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Region Landshut

Erneut keine Corona-Neuinfektionen in der Region Landshut

Insgesamt 904 Fälle seit Mitte März festgestellt

 

In der Region Landshut wurden erneut keine Corona-Neuinfektionen festgestellt. Insgesamt wurden 904 Personen seit der KW11 – hier wurde der erste Fall in der Region bekannt – positiv auf SARS-CoV2 getestet. Auch die Zahl der Kontaktpersonen ist bei 2.546 geblieben, es ist kein weiterer Todesfall bekannt geworden – somit sind bisher 34 Personen verstorbenen, bei denen ein Zusammenhang mit COVID19 möglich ist. Lediglich die Zahl der infizierten Personen, die aber als genesen gelten und die häusliche Quarantäne verlassen konnten, ist von 703 am Vortag auf 709 gestiegen (Stand: 04.05.2020, 11.00 Uhr)

 

Stabile Verhältnisse auch bei den stationären Zahlen: Derzeit werden in den Krankenhäusern in der Region 39 mit Corona infizierte Patienten betreut, hinzu kommen fünf Patientinnen und Patienten, die derzeit intensivmedizinisch behandelt werden müssen (Stand: 04.05.2020, 10.00 Uhr):

 

Foto: LAKUMED-Kliniken

Nur wenige Neuinfektionen in den einzelnen Gemeinden

Verteilung der festgestellten Corona-Neuinfektionen in der Region – Acht neue Infektionen in der Stadt Landshut – Bisher sind 32 Infizierte verstorben

 

Gut 880 Corona-Fälle sind in der Region Landshut bisher festgestellt worden – eine genaue Analyse der Wohnorte der betroffenen Personen lässt sich eine regionale Verteilung der Infektionen nachvollziehen. So zeigt sich im Verlauf der vergangenen Tage (Auswertungszeitraum: 21.04.2020 bis 27.04.2020), dass die festgestellten Ansteckungen in allen Gemeinden stabil sind und – wenn überhaupt – lediglich ein moderates Wachstum zu verzeichnen ist. Auch in Tiefenbach, wo vor allem zu Beginn des Infektionsgeschehens vergleichsweise viele Fälle festgestellt wurden, ist in genanntem Zeitraum eine Neuinfektion bekannt geworden. Weiter keine Corona-Fälle wurden in den Gemeinden Schalkham und Baierbach verzeichnet. In der Stadt Landshut sind dabei acht neue Infektionen festgestellt worden, bei knapp 74.000 Einwohnern.

Die infektiösen Patienten und ihre direkten Kontaktpersonen befinden sich stets mindestens zwei Wochen in häuslicher Quarantäne und stellen so keine unmittelbare weitere Infektionsgefahr für die weitere Bevölkerung dar. Das Landratsamt appelliert dennoch, die Maskenpflicht im Freistaates ernst zu nehmen und jetzt bei allen Einkäufen und nötigen Arztbesuche eine Stoffmaske zu tragen. Denn auch wenn diese Bedeckung von Mund und Nase nicht den Eigenschutz erhöht, so verhindert sie die Ausbreitung des Virus per Tröpfcheninfektion und schützt so das Umfeld.

Für die Statistik wird gemäß den Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes der Erstwohnsitz der betroffenen Personen zu Grunde gelegt. Eine Ausnahme bilden aber die Tests, die von den Krankenhäusern genommen wurden; hier fließt zunächst der Standort in die Statistik ein, bevor sie dann ggf. dem Wohnort zugewiesen werden. Hierbei ist es durchaus möglich, dass der Indexfall auch einem anderen Gesundheitsamt zugewiesen wird, sollte der Patient aus einem anderen Landkreis stammen. Da die Datenbanken laufend bereinigt werden, sind einzelne Verschiebungen möglich.

In der Region Landshut wurden bisher 884 Corona-Infektionen festgestellt. Die Zahl der Kontaktpersonen liegt bei 2 525. ,Bisher sind 32 Infizierte, bei denen ein Zusammenhang mit COVID19 möglich ist, verstorben (Stand: 29.04.2020, 11.00 Uhr). Die Anzahl der nachgewiesenen Infektionen bildet das gesamte Geschehen seit der KW11 ab, als der erste Corona-Fall in der Region nachgewiesen wurde. Zwischenzeitlich aus der häuslichen Quarantäne entlassene Personen (686 insgesamt) sind noch in der Summe enthalten.

