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Pädophilie

Falsche Grüne Moral, echter Pädophilie-Skandal

 

War da was? Kindesmißbrauch? Kinderpornographie? Edathy? Nee, nee, liebe Freunde (Freundinnen), haben wir nix mit zu tun! Is´ noch alles in Fluß. Schön die Glieder stillhalten! Geht uns doch nichts an, gell! (Das könnte man endlos fortsetzen.)

 

Die Grünen sind zur Zeit merkwürdig still. Die halbe Welt regt sich auf, aber die Grünen kümmern sich lieber um…? Ja, um was eigentlich? Man hört sie nicht, man sieht sie nicht, sie reden nicht. Ausgerechnet sie, die selbsternannten Tugendwächter der Republik, die sonst so laut protestieren! Und erst ihre Empörungsbeauftragten Roth, Göring-Eckardt, Ströbele usw.! Sonst immer mit der Moralkeule herbeieilend, sitzen sie nun in der Ecke und warten offenbar, bis der Sturm vorüber ist.

 

Ja, Freunde, so hätten´s die Ökozausels und Tabubrecher von einst wohl gerne. Denn sie haben ja mit all diesen Kinder-Geschichten nichts, aber auch gar nichts zu tun. Und Glück haben sie auch noch. Nach Aussagen des BKA-Chefs Jörg Ziercke hat seine Behörde „mit einer Flut von Kinderpornografie-Fällen“ zu tun (RZ 26.2.14). Da spiegelt schon ein einzelnes „Kinderpornografie-Verfahren mit 1.100 Beschuldigten“ (Ziercke, RZ) die ganze Misere des Versuchs einer schnellen Aufklärung wider.

 

Nun kriegen die Grünen gleich mehrfach Entlastung von den Schlagzeilen, in denen sie bis vor kurzem noch steckten. „Pädophilie und Edathy“ – das hat Neuigkeitswert, „Pädophilie und Grüne“ – das war gestern! Beim Thema Kinder-Pornographie reden aus aktuellem Anlaß jetzt alle über Sebastian Edathy, den ehemaligen Bundestagsabgeordneten der SPD, der im Verdacht der Kinderpornographie steht und zumindest sehr freizügige Kinderbilder und Filme auf seinem Computer gespeichert haben zu sollen. Ein schlimmer Verdacht, der gründlich (und bald!) untersucht werden muß.

 

Aber lassen wir uns nicht ablenken von der Vorstellung, Edathy wäre ein Einzelfall – ein menschliches Versagen eines einzelnen. Solche Skandale gab und gibt es überall in der Gesellschaft – in Parteien, in Kirchen, in Schulen usw. Aber das sind stets Einzelfälle menschlicher Schwäche – auch der Fall Edathy. Jedenfalls wäre es nie und nimmer ein „Fall SPD“, weil die ehrwürdige, 150 Jahre alte Arbeiterpartei niemals unter einen solchen Verdacht geraten könnte. Das meine ich – ansonsten gerne polemisch – ganz und gar ernst. Edathy ist und bleibt ein Einzelfall.

 

Grüne Freiheit zum „Liebe-Machen“ mit Kindern

Ganz im Gegenteil zu den Grünen: Zum ersten Mal in der Parteiengeschichte ist bei den Grünen Pädophilie keine Einzelfall-Verfehlung gewesen, sondern Teil des Gesamtprogramms der Partei – so zu werten, als würden die Kirchen, die CDU oder die SPD die Pädophilie fordern und fördern. In der Partei der Grünen war Pädophilie per Parteitags-Beschluß Teil des politischen Programms, Teil der gesellschaftlichen Sicht der Grünen. Schon 1982 formulierten die Grünen in ihrem damals einstimmig verabschiedeten Wahlprogramm unter dem Stichwort „Kinder“:

 

 „Wir treten ein für eine freie, selbstbestimmte, ungestörte Entfaltung der kindlichen Sexualität. Jede Form von Schmusen, Kuscheln, Streicheln oder Liebe-Machen hat den positiven Effekt, daß Kinder einen spontanen Umgang mit ihrer Lust lernen, ein unbefangenes Verhältnis zum eigenen Körper und zu dem anderen bekommen.“

Damit das auch jeder kapieren konnte, war diesem programmatischen Satz die Abbildung zweier nackter Kinder beigefügt. Die Hamburger Grünen-Gruppe „Rosa Biber“ setzte noch eins drauf und forderte klar und unmißverständlich, den Sex zwischen Erwachsenen und Kindern freizugeben.

 

Das Verwerflichste daran ist die Verharmlosung der Schäden, die Pädophilie beim kleinsten und wehrlosesten Glied der Gesellschaft anrichtet, nämlich unseren Kindern. Was geht in einem Menschen vor, der sich an kleinen Kindern vergreift? Wie abgefeimt muß ein Intellektueller sein, der die geistigen Wurzeln zur Rechtfertigung von Pädophilie legt? Wie blind ist eine Wählerschaft, die solche Typen in politische Verantwortung delegiert? Was ist das für eine Gesellschaft, die achselzuckend über „politischen Kindesmißbrauch“ hinwegsieht? Warum versagen wir bei der Bekämpfung dieses schändlichsten aller Verbrechen? Selbst „Zuchthäusler“ haben sich eine Moral bewahrt: Kinderschänder landen im Gefängnis auf der alleruntersten Stufe der Gefangenen-Hierarchie und werden dort gesellschaftlich geächtet und isoliert. Und wir entsenden gedankliche Verteidiger und Wegbereiter dieser Verirrungen in die Parlamente! Das ist der eigentliche Skandal!

 

Wo bleiben die Konsequenzen?

Die Grünen haben sich mitschuldig gemacht. Nicht alle, aber viele von ihnen. Und viele haben geschwiegen. Als im letzten Jahr die Vorwürfe gegen diese Pädophilie-Wurzeln der Grünen immer lauter wurden, konnte der Vorstand nicht anders, als ein wissenschaftliches Institut mit der Aufklärung des gesamten Pädophilie-Komplexes zu beauftragen. Man hoffte wohl, sich einigermaßen heil über die damals bevorstehenden Bundestagswahlen mogeln zu können. Eine trügerische Hoffnung, die Grünen bekamen bei der Wahl eine saftige Quittung, an der sie heute noch knabbern. Da kommt „Edathy“ gerade zur rechten Zeit.

