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Öffentliche Themenführung

Öffentliche Führung „Landshut: Wege in die Moderne“ am Sonntag, 25.03.18, 11:00 Uhr

Wie wurde aus der spätgotischen Herzogsstadt die Bürgerstadt des 19. Jahrhunderts? Damit befasst sich die Führung mit Max Tewes M.A. am Sonntag, den 25. März um 11 Uhr im LANDSHUTmuseum: Knapp 100 Jahre nach der Landshuter Hochzeit fertigt der Drechslermeister Jakob Sandtner sein berühmtes Stadtmodell. Noch präsentiert sich Landshut als spätgotische Stadt, noch residiert Erbprinz Wilhelm auf der Trausnitz. Eine Generation später beginnt mit der Verlegung des Kollegiatstifts St. Kastulus von Moosburg nach Landshut die Entwicklung zur „Geistlichen Stadt“: Vier neue Klöster entstehen, die berühmte Fronleichnamsprozession macht die Stadt zur Bühne. Wiederum eine Generation später die verheerende Katastrophe des Dreißigjährigen Krieges. Zu Beginn des bürgerlichen 19. Jahrhunderts wird Landshut 1809 erneut Kriegsschauplatz. Zugleich zerbricht eine alte Gesellschaftsordnung. Mit der Säkularisation, dem Ende des alten Handwerks und den Anfängen der Technisierung beginnt auch in Landshut die Moderne.

Die Führung kostet vier Euro (Mitglieder des Freundeskreises frei, Eintritt frei).

 

Öffentliche Führung „Themenführung: Landshut im 20. Jahrhundert“ am Sonntag, 25.03.18, 15:00 Uhr

Das 20. Jahrhundert steht im Mittelpunkt der Ausstellung »Landshut in der Moderne« im neuen LANDSHUTmuseum. In den Jahren um 1900 erfährt Landshut unter Oberbürgermeister Marschall eine umfassende Modernisierung. 1903 zieht erstmals der Festzug der Landshuter Hochzeit durch die Straßen der Stadt. Das wiederentdeckte Mittelalter wird zum Markenzeichen und zur Tourismusattraktion. In den Krisenjahren nach dem Ersten Weltkrieg liegen die Anfänge des Nationalsozialismus in Landshut, 1933 weht die Hakenkreuzfahne über dem Landshuter Rathaus, 6 Jahre später beginnt der Zweite Weltkrieg. Nach dem Krieg erhält die Industrialisierung Landshuts einen neuen Schub. Mit Industrialisierung und Technisierung entsteht der moderne Begriff der Freizeit, Sport wird ein wesentlicher Teil des Alltags.

Die Führung am 25. März um 15:00 Uhr mit Max Tewes M.A. im LANDSHUTmuseum kostet vier Euro (Mitglieder des Freundeskreises frei, Eintritt frei).

 

 

Der Bronzeguss

öffentliche Themenführung

 

Sonntag, 18. Juni 2017, 11 Uhr

Eintritt 3,50 Euro | ermäßigt 2,00 Euro Anmeldung erforderlich

 

Es wird heiß im Skulpturenmuseum – zumindest auf den Fotografien, die anschaulich zeigen, wie in der Kunstgießerei Reithmeier in Geisenhausen aus heißer, flüssiger Bronze ein Kunstwerk entsteht.

Im Skulpturenmuseum begegnet dem Besucher eine Reihe von Bronzeskulpturen in unterschiedlichen Farben, in unterschiedlichen Größen und mit ganz unterschiedlichen Aussagen. Aber wie entstehen sie?

Bronze ist eines der wichtigsten Materialien, in denen der Bildhauer Fritz Koenig seine Kunstwerke anfertigt. Dabei besticht die Bronze durch ihre Wandelbarkeit: mal sind die Figuren golden, mal schwarz, mal erscheinen sie marmoriert. Bronze, dieses Metall aus Kupfer und Zinn, ist so vielfältig und variantenreich wie die Ideen des Künstlers. Nicht nur die Oberflächengestaltung der Bronze ist wandelbar auch die Bedeutung dieses Materials, das seit Jahrhunderten für Kunstwerke aber auch für Alltagsgegenstände verwendet wird.

Die Kunstgießerei Reithmeier in Geisenhausen war so freundlich, einen Einblick in die Entstehung einer Bronzeskulptur zu ermöglichen: Es wurde zwei Bronzegießern über die Schultern geschaut und es entstand eine beeindruckende Fotoreihe, die es den Besuchern der Themenführung ermöglicht, bei aufgewirbelten Staub, glühenden Funkenflug und heißen Dampf ein Kunstwerk entstehen zu sehen.

 

Eros, Amor, Vanitas

Öffentliche Themenführung

Dienstag, 14. Februar 2017
18 Uhr

 

Eintritt 3,50 Euro, ermäßigt 2,00 Euro

Um Anmeldung wird gebeten.

 

Die Liebe in all ihren Facetten ist eines der zentralen Themen auch in der bildenden Kunst. In ihr kulminieren die unterschiedlichsten Gefühle: Hoffen und Bangen, Sehnsucht und Schmerz, Tränen und Freude. In seinen Werken gibt der 1924 geborene Künstler Fritz Koenig vielseitige Einblicke in seine Auffassung. Sei es in Bronze, Eisen, Kreide oder Kohle – die Liebe findet bei Fritz Koenig ihren Ausdruck in diversen Materialien und Formen und entwickelt dadurch immer wieder neue emotionale Aussagen.

