desinteresse oder gar einer Blockadehaltung der Museen der Stadt Landshut bzw. deren Leitung kann nicht gesprochen werden.
  2. Unwahr sind weiterhin die anonymen Fachleuten zugeschriebenen Behauptungen, Museumsleiter Dr. Niehoff persönlich habe an dem Fachgebiet – gemeint ist die Archäologie – „nie Interesse gezeigt“, das Depot der städtischen Museen sei „die reinste Rumpelkammer, in der die Funde aus 17 Jahren Stadtarchäologie vermoderten“ und „auch spätere Funde seien weder konservatorisch behandelt noch restauriert worden“. Richtig ist vielmehr, dass seit dem Amtsantritt von Dr. Niehoff im Jahr 1996 regelmäßig wichtige und aufwändige Maßnahmen für das Sachgebiet Archäologie in den Landshuter Museen durchgeführt wurden. Darunter sind bis heute allein fünf Wechsel- und Dauerausstellungen zur Archäologie der Vorgeschichte und Stadtgeschichte zu nennen, ferner die Verlagerung der umfangreichen Bestände aus dem Adelmannschloss. Darüber hinaus wurden Leihgaben für verschiedenste Ausstellungen nach Nah (Altdorf, Ergolding, Essenbach, Goldern, Künzing) und Fern (Aalen, Bonn, Halle, Stuttgart und Nijmegen/Niederlande) ermöglicht. Regelmäßig werden auch wissenschaftliche Anfragen beantwortet. Objekte aus der archäologischen Sammlung wurden und werden selbstverständlich für eine wissenschaftliche Bearbeitung bereitgestellt.
    Seit 2012 präsentieren die Museen der Stadt auf 400 Quadratmetern eine Dauerausstellung zur „ArchäologieRegion Landshut“ in der Residenz, nachdem bereits von 2004 bis 2008 dort eine ebenso große Ausstellung zum selben Thema zu sehen war. Über Jahre hat Frau Dr. Angelika Hofmann, die heute für das Germanische Nationalmuseum Nürnberg tätig ist, die Sammlung der Museen der Stadt Landshut wissenschaftlich erschlossen und durch wichtige Publikationen – darunter zwei Ausstellungskataloge und mehrere wissenschaftliche Aufsätze – entscheidend vorangebracht.
  3. Unwahr ist der im Zusammenhang mit der Berichterstattung über den unklaren Verbleib von in der Stadtresidenz gemachten Grabungsfunden vermittelte Eindruck, dass auch die Museen der Stadt Landshut zumindest mitverantwortlich dafür seien, dass „Grabungsfunde im Lauf der Zeit […] verlustig gegangen“ seien. Richtig ist, dass für diese Ausgrabungen in der Residenz, die sich bekanntlich im Besitz der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung und damit des Freistaats befindet, das Landesamt für Denkmalpflege zuständig war und ist. Damit sind in diesem Fall zwei staatliche Institutionen unter sich. Die Stadt Landshut im Allgemeinen und ihre Museen im Besonderen hatten mit der Grabung im März 2005 nichts zu tun.
  1. Unwahr ist schließlich die dem Landshuter Erich Weingärtner zugeschriebene Behauptung, dass eine von seinem Großvater übernommene, vermisste Taschenuhr von dem legendären Münchner Lohnkutscher Franz Xaver Krenkl stamme. Richtig ist, dass es sich bei der Uhr, einer sog. Spindeluhr, um eine Arbeit des Landshuter Kleinuhrmachers Xaver Krenkl handelt. Die Uhr wurde 1939 von dem Auktionator und Antiquitätenhändler Josef Groß zum Preis von 5 Mark angekauft. Über eine Herkunft aus dem Besitz des Münchner Lohnkutschers Franz Xaver Krenkl ist im Inventar der städtischen Museen nichts vermerkt. Die im Inventarverzeichnis unter der Nummer 2115 geführte „Spindeluhr des Kleinuhrmachers Xaver Krenkl“ wurde übrigens bereits lange vor Amtsantritt des aktuellen Museumsleiters im Jahr 1996 aus unbekanntem Grund aus der Schausammlung entfernt und in ein Depot verbracht. Keiner der heutigen Bediensteten der Museen der Stadt Landshut hat diese Uhr gesehen, es existiert offenbar auch kein Dokumentationsfoto davon.

Landshut, den 17. Oktober 2019

gez.

Dr. Franz Niehoff

Direktor der Museen der Stadt Landshut

 

 

 

 

 

 

RESIDANCE 2018

Das Tanzforum Eva Hornberger präsentiert seine neue Show — Bunte Tanzproduktion in der Residenz

 

Nach dem großen Erfolg mit „Krabat – ein getanztes Mysterium“ im Januar und Februar im Theaterzelt präsentiert das Tanzforum Eva Hornberger bereits im Juli seine nächste große Tanzproduktion.

Das Tanzforum ist weit über die regionalen Grenzen als auftrittsaktive Schule bekannt – angefangen von den Zuschaustunden im Ballettsaal über die Auftritte beim Altstadtfest bis hin zu den Großproduktionen im Stadttheater und in der Landshuter Residenz. Die Schule setzt hier seit 27 Jahren Wegmarken mit professionellem Anspruch unter dem Motto „Mehr als eine Schulaufführung“.

Von der Vielfältigkeit und der Bandbreite des Tanzforums können sich nun im Juli abermals alle Tanzfreunde und Interessierten überzeugen – in zwei Vorstellungen der neuen Show „Residance 2018“ im Innenhof der Landshuter Residenz. Unter freiem Himmel präsentieren über 200 Mitwirkende die ganze Bandbreite des Unterrichtes in 24 mitreißenden Nummern.
Zu sehen sind Kinderballett, Klassisches Ballett, Modern Contemporary, Jazz und HipHop -dies alles in farbenfrohen Kostümen und mit viel Kreativität, Dynamik und Spaß.

 

Residance 2018
im Innenhof der Residenz, Landshut
am 7. Juli 2018 um 19.30 Uhr und
am 8. Juli 2018 um 17.00 Uhr

Vorverkauf im Tanzforum unter Tel. 0871/24530 und unter info@tanz-forum.de