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Prof. Dr. Karl Stoffel

Bildtext: Die CSU-Landtagsabgeordnete, Dr. Petra Loibl (Mitte), war begeistert von den Möglichkeiten, die das TZ PULS in Dingolfing bietet.

 

„Ein echtes Juwel in der Region“

 

CSU-Landtagsabgeordnete Dr. Petra Loibl besucht Technologiezentrum Produktions- und Logistiksysteme (TZ PULS) der Hochschule Landshut in Dingolfing und informiert sich über aktuelle Forschungsschwerpunkte.

 

Sie habe sich schon lange auf diesen Termin gefreut, betonte die CSU-Landtagsabgeordnete Dr. Petra Loibl bei ihrem Besuch am TZ PULS. Die 54-Jährige wurde 2018 als Direktkandidatin des Stimmkreises Dingolfing in den Landtag gewählt und ist somit Nachfolgerin von Erwin Huber. „Ich bin schon gespannt darauf, was vor Ort alles gemacht und woran am TZ PULS derzeit geforscht wird.“ Hochschulpräsident Prof. Dr. Stoffel und der wissenschaftliche Leiter des TZ PULS, Prof. Dr. Markus Schneider, nutzten die Gelegenheit, Loibl die Fabrikplanung, das Innovationslabor und die in der Region einzigartige Muster- und Lernfabrik vorzustellen.

Vor rund sechs Jahren gingen die Verantwortlichen der Hochschule Landshut in die konkrete Planung des TZ PULS. „Bereits 2014 konnte mit dem Bau begonnen werden“, erklärte Stoffel. Die Eröffnung folgte im Frühjahr 2016. Seitdem untersuchen Hochschulangehörige und Studierende am TZ PULS Wege, Logistik- und Produktionssysteme effizienter zu gestalten. „Einer unser Schwerpunkte ist die optimale Ausnutzung von Fläche“, ergänzte Schneider. „Wir forschen an neuen Konzepten, den Raum in einer Produktionshalle besser zu nutzen, zum Beispiel in Form einer acht Meter hohen Produktionsanlage.“ Gerade in Fabrikhallen werde schließlich zu viel Raum Richtung Decke verschenkt.

 

Produktionsanlagen in der Vertikalen

Ein konkretes Projekt hat Schneider erst vor kurzem dem bayerischen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger vorgestellt. „Herr Aiwanger begrüßte unsere Idee, in die Höhe zu bauen, sehr“, so Schneider. Das TZ PULS befindet sich bereits in den Startlöchern. „Wir warten quasi nur noch auf die Genehmigung des Wirtschaftsministeriums“, erklärte Schneider. Loibl folgte den Ausführungen Stoffels und Schneiders mit großem Interesse und ließ sich die einzelnen Stationen in der Musterfabrik genau erklären. „Es ist toll zu sehen, was für ein Juwel im Bereich der Forschung und Entwicklung unserer Produktionsstätten wir hier in Dingolfing haben“, betonte Loibl.

 

Finanzielle und personelle Herausforderungen am TZ PULS

Die CSU-Landtagsabgeordnete nahm sich aber auch Zeit, über die Herausforderungen am TZ PULS zu sprechen. Diese sind laut Stoffel und Schneider vor allem personeller und finanzieller Natur. Ursprünglich habe das Staatsministerium zwei Stellen für das TZ PULS zugesagt, erklärte Stoffel. „Daraus wurde bisher eine auf drei Jahre befristete Stelle und die Erlaubnis aus Drittmitteln eine Stelle zu finanzieren.“ Mit diesen Stellenzuweisungen sei es jedoch schwierig, die Qualität des Personals am TZ PULS langfristig zu sichern. Auch was die Anschubfinanzierung angeht, sei man in Dingolfing viel auf sich alleine gestellt gewesen. Die meisten finanziellen Mittel wurden aus verschiedenen Töpfen der Hochschule Landshut umgeleitet.

„Als klar definiert“ bezeichnete Loibl die Arbeitsaufträge, die sie von ihrem Besuch am TZ PULS mit zurück nach München nehme. Sie dankte Prof. Dr. Stoffel und Prof. Dr. Schneider für die spannende und lehrreiche Führung und versprach, sich für die angesprochenen Punkte aktiv einzusetzen.

 

Fotos: Hochschule Landshut

 

Bildtext: Hochschulpräsident Prof. Dr. Karl Stoffel, Erfinder Prof. Dr. Alexander Kleimaier und Forschungsreferentin Dr. Hedwig Maurer freuen sich über die kürzlich erhaltene Patenturkunde.

 

Neues Patent an der Hochschule Landshut

Prof. Dr. Alexander Kleimaier entwickelt neuartiges Konzept für permanenterregte Synchronmaschine.

