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Polizei

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05.02.2020 15:28

Null-Promille, Stempelschein und Papp-Polizisten: neue Studie erklärt, wie die Straßen der DDR sicherer werden sollten

Dr. Stefanie Eisenhuth Öffentlichkeitsarbeit
Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF)

Nach dem Mauerfall 1989 stieg die Zahl der Verkehrstoten in Ostdeutschland kurzzeitig rapide. Mit über 3.700 Unfallopfern 1991 hatte sich die Zahl binnen zwei Jahren mehr als verdoppelt. Neben den neuen schnellen „Westautos“ und einem deutlich erhöhten Verkehrsaufkommen war es auch das Wegbrechen der Autorität der alten Ordnungshüter, die das Ansteigen der Unfallkurve begünstigte. Die Historikerin Franziska Kuschel hat am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam über das Verkehrsregime in der DDR geforscht. Ihre Studie „Sicherheit als Versprechen. Verkehrsregulierung und Unfallprävention in der DDR“ ist heute im Wallstein Verlag erschienen.

Anfang der 1990er-Jahre testeten viele ostdeutsche Autofahrer die frisch errungene „freie Fahrt für freie Bürger“, denn zu DDR-Zeiten herrschten striktere Regeln. „Das SED-Regime versuchte stets, umfassend Sicherheit herzustellen. Auch in alltäglichen und vermeintlich unpolitischen Bereichen,“ erklärt die Historikerin Franziska Kuschel. Dazu habe man sich zum Teil recht rigider Maßnahmen bedient, etwa der Null-Promille-Grenze oder streng überwachten Tempo-Limits. Kuschel betont jedoch, dass zugleich neue Konzepte zur Prävention entwickelt wurden: „In den 1950er-Jahren versuchte man mit Papp-Polizisten am Straßenrand Autofahrer vom Rasen abzuhalten. Außerdem wurde zu jener Zeit – und damit lange vor den Flensburger Punkten – ein System zur Erfassung von Verkehrssündern eingeführt: die Stempel.“ Der Führerschein wurde dafür um eine Karte, im Volksmund Stempelschein genannt, ergänzt. Für ein Vergehen gab es bis zu vier Stempel. Über die genaue Anzahl entschied die Volkspolizei individuell, denn einen Bußgeldkatalog gab es nicht.

Für die Verkehrssicherheit zuständig war das Innenministerium der DDR. Anhand der internen Entscheidungen dieses Ressorts verdeutlicht Kuschel in ihrem neuen Buch, wie das Regime auch im Verkehrswesen eine Steuerungsutopie entwickelte und zu einem vorbeugend handelnden Staat wurde. Sie zeigt, wie ein breites Spektrum an Präventivmaßnahmen entwickelt wurde – von der Verkehrserziehung in Schulen und Betrieben über die Stempel bis hin zu Filmen und Fernsehsendungen wie etwa dem „Verkehrsmagazin“. Dabei betont sie, dass das Thema Verkehrssicherheit zu keiner Zeit gänzlich unpolitisch war und sich der Kalte Krieg auch auf diesem Feld bemerkbar machte. „Das zeigt sich etwa an dem Feindbild ‚Westkraftfahrer‘, der angeblich die ostdeutschen Straßen unsicher mache, und den das DDR-Innenministerium nicht müde wurde zu erwähnen,“ erzählt Kuschel. Sie ergänzt: „Die Verkehrssicherheit war damals ein Themenfeld unter vielen, das die DDR im Systemwettstreit zu nutzen versuchte, um sich als das bessere, weil sichere Deutschland zu präsentieren.“ Mit solchen Verweisen gelingt es der Autorin, sowohl eine neue Perspektive auf die DDR-Sicherheitsgeschichte zu präsentieren, als auch unerwartete Befunde zur Regulierung des Verkehrswesens in der DDR.