Derzeit werden in den Krankenhäusern in der Region 42 Patienten betreut, die mit dem Corona-Virus infiziert sind, hinzu kommen 10 auf den Intensivstationen (Stand: 29.04.2020, 10.00 Uhr).

 

Foto: Landratsamt Landshut

Region Landshut: Keine Corona-Neuinfektionen

Insgesamt 872 Fälle seit Mitte März festgestellt

 

Landkreis Landshut. In der Region Landshut wurden erstmals keine Corona-Neuinfektionen festgestellt. Insgesamt wurden 872 Personen seit der KW11 – hier wurde der erste Fall in der Region bekannt – positiv auf SARS-Cov2 getestet. Da bei einer Person eine falsche Adresse angegeben wurde, ist die Zahl im Vergleich zu gestern (873 Fälle) sogar gesunken. Nach dem Infektionsschutzgesetz bestimmt jeweils der gemeldete Erstwohnsitz des Betroffenen, welches Gesundheitsamt zuständig ist.

Für Landrat Peter Dreier ist es ein positives Zeichen, dass sich die Zahl der Neu-Infektionen in den vergangenen Tagen deutlich verflacht hat. Er warnt jedoch davor, voreilige Schlüsse aus dieser hoffnungsvollen Entwicklung zu ziehen: „Das ist keine Garantie dafür, dass in Zukunft die Zahlen nicht wieder steigen könnten.“ Denn gerade über die Wochenenden seien in der Vergangenheit meist weniger Labor-Befunde im Gesundheitsamt eingegangen.

Bei 629 der positiv Getesteten konnte die häusliche Quarantäne wieder aufgehoben werden. Bislang sind 28 Personen verstorben, bei denen ein Zusammenhang mit COVID19 möglich ist. Die Zahl der Kontaktpersonen ersten Grades – die ebenfalls mindestens zwei Wochen in häuslicher Quarantäne verbringen müssen – liegt bei 2510 (Stand: 27.04.2020, 11.00 Uhr).

Leichter Rückgang auch bei den stationären Zahlen: Derzeit werden in den Krankenhäusern in der Region 29 mit Corona infizierte Patienten betreut, hinzu kommen 15 Patientinnen und Patienten, die derzeit intensivmedizinisch behandelt werden müssen (Stand: 27.04.2020, 10.00 Uhr).

 

Foto: news-dpa

Bildtext: Oberbürgermeister Alexander Putz und Landrat Peter Dreier analysieren gemeinsam mit dem Ärztlichen Leiter der Führungsgruppe Katastrophenschutz, Jürgen Königer, den Verlauf der stationär behandelten COVID-Patienten in der Region.

 

 

Wichtiges Etappenziel in der Region Landshut erreicht

Landrat und Oberbürgermeister appellieren, Ausgangsbeschränkungen unbedingt weiter zu beachten

 

„Flatten the curve“, also das „Abflachen“ der Zahl an Corona-Infektionen, um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten – das ist das oberste Ziel von Bundes- und Staatsregierung, um dieser Pandemie begegnen zu können. Auch Landrat Peter Dreier und Oberbürgermeister Alexander Putz haben sich das für die Region Landshut zur Aufgabe gemacht – und können einen Zwischen-Erfolg verzeichnen: Die Entwicklung der Zahlen stationär behandelter COVID-Patienten in den regionalen Krankenhäusern gibt leisen Grund zur Hoffnung. Denn sie decken sich mit dem erhofften Verlauf, an den regionalen Kliniken waren bisher stets noch Kapazitäten frei.

Jürgen Königer, der Ärztliche Leiter der Führungsgruppe Katastrophenschutz, wertet täglich die aktuellen Abfragen aus, die die Kliniken in das zentrale Erfassungsprogramm IVENA befüllen. Dabei wird deutlich, dass die „Normalbetten“ für Corona-Patienten einer deutlich größeren Schwankung unterliegen: Die Kliniken testen vorsorglich alle Patienten mit einem Atemwegsinfekt, ob doch eine Corona-Erkrankung vorliegt. Bis das Testergebnis vorliegt, bleibt der Patient auf dieser Station. Bei den Intensivbetten gestaltet sich die Situation etwas anders: „Hier wird deutlich, dass die Patienten meist über einen längeren Zeitraum intensivmedizinisch betreut werden müssen“, stellt Königer fest.