 

Die Verantwortlichen der Hochschule sind stolz, dass in einem der Hochschullabore ein Patent für eine permanenterregte Synchronmaschine mit Scheibenrotor entwickelt wurde. Hauptverantwortlich für die Patentierung zeigt sich Erfinder Prof. Alexander Kleimaier von der Fakultät Elektrotechnik und Ingenieurwissenschaften. „Wir haben ein neuartiges Konzept für eine Elektromaschine entwickelt“, erklärt Kleimaier. „ Eine sogenannte Axialflussmaschine mit eisenlosem Scheibenläufer.“

Besonderheit ist, dass diese sehr einfach und modular mit Standardbauelementen (sogenannten “U-Kernen”) aufgebaut beziehungsweise gefertigt werden kann und bei sparsamem Materialeinsatz ein sehr hohes Drehmoment liefert. Es wird deutlich weniger Permanentmagnetmaterial benötigt, als bei herkömmlichen permanenterregten Maschinen.

 

Kosten- und Umweltvorteil

Die von Kleimaier entwickelte Maschine soll als Traktionsmotor in Elektrofahrzeugen eingesetzt werden. „Genau da ist es ein Kosten- und Umweltvorteil, wenn möglichst wenig Permanentmagnetmaterial benötigt wird“, erklärt Kleimaier. Es gebe zwar auch Elektromotoren ohne Permanentmagnete, die diese Problematik vollständig vermeiden würden – diese seien aber schwerer als permanenterregte Maschinen und haben einen etwas geringeren Wirkungsgrad.

Bis es zur Patentierung kam, war viel harte Arbeit notwendig: im Labor zum Beispiel in Form von Prüfstandversuchen sowie anschließend bei Simulationen und Analysen am Rechner. Die Hochschule Landshut unterstützte Prof. Kleimaier dabei mit einem Forschungssemester.

Seit April 2019 läuft in diesem Zusammengang an der Hochschule Landshut außerdem das Forschungsprojekt „Ines Selma”, in Zuge dessen das Konzept von Prof. Kleimaier in Zusammenarbeit mit dem Industriepartner Silver Atena aus Landshut für einen konkreten Einsatzfall weiterentwickelt wird.

 

Foto: Hochschule Landshut

 

Bildtext: Die Jugendlichen von MitArbeiten Landshut freuen sich mit der Vereinsvorsitzenden Gabriele Wachter (Zweite von links), den ehrenamtlichen Helfern Melinda Unfried (Vierte von links) und Karin Krug (Zweite von rechts) sowie Lions-Kalenderorganisator Prof. Dr. Karl Stoffel (rechts) auf viele Käufer für den guten Zweck.

 

Ein Kalender – sechsmal Gutes tun

Lions-Adventskalender unterstützt Projekte für Menschen mit Beeinträchtigung

 

Auch Helfer brauchen Hilfe. Gerade da, wo es um Menschen mit körperlichen, mentalen oder geistigen Einschränkungen geht. Oft reicht das staatliche Sozialsystem nicht weit genug, um alle wichtigen Initiativen für Betroffene in der Region zu fördern. Darum sammelt der Lions Club Landshut mit dem Verkauf seines Adventskalenders in diesem Jahr Geld für den Verein AnS-Werk Landshut, die Lebensgemeinschaft Höhenberg, die Lebenshilfe Landshut, den Verein MitArbeiten Landshut und den Landshuter Ortsverband der Gehörlosen.

Der Erlös fließt beim Gehörlosenverband in die Entwicklung einer Wanderausstellung mit Erlebnissen Gehörloser, in der die Besucher Barrieren kennenlernen und selbst erfahren können. Außerdem werden die Lions mit einem Teil des Kalenderertrags Aktivitäten für Kinder psychisch oder suchtkranker Eltern fördern – dafür soll eine Fachtagung für Berater und Helfer organisiert werden. Stellvertretend für die restlichen unterstützten Vereine, die sich um Kinder und Jugendliche mit vielfältigen Beeinträchtigungen kümmern, steht MitArbeiten Landshut: Der Verein betreibt das Café am Isartürl hinter dem Heilig-Geist-Spital, das ÄmterCafé an der Gestütstraße und das RegierungsCafé in der Regierung von Niederbayern. Dort sind aktuell zehn Jugendliche beschäftigt, die auf dem ersten Arbeitsmarkt kaum eine Chance hätten.

