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Region Landshut

„Einmalige Chance für Region Landshut verpasst“

Landrat Dreier übt harsche Kritik an Vereinbarung des Klinikums Landshut, der Volkshochschule Landshut und der Caritas bei Pflegekräfte-Ausbildung

 

Landrat Peter Dreier hat kein Verständnis für eine „gemeinsame Netzwerk-Vereinbarung“ zwischen dem Klinikum der Stadt Landshut, der Volkshochschule (VHS) Landshut und der Caritas über eine Zusammenarbeit bei der Ausbildung von Pflegekräften. „Ich bin sehr enttäuscht, dass die Krankenpflegeschule des Klinikums sowie die Altenpflegeschulen von VHS und Caritas nun einen eigenen Weg in der generalistischen Pflege-Ausbildung gehen“, erklärt Landrat Dreier.

Bereits seit dem Jahr 2015 hat Landrat Dreier im Hinblick auf die nunmehr ab 1. Januar 2020 kommende bundesweite Neustrukturierung der Pflege-Ausbildung versucht, ähnlich wie im Berufsschul-Zweckverband Landshut sämtliche Träger einer Pflege-Ausbildung in der Region Landshut zu einer gemeinsamen Kooperation zusammenfassen. Dreier hat dazu in den vergangenen Jahren wiederholt zu gemeinsamen Gesprächsrunden eingeladen.

„Dies wäre aus meiner Sicht die einmalige Chance für die gesamte Region Landshut gewesen, denn die Reform der bisherigen Ausbildungsordnung hin zu einem generalistischen System bringt sehr große Veränderungen für die Ausbildungs-Richtungen mit sich. Es wäre also der ideale Zeitpunkt gewesen, gemeinsam diese großen Herausforderungen anzugehen“, betont der Landrat.

Dreier: „Äußerst befremdlich empfinde ich es außerdem, von dieser Kooperation aus der Presse zu erfahren, zumal wir, wie bereits ausgeführt, in den letzten vier Jahren mehrfach mit allen Beteiligten an einem Tisch gesessen sind.“

 

Fotoquelle: Archiv KLARTEXT.LA

 

Bildtext: Die besten Quali- und M-Absolventen aus dem gesamten Landkreis Landshut wurden im Bürgersaal der Marktgemeinde Altdorf ausgezeichnet. Das Bild zeigt sie zusammen mit stellvertretendem Landrat Fritz Wittmann, Altdorfs 1. Bürgermeister Helmut Maier und Schulamtsdirektor Michael Kugler bei der Feierstunde, die von einer Kapelle der Mittelschule Altdorf musikalisch umrahmt wurde.

 

 

Mittelschüler: Überall herzlich willkommen

Stellvertretender Landrat Fritz Wittmann und Schulamtsleiter Michael Kugler ehren Quali-Beste und beste M-Schüler aus dem ganzen Landkreis

 

Mit ihren hervorragenden Qualifizierenden Abschlüssen („Quali“) und Mittleren Schulabschlüssen (M-Abschluss) sind die besten Absolventen der Mittelschulen im Landkreis Landshut „überall heiß begehrt und willkommen“, sie „haben die besten Zukunftschancen“, ihnen „stehen in der starken Region Landshut ungezählte Tore offen, in zig Branchen wie Handwerk, Industrie, Handel, Dienstleistungen, Verwaltung, Gesundheit“: Mit solch lobenden und bestärkenden Worten würdigten und ermunterten stellvertretender Landrat Fritz Wittmann, Altdorfs Bürgermeister Helmut Maier und Schulamtsdirektor Michael Kugler die Leistungen von über 50 Schülern aus dem gesamten Landkreis.

Die Auszeichnung der besten Quali- und M-Absolventen aus Mittelschulen in allen Teilen des Landkreises Landshut sei inzwischen eine gute und in der breiten Öffentlichkeit beachtete Institution geworden, betonte stellvertretender Landrat Wittmann. Er übermittelte den Schülern, ihren Lehrern und besonders auch weit über 100 Eltern und Angehörigen im Bürgersaal der Marktgemeinde Altdorf die Glückwünsche des Kreistages und der Bürgerschaft des Landkreises.

Großartige Leistungen

Dieser große Erfolg nach langen Jahren der Ausbildung an der Mittelschule, auch die Erfahrung, dass sich Leistung lohne, mögen den jungen Leuten „den Mut und die Kraft geben, auch weitere Herausforderungen gut zu meistern“, wünschte Wittmann den jungen Frauen und Männern. Freude und Sympathie sprachen aus den Worten des stellvertretenden Landrats, der daran erinnerte, dass er in seinen Jahren als Hauptschullehrer sehr gerne Abschlussklassen betreut und zu guten Leistungen geführt habe.