„Unsere Kliniken leisten hervorragende Arbeit“, stellten Landrat Peter Dreier und Oberbürgermeister Alexander Putz fest. Sie zeigten sich erleichtert, dass die Ausgangsbeschränkungen offenbar die erhoffte Wirkung erbringen und ein wichtiges Etappenziel erreicht wurde. Zugleich warnten sie aber, sich auf den bisherigen Erfolgen auszuruhen: „Wir dürfen diese hoffnungsvollen Entwicklungen nicht aufs Spiel setzen, indem wir vorschnell wieder zum Normalbetrieb wie vor der Krise übergehen. Eine vorsichtige und dafür nachhaltige Öffnung ist die beste Lösung.“ Deshalb appellieren Dreier und Putz, sich bereits jetzt an die anstehende Maskenpflicht zu halten, auch wenn sie offiziell erst ab Montag gilt. Und trotz Maske: „Sie ersetzt nicht den Mindestabstand und das regelmäßige Händewaschen.“ Das gilt auch für die Ausgangsbeschränkungen, die weiter unbedingt befolgt werden müssten.

Dem Ärztlichen Leiter Königer sprachen Landrat und Oberbürgermeister ihren großen Dank aus: „Er ist quasi permanent im Einsatz und koordiniert, wertet aus und entwickelt Strukturen, damit das regionale Gesundheitssystem trotz dieser schwierigen Zeit stets voll einsatzfähig bleibt. Er ist ein enorm wichtiger Mittler zwischen den Kliniken, der Verwaltung und den Rettungsdiensten. Seine große Erfahrung in diesem Bereich ist für uns wirklich Gold wert.“ Ihren Dank richteten sie zusätzlich an alle, die täglich alles geben, um diese Krise bewältigen zu können – Ärzte, Pflegepersonal, Verwaltung, freiwillige Helfer, Handel, Wirtschaft und noch viele mehr: „In diesen Krisenzeiten müssen wir mehr denn je zusammenhalten – jetzt und auch in Zukunft.“

In der Region Landshut wurden bisher 863 Corona-Infektionen festgestellt. Die Zahl der Kontaktpersonen liegt bei 2 486. Bisher sind 28 Infizierte, bei denen ein Zusammenhang mit COVID19 möglich ist, verstorben (Stand: 24.04.2020, 11.00 Uhr). Die Anzahl der nachgewiesenen Infektionen bildet das gesamte Geschehen seit der KW11 ab, als der erste Corona-Fall in der Region nachgewiesen wurde. Zwischenzeitlich Genesene und aus der häuslichen Quarantäne entlassene Personen (577 insgesamt) sind noch in der Summe enthalten.

Derzeit werden in den Krankenhäusern in der Region 42 Patienten stationär behandelt, die mit dem Corona-Virus infiziert sind, hinzu kommen 15 die intensivmedizinisch betreut werden müssen (Beatmung und Intermediate Care-Betten (IMC)) (Stand: 24.04.2020, 10.00 Uhr).

 

Fotos: Landkreis Landshut

Keine „sprunghaften“ Anstiege

Verteilung der festgestellten Corona-Fälle in der Region

 

Gut 850 Corona-Fälle sind in der Region Landshut bisher festgestellt worden – eine genaue Analyse der Wohnorte der betroffenen Personen lässt sich eine regionale Verteilung des Infektionsgeschehens nachvollziehen. So zeigt sich im Verlauf der vergangenen Tage, dass die festgestellten Infektionen in allen Gemeinden stabil sind und – wenn überhaupt – lediglich ein moderates Wachstum zu verzeichnen ist. Auch in Tiefenbach, wo vergleichsweise viele Fälle festgestellt wurden, ist die Zahl seit mehreren Tagen nicht angestiegen.

Weiter keine Corona-Fälle wurden in den Gemeinden Schalkham und Baierbach verzeichnet. Da in der Statistik die Infektionen seit Beginn der Ausbreitung des Virus erfasst werden, bleiben bestimmte Schwerpunkte in einzelnen Gemeinden bestehen.

