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Polizei

Polizeiinspektion Landshut

Stadtgebiet Landshut

Handydiebstahl in Bank

LANDSHUT. Am 23.05.2020, gegen 18:10 Uhr, legte eine Schülerin aus Landshut ihr Handy neben einem Bankautomaten in der Altstadt in einer Bank ab und vergaß es dort. Als sie ihren Verlust bemerkt und sich zum Automaten zurückbegeben hatte, war das Handy bereits entwendet worden. Durch die PI Landshut wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Zeugen des Diebstahls werden gebeten, sich bei der PI Landshut unter 0871/9252-0 zu melden.

Ladendiebstahl mit zurückgelassener Ware

LANDSHUT. Am 23.05.2020, gegen 17:00 Uhr, entwendete ein bislang unbekannter Täter mehrere Kleidungsstücke in einem Ladengeschäft in der Ländgasse in Landshut. Zwei Hosen wurden durch den Täter zurückgelassen. Da auf diesen augenscheinlich Blutspuren vom Täter zurückblieben, wurde eine Auswertung der DNA-Spuren veranlasst. Ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannt wurde eingeleitet. Zeugen des Diebstahls werden gebeten, sich bei der PI Landshut unter 0871/9252-0 zu melden.

Landkreisgebiet Landshut

Diebstahl von versperrtem Mountainbike

ALTDORF, LKR. LANDSHUT. Im Zeitraum von Dienstagabend bis Mittwochnachmittag wurde durch einen unbekannten Täter in der Hochstraße in Altdorf ein schwarz-weißes Mountainbike der Marke KS Cycling entwendet. Das Fahrrad war mittels Fahrradschloss an einem Fahrradständer abgesperrt worden. Dieses wurde aufgebrochen. Der Schaden befindet sich im unteren dreistelligen Bereich. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet. Zeugen des Diebstahls werden gebeten, sich bei der PI Landshut unter 0871/9252-0 zu melden.

Foto: Klartext.LA

Polizeiinspektion Vilsbiburg

Gemauerte Zaunsäule durch ungekannten Fahrer beschädigt

WURMSHAM, LKRS. LANDSHUT. Ein unbekannter Fahrzeugführer beschädigte eine gemauerte Zaunsäule.Am Freitag, 22.05.2020, um 12.45 Uhr, wurde durch einen bislang unbekannten Fahrzeugführer in Wurmsham, Weihprechtinger Straße, eine gemauerte Zaunsäule beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich auf ungefähr 200,- Euro. Hinweise, die der Aufklärung dienlich sein könnten, bitte unter Tel. 08741/96270 bei der Polizeiinspektion Vilsbiburg melden.

Cannabisaufzuchtanlage festgestellt

GEISENHAUSEN, LKRS. LANDSHUT. Mehrere Cannabispflanzen sichergestellt. Am 22.05.2020 gegen 18.30 Uhr wurde durch Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Vilsbiburg starker Cannabisgeruch in einem Mehrfamilienhaus in Geisenhausen festgestellt. In der Wohnung eines 36jährigen konnte im Anschluss eine Cannabisaufzuchtanlage festgestellt. Es konnten insgesamt sieben Cannabispflanzen sichergestellt werden. Außerdem wurden diverse Betäubungsmittelutensilien, wie ein Crusher und eine Bong, sichergestellt. Der 36jährige muss sich nun wegen illegalen Anbaus von Cannabis, sowie wegen Besitzes von Betäubungsmitteln verantworten.

Parkrempler durch unbekannten Fahrzeugführer

VILSBIBURG, LKRS. LANDSHUT. Unbekannter Fahrzeugführer beschädigt Pkw an EDEKA-Parkplatz.

Im Zeitraum vom Samstag, den 23.05.2020, 10:00 Uhr und 11:00 Uhr, wurde am Edeka-Parkplatz in Vilsbiburg, Ohmstraße, ein weißer Fiat durch einen bislang unbekannten Fahrzeugführer beschädigt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 1.000,- Euro. Hinweise, die der Aufklärung dienlich sind, sollen unter Tel. 08741/96270 bei der Polizeiinspektion Vilsbiburg gemeldet werden.

Unwetter verursacht Stromausfall und Einsturz eines Baugerüsts 

GEISENHAUSEN, VILSBIBURG, LKRS. LANDSHUT. Unwetter reißt Strommast um und verursacht 1 ½ stündige Komplettsperrung der St 2054

Am 23.05.2020, um 15.09 Uhr, wurde durch das herrschende Unwetter am Ortseingang von Diemannskirchen, Gemeinde Geisenhausen,  ein dort befindlicher Strommast umgerissen. Die daran befindlichen Hochspannungsleitungen kreuzten die St 2054, weshalb diese durch die eingesetzten Kräfte der Polizei sowie der Feuerwehren Geisenhausen und Diemannskirchen vollständig gesperrt wurde. Erst nach der Abschaltung der Hochspannungsleitungen, konnten diese durchtrennt und die Staatsstraße wieder gefahrlos befahren werden. Glücklicherweise wurden keine Personen verletzt und bislang ist auch kein Fremdschaden bekannt.

In etwa zum gleichen Zeitpunkt wurde in Vilsbiburg, beim Gewerbegebiet Rieder im Feld, durch die starken Windböen das Gerüst einer Baustelle stark ins Wanken gebracht.

Das circa 8 Meter hohe Gerüst stürzte hierbei an manchen Stellen komplett ein. Da die Arbeiten an der Baustelle zu diesem Zeitpunkt bereits beendet waren, kamen  keine Personen zu Schaden.

