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Polizei

Pressebericht Montag, 30. März 2020

Stadtgebiet Landshut

Verstöße gegen die Allgemeinverfügung

LANDSHUT. Über das Wochenende wurden durch die Polizei verstärkt Kontrollen zur Einhaltung der Allgemeinverfügung durchgeführt. Dabei wurden im Dienstbereich der Polizei Landshut 77 Verstöße festgestellt und Anzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz erstattet. Der am 27.03.2020 veröffentlichte Bußgeldkatalog der Staatsregierung sieht für vorsätzliche Erstverstöße gegen die Ausgangsbeschränkung oder nicht Einhaltung des Mindestabstandes Bußgelder von 150.– Euro vor. Bei Folgeverstößen bzw. mehrmaligen Verstößen werden die Bußgelder jeweils verdoppelt!

Bei Personen, die beharrlich gegen die Allgemeinverfügung verstoßen und sich auch durch das Bußgeld nicht abschrecken lassen, werden seitens der Polizei weitere Maßnahmen ergriffen.

So kam es, dass am Samstag ein unbelehrbarer, 27-jähriger wiederholt gegen die Allgemeinverfügung verstoßen hat, als er sich auf der Mühleninsel mit einem Freund zum Alkoholtrinken und Rauchen traf. Da mit weiteren Verstößen des 27-jährigen zu rechnen war, wurde er in Gewahrsam genommen und dem zuständigen Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Landshut vorgeführt. Dieser bestätigte den  Gewahrsam bis zum vorläufigen Ende der Ausgangsbeschränkung am kommenden Freitag den 03.04.2020. Der Betroffene wurde nach der Vorführung in die JVA Landshut verbracht.

Durch die Polizei wird nochmals darauf hingewiesen die Wohnung nur aus triftigen Gründen zu verlassen und soziale Kontakte soweit möglich zu meiden. Auch soll auf die Einhaltung eines Abstandes von mindestens 1,5 m zu anderen Personen geachtet werden. Verstöße werden konsequent zur Anzeige gebracht!

Fahrten unter Drogeneinfluss

LANDSHUT. Am Sonntag den 29.03.2020 wurde um 22.25 Uhr ein 20-jähriger, im Stadtgebiet Landshut, einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Da beim Fahrer der Verdacht auf Drogenkonsum vorlag, wurde ein freiwilliger Test durchgeführt welcher positiv war. Der 20-jährige musste sich daraufhin einer Blutentnahme unterziehen. Die Weiterfahrt mit dem Pkw war beendet.

Bereits um 21.40 Uhr wurde bei einer Verkehrskontrolle eines 29-jährigen ebenfalls Drogenkonsum festgestellte. Auch hier verlief ein freiwilliger Drogentest positiv und hatte eine Blutentnahme sowie eine Unterbindung der Weiterfahr zur Folge.

Beide Fahrer erwartet nun eine Anzeige und ein Fahrverbot nach dem Straßenverkehrsgesetz.

Landkreisgebiet Landshut

Pkw zerkratzt

KUMHAUSEN / LKR. LANDSHUT. Am Sonntag den 29.03.2020 parkte eine 42-jährige ihren silbernen Pkw VW Golf in der Zeit von 17.00 Uhr bis 18.10 Uhr in der Götzdorfer Straße, kurz nach der Abzweigung in die Rosenheimer Straße um dort im Wald spazieren zu gehen. Als sie zu ihrem Fahrzeug zurückkam stellte sie fest, dass ein bislang Unbekannter die rechte Fahrzeugseite. Der entstandene Schaden wird auf ca. 1000.– Euro geschätzt. Hinweise nimmt die Polizei Landshut unter der Tel. 0871 / 9252-0 entgegen.

 

 

Polizeiinspektion Vilsbiburg

Pressebericht vom Dienstag, 25. Februar 2020

Abschlussbericht zum Rosenmontag 2020

GEISENHAUSEN, LKRS. LANDSHUT. Über mangelnde Arbeit musste sich die Polizei Vilsbiburg anläßlich des Rosenmontag in Geisenhausen nicht beschweren – ganz im Gegenteil. Im Einzelnen wurden nachfolgende Vorgänge registriert:

Betrunkene Jugendliche

Um 14.18 Uhr stellten die Beamten eine stark betrunkene, männliche Person am Marktplatz liegend fest. Wie sich herausstellte, handelt es sich um einen 15jährigen Jugendlichen. Der durchgeführte Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,76 Promille. Nach Behandlung durch das BRK wurde er von seinen Eltern abgeholt.

Um 14.52 Uhr stellten die Beamten ebenfalls am Marktplatz erneut eine dort liegende, männliche Person fest. Es handelte sich erneut um einen 15jährigen Jugendlichen, der einen Alkoholwert von 1,54 Promille aufwies. Auch er wurde nach Behandlung durch das BRK von seinen Eltern abgeholt.

Um 14.50 Uhr fiel den Beamten erneut am Marktplatz eine männliche Person auf, der eine stark blutende Platzwunde am Kopf hatte. Mit 2,62 Promille konnte sich der 17-Jährige kaum noch auf den Füßen halten. Auf Befragen gab er an, dass er Streit mit einem Unbekannten hatte und von diesem geschlagen worden sei. Die Behandlung seiner Wunde im Krankenhaus verweigerte er. Erst auf intensives Zureden seines herbeigerufenen Vaters ließ er sich diese dann nähen. Aufgrund seiner Angaben wurde eine Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wegen Körperverletzung eingeleitet.

Betrunkener beleidigt Polizeihundeführerin

Um 15.42 Uhr parkte eine im Einsatz befindliche Polizeihundeführerin ihren Streifenwagen am Festplatz in der Nähe des Disoczelts. Bereits beim Einparken urinierte dabei ein 19jähriger Mann gegen das Dienstfahrzeug. Als ihn die Beamtin zur Rede stellte beschimpfte sie der Mann massiv. Herbeigeeilte Beamte unterstützten die Beamtin, wobei sich der Mann einer Personalienfeststellung widersetzte. Unter Anwendung von unmittelbarem Zwang wurde er deshalb zur Polizeiwache ins Rathaus verbracht. Dabei leistete er erheblichen Widerstand und verletzte sich dadurch leicht am Kopf. Ein später durchgeführter Alkoholtest ergab 1,68 Promille. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen verschiedener Verstöße, u.a. Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wurde er entlassen und erhielt ein 24stündiges Betretungsverbot für Geisenhausen.