Finanzielle Hilfe braucht der Verein unter anderem für den Kauf eines Fahrzeuges, mit dem Essen und Stehtische bei Cateringaufträgen transportiert werden können. „Mehr als zehn Jahre lang haben wir alles mit dem Privatauto gefahren, aber das ist jetzt kaputt“, sagt Vorsitzende Gabriele Wachter. Außerdem soll im Café am Isartürl eine kleine Backstube eingerichtet werden, um den knappen Platz in der Hauptküche des Vereins besser nutzen zu können. Und schließlich wird Geld gebraucht, um den Jugendlichen neben der Arbeit auch ein pägagogisch angemessenes Freizeitprogramm zu ermöglichen. „Stellvertretend für alle Vereine, die in diesem Jahr gefördert werden, sagen wir von Herzen Danke an alle Käufer des Lions-Adventskalenders“, sagt Wachter. Prof. Dr. Karl Stoffel, Organisator der Kalenderaktion, betont: „Jedes verkaufte Exemplar bringt die Ehrenamtlichen und ihre Schützlinge ein Stück weiter.“

Der Kalender ist für nur 6 Euro zu haben und bietet die Chance auf Preise im Gesamtwert von mehr als 17.000 Euro. Einer der Hauptpreise ist ein E-Bike im Wert von 3000 Euro von Zweirad Pritscher. Weitere Hauptsponsoren sind Kortmann Meisterschmuck (stiftet einen Anhänger mit Diamant zum Preis von 1500 Euro), die Galleria GmbH (spendet eine Stehleuchte für 1500 Euro) und Optik Kramschuster (stellt eine Brille für 1000 Euro zur Verfügung).

So funktioniert der Kalender: Hinter jedem Türchen steckt ein Sachpreis im Wert von mindestens 200 Euro. Zusätzlich gibt es täglich in der Regel einen weiteren Sach- oder Geldpreis in Höhe von 100 und 50 Euro zu gewinnen. Zu kaufen gibt es den Lions-Adventskalender bei der Bäckerei Mareis, Buch Dietl, Bücher Pustet, Hugendubel, Oberpaur sowie im Fitnesscenter Fit Plus, im Verkehrsverein, bei der Landshuter Zeitung und beim Wochenblatt. Die Gewinnnummern für die einzelnen Preise werden im Dezember täglich in der Landshuter Zeitung sowie online vom Wochenblatt (www.wochenblatt.de/landshut) und unter www.landshuter-adventskalender.de bekannt gegeben. Wer die passende Gewinnnummer hinter dem ersten Kalendertürchen stehen hat, bekommt den Preis.

Die Geldpreise und Gutscheine für die Sachpreise können gegen Vorlage des Originalkalenders mit der entsprechenden Gewinnnummer bis 23. Dezember und von 7. bis 31. Januar 2020 in der Kanzlei Dr. Küffner & Partner, Neustadt 532-533, in Landshut abgeholt werden.

 

Foto:  M. Bragulla

Prof. Dr. Fritz Pörnbacher tritt am 15. März 2020 die Nachfolge von Präsident Prof. Dr. Karl Stoffel an.

Mit Spannung erwartete die Hochschule Landshut den 15. November 2019. Eine Kandidatin und drei Kandidaten haben die Vorsitzenden von Hochschulrat und Senat nach intensiver Vorauswahl auf den Wahlvorschlag für das Präsidentschaftsamt gesetzt. Diese präsentierten am Freitag in hochschulöffentlichen Vorträgen vor einem großen Auditorium ihre Vorstellungen zu Bildungspolitik, Hochschulgovernance und zur Weiterentwicklung der Hochschule Landshut.

Im Anschluss tagte der Hochschulrat und befragte die Kandidierenden in einer nicht-öffentlichen Sitzung, an der auch die Dekane teilnahmen. Am Abend fand die entscheidende Sitzung des Hochschulrates statt, in der der Nachfolger von Prof. Dr. Karl Stoffel gewählt wurde, der die Hochschule Landshut seit 2011 leitet und für eine weitere Amtszeit nicht mehr zur Verfügung steht. Gleich im ersten Wahlgang setzte sich Prof. Dr. Pörnbacher gegen seine Mitbewerberin und die drei Mitbewerber durch.

„Freue mich auf die nächsten fünf Jahre“

Prof. Dr. Pörnbacher kam 1995 an die Hochschule Landshut und ist Professor an der Fakultät Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen. Von 2003 bis 2010 bekleidete er das Amt des Prodekans. Im Oktober 2010 wurde er zum Dekan gewählt. Darüber hinaus war er bereits Mitglied in zahlreichen Hochschulgremien. Promoviert hat Prof. Dr. Pörnbacher 1989 im Bereich Softwareengineering am Lehrstuhl für Rechengestütztes Entwerfen an der TU München.