Baum stürzt auf fahrenden Pkw

ADLKOFEN, LKRS. LANDSHUT. Aufgrund starker Windböen stürzt Baum auf vorbeifahrendes Fahrzeug.

Am 23.05.2020, gegen 15.00 Uhr, befuhr eine 21-jährige Fahrzeugführerin mit ihrem VW die Kreisstraße LA 3 zwischen Kleinegglkofen und Günzkofen. Durch ein Unwetter mit Sturmböen stürzte ein Baum von der Böschung am rechten Straßenrand auf die Fahrbahn. Dabei traf der umstürzende Baum die Motorhaube des vorbeifahrenden Fahrzeugs und beschädigte dieses stark. Die Fahrzeugführerin blieb glücklicherweise unverletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf 3.000,- Euro. Die Feuerwehr aus Günzkofen sperrte die Unfallstelle ab und leitete den Verkehr um.

Foto: Klartext.LA

PRESSEMITTEILUNG                                                                                                                  20.05.2020

Wegen der beengten Platzverhältnisse sind die Abstandsregeln dort nicht jederzeit einzuhalten – Kundgebungen an zentralen Alternativstandorten weiter möglich

Die Landshuter Altstadt bleibt ab sofort zwischen der Heiliggeistkirche und dem Dreifaltigkeitsplatz und damit auch im Bereich der Fußgängerzone für Demonstrationen und Versammlungen gesperrt. Auf diesen Schritt haben sich Vertreter des Rechtsreferats und der Polizei am Dienstagvormittag bei einem von Oberbürgermeister Alexander Putz anberaumten Gespräch im Rathaus verständigt. Der Grund: Die Erfahrungen der vergangenen beiden Wochen haben nach einhelliger Auffassung von Polizei und Ordnungsbehörden gezeigt, dass die zum Schutz der Bevölkerung vor dem Coronavirus geltenden Abstandsregeln trotz aller Bemühungen nicht jederzeit eingehalten werden können. Dennoch sollen Kundgebungen weiter in der Innenstadt möglich sein: Als möglichst zentrale Alternativstandorte für angemeldete Demonstrationen stellt die Stadt deshalb die Ringelstecherwiese, den Dreifaltigkeitsplatz und die Mühleninsel zur Verfügung. Die Organisatoren der für das kommende Wochenende angesetzten Kundgebungen wurden über die Maßnahme bereits informiert und einvernehmliche Lösungen für alle Veranstaltungen gefunden.

„Das Demonstrationsrecht ist in einem freiheitlich-demokratischen Staat ein hohes Gut, in das auch in schwierigen Zeiten nur aus zwingenden Gründen eingegriffen werden darf“, betont OB Putz. Solche Gründe seien momentan aber gegeben, denn: „Auch Gesundheit und körperliche Unversehrtheit sind Grundrechte, die der Staat zu bewahren hat.“ Während einer Pandemie seien daher im Interesse der Bürgerinnen und Bürger Regelungen zu treffen, die einen möglichst wirksamen Infektionsschutz gewährleisten und damit das Risiko einer Erkrankung minimieren sollen. „Das Ergebnis sind die bekannten, bayernweit gültigen und nach meiner festen Überzeugung nach wie vor nötigen Kontaktbeschränkungen sowie Abstands- und Hygieneregeln, die auch bei Demonstrationen zuverlässig einzuhalten sind.“

Genau das ist aber im Bereich der Fußgängerzone derzeit nicht möglich. Darin waren sich Oberbürgermeister Alexander Putz, Helmut Eibensteiner, Leiter der Polizeiinspektion Landshut, und Vertreter des Rechtsreferats der Stadt um Ordnungsamtsleiter Fritz van Bracht einig. „Gerade jetzt, da Gaststätten und Cafés ihre Außenbewirtungsflächen wieder nutzen können und die Besucherfrequenz in der Innenstadt generell spürbar zunimmt, reicht der Platz beispielsweise vor dem Rathaus einfach nicht aus, um zusätzlich noch eine Demonstration mit den zu beachtenden Mindestabständen und den ebenfalls erforderlichen Rettungswegen zu organisieren“, sagt Putz. „Wir haben das an den beiden vergangenen Wochenenden versucht – es hat aber vor allem nach den Kundgebungen leider nicht so funktioniert, wie das mit Blick auf den Infektionsschutz speziell der unbeteiligten Passanten nötig gewesen wäre.“

Dass die augenfälligen Probleme bei künftigen Veranstaltungen besser gelöst werden könnten, ist nach Einschätzung der Polizei und Ordnungsbehörden zudem nicht zu erwarten. Im Gegenteil: „Einerseits dürften nach den bevorstehenden weiteren Lockerungen für den Gastronomiebereich noch mehr Menschen die Innenstadt besuchen, andererseits müssen baustellenbedingt vorübergehend auch mehrere Stadtbuslinien durch die Fußgängerzone umgeleitet werden, was eine zusätzliche Gefahrenquelle nicht zuletzt für die Demonstranten selbst darstellen würde“, so Putz. „Bei einer Abwägung aller Umstände sind wir deswegen gemeinsam mit der Polizei zu dem Ergebnis gekommen, dass Versammlungen und Kundgebungen aller Art ab sofort und voraussichtlich bis zur vollständigen Aufhebung der Kontaktbeschränkungen nicht mehr im Bereich der Fußgängerzone genehmigt werden können. Dafür bitte ich alle Bürgerinnen und Bürger um Verständnis.“