Passend zum Valentinstag, Samstag, den 14. Februar 2016 um 11 Uhr, bietet das Skulpturenmuseum im Hofberg die Themenführung „Eros, Amor, Vanitas – Die Kunst des Liebens“ an. Der Bildhauer Fritz Koenig hat sich in seiner Kunst mit ganz menschlichen Themen, wie der Liebe, auseinandergesetzt. Doch visualisiert er nicht nur das Gefühl höchsten Glücks, sondern er zeigt auch andere Seiten: Sehnsucht, Trennung, Abschied und Verbundenheit über den Tod hinaus. Wie setzt er dies um? Welche Materialien spielen hier eine Rolle? Und was möchte der Künstler vermitteln?

 

Der Rundgang durch die Museumsräume wirft immer wieder neue Fragen auf und konfrontiert den Betrachter mit ganz unterschiedlichen Paardarstellungen, die ihre eigenen Geschichten erzählen. Sei es die vermeintliche Liebe Magdalenas zu Jesus Christus oder die auf tragische Weise zerstörte Liebe zwischen Paolo und Francesca aus Dantes Göttlicher Komödie. Fritz Koenig zeigt ein breites Spektrum an Paaren, die es zu entschlüsseln, zu deuten und zu verstehen gilt. Emotionen, Empfindungen und Mitgefühl sind bei diesem Thema, das die Menschen seit jeher beschäftigt, vorprogrammiert und sowohl in der Skulptur als auch in der Zeichnung in anschaulicher Weise präsentiert.

 

Pressemitteilung

 

Der Bronzeguss

öffentliche Themenführung

 

Sonntag, 6. November 2016, 11 Uhr

Eintritt 3,50 Euro | ermäßigt 2,00 Euro Anmeldung erforderlich

 

 

Es wird heiß im Skulpturenmuseum – zumindest auf den Fotografien, die anschaulich zeigen, wie in der Kunstgießerei Reithmeier in Geisenhausen aus heißer, flüssiger Bronze ein Kunstwerk entsteht.

Im Skulpturenmuseum begegnet dem Besucher eine Reihe von Bronzeskulpturen in unterschiedlichen Farben, in unterschiedlichen Größen und mit ganz unterschiedlichen Aussagen. Aber wie entstehen sie?

Bronze ist eines der wichtigsten Materialien, in denen der Bildhauer Fritz Koenig seine Kunstwerke anfertigt. Dabei besticht die Bronze durch ihre Wandelbarkeit: mal sind die Figuren golden, mal schwarz, mal erscheinen sie marmoriert. Bronze, dieses Metall aus Kupfer und Zinn, ist so vielfältig und variantenreich wie die Ideen des Künstlers. Nicht nur die Oberflächengestaltung der Bronze ist wandelbar auch die Bedeutung dieses Materials, das seit Jahrhunderten für Kunstwerke aber auch für Alltagsgegenstände verwendet wird.

Die Kunstgießerei Reithmeier in Geisenhausen war so freundlich, einen Einblick in die Entstehung einer Bronzeskulptur zu ermöglichen: Es wurde zwei Bronzegießern über die Schultern geschaut und es entstand eine beeindruckende Fotoreihe, die es den Besuchern der Themenführung ermöglicht, bei aufgewirbelten Staub, glühenden Funkenflug und heißen Dampf ein Kunstwerk entstehen zu sehen.

 

 

-hjl-

 

Pressemitteilung

 

15 Jahre 9/11: öffentliche Themenführung und Filmvorführung Sonntag, 11. September 2016

 

 Themenführung

11 Uhr

Eintritt 3,50 Euro, ermäßigt 2 Euro Anmeldung erforderlich

 

Filmvorführung

„Koenigs Kugel“ von Percy Adlon

17 Uhr

Eintritt frei

keine Anmeldung erforderlich

 

Am 15. Jahrestag der schrecklichen Terroranschläge auf das World Trade Center in New York am 11. September 2001 erinnert das Skulpturenmuseum im Hofberg mit einem Thementag.

Fritz Koenig, der in den 1960er Jahren mit der Ausführung einer Brunnenanlage vor den Twin Towers beauftragt wurde, fühlt sich eng mit diesem Ort verbunden. Seine ‚Große Kugelkaryatide N. Y.‘, die beinahe 30 Jahre die Plaza des World Trade Centers schmückte, zählt zu seinen prominentesten Werken. Nach den Anschlägen von 9/11, die die Welt veränderten, wurde die Skulptur versehrt, aber nicht zerstört aus den Trümmern geborgen. Sie steht seitdem als Nationales Mahnmal im Battery Park in New York. 2018 soll die Neuaufstellung im neu geplanten Liberty Park erfolgen, der unmittelbar an das World Trade Center Memorial anschließt.

Die Themenführung gibt auch anhand historischer Dokumente Einblick in die Genese und das Schicksal der ‚Großen Kugelkaryatide N. Y.‘

Um 17 Uhr zeigt das Skulpturenmuseum im Hofberg Percy Adlons Film über die ‚Kugelkaryatide N. Y.‘ aus dem Jahr 2001. Er begleitet Fritz Koenig auf seiner Reise nach New York, um die Bergung seiner Skulptur und deren Aufstellung im Battery Park zu erleben. Percy Adlon gelang es, die emotionale Stimmung des Künstlers einzufangen und zeigt erschütternde und eindrucksvolle Bilder vom Ground Zero.

 

 

 

-hjl-

 

 

Skulpturenmuseum im Hofberg

Stiftung Koenig

Stadt Landshut

 

Am Prantlgarten 1

84028 Landshut

Tel: 0871/89021

Fax: 0871/89023

skulpturenmuseum@landshut.de

skulpturenmuseum-im-hofberg.de

 

Öffnungszeiten:

Di-So. 10.30 – 13 Uhr und 14 – 17 Uhr