Mit Drogen unterwegs

Um 16.10 Uhr erhielt die Polizei Kenntnis, dass ein Mann auf dem Festplatz Drogen zum Kauf anbot. Bei dem 22-Jährigen wurden im Rahmen seiner Kontrolle bei der körperlichen Durchsuchen Drogen aufgefunden und sichergestellt. Außerdem erwartet den Mann eine Strafanzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz. Aufgrund des durchgeführten Drogenschnelltests dürfte es sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um Kokain handeln. Nach Durchführung der Polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann anschließend wieder entlassen. Auch erhielt ein 24stündiges Aufenthaltsverbot für Geisenhausen.

Betrunkene Person greift Polizeibeamte an

Um 16.40 Uhr kontrollierten zwei eingesetzte Zivilbeamte auf dem Festplatz einen 19jährigen Mann. Als die Kontrolle beendet war drehte sich dieser um und beleidigte die Beamten im Weggehen. Als einer der Beamten ihn daraufhin festhielt, sprang ihm von hinten eine 18-Jährige mit Wucht in den Rücken. Beide konnten festgenommen und zur Polizeiwache verbracht werden. Beide waren erheblich betrunken. Sie müssen nun mit einem Strafverfahren wegen Beleidigung, Körperverletzung und tätlichem Angriff gegen Polizeibeamte rechnen.

Erheblich Betrunkener stürzt gegen Hauswand

Um 17.25 Uhr erhielt die Polizei eine Mitteilung, dass sich vor einer Bäckerei in der Bahnhofstraße eine stark betrunkene und verletzte, männliche Person befindet. Nach Feststellung der eintreffenden Beamten war er aufgrund seiner starken Alkoholisierung – später stelle sich bei dem 18-Jährigen ein Atemalkoholwert von 3,46 Promille heraus – gegen die Gebäudewand der Bäckerei gelaufen war. Nur unter Anwendung von unmittelbarem Zwang war es möglich, den höchst agressiven und unkooperativen Heranwachsenden im Rettungsfahrzeug zu halten. Nach Auskunft des Notarztes war seine Verbringung in die Intensivstation ins Krankenhaus Dingolfing unumgänglich. Polizeibeamten mussten daher im Rettungsfahrzeug mitfahren und den Betroffen ruhig halten.

Kopfverletzung nach Schubser

Um 16.45 Uhr schubst unbekannter Faschingsbesucher namens „Marvin“ einen stark betrunkenen 18jährigen Mann auf der Hauptstraße derart, dass dieser dadurch zu Boden fiel und sich am Hinterkopf stärker verletzte. Der Gestürzte musste zur weiteren Behandlung mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Sein Atemalkoholwert lag bei 2,6 Promille. Der flüchtige Unbekannte wurde von Zeugen wie folgt beschrieben: Etwa 20 Jahre alt, blonde Haare und mit einem orangen Overall bekleidet. Sachdienliche Hinweise hierzu nimmt die Polizei Vilsbiburg unter Tel. 08741/96270 entgegen.

Schlägerei in Zeltdisco

Bei einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Besuchern im Disozelt schlug um 17.30 Uhr ein 22-Jähriger seinem Kontrahenten mit der Faust ins Gesicht. Beide Personen wurden durch die Security aus dem Festzelt verwiesen und der Polizei übergeben. Den Schläger erwartet eine Strafanzeige wegen Körperverletzung.

Widerstand bei Polizeimaßnahmen

Polizeibeamte wollten um 18.10 Uhr eine Person, die beobachtet wurde, dass sie Frauen anrempelte und schubste, kontrollieren. Mehrmals mischte sich dabei ein 50jähriger Mann ein und versuchte die Beamten von der Kontrolle abzuhalten. Mehrmals wurde er daraufhin belehrt dies zu unterlassen und ihm am Schluss auch die Anwendung unmittelbaren Zwangs angedroht. Der stark betrunkene Mann – ein späterer Atemalkoholtest ergab 1,58 Promille – ließ jedoch nicht ab, sondern griff vielmehr die Beamten an, worauf es zum Einsatz von Pfefferspray und Schlagstock gegen ihn kam. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Landshut wurde bei ihm im Krankenhaus eine Blutentnahme durchgeführt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er entlassen. Auf ihn wartet nun ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Personengruppe gerät in Streit

Um 18.45 Uhr kam es in der Bahnhofstraße innerhalb einer Personengruppe zu einem Streit. Hierbei schlugen zwei junge Männer und eine junge Frau aufeinander ein. Es kam jedoch nicht zu gröberen Verletzungen. Die Polizei musste den Streit schlichten und nahm gegen die drei Personen Strafanzeigen wegen Körperverletzung auf.

Schlägerei in Gaststätte

Um 19.52 Uhr kam es in einer Gaststätte in der Vilsbiburger Straße zu einer Schlägerei. Einsatzkräfte der Polizei mussten fünf Personen trennen, die auf einander einschlugen. Gegen alle fünf Gäste wird nun wegen einer Straftat der Körperverletzung ermittelt.

Täuschend echt aussehende Waffe mitgeführt

Um 21.50 Uhr verbrachte der eingesetzte Sicherheitsdienst einen Mann zur Polizeiwache, der beim Faschingstreiben eine täuschend echt aussehende Spielzeugwaffe mitführte. Das Führen eine solchen sog. Anscheinswaffe stellt einen Verstoß gegen das Waffengesetz dar. Die „Waffe“ wurde an Ort und Stelle eingezogen, der Mann muss mit einem Bußgeld rechnen.

Streitender beleidigt Polizeibeamten

Um 23.31 Uhr wurde beobachteten Polizeibeamte vor ihrem Fahrzeug einen Streit von zwei Personen. Um diese auf die anwesende Polizei hinzuweisen und Schlimmeres zu verhüten, hupt der Fahrer. Daraufhin drehte sich einer der beiden Männer um und beleidigte die Beamten. Der Täter erhielt einen Platzverweis und eine Strafanzeige.

Rettungsdienst braucht Hilfe

Um 00.05 Uhr wurde die Polizei zur Unterstützung bei einem medizinischen Rettungseinsatz angefordert. Eine junge Frau widersetzte sich bei ihrer Erstversorgung massiv den Rettungskräften. Die hinzugerufene Polizei wurde von der Frau beleidigt und bespuckt. Bei der Fahrt ins Krankenhaus muss die 20jährige Frau zum Schutze der Rettungskräfte von Polizeibeamten begleitet werden. Gegen sie wurde ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet.