Das Buch ist ein Ergebnis des Forschungsprojektes zur Geschichte der Innenministerien der Bundesrepublik und der DDR. Es wurde im Dezember 2014 von Bundesinnenminister a.D. Dr. Thomas de Maizière ins Leben gerufen und von Historikerinnen und Historikern am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) sowie am Institut für Zeitgeschichte München–Berlin (IfZ) gemeinsam durchgeführt.Straßen der
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Franziska Kuschel,
Sicherheit als Versprechen. Verkehrsregulierung und Unfallprävention in der DDR
Erschienen als Band 4 in der Reihe „Veröffentlichungen zur Geschichte der deutschen Innenministerien nach 1945“ (hg. von Frank Bösch und Andreas Wirsching).
ISBN: 978-3-8353-3479-3
Jahr: 2020
Verlag: Wallstein Verlag


Der Antrag:

Landshut, 16.07.2019

An den Stadtrat der Stadt Landshut

Rathaus

Antrag

Die Verwaltung wird beauftragt gegen das Verstellen und Zuparken von Rettungswegen und Feuerwehranfahrtszonen in einer konzertierten Aktion mit Polizei und Blaulichtverbänden wirkungsvoll vorzugehen.

Zusätzlich ist die Maßnahme durch ausreichende Öffentlichkeitsarbeit zu begleiten.

Unter anderem ist für die Bürger auf der Homepage der Stadt ein Informations-Handzettel über die Rechtslage und die Maßnahmen bereit zu stellen.

Begründung:

Die Gefahrenabwehr und Rettungsleistung ist grundsätzlich mit einem hohen Zeitdruck verbunden. Die Hilfsfrist ist das wichtigste Erfolgs- und Qualitätsmerkmal für die Einsätze von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten.

Das egoistische und gedankenlose Verhalten der Verkehrsteilnehmer nimmt überhand. Rettungswege und Feuerwehrzufahrten werden immer öfter zugestellt und dadurch die Schutzziele nicht mehr erreicht.

Fast niemand beachtet die gesetzlich vorgegebenen Mindestfahrbahnbreiten von 3,00 m im geraden Straßenverlauf und  3,50 m im Kurvenbereich. Ein Beispiel dafür ist der östliche Teil der Donaustraße in Auloh, in der wegen der vorhandenen Fahrbahnbreite nicht geparkt werden kann ohne eine unzulässige Verengung zu tätigen.

Maßnahmen wie in Aschaffenburg kürzlich durchgeführt wurden und in München seit längerem sind notwendig um die Sicherheit der Bevölkerung (Rettungsfristen) wiederherzustellen und zu gewährleisten https://www.facebook.com/BRFranken/videos/2281156562144713/ .

Rudolf Schnur                         Dr. Max Fendl                                     Maximilian Götzer

Wilhelm Hess                         Manfred Hölzlein                                Anke Humpeneder-Graf

Dr. Dagmar Kaindl                  Ingeborg Pongratz                               Helmut Radlmeier, MdL

Lothar Reichwein                    Gertraud Rößl                                     Gaby Sultanow

Philipp Wetzstein                   Ludwig Zellner

Bernd Friedrich                       Dr. Thomas Haslinger              Karina Habereder

Robert Mader                          Ludwig Graf                                        Klaus Pauli

Erwin Schneck                        Jutta Widmann, MdL

Die Beschlüsse im Stadtrat:

Im gemeinsamen Bau- und Umweltsenat vom 09.10.2019:
“…3. Die Verwaltung wird beauftragt, im weiteren Verfahren auf der Basis des Antrages Nr. 976 die Feuerwehren die Rettungsdienste zu beteiligen um festzustellen, wo von dortige Sicht Handlungsbedarf besteht.”

Beschluss des Verkehrssenates vom 21.10.2019:
“Die Verwaltung wird beauftragt die bestehende Vereinbarung mit der Polizei dahingehend anzupassen, dass durch Abschleppmaßnahmen effektiver gegenrechtswidrig in Feuerwehranfahrtszonen, Rettungswegen und Busbuchten abgestellte Kraftfahrzeuge vorgegangen werden kann.”

Früher bereits – Beschluss des Verkehrssenates auf Antrag Stadtrat Rudolf Schnur vom 25.07.2016:
“Nachdem seitens des Straßenverkehrsamtes sowohl anlassbezogen als auch ansonsten in regelmäßigen Abständen Verkehrsschauen durchgeführt werden, wird dem Antrag insoweit bereits entsprochen.”