Ungeachtet dessen sollen Demonstrationen weiterhin auch im Zentrum möglich sein. „Das ist den Ordnungsbehörden und der Polizei, aber auch mir persönlich sehr wichtig“, betont Putz: Um einen angemessenen Ausgleich zwischen den Grundrechten auf Gesundheitsschutz und auf Versammlungsfreiheit herzustellen, hat die Stadt deswegen in Abstimmung und im Einvernehmen mit den Organisatoren für die fünf am kommenden Wochenende geplanten Veranstaltungen bereits alternative Standorte für die Kundgebungen gefunden. Dabei handelt es sich insbesondere um die Mühleninsel, die Ringelstecherwiese und den Dreifaltigkeitsplatz. „Auch dort ist eine große öffentliche Aufmerksamkeit gegeben“, sagt Putz. „Die Demonstranten werden also nicht an den Rand und aus dem Blickfeld gedrängt. Mit dieser Lösung können, so hoffe ich, alle Beteiligten gut leben.“

Foto: klartext.LA

Polizeiinspektion Landshut

Stadtgebiet Landshut

  1. Betrunkener Radfahrer verletzt drei Polizeibeamte

LANDSHUT. Am Montag, gg. 16.35 Uhr, wurde in der Rupprechtstraße ein 43-jähriger Radfahrer zur Verkehrskontrolle angehalten. Er war der Polizeistreife vorher aufgefallen, da er mit seinem Fahrrad in starken Schlangenlinien fuhr und dabei vom Radweg immer wieder fast auf die Fahrbahn geriet. Während der Kontrolle konnte starker Alkoholgeruch bei dem Radfahrer festgestellt werden. Ein durchgeführter Alkotest verlief positiv, der Promillegehalt lag im obersten Level. Der Radfahrer war somit im absolut fahruntüchtigen Zustand. Im Verlauf der Kontrolle wurde der 43-Jährige immer aggressiver und versuchte letztendlich wieder mit dem Fahrrad davonzufahren. Als die Polizeibeamten ihn davon abhalten wollten, wehrte er sich mit Händen und Füßen und verletzte zunächst zwei Beamte, im weiteren Verlauf einen dritten. Alle drei Beamte sind derzeit nicht mehr dienstfähig. Nach einer durchgeführten Blutentnahme, ordnete ein Richter eine Gewahrsamnahme zur Ausnüchterung an.

  1. Dreirad aus Garten entwendet

LANDSHUT. Am Sonntag, gg. 18.00 Uhr, wurde in der Kumhausener Straße aus einem Garten ein blaues Kinder-Dreirad entwendet. Der Wert des Dreirades, der Marke „Kentex“, liegt im dreistelligen Eurobereich. Wer hat hier verdächtige Wahrnehmungen gemacht? Hinweise bitte an die Polizei Landshut unter Tel. 0871/9252-0.

  1. Heckscheibe von geparkten Pkw beschädigt

LANDSHUT. Von Sonntag auf Montag wurde in der Fördererstraße von einem Unbekannten die aufklappbare Heckscheibe eines geparkten Pkw, BMW, mit einem unbekannten Gegenstand durchbohrt, wodurch das Glas zersplitterte. Hierdurch öffnete sich die aufklappbare Heckscheibe und der Rahmen verbog sich dadurch komplett. Aus dem Fahrzeug wurde offensichtlich nichts entwendet. Der Sachschaden liegt im mittleren vierstelligen Eurobereich. Wer hat hier verdächtige Wahrnehmungen gemacht? Hinweise bitte an die Polizei Landshut unter Tel. 0871 9252-0.

Landkreisgebiet Landshut

Unfallfluchten im Landkreis

ESSENBACH, KUMHAUSEN, LKR. LANDSHUT. Am Montag, gg. 18.45 Uhr, befuhr eine 48-Jährige mit ihrem Pkw, Opel, die Ortsverbindungsstraße von Ohu nach Essenbach. An der Autobahnausfahrt der A 92 kam von links ein Lkw, der die Vorfahrt missachtete und auf die Ortsverbindungsstraße einbog. Hierbei streifte er den Pkw, Opel und beschädigte die linke Fahrzeugseite. Es entstand ein Sachschaden im unteren vierstelligen Eurobereich. Die 48-Jährige hupte und machte den Lkw-Fahrer auf den Unfall aufmerksam. Dieser hielt kurz an, fuhr dann jedoch auf der B 15 neu, in Richtung Regensburg, weiter, ohne sich um den Schaden zu kümmern.

Eine weitere Unfallflucht ereignete sich in Kumhausen in der Birkenstraße. Dort wurde, zwischen Freitag und Montag, ein geparkter Pkw, Audi A3, an der Stoßstange vorne von einem unbekannten Fahrzeugführer angefahren und beschädigt. Es entstand ein Sachschaden im vierstelligen Eurobereich. Hier entfernte sich der Unfallverursacher, ohne seine Personalien zu hinterlassen oder die Polizei zu verständigen. Wer hat die Unfälle beobachtet? Hinweise bitte an die Polizei Landshut unter Tel. 0871 9252-0.

Foto: klartext.LA

Pressebericht Sonntag, 17. Mai 2020

Stadtgebiet Landshut

LANDSHUT. Am frühen Samstagnachmittag wurde das amtliche Kennzeichen LA-H 496 eines in der Schönaustraße geparkten Ford entwendet. Der dem Besitzer entstandene Schaden für die Wiederbeschaffung beträgt 15 Euro. Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Landshut unter 0871/9252-0.

LANDSHUT. Die Besitzerin eines weißen Cube Mountainbike, Access WLS Hybrid Pro 500, hatte dieses vor dem Anwesen Adelmannstraße 8 mit einem Bügelschloss versperrt abgestellt. In der Zeit von Freitagabend bis Samstagmittag wurde das Rad samt Schloss entwendet. Der dadurch entstandene Schaden beträgt 1850 Euro. Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Landshut unter 0871/9252-0.