In den Mittelschulen, wo sie diese großartigen Leistungen erbracht hätten, sei ihnen „das Rüstzeug für einen erfolgreichen Lebensweg an die Hand gegeben worden“, stellte Wittmann fest – beileibe nicht nur Faktenwissen: Vielmehr hätten sie, im Elternhaus, aber dann auch in der Schule, Fähigkeiten erworben, die man mit dem Wort Schlüssel-Qualifikationen bezeichne: Das seien insbesondere Teamgeist, Verantwortungsgefühl, Eigeninitiative und die Bereitschaft, ein Leben lang zu lernen.

Hohe Ausgaben für Schulen

Wittmann dankte den Pädagogen „an unseren Mittelschulen, die hervorragende Arbeit leisten“. Er stellte auch besonders das große Engagement der Gemeinden und des Landkreises heraus, die regelmäßig und aus besten Gründen hohe Summen für jene Schulen ausgeben, für die sie Verantwortung tragen.

Wohin sie ihr Lebens- und Berufsweg führen mag: Er wünsche ihnen die richtigen Entscheidungen, dass sie im Beruf Erfüllung und Bestätigung finden und auch privat engagierte Mitglieder der Bürgerschaft werden, sagte Wittmann an jungen Leute gewandt. Wie der stellvertretende Landrat sprach auch Schulamtsleiter Michael Kugler die „Tugenden“ an, die die jungen Leute bewiesen hätten: „diese Zielstrebigkeit, diese Einsatzbereitschaft, dieses Gefühl der Selbstverantwortung und Zuverlässigkeit“, die zu diesen hervorragenden Abschlüssen geführt hätten.

Ausgezeichneter Türöffner

Sie sollten sich bewusst sein, dass sie diese Tugenden ein ganzes Leben bräuchten, beruflich wie privat. Die Spitzenleistungen an der Mittelschule, für die sie geehrt werden, seien ausgezeichnete Türöffner: Mit diesen Abschlüssen stehe ihnen „die Welt offen“. Ob sie sich im Anschluss für eine Berufsausbildung entschieden oder weiter in die Schule gingen – es würde ihn nicht verwundern, „in einigen Jahren eine oder einen aus eurer Mitte als Kollege in der Schule begrüßen zu dürfen“, sagte er.

Kugler schilderte dabei den Fall einer Mittelschülerin, die er unterrichtet hat und die kürzlich ihren Abschluss als Fachlehrerin gemacht hat. Einerlei, ob sie ein Handwerk erlernten, in den Dienstleistungssektor oder in die Industrie gingen oder weitere Schulen besuchten: in jedem Fall hätten die jungen Leute mit diesen Mittelschul-Abschlüssen eine ganz solide Grundlage gelegt für ihren künftigen Werdegang.

Stolz auf Lehrer-Leistung

„Auch im Namen der Schüler und Eltern“ sage Kugler den Lehrkräften ein „herzliches Dankeschön“: Auch sie dürften stolz und glücklich sein über ihr vollbrachtes Werk, erklärte der Schulamtsleiter.

Die Welt von heute sei keine heile Welt, machte Kugler deutlich, die Zukunft berge große Herausforderungen. Man höre so viel von Kriegen, Streit, Missgunst und Neid, und so wenig dagegen von  Menschlichkeit,  Mitgefühl und Hilfsbereitschaft. „Lasst Euch nicht einfangen von unsinnigen Parolen und schmutzigen Inhalten“, appellierte Kugler daher an die Jugendlichen.

Was die vielzitierte Digitalisierung angehe, betonte er, auch hier gelte, dass die Maschinen dem Menschen dienen müssten und nicht umgekehrt. „Ich fordere Euch auf: Seid mutig, wagt es zu denken, überlegt und wertet kritisch, was ihr hört und seht.“

 

Herzliche Gratulationen: Viele Hände glücklicher junger Landkreis-Bürger schüttelten Schulamtsdirektor Michael Kugler (2. von rechts), stellvertretender Landrat Fritz Wittmann und, links von ihm, Altdorfs Bürgermeister Helmut Maier.