Gegenseitige Körperverletzung

Zwei junge Männer sind um 19.35 Uhr in einem Lokal in der Vilsbiburger Straße aneinandergeraten. Wechselseitig traktierten sie sich mit Fäusten bis die Polizei einschritt. Gegen beide wird nun eine Strafanzeige wegen Körperverletzung erstattet.

 

 

Pressebericht Dienstag, 11. Februar 2020

Stadtgebiet Landshut

Kontrollen in Spielhallen und Shisha-Bars (mit Bild)

-Gemeinsame Presseerklärung Polizei und Hauptzollamt Landshut-

LANDSHUT (Stadt und Landkreis). Jugendschutz und die Einhaltung von Betriebsauflagen waren in der Zeit von Freitag, 21.00 Uhr bis Samstag, 00.15 Uhr, die vorrangigen Gründe für mehrere Kontrollen von Shisha-Bars und Spielhallen in Stadt und Landkreis Landshut. Die Landshuter Polizeiinspektion erhielt dabei Unterstützung durch den Einsatzzug, Kräfte der Feuerwehr, Ordnungsämter der Stadt und des Landratsamtes sowie Beamte der Kontrolleinheit Verkehrswege und Steueraufsicht des Hauptzollamts Landshut.

Während in den Spielhallen nur kleinere Verstöße gegen Auflagen festgestellt wurden, zeigte sich bei einigen Shisha-Bars ein anderes Bild: Hier gab es zum einen erhebliche Auflagenverstöße, die im Bereich einer Ordnungswidrigkeit angesiedelt sind, zum anderen ermitteln die Behörden sogar wegen Straftaten.

Im Stadtgebiet Landshut erhielten an diesem Abend 12, im Landkreis fünf Spielhallen „unangekündigten Besuch“. Erfreulicherweise gab es dabei nur geringfügige Beanstandungen, wie z.B. einen versperrten Notausgang, fehlende Spielhallenaufsicht und die Nichtvorlage von erforderlichen Bescheiden. Die Bilanz der Kontrollen in vier Shisha-Bars im Stadtgebiet fiel anders aus:

Die CO (Kohlenmonoxid)-Konzentration in einer Bar wurde mit 59 ppm gemessen. Zulässig wäre laut Auflagenbescheid ein Wert von 30 ppm. Diesbezüglich müssten auch funktionsfähige CO-Warner installiert und betriebsbereit sein. Gerade in der Bar mit 59 ppm war dieser jedoch ohne Funktion. Zudem fehlte ein am Eingang vorgeschriebenes Warnschild, welches auf diese Problematik hinweist. Dem nicht genug, in der Bar hielten sich zwei 16-Jährige auf. Ein ähnliches Bild in einer weiteren Shisha-Bar: Auch hier war der CO-Warner ohne Funktion, am Eingang befand sich kein Hinweisschild, die Breite des Fluchtweges war erheblich unterschritten und der notwendige Feuerlöscher fehlte. Die nächste Bar verfügte in gewisser Weise über keinen Fluchtweg, dieser war verschraubt und der Feuerlöscher war nicht vorhanden.

Im Zuge der Kontrollen in den Shisha-Bars stellte der Zoll insgesamt 240 Dosen Shisha-Tabak sicher. „Es ist nicht zulässig, eine Kleinverkaufspackung zu öffnen und mit dem Tabak mehrere Wasserpfeifen der Kunden zu befüllen“, so Elvira Enders-Beetschen, Pressesprecherin des Hauptzollamts Landshut. In allen Fällen werden entsprechende Ermittlungsverfahren sowohl im Ordnungswidrigkeiten- als auch im Straftatenbereich gegen die Barbetreiber eingeleitet.

Romanze vorgegaukelt – Betrugsmasche mit hohem Schaden

LANDSHUT. Ein über fast zwei Jahre andauernder Betrug hat für eine 60-jährige Landshuterin erhebliche finanzielle Folgen, die Dame musste deshalb sogar ihr Haus verkaufen. Und das, obwohl sie immer wieder durch Bekannte gewarnt wurde.

Vor ca. zwei Jahren lernte die Landshuterin über die Sozialen Medien einen Mann kennen, der angeblich auf einer Ölförderplattform arbeitet. Er gab an, dass er nicht an das Geld auf seinem Konto zugreifen kann und deshalb von der 60-Jährigen Geld fordert. Dies kam dann auch in regelmäßigen Abständen, teilweise überwies die Dame mehr als das doppelte, was sie eigentlich monatlich verdiente. Das führte zu einem erheblichen finanziellen Schaden, der im hohen 5-stelligen Eurobereich liegt. Aufgrund der angehäuften hohen Schulden musste die Frau ihr Haus verkaufen.

Uneinsichtiger Autofahrer

LANDSHUT. Am Montag, gg. 16.45 Uhr, hatte die Feuerwehr aufgrund eines Einsatzes am Graben eine Absperrung errichtet. Ein 78-jähriger Autofahrer aus Landshut war offensichtlich mit dieser Maßnahme nicht einverstanden. Er wies einen Feuerwehrmann an, aus dem Weg zu gehen. Als dieser jedoch seiner Aufforderung nicht nachkam, fuhr der 78-Jährige mit seinem Auto auf den Feuerwehrmann zu. Dieser musste ausweichen, um nicht angefahren zu werden. Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen einem tätlichen Angriff auf Personen, die Vollstreckungsbeamten gleichstehen, eingeleitet.

Randaliererin im Klinikum

LANDSHUT. Am Montag, gg. 18.25 Uhr, beleidigte eine 63-jährige Landshuterin im Klinikum das Personal beim Empfang. Daraufhin wurde die Polizei verständigt. Die 63-Jährige stand unter Alkoholeinfluss und war in keinster Weise einsichtig. Sie verweigerte die Herausgabe ihrer Personalien und kam der Aufforderung, das Klinikum zu verlassen, nicht nach. Anschließend durchsuchten die Polizisten die 63-Jährige nach Ausweispapieren, dabei entwickelte sich ein Gerangel, wobei die Dame zu Boden gebracht, gefesselt und in Gewahrsam genommen werden musste. Im weiteren Verlauf beleidigte sie die eingesetzten Polizeibeamten.