Für das Präsidentschaftsamt sieht sich Prof. Dr. Pörnbacher dank seiner langjährigen Erfahrung an der Hochschule Landshut gut gerüstet: „Ich freue mich sehr auf die nächsten fünf Jahre. Vor allem darauf, als Präsident mit den vielen engagierten Menschen vor Ort eng zusammenarbeiten zu dürfen.“

Wissenschaftsminister Sibler freut sich auf „vertrauensvolle Zusammenarbeit“

Wissenschaftsminister Bernd Sibler gratuliert dem zukünftigen Präsidenten, der 2008 mit dem Preis für herausragende Lehre des bayerischen Wissenschaftsministeriums ausgezeichnet worden war: „Mit Professor Pörnbacher steht künftig ein sehr erfahrener Hochschullehrer und Wissenschaftler an der Spitze der Hochschule Landshut. Er wird die Hochschule mit seinem umfassenden Erfahrungsschatz erfolgreich in die Zukunft führen und das Profil der Hochschule sicherlich gemeinsam mit der Hochschulfamilie weiter schärfen. Ich freue mich auf die Impulse, die er setzen wird, und auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit!“
Hochschulrat, Senat und Verwaltung begrüßen Wahlausgang

Prof. Dr. Gabriele Vierzigmann, Vorsitzende des Hochschulrats, zeigt sich mit dem Ergebnis der Wahl sehr zufrieden: „Die Hochschule Landshut hat in den letzten Jahren ihr Profil geschärft und begegnet den großen Herausforderungen, die sich einer regionalen Hochschule stellen, mit Mut und strategischem Weitblick. Mit Prof. Dr. Pörnbacher haben wir eine Persönlichkeit gefunden, die die Hochschule auch in Zukunft bestens mit Politik, Wirtschaft und Gesellschaft vernetzen und ihre Interessen mit Nachdruck vertreten wird. Ich bin davon überzeugt, dass er den hervorragenden Ruf der Hochschule Landshut als eine der bedeutendsten Bildungseinrichtungen der Region und am Regierungssitz Niederbayerns weiter festigen wird.“

Auch Prof. Dr. Volker Weinbrenner, Vorsitzender des Senats, begrüßt den Ausgang der Wahl und freut sich bereits auf die Zusammenarbeit. „Prof. Dr. Pörnbacher hat sich in seiner bisherigen Laufbahn sehr erfolgreich für Hochschulbildung und Hochschulentwicklung engagiert“, so Weinbrenner. „Als neuer Präsident wird er die Hochschule Landshut ab März 2020 hervorragend leiten und gemeinsam mit den Professorinnen, Professoren und allen weiteren Hochschulangehörigen positiv weiterentwickeln.“

Zu den ersten Gratulanten zählte auch der Kanzler der Hochschule Landshut, Dr. Johann Rist: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit. Wir werden Herrn Prof. Dr. Pörnbacher durch eine zuverlässige und moderne administrative Infrastruktur tatkräftig unterstützen und die Studierenden auf ihrem akademischen Weg serviceorientiert begleiten.“

 

Bildquelle: Hochschule Landshut

Bildtext: Stadtrat Ludwig Zellner und Hochschulpräsident Prof. Dr. Karl Stoffel sprachen bei einem offiziellen Termin an der Hochschule ihren Dank aus.

 

Jeder Euro fließt direkt an die Hochschule

 

Freundeskreis der Hochschule Landshut bedankt sich bei 13 Institutionen, Firmen, Unternehmen und Kommunen, die Beträge in Höhe von bis zu 1000 Euro gespendet haben.

 

Der gemeinnützige Verein hat sich zum Ziel gesetzt, die Hochschule Landshut ideell und materiell zu unterstützen. Dabei sollen, gerade in den Bereichen, für die im Hochschulhaushalt keine oder zu wenig Gelder zur Verfügung stehen, finanzielle Hilfen gewährt werden. Der Freundeskreis unterstützt zudem vielfältige Aktivitäten der Hochschule, von Veranstaltungen wie beispielsweise der Landshuter Gründernacht bis hin zu Überraschungspaketen für Hochschulangehörige, die Nachwuchs erwarten.

Rund 20.000 Euro kann der Freundeskreis der Hochschule jedes Jahr zur Verfügung stellen. Möglich ist das vor allem durch die vielen Spenden von Firmen, Unternehmen, Institutionen oder Kommunen. Diesen drückten Freundeskreisvorsitzender Zellner und Stadtrat Dr. Ludwig Hochschulpräsident Prof. Dr. Karl Stoffel bei einem offiziellen Termin an der Hochschule ihren Dank aus.