Diese Zahlen stellen stets eine Momentaufnahme dar und sind ständig im Wandel: Denn die Summe beinhaltet auch zahlreiche Fälle, die bereits genesen sind und die Quarantäne aufgehoben werden konnte. Denn schon knapp 550 Personen, bei denen das Corona-Virus festgestellt wurde, haben die Erkrankung schon überstanden: Die Zahl der Genesenen ist also bereits höher als die der aktuell Erkrankten. Regional betrachtet gilt auch hier: Wo viele Fälle sind, gibt es auch mehr Genesene.

In Ergoldsbach ist durch die Erkrankung mehrerer Bewohner in einer Asylunterkunft eine erhöhte Zahl an Infektionen ersichtlich, in Rottenburg schlägt statistisch eine größere Zahl an infizierten Patienten in der Schlossklinik Mitte März (die Quarantäne ist längst aufgehoben und alle betroffenen Patienten entlassen) zu Buche, in Pfeffenhausen ist vor allem die höhere Zahl an Infektionen im Seniorenzentrum zu beachten, die aber wieder aus der Quarantäne genommen wurden. Die Stadt Landshut verzeichnet rund 260Fälleauf ihre rund 74.000 Einwohner. Die infektiösen Patienten und ihre direkten Kontaktpersonen befinden sich stets mindestens zwei Wochen in häuslicher Quarantäne und stellen so keine unmittelbare weitere Infektionsgefahr für die weitere Bevölkerung dar. Das Landratsamt appelliert dennoch, die anstehende Maskenpflicht im Freistaates ernst zu nehmen und bereits jetzt bei allen Einkäufen und nötigen Arztbesuche eine Stoffmaske zu tragen. Denn auch wenn diese Bedeckung von Mund und Nase nicht den Eigenschutz erhöht, so verhindert sie die Ausbreitung des Virus per Tröpfcheninfektion und schützt so das Umfeld.

Für die Statistik wird grundsätzlich der Erstwohnsitz der betroffenen Personen zu Grunde gelegt. Eine Ausnahme bilden aber die Tests, die von den Krankenhäusern genommen wurden; hier fließt zunächst der Standort in die Statistik ein, bevor sie dann ggf. dem Wohnort zugewiesen werden. Hierbei ist es durchaus möglich, dass der Indexfall auch einem anderen Gesundheitsamt zugewiesen wird, sollte der Patient aus einem anderen Landkreis stammen.

In der Region Landshut wurden bisher 858 Corona-Infektionen festgestellt. Die Zahl der Kontaktpersonen liegt bei 2 451. Bisher sind 27 Infizierte, bei denen ein Zusammenhang mit COVID19 möglich ist, verstorben (Stand: 23.04.2020, 11.00 Uhr). Die Anzahl der nachgewiesenen Infektionen bildet das gesamte Geschehen seit der KW11 ab, als der erste Corona-Fall in der Region nachgewiesen wurde. Zwischenzeitlich aus der häuslichen Quarantäne entlassene Personen (544 insgesamt) sind noch in der Summe enthalten.

Derzeit werden in den Krankenhäusern in der Region 45 Patienten betreut, die mit dem Corona-Virus infiziert sind, hinzu kommen 18 auf den Intensivstationen (Stand: 23.04.2020, 10.00 Uhr). Dies sind aber nicht nur Patienten aus dem Raum Landshut – auch Bürgerinnen und Bürger anderer Landkreise befinden sich in den regionalen Kliniken zur Behandlung (werden aber von einem anderen Gesundheitsamt als Indexfall gelistet). Vorsorglich werden alle Patienten mit einem Atemwegsinfekt, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Corona-Virus getestet. Bis das Testergebnis vorliegt, bleibt der Patient in einer eigenen, isolierten Corona-Station; auch wenn sich nach Eingang des Testergebnisses herausstellen sollte, dass der Patient sich nicht mit dem Virus angesteckt hat. In der Zwischenzeit ist dieser Platz aber dennoch fest belegt und statistisch erfasst.

 

Foto: Landkreis Landshut

Region Landshut: Bisher 838 Corona-Infektionen

Zahl stationärer behandelter Patienten sinkt weiter

 

Seit Mitte März wurden in der Region Landshut 838 Fälle festgestellt, wobei auch 429 Betroffene bereits wieder genesen sind und die häusliche Quarantäne verlassen konnten. 26 Personen sind bislang verstorben, bei denen ein Zusammenhang mit COVID19 möglich ist. Es wurden bisher 3.317 Kontaktpersonen ermittelt (Stand: 19.04.2020, 16.00 Uhr).