Böller in Baustellentoilette

LANDSHUT. Am Montag, gg. 14.25 Uhr, befand sich ein 25-jähriger Bauarbeiter in eine Baustellentoilette in der Ländgasse. Unbekannte hoben die Baustellentoilette ein Stück an und warfen einen Böller. Dieser entzündete sich in der Baustellentoilette, der 25-Jährige blieb dabei jedoch unverletzt. Der Schaden an der Toilette beträgt rund 200 Euro. Bei den Unbekannten handelt es sich vermutlich um zwei Jugendliche, die beide mit einer schwarzen Daunenjacke mit Fellkapuze bekleidet waren. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Landshut unter Tel. 9252-0 entgegen.

Seitenscheiben von Fahrzeugen eingeschlagen

LANDSHUT. Am Montag, zwischen 06.00 und 12.30 Uhr, schlugen Unbekannten auf dem Parkplatz der Grieserwiese die Seitenscheiben von einem schwarzen Toyota, einem roten VW Polo und einem schwarzen Audi A3 ein. Es entstand ein Schaden von rund 2.000 Euro. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Landshut unter Tel. 9252-0 entgegen.

Schwelbrand in Hackschnitzel-Heizung

LANDSHUT. Am Montag, gg. 07.15 Uhr, erhielt die Polizei die Meldung über einen Schwelbrand in einer Hackschnitzel-Heizung in Schönbrunn. Da der Heizungsraum an einen Pferdestall angrenzte, wurden sechs Pferde evakuiert. Der Brand konnte durch die Freiwillige Feuerwehr gelöscht werden. An der Heizungsanlage entstand ein Sachschaden von rund 20.000 Euro.

Auseinandersetzung in Arbeiterunterkunft

LANDSHUT. Am Sonntag, gg. 04.50 Uhr, wurde die Polizei in die Seligenthaler Straße zu einer Arbeiterunterkunft gerufen. Dort geriet ein 35-jähriger Rumäne mit einem 31-jährigen Landsmann in Streit. Beide Personen standen zum Teil erheblich unter dem Einfluss von Alkohol. Im Verlauf der Auseinandersetzung schlug der 31-Jährige seinem Gegenüber mehrmals mit der Faust ins Gesicht. Weiterhin warf er auf den 35-Jährigen ein Glas, dieses verfehlte jedoch sein Ziel. Die Beamten nahmen den 31-jährigen Täter in Gewahrsam. Bei der Polizeiinspektion Landshut konnte er seinen Rausch in einer Arrestzelle ausschlafen. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und versuchter gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

Landkreisgebiet Landshut

Seitenspiegel von Opel beschädigt

ERGOLDING, LKR. LANDSHUT. Am Montag, zwischen 14.30 und 15.30 Uhr, stieß ein Unbekannter in der Industriestraße 16, auf dem Parkplatz eines Trachtengeschäfts, mit seinem Fahrzeug gegen einen schwarzen Opel Insignia. Dabei beschädigte er den linken Seitenspiegel. Anstatt seinen gesetzlichen Verpflichtungen nachzukommen, flüchtete der Verantwortliche. Die Polizei bittet Zeugen um Hinweise unter Tel. 9252-0.

Absauganlage geriet in Brand

NIEDERAICHBACH, LKR. LANDSHUT. Am Montag, gg. 23.00 Uhr, wurden Polizei und Feuerwehr zu einer Firma in den Luitpoldpark gerufen. Aufgrund eines technischen Defekts geriet eine Absauganlage in Brand. Durch die Freiwillige Feuerwehr Wörth wurde der Brand gelöscht und die Halle entlüftet. Der Sachschaden beträgt rund 4.000 Euro. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt.

Autofahrer stand unter Alkoholeinfluss

ERGOLDING, LKR. LANDSHUT. Am Montag, gg. 20.30 Uhr, überprüfte eine Polizeistreife in Käufelkofen einen 59-jährigen Autofahrer aus dem Landkreis. Der Mann stand unter dem Einfluss von alkoholischen Getränken, ein Test bestätigte den Verdacht. Die Polizisten untersagten die Weiterfahrt und verbrachten den Autofahrer zur Blutentnahme in ein Krankenhaus.

Foto: Hauptzollamt Landshut

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05.02.2020 15:28

Null-Promille, Stempelschein und Papp-Polizisten: neue Studie erklärt, wie die Straßen der DDR sicherer werden sollten

Dr. Stefanie Eisenhuth Öffentlichkeitsarbeit
Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF)

Nach dem Mauerfall 1989 stieg die Zahl der Verkehrstoten in Ostdeutschland kurzzeitig rapide. Mit über 3.700 Unfallopfern 1991 hatte sich die Zahl binnen zwei Jahren mehr als verdoppelt. Neben den neuen schnellen „Westautos“ und einem deutlich erhöhten Verkehrsaufkommen war es auch das Wegbrechen der Autorität der alten Ordnungshüter, die das Ansteigen der Unfallkurve begünstigte. Die Historikerin Franziska Kuschel hat am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam über das Verkehrsregime in der DDR geforscht. Ihre Studie „Sicherheit als Versprechen. Verkehrsregulierung und Unfallprävention in der DDR“ ist heute im Wallstein Verlag erschienen.

Anfang der 1990er-Jahre testeten viele ostdeutsche Autofahrer die frisch errungene „freie Fahrt für freie Bürger“, denn zu DDR-Zeiten herrschten striktere Regeln. „Das SED-Regime versuchte stets, umfassend Sicherheit herzustellen. Auch in alltäglichen und vermeintlich unpolitischen Bereichen,“ erklärt die Historikerin Franziska Kuschel. Dazu habe man sich zum Teil recht rigider Maßnahmen bedient, etwa der Null-Promille-Grenze oder streng überwachten Tempo-Limits. Kuschel betont jedoch, dass zugleich neue Konzepte zur Prävention entwickelt wurden: „In den 1950er-Jahren versuchte man mit Papp-Polizisten am Straßenrand Autofahrer vom Rasen abzuhalten. Außerdem wurde zu jener Zeit – und damit lange vor den Flensburger Punkten – ein System zur Erfassung von Verkehrssündern eingeführt: die Stempel.“ Der Führerschein wurde dafür um eine Karte, im Volksmund Stempelschein genannt, ergänzt. Für ein Vergehen gab es bis zu vier Stempel. Über die genaue Anzahl entschied die Volkspolizei individuell, denn einen Bußgeldkatalog gab es nicht.