Foto: Klartext.LA

Polizeiinspektion Vilsbiburg                                                                                                                                                                                                      

Pressebericht vom Freitag, 15. Mai 2020 – Nachtrag

VELDEN, LKRS. LANDSHUT. 14jähriger Junge löst einen Vollbrand aus.

Um 17.20 Uhr erhielt die Polizei Vilsbiburg heute über den Notruf die Mitteilung, dass im Ortsteil Weiher ein Wohnhaus in Brand stehe. Beim Eintreffen stellten die Beamten fest, dass es sich um ein unbewohntes, älteres, ehemaliges Wohnhaus handelt, das zu diesem Zeitpunkt bereits völlig in Brand stand. Die Feuerwehren aus Velden, Vilslern, Holzhausen, Hinterskirchen und Pauluszell waren ebenfalls vor Ort und hatten bereits mit den Löscharbeiten begonnen. Personen hielten sich gesichert nicht in dem Gebäude auf, eine Gefährdung Dritter durch die teilweise starke Rauchentwicklung war nicht gegeben. Kurz nach 18.00 Uhr war den Brand dann unter Kontrolle.

Bei den Ermittlungen der Polizeibeamten an der Einsatzstelle stellte sich dann schnell heraus, dass ein 14jähriger Junge, der dort bei der Familie des Brandleiders zu Besuch war, den Brand verursacht hatte. Nach eigenen Angaben hatte er sich in dem Haus aus Neugier aufgehalten und dort neben Stoffresten auch ein Feuerzeug gefunden. Er entfachte daraufhin ein Feuer; trat dies dann aber wieder aus und entfernte sich aus dem Haus. Tatsächlich aber hatte sich vermutlich ein Glutnest gebildet, das dann den Vollbrand auslöste.

Bei dem Brand wurde niemand verletzt; der Sachschaden liegt bei ca. 40000,- Euro. Durch die Feuerwehr musste noch die Giebelwand eingerissen werden, da diese drohte umzustürzen.

Hecke fängt Feuer

VILSHEIM, LKRS. LANDSHUT.     Flammen schießen Meterweit in die Höhe

Am 18.04.2020 kam es gegen 11.20 Uhr zu einem Heckenbrand in Vilsheim. Dort wurden von der Bewohnerin Gartenarbeiten durchgeführt, was dazu führte, dass die Hecke Feuer fing. Die Frau lief geistesgegenwärtig ins Haus, um ihren Ehemann raus zu holen. Dieser versuchte anschließend das Feuer noch mit dem Gartenschlauch zu löschen, allerdings ohne Erfolg. Die Feuerwehren aus Vilsheim, Achdorf, Tiefenbach, Ast, Münchsdorf, Gundihausen und Altfraunhofen waren glücklicherweise schnell vor Ort. Dank ihnen konnte ein Übergreifen des Feuers auf das freistehende Einfamilienhaus und somit ein größerer Schaden verhindert werden. Das Ehepaar konnte nach kurzer Behandlung im Rettungswagen auch zu Hause bleiben. Der Schaden wird auf etwa 4.000,- Euro geschätzt.

Der vor Ort eingesetzte Einsatzleiter der Feuerwehr, Martin Eggl, möchte diesbezüglich nochmal darauf aufmerksam machen, dass aufgrund der aktuellen Trockenheit höchste Vorsicht im Umgang mit Feuer geboten ist.

Waldbrand

BAIERBACH, LKRS. LANDSHUT. Ca. 1000 m2 Waldboden samt Bäumen brannten aus.

Am Samstag, 18.04.20, gegen 14.00 Uhr brannte in einem Waldstück bei Schlott eine Fläche von ca. 1000 m2 Waldboden. Bei dem Brand wurden ca. 30 Bäume beschädigt. Das Feuer konnte durch die Feuerwehren Baierbach, Hinterskirchen, Velden (Vils), Taufkirchen (Vils) und Sulding gelöscht werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 15000,- Euro. Das Feuer dürfte auf Grund der aktuellen Trockenheit ausgebrochen sein.

Unfallflucht

VILSHEIM, LKRS. LANDSHUT. BMW-Fahrer beschädigt Spiegel

Am Samstag, den 18.04.2020, gegen 18.20 Uhr ereignete sich in der Landshuter Straße ein Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort. Ein bisher unbekannter Täter fuhr mit seinem grauen BMW beim Rückwärtsfahren einen Verkehrsspiegel an und setzte anschließend seine Fahrt fort, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern Hierbei wurde er von einem Zeugen beobachtet. Die Polizei Vilsbiburg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen sich unter 08741/9627-0 zu melden.

 

Pressebericht Montag, 30. März 2020

Stadtgebiet Landshut

Verstöße gegen die Allgemeinverfügung

LANDSHUT. Über das Wochenende wurden durch die Polizei verstärkt Kontrollen zur Einhaltung der Allgemeinverfügung durchgeführt. Dabei wurden im Dienstbereich der Polizei Landshut 77 Verstöße festgestellt und Anzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz erstattet. Der am 27.03.2020 veröffentlichte Bußgeldkatalog der Staatsregierung sieht für vorsätzliche Erstverstöße gegen die Ausgangsbeschränkung oder nicht Einhaltung des Mindestabstandes Bußgelder von 150.– Euro vor. Bei Folgeverstößen bzw. mehrmaligen Verstößen werden die Bußgelder jeweils verdoppelt!

Bei Personen, die beharrlich gegen die Allgemeinverfügung verstoßen und sich auch durch das Bußgeld nicht abschrecken lassen, werden seitens der Polizei weitere Maßnahmen ergriffen.

