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Oberbürgermeister Alexander Putz

Über einen großzügigen Spendencheck in Höhe von 2.500 Euro zugunsten der OB-Direkthilfe durfte sich Oberbürgermeister Alexander Putz (Mitte) freuen, der ihm vom „Fit im Park“-Team um Initiator Uwe Eibel (rechts) und Fitnesstrainer Marcel Reichel überreicht wurde.


PRESSEMITTEILUNG

„Fit im Park“-Team unterstützt OB-Direkthilfe
Mit einem wertvollen Beitrag für die Gesundheit und einer großen Portion guter Laune hat das „Fit im Park“-Team heuer wieder viele Landshuter glücklich gemacht. Unter ihnen auch Oberbürgermeister Alexander Putz, der sich über eine großzügige Geldspende für die OB-Direkthilfe „Landshuter für Landshuter“ freuen durfte: 2.500 Euro überreichte ihm jüngst der Geschäftsleiter des an der Altdorfer Straße ansässigen Fitnesscenters „Fit Plus“, Uwe Eibel, gemeinsam mit Fitnesstrainer Marcel Reichel im Rathaus.

„Machen wir es oder machen wir es nicht?“ – vor dieser Frage stand Uwe Eibel in diesem Jahr, der „Fit im Park“ vor vier Jahren ins Leben rief; die beliebte Fitness- und Benefizaktion, die seitdem jedes Jahr viele fitnesshungrige Bürger auf die Mühleninsel lockt, um gemeinsam Sport zu treiben, ist mittlerweile eine feste Institution.
Bei all seinen Überlegungen war für Eibel vor allem der coronaschutzkonforme Ablauf des wöchentlichen Sporterlebnisses auf der Mühleninsel im Fokus. Nach positiven Gesprächen mit den zuständigen Stellen in der Verwaltung gepaart mit der „obersten Mission“ des Fitnessteams – mit richtiger Bewegung die Abwehrkräfte der Landshuter zu stärken – stand für Eibel fest: „Wir machen es, denn wir stehen für Gesundheit!“ Den Teilnehmern dabei eine Möglichkeit zu bieten und sie zu motivieren, sich an der frischen Luft zu bewegen, was für die Gesundheit zu tun und damit auch das Immunsystem zu stärken, sei Eibel und seinem Team besonders wichtig gewesen.
Mit Erfolg: Ende Juni und damit etwas später als sonst ging die fünfte „Fit im Park“-Auflage an den Start und zählte bis Ende September insgesamt 14 Fitness-Sessions. Marcel Reichel zufolge machten jeweils rund 200 Personen mit. Jeden Montag wurde gemeinsam gesportelt und die Teilnehmer durch das „Fit im Park“-Team zur persönlichen Höchstleitung angespornt. Wie der „Fit Plus“-Chef Uwe Eibel informierte, konnten alle Schutzmaßnahmen, wie ausreichend Abstandhalten, problemlos gewährleistet werden. Viele der Teilnehmer kamen zudem aus einem Haushalt, etwa Pärchen, Mutter mit Tochter oder auch Familien mit Kindern. Jeder konnte bei der kostenlosen Aktion mitmachen und auch freiwillig etwas in den „Hut“ spenden. Die große Spendenbereitschaft zeigte nicht zuletzt, welch große Wertschätzung die Teilnehmer dem „Fit im Park“-Team zollten.
Oberbürgermeister Alexander Putz dankte Eibel und seinem Team für die großzügige finanzielle Unterstützung zugunsten der OB-Direkthilfe und ihr vorbildliches Engagement. Er würdigte „Fit im Park“ als „tolles Event, das viel Spaß an der Bewegung vermittelt und damit nicht nur Gutes für den Körper und die Gesundheit der Teilnehmer tut, sondern auch für in Not geratene Landshuter Bürger. „Ich freue mich riesig über die Spende. Wir können jeden Euro sehr gut gebrauchen – dafür ein großes herzliches Dankeschön“, so Putz. „Wenn wir in diesem kleinen Umfang helfen können, freut uns das sehr“, sagte Eibel und dankte dem Oberbürgermeister, dass er und sein Team die Mühleninsel erneut für „Fit im Park“ nutzen durften und er die Aktion von Anfang an als Schirmherr unterstützte.

Foto: Stadt Landshut


Die Abschlepp-Offensive startet am 1. Oktober: Bei einem Ortstermin in der Spiegelgasse appellieren (von links) der Leiter der Polizeiinspektion, Helmut Eibensteiner, Oberbürgermeister Alexander Putz, die Stadträte und Antragsteller Bernd Friedrich und Robert Mader, Straßenverkehrsamtsleiter Holger Braune, sowie Stadtrat und Antragsteller Rudi Schnur an die Verkehrsteilnehmer, die Rettungswege und Feuerwehrzufahrten freizuhalten.

