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Rathaus Landshut

Was ist Heimat?

Chinesische und deutsche Künstler zeigen ihre Werke in einer Ausstellung im Landshuter Rathaus

 

Einladung zur Vernissage

Sechs chinesische und deutsche Künstler zeigen gemeinsam am Montag, 23. September um 19 Uhr im Rathaus Landshut in dieser Ausstellung Werke, in denen sie sich mit dem Begriff Heimat unterschiedlich auseinandersetzen.

Sie stellen die Frage: Was ist Heimat?
Das Ergebnis sind zarte Tusche Zeichnungen, gefühlvolle Landschaften, melancholische Bergzüge und abstrakte innere Landschaften.
So unterschiedlich die beiden Kulturen, so haben sie doch eines gemeinsam:
Ein starkes Gefühl, das Heimat beschreibt.

 

Gezeigt werden Werke von:
– Mei Zhou
– Hai Yan Waldmann-Wang
– Chao Song
– Christine Rieck-Sonntag
– Nina Seidel-Herrmann
– Wolfgang Rösler

 

Foto: B. Einmeier

 

Pressemitteilung

38. Landshuter Haferlmarkt

mit Begleitausstellung „Schenk mich ein und trink mich aus“

6. September bis 8. September 2019

Die Obere Freyung in der seit Jahrhunderten nahezu unveränderten Stadt Landshut wird vom 6. bis 8. September 2019 wieder den Rahmen für den 38. Landshut Haferlmarkt bilden.

Teilnehmer an diesem niederbayerischen Keramikmarkt sind Werkstätten aus Landshut und Umgebung sowie Absolventen der Staatlichen Fachschule für Keramik.

Von nützlicher, zeitgemäßer Gebrauchskeramik über Gartenobjekte, bis hin zu edler und außergewöhnlicher Keramikkunst – 24 Keramiker präsentieren auf dem 38. Landshuter Haferlmarkt mit viel Liebe zum Detail wieder die ganze Bandbreite der Tradition der „Kröninger Keramik“ bis hin zum modernen Design.

Die Vielfalt interessanter und schöner Dinge, welche Sie in der idyllischen Atmosphäre im Schatten der Jodokskirche sehen, wird begleitet von einem umfangreichen und vielfältigen Rahmenprogramm.

Schauen Sie den Töpfermeistern bei der Arbeit zu. Die Offene Werkstatt zeigt den Besuchern einen Einblick in den Fertigungsprozess und bietet die Möglichkeit über keramische Techniken mehr zu erfahren.

Wie jedes Jahr wird es einen “Kinderverkaufsstand” geben, für den die beteiligten Keramiker ihre Töpferwaren zur Verfügung stellen und deren Erlös dem Kinderheim St. Vinzenz zu Gute kommt.

Damit die Eltern gemütlich bummeln gehen können, bietet der Haferlmarkt auch in diesem Jahr wieder Kindertöpfern mit der Keramikkünstlerin und langjährigen Kursleiterin Karin Lindenmüller.

Der üppige Bier- und Kaffeegarten sorgt für das leibliche Wohl und lädt zum Verweilen unter den schattigen Bäumen ein.

Musikalisch begleitet wird der Haferlmarkt am Freitag zur Eröffnung von Erik & The Peacemakers aus Starnberg, am Samstag vom Dixieland-Stammtisch und am Sonntag von den Isarmusikanten.

Darüber hinaus wird das Angebot durch Gärtnereien ergänzt. Stauden, Grünpflanzen und herbstliche Kränze runden das Angebot der Keramik ab.

Schenk mich ein und trink mich aus – begleitend zum Haferlmarkt in der Freyung präsentieren die Keramikerinnen und Keramiker im Rathausfoyer individuell gestaltete Trinkgefäße – für jedes Getränk, für jeden Anlass.