 

Der gewaltige Unterschied zu allen Einzel-Verfehlungen anderer Organisationen ist, daß zwar nicht alle Grünen damals hinter diesen Forderungen standen, aber es war (beschlossene) Parteilinie, ein Grundkonsens in weiten Teilen der jungen Partei. Das aber versuchen die Grünen heute nach Möglichkeit zu übergehen, zu verharmlosen oder an die Wissenschaftler zu delegieren. Zurückgetreten ist wegen der Vorwürfe bisher noch kein einziger Grüner, Cohn-Bendit nicht, Ströbele nicht, Volker Beck nicht, usw. Nein, nochmals ganz deutlich: Es gab noch nie eine Partei, die Pädophilie – eines der schlimmsten Verbrechen – auf ihre Fahnen geschrieben hätte. Das ist bisher einzig und allein den Grünen „gelungen“. Und dazu sollten sie stehen!

 

Schluß mit jeglichen Vertuschungsversuchen! Peter Helmes war Anfang des letzten Jahrzehntes einer der ersten, die auf die Pädophilie-Lastigkeit der Grünen aufmerksam gemacht haben. Aber vor zehn, fünfzehn Jahren wollte das wohl niemand hören (oder glauben). Seitdem hat sich Helmes in zahllosen Artikeln und bisher sechs Büchern mit den Grünen und ihrer Politik auseinandergesetzt, alle Publikationen erreichten Mehrfach-Auflagen in höher Stückzahl. In dieser Woche ist der siebte Band seiner Schriftenreihe gegen die Grünen erschienen, eine schonungslose Analyse des „Flirts“ der Grünen mit der Pädophilie (auf 80 Seiten): „Die grüne Moral-Partei und der Pädophilie-Skandal“, mit vielen Originalzitaten und Dokumenten inklusive herausnehmbaren Mittelteil mit besonders anstößigen, unzensierten Textstellen. Sie können ein (!) Exemplar kostenfrei anfordern unter Peter.Helmes@t-online.de. (Bitte postalische Zustelladresse angeben!)

 

Der Pädophilie-Skandal der Grünen in Zitaten

Zusammengestellt von Peter Helmes

Die Grüne Moral-Partei – unmoralisch und unglaubwürdig

„Eine halbgare Entschuldigung und ein Verweis auf Fehler reichen bei weitem nicht“. Soweit ein Zitat des Spitzenkandidaten der Grünen, Jürgen Trittin, am 19.02.2011. Das war aber keine Stellungnahme zur Pädophilie-Debatte der Grünen, sondern zur Erklärung von Freiherr zu Guttenberg zu dessen Doktorarbeit. Eine ähnliche Erklärung erwarten wir jetzt von Jürgen Trittin in eigener Angelegenheit. Doch eine solche Erklärung wird nicht kommen. Die folgende Zusammenstellung von Zitaten und Berichten beweist, daß die Grünen nichts aus den Fehlern gelernt hat, die sie grundsätzlich bei anderen (Kirchen und politischen Gegnern) so gründlich anprangern. Nun richtet sich der moralische Zeigefinger gegen sie selbst. Spät, zu spät, räumen Trittin & Genossen Fehler ein – scheibchenweise:

„Die Position ist falsch, war falsch und wurde von uns zu spät korrigiert“ (Trittin am 16.9.2013 lt. Spiegel Online 17.9.13).

„Wir Grünen, mich eingeschlossen mit der Verantwortung, haben in den frühen achtziger Jahren eine Position vertreten zur Pädophilie, die muss allen Missbrauchsopfern als Hohn erscheinen. Und das ist ein Fehler gewesen“ (Jürgen Trittin in Spiegel Online 17.9.13)

„Die verstörenden Sex-Fantasien der Grünen Jugend“ –  so betitelte Dr. Alexander Kissler seine Kolumne am 10.9.2013 in Focus-Online und schrieb: „Hinter den Fantasien vom besseren Leben für alle verbirgt sich jedoch die Herrschaft von Gesetz und Sex, Quote und Umerziehung. Und Pädophilie ist sogar Anlaß für einen müden Witz.“

„Sexuelle Befreiung“

Die Grünen wollten mit der deutschen Geschichte brechen. Dazu gehörte der Umgang mit Sexualität. Sie schufen sich eine Ideologie, die Kindesmissbrauch Vorschub leistete.(…)

Den (grünen) Kritikern ging es um Prinzipielles: die kriminalisierenden Strukturen in der Gesellschaft. Sexualität, so ihr Argument, dürfe nicht durch das Strafrecht geregelt werden. „Was wir brauchen, ist eine Gesellschaft“, so erklärte die grüne Arbeitsgemeinschaft „Schwule und Päderasten“, in der „Menschen jeden Geschlechts und jeden Alters und jedweder Zahl sich lieben“.

„Dass Pädophile bei den Grünen Gehör fanden, hängt mit den extremen gesellschaftlichen Veränderungen ab den späten 60er-Jahren zusammen. Jakob Pastötter, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualforschung (DGSS), sagt: „Die Vorgänge damals erscheinen aus heutiger Sicht als Paradebeispiel dafür, wie eine radikale Minderheit gesellschaftspolitische Schaltstellen besetzen kann, wenn sie auf eine zutiefst verunsicherte, unzufriedene, und daher utopieanfällige Mehrheit stößt, die sie mit einer simplen Weltrettungsformel manipuliert.“ (…)

Oder einfacher: Pädophile haben sich als „Trittbrettfahrer“ der gesellschaftlichen Revolution betätigt, schreibt der Psychotherapeut Jürgen Lemke im „European“. Sie versuchten, alle gesellschaftlichen Gruppen zu instrumentalisieren, sagt Pastötter: wissenschaftliche Vereine, darunter die Vorgängerorganisation der DGSS, die alternative Szene, Kirchen – und politische Parteien.“ (…)

Dazu kamen dann weitere Thesen. Jakob Pastötter fasst so zusammen: „Ermutigt Eure Kinder zu sexueller Neugier und lasst sie auch mit Erwachsenen sexuelle Erfahrungen machen, damit sie später nicht zu „sexuellen Krüppeln“ (Helmut Kentler) oder gar Faschisten werden (Wilhelm Reich, Herbert Marcuse).“ Oder, wie es Dannenberg formuliert: Man glaubte, dass sexuelle Befreiung des Menschen zu einer befreiten Gesellschaft führen müsse. (Focus Online,24.7.13)