 

(Stand 18.04.2020, 17.45 Uhr: 831 Infektionen insgesamt, 26 Todesfälle, 422 Genesene, 3.311 Kontaktpersonen)

Derzeit werden in den Krankenhäusern in der Region 41 mit Corona infizierte Patienten betreut, hinzu kommen 26 Patientinnen und Patienten, die derzeit intensivmedizinisch behandelt werden müssen (Stand: 19.04.2020, 10.00 Uhr). Dies sind aber nicht nur Patienten aus dem Raum Landshut – auch Bürgerinnen und Bürger anderer Landkreise befinden sich in den regionalen Kliniken zur Behandlung (werden aber von einem anderen Gesundheitsamt als Indexfall gelistet). Vorsorglich werden alle Patienten mit einem Atemwegsinfekt, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Corona-Virus getestet. Durch die bestehende Auslastung der Labore (gerade auch über die Feiertage) kann es mehrere Tage dauern, bis das Testergebnis vorliegt. So lange bleibt der Patient in einer eigenen, isolierten Corona-Station; auch wenn sich nach Eingang des Testergebnisses herausstellen sollte, dass der Patient sich nicht mit dem Virus angesteckt hat. In der Zwischenzeit ist dieser Platz aber dennoch fest belegt und statistisch erfasst.

 

Foto: Bayer. Innenministerium

Verteilungsverhältnis bleibt konstant

Verteilung der festgestellten Corona-Fälle in der Region

 

Landkreis Landshut. Über 800 Corona-Fälle sind in der Region Landshut bisher festgestellt worden – eine genaue Analyse der Wohnorte der betroffenen Personen lässt sich eine regionale Verteilung des Infektionsgeschehens nachvollziehen. So sind es mit Schalkham und Baierbach weiter noch zwei Gemeinden im Landkreis, in denen bisher kein positiver Corona-Fall festgestellt wurde. Da in der Statistik die Infektionen seit Beginn der Ausbreitung des Corona-Virus erfasst werden, bleiben bestimmte Schwerpunkte in einzelnen Gemeinden bestehen: So sind in Tiefenbach vergleichsweise viele Fälle registriert worden, auch in Rottenburg, Pfeffenhausen, Aham oder Niederaichbach wurden mehrere Infektionen festgestellt. Die Stadt Landshut verzeichnet etwas über 250 Fälle auf ihre rund 74.000 Einwohner. (Stand: 16. April 2020)

Diese Zahlen stellen stets eine Momentaufnahme dar und sind ständig im Wandel: Denn die Summe beinhaltet auch zahlreiche Fälle, die bereits genesen sind und die Quarantäne aufgehoben werden konnte. Denn schon knapp 400 Personen, bei denen das Corona-Virus festgestellt wurde, haben die Erkrankung schon überstanden.

In Ergoldsbach ist durch die Erkrankung mehrerer Bewohner in einer Asylunterkunft eine erhöhte Zahl an Infektionen ersichtlich, in Rottenburg schlägt statistisch eine größere Zahl an infizierten Patienten in der Schlossklinik Mitte März (die Quarantäne ist längst aufgehoben) zu Buche, in Pfeffenhausen ist vor allem die höhere Zahl an Infektionen im Seniorenzentrum zu beachten, die aber bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden konnten. Die infektiösen Patienten und ihre direkten Kontaktpersonen befinden sich stets mindestens zwei Wochen in häuslicher Quarantäne und stellen so keine unmittelbare weitere Infektionsgefahr für die weitere Bevölkerung dar. Das Landratsamt appelliert dennoch, sich an das Maskengebot des Freistaates zu halten und bei allen Einkäufen und nötigen Arztbesuche eine Stoffmaske zu tragen. Denn auch wenn diese Bedeckung von Mund und Nase nicht den Eigenschutz erhöht, so verhindert sie die Ausbreitung des Virus per Tröpfcheninfektion und schützt so das Umfeld.