Für die Verkehrssicherheit zuständig war das Innenministerium der DDR. Anhand der internen Entscheidungen dieses Ressorts verdeutlicht Kuschel in ihrem neuen Buch, wie das Regime auch im Verkehrswesen eine Steuerungsutopie entwickelte und zu einem vorbeugend handelnden Staat wurde. Sie zeigt, wie ein breites Spektrum an Präventivmaßnahmen entwickelt wurde – von der Verkehrserziehung in Schulen und Betrieben über die Stempel bis hin zu Filmen und Fernsehsendungen wie etwa dem „Verkehrsmagazin“. Dabei betont sie, dass das Thema Verkehrssicherheit zu keiner Zeit gänzlich unpolitisch war und sich der Kalte Krieg auch auf diesem Feld bemerkbar machte. „Das zeigt sich etwa an dem Feindbild ‚Westkraftfahrer‘, der angeblich die ostdeutschen Straßen unsicher mache, und den das DDR-Innenministerium nicht müde wurde zu erwähnen,“ erzählt Kuschel. Sie ergänzt: „Die Verkehrssicherheit war damals ein Themenfeld unter vielen, das die DDR im Systemwettstreit zu nutzen versuchte, um sich als das bessere, weil sichere Deutschland zu präsentieren.“ Mit solchen Verweisen gelingt es der Autorin, sowohl eine neue Perspektive auf die DDR-Sicherheitsgeschichte zu präsentieren, als auch unerwartete Befunde zur Regulierung des Verkehrswesens in der DDR.

Das Buch ist ein Ergebnis des Forschungsprojektes zur Geschichte der Innenministerien der Bundesrepublik und der DDR. Es wurde im Dezember 2014 von Bundesinnenminister a.D. Dr. Thomas de Maizière ins Leben gerufen und von Historikerinnen und Historikern am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) sowie am Institut für Zeitgeschichte München–Berlin (IfZ) gemeinsam durchgeführt.Straßen der
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Franziska Kuschel,
Sicherheit als Versprechen. Verkehrsregulierung und Unfallprävention in der DDR
Erschienen als Band 4 in der Reihe „Veröffentlichungen zur Geschichte der deutschen Innenministerien nach 1945“ (hg. von Frank Bösch und Andreas Wirsching).
ISBN: 978-3-8353-3479-3
Jahr: 2020
Verlag: Wallstein Verlag


Der Antrag:

Landshut, 16.07.2019

An den Stadtrat der Stadt Landshut

Rathaus

Antrag

Die Verwaltung wird beauftragt gegen das Verstellen und Zuparken von Rettungswegen und Feuerwehranfahrtszonen in einer konzertierten Aktion mit Polizei und Blaulichtverbänden wirkungsvoll vorzugehen.

Zusätzlich ist die Maßnahme durch ausreichende Öffentlichkeitsarbeit zu begleiten.

Unter anderem ist für die Bürger auf der Homepage der Stadt ein Informations-Handzettel über die Rechtslage und die Maßnahmen bereit zu stellen.

Begründung:

Die Gefahrenabwehr und Rettungsleistung ist grundsätzlich mit einem hohen Zeitdruck verbunden. Die Hilfsfrist ist das wichtigste Erfolgs- und Qualitätsmerkmal für die Einsätze von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten.

Das egoistische und gedankenlose Verhalten der Verkehrsteilnehmer nimmt überhand. Rettungswege und Feuerwehrzufahrten werden immer öfter zugestellt und dadurch die Schutzziele nicht mehr erreicht.

Fast niemand beachtet die gesetzlich vorgegebenen Mindestfahrbahnbreiten von 3,00 m im geraden Straßenverlauf und  3,50 m im Kurvenbereich. Ein Beispiel dafür ist der östliche Teil der Donaustraße in Auloh, in der wegen der vorhandenen Fahrbahnbreite nicht geparkt werden kann ohne eine unzulässige Verengung zu tätigen.

Maßnahmen wie in Aschaffenburg kürzlich durchgeführt wurden und in München seit längerem sind notwendig um die Sicherheit der Bevölkerung (Rettungsfristen) wiederherzustellen und zu gewährleisten https://www.facebook.com/BRFranken/videos/2281156562144713/ .

Rudolf Schnur                         Dr. Max Fendl                                     Maximilian Götzer

Wilhelm Hess                         Manfred Hölzlein                                Anke Humpeneder-Graf

Dr. Dagmar Kaindl                  Ingeborg Pongratz                               Helmut Radlmeier, MdL

Lothar Reichwein                    Gertraud Rößl                                     Gaby Sultanow

Philipp Wetzstein                   Ludwig Zellner

Bernd Friedrich                       Dr. Thomas Haslinger              Karina Habereder

Robert Mader                          Ludwig Graf                                        Klaus Pauli

Erwin Schneck                        Jutta Widmann, MdL

Die Beschlüsse im Stadtrat:

Im gemeinsamen Bau- und Umweltsenat vom 09.10.2019:
“…3. Die Verwaltung wird beauftragt, im weiteren Verfahren auf der Basis des Antrages Nr. 976 die Feuerwehren die Rettungsdienste zu beteiligen um festzustellen, wo von dortige Sicht Handlungsbedarf besteht.”

Beschluss des Verkehrssenates vom 21.10.2019:
“Die Verwaltung wird beauftragt die bestehende Vereinbarung mit der Polizei dahingehend anzupassen, dass durch Abschleppmaßnahmen effektiver gegenrechtswidrig in Feuerwehranfahrtszonen, Rettungswegen und Busbuchten abgestellte Kraftfahrzeuge vorgegangen werden kann.”

Früher bereits – Beschluss des Verkehrssenates auf Antrag Stadtrat Rudolf Schnur vom 25.07.2016:
“Nachdem seitens des Straßenverkehrsamtes sowohl anlassbezogen als auch ansonsten in regelmäßigen Abständen Verkehrsschauen durchgeführt werden, wird dem Antrag insoweit bereits entsprochen.”