PRESSEMITTEILUNG
Rettungswege: Stadt Landshut geht gegen Falschparker vor

Ab 1. Oktober geht die Stadt gegen Falschparker in Feuerwehranfahrtszonen und Rettungswegen durch offensive Abschleppmaßnahmen vor – und das schneller als bisher. Wer sein Fahrzeug entsprechend rechtswidrig parkt und damit die Einsätze der Feuerwehr und Rettungsdienste erheblich behindert, muss neben den Kosten für den Abschleppvorgang auch mit einem satten Bußgeld rechnen. Bei einem kürzlichen Ortstermin in der Spiegelgasse machten Oberbürgermeister Alexander Putz sowie die Stadträte Rudi Schnur, Bernd Friedrich und Robert Mader, die 2019 mit einem Antrag ihrer damaligen Fraktionen CSU, JL/BFL und Freie Wähler hierfür den Stein ins Rollen brachten, auf die Problematik aufmerksam. Gemeinsam mit dem Leiter der Polizeiinspektion, Helmut Eibensteiner, und Straßenverkehrsamtsleiter Holger Braune appellierten sie an die Vernunft der Verkehrsteilnehmer und um mehr Rücksichtnahme.

„Durch Abschleppmaßnahmen effektiver gegen rechtswidrig in Feuerwehranfahrtszonen und Rettungswegen abgestellte Kraftfahrzeuge vorgehen“, lautete der einstimmige Beschluss des Verkehrssenats im Oktober 2019, der auf gemeinsamen Antrag der jeweiligen Fraktionen CSU, JL/BFL und Freie Wähler gefasst wurde. Anlass für die Antragsteller war die überhand nehmende Falschparkerei, die – wie der Leiter der Polizeiinspektion, Helmut Eibensteiner, beim Termin unterstrich – „der Polizei auch schon seit langem ein Dorn im Auge ist“. „Rettungswege zuzuparken, ist schon eine außergewöhnliche Form der Rücksichtslosigkeit“, schloss sich Putz Eibensteiners Aussage an: „Solche Parkverstöße sind beileibe kein Kavaliersdelikt und können im Einzelfall Menschenleben gefährden – das gehört rigoros geahndet“, betonte Putz.

Ab 1. Oktober wird abgeschleppt und das schneller als bisher. Denn ab sofort ist auch die Verkehrsüberwachung dazu berechtigt, Abschleppmaßnahmen zu veranlassen. Bisher musste bei etwaigen Parkverstößen erst die Polizei ausrücken, was oft zu Zeitverzögerungen führte. Wie Putz ergänzte, habe die Stadt eine entsprechende vertragliche Vereinbarung mit der Polizei geschlossen, die auch die einzelnen neuralgischen Örtlichkeiten – 200 an der Zahl – definiert. In der Praxis wird künftig laut Straßenverkehrsamtsleiter Holger Braune folgendermaßen vorgegangen: Nach Ausstellung einer Verwarnung informiert der Verkehrsüberwacher die Einsatzzentrale der Polizei. Von dort aus wird das Abschleppunternehmen sofort angefordert. Alle weiteren Maßnahmen werden dann durch den Verkehrsüberwacher vor Ort geregelt. Nach Abschluss der Maßnahme wird der Vorgang dann zur weiteren Bearbeitung an die Polizei übergeben.

In Zahlen ausgedrückt bedeutet dies für den Falschparker: Allein das Parken auf dem Rettungsweg kostet 35 Euro, hinzu kommt der Abschleppvorgang, der mit 140 bis 165 Euro zu Buche schlägt, und oben drauf die Bearbeitungsgebühr der Polizei in Höhe von 59 Euro: Macht zusammen mindestens 230 Euro.
Mit der beschlossenen Abschlepp-Offensive, ergänzte Antragsteller Rudi Schnur, folge man dem Vorbild der Stadt Aschaffenburg. Dort habe man mit diesen Maßnahmen sehr positive Erfahrungen gemacht. „Eine gute Sache“ findet auch die Feuerwehr, die die Vorgehensweise sehr begrüßt. Die Antragsteller und Oberbürgermeister Alexander Putz erhoffen sich mit dem rigorosen Durchgreifen eine gewisse pädagogische Wirkung und besonders eine Verbesserung der Parkmoral.