Für die Statistik wird grundsätzlich der Erstwohnsitz der betroffenen Personen zu Grunde gelegt. Eine Ausnahme bilden aber die Tests, die von den Krankenhäusern genommen wurden; hier fließt zunächst der Standort in die Statistik ein, bevor sie dann ggf. dem Wohnort zugewiesen werden. Hierbei ist es durchaus möglich, dass der Indexfall auch einem anderen Gesundheitsamt zugewiesen wird, sollte der Patient aus einem anderen Landkreis stammen.

In der Region Landshut wurden bisher 821 Corona-Infektionen festgestellt. Die Zahl der Kontaktpersonen liegt bei 3 279. Bisher sind 25 Infizierte, bei denen ein Zusammenhang mit COVID19 möglich ist, verstorben (Stand: 17.04.2020, 11.00 Uhr). Die Anzahl der nachgewiesenen Infektionen bildet das gesamte Geschehen seit der KW11 ab, als der erste Corona-Fall in der Region nachgewiesen wurde. Zwischenzeitlich Genesene und aus der häuslichen Quarantäne entlassene Personen (416 insgesamt) sind noch in der Summe enthalten.

Derzeit werden in den Krankenhäusern in der Region 55 Patienten betreut, die mit dem Corona-Virus infiziert sind, hinzu kommen 30 auf den Intensivstationen (Stand: 17.04.2020, 10.00 Uhr). Dies sind aber nicht nur Patienten aus dem Raum Landshut – auch Bürgerinnen und Bürger anderer Landkreise befinden sich in den regionalen Kliniken zur Behandlung (werden aber von einem anderen Gesundheitsamt als Indexfall gelistet). Vorsorglich werden alle Patienten mit einem Atemwegsinfekt, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Corona-Virus getestet. Ein großes Problem sind hier aber die fehlenden Laborkapazitäten – aufgrund der hohen Auslastung kann es mehrere Tage dauern, bis das Testergebnis vorliegt. So lange bleibt der Patient in einer eigenen, isolierten Corona-Station; auch wenn sich nach Eingang des Testergebnisses herausstellen sollte, dass der Patient sich nicht mit dem Virus angesteckt hat. In der Zwischenzeit ist dieser Platz aber dennoch fest belegt und statistisch erfasst.

 

Foto: Landkreis Landshut

Region Landshut: Bisher 754 Corona-Infektionen

Stationäre Behandlungen über Ostern leicht angestiegen

 

Landkreis Landshut. Über das Osterwochenende sind die Zahlen der nachweislich mit dem Corona-Virus infizierten Personen weiter angestiegen – seit Mitte März wurden in der Region Landshut 754 Fälle festgestellt, wobei auch 263 Betroffene bereits wieder genesen sind und die häusliche Quarantäne verlassen konnten. 23 Personen sind bislang verstorben, bei denen ein Zusammenhang mit COVID19 möglich ist. Es wurden bisher 2.954 Kontaktpersonen ermittelt (Stand: 13.04.2020, 16.00 Uhr).

 

(Stand 11.04.2020, 18.00 Uhr: 744 Infektionen insgesamt, 21 Todesfälle, 238 Genesene, 2.947 Kontaktpersonen; weitere Werte liegen nicht vor)

 

Derzeit werden in den Krankenhäusern in der Region 79 mit Corona infizierte Patienten betreut, hinzu kommen 29 Patientinnen und Patienten, die derzeit intensivmedizinisch behandelt werden müssen (Stand: 13.04.2020, 12.00 Uhr). Dies sind aber nicht nur Patienten aus dem Raum Landshut – auch Bürgerinnen und Bürger anderer Landkreise befinden sich in den regionalen Kliniken zur Behandlung (werden aber von einem anderen Gesundheitsamt als Indexfall gelistet). Vorsorglich werden alle Patienten mit einem Atemwegsinfekt, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Corona-Virus getestet. Durch die bestehende Auslastung der Labore (gerade auch über die Feiertage) kann es mehrere Tage dauern, bis das Testergebnis vorliegt. So lange bleibt der Patient in einer eigenen, isolierten Corona-Station; auch wenn sich nach Eingang des Testergebnisses herausstellen sollte, dass der Patient sich nicht mit dem Virus angesteckt hat. In der Zwischenzeit ist dieser Platz aber dennoch fest belegt und statistisch erfasst.