Der Haferlmarkt hat am Freitag u. Samstag von 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr geöffnet, am Sonntag von

11.00 Uhr bis 18.00 Uhr.

Sonderausstellung „Schenk mich ein und trink mich aus“ im Rathausfoyer:

29. August bis 8. September

Dienstag bis Donnerstag 13 – 18 Uhr

Freitag bis Sonntag 11 – 18.00 Uhr

Weitere Informationen:

Amt für Marketing & Tourismus, Altstadt 315, 84028 Landshut

Tel. (0871) 92 20 50, Fax (0871) 8 92 75

tourismus@landshut.de

www.landshut-tourismus.bayern

KRAWATTENJAGD IM RATHAUS

Angeführt von Ihrer Lieblichkeit Prinzessin Angela I. haben am Unsinnigen Donnerstag die Damen der Narrhalla Landshut das Regiment im Rathaus übernommen

 

Erstes Opfer der weiblichen Machtübernahme war Hausherr Alexander Putz: Die Närrinnen hatten es traditionell auf die Krawatte des Oberbürgermeisters abgesehen und stürmten schon frühmorgens die Diensträume. Angela I. schritt alsbald höchstselbst zur Tat, zückte die Schere und sicherte sich mit einem beherzten Schnitt ein gutes Stück vom Schlips des Rathauschefs. Sichtlich stolz präsentierte die Prinzessin danach ihrem Prinzen, Seiner Tollität Mimmo I., und Töchterchen Chiara die frisch erbeutete Trophäe. Putz trauerte der Krawatte nicht lange hinterher: „Das war zwar kein Ladenhüter, sondern schon ein gutes Stück.

Aber in diesem Farbton habe ich noch drei, vier andere Modelle. Und für so ein sympathisches Prinzenpaar muss man auch mal ein Opfer bringen.“ Zumal der OB bereits an derartige Jagdzüge gewöhnt ist: Seit seiner Amtsübernahme vor gut zwei Jahren sind inzwischen drei Krawatten den Landshuter Faschingsprinzessinnen zum Opfer gefallen. Doch akuter Schlips-Mangel herrscht deshalb nicht im Hause Putz, beruhigte der Oberbürgermeister: „Für Nachschub wäre gesorgt, im Schrank hängen mehr als genug Krawatten. Die würden schon noch für viele Amtsjahre und Besuche von Faschingsprinzessinnen reichen“, sagte er lachend. Ernst gemeint war dagegen das Lob, das der OB der Narrhalla Landshut um Präsident Helmut Ernst und Hofmarschall Mario Huber aussprach: „Die Narrhalla ist in dieser fünften Jahreszeit sicherlich das Aushängeschild unserer Stadt. Ohne das Prinzenpaar und die Garde, die in diesen Tagen einen wahren Veranstaltungs-Marathon absolvieren, wäre der Fasching in Landshut kaum vorstellbar. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken.“ Bis zum Kehraus am Faschingsdienstag eilen Angela I. und Mimmo I. tatsächlich von Termin zu Termin: Rund zwei Dutzend Auftritte stehen laut Präsident Helmut Ernst noch auf dem Programm. Ein Highlight ist dabei natürlich der Faschingsumzug durch die Landshuter Innenstadt am Sonntagnachmittag. „Wir hoffen alle, dass das Wetter dann mitspielt und viele tausend Besucher kommen“, sagte Putz. „Das hätten sich die Organisatoren und die Narrhalla wirklich verdient.“

 

 

Foto: Stadt Landshut

 

Bereits 2013 wurde mit einem Zitat von Nobelpreisträger Albert Einstein ein Antrag an die Stadt gestellt:
„Wenn die Bienen aussterben, hat der Mensch noch vier Jahre zu leben!“

Keine Bienen – keine Blütenbestäubung – keine Pflanzen – keine Tiere – keine Menschen

In Bayern verschwinden immer mehr Tier- und Pflanzenarten, das ist wissenschaftlich belegt. Die Menschheit ist Zeuge des größten Artensterbens seit dem Verschwinden der Dinosaurier. Diese Entwicklung muss gestoppt werden. Es geht ums Überleben der Menschen. Wenn es keine Bienen, Hummeln und die Artenvielfalt mehr gibt, wer bestäubt das Obst und Gemüse?

Alles redet zurzeit vom Bürgerbegehren „Rettet die Bienen“, das von ökologischen Parteien in Bayern wie ÖDP und die Grünen/90 organisiert und vorangetrieben wird. Bereits im Jahre 2013 stellte die Landshuter CSU-Stadtratsfraktion einen Antrag an die Stadt mit dem Hinweis, das Problem des Bienensterbens mit diversen Maßnahmen aktiv und langfristig anzugehen.