 

 DIE BESTEN SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER DES JAHRGANGS 2019 AUS DEN MITTELSCHULEN DES LANDKREISES LANDSHUT

Die besten Absolventen beim Qualifizierenden Abschluss, Jahrgang 2019: Mittelschule Altdorf: Jessica Kowalle (Klassenlehrerin, KL,  Yvette Ammon) und Torben Winkler (KL Daniela Wallner); Mittelschule Bodenkirchen: Hannah Steigenberger und Katharina Unterholzner (KL Thomas Pielmeier); Mittelschule Buch am Erlbach: Tobias Rank (KL Martina Bollwein); Mittelschule Ergolding: Derek Kerbel, Ben Kaufmann, Georg Schwemmhuber und Patrick Weidner (KL Florian Frohnholzer); Mittelschule Ergoldsbach: Lukas Rose und Tamara Hüse (KL Martina Ciupek); Marta Pletschak (KL Elisabeth Kerscher); Mittelschule Essenbach: Vanessa Celina Brandl und Mathias Báláceanu (KL Birgit Wagner); Mittelschule Furth: Christoph Rogge, Tobias Nieberl und Tanja Schomann (KL Angelina Kammermayer); Mittelschule Geisenhausen: Luca Stiller (KL Daniel Siglhofer), Lea Eigenwill (KL Dominik Frey), Jan Kühnert (KL Daniel Siglhofer); Mittelschule Kronwinkl-Ast: Stefanie Bauer und Anna Lena Steindl (KL Kerstin Achmann); Mittelschule Niederaichbach: Svenja Köck und Jennifer Stadler (KL Andrea Schinnerl); Montessori-Schule Geisenhausen: Tabea Buchta und Lara Hummel (KL Katrin Münsterer); Hauptschule Oberroning: Ilka Leopoldseder und Alexander Rückert (KL Ebner); Mittelschule Pfeffenhausen: Nico Mark und Marie Kiep (KL Dr. Klaus Werner); Mittelschule Rottenburg-Hohenthann: Lisa Rudolphi und Markus Beede (KL Anna Halbfinger); Mittelschule Vilsbiburg: Max Meier, Jannick Holletzek und Eesha Ijaz (KL Christoph Zarda). Die Landkreis-Besten beim Quali: Lilian Oberhansl (Buch am Erlbach, KL Martina Bollwein); Lukas Staudinger und Jasmin Stey (Gerzen, KL Michael Ebner); Maria Wiesner und Fabian Maul (Velden, KL Roland Regahl).

Die besten Absolventen der M-Klassen:

Mittelschule Ergoldsbach: Dominik Rose (KL Martina Fleck); Mittelschule Ergolding: Petra-Isabel Obig (KL Stephanie Nixdorf); Anna Krimmel (KL Andrea Frohnholzer); Mittelschule Rottenburg-Hohenthann: Sina Michelle Sack und Leon Poisel (KL Alexandra Stöckl); Montessori-Schule Geisenhausen: Florian Düster und Leon Rabien (KL Ingrid Lautenschlager); Mittelschule Vilsbiburg: Thomas Kletzmeier und Jonas Betz (KL Armin Stadler). Die Landkreis-Besten der M-Klassen: Mittelschule Altdorf: Nicole Hauser und Darja Nikitina (KL Thomas Reiser); Mittelschule Ergoldsbach: Corina Hortig (KL Martina Fleck).

 

Foto: Landkreis Landshut

 

Bildtext: Dr. Marlis Flieser-Hartl, geschäftsführende Vorstandsvorsitzende (vorne links), und Personalreferentin Dagmar Jeschke (hinten rechts) begrüßten die neuen Mitarbeiter der LAKUMED Kliniken.

 

LAKUMED Kliniken wachsen weiter 

Größter medizinischer Dienstleister in der Region Landshut begrüßte neue Mitarbeiter

 

Gestern begrüßte das Landshuter Kommunalunternehmen für medizinische Versorgung im Rahmen einer Einführungsveranstaltung im Hörsaal des Krankenhauses Landshut-Achdorf über 50 neue Mitarbeiter, die zwischen November 2018 und Februar 2019 eine Beschäftigung an den Krankenhäusern Landshut-Achdorf oder Vilsbiburg, in der Schlossklinik Rottenburg oder im Hospiz Vilsbiburg begonnen hatten.

Unter den neuen Mitarbeitern befanden sich 14 Physiotherapeuten, zwölf Ärzte, acht Pflegekräfte, acht Medizinische Fachangestellte, fünf Hilfskräfte, drei Küchenhilfen, zwei Kreißsaalhilfen, ein Apotheker sowie eine Medizintechnikerin. Damit sind bei den LAKUMED Kliniken, die über mehr als 650 Betten verfügen und jährlich rund 85.000 Patienten ambulant und stationär versorgen, mehr als 1.690 Mitarbeiter beschäftigt.