So kam es, dass am Samstag ein unbelehrbarer, 27-jähriger wiederholt gegen die Allgemeinverfügung verstoßen hat, als er sich auf der Mühleninsel mit einem Freund zum Alkoholtrinken und Rauchen traf. Da mit weiteren Verstößen des 27-jährigen zu rechnen war, wurde er in Gewahrsam genommen und dem zuständigen Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Landshut vorgeführt. Dieser bestätigte den  Gewahrsam bis zum vorläufigen Ende der Ausgangsbeschränkung am kommenden Freitag den 03.04.2020. Der Betroffene wurde nach der Vorführung in die JVA Landshut verbracht.

Durch die Polizei wird nochmals darauf hingewiesen die Wohnung nur aus triftigen Gründen zu verlassen und soziale Kontakte soweit möglich zu meiden. Auch soll auf die Einhaltung eines Abstandes von mindestens 1,5 m zu anderen Personen geachtet werden. Verstöße werden konsequent zur Anzeige gebracht!

Fahrten unter Drogeneinfluss

LANDSHUT. Am Sonntag den 29.03.2020 wurde um 22.25 Uhr ein 20-jähriger, im Stadtgebiet Landshut, einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Da beim Fahrer der Verdacht auf Drogenkonsum vorlag, wurde ein freiwilliger Test durchgeführt welcher positiv war. Der 20-jährige musste sich daraufhin einer Blutentnahme unterziehen. Die Weiterfahrt mit dem Pkw war beendet.

Bereits um 21.40 Uhr wurde bei einer Verkehrskontrolle eines 29-jährigen ebenfalls Drogenkonsum festgestellte. Auch hier verlief ein freiwilliger Drogentest positiv und hatte eine Blutentnahme sowie eine Unterbindung der Weiterfahr zur Folge.

Beide Fahrer erwartet nun eine Anzeige und ein Fahrverbot nach dem Straßenverkehrsgesetz.

Landkreisgebiet Landshut

Pkw zerkratzt

KUMHAUSEN / LKR. LANDSHUT. Am Sonntag den 29.03.2020 parkte eine 42-jährige ihren silbernen Pkw VW Golf in der Zeit von 17.00 Uhr bis 18.10 Uhr in der Götzdorfer Straße, kurz nach der Abzweigung in die Rosenheimer Straße um dort im Wald spazieren zu gehen. Als sie zu ihrem Fahrzeug zurückkam stellte sie fest, dass ein bislang Unbekannter die rechte Fahrzeugseite. Der entstandene Schaden wird auf ca. 1000.– Euro geschätzt. Hinweise nimmt die Polizei Landshut unter der Tel. 0871 / 9252-0 entgegen.

 

 

Polizeiinspektion Vilsbiburg

Pressebericht vom Dienstag, 25. Februar 2020

Abschlussbericht zum Rosenmontag 2020

GEISENHAUSEN, LKRS. LANDSHUT. Über mangelnde Arbeit musste sich die Polizei Vilsbiburg anläßlich des Rosenmontag in Geisenhausen nicht beschweren – ganz im Gegenteil. Im Einzelnen wurden nachfolgende Vorgänge registriert:

Betrunkene Jugendliche

Um 14.18 Uhr stellten die Beamten eine stark betrunkene, männliche Person am Marktplatz liegend fest. Wie sich herausstellte, handelt es sich um einen 15jährigen Jugendlichen. Der durchgeführte Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,76 Promille. Nach Behandlung durch das BRK wurde er von seinen Eltern abgeholt.

Um 14.52 Uhr stellten die Beamten ebenfalls am Marktplatz erneut eine dort liegende, männliche Person fest. Es handelte sich erneut um einen 15jährigen Jugendlichen, der einen Alkoholwert von 1,54 Promille aufwies. Auch er wurde nach Behandlung durch das BRK von seinen Eltern abgeholt.

Um 14.50 Uhr fiel den Beamten erneut am Marktplatz eine männliche Person auf, der eine stark blutende Platzwunde am Kopf hatte. Mit 2,62 Promille konnte sich der 17-Jährige kaum noch auf den Füßen halten. Auf Befragen gab er an, dass er Streit mit einem Unbekannten hatte und von diesem geschlagen worden sei. Die Behandlung seiner Wunde im Krankenhaus verweigerte er. Erst auf intensives Zureden seines herbeigerufenen Vaters ließ er sich diese dann nähen. Aufgrund seiner Angaben wurde eine Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wegen Körperverletzung eingeleitet.

Betrunkener beleidigt Polizeihundeführerin

Um 15.42 Uhr parkte eine im Einsatz befindliche Polizeihundeführerin ihren Streifenwagen am Festplatz in der Nähe des Disoczelts. Bereits beim Einparken urinierte dabei ein 19jähriger Mann gegen das Dienstfahrzeug. Als ihn die Beamtin zur Rede stellte beschimpfte sie der Mann massiv. Herbeigeeilte Beamte unterstützten die Beamtin, wobei sich der Mann einer Personalienfeststellung widersetzte. Unter Anwendung von unmittelbarem Zwang wurde er deshalb zur Polizeiwache ins Rathaus verbracht. Dabei leistete er erheblichen Widerstand und verletzte sich dadurch leicht am Kopf. Ein später durchgeführter Alkoholtest ergab 1,68 Promille. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen verschiedener Verstöße, u.a. Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wurde er entlassen und erhielt ein 24stündiges Betretungsverbot für Geisenhausen.