Der Aufruf der Landshuter Feuerwehr vom 20.12.2019:

Liebe Landshuterinnen und Landshuter,

Liebe Besucher unserer Stadt,

in den letzten Monaten wurde bereits viel über die Thematiken Falschparken und Zuparken von Rettungswegen in Landshut berichtet und diskutiert. Wir mussten seither feststellen, dass unsere Warnungen und Appelle dahingehend leider mehrheitlich ignoriert wurden und weiter werden. Teilweise wird das Zuparken von Rettungswegen und Straßenzügen sogar immer schlimmer. Wir hatten in der jüngeren Vergangenheit bereits Einsätze, bei denen das Anfahren der Einsatzstellen nicht mehr direkt möglich war. Auch bei Übungs- und Bewegungsfahrten sind wir immer wieder an Stellen gekommen, wo die Durchfahrt für Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und damit in den meisten Fällen auch für Rettungswägen – nicht mehr möglich war. Die beigefügte Bildersammlung zeigt nur einen kleinen Teil der festgestellten Situationen. Derzeit könnten wir im Stadtgebiet leider täglich solche Collagen erstellen.
Auch uns Rettungskräften ist es bewusst, dass es in Landshut nicht immer einfach ist, einen Parkplatz zu finden. Dies alleine ist aber keine Rechtfertigung dafür, sich dann einfach in einen Rettungsweg, vor eine Feuerwache oder in einen engen Straßenzug zu stellen, so dass die Durchfahrt nicht mehr möglich ist.
Daher nochmals die wichtigsten Hinweise, mit der Bitte, diese unbedingt zu berücksichtigen:
+ Rettungswege sind Rettungswege! Es sind keine Parkplätze und auch keine kurzen Stand/Halteflächen.
+ Auch wenn – wie in einem Bild ersichtlich – eine Freifläche bzw. Ein Gebäudevorplatz als Rettungsweg gekennzeichnet ist, so hat dies vor allem wegen der Zufahrtsmöglichkeiten für unsere Drehleitern schon seine Berechtigung. Wird eine solche Fläche zugeparkt, so kann die Drehleiter im Ernstfall nicht mehr alle Fenster der oberen Stockwerke zur Menschenrettung erreichen.
+ Jeder Verkehrsteilnehmer ist verpflichtet, immer eine Mindestfahrbahnbreite von 3,00 Metern aufrecht zu erhalten. Diese drei Meter sind auch dann frei zu halten, wenn keine Beschilderung Parkverbot/Halteverbot vorhanden ist.
+ Tore und Vorplätze einer Feuerwache sind immer komplett frei zu halten. Seit mehreren Tagen wird von uns mit Sorge die Parksituation vor der Feuerwache Achdorf, gerade zu den Schulanfangs- und -endzeiten, beobachtet.Das Problem ist nicht neu, wird aber zusehends schlechter. Täglich sind mehrere Ausfahrten der Feuerwache durch parkende (nicht wartende!) Fahrzeuge verstellt. Die längste von uns abgewartete Zeit waren über 15 Minuten. Der betreffende Fahrzeughalter war keineswegs “nur mal schnell” weg. Auf eine persönliche Ansprache der betreffenden Schülereltern tritt keinerlei Besserung ein und wir ernten meist nur patzige Kommentare (“was stellen Sie sich denn so an, es ist doch nichts passiert” usw.).
+ Unsere Einsatzfahrzeuge sowie auch die Fahrzeuge von Rettungsdienst und THW sind 2,50 Meter breit, bis zu 15 Tonnen schwer und um die 10 Meter lang. Wir können nicht einfach mal kurz umfahren oder schnell umdrehen. Rangieren bzw. rückwärts aus Straßen herauszufahren kostet immens viel Zeit.
+ Wenn wir Einsatzstellen nicht direkt anfahren können, müssen wir unser Equipment (pro Person gut 30 Kilo) zur Einsatzstelle tragen und auch die Löschwasserleitungen, die wir sonst direkt aus unseren Fahrzeugen entnehmen können, bis dorthin verlegen. Dadurch verlieren wir wertvolle Zeit.
Bei den bisherigen Fällen ist zum Glück noch nicht allzu viel passiert. Wir möchten aber als Landshuter Feuerwehr niemals in die Situation kommen, dass wir jemanden nicht mehr helfen können, weil wir durch Falschparker, versperrte Rettungswege, komplett verengte Straßen oder zugeparkte Tore von Feuerwachen behindert bzw. aufgehalten werden. Im kommenden Jahr werden wir uns dazu mit der Polizei und der Stadt Landshut abstimmen, wie wir die aktuellen Zustände nachhaltig verbessern können. 
Wir hoffen, Ihr habt Verständnis für unsere deutlichen Worte und wir würden uns wünschen, wenn dieser Beitrag viel geteilt wird und zumindest ein wenig zur Aufklärung/Verbesserung der Situation beitragen kann.
Die Foto-Collage der Landshuter Feuerwehr:

 

 

 

Ein ausgedehnter Wohnhausbrand hat am Donnerstagabend (2. Januar 2020) im Landshuter Westen einen Toten und zwei Verletzte gefordert. Die Löschzüge Stadt und Rennweg der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Landshut wurden um 22:10 mit dem Stichwort „Zimmerbrand – Flammen schlagen aus Fenster“ in die Zugspitzstraße gerufen. Beim Eintreffen der ersten Kräfte schlugen die Flammen bereits aus mehreren Fenstern des Erdgeschosses, eine Bewohnerin und ein Ersthelfer befanden sich zu diesem Zeitpunkt vor dem Gebäude, der bettlägerige Ehemann befand sich noch im Haus. Entsprechend der vorgefundenen Lage wurde umgehend die Alarmstufe erhöht und ein weiterer Löschzug hinzu alarmiert. Mehrere Atemschutztrupps kämpften sich dann sowohl über die Haustüre als auch über die Terrasse in das komplett in Flammen stehende Erdgeschoss vor. Dort konnte der Mann im Wohnzimmer leider nur noch tot aufgefunden werden. Die Ehefrau und der Ersthelfer wurden soweit der Feuerwehr bekannt ist leicht verletzt und in Krankenhäuser eingeliefert. Für die Betreuung der Angehörigen sowie auch für die Einsatzkräfte wurden umgehend Kriseninterventionsteams und Seelsorger an die Einsatzstelle gerufen. Die Löscharbeiten zogen sich anschließend über einen längeren Zeitraum hin, dabei wurden zahlreiche Atemschutztrupps eingesetzt. Ein Übergreifen auf den Dachstuhl und das Obergeschoss konnte zwar weitestgehend verhindert werden, das Erdgeschoss brannte komplett aus. Da im Zuge der Löscharbeiten am Haus sichtbare Risse im Mauerwerk festgestellt wurden, wurde noch das THW Landshut mit einem Baufachberater hinzugezogen. Dieser stellte jedoch keine Gefahr fest. Gegen 00:30 konnte ein Großteil der Feuerwehrkräfte wieder einrücken. Zur Stunde übernimmt der Löschzug Rennweg die Nachlöscharbeiten und die Brandwache, das THW Landshut führt Verschalungsarbeiten an den zerstörten Fenstern durch. Die Landshuter Feuerwehr war unter der Leitung von Stadtbrandrat Gerhard Nemela mit den Löschzügen Stadt, Rennweg und Siedlung sowie der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung mit rund 70 Einsatzkräften vor Ort. Weiter waren drei Rettungswägen, zwei Notärzte, der Einsatzleiter Rettungsdienst, das THW Landshut, mehrere Streifen der Polizei sowie die Kriminalpolizei vor Ort. Bezüglich der Brandursache und des entstandenen Sachschadens hat die Polizei vor Ort die Ermittlungen aufgenommen.

Ein schwerer Verkehrsunfall zwischen zwei PKW hat am Donnerstagnachmittag gegen 15:30 am Ortsausgang von Landshut-Schweinbach insgesamt drei verletzte Personen gefordert. Trotz eines teils erheblichen Zerstörungsgrades konnten alle Insassen die beiden Fahrzeuge ohne technische Hilfsmittel verlassen. Die ersteintreffende Feuerwehr sicherte zuerst die Unfallstelle ab und kümmerte sich um die Erstversorgung der verletzten Personen bis Notarzt und Rettungsdienst an der Einsatzstelle eintrafen. Die nachrückenden Kräfte richteten anschließend eine Vollsperrung der Wildbachstraße zwischen der Niedermayerstraße und dem Abzweig Jenkofen/Gerzen ein. Insgesamt mussten drei verletzte Personen in umliegende Krankenhäuser eingeliefert werden. Über den jeweiligen Verletzungsgrad kann die Feuerwehr keine Angaben machen. Nach dem Abtransport der Verletzten wurde die Komplettsperre zunächst zur Unfallaufnahme und zum Abtransport der beiden Fahrzeuge aufrecht erhalten. Erst gegen Ende des Einsatzes konnte zumindest die Fahrspur in Richtung Landshut wieder freigegeben werden. Nach dem Abtransport der Fahrzeuge reinigte die Feuerwehr noch die Fahrbahn mit Ölbindemittel, ehe der Einsatz schließlich kurz nach 18:00 beendet werden konnte. Vor allem im Berufsverkehr kam es teilweise zu längeren Staus. Bezüglich der Unfallursache und des entstandenen Sachschadens ermittelt die Polizei. Von der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Landshut waren die Löschzüge Stadt und Schönbrunn im Einsatz.  