Die Grünen wollten in den achtziger Jahren legalisieren, was sie Sex mit Kindern nannten. So hieß das damals. Heute sagt man dazu sexualisierte Gewalt oder einfacher: Sexueller Kindesmissbrauch. (Christian Füller, FAZ-net, 14.9.13)

Das grüne Sammelbecken der Päderastenszene

„Was anfangs wie nur ein Skandal um einige wenige (immerhin) Spitzengrüne aussah, entpuppt sich mittlerweile als eines der wesentlichen Kennzeichen einer Partei, die nach außen hin antrat, um Deutschland vor dem Umweltkollaps zu retten, in Wirklichkeit jedoch ganz anderes im Sinn hatte: Ihr ging es um die Zerstörung aller gewachsenen Werte einer jahrtausendealten Gesellschaft und damit um die Vernichtung dieser von ihnen zutiefst gehassten Bürger-Gesellschaft schlechthin.

Dass sich dabei die Grünen als DAS Sammelbecken der deutschen Päderasten-Szene erweisen sollten, kam dennoch erst Jahrzehnte später ans Tageslicht. Das zeigt, wie erfolgreich die Grünen mit den Medien verbandelt waren und bis zum heutigen Tag sind: Wie bei der Mafia gilt im Verschwörungskomplex der Grünen mit den Medien das Gesetz der Omerta: Nichts darf nach außen dringen.

Kein Geringererr als der sich stets staatsmännisch gebende Jürgen Trittin, der grüne Oberguru mit stramm maoistischen Wurzeln (KB), gerät nun in den Strudel des Päderasten-Tsunamis seiner “Öko”-Partei: Auch dieser grüne Saubermann unterstützte 1981 ein Programm zur Straffreistellung von Erwachsensex mit Kindern.

Trittin “bedauert” sein damaliges Handeln, denn die Partei sei dazu durch „organisierten Druck von Interessensgruppen“” gedrängt worden. Von wem, verschweigt er. Wurde Trittin etwa mit dem Tode bedroht, falls er sich für das Päderasten-Programm seiner Partei nicht einsetzen sollte? Verabreichte man ihm Drogen, die seinen Willen schwächten? Wurde er so lange gefoltert, bis er schließlich dem Pädophilen-Programm zustimmte? (…)

Es gibt für Trittin nur eine einzige Reaktion, wie er seine Reputation retten kann: den sofortigen Rücktritt. Damit nähme er wie ein Mann Verantwortung für sein Handeln damals und Verantwortung für die Päderastenpolitik seiner Partei heute. Auch wenn er — ich glaub’s ihm — selbst kein Päderast sein mag.

Dies fordert nun auch der CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt in einem jüngsten Interview gegenüber FOCUS: „Trittin war Teil des Pädophilie-Kartells bei den Grünen und ist als Frontmann untragbar… Statt sich selbst zu stellen und die Karten auf den Tisch zu legen, hat er gewartet, bis er enttarnt und überführt wurde. Der heuchlerische Umgang mit der Pädophilie-Vergangenheit ist mit ein Grund, warum die Wähler sich von der Grünen abwenden.“

“Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) sagte, Trittin verhöhne die Opfer von sexuellem Missbrauch.”Als Jürgen Trittin mit falschen Bolzenschneider- und Schlagstock-Fotos von einer Göttinger Demo konfrontiert wurde, konnte er sich sofort perfekt an jedes entlastende Detail der Szene erinnern”, sagte die Ministerin dem “Tagesspiegel”.

Derselbe Jürgen Trittin brauche nun einen Professor, “um seine persönlichen Erinnerungen an grüne Pädophile wachzurütteln und zu veröffentlichen”. Sie fügte hinzu: “Das ist der blanke Hohn gegenüber allen Missbrauchs-Opfern, die zu Recht mehr Ehrlichkeit von der Gesellschaft gegenüber Kindesmissbrauch verlangen…” (Michael Mannheimer-blog, 16.9.13)

Ja zu Tieren, Nein zu Ungeborenen

„…Dieser Utopismus war die Grundlage für die Akzeptanz und sogar Förderung der Pädophilie in den eigenen Reihen  –  heute ist das beispielsweise für den Inzest der Fall. Man hielt es nicht für möglich, daß Gruppierungen, die die Geburt des „neuen Menschen“ anstrebten, böse Menschen sind.

Dr. Brezinka (J. F.) beschreibt diese Haltung folgendermaßen: „Sie ist eine weltliche Erweckungsbewegung, vergleichbar religiösen Sekten, die ihre vermeintlich gute Gesinnung auch den Menschen aufzudrängen versuchen.“ – Stichwörter: Abschaffung der Ehe, Überwindung der Zweigeschlechtlichkeit, Veggie-Day.

Brezinka hat 1972 auf die Widersprüche der Neuen Linken hingewiesen, die heute die Grünen kennzeichnen: „Es finden sich neben naiv-fortschrittsgläubigen auch sehr pessimistische Aussagen über die Natur und die Zukunftsfähigkeit des Menschen.“ Die Grünen sind voll des Mitleids für die Tiere, die nicht „artgerecht“ leben, und wollen ihnen alle möglichen „Rechte“ geben. Gleichzeitig sind sie für eine radikale Liberalisierung der Abtreibung, und ihre gesamte Umweltpolitik geht von der Vorstellung des Menschen als Raubtier aus.

Brezinka: „Die Deutung unserer gesellschaftlichen Situation reicht von einseitig übertriebenen Schilderungen tatsächlich vorhandener Schattenseiten, aus denen echte Sorge um wirkliche Menschen spricht, bis zur totalen Verneinung alles Vorhandenen, zur Verachtung des Menschen, wie sie sind, zum Haß auf jegliche Ordnung, zur Lust an der Zerstörung, an der Anarchie.“

Wie will die Neue Linke das alles verändern: „Erziehung und Umerziehung sollen also vorwiegend dazu dienen, die Menschen ihrer Kultur zu entfremden, sie von den Bindungen an die Normen ihrer Gesellschaft zu ‘befreien’“. – Zu diesem Zweck sollten Schulen, Universitäten, Medien und der Kulturbetrieb erobert werden.