Foto: Stadt Landshut

 

Der Referatsleiter des Amtes für Finanzen und Wirtschaft wird von Oberbürgermeister Alexander Putz unter stehendem Beifall des Stadtrates, der Referenten und der anwesenden Gäste verabschiedet

Pressemitteilung                                                                             24. August 2020

Der Referatsleiter des Amtes für Finanzen und Wirtschaft, Rupert Aigner, saß am vergangenen Freitag im Feriensenat zum letzten Mal auf der Referentenbank, denn zum Ende des Monat geht er nach fast 25 Jahren bei der Stadtverwaltung in den Ruhestand. Davon zeichnete er fast 20 Jahre für den städtischen Haushalt verantwortlich und war, wie Oberbürgermeister Alexander Putz betonte, ein in Verwaltung und parteiübergreifend auch im Stadtrat geschätzter, hochkompetenter Experte für Haushalt und Finanzen. Er würdigte die vertrauensvolle und enge Zusammenarbeit, insbesondere, nachdem 2017 gleich nach seinem Amtsantritt als Oberbürgermeister die Verabschiedung des städtischen Haushaltes anstand.

Foto: Stadt Landshut

 

Glückwunsch zum 75-jährigen Firmenjubiläum: OB Alexander Putz (rechts) und Wirtschaftsförderer Michael Luger (links, obere Reihe) gratulieren Geschäftsführer Benedikt Forsthofer (links) und seinem Geschäftsleitungsteam um Prokuristin Gudrun Mallik und Prokurist Peter Berger.

PRESSEMITTEILUNG
Auf Einladung des neuen Geschäftsführers Benedikt Forsthofer stattete jüngst Oberbürgermeister Alexander Putz gemeinsam mit Michael Luger, dem Wirtschaftsförderer und Leiter des Amts für Wirtschaft, Marketing und Tourismus der Stadt, der Firma Gerhard Mann einen Besuch ab. Das mittelständische Unternehmen blickt auf eine sehr stolze wie langjährige Firmengeschichte zurück: Seit 75 Jahren schon ist es in der Stadt Landshut beheimatet.

Als konzernunabhängiger Großhändler mit mehr als 110 Mitarbeitern und einer Ausbildungsquote von über zwölf Prozent, welche laut Forsthofer in Zeiten des demographischen Wandels seit Jahren als Eckpfeiler des Erfolgs zu bewerten ist, stellt das Unternehmen für die Region einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar. Das Angebotsspektrum der Firma Gerhard Mann umfasst die vier Kernsegmente Stahl, Bäder, Fliesen und Energie. Zudem beherbergt Gerhard Mann auf seinem Firmengelände das von der Stadt betriebene „Linkwork“ – das Zuhause für bereits etablierte Unternehmen der Digitalisierungsbranche, die unter anderem dem Landshuter Gründernetzwerk rund um den „Link e.V.“ entspringen.

Wie Forsthofer sagte, wolle man mit zukünftigen Investitionen den Standort Landshut stärken und die enge Verwurzelung mit der Region bekunden.
„Ein echt starkes Zeichen – besonders in der jetzigen, für viele Unternehmen wirtschaftlich schwierigen Zeit“, so Putz und bedankte sich bei der Unternehmensspitze für den Investitions-Mut und das Vertrauen in den Wirtschaftsstandort Landshut. Der Rathauschef hob die Wichtigkeit des Mittelstandes als Rückgrat der Wirtschaft und entscheidenden Erfolgsfaktor für die positive Entwicklung einer Region hervor. Gerhard Mann trage hier als bedeutender Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb wesentlich bei. Putz gratulierte der Führungsriege sowie dem gesamten Team zum Jubiläum und würdigte die konstant herausragende Entwicklung, die das Unternehmen – das sich Putz zufolge nicht zuletzt durch eine stets am Puls der Zeit ausgerichtete solide und vorausschauende Unternehmensführung auszeichne – in den vergangenen Jahrzehnten genommen habe.

Foto: Stadt Landshut

Von links: Der Leiter der Stadtwerke Armin Bardelle, Dr. Werner Weigel, der ehem. Leiter des Tiefbauamtes Herr Gerhard Anger, Oberbürgermeister Alexander Putz und ein Vertreter des Wasserwirtschaftsamtes Landshut.

Pünktlich um 10.00 Uhr wurde heute der neue Marschallsteg für den Verkehr freigegeben.

Bereits vor der Verkehrsfreigabe wurde er trotz Absperrungen beidseitig genutzt, da der alte Steg schon seit Tagen abgebaut war.

Bei strahlendem Sonnenschein erfolgte die Durchschneidung des weiß-roten Bandes (Stadtfarben).
Die ersten Bürger warteten geduldig auf das Passieren des Steges während Oberbürgermeister Alexander Putz vor zahlreich erschienen Stadträten und Baubeteiligten eine kurze Ansprache hielt.

Der neue Steg ist so ausgelegt, dass er auch von Rettungsfahrzeugen befahren werden kann.