Mit Drogen unterwegs

Um 16.10 Uhr erhielt die Polizei Kenntnis, dass ein Mann auf dem Festplatz Drogen zum Kauf anbot. Bei dem 22-Jährigen wurden im Rahmen seiner Kontrolle bei der körperlichen Durchsuchen Drogen aufgefunden und sichergestellt. Außerdem erwartet den Mann eine Strafanzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz. Aufgrund des durchgeführten Drogenschnelltests dürfte es sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um Kokain handeln. Nach Durchführung der Polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann anschließend wieder entlassen. Auch erhielt ein 24stündiges Aufenthaltsverbot für Geisenhausen.

Betrunkene Person greift Polizeibeamte an

Um 16.40 Uhr kontrollierten zwei eingesetzte Zivilbeamte auf dem Festplatz einen 19jährigen Mann. Als die Kontrolle beendet war drehte sich dieser um und beleidigte die Beamten im Weggehen. Als einer der Beamten ihn daraufhin festhielt, sprang ihm von hinten eine 18-Jährige mit Wucht in den Rücken. Beide konnten festgenommen und zur Polizeiwache verbracht werden. Beide waren erheblich betrunken. Sie müssen nun mit einem Strafverfahren wegen Beleidigung, Körperverletzung und tätlichem Angriff gegen Polizeibeamte rechnen.

Erheblich Betrunkener stürzt gegen Hauswand

Um 17.25 Uhr erhielt die Polizei eine Mitteilung, dass sich vor einer Bäckerei in der Bahnhofstraße eine stark betrunkene und verletzte, männliche Person befindet. Nach Feststellung der eintreffenden Beamten war er aufgrund seiner starken Alkoholisierung – später stelle sich bei dem 18-Jährigen ein Atemalkoholwert von 3,46 Promille heraus – gegen die Gebäudewand der Bäckerei gelaufen war. Nur unter Anwendung von unmittelbarem Zwang war es möglich, den höchst agressiven und unkooperativen Heranwachsenden im Rettungsfahrzeug zu halten. Nach Auskunft des Notarztes war seine Verbringung in die Intensivstation ins Krankenhaus Dingolfing unumgänglich. Polizeibeamten mussten daher im Rettungsfahrzeug mitfahren und den Betroffen ruhig halten.

Kopfverletzung nach Schubser

Um 16.45 Uhr schubst unbekannter Faschingsbesucher namens „Marvin“ einen stark betrunkenen 18jährigen Mann auf der Hauptstraße derart, dass dieser dadurch zu Boden fiel und sich am Hinterkopf stärker verletzte. Der Gestürzte musste zur weiteren Behandlung mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Sein Atemalkoholwert lag bei 2,6 Promille. Der flüchtige Unbekannte wurde von Zeugen wie folgt beschrieben: Etwa 20 Jahre alt, blonde Haare und mit einem orangen Overall bekleidet. Sachdienliche Hinweise hierzu nimmt die Polizei Vilsbiburg unter Tel. 08741/96270 entgegen.

Schlägerei in Zeltdisco

Bei einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Besuchern im Disozelt schlug um 17.30 Uhr ein 22-Jähriger seinem Kontrahenten mit der Faust ins Gesicht. Beide Personen wurden durch die Security aus dem Festzelt verwiesen und der Polizei übergeben. Den Schläger erwartet eine Strafanzeige wegen Körperverletzung.

Widerstand bei Polizeimaßnahmen

Polizeibeamte wollten um 18.10 Uhr eine Person, die beobachtet wurde, dass sie Frauen anrempelte und schubste, kontrollieren. Mehrmals mischte sich dabei ein 50jähriger Mann ein und versuchte die Beamten von der Kontrolle abzuhalten. Mehrmals wurde er daraufhin belehrt dies zu unterlassen und ihm am Schluss auch die Anwendung unmittelbaren Zwangs angedroht. Der stark betrunkene Mann – ein späterer Atemalkoholtest ergab 1,58 Promille – ließ jedoch nicht ab, sondern griff vielmehr die Beamten an, worauf es zum Einsatz von Pfefferspray und Schlagstock gegen ihn kam. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Landshut wurde bei ihm im Krankenhaus eine Blutentnahme durchgeführt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er entlassen. Auf ihn wartet nun ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Personengruppe gerät in Streit

Um 18.45 Uhr kam es in der Bahnhofstraße innerhalb einer Personengruppe zu einem Streit. Hierbei schlugen zwei junge Männer und eine junge Frau aufeinander ein. Es kam jedoch nicht zu gröberen Verletzungen. Die Polizei musste den Streit schlichten und nahm gegen die drei Personen Strafanzeigen wegen Körperverletzung auf.

Schlägerei in Gaststätte

Um 19.52 Uhr kam es in einer Gaststätte in der Vilsbiburger Straße zu einer Schlägerei. Einsatzkräfte der Polizei mussten fünf Personen trennen, die auf einander einschlugen. Gegen alle fünf Gäste wird nun wegen einer Straftat der Körperverletzung ermittelt.

Täuschend echt aussehende Waffe mitgeführt

Um 21.50 Uhr verbrachte der eingesetzte Sicherheitsdienst einen Mann zur Polizeiwache, der beim Faschingstreiben eine täuschend echt aussehende Spielzeugwaffe mitführte. Das Führen eine solchen sog. Anscheinswaffe stellt einen Verstoß gegen das Waffengesetz dar. Die „Waffe“ wurde an Ort und Stelle eingezogen, der Mann muss mit einem Bußgeld rechnen.