„Weil man die Schöpfung des „Neuen Menschen“ anstrebt, haben die Grünen überhaupt kein Problem, die Liberalisierung von Inzest und die Abschaffung der Ehe, das Sonntagsfahren und Süßigkeiten verbieten oder den Veggie-Day  –  nur in der Oberfläche widersprüchliche Forderungen  –  gleichzeitig zu fordern. Der Mensch muß eben zu seinem Glück gezwungen werden  –  so die grüne Anthropologie.“

Die Grünen haben schon viel Macht für das Erreichen ihrer Ziele ansammeln können. Unsere Aufgabe ist es, sie anzuhalten, bevor es nicht mehr möglich ist.“ (Erstveröffentlichung des Beitrags in der Wochenzeitung “Junge Freiheit“,zitiert nach „Christl. Forum“, 18.9.13)

„SchwuPis“

Schließlich gab es die pädosexuellen Arbeitsgruppen der Partei. Sie nannten sich offen „Arbeitsgemeinschaft Schwule und Päderasten“. Parteiintern verniedlichte man sie gerne als „SchwuPis“. Sie forderten die Abschaffung des kompletten Sexualstrafrechts. Das hätte nicht nur bedeutet, schwulen Sex zu legalisieren, sondern auch sogenannten Sex mit Kindern und Schutzbefohlenen und Darstellungen sexueller Gewalt gegen Kinder straffrei zu stellen. Die Päderasten waren bei den Grünen keine Splittergruppe, sondern eine von der Bundestagsfraktion finanzierte Arbeitsgruppe, die ganz formell in die Parlamentsarbeit eingebunden war. Das heißt, sie konnte unmittelbar auf die grüne parlamentarische Willensbildung einwirken. Nie waren Sexualstraftäter näher am Gesetzgeber als bei den Grünen. (…)

Volker Beck und andere führende Grüne stellen die Trennung von den Päderasten als tapferen Kampf gegen das Böse dar, als bewussten Akt der politischen Hygiene. Das ist bestenfalls Geschichtsklitterung. Die Päderasten wurden nicht etwa aktiv aus der Fraktion geworfen, sondern sie verließen sie von sich aus – „um künftig mehr in die Partei hineinzuagieren“, wie es ihr Frontmann Dieter Ullmann damals ausdrückte.“ (Chr. Füller, FAZ-net., 14.9.13)

„Kloaken menschlicher Dekadenz“

„…Die Grünen hatten etwa 30 Jahre lang so etwas wie Narrenfreiheit und meinten, daß sich niemand um die irrsinnigen politischen Visionen mancher Untergliederungen, vor allem der Grünen Jugend, kümmern würde. Nun ist der deutschen Öffentlichkeit klar geworden, welche Kloaken menschlicher Dekadenz sich in dieser Partei unbeschwert entfalten konnten, und sie ist entsetzt. Bündnis90/Die Grünen sind in den Umfragewerten inzwischen auf ihre Stammwählerschaft geschrumpft. Nun fragt man sich: Was ist in den Genen dieser Partei angelegt, was solch abstruse politische Visionen hervorbringt?“ (Matthias von Gersdorff, Christl. Forum, 18.9.13)

Am 15.9.2013 druckte die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung den Artikel von Christian Füller, der einige Wochen davor von der taz in letzter Minute abgelehnt wurde. Füller schreibt:

„Wieso nahmen Grüne die offen pädophile Propaganda widerspruchslos an? … Weil die Grünen Gläubige sind. Sie glauben fest an die Moral der grünen Kirche von der Bewahrung der Schöpfung, der ehrlichen Politik und einer besseren, grünen Welt.“

Dieser Glaube, so Füller, ist bestimmend für die Mentalität der Grünen: „Die grüne Ideologie steht nicht in Parteiprogrammen: Sie steckt bis heute in den Köpfen der Parteigänger.“ „Selbstbestimmte Sexualität und Kritik an der patriarchalen Gesellschaft waren unsere Themen damals“, sagen jene, die den Aufbruch gegen die verkapselte Post-NS-Gesellschaft wagten (zitiert nach „Christliches Forum“, 18.9.13).

In der aktuellen Ausgabe der Frauenzeitschrift “Emma” (Okt./Nov. 2013) befaßt sich Herausgeberin Alice Schwarzer auf den Seiten 54 bis 57 ausführlich mit den Gründen und Hintergründen der pädosexuellen Verirrungen in linksliberalen bzw. rotgrünen Kreisen. Dabei nimmt die bekannte Feministin in puncto “Sex mit Kindern” kein Blatt vor den Mund. Unter dem Titel “Die Fortschrittlichen und die Pädophilie” schreibt sie gleich eingangs:

“Die Empörung war groß, als der Missbrauch von Kindern in katholischen Internaten ans Licht kam. Zu recht. Aber es dauerte länger, viel länger, bis auch die sexuellen Übergriffe der “Kinderfreunde” in WGs und Kommunen als Skandal empfunden wurden.”

Zudem stellt die Emma-Herausgeberin klar, daß sich die Kritik nicht allein auf die grüne Partei beziehen sollte:

“Es waren nicht nur die Grünen. Es waren auch nicht nur die 68er. Es war der Zeitgeist, der allerdings war links beziehungsweise liberal. Es war einfach angesagt bei (fast) allen, die sich als fortschrittlich verstanden: Dass doch nichts dabei sei, wenn Erwachsene mit Kindern…denn die wollten es doch auch.”

Hinsichtlich der skandalösen grünen Beschlüsse aus den 80er Jahren (pro Straffreiheit pädosexueller Verbrechen) erläutert die Chefredakteurin der “Emma”, diese seien u.a. “inspiriert” worden von der grünen BAG SchwuP (Bundesarbeitsgemeinschaft Schwule, Päderasten und Transsexuelle). Schwarzer fügt hinzu:

“Der Koordinator der SchwuP, Dieter Ullmann, war da wegen Kindesmissbrauchs schon mehrfach im Gefängnis gewesen. Und übrigens war bei der SchwuP auch der Grüne Volker Beck aktiv.”