Der Aufruf der Landshuter Feuerwehr vom 20.12.2019:

Liebe Landshuterinnen und Landshuter,

Liebe Besucher unserer Stadt,

in den letzten Monaten wurde bereits viel über die Thematiken Falschparken und Zuparken von Rettungswegen in Landshut berichtet und diskutiert. Wir mussten seither feststellen, dass unsere Warnungen und Appelle dahingehend leider mehrheitlich ignoriert wurden und weiter werden. Teilweise wird das Zuparken von Rettungswegen und Straßenzügen sogar immer schlimmer. Wir hatten in der jüngeren Vergangenheit bereits Einsätze, bei denen das Anfahren der Einsatzstellen nicht mehr direkt möglich war. Auch bei Übungs- und Bewegungsfahrten sind wir immer wieder an Stellen gekommen, wo die Durchfahrt für Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und damit in den meisten Fällen auch für Rettungswägen – nicht mehr möglich war. Die beigefügte Bildersammlung zeigt nur einen kleinen Teil der festgestellten Situationen. Derzeit könnten wir im Stadtgebiet leider täglich solche Collagen erstellen.
Auch uns Rettungskräften ist es bewusst, dass es in Landshut nicht immer einfach ist, einen Parkplatz zu finden. Dies alleine ist aber keine Rechtfertigung dafür, sich dann einfach in einen Rettungsweg, vor eine Feuerwache oder in einen engen Straßenzug zu stellen, so dass die Durchfahrt nicht mehr möglich ist.
Daher nochmals die wichtigsten Hinweise, mit der Bitte, diese unbedingt zu berücksichtigen:
+ Rettungswege sind Rettungswege! Es sind keine Parkplätze und auch keine kurzen Stand/Halteflächen.
+ Auch wenn – wie in einem Bild ersichtlich – eine Freifläche bzw. Ein Gebäudevorplatz als Rettungsweg gekennzeichnet ist, so hat dies vor allem wegen der Zufahrtsmöglichkeiten für unsere Drehleitern schon seine Berechtigung. Wird eine solche Fläche zugeparkt, so kann die Drehleiter im Ernstfall nicht mehr alle Fenster der oberen Stockwerke zur Menschenrettung erreichen.
+ Jeder Verkehrsteilnehmer ist verpflichtet, immer eine Mindestfahrbahnbreite von 3,00 Metern aufrecht zu erhalten. Diese drei Meter sind auch dann frei zu halten, wenn keine Beschilderung Parkverbot/Halteverbot vorhanden ist.
+ Tore und Vorplätze einer Feuerwache sind immer komplett frei zu halten. Seit mehreren Tagen wird von uns mit Sorge die Parksituation vor der Feuerwache Achdorf, gerade zu den Schulanfangs- und -endzeiten, beobachtet.Das Problem ist nicht neu, wird aber zusehends schlechter. Täglich sind mehrere Ausfahrten der Feuerwache durch parkende (nicht wartende!) Fahrzeuge verstellt. Die längste von uns abgewartete Zeit waren über 15 Minuten. Der betreffende Fahrzeughalter war keineswegs “nur mal schnell” weg. Auf eine persönliche Ansprache der betreffenden Schülereltern tritt keinerlei Besserung ein und wir ernten meist nur patzige Kommentare (“was stellen Sie sich denn so an, es ist doch nichts passiert” usw.).
+ Unsere Einsatzfahrzeuge sowie auch die Fahrzeuge von Rettungsdienst und THW sind 2,50 Meter breit, bis zu 15 Tonnen schwer und um die 10 Meter lang. Wir können nicht einfach mal kurz umfahren oder schnell umdrehen. Rangieren bzw. rückwärts aus Straßen herauszufahren kostet immens viel Zeit.
+ Wenn wir Einsatzstellen nicht direkt anfahren können, müssen wir unser Equipment (pro Person gut 30 Kilo) zur Einsatzstelle tragen und auch die Löschwasserleitungen, die wir sonst direkt aus unseren Fahrzeugen entnehmen können, bis dorthin verlegen. Dadurch verlieren wir wertvolle Zeit.
Bei den bisherigen Fällen ist zum Glück noch nicht allzu viel passiert. Wir möchten aber als Landshuter Feuerwehr niemals in die Situation kommen, dass wir jemanden nicht mehr helfen können, weil wir durch Falschparker, versperrte Rettungswege, komplett verengte Straßen oder zugeparkte Tore von Feuerwachen behindert bzw. aufgehalten werden. Im kommenden Jahr werden wir uns dazu mit der Polizei und der Stadt Landshut abstimmen, wie wir die aktuellen Zustände nachhaltig verbessern können. 
Wir hoffen, Ihr habt Verständnis für unsere deutlichen Worte und wir würden uns wünschen, wenn dieser Beitrag viel geteilt wird und zumindest ein wenig zur Aufklärung/Verbesserung der Situation beitragen kann.
Die Foto-Collage der Landshuter Feuerwehr:

 

 

 

Ein ausgedehnter Wohnhausbrand hat am Donnerstagabend (2. Januar 2020) im Landshuter Westen einen Toten und zwei Verletzte gefordert. Die Löschzüge Stadt und Rennweg der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Landshut wurden um 22:10 mit dem Stichwort „Zimmerbrand – Flammen schlagen aus Fenster“ in die Zugspitzstraße gerufen. Beim Eintreffen der ersten Kräfte schlugen die Flammen bereits aus mehreren Fenstern des Erdgeschosses, eine Bewohnerin und ein Ersthelfer befanden sich zu diesem Zeitpunkt vor dem Gebäude, der bettlägerige Ehemann befand sich noch im Haus. Entsprechend der vorgefundenen Lage wurde umgehend die Alarmstufe erhöht und ein weiterer Löschzug hinzu alarmiert. Mehrere Atemschutztrupps kämpften sich dann sowohl über die Haustüre als auch über die Terrasse in das komplett in Flammen stehende Erdgeschoss vor. Dort konnte der Mann im Wohnzimmer leider nur noch tot aufgefunden werden. Die Ehefrau und der Ersthelfer wurden soweit der Feuerwehr bekannt ist leicht verletzt und in Krankenhäuser eingeliefert. Für die Betreuung der Angehörigen sowie auch für die Einsatzkräfte wurden umgehend Kriseninterventionsteams und Seelsorger an die Einsatzstelle gerufen. Die Löscharbeiten zogen sich anschließend über einen längeren Zeitraum hin, dabei wurden zahlreiche Atemschutztrupps eingesetzt. Ein Übergreifen auf den Dachstuhl und das Obergeschoss konnte zwar weitestgehend verhindert werden, das Erdgeschoss brannte komplett aus. Da im Zuge der Löscharbeiten am Haus sichtbare Risse im Mauerwerk festgestellt wurden, wurde noch das THW Landshut mit einem Baufachberater hinzugezogen. Dieser stellte jedoch keine Gefahr fest. Gegen 00:30 konnte ein Großteil der Feuerwehrkräfte wieder einrücken. Zur Stunde übernimmt der Löschzug Rennweg die Nachlöscharbeiten und die Brandwache, das THW Landshut führt Verschalungsarbeiten an den zerstörten Fenstern durch. Die Landshuter Feuerwehr war unter der Leitung von Stadtbrandrat Gerhard Nemela mit den Löschzügen Stadt, Rennweg und Siedlung sowie der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung mit rund 70 Einsatzkräften vor Ort. Weiter waren drei Rettungswägen, zwei Notärzte, der Einsatzleiter Rettungsdienst, das THW Landshut, mehrere Streifen der Polizei sowie die Kriminalpolizei vor Ort. Bezüglich der Brandursache und des entstandenen Sachschadens hat die Polizei vor Ort die Ermittlungen aufgenommen.