Auch die Natur scheint sich zu freuen und hat ein einer Baumzwiesel eine solitäre Blume angesiedelt und blühen lassen (Nordwestliches Geländer am Brückenkopf).

Der Weitblick von der Stegmitte in Richtung stadteinwärts…

Foto: klartext.LA

 

26 Tage und rund 1600 Kilometer liegen hinter Oliver Trelenberg (links), als er am Samstag auf seiner 5000 Kilometer langen Benefiz-Radtour von Oberbürgermeister Alexander Putz vor dem Rathaus empfangen wurde.

PRESSEMITTEILUNG
Zwischenstopp in Landshut: OB Putz empfängt und würdigt Spendenradler „Oli“
Unter dem Motto „Krebspatient radelt für guten Zweck“ tritt Oliver Trelenberg aus Hagen/Westfalen jährlich tausende Kilometer in die Pedale, um Spenden für krebs- und schwerstkranke Menschen zu sammeln. Seit 6. Juli ist Trelenberg mit seinem Herzensprojekt „Oli radelt“, das er vor sechs Jahren ins Leben rief, wieder kreuz und quer durch Deutschland unterwegs. Rund 5000 Kilometer in 83 Tagen hat er sich heuer auf die Fahnen geschrieben. Auf seinem Weg liegen 81 Gemeinden und Städte, darunter auch die Stadt Landshut, in der er am Samstag – voll im Zeitplan – nach 26 Tagen on tour und rund 1.600 Kilometern in den Beinen einen Zwischenstopp einlegte. Vor dem Rathaus wurde er schon von Oberbürgermeister Alexander Putz und der Sportbeauftragten Sabrina Högl erwartet, die ihn herzlich willkommen hießen.
Der Rathauschef würdigte Trelenbergs herausragendes Engagement und zeigte sich beeindruckt, mit wie viel Herzblut und Hingabe sich der 55-Jährige für die Belange von Krebspatienten einsetzt. Vor allem seine Lebensgeschichte und Beweggründe beeindruckten den Oberbürgermeister: Nach einem schweren Lebensweg schaffte der damals 38-Jährige nach ärztlicher und therapeutischer Behandlung die Kehrtwende aus der Alkoholabhängigkeit. Besonders das Radfahren, das er 2009 für sich entdeckte, beeinflussten ihn und seine seelische Gesundheit überaus positiv. 2013 dann, im Alter von 48 Jahren, ereilte ihn ein weiteres Schicksal: Schockdiagnose Kehlkopfkrebs. Schritt für Schritt kämpfte er sich ins Leben zurück. Durch regelmäßige Bewegung, vor allem das Radfahren, gelang es ihm, neuen Lebensmut zu schöpfen.

Die Erfahrungen mit dieser Krankheit haben dazu geführt, dass er 2014 das Projekt „Oli radelt“, das unter der Schirmherrschaft von Hagens Oberbürgermeister Erik Schulze steht, ins Leben rief. Sein Herzensanliegen: „Ich möchte Menschen mit ähnlichen Schicksalen ermutigen“, betont Trelenberg. Auf seinen Radtouren zeigt er deshalb auch Wege aus persönlichen Lebenskrisen auf und sammelt Spenden. Allein in den vergangenen fünf Jahren „erradelte“ er einen Spendenbetrag von über 30.400 Euro, unter anderem zugunsten des Deutschen Kinderhospizvereins, um mittellosen Krebspatienten Urlaub zu ermöglichen oder um sterbenskranken Menschen einen letzten Wunsch zu erfüllen. Alle Spenden kommen zu 100 Prozent einer jährlich wechselnden Institution zugute. In diesem Jahr fließen sie in den Spendentopf der Hilfsorganisation „Flying Hope“. Dieser gemeinnützige Verein, dem Piloten mit langjähriger Flugerfahrung angehören, vermittelt Flüge für Kinder, die dringend in Hospize, zu medizinischen Sonderbehandlungen oder zu Kuraufenthalten geflogen werden müssen und deren Familien selbst nicht über die notwendigen finanziellen Mittel verfügen. Trelenbergs großes Engagement führte dazu, dass er bereits zweimal vom Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier empfangen wurde.

Über 3000 Kilometer liegen jetzt noch vor ihm, um das Ziel, am 26. September wieder in seiner Heimatstadt Hagen zurück zu sein, zu erreichen.
Bevor es für Trelenberg auf in die nächste Etappe über Landau nach Deggendorf ging, überreichte ihm Putz als Zeichen der Verbundenheit ein Buchskränzchen und wünschte ihm auf seiner Tour viel Kraft, Ausdauer und gutes Wetter.
Wer das Projekt mit einer Spende unterstützen möchte – die Bankverbindung lautet: Stadt Hagen, Sparkasse Hagen Herdecke, IBAN: DE23 4505 0001 0100 0004 44. Bitte unbedingt den Verwendungszweck angeben: Spende Flying Hope. Informationen gibt es auch online unter www.oli-radelt.de oder auf Facebook unter www.facebook.com/oliradelt.