Die Autorin beläßt es keineswegs bei Enthüllungen über Vergangenes; sie kritisiert die grüne Partei auch hier und heute:

“So waren und sind die Grünen weiterhin gegen jegliche Einschränkung von Pornografie. Und sie sind die Vorreiter einer Verharmlosung von Prostitution, für sie „ein Beruf wie jeder andere“. Das passt zur Verharmlosung des Missbrauchs von Kindern: Die herrschenden Alt-Grünen sind gegen Herrschaftsverhältnisse im gesellschaftlichen Bereich, leugnen jedoch die Machtverhältnisse im Privaten. Das gilt für das Machtgefälle zwischen Freiern und Prostituierten ebenso wie für das zwischen Erwachsenen und Kindern. – Dürfen wir also auch bei der Prostitution, diesem „Beruf wie jeder andere“, nun 30 Jahre warten, bis ihre Verharmlosung und Akzeptanz als Skandal empfunden wird?”

Schwarzer wirft dem grünen Geschäftsführer Volker Beck ausdrücklich “Verharmlosung und Akzeptanz der Prostitution” vor und zitiert seine vielsagenden Äußerungen hierzu:

“Beck wörtlich: „Wenn Leute etwas anbieten, andere es kaufen wollen und es keine ökologischen oder sozialen Nebenwirkungen gibt, die man dringend unterbinden muss, dann nehme ich das zur Kenntnis und störe mich nicht weiter daran.“  –  Das erklärte Volker Beck jüngst apropos der Prostitution. – Sexualität als Ware. Man kann einen solchen Grad an Zynismus kaum fassen.”

Humanistische Union

„Die „Humanistische Union (HU)“ versteht sich selbst als Bürgerrechtsbewegung, die vor allem für die altbekannten linken Ziele eintritt: „Umfassende Informations-freiheit“, „mehr direkte Demokratie“, „Abschaffung des ´geheimdienstlichen´ Verfassungsschutzes, „Tren-nung von Religion und Staat“ etc. Als ihr „natürlicher Gegner gilt die katholische Kirche, mit der sie sich am liebsten anlegt. Die HU bezeichnet sich selbst als „antiklerikal und antikonfessionalistisch“ – weshalb sie vielfach als antichristliche Organisation gewertet wird (…)

Im besonderen Blick der HU standen und stehen u. a. die Liberalisierung des Strafrechts, weshalb sie sich gegen die Strafbarkeit rein „sittenwidriger“ Verhaltensweisen – beispielsweise Pornographie, Homosexualität oder Gotteslästerung – wandten.“ Auch fordert sie mehrfach die Straffreiheit von nicht unter Zwang ausgeführter Pädophilie… ( Führende Vertreter der der HU sind z. B. Claudia Roth, Volker Beck und Renate Künast.)

In die Kritik gerieten Claudia Roth und Renate Künast. Sie waren beide Beiräte in der Organisation Humanistische Union (HU), schon bevor sich die Organisation 2004 explizit von Pädophilie distanzierte, nach dem der Vorstand sich noch 2000 über „eine geradezu kreuzzugartige Kampagne gegen Pädophile“ beschwert hatte.

…Im Jahre 2000 errang die HU großes Aufsehen durch die Veröffentlichung einer „Erklärung des Bundesvorstandes der Humanistischen Union zum Sexualstrafrecht“, die zwar einige Monate später auf dem Verbandstag der HU wieder kassiert wurde, aber die den Geist der HU widerspiegelt. Der gesellschaftliche und staatliche Umgang mit der Gruppe der Pädophilen (Kinderverführer) wurde darin als „Lehrstück aus dem ebenso alten wie aufklärungsresistenten Kapitel der Erzeugung von gesellschaftlichen Sünden-böcken und der moralischen Verschiebung und Entäußerung sozialer Probleme“ charakterisiert. Angesichts der „absolut und relativ außerordentlich raren Fälle sexueller Gewalthandlungen“ sah man auch eine „kreuzzugartige Kampagne gegen Pädophile“. (Die „Arbeitsgemeinschaft Humane Sexualität – AHS -, mit der die HU damals eng zusammenarbeitete, vertrat die Auffassung, daß sexuelle Handlungen von Erwachsenen mit Kindern unter bestimmten Umständen straffrei sein sollten.)

Angesichts dieser „liberalen“ Haltung der Humanistischen Union zur Sexualität ist es schon mehr als zynisch zu bewerten, wenn das Beiratsmitglied der HU, Frau Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger von der katholischen Kirche eine „klare Zielrichtung in Sachen Mißbrauch“ fordert. Die Bundesjustizministerin schalt die Kirche, auch sie müsse „dringend ihre Auffassung zum Umgang mit Kindern und Gewalt (…) grundlegend ändern.“ Vielleicht sollte sie noch einmal darüber nachdenken, was ihre Kollegen in der HU dazu generell sagen.(…)

Wenn die Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die katholische Kirche gerne auf der Anklagebank sähe, wenn die aus der Kirche ausgetretene Claudia Roth Papst Benedikt XVI. angreift, er leide unter „komplettem Realitätsverlust“, und die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Deutschen Bundestag, Renate Künast, im Zusammenhang mit der Mißbrauchsdiskussion in der Kirche eine „grundlegend geänderte Auffassung zum Umgang mit Kindern und Gewalt“ einklagt – als ob die (kath.) Kirche sich jemals für Gewalt gegen Kinder ausgesprochen habe –  dann ist das die Saat, die die Propaganda der Humanisti-schen Union gelegt hat. „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen!“Das also ist der Nährboden für viele führende Politiker der Grünen…“

(aus P. Helmes.: „Die Grünen – Rote Wölfe im grünen Schafspelz“, 7. Auflage, Hamburg, 2011)

Grüne Jugend

Aufschlußreich sind zweifellos auch jene Fakten, die Schwarzer („Emma“) hinsichtlich Prof. Rüdiger Lautmann, der “Humanistischen Union”, den Judos,  Jusos und der seit Jahrzehnten links agierenden Gewerkschaft GEW auflistet:

“Der als links geltende Rechtswissenschaftler Rüdiger Lautmann zum Beispiel konnte ungestört weiter an der Universität Bremen lehren, obwohl er bereits 1978 den sexuellen Missbrauch von Kindern als „Straftaten ohne Opfer“ bezeichnet hatte. Auf dem Deutschen Soziologentag im April 1979 war Lautmann dann maßgeblich an dem Antrag beteiligt, den Pädophilie-Paragraphen 176 ersatzlos zu streichen. Wer hätte ihn auch stören sollen?