Hier der Antrages der CSU-Stadtratsfraktion vom 17. Juni 2013:

RESULTAT: Ein Bienen-Schutz-Programm für Landshut wurde im Umweltsenat am 24.07.2013 einstimmig beschlossen und von der Verwaltung darauf hin erfolgreich umgesetzt.

Mittlerweile folgten andere Städte und Landkreise dem Landshuter Beispiel und übernahmen den Antrag, wie in Dingolfing und Kelheim.

 

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Foto:  h.j.lodermeier

Bildtext von links nach rechts: Frau Hochban (Tafel Landshut, Trägerin der Bürgermedaille); Frau Äbtissin M. Petra Articus vom Kloster Seligenthal; Stadträtin Christine Ackermann (ÖDP); Prof. Dr. Stoffel (Präsident der Landshuter Hochschule);  Stadträtin Elke März-Granda (ÖDP); Stadträtin Hedwig Borgmann (Grüne); Michael Lange (Maler);  Sigi Hagl, Landesvorsitzende Bündnis 90/Grüne; Herr Stangl (Geschäftsführer Caritas);  Christine Rieck-Sonntag (Malerin); Herr Keyßner, 2. Bürgermeister; Frau Lubomierski  (Vertretung für Herrn Dekan Stelzner, Altenheimseelsorgerin der Diakonie); Christian Brummer (Vorsitzender Landesbund für Vogelschutz)

 

STARTSCHUSS FÜR „RETTET DIE BIENEN“ IM LANDSHUTER RATHAUS – Einschreibung für das Volksbegehren findet bereits großen Anklang

Auf die Listenführer kam schnell viel Arbeit zu

Volksbegehren Rettet die Bienen

Bei diesem Volksbegehren geht es nicht nur um die Bienen als solche, sondern um jede Mange anderer Arten mit den dazugehörenden Themen. Die Initiatoren möchten, dass das Bayerische Naturschutzgesetz geändert wird. Gerade Biotope, wie Feldränder und Uferrandstreifen sollen besser geschützt und besonders der  ökologische Anbau in Bayern noch mehr ausgebaut werden. 30 Prozent der Anbauflächen in Bayern sollen ab 2030 ökologisch bewirtschaftet sein, bisher sind es nur 8 bis 9 Prozent.

Innerhalb von zwei Wochen müssen sich 1 Million stimmberechtigte Bürgerinnen und Bürger in Bayern zwischen dem 31. Januar und 13. Februar in den Rathäusern in Listen eintragen. Sollten diese 1 Million zusammen kommen, so muss sich der Landtag damit beschäftigen. Es gibt mehrere Optionen: Er kann zum Beispiel den Vorschlag zur Gesetzesänderung – so wie er ist – annehmen oder das Begehren ablehnen. Bei einer Ablehnung sind die Bürger wieder gefragt. Kommt es zu einem Volksentscheid, so dürfen alle Stimmberechtigte mit Ja oder Nein über den Vorschlag abstimmen und die Politik könnte nichts mehr daran ändern. Der Landtag hat aber auch die Möglichkeit über einen alternativen Gesetzesentwurf zum gleichen Thema abstimmen zu lassen. In letzterem Fall sind die Bürger wieder am Zug.

Alle Menschen ab 18 Jahren, die drei Monate in Bayern gemeldet und nicht aus irgendwelchen Gründen vom Wahlrecht ausgeschlossen sind, können sich in die bereitgelegten Listen eintragen. Der Eintrag muss in den Rathäusern des ersten Wohnsitzes oder in Zweigstellen vollzogen werden. Wer an anderen Orten in Bayern unterschreiben möchte, kann sich per ONLINE einen Eintragungsschein bei seiner Gemeinde herunterladen und mit diesem dann auch in anderen Rathäusern seine Signatur abgeben.