Foto: Stadt Landshut

 

Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier (CSU, links) und Oberbürgermeister Alexander Putz (FDP) steckten gemeinsame Ziele insbesondere in den Bereichen Gesundheit und Pflege sowie Verkehr und Mobilität ab.

PRESSEMITTEILUNG                                                                                  31.07.2020

Beide Politiker betonen beim Jahresgespräch die Gemeinsamkeiten und wollen die vertrauensvolle Zusammenarbeit im Interesse der Region weiter vertiefen

Mobilität, Gesundheit und Pflege – diese Themen standen am Mittwoch im Mittelpunkt des Jahresgesprächs zwischen Oberbürgermeister Alexander Putz (FDP) und dem im Stimmkreis Landshut direkt gewählten Landtagsabgeordneten Helmut Radlmeier (CSU). Bei ihrem rund 90-minütigen Treffen im Rathaus betonten die beiden Politiker ihre zahlreichen inhaltlichen Gemeinsamkeiten und vereinbarten, gerade in den genannten Bereichen künftig noch enger zusammenzuarbeiten. Gleichzeitig nutzten Putz und Radlmeier die Gelegenheit, um der Polizei demonstrativ den Rücken zu stärken. „Was einige namhafte Politiker im Bund und in anderen Bundesländern in jüngster Vergangenheit von sich geben, ist unerträglich. Nicht die Polizei ist das Problem, sondern die Gewalt gegen Polizistinnen und Polizisten“, machte Putz deutlich. „Unsere Einsatzkräfte brauchen Unterstützung – keine Anfeindungen“, pflichtete Landtagsabgeordneter Radlmeier bei. „Wir stehen voll hinter der Polizei.“

„Hundertprozentig einig“ waren sich der Oberbürgermeister und der Landtagsabgeordnete auch in der Frage, wie die Zukunft der Krankenhäuser in der Region aussehen sollte: „Es führt kein Weg an einer Kooperation vorbei“, ist sich OB Putz sicher. Doppelvorhaltungen in den Häusern seien weder medizinisch noch wirtschaftlich sinnvoll. Hinzu komme der wachsende Druck aus dem Bund, die Krankenhausversorgung zu zentralisieren. „In Bayern halten wir diesem Drängen noch stand“, betonte Radlmeier. Doch mit der geplanten Reform der Notfallversorgung drohe der nächste Schlag: Künftig sollen nur noch in ausgewählten Krankenhäusern sogenannte „integrierte Notfallzentren“ geschaffen werden, in denen Notfälle behandelt würden. „Der Freistaat lehnt den entsprechenden Gesetzentwurf aus dem Bundesgesundheitsministerium in dieser Form ab“, bekräftigte Radlmeier, der dem Ausschuss für Gesundheit und Pflege des Bayerischen Landtags angehört. Statt im Krankenhausbereich radikal neue Strukturen zu schaffen, solle man lieber die bewährten verbessern.

Eine Verbesserung vor Ort könnte der Aufbau eines Schulzentrums für Gesundheitsberufe sein, meint der Abgeordnete. Dort könnten Stadt und Landkreis gemeinsam zum Beispiel Röntgenassistenten ausbilden. Diese Idee von Landrat Peter Dreier hatte Radlmeier aufgegriffen und ihr mit einem Antrag an den Landshuter Stadtrat neuen Schwung gegeben. „Der Fachkräftemangel im Gesundheitswesen ist ein echtes Problem. Ein solches Schulzentrum finde ich daher gut“, so Putz. Der Unterstützung des Oberbürgermeisters versicherte sich Radlmeier auch für eine weitere Initiative: „Ein Pflegestützpunkt muss her. Wer in Sachen Pflege Hilfe braucht, läuft von Pontius zu Pilatus“, so der Abgeordnete. Eine zentrale Stelle wie ein Pflegestützpunkt biete dagegen für die Region Beratung aus einem Guss. „Dank der gemeinsamen Pflegebedarfsanalyse von Stadt und Landkreis könnten wir hier einen guten Schritt vorankommen“, so Putz.