Zusammen mit Lautmann, der den „Arbeitskreis Homosexualität und Gesellschaft“ initiiert hatte, forderten die „Humanistische Union“ ebenso wie die „Schwulengruppen“ der Jungdemokraten, Jungsozialisten und die „Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft“ die ersatzlose Streichung des § 176. Wäre das nicht verhindert worden, wäre der sexuelle Missbrauch von Kindern heute in Deutschland straffrei.”

(aus „Emma“, zitiert nach einer Meldung des „Christl. Forums“ v. 10.9.13)

„Gleichberechtigte, einvernehmliche und verantwortliche sexuelle Handlungen dürfen – weil sie nicht schädigen – auch zwischen Erwachsenen und Kindern nicht mehr strafbar sein. Nur konkreter sexueller Machtmissbrauch ist als strafbare Handlung zu sanktionieren“ (aus: „Sexualität zwischen Kindern und Erwachsenen“, Positionspapier von 1988, aktualisiert 1998/99, Stand: 30.4.2010, Schriftenreihe der Arbeitsgemeinschaft Humane Sexualität (AHS). Die AHS und die HU sind eng miteinander verflochten.)

Grüne Jugend für straffreien Sex unter Geschwistern

„Die Grüne Jugend von Augsburg will Sex unter Geschwistern erlauben. In einer Pressemitteilung heißt es: “Deutschland muss Liebe endlich legalisieren!”

Sex unter Geschwistern ist in Deutschland verboten. Mehr sogar. Es ist ein Tabu. In Paragraf 173 des Strafgesetzbuches steht, daß Geschwister, die miteinander Sex haben, mit bis zu zwei Jahren Freiheitsstrafe zu rechnen haben. Die Grüne Jugend von Augsburg will dies nun abschaffen.

“Mit dem Inzestverbot greift der Staat massiv in das Privatleben und das Selbstbestimmungsrecht seiner Bürger*innen ein”, schreibt Marie Rechthaler, Sprecherin der Grünen Jugend Augsburg. Außerdem widerspreche das Inzest-Verbot den wissenschaftlichen Tatsachen.

Auch Katharina Stephan, eine weitere Sprecherin der Grünen Jugend Augsburg, schreibt: “Mit dieser mutlosen Entscheidung werden wir um Jahre zurückgeworfen. Eine Abschaffung des ‘Inzestparagraphen’ 173 ist längst überfällig. Wir fordern deshalb: Deutschland muss Liebe endlich legalisieren!” (Augsburger Allgemeine 09.07.12)

Ströbele: Straffreiheit für Geschwistersex

Im April 2012 forderte bereits Polit-Dino Hans-Christian Ströbele, dass Geschwister-Sex erlaubt sein sollte: “Zwei erwachsene Menschen sollten selbst entscheiden können, ob sie miteinander Geschlechtsverkehr haben – vorausgesetzt, sie lieben sich, es geschieht freiwillig und es besteht kein Abhängigkeitsverhältnis.”

„Händeringend werden in diesem Nullwahlkampf schmissige Themen für Debatten gesucht. Ich hätte eines: Inzest. Hans-Christian Ströbele von den Grünen fordert, den Inzestparagrafen abzuschwächen, Sex unter Geschwistern solle legalisiert werden. Die grüne Jugend aber geht weiter und will auch Sex zwischen Eltern und – erwachsenen – Kindern erlauben. Das Inzestverbot behindere die sexuelle Selbstbestimmung“ (zeit.de, 25.8.13).

(„Wer mit einem leiblichen Abkömmling den Beischlaf vollzieht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“ § 173 StGB)

Hintergrund der damaligen Äußerungen des Grünen-Politikers war eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte. Demnach verletze das deutsche Inzestverbot nicht die Menschenrechte. (Augsburger Allgemeine, 09.07.12)

„Pädophilen-Selbsthilfe“

Der Leiter des Dezernates für Sexualstrafdelikte im Polizeipräsidium München, beschrieb, nachdem die dortige Selbsthilfegruppe von der Polizei etwas näher unter die Lupe genommen worden war:

„Wir konnten durch unsere Ermittlungen in keiner Weise bestätigt finden, dass jemals Therapiegespräche oder Selbsthilfegespräche stattgefunden haben, sondern der Eindruck, den diese Gruppe vermittelt hat, war einfach, dass sich hier Gleichgesinnte finden, die letztendlich darüber diskutieren: Wie komme ich an entsprechendes Material, also kinderpornographisches Material, wie komme ich an Kinder, wie bahne ich diese Dinge an, auf welche Dinge muß ich aufpassen, um mich vor dem Zugriff der Polizei zu schützen.“( http://www.br-online.de/daserste/report/archiv/2004/00160)

Künast-Forderungen gegen die Kirche, aber nicht gegen die Grünen

„Der Staat sollte gegenüber der katholischen Kirche auch zu finanziellen Sanktionen greifen, sollte sich die Amtskirche nicht zur voll umfassenden öffentlichen Aufdeckung der Missbrauchs-Vorkommnisse bereiterklären. In diesem Zusammenhang nannte die Grünen-Fraktionschefin im Bundestag, Renate Künast, in einem Gespräch mit der aktuellen Ausgabe der “Leipziger Volkszeitung” (www.lvz-online.de) die Zuschüsse des Staates zu kirchlichen Schulen als denkbares Sanktionsmittel. Der Staat müsse die Kirche “politisch zwingen, überall aufzuklären”, sagte Künast. “Ich erwarte von der katholischen Kirche, Vorbild zu werden im Umgang mit Kindern, mit kleinen Kindern, mit den Ihnen Schutzbefohlenen. Sonst haben wir demnächst am Ende sogar eine Debatte über private und kirchliche Schulen.” Deshalb erwarte sie von der Kirche “einen schriftlichen öffentlich zugänglichen Bericht”.