Ein schwerer Verkehrsunfall zwischen zwei PKW hat am Donnerstagnachmittag gegen 15:30 am Ortsausgang von Landshut-Schweinbach insgesamt drei verletzte Personen gefordert. Trotz eines teils erheblichen Zerstörungsgrades konnten alle Insassen die beiden Fahrzeuge ohne technische Hilfsmittel verlassen. Die ersteintreffende Feuerwehr sicherte zuerst die Unfallstelle ab und kümmerte sich um die Erstversorgung der verletzten Personen bis Notarzt und Rettungsdienst an der Einsatzstelle eintrafen. Die nachrückenden Kräfte richteten anschließend eine Vollsperrung der Wildbachstraße zwischen der Niedermayerstraße und dem Abzweig Jenkofen/Gerzen ein. Insgesamt mussten drei verletzte Personen in umliegende Krankenhäuser eingeliefert werden. Über den jeweiligen Verletzungsgrad kann die Feuerwehr keine Angaben machen. Nach dem Abtransport der Verletzten wurde die Komplettsperre zunächst zur Unfallaufnahme und zum Abtransport der beiden Fahrzeuge aufrecht erhalten. Erst gegen Ende des Einsatzes konnte zumindest die Fahrspur in Richtung Landshut wieder freigegeben werden. Nach dem Abtransport der Fahrzeuge reinigte die Feuerwehr noch die Fahrbahn mit Ölbindemittel, ehe der Einsatz schließlich kurz nach 18:00 beendet werden konnte. Vor allem im Berufsverkehr kam es teilweise zu längeren Staus. Bezüglich der Unfallursache und des entstandenen Sachschadens ermittelt die Polizei. Von der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Landshut waren die Löschzüge Stadt und Schönbrunn im Einsatz.  

Stadtgebiet Landshut

Hundewelpen aus Rumänien sichergestellt

 LANDSHUT. Am Freitag reagierte eine 31-Jährige aus dem Landkreis auf eine Welpenanzeige im Internet. Die Dame hatte Interesse am Erwerb eines dort angebotenen Hundes und setzte sich mit der 46-jährigen Verkäuferin aus Landshut in Verbindung. Da die Hunde weder geimpft waren, noch über Papiere und einen Chip verfügten, wurde die Polizei eingeschaltet. Die 46-Jährige gab zu, dass der Welpe aus Rumänien, ohne die notwendigen Untersuchungen, eingeführt wurde. Ein weiterer Welpe konnte in ihrer Wohnung aufgefunden werden. Auch für diesen konnten keinerlei Papiere bzw. Nachweise über Impfungen vorgezeigt werden. Die Polizei nahm beiden Hunde in amtliche Verwahrung und übergab sie an ein Tierheim. Es wurden Ermittlungen wegen Verstößen nach dem Tiergesundheitsgesetz bzw. Tierschutzgesetz eingeleitet.

Heckscheibenwischer von Fahrzeugen beschädigt

 LANDSHUT. In der Nacht auf Sonntag brach ein Unbekannter in der Inneren Münchener Straße 35 die Heckscheibenwischer von drei geparkten BMWs ab. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Landshut unter Tel. 9252-0 entgegen.

Batterie von Lkw-Auflieger entwendet

 LANDSHUT. In der Zeit von Donnerstag, 22.00 Uhr bis Freitag, 22.00 Uhr, hatte es ein Unbekannter in der Neidenburger Straße 1 auf einen dort abgestellten Lkw der Marke MAN abgesehen. Im Bereich des Aufliegers befand sich in einer unversperrten Box eine Batterie im Wert von rund 400 Euro, diese wurde entwendet. Zudem montierte der Unbekannte die Spiegelkappe des rechten Außenspiegels der Zugmaschine ab und nahm diese ebenfalls mit. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Landshut unter Tel. 9252-0 entgegen.

Betrunkener Fahrer von E-Scooter stürzt

 LANDSHUT. Am Freitag, gegen 00.20 Uhr, war ein 43-Jähriger mit seinem E-Scooter in der Bayerwaldstraße unterwegs. Aufgrund erheblicher Alkoholisierung kam der Mann alleinbeteiligt zu Sturz. Hierbei schlug er mit dem Gesicht auf dem Asphalt auf. Er musste mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht werden. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr infolge Alkohol eingeleitet.

Schlägerei am Bahnhofplatz

 LANDSHUT. Am Donnerstag, gegen 12.05 Uhr, wurde ein 43-jähriger Landshuter von einem bislang Unbekannten am Bahnhofplatz geschlagen. Dabei fiel er gegen eine Litfaßsäule. Der 43-Jährige musste mit leichten Verletzungen durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht werden. Zeugen des Vorfalls bittet die Polizei, sich mit der Dienststelle unter Tel. 9252-0 in Verbindung zu setzen.

Führerschein nach Trunkenheitsfahrt sichergestellt

 LANDSHUT. Am Sonntag, gegen 02.00 Uhr, kontrollierte eine Polizeistreife im Stadtgebiet eine 49-jährige Autofahrerin aus dem Landkreis. Die Dame war erheblich alkoholisiert. Die Beamten stellten ihren Führerschein sicher und ordneten eine Blutentnahme an.