Vorankommen – das war auch das Stichwort für ein weiteres Themenfeld, mit dem sich Putz und Radlmeier ausführlich beschäftigten: die Verkehrsinfrastruktur. „In Landshut geht es oft nur um Staus und zu wenig ums Vorankommen“, merkte Radlmeier an. Deshalb müsse man neue Formen der Mobilität umsetzen. Der CSU-Politiker brachte in diesem Zusammenhang „on-demand-ridepooling“-Angebote ins Spiel, wie sie die Initiative „Landbewegung“ angeregt hatte. Dieses Konzept könnte in der Region zur Verkehrsentlastung beitragen, so Radlmeier. Außerdem gelte es natürlich, den Landshuter Verkehrsverbund (LAVV) weiterzuentwickeln. Auch überregional könnte man einen Mehrwert schaffen, waren sich Putz und Radlmeier einig: Mit der Gründung eines niederbayerischen Verkehrsverbunds ließen sich mehrere Landkreise vernetzen. Zudem könne man dann mit starker Stimme sprechen und etwa einen Tarifverbund mit dem MVV ins Auge fassen, erläuterte Putz. Zusammen mit leistungsfähigen Entlastungsstraßen wie der Westtangente und der B 15neu wären solche neuen Projekte ein echter Fortschritt für die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger aus Stadt und Landkreis Landshut, betonten der OB und der Landtagsabgeordnete. Die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit wollen beide daher auch in diesem Bereich fortsetzen.

Foto: Stadt Landshut

 

Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher (links) und der Landshuter Oberbürgermeister Alexander Putz waren sich bei ihrem Treffen einig, dass sie die Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Stadt weiter vorantreiben wollen.

PRESSEINFORMATION Landshut, 20. Juli 2020
Hochschule als Leuchtturm
Oberbürgermeister Alexander Putz hob bei seinem Besuch an der Hochschule Landshut die Bedeutung des Campus für die ganze Region hervor
Seit 127 Tagen im Amt beziehungsweise seit 80 Tagen wiedergewählt – zum ersten Mal in ihrer Amtszeit hatten der neue Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher und der Landshuter Oberbürgermeister Alexander Putz Gelegenheit, sich intensiv auszutauschen. Neben den Auswirkungen der Corona-Krise rückten Pörnbacher und Putz vor allem eine engere Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Stadt Landshut in den Fokus ihres Treffens.

An Gesprächsstoff mangelte es Hochschulpräsident und Oberbürgermeister nicht, fiel ihre Wahl doch mitten in die Hochphase der Corona-Pandemie. Von einer „großen Herausforderung“ sprach Pörnbacher, die er aber mit vollem Engagement und viel Einsatz angenommen habe und die ihn gleich zu Beginn seiner Amtszeit bestens für spätere Herausforderungen gewappnet habe. Auch Putz wollte der Corona-Situation nicht nur Negatives abgewinnen und stellte den neu gewonnenen Zusammenhalt in der Gesellschaft heraus.

„Hochschule, Stadt und Landkreis sind auf besondere Art und Weise zusammengewachsen und haben eine tolle Anpack-Mentalität bewiesen“, betonte Putz. Als Beispiel nannte er die Mithilfe der Hochschule bei der Produktion von Gesichtsschutzschilden. Die Anfrage dazu kam vom Zivilschutz. Dafür könne er allen Beteiligten nur seinen tiefsten Dank ausdrücken. Auch bei der Entwicklung von Beatmungsgeräten waren Hochschulangehörige eng eingebunden. „Glücklicherweise hatten wir letztendlich keinen Bedarf“, so Putz. „Wir hoffen alle sehr, dass das auch künftig so bleibt“, ergänzte Pörnbacher.

Stadt und Hochschule noch enger verzahnen

Im Zentrum des Gesprächs sollten aber nicht nur die Corona-Herausforderungen stehen, sondern Anknüpfungspunkte für eine intensivere Zusammenarbeit. „Die Kooperation mit der Hochschule auszubauen ist nicht nur ein Lippenbekenntnis“, sagte Putz. „Der Campus ist für mich ein echter Leuchtturm in der Region.“

Im Bereich der Gründerszene funktioniere die Zusammenarbeit bereits hervorragend, waren sich Putz und Pörnbacher einig. So sind sowohl die Hochschule als auch die Stadt Landshut eng mit dem LINK-Gründerzentrum verzahnt.

Großes Potenzial gibt es darüber hinaus laut Hochschulpräsident und Oberbürgermeister unter anderem bei der Steigerung der Studierendenattraktivität. Aber auch das Thema Internationalisierung sehen Putz und Pörnbacher noch weiter ausbaufähig. Neben einer Campusbar, neuen Studiengängen und englischsprachigen Kursangeboten kamen gemeinsame Marketingaktivitäten zur Sprache, die zwischen den Verantwortlichen von Stadt und Hochschule noch koordiniert werden.