Unter dem Motto „LAKUMED – sind wir alle“ hieß Dr. Marlis Flieser-Hartl, geschäftsführende Vorstandsvorsitzende der LAKUMED Kliniken, die neuen Beschäftigten an den verschiedenen Standorten und in den unterschiedlichen Fachbereichen des größten medizinischen Dienstleisters in der Region Landshut willkommen. „Wir wollen den hohen Patientenzahlen und damit dem Vertrauen der Bevölkerung auch in Zukunft kompetent gerecht werden – dafür sind qualifizierte, gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter in ausreichender Zahl unverzichtbar“, sagte sie. „Jeder einzelne Mitarbeiter ist in seiner Position wichtig, damit die LAKUMED Kliniken auch in Zukunft erstklassige medizinische Versorgung gewährleisten können.“ Dr. Flieser-Hartl betonte, dass sich die LAKUMED Kliniken als kommunale, gemeinnützige Einrichtung ihrem Auftrag zur Patientenversorgung in der Region besonders verpflichtet fühlen und einen sehr hohen Qualitätsanspruch haben. „Zahlreiche Auszeichnungen und Zertifizierungen durch Fachgesellschaften beweisen dies.“

Über Ausbildung, Wieder- und Quereinstieg in Berufe des Gesundheitswesens informieren die LAKUMED Kliniken am Donnerstag, 21. Februar von 16 bis 20 Uhr bei der „Nacht der Talente“, der LAKUMED Messe für Gesundheitsberufe am Krankenhaus Landshut-Achdorf ein. Besucher haben die Möglichkeit, im Rahmen von Führungen und bei Mitmach-Aktionen die Fachbereiche und Tätigkeitsfelder im Gesundheitswesen kennenzulernen. Außerdem stehen Auszubildende, langjährige Mitarbeiter sowie Vertreter des Kompetenzzentrums für Gesundheitsberufe und der Personalstelle für persönliche Gespräche zur Verfügung. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.talente-gesichter.de.

 

 

Bildquelle: LAKUMED Kliniken

 

Bildtext: Landrat Peter Dreier (Mitte) und die Mandatsträger auf Landes- und Bundesebene dankten den Polizisten um Inspektionsleiter Helmut Eibensteiner (links) für ihren Einsatz für die Bevölkerung der Region Landshut im Jahre 2018

 

 

Personal- und technische Kapazitäten im Fokus

Mandatsträger aus Stadt und Landkreis beim Jahresgespräch der Landshuter Polizei

 

Steigende Einsatzzahlen bei einer andauernd schwierigen Personalsituation, aber weiterhin viel Motivation bei der Bewältigung des täglichen Einsatzgeschehens: So lässt sich das Jahr 2018 aus Sicht der Polizeiinspektion Landshut zusammenfassen. Beim traditionellen Weihnachtsbesuch der Mandatsträger aus der Region wurden viele Themen angesprochen, die die Polizei bewegen.

Dabei schilderten Inspektionsleiter Helmut Eibensteiner, der Leiter der Kriminalpolizei Werner Mendler und Verkehrspolizei-Leiter Georg Marchner Aktuelles aus ihren jeweiligen Fachbereichen.

Eibensteiner sprach dabei auch den Angriff eines abgelehnten Asylsuchenden Mitte des Jahres im Landratsamt Landshut an, der einem anwesenden Polizisten die Waffe entriss und versuchte auf die Beamten zu schießen, nachdem ihm seine Abschiebung eröffnet worden war. Man könne froh sein, dass sich kein Schuss aus der Waffe löste und der Angriff einen vergleichsweise glimpflichen Ausgang nahm.

Grundsätzlich sei während des Jahres deutlich geworden, wie sehr der Respekt vor allem betrunkener Personen gegenüber der Polizei geschwunden sei. Auch die Gewaltbereitschaft sei merklich angestiegen, schilderte Eibensteiner. Mitte kommenden Jahres werden die Beamten der Polizeiinspektion Landshut als erste Dienststelle in Niederbayern mit „Body-Cams“ ausgerüstet. Dabei tragen die Polizisten im Einsatz Kameras am Körper, die neben einer präventiven und deeskalierenden Wirkung vor allem auch für eine bessere Beweislage in gerichtlichen Verfahren wegen möglicher Vergehen und Straftaten sorgen können. Andere Polizeiinspektionen in Bayern, die die Kameras im Zuge eines Pilotprojekts getestet haben, gaben durchgängig positive Rückmeldungen ab.