„Viele Veranstaltungen sind nur durch Ihre Spendengelder möglich“, betonte Stoffel. „Deshalb ist Ihre Unterstützung für die Hochschule auch von enormer Bedeutung.“ Zellner ergänzte: „Sie leisten einen wichtigen Beitrag, um der Hochschule ihren Auftrag der Bildung und Lehre auch über die Unterstützung des Freistaats hinaus, zu ermöglichen.“

Insgesamt rund 6.500 Euro spendeten dieses Jahr: ebm-papst Landshut GmbH, Erlus AG, Flottweg SE, Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, HA-BE Gehäusebau GmbH, Landkreis Landshut, Leipfinger Bader KG, Sehlhoff GmbH, Stadt Landshut, Stadt Passau, Mediengruppe Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung, VR-Bank Landshut eG.

 

Fotos: h.j.lodermeier

5.000 Euro für Forschung und praxisnahe Lehre.

BMW Group Werk Landshut unterstützt den Freundeskreis Hochschule Landshut e.V.

 

Innovation braucht starke Partner: Getreu diesem Motto übergab BMW Group Standortleiter Dr. Peter Fallböhmer vergangenen Freitag im Beisein von Hochschulpräsident Prof. Dr. Karl Stoffel eine Spende in Höhe von 5.000 Euro an den Vorsitzenden des Freundeskreises Hochschule Landshut e.V., Stadtrat Ludwig Zellner.

„Gerade im Forschungsschwerpunkt Leichtbau der Hochschule, der auf eine Stiftungsprofessur der BMW Group zurückgeht, aber auch in vielen anderen Bereichen von Forschung und Weiterbildung gibt es zahlreiche gemeinsame Projekte und Aktivitäten. Außerdem greifen wir als Innovationsstandort gerne auf die hochqualifizierten, praxisnah ausgebildeten Absolventen der Hochschule Landshut zurück“, erläuterte Fallböhmer den Hintergrund der Spende. Parallel dazu führe man immer wieder intensive Gespräche, um die erfolgreiche Zusammenarbeit weiter auszubauen.

Der Freundeskreis wiederum hat sich zum Ziel gesetzt, die Hochschule Landshut gerade in den Bereichen finanziell zu unterstützen, in denen die Etatmittel beschränkt sind. „Dabei ist es uns ein besonderes Anliegen, die Identifikation mit der Hochschule in der Region zu stärken, sowohl bei den Bürgerinnen und Bürgern als auch bei Politik und Wirtschaft“, erklärte Ludwig Zellner, Stadtrat und Vorsitzender des Freundeskreises. Die Spenden der BMW Group sowie weiterer Unternehmen, Institutionen und Kommunen werden dabei in Projekte investiert, die den Professoren, Studierenden und der Gesellschaft gleichermaßen zu Gute kommen.

 

Foto: Hochschule Landshut

Eva-Maria Kelch, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Landshut-Pfarrkirchen, und Hochschulpräsident Prof. Dr. Karl Stoffel arbeiten eng zusammen, um die berufliche Bildung zu fördern. Foto: Hochschule Landshut

Messe zum dualen Studium am Freitag im Berufsinformationszentrum

Die Agentur für Arbeit Landshut-Pfarrkirchen und die Hochschule Landshut arbeiten eng zusammen, um die berufliche Bildung zu fördern. Eva-Maria Kelch, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit, und Hochschulpräsident Prof. Dr. Karl Stoffel vereinbarten bei einem Treffen in der Hochschule, die Kooperation weiter auszubauen. So soll es ab dem Wintersemester eigene Sprechstunden der Agentur für Arbeit an der Hochschule geben, damit die Verzahnung zwischen Hochschule und Arbeitsmarkt noch enger wird.

Auch für das duale Studium engagieren sich die beiden Institutionen gemeinsam: Am kommenden Freitag von 15 bis 18 Uhr findet im Berufsinformationszentrum an der Leinfelderstraße in Landshut die Messe „Duales Studium“ statt, die Hochschule und Arbeitsagentur zusammen organisieren. Dort können Jugendliche Kontakte zu 20 Firmen aus der Region knüpfen und sich informieren, wie man Ausbildung im Unternehmen und Studium verbinden kann.

Außerdem gestalten die Hochschule und die Agentur für Arbeit regelmäßig gemeinsame Praxistage für die elften Klassen der Fachoberschule Landshut. „Wir wollen zeigen, dass sich berufliche und akademische Bildung nicht ausschließen, sondern sich sogar sehr gut ergänzen“, sagte Kelch. „Auch für das lebenslange Lernen ist die Hochschule Landshut ein wichtiger Weiterbildungspartner für die Wirtschaft in der Region.“

Über die Hochschule Landshut:

Die Hochschule Landshut steht für exzellente Lehre, Weiterbildung und angewandte Forschung. Die sechs Fakultäten Betriebswirtschaft, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen, Informatik, Interdisziplinäre Studien, Maschinenbau und Soziale Arbeit bieten über 30 Studiengänge an. Das Angebot ist klar auf aktuelle und künftige Anforderungen des Arbeitsmarktes ausgerichtet. Die rund 5.000 Studierenden profitieren vom Praxisbezug der Lehre, der individuellen Betreuung und der modernen technischen Ausstattung. Für Forschungseinrichtungen und Unternehmen bietet die Hochschule eine breite Palette an Projektthemen, die von wissenschaftlichen Fachkräften mit bestem Know-how betreut und umgesetzt werden. Über 115 Professorinnen und Professoren nehmen Aufgaben in Lehre und Forschung wahr.