Foto: Hochschule Landshut

Über die Hochschule Landshut:
Die Hochschule Landshut steht für exzellente Lehre, Weiterbildung und angewandte Forschung. Die sechs Fakultäten Betriebswirtschaft, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen, Informatik, Interdisziplinäre Studien, Maschinenbau und Soziale Arbeit bieten über 30 Studiengänge an. Das Angebot ist klar auf aktuelle und künftige Anforderungen des Arbeitsmarktes ausgerichtet. Die rund 5.000 Studierenden profitieren vom Praxisbezug der Lehre, der individuellen Betreuung und der modernen technischen Ausstattung. Für Forschungseinrichtungen und Unternehmen bietet die Hochschule eine breite Palette an Projektthemen, die von wissenschaftlichen Fachkräften mit bestem Know-how betreut und umgesetzt werden. Über 118 Professorinnen und Professoren nehmen Aufgaben in Lehre und Forschung wahr.

Die Leitung hat der bisherige Chef des Fachbereichs Umweltschutz, Thomas Rottenwallner

PRESSEMITTEILUNG                                                                                  08.07.2020

Die Stadt Landshut erhält ein unter dem Dach des Rechtsreferats angesiedeltes Amt für Umwelt, Klima- und Naturschutz. Diese Grundsatzentscheidung hat Oberbürgermeister Alexander Putz bereits vor Wochen getroffen, die entsprechende Verfügung ist in der finalen Abstimmung. „Umweltthemen genießen in unserer Stadt traditionell einen hohen Stellenwert, zudem gewinnt der Klimaschutz weltweit immer mehr an Bedeutung“, so der Rathauschef. Folgerichtig habe die Verwaltung in diesem Bereich auch eine stetig steigende Aufgabenfülle zu bewältigen. „Ein eigenständiges Amt für Umwelt, Klima- und Naturschutz, in dem unsere Initiativen und Zuständigkeiten gebündelt werden, ist die richtige Antwort darauf.“ Die Entscheidung sei zudem als Signal an die Bürgerinnen und Bürger zu verstehen, betonte Putz: „Die Stadt Landshut nimmt Umwelt- und Klimaschutz sehr ernst und räumt diesen Schlüsselthemen deshalb künftig auch organisatorisch eine herausgehobene Stellung ein.“

Für die Belange des Umwelt- und Klimaschutzes war bislang das Amt für öffentliche Ordnung und Umwelt zuständig. Dieses wird nun quasi aufgeteilt: Das Ordnungsamt steht weiterhin unter der bewährten Leitung von Fritz van Bracht. Das neugeschaffene Amt für Umwelt, Klima- und Naturschutz wird Thomas Rottenwallner leiten, der bislang dem Fachbereich Umweltschutz vorstand und auch die stellvertretende Leitung des Amts für öffentliche Ordnung und Umwelt innehatte.

OB Putz sieht in Rottenwallner die Idealbesetzung für den verantwortungsvollen Posten: „Ich habe Herrn Rottenwallner in meiner dreieinhalbjährigen Amtszeit als hoch kompetente, vielseitige, fleißige und belastbare Führungskraft kennengelernt. Das gilt ganz besonders für die vergangenen Monate, als er eine ganz wesentliche Rolle bei der Bewältigung der Corona-Pandemie gespielt und praktisch rund um die Uhr gearbeitet hat. Sein Engagement für und seine Identifikation mit dieser Stadt sind vorbildlich “, sagte der Oberbürgermeister. „Ich bin mir deshalb sicher, dass das neue Amt für Umwelt, Klima- und Naturschutz unter seiner Führung rasch zu einem Aktivposten der Verwaltung wird, wo für zentrale Zukunftsthemen praktikable Lösung erarbeitet und dann auch zügig umgesetzt werden.“

Für Verwunderung in der Stadtverwaltung und bei OB Putz sorgte vor diesem Hintergrund ein Antrag der Grünen-Stadträte Hedwig Borgmann, Sigi Hagl und Dr. Thomas Keyßner, der just am Dienstagmittag eingegangen war. Darin forderte die Fraktion, ein Amt für Umwelt und Klimaschutz einzurichten. „Die Idee ist gut – allerdings bereits in die Tat umgesetzt“, sagte Putz. „Der Anregung der Grünen hätte es daher gar nicht mehr bedurft. Dennoch freue ich mich, dass meine Initiative offensichtlich parteiübergreifend befürwortet wird.“

Foto: Klartext.LA

von links nach rechts: Regierungspräsident Rainer Haselbeck, Staatsministerin Kerstin Schreyer und Oberbürgermeister Alexander Putz. 