Hatte im vergangenen Jahr eine massive Serie von Wohnungseinbrüchen in Landshut und einigen Landkreis-Gemeinden für viel Unsicherheit bei den Bürgerinnen und Bürgern gesorgt, wurden der Polizei bisher nur wenige Fälle gemeldet – „kein Vergleich zum letzten Jahr“, wie Kripo-Leiter Mendler schilderte. Das ist vermutlich auf den verstärkten Einsatz von Polizeistreifen in den Wohnsiedlungen zurückzuführen – Präsenz sei hier die wirksamste Methode, um Wohnungseinbrüchen vorzubeugen. Dabei hofften die Anwesenden, dass die Zahl weiterhin so niedrig bleibt, da erst die Hälfte der üblichen „Einbruchssaison“ vorüber ist. Deshalb bittet Eibensteiner dringend um Hinweise der Bürger, sollten sie merkwürdige Beobachtungen machen. Dies können verdächtige Kennzeichen oder Personen sein: „Solche Hinweise helfen uns sehr bei den Ermittlungen, aber vor allem auch, um präventiv tätig zu werden.“

Im Bereich der Verkehrspolizei Landshut, vorgestellt von deren Leiter Georg Marchner, stand vor allem der Bau der B15neu im Mittelpunkt, die nach der Anbindung an die A92 wohl auch noch deutlich an Verkehr zunehmen wird. Doch im Verwaltungsgebäude der Autobahnpolizeistation in Wörth fehlt schlichtweg der Platz für all die Mitarbeiter, die dann nötig sein werden – vor allem, wenn die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion, die noch in Landshut ihren Sitz haben, ebenfalls bei der Autobahnpolizei untergebracht werden sollen. Auch die Personalsituation spitze sich im Bereich der Verkehrspolizei immer mehr zu. Denn auch wenn nun mehr Polizisten ausgebildet werden, dauere es einige Jahre, bis diese den Dienststellen zur Verfügung stünden, erklärte Marchner. Zusätzlich müssten die Beamten, die in der Verkehrsüberwachung eingesetzt werden, aufgrund der umfangreichen Messtechnik eine spezielle Ausbildung absolvieren.

Dabei unterstrichen die Dienststellenleiter die gute Zusammenarbeit mit der Landshuter Justiz als auch den ansässigen Behörden. Landrat Peter Dreier dankte als Amtsleiter des Landratsamtes Landshut für das hervorragende Miteinander mit der Polizei – sei es durch das schnelle Eingreifen in der akuten Situation, aber auch in der Nachbereitung des versuchten Totschlags, der im Juni durch den abgelehnten Asylbewerber begangen worden war oder auch den stetigen Informationsfluss und die umgehende Beratung bei einer Bedrohungslage, als ein anonymer Anrufer im Herbst mit Gewalttaten an niederbayerischen Landratsämtern drohte.

„Zwar bestätigten die Statistiken, dass die Sicherheitslage in Bayern sehr gut, in Niederbayern noch besser und auch in der Region Landshut hervorragend sei: Das subjektive Gefühl der Bevölkerung ist aber oftmals anders. Durch die enorme Einsatzbereitschaft gelingt es unseren Polizisten aber, trotz einer dünnen Personaldecke auch in der Fläche Präsenz zu zeigen – das ist für die Prävention, aber auch für unsere Bevölkerung ein wichtiges Zeichen.“ Der alljährliche Besuch bei der Polizeiinspektion Landshut ist für Dreier zur Tradition geworden, denn er gebe neben der Möglichkeit, Danke zu sagen, auch die Gelegenheit, wichtige Punkte anzusprechen und Informationen mitzunehmen, um sich für die Anliegen der örtlichen Polizei einsetzen zu können, betonte der Landrat.

Die Mandatsträger dankten den Polizisten für den genauen Einblick in ihre Tätigkeitsbereiche und die aktuellen Entwicklungen, die sie beschäftigen. Durch diese Informationen können die in ihrer Gremienarbeit noch genauer auf Verbesserungen für die Beamten hinarbeiten, sei es für eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten (MdL Jutta Widmann) wie auch der Bereitstellung mehr finanzieller Mittel aufgrund der derzeit guten Haushaltslage des Freistaates Bayern (MdL Rosi Steinberger). Für eine ausgewogene Mittelverteilung, auch für Niederbayern, will sich der Landtagsabgeordnete Helmut Radlmeier einsetzen. MdB Nicole Bauer hat sich nach ihren Worten weiterhin eine verbesserte technische Ausstattung der Ordnungshüter zum Ziel gesetzt und sprach die rasant steigenden Fallzahlen im Bereich der Gewalt in Partnerschaften an, bei der die Polizei bisher nur eingeschränkt eingreifen konnte, da die gesetzlichen Befugnisse nicht ausreichend gegeben waren. Der Bundestagsabgeordnete Florian Oßner sprach die Verkehrssicherheit an, die sich in Deutschland enorm verbessert habe: Zwar sei jeder Verkehrstote einer zu viel, dennoch habe sich die Zahl seit den 1970er Jahren um 90 Prozent verringert. Das sei nach Oßners Worten, neben gesetzlichen Vorgaben wie beispielsweise der Gurtpflicht, vor allem auch auf die hervorragende Polizeiarbeit zurückzuführen.