 

Foto: Bayerisches Innenministerium

Weniger „weiße Flecken“

Verteilung der festgestellten Corona-Fälle in der Region

 

Über 650 Corona-Fälle sind in der Region Landshut bisher festgestellt worden – eine genaue Analyse der Wohnorte der betroffenen Personen lässt sich eine regionale Verteilung des Infektionsgeschehens nachvollziehen. So sind es mit Schalkham und Baierbach lediglich noch zwei Gemeinden im Landkreis, in denen bisher kein positiver Corona-Fall festgestellt wurde. Da in der Statistik die Infektionen seit Beginn der Ausbreitung des Corona-Virus erfasst werden, bleiben bestimmte Schwerpunkte in einzelnen Gemeinden bestehen: So sind in Tiefenbach vergleichsweise viele Fälle registriert worden, auch in Rottenburg, Pfeffenhausen, Aham oder Niederaichbach wurden mehrere Infektionen festgestellt. Die Stadt Landshut verzeichnet etwas über 190 Fälle auf ihre rund 74.000 Einwohner.

In Ergoldsbach ist durch die Erkrankung mehrerer Bewohner in einer Asylunterkunft eine erhöhte Zahl an Infektionen ersichtlich, in Rottenburg schlägt eine größere Zahl an infizierten Patienten in der Schlossklinik zu Buche, in Pfeffenhausen ist vor allem die höhere Zahl an Infektionen im Seniorenzentrum zu beachten. Die infektiösen Patienten und ihre direkten Kontaktpersonen befinden sich auch in häuslicher Quarantäne und stellen so keine unmittelbare weitere Infektionsgefahr für die weitere Bevölkerung dar. Das Landratsamt empfiehlt dennoch, auch wenn es bisher nicht verpflichtend ist, bei allen Einkäufen und nötigen Arztbesuche einen Mundschutz zu tragen.

Außerdem sind diese Zahlen stets eine Momentaufnahme und ständig im Wandel: Denn die Summe beinhaltet auch viele Fälle, die bereits genesen sind und die Quarantäne aufgehoben werden konnte. Denn schon rund über 200 Personen, bei denen das Corona-Virus festgestellt wurde, sind bereits wieder genesen.

Für die Statistik wird grundsätzlich der Erstwohnsitz der betroffenen Personen zu Grunde gelegt. Eine Ausnahme bilden aber die Tests, die von den Krankenhäusern genommen wurden; hier fließt zunächst der Standort in die Statistik ein, bevor sie dann ggf. dem Wohnort zugewiesen werden. (Stand: 7. April 2020)

In der Region Landshut wurden bisher 672 Corona-Infektionen festgestellt. Die Zahl der Kontaktpersonen liegt bei 2739. Bisher sind 21 Infizierte, bei denen ein Zusammenhang mit COVID19 möglich ist, verstorben (Stand: 08.04.2020, 16.00 Uhr). Die Anzahl der nachgewiesenen Infektionen bildet das gesamte Geschehen seit der KW11 ab, als der erste Corona-Fall in der Region nachgewiesen wurde. Zwischenzeitlich Genesene und aus der häuslichen Quarantäne entlassene Personen (206 insgesamt) sind noch in der Summe enthalten.

Derzeit werden in den Krankenhäusern in der Region 76 Patienten betreut, die mit dem Corona-Virus infiziert sind, hinzu kommen 18 auf den Intensivstationen (Stand: 08.04.2020, 10.00 Uhr). Dies sind aber nicht nur Patienten aus dem Raum Landshut – auch Bürgerinnen und Bürger anderer Landkreise befinden sich in den regionalen Kliniken zur Behandlung (werden aber von einem anderen Gesundheitsamt als Indexfall gelistet). Vorsorglich werden alle Patienten mit einem Atemwegsinfekt, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Corona-Virus getestet. Ein großes Problem sind hier aber die fehlenden Laborkapazitäten – aufgrund der hohen Auslastung kann es mehrere Tage dauern, bis das Testergebnis vorliegt. So lange bleibt der Patient in einer eigenen, isolierten Corona-Station; auch wenn sich nach Eingang des Testergebnisses herausstellen sollte, dass der Patient sich nicht mit dem Virus angesteckt hat. In der Zwischenzeit ist dieser Platz aber dennoch fest belegt und statistisch erfasst.