Autofahrerin stand unter Drogeneinfluss

 LANDSHUT. Am Samstag, gegen 17.00 Uhr, geriet eine 24-jährige Autofahrerin aus Landshut im Stadtgebiet in eine Verkehrskontrolle. Die Frau stand unter Drogeneinfluss. Ein Schnelltest bestätigte den Verdacht. Nach der durchgeführten Blutentnahme im Krankenhaus führten die Polizisten eine Wohnungsdurchsuchung durch und konnten dabei mehrere Betäubungsmittel sicherstellen.

Graffitischmierer im gesamten Stadtgebiet unterwegs

 LANDSHUT. In der Zeit von Samstag, 20.30 Uhr bis Sonntag, 08.00 Uhr, wurde der Polizei eine Vielzahl von Graffitischmierereien im Stadtgebiet gemeldet. Es wurden pinkfarbene bzw. dunkelrote Schriftzüge an die jeweiligen Objekte in folgenden Straßen angebracht: Rorerstraße, Piflaser Weg, Christian-Johann-Straße, Weißenberger Straße, Breslauer Straße, Innere Regensburger Straße, Stetiner Straße, Loderstraße, Siemensstraße und Alois-Harlander-Straße. Die Polizei bittet Zeugen, sich mit der Dienststelle unter Tel. 9252-0 in Verbindung zu setzen.

Anruf von falschen Polizeibeamten – Polizei rät zur Vorsicht

 LANDSHUT. Nach bisherigen Erkenntnissen der Landshuter Polizei erfolgten am Mittwoch und Donnerstag letzter Woche erneut mehrere Anrufe durch falsche Polizeibeamte. Die Vorgehensweise war immer dieselbe: Die Anruferin bzw. der Anrufer gaben sich als Kriminalbeamte aus und verwiesen auf die Festnahme von Einbrechern. Bei den Einbrechern konnten angeblich Zettel aufgefunden werden, bei denen Name und Anschrift der Angerufenen stand. Aus diesem Grund wurden die Angerufenen über Geld, Schmuck und Tresor im Haus bzw. der Wohnung befragt. Bei den „Opfern“ handelte es sich überwiegend um Personen im Rentenalter. In allen Fällen verhielten sich die Betroffenen aus Sicht der Polizei vollkommen richtig: Sie machten bzgl. Wertgegenständen oder Ähnlichem keine Angaben und verständigten nach dem dubiosen Anruf die Polizei. Diese hat in allen Fällen ein Ermittlungsverfahren wegen Amtsanmaßung eingeleitet.

Landkreisgebiet Landshut

Betrunkener Autofahrer wendet im Kreisverkehr

 WÖRTH A. D. ISAR, LANDKREIS LANDSHUT. Am Donnerstag, gegen 20.10 Uhr, fuhr ein 45-jähriger Autofahrer aus dem Landkreis von Wörth kommend in Richtung Landshut. Beim ersten Kreisverkehr kam ihm im Kreisverkehr ein Pkw entgegen. Dessen 65-jähriger Fahrer hatte vorher sein Fahrzeug im Kreisverkehr gewendet und stieß anschließend mit dem Auto des 45-Jährigen zusammen. Bei dem Unfall blieben beide Fahrer unverletzt. Der 65-Jährige stand unter Alkoholeinfluss, im Fahrzeug befanden sich mehrere leere Bierflaschen. Die Polizisten stellten den Führerschein des Mannes sicher und verbrachten ihn zur Blutentnahme in ein Krankenhaus. Bei dem Verkehrsunfall entstand ein Schaden von rund 8.000 Euro.

Drogentest bei Autofahrer positiv

 ALTDORF, LANDKREIS LANDSHUT. Am Montag, gegen 00.30 Uhr, überprüfte eine Polizeistreife auf der Bundesstraße 299, im Gemeindebereich Altdorf, einen 29-jährigen Autofahrer aus dem Landkreis. Der Mann wies drogenbedingte Auffälligkeiten auf. Er gab zu, am Vortag einen Joint geraucht zu haben. Ein freiwilliger Schnelltest verlief positiv. Die Polizisten untersagten die Weiterfahrt und verbrachten den Autofahrer zur Blutentnahme in ein Krankenhaus.

 

 

Ein Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem LKW hat am Mittwochmorgen auf der B 299 in Landshut im Berufsverkehr zu größeren Verkehrsbehinderungen geführt. Der Unfall ereignete sich gegen 08:20 im Kreuzungsbereich B299 / Porschestraße. Bei dem Unfall wurde der Tank des LKW, der kurz zuvor nahezu voll getankt wurde, an der Unterseite aufgerissen. Die bereits ausgetretenen Betriebsstoffe wurden mit Ölbindemittel gebunden, ein weiterer Austritt zunächst über Auffangwannen gestoppt. Zum gefahrlosen Abtransport des LKW musste durch die Feuerwehr der komplette Inhalt des Tanks – nahezu 800 Liter – mit einer speziellen, druckluftbetriebenen Treibstoffpumpe abgepumpt werden. Nachdem dies erledigt war, wurde der LKW von einer Fachfirma abgeschleppt. Während des rund 2,5 Stunden dauernden Einsatzes war die B299 in jede Richtung nur einspurig befahrbar, was zu entsprechenden Rückstauungen führe. Nach Ende der Einsatzmaßnahmen wurde die Fahrbahn noch von einer Kehrmaschine gereinigt. Soweit der Feuerwehr bekannt ist, wurde eine Person leicht verletzt in eine Klinik eingeliefert. Zu Unfallursache und Sachschaden ermittelt die Polizei. Seitens der Freiwilligen Feuerwehr Landshut waren unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Martin Dax die Löschzüge Achdorf und Siedlung vor Ort.
Fotos: FFW Landshut

Am Wochenende wurde die Scheibe des Schaukasten des CSU-Ortsverbandes Landshut-Hofberg an der Ecke Adelmannstraße / Weinzierlstraße eingeworfen. 
Der Vorsitzende des Ortsverbandes Dr. Stefan Schaeck hat Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet.

Kommentar: Toleranz und Meinungsfreiheit sind durch vermehrte Gewaltakte zunehmend in Gefahr, denn in einer Demokratie sollte die politische Auseinandersetzung ausnahmslos gewaltfrei stattfinden. Wem die Argumente fehlen greift zum Stein…
Dabei ist die ideologische Grundlage für die Tat ohne Belang. Straftaten sind nicht durch politische Ausrichtungen entschuldbar oder zu Kavaliersdelikten zu verharmlosen.