(03.07.2020 PM 110/2020)

Bauministerin Kerstin Schreyer besichtigt Wohnungen des Modellvorhabens “Effizient Bauen, leistbar Wohnen – mehr bezahlbare Wohnungen für Bayern” in der Breslauer Straße

  • Modellprojekt schafft neue, bezahlbare Wohnungen in Landshut
  • Erster von drei Bauabschnitten erfolgreich fertiggestellt
  • Bauministerin Schreyer: „Ich will, dass die Menschen überall in Bayern leben können, unabhängig vom Einkommen.“

In Landshut sind die ersten 21 von insgesamt 107 geförderten Wohnungen fertig. Davon hat sich Bayerns Bauministerin Kerstin Schreyer bei einem Ortstermin überzeugt. „Corona hat uns erneut gezeigt, wie wichtig es ist, dass alle Menschen, egal mit welchem Einkommen und in welcher Lebensphase, überall in Bayern leben und wohnen können. Ich freue mich, dass wir diese Neubauten im Rahmen unseres Experimentellen Wohnungsbaus aufgesetzt haben und mit über 21 Millionen Euro staatlichen Fördermitteln unterstützen“, so Schreyer.

Im Rahmen des Modellvorhabens entstehen bayernweit 13 Pilotprojekte mit über 1.000 Wohnungen. Mehr als 270 davon sind bereits fertig, darunter auch die neuen Wohnungen in der Breslauer Straße. Insgesamt investiert der Freistaat rund 21 Millionen Euro in das Landshuter Projekt, davon 8,2 Millionen Euro Zuschuss. Für den nun fertiggestellten ersten Bauabschnitt hat der Freistaat bereits Fördermittel von knapp 3,3 Millionen Euro gewährt. Vor Kurzem wurden die Gelder für den dritten Bauabschnitt bewilligt. Die Fördermittel haben Bauministerin Kerstin Schreyer und Niederbayerns Regierungspräsident Rainer Haselbeck heute symbolisch an die Stadt Landshut als Bauherrin übergeben.

Regierungspräsident Rainer Haselbeck: „Bezahlbarer Wohnraum ist auch in Niederbayern eine zentrale Herausforderung. Ich freue mich, dass gerade im Ballungszentrum Landshut ein so großer Schritt gelungen ist. Die Chancen der staatlichen Förderung wollen wir im ganzen Regierungsbezirk weiter kräftig nutzen.“

Oberbürgermeister Alexander Putz hob die Bedeutung der staatlichen Förderung hervor: „Für eine Stadt unserer Größe ist ein Projekt dieser Dimension gerade finanziell eine enorme Herausforderung. Wir sind deswegen sehr froh und dankbar, dass der Freistaat uns und andere Kommunen im Rahmen des Modellvorhabens ‚Effizient bauen, leistbar wohnen‘ so kräftig unterstützt. Das ist ein ermutigendes Signal.“ Die entstehenden 107 geförderten Wohnungen seien ein wichtiger Beitrag, um die vor Ort stetig steigende Nachfrage besser decken zu können, so Putz: „Landshut zählt seit mehr als einem Jahrzehnt zu den am stärksten wachsenden Städten Bayerns. Die Schaffung von zusätzlichem, bezahlbaren Wohnraum für unsere Bürgerinnen und Bürger ist und bleibt daher eine der zentralen Herausforderungen, der sich Stadt und Freistaat mit dem Bauvorhaben an der Breslauer Straße gemeinsam stellen.“

Die neuen Bewohnerinnen und Bewohner der beiden Häuser in der Breslauer Straße können sich über zeitgemäße, energieeffiziente Wohnungen freuen. Die Wohnungsgrößen reichen von Zwei-Zimmer-Wohnungen mit knapp 40 Quadratmetern Wohnfläche bis zu geräumigen Vier-Zimmer-Wohnungen mit 85 Quadratmetern Wohnfläche. So bietet der neue Wohnkomplex Platz für Familien, Singles, Paare und Senioren. Die Wohnungen sind zudem barrierefrei und verfügen alle über einen Balkon oder eine Terrasse. Die Planung sieht insgesamt neun neue Wohngebäude vor, die sich um einen gemeinschaftlichen Innenhof gruppieren. Die alten, nicht mehr wirtschaftlich zu modernisierenden Gebäude werden abgebrochen und durch eine drei- bis fünfstöckigen Neubebauung ersetzt. Aus den bisher 48 Wohneinheiten werden dann 107 moderne Wohnungen. Aufzüge erschließen die drei fünfgeschossigen Gebäude, die anderen Häuser können bei Bedarf nachgerüstet werden.

Ministerin Schreyer: „Danke an die Regierung von Niederbayern für die Projektbegleitung und vor allem an die Stadt Landshut. Unsere Kommunen sind beim Wohnungsbau ja maximal zuständig. Wir als Freistaat leisten ebenfalls einen großen Beitrag. Gemeinsam setzen wir uns für das große Ziel ein: mehr bezahlbare Wohnungen für Bayern!“

Fotoquelle: StMB