Landrat Peter Dreier und die Abgeordneten aus Bundes- und Landtag nahmen den Weihnachtsbesuch zum Anlass, den Ordnungshütern für ihren ständigen Einsatz im Schichtdienst zu danken, auch während der bevorstehenden Weihnachtsfeiertage, und äußerten den Wunsch und die Hoffnung, dass die Polizisten stets gesund und unbeschadet von ihren Einsätzen zurückkehren mögen.

 

Foto: Landkreis Landshut

Frische Ideen und Unternehmergeist für die Region Landshut

LINK – Das Gründerzentrum Landshut bietet ein vielfältiges Programm während der Landshuter Gründerwoche an

 

Seit Jahren schon ist sie Impulsgeberin für eine neue Gründungskultur und ein freundlicheres Gründungsklima in unserem Land. Die Rede ist von der Gründerwoche Deutschland. Mittlerweile wird sie nicht nur hierzulande, sondern in weltweit 165 Ländern unter dem Dach der Global Entrepreneurship Week veranstaltet. Dieses Jahr findet die Gründerwoche vom 12. bis 18. November statt – natürlich auch in Landshut. LINK – Das Gründerzentrum Landshut hat sich für die Aktionswoche so einiges für Gründer und Startups in unserer Region einfallen lassen.

So lädt das LINK beispielsweise gleich zum Auftakt der Gründerwoche am Montag, 12. November um 10 Uhr zum Frühstück ins Gründerzentrum in die Altstadt 357 ein. Bei Weißwürsten und Brezen können die Teilnehmer Ideen austauschen, netzwerken und mit den Mitarbeitern des Gründerzentrums in Kontakt treten. Auch eine Erstberatung ist in diesem Rahmen möglich.

Am Mittwoch, 14. November, findet ab 13 Uhr ein Workshop zum Thema „Geschäftsmodelle“ statt. Die Leitung übernimmt Armin Schlattl, Gründerberater bei der Hans-Lindner-Stiftung. In dem vierstündigen Workshop lernen die Teilnehmer anhand der Methodik des IdeenLabors das Profil guter Geschäftsmodelle kennen. Durch die gemeinsame Arbeit in der Gruppe sowie durch Methoden der Systemik und des Philosophierens wird die eigene Geschäftsidee reflektiert und die Kreativität angeregt. Besonders angesprochen sind Gründer, deren Geschäftsmodell noch nicht in Stein gemeißelt ist, die also bereit sind, an ihrer Idee weiter zu feilen und vielleicht auch neue Wege zu gehen. Aber auch diejenigen, die sich mit ihrer Erfahrung einbringen wollen und gleichzeitig Anregungen für die Weiterentwicklung ihres Geschäftsmodells suchen, sind in diesem Workshop herzlich willkommen.

Sowohl für das Gründerfrühstück als auch für den IdeenLabor-Workshop wird um eine Anmeldung gebeten per E-Mail an info@link-landshut.de.

Höhepunkt und Schlussakt der Gründerwoche bildet die Landshuter Gründernacht am 20. November an der Hochschule Landshut, bei der wieder mehr als 300 Gäste aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft geladen sind.

 

 

Einladung zum Wahlkampfabschluss

Das Beste für Bayern, Niederbayern und die Region Landshut wollen die Kandidaten für die Landtags- und Bezirkstagswahl, Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier, Bezirksrätin Martina Hammerl, Landtagslistenkandidat Prof. Dr. Ralph Pütz und Bezirkstagslistenkandidat Rudolf Schnur, erreichen.

Bei der Wahlkampfabschlussveranstaltung der CSU im Stimmkreis Landshut am 9. Oktober um 19 Uhr in der liveBox der Landshuter Sparkassenarena werden die Kandidaten auf ihren Wahlkampf zurückblicken und ihre Ziele vorstellen. Die Bürgerinnen und Bürger der Region sind dazu herzlich eingeladen.

Für die musikalische Umrahmung sorgt „Meschpoke“. Zu einer Brotzeit sind alle Gäste eingeladen. Um Anmeldung unter 0871 82081 oderlandshut@csu-bayern.de wird gebeten.