Stadtgebiet Landshut

Hundewelpen aus Rumänien sichergestellt

 LANDSHUT. Am Freitag reagierte eine 31-Jährige aus dem Landkreis auf eine Welpenanzeige im Internet. Die Dame hatte Interesse am Erwerb eines dort angebotenen Hundes und setzte sich mit der 46-jährigen Verkäuferin aus Landshut in Verbindung. Da die Hunde weder geimpft waren, noch über Papiere und einen Chip verfügten, wurde die Polizei eingeschaltet. Die 46-Jährige gab zu, dass der Welpe aus Rumänien, ohne die notwendigen Untersuchungen, eingeführt wurde. Ein weiterer Welpe konnte in ihrer Wohnung aufgefunden werden. Auch für diesen konnten keinerlei Papiere bzw. Nachweise über Impfungen vorgezeigt werden. Die Polizei nahm beiden Hunde in amtliche Verwahrung und übergab sie an ein Tierheim. Es wurden Ermittlungen wegen Verstößen nach dem Tiergesundheitsgesetz bzw. Tierschutzgesetz eingeleitet.

Heckscheibenwischer von Fahrzeugen beschädigt

 LANDSHUT. In der Nacht auf Sonntag brach ein Unbekannter in der Inneren Münchener Straße 35 die Heckscheibenwischer von drei geparkten BMWs ab. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Landshut unter Tel. 9252-0 entgegen.

Batterie von Lkw-Auflieger entwendet

 LANDSHUT. In der Zeit von Donnerstag, 22.00 Uhr bis Freitag, 22.00 Uhr, hatte es ein Unbekannter in der Neidenburger Straße 1 auf einen dort abgestellten Lkw der Marke MAN abgesehen. Im Bereich des Aufliegers befand sich in einer unversperrten Box eine Batterie im Wert von rund 400 Euro, diese wurde entwendet. Zudem montierte der Unbekannte die Spiegelkappe des rechten Außenspiegels der Zugmaschine ab und nahm diese ebenfalls mit. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Landshut unter Tel. 9252-0 entgegen.

Betrunkener Fahrer von E-Scooter stürzt

 LANDSHUT. Am Freitag, gegen 00.20 Uhr, war ein 43-Jähriger mit seinem E-Scooter in der Bayerwaldstraße unterwegs. Aufgrund erheblicher Alkoholisierung kam der Mann alleinbeteiligt zu Sturz. Hierbei schlug er mit dem Gesicht auf dem Asphalt auf. Er musste mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht werden. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr infolge Alkohol eingeleitet.

Schlägerei am Bahnhofplatz

 LANDSHUT. Am Donnerstag, gegen 12.05 Uhr, wurde ein 43-jähriger Landshuter von einem bislang Unbekannten am Bahnhofplatz geschlagen. Dabei fiel er gegen eine Litfaßsäule. Der 43-Jährige musste mit leichten Verletzungen durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht werden. Zeugen des Vorfalls bittet die Polizei, sich mit der Dienststelle unter Tel. 9252-0 in Verbindung zu setzen.

Führerschein nach Trunkenheitsfahrt sichergestellt

 LANDSHUT. Am Sonntag, gegen 02.00 Uhr, kontrollierte eine Polizeistreife im Stadtgebiet eine 49-jährige Autofahrerin aus dem Landkreis. Die Dame war erheblich alkoholisiert. Die Beamten stellten ihren Führerschein sicher und ordneten eine Blutentnahme an.

Autofahrerin stand unter Drogeneinfluss

 LANDSHUT. Am Samstag, gegen 17.00 Uhr, geriet eine 24-jährige Autofahrerin aus Landshut im Stadtgebiet in eine Verkehrskontrolle. Die Frau stand unter Drogeneinfluss. Ein Schnelltest bestätigte den Verdacht. Nach der durchgeführten Blutentnahme im Krankenhaus führten die Polizisten eine Wohnungsdurchsuchung durch und konnten dabei mehrere Betäubungsmittel sicherstellen.