 

ÖDP-Stadträtin und eine der Initiatoren des Volksbegehrens Elke März-Granda: „ Ich freue mich und bin glücklich, dass das Einschreiben so hervorragend angelaufen ist. Die Leute müssen sogar Schlange stehen im Rathaus um sich einzuschreiben und ich hoffe, dass es weiter so läuft. Ich glaube, dass das Thema Naturschutz in der Bevölkerung schon lange angekommen ist und viel mehr präsent ist, als bei den Politikern ganz oben und man muss von „unten her“ zeigen, was für uns wichtig ist. Die natürlichen Grundlagen zu erhalten ist meines Erachtens das Wichtigste. Uns geht es überhaupt nicht, gegen Landwirte zu sein. Im Gegenteil, es ist ein Volksbegehren für die Bäuerliche Landwirtschaft, für Landwirte, die belohnt werden sollen, wenn sie den Naturschutz berücksichtigen!“

Großer Andrang herrschte beim Eintragen in die Listen

-hjl-

Fotos: h.j.lodermeier

Bildtext von links: Regierungspräsident Rainer Haselbeck, Bernd Buckenhofer (Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Bayerischen Städtetages), Oberbürgermeister Dr. Christian Moser – Deggendorf, Oberbürgermeister Jürgen Dupper – Passau, Oberbürgermeister Alexander Putz – Landshut

ERWARTUNGEN DER STÄDTE AN LANDTAG UND STAATSREGIERUNG

Gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land gemeinsam erreichen

Positionen des Bayerischen Städtetags zum Koalitionsvertrag

 

Zum Koalitionsvertrag zwischen CSU und Freien Wählern sagt der Geschäftsführer des Bayerischen Städtetags, Bernd Buckenhofer: „Wer gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Regionen Bayerns erreichen will, muss die Bewältigung der unterschiedlichen Herausforderungen in Stadt und Land gleichermaßen in Angriff nehmen. Für die unterschiedlichen Probleme von ländlichen Gemeinden und Städten sowie in den Ballungszentren enthält der Koalitionsvertrag Absichtserklärungen und Lösungsansätze, an denen wir in den nächsten Jahren gut gemeinsam weiter arbeiten können.“

Der Koalitionsvertrag enthält laut Buckenhofer positive Absichten und Ziele. Vieles bleibt noch unkonkret und steht unter dem Vorbehalt der Finanzierung: „Nun kommt es darauf an, wie die einzelnen Ressorts an die Bearbeitung der Themen gehen. Die Kommunen bauen darauf, dass sich die neue Staatsregierung als fairer Partner von Städten und Gemeinden erweist. Besonders brennen den Städten die Themen Schaffung von Wohnungen und Mobilisierung von Bauland für günstigen Wohnraum, Verbesserung der Mobilität und des öffentlichen Nahverkehrs, Bildung und Kinderbetreuung, die Digitalisierung, ein leistungsfähiges Netz an Glasfaser-Datenverbindungen und Mobilfunk auf den Nägeln. Über all dem schwebt die Frage nach der Finanzierung dieser großen Herausforderungen.“Städte und Gemeinden in Ballungszentren haben ebenso mit Herausforderungen zu kämpfen, wie ländliche Gemeinden. Im ländlichen Raum haben Städte und zentrale Orte andere Herausforderungen als Gemeinden und Dörfer. Mit der Konzentration auf die Förderung von ländlichen Räumen lassen sich die Probleme von Ballungszentren mit ihren Wachstumsproblemen und Wohnungsnöten nicht automatisch lösen, meint Buckenhofer: „Stadt und Land sind nicht als Gegensatz, sondern als Partner zur Verwirklichung gleichwertiger Lebensverhältnisse zu behandeln. Starke Städte stärken das ganze Land – starke zentrale Orte in ländlichen Regionen stehen für einen starken Freistaat Bayern.“

Aus dem Positionspapier des Bayerischen Städtetags sind hervorzuheben:

https://www.bay-staedtetag.de/fileadmin/Downloads/Jahrestagungen/2018/Positionspapier_2018.pdf

Zur weiteren Förderung des sozialen Wohnungsbaus, ist neben dem Einsatz der Bundesmittel eine dauerhafte und verlässliche Mittelbereitstellung nötig. Die bayerische Wohnungsbauförderung muss praxisgerechter werden, etwa zur Stärkung gemeindlicher Belegungsrechte und zur Einbeziehung kommunaler Wohnungsbaugesellschaften. Hierzu trifft der Koalitionsvertrag kaum Aussagen. Buckenhofer: „Einen positiven Ansatz bietet das Versprechen, das Investitionsniveau zu verstetigen, denn die Wohnungswirtschaft benötigt Investitionssicherheit für mehrere Jahre. Für Mieter kann die im Koalitionsvertrag angekündigte Verlängerung der Bindungsfrist für Sozialwohnungen helfen.“