Streitender beleidigt Polizeibeamten

Um 23.31 Uhr wurde beobachteten Polizeibeamte vor ihrem Fahrzeug einen Streit von zwei Personen. Um diese auf die anwesende Polizei hinzuweisen und Schlimmeres zu verhüten, hupt der Fahrer. Daraufhin drehte sich einer der beiden Männer um und beleidigte die Beamten. Der Täter erhielt einen Platzverweis und eine Strafanzeige.

Rettungsdienst braucht Hilfe

Um 00.05 Uhr wurde die Polizei zur Unterstützung bei einem medizinischen Rettungseinsatz angefordert. Eine junge Frau widersetzte sich bei ihrer Erstversorgung massiv den Rettungskräften. Die hinzugerufene Polizei wurde von der Frau beleidigt und bespuckt. Bei der Fahrt ins Krankenhaus muss die 20jährige Frau zum Schutze der Rettungskräfte von Polizeibeamten begleitet werden. Gegen sie wurde ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet.

Gegenseitige Körperverletzung

Zwei junge Männer sind um 19.35 Uhr in einem Lokal in der Vilsbiburger Straße aneinandergeraten. Wechselseitig traktierten sie sich mit Fäusten bis die Polizei einschritt. Gegen beide wird nun eine Strafanzeige wegen Körperverletzung erstattet.

 

 

Pressebericht Dienstag, 11. Februar 2020

Stadtgebiet Landshut

Kontrollen in Spielhallen und Shisha-Bars (mit Bild)

-Gemeinsame Presseerklärung Polizei und Hauptzollamt Landshut-

LANDSHUT (Stadt und Landkreis). Jugendschutz und die Einhaltung von Betriebsauflagen waren in der Zeit von Freitag, 21.00 Uhr bis Samstag, 00.15 Uhr, die vorrangigen Gründe für mehrere Kontrollen von Shisha-Bars und Spielhallen in Stadt und Landkreis Landshut. Die Landshuter Polizeiinspektion erhielt dabei Unterstützung durch den Einsatzzug, Kräfte der Feuerwehr, Ordnungsämter der Stadt und des Landratsamtes sowie Beamte der Kontrolleinheit Verkehrswege und Steueraufsicht des Hauptzollamts Landshut.

Während in den Spielhallen nur kleinere Verstöße gegen Auflagen festgestellt wurden, zeigte sich bei einigen Shisha-Bars ein anderes Bild: Hier gab es zum einen erhebliche Auflagenverstöße, die im Bereich einer Ordnungswidrigkeit angesiedelt sind, zum anderen ermitteln die Behörden sogar wegen Straftaten.

Im Stadtgebiet Landshut erhielten an diesem Abend 12, im Landkreis fünf Spielhallen „unangekündigten Besuch“. Erfreulicherweise gab es dabei nur geringfügige Beanstandungen, wie z.B. einen versperrten Notausgang, fehlende Spielhallenaufsicht und die Nichtvorlage von erforderlichen Bescheiden. Die Bilanz der Kontrollen in vier Shisha-Bars im Stadtgebiet fiel anders aus:

Die CO (Kohlenmonoxid)-Konzentration in einer Bar wurde mit 59 ppm gemessen. Zulässig wäre laut Auflagenbescheid ein Wert von 30 ppm. Diesbezüglich müssten auch funktionsfähige CO-Warner installiert und betriebsbereit sein. Gerade in der Bar mit 59 ppm war dieser jedoch ohne Funktion. Zudem fehlte ein am Eingang vorgeschriebenes Warnschild, welches auf diese Problematik hinweist. Dem nicht genug, in der Bar hielten sich zwei 16-Jährige auf. Ein ähnliches Bild in einer weiteren Shisha-Bar: Auch hier war der CO-Warner ohne Funktion, am Eingang befand sich kein Hinweisschild, die Breite des Fluchtweges war erheblich unterschritten und der notwendige Feuerlöscher fehlte. Die nächste Bar verfügte in gewisser Weise über keinen Fluchtweg, dieser war verschraubt und der Feuerlöscher war nicht vorhanden.

Im Zuge der Kontrollen in den Shisha-Bars stellte der Zoll insgesamt 240 Dosen Shisha-Tabak sicher. „Es ist nicht zulässig, eine Kleinverkaufspackung zu öffnen und mit dem Tabak mehrere Wasserpfeifen der Kunden zu befüllen“, so Elvira Enders-Beetschen, Pressesprecherin des Hauptzollamts Landshut. In allen Fällen werden entsprechende Ermittlungsverfahren sowohl im Ordnungswidrigkeiten- als auch im Straftatenbereich gegen die Barbetreiber eingeleitet.

Romanze vorgegaukelt – Betrugsmasche mit hohem Schaden

LANDSHUT. Ein über fast zwei Jahre andauernder Betrug hat für eine 60-jährige Landshuterin erhebliche finanzielle Folgen, die Dame musste deshalb sogar ihr Haus verkaufen. Und das, obwohl sie immer wieder durch Bekannte gewarnt wurde.

Vor ca. zwei Jahren lernte die Landshuterin über die Sozialen Medien einen Mann kennen, der angeblich auf einer Ölförderplattform arbeitet. Er gab an, dass er nicht an das Geld auf seinem Konto zugreifen kann und deshalb von der 60-Jährigen Geld fordert. Dies kam dann auch in regelmäßigen Abständen, teilweise überwies die Dame mehr als das doppelte, was sie eigentlich monatlich verdiente. Das führte zu einem erheblichen finanziellen Schaden, der im hohen 5-stelligen Eurobereich liegt. Aufgrund der angehäuften hohen Schulden musste die Frau ihr Haus verkaufen.