 

Bildtext: Damit die Menschen, die in den Terminals, auf dem Rollfeld, in der Flugsicherung und anderen Flughafenbereichen auch künftig rechtzeitig zur Arbeit zum Münchner Airport kommen, setzt sich die CSU im Landkreis Landshut um Kreisvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Florian Oßner für ein ergänzendes Angebot von Bus und Bahn in der Region ein.

„Rechtzeitig und bequem zum Flughafen“

MdB Oßner setzt auf optimierte Verzahnung von Bahn und Bus

Für Diskussionen sorgte die Meldung in der Region Landshut, die Airportbuslinie stehe vor dem Aus. Das war auch Thema in der kürzlich durchgeführten CSU-Kreisvertreterversammlung in Altfraunhofen.

CSU-Kreisvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Florian Oßner zeigte Verständnis für die Anliegen der Pendler, nahm sich der Problematik an und führte seither zahlreiche Gespräche mit Verantwortlichen. Für den Verkehrspolitiker sind dabei zwei Dinge zu gewährleisten: Zum einen müssen die Pendler auch in Zukunft rechtzeitig ihren Arbeitsplatz am Flughafen München erreichen, womit auch die frühen Schichten abzudecken sind. Zum anderen ist eine Optimierung der Fahrpläne zwischen den bestehenden Buslinien im ÖPNV und der Bahn notwendig. Oßner bekräftigte nochmals den Anspruch, die Bahnverbindung von Landshut zum Flughafen München mit der Neufahrner Kurve, in die der Bund insgesamt 91 Millionen Euro investiert, wesentlich zu stärken.

Dieser sogenannte „Überregionale Flughafen Express“ (ÜFEX) wird Ende des Jahres in Betrieb gehen und damit eine wesentliche Verbesserung für viele Pendler in der Region Landshut bedeuten. Damit komme man auch einer jahrelangen Forderung der Bürger nach, mehr Verkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern.

„Dies ergänzt sich optimal mit dem Ausbau der Bahnstrecke zwischen Plattling und Landshut, bei der der Bund nochmals 60 Millionen Euro in die Hand nimmt“, so der Verkehrspolitiker über die neuerliche Botschaft aus dem Bundesverkehrsministerium und ergänzt: „Falls uns bis Ende des Jahres gelingt, die dann verkürzten Taktzeiten der Express-Bahn mit den womöglich auch zusätzlichen Buslinien im öffentlichen Nahverkehr enger abzustimmen, dann können wir auch die Früh- und Spätschichten sowie zahlreiche Haltepunkte abdecken. Dies wäre definitiv ein großer Zugewinn für alle Fahrgäste“, ist Oßner überzeugt.

 

Foto:CSU

Miteinander reden – Zukunft gestalten

Bürger haben das Wort

 

„Die Region Landshut hat Zukunft“, sind sich die CSU-Kandidaten für die Landtags- und Bezirkstagswahl, Helmut Radlmeier, Martina Hammerl, Prof. Dr. Ralph Pütz und Rudolf Schnur sicher. Doch wie soll diese Zukunft aussehen? Um ergänzend zu den eigenen Vorstellungen Impulse einzuholen, laden die Kandidaten alle Bürgerinnen und Bürger in den nächsten Monaten zu 5 großen Diskussionsrunden ein. Unter dem Titel „Miteinander reden – Zukunft gestalten“ werden dabei die Vorschläge, Anregungen und Ideen der Bürger der Region Landshut gesammelt.

 

Mit den Beiträgen wird ein „Zukunftsplan“ für die Region erarbeitet und auf den verschiedenen politischen Ebenen eingebracht. „Viel zu oft wird nur geredet, anstatt wirklich zuzuhören. Das wollen wir ändern. Ob zur sogenannten großen Politik oder den vermeintlich kleinen Problemen vor Ort – thematisch sind keine Grenzen gesetzt. Wir freuen uns auf die Beiträge und die rege Teilnahme. Denn Politik kann nur dann gestalten, wenn sich möglichst viele einbringen“, so die Kandidaten.

 

Der (vorerst) letzte Teil der Reihe findet am Montag, 3. September, um 19 Uhr im Roider-Jackl-Saal im Haus der Begegnung in Weihmichl statt. Die Bürgerinnen und Bürger der Region sind herzlich eingeladen.

Familiensommerfest der CSU in der Region Landshut

 

Die CSU-Kreisverbände in der Stadt und im Landkreis Landeshut laden zum traditionellen Sommerfest der CSU in der Region Landshut am Sonntag, den 12. August ab 16 Uhr in der Alten Ziegelei in der Rottenburger Straße in Altdorf ein. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Spiel und Spaß für Kinder garantieren zahlreiche Attraktionen.