Der Freistaat muss Städten und Gemeinden mehr Spielräume zu einer strategischen Flächenbevorratung einräumen. Dazu müssen die Vorkaufsrechte der Gemeinden gestärkt und der Genehmigungsvorbehalt für gemeindliche Grundstücksgeschäfte nach dem Agrarstrukturgesetz abgeschafft werden. Buckenhofer: „Der Koalitionsvertrag bietet einen Ansatz zur Mobilisierung von landwirtschaftlichen Grundstücken, reicht aber nicht weit genug zur Flächenbevorratung.“

Städte und Gemeinden kritisieren, dass der Ausbau der digitalen Klassenzimmer nicht in Schwung kommt, weil der Freistaat bei der Finanzierung der IT-Ausstattung an Schulen zögerlich bleibt. Der Koalitionsvertrag lässt hierzu viele Fragen offen. Es fehlt aus Sicht der Bürgermeister ein Konzept, welche Investitionen nötig sind. Und es fehlen Fördermittel für Investitionen, für den laufenden Betrieb und die Systembetreuung. Buckenhofer: „Der Freistaat muss seiner Mitverantwortung für die digitale Infrastruktur an Schulen stärker als bislang gerecht werden. Es bietet sich mit der neuen Staatsregierung die Chance auf einen Neustart, um eine dauerhafte Förderung des digitalen Klassenzimmers und der Systembetreuung auf der Grundlage eines pädagogischen Gesamtkonzepts auf den Weg zu bringen. Damit alle Kinder in allen Schulen Bayerns gleiche Chancen erhalten, braucht es einheitliche Standards für das digitale Klassenzimmer und ein pädagogisches Gesamtkonzept. Mit modernen Geräten alleine ist es nicht getan: Technik hat eine dienende Funktion für Pädagogik. Laptops, Tablets und interaktive Whiteboards müssen im Unterricht sinnvoll zum Einsatz kommen. Der Koalitionsvertrag enthält Ansatzpunkte für zielführende Gespräche.“

Der weitere Ausbau der Kindertagesbetreuung setzt Fachkräfte, Finanzmittel und Flächen für den Neubau und Ausbau voraus. Notwendig sind Verbesserungen der Betriebskostenförderung und eine Beschleunigung der Ausbildung von Erziehern, da Kindergärten, Kitas und Horte unter Personalmangel leiden. Buckenhofer: „Die Annäherung an eine beitragsfreie Kinderbetreuung im Koalitionsvertrag klingt für Eltern nach einer Verheißung, wirft aber für die Praxis noch viele Fragen auf. Wenn die Beitragsfreiheit kommt, darf dies nicht zu Lasten der Städte und Gemeinden gehen.“

Die Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur und des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) ist über das bisherige Maß hinaus fortzusetzen. Dazu gehören die Zweckbindung der vom Bund bereitgestellten bisherigen Entflechtungsmittel und der Ausbau der Betriebskostenförderung durch ÖPNV-Zuweisungen. Eine verbesserte ÖPNV-Finanzierung ist auch ein wichtiger Bestandteil der Unterstützung der Kommunen zur Luftreinhaltung. Buckenhofer: „Die Absichtserklärungen im Koalitionsvertrag sind gut. Allerdings ist etwa das Versprechen eines 365-Euro-Tickets für Großstädte bislang nicht finanziell hinterlegt; die erwähnten Mittel zur ÖPNV-Förderung werden hierfür bei weitem nicht genügen.“ Der Freistaat muss den Kommunen zur Abdeckung der durch die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge entfallenden Einnahmemöglichkeiten eine ausreichende Kompensation schaffen. Dafür sind mehr staatliche Haushaltsmittel jährlich nötig. Buckenhofer: „Der Koalitionsvertrag stellt zwar Mittel in Höhe von 100 Millionen Euro im Jahr 2019 und 150 Millionen Euro im Jahr 2020 in Aussicht, allerdings werden die Mittel in der Praxisnicht genügen. Der Koalitionsvertrag lässt viele Fragen für die komplizierte Umsetzung offen.“

Die Vereinbarung des Koalitionsvertrags zur Sanierung von kommunalen Schwimmbädern liegt nur bei einer Förderung von 20 Millionen Euro pro Jahr. Diese Summe wird dem bayernweiten Sanierungsbedarf für Hallenbäder und Freibäder (1,2 Milliarden Euro) nicht gerecht. Der Sanierung von kommunalen Bädern muss im Doppelhaushalt 2019/2020 eine höhere Priorität eingeräumt werden.