Graffitischmierer im gesamten Stadtgebiet unterwegs

 LANDSHUT. In der Zeit von Samstag, 20.30 Uhr bis Sonntag, 08.00 Uhr, wurde der Polizei eine Vielzahl von Graffitischmierereien im Stadtgebiet gemeldet. Es wurden pinkfarbene bzw. dunkelrote Schriftzüge an die jeweiligen Objekte in folgenden Straßen angebracht: Rorerstraße, Piflaser Weg, Christian-Johann-Straße, Weißenberger Straße, Breslauer Straße, Innere Regensburger Straße, Stetiner Straße, Loderstraße, Siemensstraße und Alois-Harlander-Straße. Die Polizei bittet Zeugen, sich mit der Dienststelle unter Tel. 9252-0 in Verbindung zu setzen.

Anruf von falschen Polizeibeamten – Polizei rät zur Vorsicht

 LANDSHUT. Nach bisherigen Erkenntnissen der Landshuter Polizei erfolgten am Mittwoch und Donnerstag letzter Woche erneut mehrere Anrufe durch falsche Polizeibeamte. Die Vorgehensweise war immer dieselbe: Die Anruferin bzw. der Anrufer gaben sich als Kriminalbeamte aus und verwiesen auf die Festnahme von Einbrechern. Bei den Einbrechern konnten angeblich Zettel aufgefunden werden, bei denen Name und Anschrift der Angerufenen stand. Aus diesem Grund wurden die Angerufenen über Geld, Schmuck und Tresor im Haus bzw. der Wohnung befragt. Bei den „Opfern“ handelte es sich überwiegend um Personen im Rentenalter. In allen Fällen verhielten sich die Betroffenen aus Sicht der Polizei vollkommen richtig: Sie machten bzgl. Wertgegenständen oder Ähnlichem keine Angaben und verständigten nach dem dubiosen Anruf die Polizei. Diese hat in allen Fällen ein Ermittlungsverfahren wegen Amtsanmaßung eingeleitet.

Landkreisgebiet Landshut

Betrunkener Autofahrer wendet im Kreisverkehr

 WÖRTH A. D. ISAR, LANDKREIS LANDSHUT. Am Donnerstag, gegen 20.10 Uhr, fuhr ein 45-jähriger Autofahrer aus dem Landkreis von Wörth kommend in Richtung Landshut. Beim ersten Kreisverkehr kam ihm im Kreisverkehr ein Pkw entgegen. Dessen 65-jähriger Fahrer hatte vorher sein Fahrzeug im Kreisverkehr gewendet und stieß anschließend mit dem Auto des 45-Jährigen zusammen. Bei dem Unfall blieben beide Fahrer unverletzt. Der 65-Jährige stand unter Alkoholeinfluss, im Fahrzeug befanden sich mehrere leere Bierflaschen. Die Polizisten stellten den Führerschein des Mannes sicher und verbrachten ihn zur Blutentnahme in ein Krankenhaus. Bei dem Verkehrsunfall entstand ein Schaden von rund 8.000 Euro.

Drogentest bei Autofahrer positiv

 ALTDORF, LANDKREIS LANDSHUT. Am Montag, gegen 00.30 Uhr, überprüfte eine Polizeistreife auf der Bundesstraße 299, im Gemeindebereich Altdorf, einen 29-jährigen Autofahrer aus dem Landkreis. Der Mann wies drogenbedingte Auffälligkeiten auf. Er gab zu, am Vortag einen Joint geraucht zu haben. Ein freiwilliger Schnelltest verlief positiv. Die Polizisten untersagten die Weiterfahrt und verbrachten den Autofahrer zur Blutentnahme in ein Krankenhaus.

 

 

Ein Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem LKW hat am Mittwochmorgen auf der B 299 in Landshut im Berufsverkehr zu größeren Verkehrsbehinderungen geführt. Der Unfall ereignete sich gegen 08:20 im Kreuzungsbereich B299 / Porschestraße. Bei dem Unfall wurde der Tank des LKW, der kurz zuvor nahezu voll getankt wurde, an der Unterseite aufgerissen. Die bereits ausgetretenen Betriebsstoffe wurden mit Ölbindemittel gebunden, ein weiterer Austritt zunächst über Auffangwannen gestoppt. Zum gefahrlosen Abtransport des LKW musste durch die Feuerwehr der komplette Inhalt des Tanks – nahezu 800 Liter – mit einer speziellen, druckluftbetriebenen Treibstoffpumpe abgepumpt werden. Nachdem dies erledigt war, wurde der LKW von einer Fachfirma abgeschleppt. Während des rund 2,5 Stunden dauernden Einsatzes war die B299 in jede Richtung nur einspurig befahrbar, was zu entsprechenden Rückstauungen führe. Nach Ende der Einsatzmaßnahmen wurde die Fahrbahn noch von einer Kehrmaschine gereinigt. Soweit der Feuerwehr bekannt ist, wurde eine Person leicht verletzt in eine Klinik eingeliefert. Zu Unfallursache und Sachschaden ermittelt die Polizei. Seitens der Freiwilligen Feuerwehr Landshut waren unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Martin Dax die Löschzüge Achdorf und Siedlung vor Ort.
Fotos: FFW Landshut