 

Foto: h.j.lodermeier

Fachkräfte dringend gesucht

Runder Tisch der Wirtschaft suchte nach Lösungen

 

Die CSU-Landtags- und Bezirkstagskandidaten luden Vertreter aus der Industrie, Gewerbe und dem Handwerk aus der Region Landshut zum Runden Tisch “Wirtschaft” ein. Aktuelle Probleme erkennen – und lösen, war das Ziel der Veranstaltung. Kernthemen waren der Fachkräftemangel, die weitere Schaffung von Wohnraum sowie der Ausbau der Breitbandversorgung.

 

Eingangs stellten sich der Stimmkreisabgeordnete für die Region Landshut, Helmut Radlmeier, sowie Landtagslistenkandidat Prof. Dr. Ralph Pütz, Bezirksrätin Martina Hammerl und Bezirkstagslistenkandidat Rudolf Schnur vor. Helmut Radlmeier betonte den tieferen Sinn dieser Veranstaltung: „Die Region Landshut ist ein Kraftpaket. Dank engagierten Arbeitgebern und Arbeitnehmern boomt die Wirtschaft. Die Arbeitslosenzahlen sind historisch niedrig, die Unternehmen jagen von Rekord zu Rekord. Wir, als gestaltende Politiker, wollen uns hierauf aber nicht ausruhen. Wir wollen wissen, wo es Probleme gibt. Wir wollen gemeinsam zu Lösungen erarbeiten.“

 

Von den Firmenchefs wurde als erstes Problem der Fachkräftemangel angesprochen. Über alle Branchen hinweg sei dieser gravierend. Auch eine gezielte Anwerbung von potenziellen Mitarbeitern aus anderen Bundesländern sei schwierig. Der Grund: der Mangel an bezahlbaren Wohnraum in der Region. Deshalb sei die Schaffung von weiterem Wohnraum in der Region wichtig. „Bauen, bauen, bauen“, gab ein Gesprächsteilnehmer das Motto aus. Die Gelegenheit dafür sei günstig, erläuterte Radlmeier. Mit dem Wohnungspakt Bayern, der neuen Eigenheimzulage sowie dem Baukindergeld plus, welches das Baukindergeld des Bundes noch einmal erhöht, setzt der Freistaat die richtigen Rahmenbedingen. Ebenfalls eine Lösung könne sein, dass Kommunen Grundstücke günstig mit entsprechenden Auflagen an Wohnungsbaugenossenschaften zur Verfügung stellen. Zur weiteren Erleichterung sollten Hürden beim Bau in Form von Vorschriften und Verordnungen abgebaut und nicht weiter aufgebaut werden. Denn die Baukosten seien stetig gestiegen, so die einhellige Meinung der Runde.

 

Die Bürokratie in Wirtschaft und Handwerk war generell ein Thema. Vor allem die neue Datenschutzgrundverordnung bedeute ein gutes Stück mehr an Bürokratie und würde Arbeitszeit binden. Dem wirke der Freistaat bereits aktiv entgegen, konnte Radlmeier berichten. Mit einen eigens dafür eingesetzten Beauftragten für Bürokratie-Abbau werde das Problem gezielt angegangen. Der Abgeordnete bat die Runde, Fälle überbordender Bürokratie sofort zu melden, damit er der Sache nachgehen könne.

 

Thematisiert wurde beim Runden Tisch auch, dass es in manchen Gebieten nach wie vor kein schnelles Internet gäbe. Radlmeier konnte berichten, dass der Ministerrat am 30. Mai 2017 das Investitionsprogramm “Bayern Digital II” für die digitale Zukunft Bayerns beschlossen hat. Die Staatsregierung unterstützt dabei Firmen und Unternehmen, die Chancen der Digitalisierung optimal zu nutzen. Zusammen mit dem ersten Masterplan “Bayern Digital I” sind nun für die Jahre 2015 bis 2022 Mittel von insgesamt 5,5 Milliarden Euro vorgesehen. Mit Nachdruck werde daran gearbeitet, alle Haushalte im Freistaat an das schnelle Internet anzuschließen. Dank dem sog. Höfebonus gelinge das auch bei einzelnen Weilern. Ziel sei im nächsten Schritt ein flächendeckendes Gigabit-Netz.

 

Ein Anliegen konnte gleich vor Ort erledigt werden: Die Gesprächsrunde werde auf jeden Fall wiederholt, sicherten die CSU-Politiker Radlmeier, Pütz, Hammerl und Schnur zu.