Buckenhofer: „Wichtig an einem Vertrag ist nicht nur das, was drinsteht, sondern auch das, was gar nicht erwähnt ist: So mahnt der Bayerische Städtetag dauerhaft an, dass eine Beteiligung des Freistaates an den auf kommunaler Ebene anfallenden Integrationskosten überfällig ist. Es ist enttäuschend, dass versäumt wurde, hier wenigstens einen ersten Schritt zu verankern.“ Der Freistaat erhält vom Bund Integrationsmittel, die der Bund ausdrücklich auch den Kommunen widmet. Den Kommunen muss aufgabenbezogen ein wesentlicher Teil dieser Mittel zur Verfügung gestellt werden. Hierzu trifft der Koalitionsvertrag keine Aussage.

Ein weiterer Aspekt, der nicht im Koalitionsvertrag steht, ist die Gewerbesteuerumlage: Städte und Gemeinden sollen ab dem Jahr 2020 bei der Gewerbesteuerumlage deutlich entlastet werden, weil die im Zuge der deutschen Wiedervereinigung erhöhte Gewerbesteuerumlage ausläuft. In Bayern belief sich die Umlage im Jahr 2017 auf rund 920 Millionen Euro.

Der Bayerische Städtetag lehnt Initiativen einzelner Bundesländer für eine Fortführung der Solidarpaktumlage ab. Buckenhofer: „Die Bayerische Staatsregierung muss sich auf Bundesebene dafür einsetzen, dass am Auslaufen der erhöhten Umlagen festgehalten wird. Die kommunale Ebene kann die Fortführung der erhöhten Gewerbesteuerumlage nicht hinnehmen, denn die Kämmerer rechnen bereits mit den größeren finanziellen Spielräumen. Wenn nun dieses Thema im Koalitionsvertrag nicht erwähnt ist, werten wir das als positives Zeichen, dass der Freistaat Bayern am Auslaufen der Gewerbesteuerumlage nicht rütteln will.“

 

Foto: h.j.lodermeier

Haushaltsausschuss am Montag

Am kommenden Montag, 12. November, um 9 Uhr, findet im Alten Plenarsaal des Rathauses in der Altstadt die Sitzung des Haushaltsausschusses statt. Interessierte Bürger können die Sitzung von den Besucherplätzen aus mitverfolgen. Die Tagesordnung enthält insgesamt fünf öffentliche Tagesordnungspunkte, unter anderem die Vorberatung der Haushaltssatzung, des Haushaltsplans, der Investitions- und Finanzpläne und sonstiger Anlagen der Stadt Landshut für das Jahr 2019, einen Bericht über die geplanten Sanierungsmaßnahmen des Seniorenheimes Hl. Geistspital, die Bevollmächtigung der Verwaltung zur Aufnahme der im Haushalt 2019 der Stadt Landshut vorgesehenen Kredite. Die gesamte Tagesordnung sowie weitere Sitzungstermine können auch auf dem Bürgerinfoportal der Stadt unter www.landshut.de eingesehen werden; dort sind auch die Beschlussfassungen zu vorhergehenden öffentlichen Sitzungen abrufbar.

 

Foto: Archiv klartext.LA

 

Infostand der Freien Demokraten

Am kommenden Samstag, 6. Oktober findet der nächste Infostand der Freien Demokraten zur Landtags- und Bezirkswahl vor dem Landshuter Rathaus statt. Die FDP informiert von 10:00 bis 14:00 Uhr über ihr Programm und ihre Ziele für ein frisches Bayern. Die Kandidaten, Norbert Hoffmann (Direktkandidat für den Landtag), Anna Däullary (Listenkandidatin für den Landtag), Michael Deller (Direktkandidat für den Bezirkstag) und Gunthard Goresch (Listenkandidat für den Bezirkstag) stehen allen Bürgerinnen und Bürgern für Fragen und Anregungen zur Verfügung.