Bildtext: Hochschul-Präsident Prof. Dr. Karl Stoffel (Dritter von links) und Oberbürgermeister Alexander Putz (Dritter von rechts) ließen sich am Mittwoch das Projekt „Studentenauto“ vorstellen.

 

Car-Sharing: Maßgeschneidertes Angebot für Studenten

Firma „ecobi“ bietet ab sofort vergünstigte Tarife für Mitglieder der Hochschule an

 

Autoteilen kommt in Mode: Gerade junge Leute stehen dieser neuen Form der Mobilität aufgeschlossen gegenüber – erst recht, wenn Elektrofahrzeuge zum Teilen angeboten werden. Für Studenten und Mitarbeiter der Hochschule Landshut, die diese besonders umweltfreundliche Variante des Car-Sharings selbst einmal ausprobieren wollen, gibt es ab sofort ein maßgeschneidertes Angebot: Die Firma „ecobi“ gewährt für die Nutzung von zwei Autos zehn Prozent Rabatt auf den Normaltarif und hat darüber hinaus speziell für Studenten entwickelte Pakete zusammengestellt. Am Mittwoch wurde das Projekt Oberbürgermeister Alexander Putz und Hochschul-Präsident Prof. Dr. Karl Stoffel vorgestellt.

 

„Seit es ecobi in Landshut gibt, machen wir uns Gedanken darüber, wo besonders hoher Bedarf und Interesse an flexibler E-Mobilität bestehen könnte“, sagte Ejder Cengiz, Vorstand des mit „ecobi“ kooperierenden Landshuter Umweltzentrums. Bei den Überlegungen sei man schnell auf Studenten und damit auf die Hochschule gekommen. In der Folge habe man ein auf diese Bedürfnisse abgestimmtes Angebot entwickelt, mit der Hochschule Kontakt aufgenommen und dort zwei Stellplätze mit Ladestationen eingerichtet.

 

Grundsätzlich ist das Prinzip des Autoteilens bei „ecobi“ denkbar einfach: Wer eines der Fahrzeuge nutzen will, muss sich unter www.ecobi.de registrieren und Mitglied werden. Nach erfolgter Verifizierung erhalten Nutzer eine „ecobi-Karte“, die gleichzeitig als Schlüssel für die Autos der Firma funktioniert. Bevor ein Fahrzeug ausgeliehen werden kann, muss es per App oder online erst ausgewählt und dann für den gewünschten Zeitraum gebucht werden. Die Abrechnung erfolgt in der Regel auf Stundenbasis: Der Normalpreis beträgt sechs Euro pro Stunde, Mitglieder der Hochschule erhalten zehn Prozent Rabatt und zahlen nur 5,40 Euro.

 

Attraktiver als diese Stundentarife sind freilich die auf Studenten ausgerichteten Pauschal-Pakete, erklärte Ejder Cengiz. „Wir haben uns an die eigene Studienzeit erinnert und uns die Frage gestellt, wozu wir als Studenten das Auto eigentlich am öftesten gebraucht haben. So entstanden zum Beispiel der zweistündige Shopping-Tarif für neun Euro, der Party-Tarif von 19 bis 10 Uhr für 19,90 Euro und der Wochenend-Tarif von Freitag bis Sonntag für 49,90 Euro.“ Cengiz ist davon überzeugt: „Damit decken wir die klassischen Auto-Nutzungsfelder von Studenten ab und ermöglichen Elektromobilität zu erschwinglichen Preisen.“

Oberbürgermeister Alexander Putz verspricht sich von der Initiative einen weiteren Schub für das Thema „Car-Sharing“ in Landshut. „Solche kreativen Lösungen helfen dabei, breitere Schichten der Bevölkerung auf diese neue, nachhaltige Form der Mobilität aufmerksam zu machen. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich viele Studierende für dieses Angebot interessieren und die beiden Autos oft ausgebucht sind.“ Besonders erfreulich sei natürlich, dass Elektroautos zum Teilen angeboten werden, da diese einen zusätzlichen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten können, sagte Putz. „Deswegen hoffe ich, dass dieses Projekt für alle Beteiligten ein Erfolg wird und schon bald weitere Fahrzeuge angeschafft werden müssen.“