Am Wochenende wurde die Scheibe des Schaukasten des CSU-Ortsverbandes Landshut-Hofberg an der Ecke Adelmannstraße / Weinzierlstraße eingeworfen. 
Der Vorsitzende des Ortsverbandes Dr. Stefan Schaeck hat Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet.

Kommentar: Toleranz und Meinungsfreiheit sind durch vermehrte Gewaltakte zunehmend in Gefahr, denn in einer Demokratie sollte die politische Auseinandersetzung ausnahmslos gewaltfrei stattfinden. Wem die Argumente fehlen greift zum Stein…
Dabei ist die ideologische Grundlage für die Tat ohne Belang. Straftaten sind nicht durch politische Ausrichtungen entschuldbar oder zu Kavaliersdelikten zu verharmlosen.


 

LANDSHUT. Am Dienstag, gegen 12.10 Uhr, war ein 25-jähriger Landshuter mit seinem Fahrrad in der Luitpoldstraße unterwegs. Auf dem Gepäckträger saß seine 19-jährige Freundin. Aufgrund alkoholbedingter Ausfallerscheinungen geriet er mit seinem Fahrrad auf die Luitpoldstraße und benötigte dabei alle vier Fahrspuren. Kurz darauf kam er mit dem Fahrrad einschließlich seiner „Mitfahrerin“ zu Sturz. Dabei erlitt die 19-Jährige leichte Verletzungen und musste mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht werden. Bei der Durchsuchung des Radfahrers fanden die Polizisten ein bislang unbekanntes weißes Pulver und ein Einhandmesser. Beides wurde sicherstellt und beim 25-Jährigen eine Blutentnahme angeordnet. Nach der Maßnahme erfolgte seine Entlassung aus dem polizeilichen Gewahrsam. Nach einiger Zeit erschien er jedoch erneut im Krankenhaus und randalierte in der Notaufnahme, weil er seine Freundin besuchen wollte. Die Polizisten mussten den Mann zu Boden bringen und fesseln. Er versuchte mit den Beinen nach den Beamten zu treten bzw. ihnen einige Kopfhiebe zu versetzen.
 

Pressebericht Sonntag, 06. Oktober 2019

Stadtgebiet Landshut

Unbekannter entwendet hohen Geldbetrag von Messestand

LANDSHUT. Am Samstag, den 05.10.2019, in der Zeit von 14.15 Uhr bis 14.30 Uhr, entwendete ein bislang unbekannter Täter in der Messehalle I der Niederbayernschau an der Niedermayerstraße vom Ausstellungsstand für Bögen, Armbrüste und Zubehör einen schwarzen Kunstledergeldbeutel mit den Standeinnahmen. In dem Geldbeutel befand sich ein Geldbetrag im unteren vierstelligen Bereich. Sachdienliche Hinweise zu der Tat oder dem Täter nimmt die Polizeiinspektion Landshut unter der Telefonnummer 0871/9252-0 entgegen.

Eine ausgedehnte Ölspur, die sich über die B11/15 durch die Harlander-, Stetthaimer- und Nikolastraße bis zur Berufsschule 1 zog, hat am Dienstagvormittag die Freiwillige Feuerwehr Piflas sowie zwei Löschzüge der Landshuter Feuerwehr zwei Stunden lang auf Trab gehalten. Die Ölspur wurde von einer defekten Hydraulikleitung eines Baggers verursacht und von den Einsatzkräften mit vielen Säcken Ölbindemittel abgestreut. Anschließend kam eine Kehrmaschine der Bauamtlichen Betriebe zum Einsatz. Während der Arbeiten kam es im direkten Arbeitsbereich der Einsatzkräfte immer wieder kurzzeitig zu Verkehrsbehinderungen.