 

Foto: FDP

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An den                                                                   Landshut, den 22.07.2018
Stadtrat der Stadt Landshut Rathaus
Altstadt 315

84028 Landshut

ANTRAG:

Die Verwaltung informiert den Stadtrat darüber, warum die städtischen Museen, wie im Bericht der Landshuter Zeitung zu lesen war, bei der Antragstellung von Zuschüssen für Ausstellungen beim Kulturfond Bayern mit einer über 10fachen Ablehnungsquote über demDurchschnitt „abgespeist“‘ wurde.

Ebenso besteht Aufklärungsbedarf, warum sowohl bei der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen, als auch beim Bezirk Niederbayern in den letzten Jahren gar keine Förderanträge gestellt wurden, obwohl z.B. im Finanzierungsplan von Dr. Niehoff für die Ausstellung Koenig2 angeblich 10.000 Euro eingeplant waren.

Erstaunlich erscheint in diesem Zusammenhang auch, dass im Gegensatz zu den Anträgen von Dr. Niehoff das Landshuter Skulpturenmuseum unter der Leitung von Stefanje Weinmayr z.B. beim Bezirk Niederbayern in der Vergangenheit mehrfach erfolgreich Ausstellungszuschüsse erhalten hat.

BEGRÜNDUNG:

Die wenig erfolgreichen oder teilweise gar nicht gestellten Förderbemühungen der städtischen Museen unter der Leitung von Dr. Niehoff müssen Ursachen haben, so eklatant ist die Ablehnungsquote durch die staatlichen Förderstellen. Dr. Niehoff hat mit derZusammenlegung der Landshuter Museen einen „Paradigmenwechsel“angekündigt und Oberbürgermeister Putz hat durch diese Maßnahme Synergie-Effekte versprochen. So wie es aussieht, haben sich beide Ankündigungen im Ergebnis leider deutlich ungünstig entwickelt und schlecht ausgewirkt.

Die negative Berichterstattung in den Landshuter und auch überregionalen Medien nimmt kein Ende und ein deutlicher Imageverlust der Landshuter Museen ist bereits eingetreten. Deshalb besteht dringender Handlungsbedarf, die Situation in dieser Frage wieder auf das Niveau zu bringen, das durch so bedeutende Landshuter Künstler wie z.B. Fritz Koenig erst möglich wird.

 

Robert Gewies

Anja König

Dietmar Franzke

Gerd Steinberger

Maria Haucke

SPD-Fraktion
Altstadt 315
84028 Landshut Rathaus, Zi.-Nr. 226/227

Telefon: 0871-881423

Telefax: 0871-881787

Fraktion.Spd@landshut.de

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Pressemitteilung mut 11.07. 2018

Am Samstag, dem 14. Juli von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr wird die Partei mut mit einem Infostand auf dem Rathausplatz (Altstadt 300, 84028 Landshut) in Landshut vertreten sein.

Sowohl Maximilian Geisel, Direktkandidat für den Stimmkreis Landshut als auch Fabian Helmich, Direktkandidat für den Stimmkreis Kelheim, freuen sich über die Gelegenheit, sich mit den Bürgerinnen und Bürgern auszutauschen.
Auch wird es die Möglichkeit geben, für die Wahlzulassung von mut zur Landtagswahl zu unterschreiben.

Wir bitten Sie, den Termin vorab in Ihrem Medium zu veröffentlichen:

Tag: 14. Juli
Uhrzeit: 13:00 – 18:00 Uhr
Ort: Rathausplatz (Altstadt 300, 84028 Landshut) i

mut wurde am 1. Juni 2017 unter anderen mit und von der Landtagsabgeordneten Claudia Stamm, dem Soziologie Professor Stephan Lessenich und der ehemaligen Landesvorsitzenden der Piratenpartei Nicole Britz gegründet.
mut steht für eine Politik, die konsequent für folgendes einsteht: die Achtung der Menschenwürde, soziale Gerechtigkeit, humane Asylpolitik, die Vielfalt der Gesellschaft und einen ökologischen und ökonomischen Umbau.
mut – neue Politik für Bayern
mut im Web:
Homepage: https://www.mut-bayern.de/
Facebook: https://www.facebook.com/mutparteibayern/
Twitter: https://twitter.com/mut_bayern