Uneinsichtiger Autofahrer

LANDSHUT. Am Montag, gg. 16.45 Uhr, hatte die Feuerwehr aufgrund eines Einsatzes am Graben eine Absperrung errichtet. Ein 78-jähriger Autofahrer aus Landshut war offensichtlich mit dieser Maßnahme nicht einverstanden. Er wies einen Feuerwehrmann an, aus dem Weg zu gehen. Als dieser jedoch seiner Aufforderung nicht nachkam, fuhr der 78-Jährige mit seinem Auto auf den Feuerwehrmann zu. Dieser musste ausweichen, um nicht angefahren zu werden. Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen einem tätlichen Angriff auf Personen, die Vollstreckungsbeamten gleichstehen, eingeleitet.

Randaliererin im Klinikum

LANDSHUT. Am Montag, gg. 18.25 Uhr, beleidigte eine 63-jährige Landshuterin im Klinikum das Personal beim Empfang. Daraufhin wurde die Polizei verständigt. Die 63-Jährige stand unter Alkoholeinfluss und war in keinster Weise einsichtig. Sie verweigerte die Herausgabe ihrer Personalien und kam der Aufforderung, das Klinikum zu verlassen, nicht nach. Anschließend durchsuchten die Polizisten die 63-Jährige nach Ausweispapieren, dabei entwickelte sich ein Gerangel, wobei die Dame zu Boden gebracht, gefesselt und in Gewahrsam genommen werden musste. Im weiteren Verlauf beleidigte sie die eingesetzten Polizeibeamten.

Böller in Baustellentoilette

LANDSHUT. Am Montag, gg. 14.25 Uhr, befand sich ein 25-jähriger Bauarbeiter in eine Baustellentoilette in der Ländgasse. Unbekannte hoben die Baustellentoilette ein Stück an und warfen einen Böller. Dieser entzündete sich in der Baustellentoilette, der 25-Jährige blieb dabei jedoch unverletzt. Der Schaden an der Toilette beträgt rund 200 Euro. Bei den Unbekannten handelt es sich vermutlich um zwei Jugendliche, die beide mit einer schwarzen Daunenjacke mit Fellkapuze bekleidet waren. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Landshut unter Tel. 9252-0 entgegen.

Seitenscheiben von Fahrzeugen eingeschlagen

LANDSHUT. Am Montag, zwischen 06.00 und 12.30 Uhr, schlugen Unbekannten auf dem Parkplatz der Grieserwiese die Seitenscheiben von einem schwarzen Toyota, einem roten VW Polo und einem schwarzen Audi A3 ein. Es entstand ein Schaden von rund 2.000 Euro. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Landshut unter Tel. 9252-0 entgegen.

Schwelbrand in Hackschnitzel-Heizung

LANDSHUT. Am Montag, gg. 07.15 Uhr, erhielt die Polizei die Meldung über einen Schwelbrand in einer Hackschnitzel-Heizung in Schönbrunn. Da der Heizungsraum an einen Pferdestall angrenzte, wurden sechs Pferde evakuiert. Der Brand konnte durch die Freiwillige Feuerwehr gelöscht werden. An der Heizungsanlage entstand ein Sachschaden von rund 20.000 Euro.

Auseinandersetzung in Arbeiterunterkunft

LANDSHUT. Am Sonntag, gg. 04.50 Uhr, wurde die Polizei in die Seligenthaler Straße zu einer Arbeiterunterkunft gerufen. Dort geriet ein 35-jähriger Rumäne mit einem 31-jährigen Landsmann in Streit. Beide Personen standen zum Teil erheblich unter dem Einfluss von Alkohol. Im Verlauf der Auseinandersetzung schlug der 31-Jährige seinem Gegenüber mehrmals mit der Faust ins Gesicht. Weiterhin warf er auf den 35-Jährigen ein Glas, dieses verfehlte jedoch sein Ziel. Die Beamten nahmen den 31-jährigen Täter in Gewahrsam. Bei der Polizeiinspektion Landshut konnte er seinen Rausch in einer Arrestzelle ausschlafen. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und versuchter gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

Landkreisgebiet Landshut

Seitenspiegel von Opel beschädigt

ERGOLDING, LKR. LANDSHUT. Am Montag, zwischen 14.30 und 15.30 Uhr, stieß ein Unbekannter in der Industriestraße 16, auf dem Parkplatz eines Trachtengeschäfts, mit seinem Fahrzeug gegen einen schwarzen Opel Insignia. Dabei beschädigte er den linken Seitenspiegel. Anstatt seinen gesetzlichen Verpflichtungen nachzukommen, flüchtete der Verantwortliche. Die Polizei bittet Zeugen um Hinweise unter Tel. 9252-0.

Absauganlage geriet in Brand

NIEDERAICHBACH, LKR. LANDSHUT. Am Montag, gg. 23.00 Uhr, wurden Polizei und Feuerwehr zu einer Firma in den Luitpoldpark gerufen. Aufgrund eines technischen Defekts geriet eine Absauganlage in Brand. Durch die Freiwillige Feuerwehr Wörth wurde der Brand gelöscht und die Halle entlüftet. Der Sachschaden beträgt rund 4.000 Euro. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt.

Autofahrer stand unter Alkoholeinfluss

ERGOLDING, LKR. LANDSHUT. Am Montag, gg. 20.30 Uhr, überprüfte eine Polizeistreife in Käufelkofen einen 59-jährigen Autofahrer aus dem Landkreis. Der Mann stand unter dem Einfluss von alkoholischen Getränken, ein Test bestätigte den Verdacht. Die Polizisten untersagten die Weiterfahrt und verbrachten den Autofahrer zur Blutentnahme in ein Krankenhaus.

Foto: Hauptzollamt Landshut