 

Foto:

Stadt Landshut

 

 

GELDREGEN ÜBER DEN FREUNDESKREIS DER HOCHSCHULE LANDSHUT — Unternehmen aus der Region zeigen sich spendabel

 

Stadtrat Ludwig Zellner und 1. Vorsitzender des Freundeskreises der Hochschule Landshut konnte in einer Veranstaltung des gemeinnützigen Vereins, Vertreter von Unternehmen aus der Region Landshut und den Chef der Hochschule Prof. Dr. Karl Stoffel begrüßen. Der Anlass war die Übergabe einer Spende von ca. 7.000 Euro aus dem Jahre 2017, die 14 Firmen, Unternehmen, Institutionen und Einrichtungen dem Freundeskreis zur Verfügung gestellt haben.

 

Prof. Dr. Karl Stoffel (links) Präsident der Hochschule Landshut und Stadrat und Vorsitzender des Freundeskreises Ludwig Zellner erläuterten die Zusammenarbeit von Hochschule und Freundeskreis

 

Es sei ein ganz wichtiger Beitrag, hiermit helfen sie dem Freundeskreis, so Zellner. Damit kann die Hochschule bei ihren Projekten, für die der Staat kein oder nur wenig Geld zur Verfügung stellt, sei es bei internationalen Begegnungen, bei Unternehmungskommunikationen, bei Stipendien oder für das Miteinander der Professoren und anderen Mitarbeitern hier an der Hochschule, vom Freundeskreis bezuschusst und damit gefördert werden. Dies kann alles nur bewerkstelligt werden, weil sich die Unterstützer kräftig eingebracht haben. Das ist das Entscheidende so der Vorsitzende, denn „schöne Worte sind schnell gemacht“ und man kann daraus ersehen, wie die Hochschule in seiner Wertigkeit eingestuft wird. Ludwig Zellner betonte, dass jeder Euro der gespendet wird 1:1 an die Hochschule weitergegeben wird. Die ehrenamtliche Tätigkeit der Mitarbeiter vom Freundeskreis ermöglicht dieses. Für die Spende im Jahre 2017 bedankte sich Zellner in ausdrücklicher Weise.

 

“Die edlen Spender” waren:

 

Bayernwerk AG
ebm-papst Landshut GmbH
Erlus AG
Flottweg SE
Handwerkskammer Ndb./Opf.
HA-BE Gehäusebau GmbH
IHK für Niederbayern in Passau
Landratsamt Landshut
Leipfinger Bader KG
Sehlhoff GmbH
Stadt Landshut
Stadt Passau
Verlag Straubinger Tagblatt
VR-Bank Landshut eG

 

Der Freundeskreis unterstützt die Hochschule Landshut bereits seit über 30 Jahren sowohl ideell als auch finanziell. „In den letzten fünf Jahren sind die Studierendenzahlen von unter 3.000 auf eine Rekordhöhe von 4.300 gestiegen. Förderer wie den Freundeskreis an der Seite zu haben, ist für die Hochschule Landshut ein Glücksfall. Erst durch dessen Unterstützung wird die Realisierung von diversen Projekten und Veranstaltungen wie „Tag der offenen Tür“ oder die akademische Abschlussfeier möglich“, so Präsident Prof. Dr. Karl Stoffel. Der Verein fördere aber auch direkt Studierende z. Bsp. durch die Finanzierung von sog. Deutschlandstipendien.

Daneben hat sich der Freundeskreis Hochschule Landshut e. V. zum Ziel gemacht, die Verbundenheit der Hochschule mit Wirtschaft und Kultur sowie mit den Bürgern Landshuts anzuregen und zu pflegen. „Wir wollen in der Region aktiv zur Bewusstseinsbildung im Bereich Bildung beitragen und als Multiplikatoren für die Hochschule in Landshut auftreten“, erläuterte der Freundeskreisvorsitzende und Stadtrat Ludwig Zellner. „Die notwendigen Mittel des Vereins werden durch Mitgliedsbeiträge sowie durch Spenden aufgebracht.“ Die aktuelle Mitgliederzahl des Freundeskreises beläuft sich zurzeit auf über 200.

 

Anschließend die Veranstaltungsteilnehmer bei interner intensiver Diskussion über die momentane Situation im Bildungswesen

 

-hjl-

 

Bildunterschrift: Prof. Dr. Karl Stoffel links) und Ludwig Zellner (Dritter von rechts) daneben Ursula Weger (Stellv. Vorsitzende des Freundeskreises) mit den Spendern

 

Fotos: lodermeier

Landshut. Regelmäßig tauschen sich Helmut Radlmeier, Stimmkreisabgeordneter für die Region Landshut, und Prof. Dr. Karl Stoffel, Präsident der Hochschule Landshut, aus. Dieses Mal stand auch eine App, die Leben retten kann, auf der Tagesordnung.

