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Quarantäne

Insgesamt elf Infektionen ermittelt und häusliche Quarantäne angeordnet

Landkreis/Stadt Landshut. Nach der Corona-Reihentestung in einem metallverarbeitenden Betrieb in der Marktgemeinde Ergolding sind noch keine weiteren Testergebnisse im Landratsamt Landshut eingetroffen: Am gestrigen Sonntag sind bis in die Abendstunden die Ergebnisse von zirka drei Viertel der rund 100 Tests eingegangen, bei denen elf Personen positiv auf das Virus getestet worden sind. Bislang sind keine weiteren Testergebnisse bekannt geworden (Stand: Montag, 6. Juli, 15.30 Uhr). Das Gesundheitsamt am Landratsamt Landshut hat für die Betroffenen und ihre direkten Angehörigen umgehend häusliche Quarantäne angeordnet. Die Ermittlung von Kontaktpersonen der Infizierten läuft weiterhin auf vollen Touren. Diese werden ebenfalls noch durch das Gesundheitsamt getestet.

Von Seiten des Landratsamts wird die kooperative und zuvorkommende Zusammenarbeit mit dem Betrieb lobend hervorgehoben. Der Betrieb, bei dem rund 100 Mitarbeiter tätig sind, verfügt darüber hinaus bereits seit März, also seit hier zu Lande mit Vorsichtsmaßnahmen gegen das Virus begonnen worden ist, über ein schlüssiges und angemessenes Hygiene-Konzept. Wie es zu der Häufung von Infektionen in dem Betrieb kommen konnte, ist derzeit noch nicht eindeutig nachvollziehbar.

Landrat Peter Dreier sieht trotz des erneuten Infektionsgeschehens für die Bevölkerung keinen Grund zur Beunruhigung. Er appelliert aber an alle, sich dringend weiterhin an die Vorgaben von Mindestabständen und Maskenpflicht zu halten: „Wir können zwar nie ausschließen, dass es zu weiteren Infektionen kommt. Doch wer die Maßnahmen befolgt, ist am besten geschützt.“ Der Fall des Betriebs in Ergolding beweist nach den Worten Dreiers, dass das Corona-Virus weiterhin im Alltag präsent ist.

Durch die neuen Infektionen ist die Zahl der Indexpatienten in der Region Landshut seit Beginn des Infektionsgeschehens im März auf insgesamt 967 angestiegen. Die Zahl der Kontaktpersonen liegt nun bei rund 2 900.

PM des LRA-Landshut

 

 

Landkreis/Stadt Landshut. In Stadt und Landkreis Landshut gibt es mindestens elf neue Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus (Covid-19): Alle elf Personen stehen im Zusammenhang mit den seit Donnerstagabend bekannten Infektionen in einer Belegschaft eines Unternehmens in der Marktgemeinde Ergolding. Wie berichtet, ist die gesamte Belegschaft der Firma am Freitag auf Covid-19-Infektionen getestet worden. Derzeit (Stand: Sonntagabend 18 Uhr) liegen für rund zwei Drittel dieser Personen die Testergebnisse vor.

Mitarbeiter des Gesundheitsamts am Landratsamt Landshut haben nach Eintreffen der Ergebnisse am Sonntag unverzüglich damit begonnen, die Betroffenen zu informieren und möglichst viele Kontaktpersonen ausfindig zu machen. Für die elf Betroffenen und ihre Angehörigen ist Quarantäne angeordnet worden. Die restlichen Testergebnisse werden am Montag (6. Juli) erwartet.

Foto: klartext.LA

Hilfsangebote der Nachbarschaftshilfe Landshut e.V. in der Zeit des Corona-Virus

Im Einvernehmen mit der Stadt- und des Landkreises Landshut engagiert sich die Nachbarschaftshilfe Landshut e.V., um Menschen, die alters-, krankheitsbedingt, wegen geschwächtem Immunsystem, anderen Krankheiten oder Quarantäne ihr Haus nicht verlassen können.

Die Nachbarschaftshilfe e.V. stellt diesen betroffenen Menschen gerne freiwillige Helfer zur Verfügung, die sich kostenlos um Einkäufe, Erledigungen, Apothekengänge und Sonstiges kümmern.

Die Helfer der Nachbarschaftshilfe, zurzeit sind 400 Helfer mit Springer im Einsatz, besitzen alle Ausweise und dürfen helfen.

 

Siehe Flyer:

 

 

-hjl-

 

PRESSEMITTEILUNG                                                                                  12.03.2020

Mann positiv getestet – Familie in Quarantäne

Grundschule Carl-Orff bleibt bis zum 20. März geschlossen

In der Stadt Landshut gibt es den ersten bestätigten Corona-Fall: Ein 58-jähriger Mann, der kürzlich von einer dienstlichen Reise aus den USA zurückgekehrt war, ist positiv auf das Virus getestet worden. Er zeigt zwar Symptome, ist insgesamt aber derzeit in guter Verfassung und befindet sich daher in häuslicher Quarantäne. Ebenfalls in häuslicher Quarantäne sind seine Ehefrau und die beiden Kinder des Paares. Alle Familienmitglieder werden ebenfalls auf das Coronavirus getestet.

Da ein Kind die Grundschule Carl-Orff besucht, wird die Schule aus Sicherheitsgründen vorsorglich ab morgen durch das Schulamt zunächst bis Freitag, 20. März, geschlossen. Eine Ersatzbetreuung kann nicht angeboten werden. Das Gesundheitsamt ermittelt außerdem die weiteren Kontaktpersonen und wird, soweit erforderlich, auch weitere Maßnahmen veranlassen.

In diesem Zusammenhang weisen das Gesundheitsamt und die Stadt Landshut nochmals darauf hin, dass die üblichen Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen, Husten in die Ellenbeuge und das Meiden von direktem Kontakt mit offenbar kranken Personen, die beste Möglichkeit sind, um sich vor der Erkrankung zu schützen.

Sollte ein begründeter Verdacht der Infektion mit dem Corona-Virus bestehen – die Person zeigt entsprechende Symptome undwar in den vergangenen zwei Wochen in einem der genannten Risikogebiete und/oder mit einer nachweislich infizierten Person mindestens 15 Minuten in direktem Kontakt – ist unbedingt folgende Vorgehensweise zu beachten: Der Patient meldet sich telefonisch bei seinem Hausarzt, schildert seine Lage und bespricht das weitere Vorgehen. Auch der Kassenärztliche Bereitschaftsdienst – erreichbar unter 116 117 – ist einer der ersten Ansprechpartner. Das Gesundheitsamt bittet die Bevölkerung, unbedingt diese Vorgehensweise einzuhalten und in keinem Fall selbstständig die Notaufnahmen der Krankenhäuser anzurufen. Auch das Alarmieren des Rettungsdienstes ist weiterhin lediglich in Notsituationen geboten.