Sie selbst stehe “fassungslos davor, dass die Kirche im Augenblick nicht in der Lage zu sein scheint, einfach klar zu sagen, wann immer es Gerüchte oder Verdächtigungen oder Angaben von Kindern gibt, wir geben es raus”. Die Kirche müsse rasch einen schlüssigen Verhaltenskodex erarbeiten. Alle Missbrauchs-Informationen müssten in Zukunft immer an dritte unabhängige Personen weitergereicht werden.“ (LVZ 13.3.10)

Auf eine solche Forderung der Künast gegen ihre eigene Partei warten wir wohl vergeblich; denn: „Wenn zwei das Gleiche tun, ist es nicht dasselbe.“ Und: Anders als die katholische Kirche weigern sich die Grünen, allen voran Künast und Trittin, eine gesonderte Anlaufstelle für Opfer grüner Täter einzurichten.

Claudia Roth – wie Künast – beklagt „Unfähigkeit der Kirche“

(Alle in diesem Kapitel folgenden Zitate aus: Focus-online,17.9.13)

So forderte die Grünen-Vorsitzende im Frühjahr 2010 eine unabhängige Untersuchung der Missbrauchsfälle. „Die Bundesregierung darf die Aufklärung nicht allein der Kirche oder anderen Institutionen wie der Odenwaldschule überlassen“, sagte Roth in einem Interview. Nötig sei eine „nationale unabhängige Untersuchungskommission“, die mit den nötigen Mitteln ausgestattet werden müsse. Papst Benedikt VXI. und die Deutsche Bischofskonferenz forderte die Politikerin auf, für „einen neuen Umgang mit Missbrauchsfällen zu sorgen“.

Kirchen wie säkulare Organisationen hätten „versagt, wenn es um den Schutz der Kinder ging“, postulierte Roth. In einem Interview mit der „Bunten“ zeigte sie sich „erschrocken“ über die „Unfähigkeit der Kirche, mit dem Missbrauchsskandal angemessen umzugehen“.

Verhältnismässigkeit

„Es kann wohl kaum sein, daß jemand wegen nicht gemachter Fußnoten in einer Doktorarbeit als Politiker nicht mehr tragbar ist, aber dann bei jemanden, der die Straffreiheit von Pädophilie fordert, nach etlichen Monaten des Ausweichens und einem kleinlauten ‘da hätte ich aufmerksamer sein sollen’ zur Tagesordnung übergegangen wird. Das ist schlichtweg eine Frechheit, und wenn man sich die Forderungen der grünen Jugend von heute ansieht, so kommt man nicht umhin zu bemerken, daß dieser Geist bei den Grünen noch immer grassiert.“ (Rafael Lankes)

Appell an die Grünen

„Die Grünen haben Monate lang Zeit gehabt, die Vorwürfe zu klären, einen Cohn-Bendit und einen Volker Beck an die Luft zu setzen. Aber durch die Salami-Taktik ist Scheibchen für Scheibchen immer mehr Pikantes ans Licht gekommen, und jetzt hat es das ehemaligen KB-Mitglied, und wie sich jetzt herausstellt, den VERANTWORTLICHEN für diese Aktion, auch noch erwischt, und das ist Herr Trittin. Die sind jetzt mit ihren eigenen Waffen geschlagen worden, aber die kleben an ihrem Stuhl. Ich finde dies im Vergleich zu einigen Fehlern in einer Doktorarbeit oder eine Hotelrechnung von 400,00 Euro wesentlich schlimmer, weil Herr zu G. und W. hier nicht gefordert haben, Kinder für Sex- und Lustspielchen freizugeben.“ (Jahan van Zadelhoff)

Trittins „Bedauern“

„   Betrachtet man sich die Reaktion Trittins auf die Vorwürfe, entsteht der Eindruck, dass den 59-Jährigen die Vorwürfe ganz offensichtlich unvorbereitet treffen. Er gibt Fehler zu, bedauert, spricht vom Druck damaliger Interessengruppen, verweist darauf, dass die Partei das Thema bereits aufgearbeitet habe, und verspricht Aufklärung. Überzeugend wirkt das nicht.

Der Politologe Walter kritisierte bereits vor der Veröffentlichung der Vorwürfe gegen Trittin «die Sprachlosigkeit der grünen Führungsriege» in der Affäre. Er warf den Grünen vor, zu der Debatte zu wenig Stellung zu nehmen und stattdessen ratlos und gelähmt zu wirken… (NZZ, 17.9.13)

Wie wäre es mit einer klaren Entschuldigung?

„So hat er über Monate jede Gelegenheit verstreichen lassen, seinen Anteil an der Pädophilie-Affäre öffentlich darzulegen. Vielleicht konnte er sich tatsächlich nicht erinnern. Bloß zeugt es von enormer Kurzsichtigkeit, wenn er sich nie fragte, ob da was gewesen sein könnte in Göttingen. Er hat nun auch jede Gelegenheit für eine klare Entschuldigung verstreichen lassen. Er hat am Montag von Fehlern gesprochen, von seiner Verantwortung, von Hohn. Der einzig richtige Satz aber kam ihm nicht über die Lippen: „Es tut mir leid.“ Und er hat am Dienstag auf einer Veranstaltung in Göttingen weder Anstand noch Moral bewiesen, als er ausgerechnet dort Nachfragen zur Affäre nicht zuließ.“

Claudia Roths „Bedauern“

Grünen-Chefin Claudia Roth hat den Augsburger Bischof Walter Mixa wegen dessen Äußerungen zu den Missbrauchs-Fällen durch Geistliche scharf angegriffen.

Der Kirchenführer verhöhne die Opfer, wenn er einer Sexualisierung der Gesellschaft eine Mitschuld an den Vorfällen gebe, sagte Roth im Gespräch mit unserer Zeitung.

“Es ist nicht nur haarsträubend, sondern auch eine beispiellose Verhöhnung der Opfer sexuellen Missbrauchs, wenn an diesem Skandal innerhalb der Katholischen Kirche nun andere schuld sein sollen”, sagte Roth. “Mit seinen unseligen Äußerungen” stelle der Bischof in Frage, “inwieweit es bei der katholischen Kirche wirklich ein glaubwürdiges Interesse daran gibt, das erschreckende Ausmaß an Missbrauchsfällen schonungslos und selbstkritisch aufzuklären.”