Prof. Dr. Christian Seel stellte Radlmeier die Rettungsgassen-App vor, die von ihm und seinem Team vom Institut für Projektmanagement und Informationsmodellierung entwickelt worden ist. Diese bundesweit einzigartige App warnt Autofahrer vor Stau und erinnert gleichzeitig daran, eine Rettungsgasse zu bilden. Dies erfolgt über die Sprachausgabe, um den Fahrer nicht von der Fahrt abzulenken. Blickt etwa der Beifahrer bei der Meldung auf das Smartphone, so wird die richtige Bildung einer Rettungsgasse auch visuell dargestellt. Die Info, wo eine Rettungsgasse nötig ist, wird elektronisch von der Verkehrsmeldestelle der Bayerischen Polizei übermittelt. Die App läuft im Push-Betrieb, das schont den Akku. Entwickelt wurde die App nach einem Treffen im Bayerischen Innenministerium Mitte Februar. Ebenfalls beteiligt waren BMW und der ADAC. Der Start in Bayern ist für Ende des Jahres geplant.

Für diese Innovation gab es großes Lob von Radlmeier: „Leider zeigt sich immer wieder, dass viele Autofahrer keine Rettungsgasse bilden. Einsatzkräfte werden behindert, die Anfahrt zu Unfallstelle verzögert sich. Dabei entscheiden oft wenige Minuten über Leben und Tod. Es ist klasse, dass nun eine Erfindung aus Landshut hier ansetzt und hilft, Leben zu retten.“ Die App ergänze die weiteren Maßnahmen des Freistaates, die die Rettungsgasse in den Köpfen der Verkehrsteilnehmer verankern wollen, wie der Abgeordnete ausführte. So werde die Zahl der an Autobahnbrücken angebrachten Rettungsgassenbanner bis Ende des Jahres auf rund 200 verdreifacht. Zudem laufe auf der A 8 ein Pilotversuch zur Anzeige des Textes ‘Rettungsgasse’ in sog. Streckenbeeinflussungsanlagen. Die Rettungsgassen-App schließe damit eine weitere Lücke, so Radlmeier.

Neue Mensa

„Wir haben in Landshut super Professoren“, freute sich Hochschul-Präsident Stoffel, nicht nur mit Blick auf die App. Mit der Hochschule und ihrer Entwicklung zeigte sich Stoffel ebenfalls sehr zufrieden. Auch dank der Unterstützung Radlmeiers, der im Wissenschaftsausschuss des Landtages sitzt, entwickle sich die Hochschule sehr gut. Neben neuen Studiengängen könne man das an neuen Gebäuden und Einrichtungen erkennen. „Nächstes großes Projekt ist die neue Mensa“, gab Stoffel bekannt. Die alte Mensa stammt noch aus der Gründungsphase der Hochschule. Ausgerichtet ist sie deshalb nur für 1.500 Studenten. Heute allerdings studieren rund 5.200 Menschen an der Landshuter Hochschule. „Die Einstellung der Planungsmittel in den Haushalt des Freistaats war damals ein großer Erfolg“, erinnert Radlmeier. „Die Studierendenzahlen zeigen, dass wir eine neue Mensa einfach brauchen.“

Gründerzentrum

Ebenfalls zur Sprache kam das geplante Landshuter Gründerzentrum LINK, das in der Nachbarschaft der Hochschule entstehen soll. Stadt, Landkreis und Hochschule entwickeln mit Unterstützung des Freistaates und der Landshuter Wirtschaft ein digitales Gründerzentrum für die Region. Bis Anfang 2019 soll das Gebäude fertig sein. „Entscheidend ist dann die Ausstattung des Zentrums. Unser Innovationslabor würde da gut reinpassen“, schlug Stoffel vor. Als eine von 10 bayerischen Hochschulen hat die Hochschule Landshut im März die Zusage für das Innovationslabor erhalten. Dort werden Studierende künftig im Bereich der Digitalisierung arbeiten, Praxiserfahrung in der Softwareentwicklung sammeln und Prototypen entwickeln. Eine Idee, die Radlmeier aufgriff: „Mit dem Labor würde man von Anfang an Leben in das LINK bringen.“

Bildunterschrift: Hochschul-Präsident Prof. Dr. Karl Stoffel (l.) und Prof. Dr. Christian Seel (r.) stellten dem Stimmkreisabgeordneten für die Region Landshut, Helmut Radlmeier, die Rettungsgassen-App und die Pläne der Hochschule für die kommenden Monate vor.