 

Foto: Archiv/Klartext.LA

 Einzelne Schwerpunkte erkennbar

Verteilung der festgestellten Corona-Fälle in der Region

 

Über 400 Corona-Fälle sind in der Region Landshut bisher festgestellt worden – eine genaue Analyse der Wohnorte der betroffenen Personen lässt sich eine regionale Verteilung des Infektionsgeschehens nachvollziehen. So wird deutlich, dass besonders die Gemeinde Tiefenbach vergleichsweise viele Corona-Fälle aufweist. Auch in Rottenburg, Pfeffenhausen oder Niederaichbach wurden mehrere Infektionen festgestellt. Die Stadt Landshut verzeichnet etwas über 120 Fälle auf rund 74.000 Einwohner.

Landrat Peter Dreier beruhigt aber insbesondere die Tiefenbacher: „Wir haben in diesem Bereich besonders intensiv getestet. Durch eine Festveranstaltung Anfang März war zu vermuten, dass es hier zu einer Häufung an Fällen kommen würde und haben bestmöglich versucht, die Infektionsketten nachzuvollziehen. Deshalb heißt es noch lange nicht, dass beispielsweise die Tiefenbacher besonders gefährdet wären. Denn auch hier gilt: Der wirksamste Schutz ist gute Hygiene und das Minimieren von Kontakten außerhalb der eigenen Familie.“ Das Landratsamt empfiehlt dennoch, bei allen Einkäufen und nötigen Arztbesuche einen Mundschutz zu tragen.

Dies gilt natürlich auch für die andren Gemeinden mit höheren Zahlen: In Rottenburg schlägt eine größere Zahl an infizierten Patienten in der Schlossklinik zu Buche, in Pfeffenhausen ist vor allem die höhere Zahl an Infektionen im Seniorenzentrum zu beachten. Die infektiösen Patienten und ihre direkten Kontaktpersonen befinden sich auch in häuslicher Quarantäne und stellen so keine unmittelbare weitere Infektionsgefahr für die weitere Bevölkerung dar. Außerdem sind diese Zahlen stets eine Momentaufnahme und ständig im Wandel: Denn die Summe beinhaltet auch viele Fälle, die bereits genesen sind und die Quarantäne aufgehoben werden konnte.

Für die Statistik wird grundsätzlich der Wohnort der betroffenen Personen zu Grunde gelegt. Eine Ausnahme bilden aber die Tests, die von den Krankenhäusern genommen wurden; hier fließt zunächst der Standort in die Statistik ein, bevor sie dann ggf. dem Wohnort zugewiesen werden. (Stand: 31. März 2020)

In der Region Landshut wurden bisher 448 Corona-Infektionen festgestellt. Die Zahl der Kontaktpersonen liegt bei 1.826. Bisher sind zwölf Infizierte, bei denen ein Zusammenhang mit COVID19 möglich ist, verstorben (Stand: 01.04.2020, 17.00 Uhr). Die Anzahl der nachgewiesenen Infektionen bildet das gesamte Geschehen seit der KW11 ab, als der erste Corona-Fall in der Region nachgewiesen wurde. Zwischenzeitlich Genesene und aus der häuslichen Quarantäne entlassene Personen sind noch in der Summe enthalten.

Derzeit werden in den Krankenhäusern in der Region 77 Patienten betreut, die mit dem Corona-Virus infiziert sind, hinzu kommen 21 auf den Intensivstationen (Stand: 01.04.2020, 9.30 Uhr). Dies sind aber nicht nur Patienten aus dem Raum Landshut – auch Bürgerinnen und Bürger anderer Landkreise befinden sich in den regionalen Kliniken zur Behandlung (werden aber von einem anderen Gesundheitsamt als Indexfall gelistet). Vorsorglich werden alle Patienten mit einem Atemwegsinfekt, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Corona-Virus getestet. Ein großes Problem sind hier aber die fehlenden Laborkapazitäten – aufgrund der hohen Auslastung kann es mittlerweile mehr als sieben Tage dauern, bis das Testergebnis vorliegt. So lange bleibt der Patient in einer eigenen, isolierten Corona-Station; auch wenn sich nach Eingang des Testergebnisses herausstellen sollte, dass der Patient sich nicht mit dem Virus angesteckt hat. In der Zwischenzeit ist dieser Platz aber dennoch fest belegt und statistisch erfasst.

 

Bildquelle: Landratsamt Landshut