Dazu müsse auch “die kritische Auseinandersetzung mit der repressiven Sexualmoral der katholischen Kirche und ihrer Rolle bei diesem furchtbaren Komplex des Wegsehens und der Verheimlichung” zählen. Roth forderte die katholische Kirche auf, “sich in aller Schärfe von diesen Entlastungsversuchen ihres Bischofs zu distanzieren.” (AZ)

Nun warten wir gespannt darauf, ob Frl. Roth eine ähnliche Forderung auch gegenüber ihrer eigenen Partei erhebt.

Ein konsequentes Verhalten in der Pädophilie-Debatte legte dagegen die hessische Liberale Dagmar Döring an den Tag. Sie zog Anfang August ihre Kandidatur zum Bundestag zurück. Zuvor war ein Text aus dem Jahr 1980 publik geworden, in dem sie über sexuelle Beziehungen zu Kindern schrieb. Der Politologe Walter wollte sie ursprünglich als Zeitzeugin befragen, nachdem er auf den Artikel gestossen war. Döring begründete ihren Schritt unter anderem damit, dass sie Schaden von ihrer Partei abwenden wolle. Eine solche Einsicht ist bei Trittin offensichtlich nicht vorhanden. (NZZ, 17.9.13)

FAZIT: Trittins Rücktritt ist alternativlos

Warum ist das Ansehen der  Grünen in der Öffentlichkeit so rasant gesunken? Gewiß – auch wegen ihrer verrückten Steuerpläne und ihrer „Empfehlungen“ zum richtigen Leben und ihrer Bevormundungsversuche zum Essen, Reisen usw.! Das ja. Aber es sank vor allem deshalb, weil dieselben bürgerlichen Schichten, die die Grünen wegen ihres (vermeintlichen) hohen moralischen Anspruchs einmal gewählt haben, sich von ihnen abwenden, sich zutiefst getäuscht sehen.

Welchen Eindruck erweckt diese Partei, wenn selbst ihre Vorzeige-Frau, die „Theologin“ Göring-Eckardt, die offen zutage getretene „Toleranz“ gegenüber Pädophilen relativiert? Oder wenn sie, die EKD-Vorsitzende, oder das Mitglied des ZK der Deutschen Katholiken, Winfried Kretschmann, ethisch bedeutend klingende Funktionen „erfüllen“ – tun sie das wirklich? – und in ihren Reden einen pastoralen Tonfall pflegen? „An ihren Früchten sollt Ihr sie erkennen“ (Matthäus 7.16)! Solange die Bürger, die Wähler, in den Grünen „falsche Propheten“ sehen, werden sie nie mehr zu ihrer alten Bedeutung finden. Und wir gehen zur Tagesordnung über.

 

Peter Helmes

Hamburg, 20. September 2013

 

 

 

 

Bildunterschrift: Finden die Grünen den richtigen Weg? Was darf man unter “Grüner Wandel” verstehen und wieso zeigt das Schild ausgerechnet nach Rechts?

Wissenschaftlich fundierte Aufarbeitung

Steffi Lemke über das Forschungsprojekt zur Untersuchung des Einflusses von Gruppen mit pädophilen Forderungen innerhalb der Grünen Partei.

24.05.2013

„Wir haben das Institut für Demokratieforschung der Universität Göttingen, das von dem Parteienforscher Prof. Franz Walter geleitet wird, gebeten, sich im Rahmen eines Forschungsprojektes mit der Frage des Einflusses von Gruppen mit pädophilen Forderungen innerhalb der Grünen Partei zu beschäftigen. Es freut uns, dass wir dieses renommierte Institut und seinen Leiter für eine wissenschaftliche Untersuchung dieser aus unserer Sicht wichtigen Frage gewinnen konnten. Dieses Forschungsprojekt werden wir finanziell unterstützen und dafür einen Vertrag über die Förderung des Projektes mit dem Institut für Demokratieforschung der Stiftungsuniversität Georg August in Göttingen abschließen. Es soll sich um ein von uns gefördertes Forschungsprojekt handeln, bei dem die beteiligten Wissenschaftler völlig frei und unabhängig sind in Bezug auf die genaue Fragestellung, den Umfang und die Durchführung der Untersuchung, sowie die Veröffentlichung der Ergebnisse. Sie werden dabei von unserer Seite in vollem Umfang Unterstützung erhalten, insbesondere was den uneingeschränkten Zugang zu Akten, Protokollen und sonstigen Informationen angeht, soweit diese in der Verfügung der Partei sind.

Wir erhoffen uns von diesem Forschungsprojekt eine wissenschaftlich fundierte, systematische Aufarbeitung zu der Frage zu bekommen, wie lange, in welchem Umfang und mit welchem Einfluss Gruppen oder auch Einzelpersonen, die Forderungen nach Straffreiheit für Sexualität von Erwachsenen mit Kindern vertreten haben, innerhalb der Grünen wirken konnten. Und wir erhoffen uns eine transparente Dokumentation der geführten Debatten.

Unabhängig vom Ergebnis dieser Studie steht für uns jetzt schon außer Frage: Forderungen nach Straffreiheit von Sexualität von Erwachsenen mit Kindern und pädophilen Handlungen waren und sind inakzeptabel und falsch. Wir bedauern, dass es in den Anfangsjahren der Grünen Partei Raum für diese Debatten und Forderungen gab. Das ist ein Fehler, für den unsere Partei ohne Wenn und Aber die Verantwortung trägt.

Das richtige und wichtige Eintreten für die Gleichstellung von Homosexualität und der Einsatz gegen eine überkommene und repressive Sexualmoral ist ein großes Verdienst der Grünen Partei in Deutschland. Aber dieses Verdienst und die Debatten darüber sind weder der Grund, noch können sie Begründung für inakzeptable Forderungen zur Legalisierung von Pädophilie sein, die von einigen vorgebracht werden konnten. Pädophile Forderungen und Debatten haben in unserer Partei nichts zu suchen.

Das Eintreten der Grünen Partei gegen Kindesmissbrauch und das Eintreten für die Rechte von Kindern bleiben davon unbenommen. Wir werden nicht zulassen, dass unser Eintreten für Kinderrechte vom politischen Gegner diskreditiert wird, weil unsere Partei in der Vergangenheit diesen Fehler gemacht hat.”

Quelle: Homepage www.gruene.de am 14. August 2013